BIOGARTEN Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Neveling seit 27.2.2025 | Prokura |
Benigna Susanne Lutz seit 4.12.2019 | Geschäftsführer |
Roswitha Weber seit 19.5.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.00% | |
| 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BIOGARTEN Handels GmbHHildenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023der BIOGARTEN Handels GmbHA. Überblick über den GeschäftsverlaufI. Beschreibung der Geschäftstätigkeit Seit der Gründung von BIOGARTEN 1980 leben und fördern wir ökologisches Bewusstsein. Als Fachgroßhändler sorgen wir für die Verbreitung und Weiterentwicklung sorgfältig ausgewählter Öko-Produkte. Mit Beratungskompetenz und Expertenwissen sind wir zuverlässiger Partner für unsere Kunden im Fachhandel sowie die Lieferanten. Unser Engagement und unsere Erfahrung haben uns zu Wegbereitern und Mitgestaltern der Bio-Branche gemacht. Dies ist für uns Ansporn, auch zukünftig Maßstäbe zu setzen. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Der Bio-Lebensmittelmarkt in Deutschland hielt sich im Jahr 2023 insgesamt auf einem Umsatzvolumen von 16,08 Mrd. €. Damit gaben deutsche Haushalte erfreuliche 5,0% mehr für Bio-Lebensmittel und -Getränke als in 2022 aus. Trotz Inflation, schwacher Konjunktur und weiterer Verunsicherung durch weltweite Krisen - und Kriegsgeschehen fanden die Menschen also wieder mehr Geschmack an Bio-Lebensmitteln. Obgleich sich die finanzielle Situation vieler Haushalte seit 2022 real verschlechterte, nahm die Nachfrage nach Bio im Jahresverlauf mit abnehmender Inflationsrate wieder zu. Vor diesem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Hintergrund ist es beachtlich, dass die Kunden dem Bio-Fachhandel weitgehend treu geblieben sind und damit einen soliden, stabilen Bio-Lebensmittelumsatz von rund 3,2 Mrd. € (2023 3,15 Mrd. € / 2022 3,14 Mrd. €) realisierten. Mit seinen rund 2.200 Verkaufsstellen stellt der Bio-Fachhandel lediglich 6,5% aller 34.000 Lebensmittelverkaufsstellen - erwirtschaftet aber dennoch stattliche 19,6% des Bio-Lebensmittelumsatzes. Die spürbaren Folgen der Pandemie, der Klimakrise sowie der fortschreitende Verlust der Artenvielfalt schärfen das Bewusstsein für unsere Verantwortung für die Umwelt und zukünftige Generationen. Die Sorge über den Klimawandel beispielsweise war noch nie so groß, wie eine Studie der UN jüngst aufzeigt: über 80% der 75.000 befragten Menschen weltweit erwarten, dass Wirtschaft und Politik JETZT Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen. Der Ökolandbau ist dabei DER Schlüssel zu einem nachhaltigen Landwirtschafts- und Ernährungssystem, der den dringend erforderlichen Wechsel zum umwelt-, tier-, klimafreundlichen und damit menschenfreundlichen Leben ermöglicht. Ein stetig wachsender Teil der Gesellschaft will seinen Beitrag zur Transformation leisten, was sich direkt auf das Konsumverhalten auswirkt und auf die Wahl der Einkaufsstätte niederschlägt. Der Bio-Fachhandel steht hier für mehr als Anbieter von nachhaltigen Produkten: es geht um Werte, Überzeugungen und Haltungen, die authentisch und glaubwürdig vertreten werden. Was nicht zuletzt durch den einen Wettbewerber aus dem LEH bildhaft bezeugt wird durch z. B. Plakatwerbung für deren neue Bio-Eigenmarke mit der prominenten Aussage "beste Bioladen Qualität". (Quelle: BÖLW, Branchenreport 2024 - Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Seiten 16-19, Werbung Aldi Süd Frühjahr 2024) Wir fokussieren uns als Bio-Fachgroßhändler auf das Lebensmittel-Trockensortiment und vor allem auf Drogeriewaren mit dem Schwerpunkt auf Naturkosmetik. Obgleich die Warengruppe Naturkosmetik von der gesamtwirtschaftlichen Lage - von Sparzwängen und Kaufzurückhaltung - nicht verschont blieb, wuchs diese mit einem Plus von 2% weiter. Zertifizierte Produkte kamen 2023 laut IKW-Zahlen zusammen mit naturnaher Kosmetik auf einen Marktanteil von rund 17%. Auch wenn sich die Drogeriemärkte insgesamt als Haupteinkaufsquelle für Naturkosmetik etabliert haben, geben immerhin 15% der Verbraucher das Naturkosmetikfachgeschäft als bevorzugte Einkaufsquelle an. Der Umsatzanteil im Bio-Fachgeschäft hielt sich annähernd auf dem Vorjahrsniveau (2023 3,2%/2022 3,3%). Darüber hinaus ist durch die ungebrochene Nachfrage nach nachhaltiger Naturkosmetik der Markt unübersichtlicher geworden: konventionelle Kosmetik wird immer "grüner" und wirbt kräftig damit. Ein Profilierungsfeld für unsere Fachhandelskunden, die mit 100% echter Naturkosmetik Orientierung im Label-Dschungel bieten. Der zunehmende Wettbewerb fordert unsere Kunden mehr und mehr heraus, ihre Stärken - wie ein ökologisches Vollsortiment, Kundennähe, Glaubwürdigkeit, (Beratungs-) Kompetenz und Sortimentsvielfalt mit exklusiven Spezialitäten und Innovationen - weiter auszubauen und die werteorientierten Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihrer Leistung zu überzeugen. (Quellen: BIOwelt Mai 2024: "Ungebremst - Kosmetik Special"; Splended Research GmbH, Naturkosmetik Monitor 2023; bioVista 2023: Sortimentstrends und Marktentwicklungen im Bio-Fachhandel) III. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr 1. Allgemeine Entwicklung Im Jahr 2023 betrugen die Umsatzerlöse 52.468 T€. Gegenüber dem Vorjahr (52.358 T€) bedeutet dies eine Erhöhung um 0,2%. Die Umsatzanteile verteilen sich mit 67,1% auf Naturdrogerieartikel - im Vorjahr 68,0% - und 32,9% auf Lebensmittel - im Vorjahr 32,0%. (Quelle: interne Umsatzübersicht 2023) Das Ergebnis vor Steuern hat sich um 1.677,5 T€ auf 702,9 T€ und das Jahresergebnis um 1.413,0 T€ auf 590,9 T€ verbessert. Damit liegt der für uns bedeutsame finanzielle Leistungsindikator Ergebnis vor Steuern für das abgelaufene Geschäftsjahr im Rahmen des von uns prognostizierten Erwartungswerts. Die erwartete Steigerung der Umsatzerlöse von 1-2% konnten wir nicht erzielen. 2. Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl von 85 Personen (einschließlich Auszubildende) hat sich gegenüber 2022 (95 Personen) verringert. B. Darstellung der Lage der GesellschaftI. Darstellung der Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 227,7 T€ verringert. Den Nettoinvestitionen in Höhe von 72,1 T€ standen Abschreibungen in Höhe von 299,7 T€ gegenüber. Investiert wurde hauptsächlich in den IT-Bereich und in die Logistik. Das Umlaufvermögen hat sich um 229,1 T€ erhöht. Dabei erhöhten sich insbesondere die liquiden Mittel um 101,7 T€ sowie das Vorratsvermögens um 520 T€. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 164,7 T€ verringert. Kennzahlen zur Vermögenslage
II. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses Im Jahr 2023 lag der Umsatz um 0,21% über dem Vorjahresniveau. Ein respektables Ergebnis vor allem vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen schwierigen Entwicklung und den besonderen Herausforderungen:
Im Geschäftsjahr 2023 weist die Gesellschaft ein Ergebnis vor Steuern von 702,9 T€ (Vorjahr: -974,6 T€) sowie ein Jahresergebnis von 590,9 T€ (Vorjahr: -822,1 T€) aus. (Quelle: interne Umsatzübersicht 2023) Kennzahlen zur Ertragslage
III. Darstellung der Finanzlage Im Wesentlichen bedingt durch das gegenüber dem Vorjahr verbesserte Jahresergebnis lag der Cashflow mit 891 T€ über dem des Vorjahres (TEUR -338), aber um rd. TEUR 70 unter dem des Jahres 2021.
C. Darstellung der voraussichtlichen EntwicklungI. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Im ersten Quartal 2024 verzeichnen wir aufgrund von Geschäftsschließungen und Insolvenzen bei Key Kunden im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von -8,2%. Aufgrund gegenläufiger Tendenzen im Jahresverlauf sowie einem deutlich über dem Vorjahr liegenden Ordergeschäft zum Jahresende gehen wir davon aus, dass wir den Umsatzrückgang des ersten Quartals im Gesamtjahr ausgleichen können. (Quelle: interne Umsatzübersicht 1. Quartal 2024) II. Ergebnisprognose für das nächste Geschäftsjahr Durch den bereinigten Markt gehen wir von einer stabileren wirtschaftlichen Gesamtsituation im Fortlauf des Jahres 2024 aus und rechnen mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einem positiven, aber im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 deutlich reduzierten Ergebnis vor Steuern. D. Risiken und Chancen der voraussichtlichen EntwicklungAus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden Entwicklungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennbar. Mit einer weiterhin ausgeprägten Kostendisziplin werden wir unseren Umsatz stabil am Markt behaupten und sehen einer passablen Geschäftsentwicklung entgegen. Dem allgemeinen Wettbewerbsrisiko am Markt begegnen wir, in dem wir den Schwerpunkt der Sortimentsgestaltung auf exklusive, hochwertige Produkte im Lebensmittel- und Drogeriewarenbereich setzen, die geringeren Marktpreisschwankungen unterliegen. E. Sonstige AngabenRisikomanagementziele und Finanzinstrumente Das Risikomanagementsystem umfasst alle wesentlichen Bereiche der Unternehmenssteuerung. Ziel des Systems ist die Vermeidung von Schäden sowie die Ermöglichung von Chancen. Wesentliche Risiken im Unternehmen werden identifiziert und im Risikomanagement-Prozess analysiert und bewertet. Das Planungssystem umfasst alle wesentlichen Bestands- und Entwicklungsgrößen des Unternehmens. Diese werden jeweils monatlich mit den Ist-Werten verglichen und analysiert. Auf dieser Grundlage ist die Entwicklung des Unternehmenserfolgs, des Eigenkapitals und der Finanzmittel jederzeit überprüfbar und planbar. Durch ein umfassendes Controlling System wird sichergestellt, dass die möglichen Risiken - wie Umsatzrückgang, Spannenverlust, Warenüberbestand - frühzeitig erkannt werden und dagegen gesteuert werden kann. Nach unserem aktuellen Kenntnisstand erachten wir die Risiken als relativ gering und sehen somit für die Geschäftstätigkeit keine Gefährdungspotentiale. Preisänderungsrisiken der Handelsartikel, die allgemein im Markt durch z. B. verstärkten Wettbewerb entstehen können, werden dadurch minimiert, dass BIOGARTEN auf stabile, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Lieferanten und deren Unterstützung bauen kann. Ausfallrisiken bei Forderungen werden durch ausreichende Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand sowie durch ein permanentes Forderungsmanagement abgedeckt. Die Gesellschaft betreibt weiterhin ein aktives Liquiditätsmanagement auf Basis von detaillierten Unternehmens- und Finanzplanungen. Es besteht kein grundsätzliches Liquiditätsrisiko. Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für das Geschäftsjahr 2023BIOGARTEN Handels GmbH, HildenAmtsgericht Düsseldorf, HRB 45509Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der BIOGARTEN Handels GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wird seit dem Geschäftsjahr 2021 das Wahlrecht zur Sofortabschreibung für Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten EUR 250,00 bis EUR 800.00) ausgeübt. Bis zum Geschäftsjahr 2020 wurde für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 ein Sammelposten mit einer linearen Abschreibung über 5 Jahre gebildet. Die Ausleihungen im Finanzanlagevermögen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % der Nettoforderungen eingestellt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Die in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Beträge stellen Aufwendungen für die kommenden Geschäftsjahre dar und werden pro rata temporis über den zugrunde liegenden Zeitraum aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem als Anlage beigelegten Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben und Erläuterung zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Kundenboni, Abschluss- und Prüfungskosten sowie ausstehende Rechnungen enthalten. Angaben zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 3.011.603,80 (Vorjahr: EUR 3.131.934,29). Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 85 (Vorjahr: 95) Mitarbeiter. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr waren folgende Geschäftsführerinnen bestellt: - Frau Roswitha Weber, Kauffrau - Frau Benigna Lutz, Kauffrau - Frau Susanne Arndt, Dipl.-Ernährungswissenschaftlerin (bis 1. Januar 2023) Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge nimmt die Gesellschaft die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 590.906,53 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.992.923,41 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.
Hilden, 25. Juni 2024 Roswitha Weber Benigna Lutz Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BIOGARTEN Handels GmbH, Hilden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BIOGARTEN Handels GmbH, Hilden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BIOGARTEN Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der von Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 4. Juli 2024 TREUHAND
UNION GMBH
Schmid, Wirtschaftsprüfer Mayerhanser-Marx, Wirtschaftsprüfer Festgestellt: Der Jahresabschluss wurde am 10. Juli 2024 festgestellt. |
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