Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 45509
Vorher
BIOGARTEN, Naturkost und Naturwaren Handelsgesellschaft mbH
Eingetragen
22.8.1989
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Der Groß-, Einzel- und Versandhandel mit Naturkost und Naturwaren aller Art. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zum Gegenstand.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Neveling
seit 27.2.2025
Prokura
Benigna Susanne Lutz
seit 4.12.2019
Geschäftsführer
Roswitha Weber
seit 19.5.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
48.00%
26.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BIOGARTEN Handels GmbH

Hilden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

der BIOGARTEN Handels GmbH

A. Überblick über den Geschäftsverlauf

I. Beschreibung der Geschäftstätigkeit

Seit der Gründung von BIOGARTEN 1980 leben und fördern wir ökologisches Bewusstsein. Als Fachgroßhändler sorgen wir für die Verbreitung und Weiterentwicklung sorgfältig ausgewählter Öko-Produkte. Mit Beratungskompetenz und Expertenwissen sind wir zuverlässiger Partner für unsere Kunden im Fachhandel sowie die Lieferanten. Unser Engagement und unsere Erfahrung haben uns zu Wegbereitern und Mitgestaltern der Bio-Branche gemacht. Dies ist für uns Ansporn, auch zukünftig Maßstäbe zu setzen.

II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Der Bio-Lebensmittelmarkt in Deutschland hielt sich im Jahr 2023 insgesamt auf einem Umsatzvolumen von 16,08 Mrd. €. Damit gaben deutsche Haushalte erfreuliche 5,0% mehr für Bio-Lebensmittel und -Getränke als in 2022 aus.

Trotz Inflation, schwacher Konjunktur und weiterer Verunsicherung durch weltweite Krisen - und Kriegsgeschehen fanden die Menschen also wieder mehr Geschmack an Bio-Lebensmitteln. Obgleich sich die finanzielle Situation vieler Haushalte seit 2022 real verschlechterte, nahm die Nachfrage nach Bio im Jahresverlauf mit abnehmender Inflationsrate wieder zu.

Vor diesem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Hintergrund ist es beachtlich, dass die Kunden dem Bio-Fachhandel weitgehend treu geblieben sind und damit einen soliden, stabilen Bio-Lebensmittelumsatz von rund 3,2 Mrd. € (2023 3,15 Mrd. € / 2022 3,14 Mrd. €) realisierten. Mit seinen rund 2.200 Verkaufsstellen stellt der Bio-Fachhandel lediglich 6,5% aller 34.000 Lebensmittelverkaufsstellen - erwirtschaftet aber dennoch stattliche 19,6% des Bio-Lebensmittelumsatzes.

Die spürbaren Folgen der Pandemie, der Klimakrise sowie der fortschreitende Verlust der Artenvielfalt schärfen das Bewusstsein für unsere Verantwortung für die Umwelt und zukünftige Generationen. Die Sorge über den Klimawandel beispielsweise war noch nie so groß, wie eine Studie der UN jüngst aufzeigt: über 80% der 75.000 befragten Menschen weltweit erwarten, dass Wirtschaft und Politik JETZT Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen. Der Ökolandbau ist dabei DER Schlüssel zu einem nachhaltigen Landwirtschafts- und Ernährungssystem, der den dringend erforderlichen Wechsel zum umwelt-, tier-, klimafreundlichen und damit menschenfreundlichen Leben ermöglicht.

Ein stetig wachsender Teil der Gesellschaft will seinen Beitrag zur Transformation leisten, was sich direkt auf das Konsumverhalten auswirkt und auf die Wahl der Einkaufsstätte niederschlägt. Der Bio-Fachhandel steht hier für mehr als Anbieter von nachhaltigen Produkten: es geht um Werte, Überzeugungen und Haltungen, die authentisch und glaubwürdig vertreten werden. Was nicht zuletzt durch den einen Wettbewerber aus dem LEH bildhaft bezeugt wird durch z. B. Plakatwerbung für deren neue Bio-Eigenmarke mit der prominenten Aussage "beste Bioladen Qualität".

(Quelle: BÖLW, Branchenreport 2024 - Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Seiten 16-19, Werbung Aldi Süd Frühjahr 2024)

Wir fokussieren uns als Bio-Fachgroßhändler auf das Lebensmittel-Trockensortiment und vor allem auf Drogeriewaren mit dem Schwerpunkt auf Naturkosmetik.

Obgleich die Warengruppe Naturkosmetik von der gesamtwirtschaftlichen Lage - von Sparzwängen und Kaufzurückhaltung - nicht verschont blieb, wuchs diese mit einem Plus von 2% weiter. Zertifizierte Produkte kamen 2023 laut IKW-Zahlen zusammen mit naturnaher Kosmetik auf einen Marktanteil von rund 17%. Auch wenn sich die Drogeriemärkte insgesamt als Haupteinkaufsquelle für Naturkosmetik etabliert haben, geben immerhin 15% der Verbraucher das Naturkosmetikfachgeschäft als bevorzugte Einkaufsquelle an. Der Umsatzanteil im Bio-Fachgeschäft hielt sich annähernd auf dem Vorjahrsniveau (2023 3,2%/2022 3,3%).

Darüber hinaus ist durch die ungebrochene Nachfrage nach nachhaltiger Naturkosmetik der Markt unübersichtlicher geworden: konventionelle Kosmetik wird immer "grüner" und wirbt kräftig damit. Ein Profilierungsfeld für unsere Fachhandelskunden, die mit 100% echter Naturkosmetik Orientierung im Label-Dschungel bieten.

Der zunehmende Wettbewerb fordert unsere Kunden mehr und mehr heraus, ihre Stärken - wie ein ökologisches Vollsortiment, Kundennähe, Glaubwürdigkeit, (Beratungs-) Kompetenz und Sortimentsvielfalt mit exklusiven Spezialitäten und Innovationen - weiter auszubauen und die werteorientierten Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihrer Leistung zu überzeugen.

(Quellen: BIOwelt Mai 2024: "Ungebremst - Kosmetik Special"; Splended Research GmbH, Naturkosmetik Monitor 2023; bioVista 2023: Sortimentstrends und Marktentwicklungen im Bio-Fachhandel)

III. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr

1. Allgemeine Entwicklung

Im Jahr 2023 betrugen die Umsatzerlöse 52.468 T€. Gegenüber dem Vorjahr (52.358 T€) bedeutet dies eine Erhöhung um 0,2%. Die Umsatzanteile verteilen sich mit 67,1% auf Naturdrogerieartikel - im Vorjahr 68,0% - und 32,9% auf Lebensmittel - im Vorjahr 32,0%.

(Quelle: interne Umsatzübersicht 2023)

Das Ergebnis vor Steuern hat sich um 1.677,5 T€ auf 702,9 T€ und das Jahresergebnis um 1.413,0 T€ auf 590,9 T€ verbessert.

Damit liegt der für uns bedeutsame finanzielle Leistungsindikator Ergebnis vor Steuern für das abgelaufene Geschäftsjahr im Rahmen des von uns prognostizierten Erwartungswerts. Die erwartete Steigerung der Umsatzerlöse von 1-2% konnten wir nicht erzielen.

2. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl von 85 Personen (einschließlich Auszubildende) hat sich gegenüber 2022 (95 Personen) verringert.

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft

I. Darstellung der Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 227,7 T€ verringert. Den Nettoinvestitionen in Höhe von 72,1 T€ standen Abschreibungen in Höhe von 299,7 T€ gegenüber.

Investiert wurde hauptsächlich in den IT-Bereich und in die Logistik.

Das Umlaufvermögen hat sich um 229,1 T€ erhöht. Dabei erhöhten sich insbesondere die liquiden Mittel um 101,7 T€ sowie das Vorratsvermögens um 520 T€. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 164,7 T€ verringert.

Kennzahlen zur Vermögenslage

Kennzahl Kennzahlendefinition
Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Gesamtkapital
Kapitalumschlagshäufigkeit = Umsatzerlöse / ø Gesamtkapital
Lagerumschlagshäufigkeit = Materialaufwand / ø Vorratsbestand
Anlagendeckungsgrad = (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) / Anlagevermögen
Kennzahl 2023 2022 2021
Eigenkapitalquote 34,6% 29,0% 34,0%
Kapitalumschlagshäufigkeit 5,0 4,8 5,4
Lagerumschlagshäufigkeit 11,0 11,2 11,9
Anlagendeckungsgrad 278,7% 198,2% 263,1%

II. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses

Im Jahr 2023 lag der Umsatz um 0,21% über dem Vorjahresniveau.

Ein respektables Ergebnis vor allem vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen schwierigen Entwicklung und den besonderen Herausforderungen:

Weiterhin Verunsicherung der Verbraucher durch Inflation, schwache Konjunktur, weltweites Krisen- und Kriegsgeschehen

Steigende Energiepreise haben Lebenshaltungskosten erhöht und damit das verfügbare Einkommen der Verbraucher verringert, was wiederum zu einer Reduzierung des Konsums führt

Schließungen und Übernahmen von Bio-Fachhandelsgeschäften von konventionellen Strukturen

Im Geschäftsjahr 2023 weist die Gesellschaft ein Ergebnis vor Steuern von 702,9 T€ (Vorjahr: -974,6 T€) sowie ein Jahresergebnis von 590,9 T€ (Vorjahr: -822,1 T€) aus.

(Quelle: interne Umsatzübersicht 2023)

Kennzahlen zur Ertragslage

Kennzahl Kennzahlendefinition
EBIT (earnings before interest and tax) = Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern
Gesamtkapitalrentabilität = EBIT / ø Gesamtkapital
Materialintensität = Materialaufwand / Umsatzerlöse
Personalintensität = Personalaufwand / Umsatzerlöse
Kennzahl 2023 2022 2021
EBIT (in T€) 813 -941 1.055
Gesamtkapitalrentabilität 7,8% -8,7% 9,0%
Materialintensität 81,7% 82,2% 82,2%
Personalintensität 8,5% 9,7% 8,0%

III. Darstellung der Finanzlage

Im Wesentlichen bedingt durch das gegenüber dem Vorjahr verbesserte Jahresergebnis lag der Cashflow mit 891 T€ über dem des Vorjahres (TEUR -338), aber um rd. TEUR 70 unter dem des Jahres 2021.

2023 2022 2021
Cashflow (in T€) 891 -338 960
(Jahresergebnis + Abschreibungen)
Weitere Kennzahlen zur Finanzlage
Liquidität 2. Grades 72,0% 70,3% 77,2%
(Zahlungsmittel + kurzfristige Forderungen / kurzfristige Verbindlichkeiten)
Liquidität 3. Grades
(Zahlungsmittel + Vorräte +kurzfristige Forderungen / kurzfristige Verbindlichkeiten) 133,2% 119,7% 131,5%

C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung

I. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung

Im ersten Quartal 2024 verzeichnen wir aufgrund von Geschäftsschließungen und Insolvenzen bei Key Kunden im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von -8,2%. Aufgrund gegenläufiger Tendenzen im Jahresverlauf sowie einem deutlich über dem Vorjahr liegenden Ordergeschäft zum Jahresende gehen wir davon aus, dass wir den Umsatzrückgang des ersten Quartals im Gesamtjahr ausgleichen können.

(Quelle: interne Umsatzübersicht 1. Quartal 2024)

II. Ergebnisprognose für das nächste Geschäftsjahr

Durch den bereinigten Markt gehen wir von einer stabileren wirtschaftlichen Gesamtsituation im Fortlauf des Jahres 2024 aus und rechnen mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einem positiven, aber im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 deutlich reduzierten Ergebnis vor Steuern.

D. Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung

Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden Entwicklungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennbar. Mit einer weiterhin ausgeprägten Kostendisziplin werden wir unseren Umsatz stabil am Markt behaupten und sehen einer passablen Geschäftsentwicklung entgegen.

Dem allgemeinen Wettbewerbsrisiko am Markt begegnen wir, in dem wir den Schwerpunkt der Sortimentsgestaltung auf exklusive, hochwertige Produkte im Lebensmittel- und Drogeriewarenbereich setzen, die geringeren Marktpreisschwankungen unterliegen.

E. Sonstige Angaben

Risikomanagementziele und Finanzinstrumente

Das Risikomanagementsystem umfasst alle wesentlichen Bereiche der Unternehmenssteuerung. Ziel des Systems ist die Vermeidung von Schäden sowie die Ermöglichung von Chancen. Wesentliche Risiken im Unternehmen werden identifiziert und im Risikomanagement-Prozess analysiert und bewertet.

Das Planungssystem umfasst alle wesentlichen Bestands- und Entwicklungsgrößen des Unternehmens. Diese werden jeweils monatlich mit den Ist-Werten verglichen und analysiert. Auf dieser Grundlage ist die Entwicklung des Unternehmenserfolgs, des Eigenkapitals und der Finanzmittel jederzeit überprüfbar und planbar.

Durch ein umfassendes Controlling System wird sichergestellt, dass die möglichen Risiken - wie Umsatzrückgang, Spannenverlust, Warenüberbestand - frühzeitig erkannt werden und dagegen gesteuert werden kann. Nach unserem aktuellen Kenntnisstand erachten wir die Risiken als relativ gering und sehen somit für die Geschäftstätigkeit keine Gefährdungspotentiale.

Preisänderungsrisiken der Handelsartikel, die allgemein im Markt durch z. B. verstärkten Wettbewerb entstehen können, werden dadurch minimiert, dass BIOGARTEN auf stabile, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Lieferanten und deren Unterstützung bauen kann.

Ausfallrisiken bei Forderungen werden durch ausreichende Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand sowie durch ein permanentes Forderungsmanagement abgedeckt.

Die Gesellschaft betreibt weiterhin ein aktives Liquiditätsmanagement auf Basis von detaillierten Unternehmens- und Finanzplanungen. Es besteht kein grundsätzliches Liquiditätsrisiko.

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 294.129,00 326.178,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 109.163,00 139.439,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 878.131,76 1.043.493,04
Summe Sachanlagen 987.294,76 1.182.932,04
III. Finanzanlagen 14.050,00 14.050,00
Summe Anlagevermögen 1.295.473,76 1.523.160,04
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.169.559,79 3.649.580,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 368.829,17 449.260,66
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.151.855,56 3.544.439,83
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.754.862,05 1.653.182,38
Summe Umlaufvermögen 9.076.277,40 8.847.203,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.951,55 39.299,11
D. Bilanzsumme Aktiva 10.422.702,71 10.409.662,28

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,50 25.564,50
- Gezeichnetes Kapital: 25.564,50 (Vj: 25.564,50)
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1.992.923,41 2.815.029,99
IV. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 590.906,53 -822.106,58
Summe Eigenkapital 3.609.394,44 3.018.487,91
B. Rückstellungen 728.758,87 727.730,00
C. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 6.084.549,40 (Vj: 6.663.444,37)
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.037.208,93 3.152.394,05
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 3.037.208,93 (Vj: 3.152.394,05)
Summe Verbindlichkeiten 6.084.549,40 6.663.444,37
D. Bilanzsumme Passiva 10.422.702,71 10.409.662,28

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 9.722.355,82 9.443.481,71
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -3.703.893,67 -4.205.556,78
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -772.555,17 -849.029,72
Summe Personalaufwand -4.476.448,84 -5.054.586,50
3. Abschreibungen
- davon außerplanmäßige Abschreibungen: 0,00 (Vj: 101.833,00)
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -299.741,99 -400.758,13
b. auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 -83.000,00
Summe Abschreibungen -299.741,99 -483.758,13
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.132.859,65 -4.845.778,26
5. Ordentliches Betriebsergebnis 813.305,34 -940.641,18
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 60,75 60,75
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.481,77 4.478,48
- davon aus verbundenen Unternehmen: 18.481,77 (Vj: 3.505,29)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -128.982,81 -38.523,36
- davon an verbundene Unternehmen: 95.049,38 (Vj: 19.942,20)
9. Finanzergebnis -110.440,29 -33.984,13
10. Ergebnis vor Steuern 702.865,05 -974.625,31
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -111.163,49 154.513,00
12. Ergebnis nach Steuern 591.701,56 -820.112,31
13. Sonstige Steuern -795,03 -1.994,27
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 590.906,53 -822.106,58

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

BIOGARTEN Handels GmbH, Hilden

Amtsgericht Düsseldorf, HRB 45509

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der BIOGARTEN Handels GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wird seit dem Geschäftsjahr 2021 das Wahlrecht zur Sofortabschreibung für Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten EUR 250,00 bis EUR 800.00) ausgeübt. Bis zum Geschäftsjahr 2020 wurde für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 ein Sammelposten mit einer linearen Abschreibung über 5 Jahre gebildet.

Die Ausleihungen im Finanzanlagevermögen wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % der Nettoforderungen eingestellt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Die in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Beträge stellen Aufwendungen für die kommenden Geschäftsjahre dar und werden pro rata temporis über den zugrunde liegenden Zeitraum aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem als Anlage beigelegten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben und Erläuterung zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Kundenboni, Abschluss- und Prüfungskosten sowie ausstehende Rechnungen enthalten.

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 3.011.603,80 (Vorjahr: EUR 3.131.934,29).

Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 85 (Vorjahr: 95) Mitarbeiter.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr waren folgende Geschäftsführerinnen bestellt:

- Frau Roswitha Weber, Kauffrau

- Frau Benigna Lutz, Kauffrau

- Frau Susanne Arndt, Dipl.-Ernährungswissenschaftlerin (bis 1. Januar 2023)

Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge nimmt die Gesellschaft die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 590.906,53 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.992.923,41 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hilden, 25. Juni 2024

Roswitha Weber

Benigna Lutz

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 876.723,77 51.338,39 0,00 928.062,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 507.950,09 1.921,39 0,00 509.871,48
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.415.322,40 18.795,93 5.380,01 2.428.738,32
Summe Sachanlagen 2.923.272,49 20.717,32 5.380,01 2.938.609,80
III. Finanzanlagen 14.050,00 0,00 0,00 14.050,00
Summe Anlagevermögen 3.814.046,26 72.055,71 5.380,01 3.880.721,96
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 550.545,77 83.387,39 0,00 633.933,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 368.511,09 32.197,39 0,00 400.708,48
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.371.829,36 184.157,21 5.380,01 1.550.606,56
Summe Sachanlagen 1.740.340,45 216.354,60 5.380,01 1.951.315,04
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.290.886,22 299.741,99 5.380,01 2.585.248,20
Buchwerte
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 294.129,00 326.178,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 109.163,00 139.439,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 878.131,76 1.043.493,04
Summe Sachanlagen 987.294,76 1.182.932,04
III. Finanzanlagen 14.050,00 14.050,00
Summe Anlagevermögen 1.295.473,76 1.523.160,04

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BIOGARTEN Handels GmbH, Hilden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BIOGARTEN Handels GmbH, Hilden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BIOGARTEN Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der von Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 4. Juli 2024

TREUHAND UNION GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schmid, Wirtschaftsprüfer

Mayerhanser-Marx, Wirtschaftsprüfer

Festgestellt:

Der Jahresabschluss wurde am 10. Juli 2024 festgestellt.

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