Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 50498
Vorher
T & K Tomic & Kellerbauer GmbHTomic & Kellerbauer GmbH
Eingetragen
23.4.1976
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Gegenstand
Projektierung, Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Industrieanlagen und Versorgungssystemen, außerdem Konzeption jeglicher Art von Rohrleitungsnetzen für alle flüssigen und gasförmigen Medien, Erstellung von Systemen und Dienstleistungen für Heizung, Sanitär, Lüftung, Elektro- und Umwelttechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Glaser
seit 10.10.2025
Prokura
Reiner Winkelbauer
seit 13.4.2022
Geschäftsführer
Alexander Gresiak
seit 5.2.2019
Prokura
Roman Gattermeyer
seit 1.3.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
97.20%
B***** T****
2.80%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Franjo Tomic
München
194.400 €
97.20%
B***** T****
5.600 €
2.80%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tomic TEC GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

Tomic TEC GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Angebot der Tomic TEC GmbH umfasst die technische Generalunternehmerschaft für Projektierung, Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Industrieanlagen und Versorgungssystemen, außerdem die Konzeption jeglicher Art von Rohrleitungsnetzen für alle flüssigen und gasförmigen Medien, die Erstellung von Systemen und Dienstleistungen für Heizung, Sanitär, Lüftung, Elektro- und Umwelttechnik.

Das Unternehmen ist Mitglied der Handwerkskammer für München und Oberbayern, der Berufsgenossenschaft Holz und Metall sowie qualifiziert nach § 19 I des Wasserhaushaltschutzgesetzes. Die Tomic TEC GmbH ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement) sowie nach DIN EN ISO 14001:2015 (Umweltmanagement).

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt für Deutschland war nach ersten Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Jahr 2022. Hierbei sind erste sehr frühe Schätzungen des Bruttoinlandsprodukts für das 4. Quartal 2023 enthalten. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", so lautet der erste Kommentar bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland". Die trotz des jüngsten Rückgangs nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen bremsten weiterhin die Konjunktur. Steigende Zinsen gingen mit schwieriger werdenden Finanzierungsbedingungen einher. Und auch eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland war zu verzeichnen. Die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2023 war weiterhin stark geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine. Material- und Lieferengpässe, anhaltend hohe Preise beispielsweise für Nahrungsmittel und ein permanenter Fachkräftemangel beeinflussten massiv die Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2023. Somit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 leider nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging deutlich um 2,0 Prozent zurück. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2022. Positive Impulse waren auch im Jahr 2023 vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau zu verzeichnen. Europaweit bzw. weltweit konnte im Jahr 2023 eine weitere Erholung gegenüber dem Vorjahr 2022 erreicht werden. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt hat sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,3 Billionen US-Dollar auf insgesamt 104,5 Billionen US-Dollar erhöht, was eine Steigerung von rund 4,3 Prozent bedeutet. Europaweit konnte ein Anstieg von 0,5 Prozent realisiert werden.

2. Branchenkonjunktur

Die Tomic TEC GmbH, ein Unternehmen des Bereichs Gebäude- bzw. Versorgungstechnik, ist derzeit überwiegend für die Automobilindustrie tätig. Daher spielt die Entwicklung der deutschen Automobilindustrie eine wichtige Rolle. Laut Informationen des VDA (Verband der Automobilindustrie e.V.) wurden in Deutschland über das Gesamtjahr 2023 4,1 Millionen Pkw gebaut und damit 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Getrieben wurde der Produktionszuwachs primär durch ein gut laufendes Auslandsgeschäft. Fast drei Viertel der in Deutschland produzierten Pkw gingen in den Export.

3. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens und Geschäftsverlauf

Die Tomic TEC GmbH ist innerhalb des Anlagenbaus und der Versorgungstechnik größtenteils für die Automobilindustrie tätig. Innovationen seitens der Automobilhersteller sowie die Betreuungsanforderung bestehender Anlagen bieten der Tomic TEC GmbH Potential für einen stetigen Auftragseingang. So bedient die Gesellschaft ihre Kunden ebenfalls zum großen Teil innerhalb von Rahmenverträgen.

Die Gesamtleistung betrug im Berichtszeitraum Euro 44.101.518,15 gegenüber Euro 34.094.841,57 im Vorjahr und ist somit deutlich um 29,3 % gestiegen. Auch die betrieblichen Aufwendungen mussten erhöht werden und sind im Geschäftsjahr 2023 von Euro 30.927.726,64 auf Euro 40.998.138,11 und somit um 32,6 % gestiegen. Der Jahresüberschuss betrug im Wirtschaftsjahr 2023 Euro 2.482.341,24 im Vergleich zu Euro 2.469.976,16 aus dem Vorjahr. Die Gesamtkapitalrentabilität betrug 10,6%. Das Eigenkapital hat sich von Euro 10.524.002,82 auf Euro 11.006.344,06 erhöht.

Die im Vorjahr prognostizierte Gesamtleistung von EUR 35 Mio. wurde im Jahr 2023 übertroffen, ebenso wie der geplante Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2,0 Mio. Der geplante insgesamt zufriedenstellende Geschäftsverlauf für das Jahr 2023 konnte bestätigt werden.

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Mit einem Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 2.482 ist die Umsatzrendite der Tomic TEC GmbH von 9,1 % auf 6,7 % im Wirtschaftsjahr 2023 gesunken. Am Ende des Jahres 2023 wies die Tomic TEC GmbH eine Eigenkapitalquote von 46,5 % aus und liegt somit leicht unter Vorjahresniveau. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, die offen von dem Posten Vorräte abgesetzt werden, betragen zum Bilanzstichtag Euro 31,4 Mio.

Bei der Untersuchung des Fremdkapitals der Herkunft nach waren gegenüber dem Vorjahr keine auffälligen Veränderungen zu beobachten. So betrug die Quote für Rückstellungen 9,2 % (Vorjahr 10,2 %), die Quote der Verbindlichkeiten 44,3 % (Vorjahr 36,3 %). Insgesamt wurde der zum Bau eines neuen Firmengebäudes in Moosthenning in 2015 aufgenommene Bankkredit über TEUR 500 bereits in Höhe von TEUR 430 getilgt. Den größten Anteil am Fremdkapital haben neben den erhaltenen Anzahlungen die Lieferantenkredite, die zum Bilanzstichtag TEUR 5.360 ausweisen (Vorjahr: TEUR 5.496). Dem gegenüber stehen zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 10.169 (Vorjahr: TEUR 6.819).

Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wie in den Vorjahren geordnet. Etwaige staatliche Stützungen und Förderprogramme wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht in Anspruch genommen.

5. Personalbericht

Im Jahresdurchschnitt 2023 beschäftigte die Tomic TEC GmbH 79 Mitarbeiter, und somit 11 % mehr als im Vorjahr mit durchschnittlich 71 Mitarbeiter.

6. Forschung und Entwicklung

Die Innovationsaktivitäten der Gesellschaft richten sich konsequent nach den Kundenbedürfnissen mit dem Ziel der Erhaltung der hohen Qualitätsstandards der Gesellschaft. So ist die Gesellschaft nicht auf dem Gebiet der Forschung zur Entwicklung neuer Technologien tätig, sondern beschränkt ihre Aktivitäten darauf, die Mitarbeiter auf dem allgemeinen technischen Fortschritt zu schulen, so dass die neuen technischen Entwicklungen zukunftssicher in die Produkte und Prozesse der Gesellschaft integriert werden können.

III. Chancen und Risiken

Unter Berücksichtigung aller bekannten Tatsachen und Umstände, insbesondere auch der Nachwirkungen der Coronapandemie und den Folgen des Ukrainekriegs, bestehen derzeit keine Risiken, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Firma auswirken und somit den Fortbestand der Firma im derzeit überschaubaren Zeitraum gefährden könnten. Auch sind keine besonderen Risiken oder Chancen erkennbar, die die avisierte Unternehmensplanung und den Geschäftsverlauf besonders beeinflussen könnten.

IV. Prognosebericht

Während für die Jahre 2020 und 2021 die vorherrschende Corona-Krise die Weltwirtschaft unter Druck gesetzt hat, belastete die Jahre 2022 und 2023 der russische Angriffskrieg auf die Ukraine die Weltwirtschaft. Eingehend mit einer großen politischen Unsicherheit sind anhaltend weiterhin hohe Preise für Energie und Rohstoffe als Konsequenz zu verzeichnen. Hohe Teuerungsraten und Lieferengpässe haben die Wirtschaft auch im Jahr 2023 geprägt. Zwar prognostiziert das ifo Institut in seiner aktualisierten Konjunkturvorhersage für 2024 und 2025 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für Deutschland von 0,9 % sowie 1,3 %, dennoch bergen die anhaltenden Konfliktsituationen erhebliche Risiken einer geringeren Wirtschaftsleistung bei gleichzeitig deutlich hohen Inflationsraten.

Ungeachtet der unsicheren Konjunkturentwicklung sowie der weiterhin anstehenden Krisenbewältigung (Klimaschutz, Angriffskrieg) ist die Automobilindustrie, einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands und unser wichtigster Kundenkreis, angehalten, die Transformation hin zu neuen Antrieben und zur Digitalisierung voranzutreiben. Aufgrund der Forderungen und Subventionen der Regierung hin zu einem stärkeren Ausbau der Mobilität sowie aufgrund der verschärften Umweltanforderungen gehen wir von einer weiter anhaltenden Investitionstätigkeit unserer Kunden aus, so dass die Gesellschaft in den nächsten Jahren eine gute Auftrags- und Ertragslage zu erwarten hat. Der Auftragsbestand der Tomic TEC GmbH zum 31.12.2023 beläuft sich auf ca. 28 Mio. Euro. Auch die Abwicklung von Rahmen- und Wartungsaufträgen verzeichnet weiterhin einen stabilen Verlauf. Die Tomic TEC GmbH erwartet für die Jahre 2024 und 2025 eine Gesamtleistung in Höhe von ca. EUR 40 Mio. und einen Jahresüberschuss von jeweils etwa EUR 2,0 Mio. bei einem insgesamt zufriedenstellenden Geschäftsverlauf.

V. Haftungsausschluss

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen.

VI. Sonstige Berichterstattung

Der Sitz der Geschäftsleitung der Tomic TEC GmbH ist in München, Petuelring 108. Daneben unterhält die Gesellschaft im Berichtsjahr noch (feste) Baustelleneinrichtungen/Büros in Dingolfing, Ergolding, Ingolstadt, Landshut, Sindelfingen, Moosthenning, Regensburg, Neckarsulm und Leipzig.

 

München, den 28.10.2024

Dr.-Ing. Daniel Tomic

Roman Gattermeyer

Reiner Winkelbauer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.890.823,24 2.708.072,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.016,50 174.689,50
II. Sachanlagen 2.107.975,54 1.751.552,08
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.112.966,54 849.796,54
2. technische Anlagen und Maschinen 40.252,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 954.757,00 857.320,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 44.435,54
III. Finanzanlagen 781.831,20 781.831,20
1. Beteiligungen 781.831,20 781.831,20
B. Umlaufvermögen 20.685.036,38 16.870.217,47
I. Vorräte 210.255,00 65.838,84
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 31.422.957,57 24.217.327,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.306.415,61 7.038.974,93
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 63.796,62
2. sonstige Vermögensgegenstände 10.306.415,61 6.975.178,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 28.699,29 28.199,29
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.168.365,77 9.765.403,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.603,37 20.603,37
D. Aktive latente Steuern 53.962,95 50.646,75
Summe Aktiva 23.650.425,94 19.649.540,37

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.006.344,06 10.524.002,82
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnrücklagen 30.081,34 30.081,34
III. Bilanzgewinn 10.776.262,72 10.293.921,48
davon Gewinnvortrag 10.293.921,48 9.323.945,32
B. Rückstellungen 2.177.719,46 1.998.354,43
C. Verbindlichkeiten 10.466.362,42 7.127.183,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 69.441,00 124.997,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 55.556,00 55.556,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.885,00 69.441,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 10.396.921,42 7.002.186,12
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.396.921,42 7.002.186,12
Summe Passiva 23.650.425,94 19.649.540,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.914.734,23 11.604.035,38
2. Personalaufwand 7.221.711,68 6.460.095,06
a) Löhne und Gehälter 6.208.849,59 5.607.910,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.012.862,09 852.184,83
davon für Altersversorgung 48.084,92 46.825,12
3. Abschreibungen 424.847,04 369.845,14
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 424.847,04 369.845,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.890.996,82 1.381.001,76
5. Erträge aus Beteiligungen 150.000,00 150.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 150.000,00 150.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.614,37 4,55
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.082,72 51.011,25
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.030.983,10 990.471,93
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 3.316,20
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 6.087,90
9. Ergebnis nach Steuern 2.492.727,24 2.501.614,79
10. sonstige Steuern 10.386,00 31.638,63
11. Jahresüberschuss 2.482.341,24 2.469.976,16
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.293.921,48 9.323.945,32
13. Entnahmen aus Gewinnrücklagen -2.000.000,00 -1.500.000,00
a) aus anderen Gewinnrücklagen -2.000.000,00 -1.500.000,00
14. Bilanzgewinn 10.776.262,72 10.293.921,48

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

der Tomic TEC GmbH, München

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Tomic Tec GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 50498

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bewegliche, abnutzbare und selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von 800,00 EUR ohne Umsatzsteuer (GWG) wurden im Berichtsjahr aktiviert und sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen betreffen Anteile an verbundenen Unternehmen und wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Der den Anlagebau bzw. die Versorgungstechnik betreffende Warenbestand wurde wie im Vorjahr zu einem Festwert von 35.030,00 EUR, der sonstige Warenbestand wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die unfertigen Leistungen wurden zu Anschaffungs bzw. Herstellungskosten bewertet. In den Herstellungskosten werden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten einbezogen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 30 % berechnet.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 661.751,00 EUR.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB sowie gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 58.895,95 EUR.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Unterschiedsbetrag Pensionsrückstellung zwischen 7- und 10-Jahres-Durchschnittszinssatz 4.933,00
Aktivierung latenter Steuern 53.962,95
Gesamtbetrag 58.895,95

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafel

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 4.933,00 EUR.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

EUR Vorjahr
EUR
Urlaubsrückstellungen 204.100,00 173.000,00
Archivierungsrückstellungen 29.865,00 29.865,00
Gewährleistungsrückstellungen 439.000,00 265.000,00
Abschluss- und Prüfungskosten 73.650,00 70.150,00
Prozesskostenrisiko/Schadens- ersatzrisiko 245.000,00 148.000,00
Prämienzahlungen 169.550,00 158.300,00
Tantiemen 0,00 0,00
Inflationsausgleichsprämie 91.000,00 166.000,00
BP-Kosten 20.000,00 20.000,00
ausstehende Rechnungen 0,00 115.000,00
1.272.165,00 1.145.315,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 69.441,00 EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte besichert. Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb von 5 Jahren fällig.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 53.962,95 EUR. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen, welche zum Bilanzstichtag um 193.186,00 EUR höher bewertet wurden als in der Steuerbilanz.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.994.045,08 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

Miete 2.107.009,94 EUR
Leasing 139.928,68 EUR
Versicherung 747.106,44 EUR

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 79. Davon leitende Angestellte 4; Angestellte 47; Arbeiter 28.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Daniel Tomic Vorsitzender der Geschäftsführung
Roman Gattermayer technischer Geschäftsführer
Reiner Winkelbauer kaufmännischer Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 804.131,12 EUR gewährt.

Abschlussprüferhonorar

Das Honorar für die gesetzliche Jahresabschlussprüfung beträgt Euro 12.500,00. Weitere Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis 2023
EUR
Eigenkapital 2023
EUR
Tomic TEC Austria, Steyr 100 % 151.334,93 888.104,38

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, 28. Oktober 2024

Bericht des Aufsichtsrats

Nicht vorhanden

sonstige Berichtsbestandteile

 

Daniel Tomic, Geschäftsführer

Roman Gattermeyer, Geschäftsführer

Reiner Winkelbauer, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Tomic TEC GmbH, München

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Tomic TEC GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Tomic TEC GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 28. Oktober 2024

Matthias Landmesser, Wirtschaftsprüfer

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