Bossmann GmbH Köln
Selbe AdresseBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elke Schubert seit 24.1.2025 | Prokura |
Christa Dobrowolski seit 26.3.2012 | Prokura |
Hermann Joha seit 10.9.2001 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACTION CONCEPT GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäfts- und Rahmenbedingungen Die ACTION CONCEPT GmbH (ACTION CONCEPT) ist ein unabhängiges und zugleich einzigartiges Filmproduktionsunternehmen, das seit Jahren zuverlässig Erfolgsprogramm bietet. Infolge der Ausläufer der Corona-Pandemie sowie der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten ist die gesamtwirtschaftliche Situation in der Film- und Fernsehbranche nach wie vor angespannt. Der Rückgang der Auftragsvergabe betraf auch die Berichtsfirma in dem Geschäftsjahr 2023. Geschäftsverlauf ACTION CONCEPT hat in 2023 vier Movies der Event-Filmreihe "Alarm für Cobra 11" produziert. Im ersten Halbjahr 2023 wurden zudem die letzten 5 Folgen der zehnteiligen High-End Serie "DRIFT - Partners in Crime" für den Streamer Sky fertig gestellt. Zwei weitere Serien mit einem Umsatzvolumen von über 20 Millionen EUR waren seitens Sky Deutschland schriftlich beauftragt. Im Sommer kam dann, für die ganze Branche völlig überraschend und kurzfristig, die Aussage von Sky Deutschland, dass alle fiktionalen Eigenproduktionen in Deutschland eingestellt werden. Dies stellt ACTION CONCEPT vor eine große Herausforderung. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme der ACTION CONCEPT ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 8.383 auf TEUR 7.398 gesunken. Das Anlagevermögen ist in 2023 im Wesentlichen abschreibungsbedingt von TEUR 271 um TEUR 46 auf TEUR 225 leicht gesunken. Die Vorräte sind um TEUR 7.653 auf TEUR 1.051 gesunken. Dies liegt an den teilfertigen Produktionen, die in 2023 stark gesunken sind, da fast alle Produktionen im Berichtsjahr erlöswirksam gebucht werden konnten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.208 auf TEUR 1.528 gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,9 % und ist im Vergleich zum Vorjahr von 21,3 % um 7,6 %-Punkte gestiegen. Die Finanzierungsmittel von ACTION CONCEPT setzen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:
Finanzlage Die Liquidität entwickelt sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt:
Ertragslage Die Umsatzerlöse sind um TEUR 6.022 von TEUR 15.211 auf TEUR 21.233 gestiegen. Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass in 2023 vier Movies der RTL-Event-Reihe "Alarm für Cobra 11" und fünf Folgen der Sky-Serie "Drift" erlöswirksam gebucht wurden. Aufgrund der finalen Abgabe der in 2022 produzierten Folgen der Serie "Drift- Partners in Crime" hat sich in 2023 die Bestandsveränderung um TEUR 13.756 auf TEUR -7.609 (i. Vj. TEUR 6.147) verringert. Demzufolge ist der Materialaufwand in 2023 um TEUR 9.345 auf TEUR 12.054 gesunken (i. Vj. TEUR 21.399). Der Personalaufwand lag im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 2.355 auf Vorjahresniveau (i. Vj. TEUR 2.369). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 339 auf 2.401 gesunken (i. Vj. TEUR 2.740). Dies lag daran, dass ACTION CONCEPT im 2. Halbjahr 2023 bereits Maßnahmen ergriffen hat, um Kosten zu reduzieren. Insgesamt schließt die ACTION CONCEPT das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.221 (i. Vj.: Jahresfehlbetrag TEUR 708) ab. Risikobericht Als Unternehmen, das TV- und Filmproduktionen erstellt, unterliegt die ACTION CONCEPT grundsätzlich den allgemeinen Risiken unternehmerischen Handelns sowie besonderen branchenspezifischen Risiken. Unser Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu erlangen. Gleichzeitig werden im Rahmen des Planungs- und Controlling-Prozesses die bestehenden Chancen mit dem einhergehenden Ergebnispotenzial erkannt und genutzt. Dem allgemeinen Branchenrisiko stehen jedoch die Auslandsvertriebserlöse der TV-Serie "Alarm für Cobra 11" gegenüber. ACTION CONCEPT erhält hier 50 % Vertriebserlösbeteiligung aller Folgen aus dem Verkauf dieser Lizenzen außerhalb des deutschsprachigen Sendegebietes. Im Schnitt liegen diese Erlösbeteiligungen bei ca. EUR 1,5 Mio. pro Jahr. Diese Beteiligung steht ACTION CONCEPT unabhängig von weiteren Produktionen dieser Serie zu. D. h. auch in Zukunft kann die Berichtsfirma auf dieses Fundament bauen und die wichtigsten Kostenpositionen in Teilen decken. Allgemeine Wettbewerbs- und Marktrisiken Konjunkturelle Entwicklungen können zur Veränderung der Marktsituation seitens der Auftraggeber führen. Sowohl der Ukrainekrieg als auch die hohe Inflationsrate beeinflussen die TV-Branche nach wie vor sehr. Die Folge: Die Kosten zur Durchführung der Produktionen steigen, der Gewinn, der bei den Produzenten bleibt, verringert sich. Digitale Player haben ebenfalls für einen Wandel der TV Branche gesorgt. Auch Sender - und Medienunternehmen etablieren ihre eigenen Streaming-Dienste und bieten attraktive Inhalte an. ACTION CONCEPT hat darauf reagiert und entwickelt neue Projekte um diesen Markt zu bedienen. Produktion Im Jahr 2023 wurden vier Movies der Reihe "Alarm für Cobra 11" des Privatsenders RTL produziert. Zwei weitere von insgesamt 6 in Auftrag gegebenen Movies wurden erst in 2024 produziert und fertig gestellt. Ferner hat ACTION fünf Folgen der in 2022 produzierten Serie "Drift" für den Pay-TV-Sender Sky in 2023 erlöswirksam gebucht. Finanzierung Wie branchenüblich wurde das gesamte Produktionsvolumen neben Anzahlungen der Auftraggeber durch Bankkredite im Rahmen einer bestehenden Kreditlinie zwischenfinanziert. ACTION CONCEPT ist mit ausreichenden Kreditlinien ausgestattet, so dass im Bereich der Projektfinanzierung 2023 keine Liquiditätsrisiken bestanden. Durch eine zeitnahe Liquiditätssteuerung und Sicherstellung von Bankkrediten werden alle Maßnahmen ergriffen, um eventuelle Risiken so gering wie möglich zu halten. In 2023 war die Zahlungsfähigkeit zu jedem Zeitpunkt gegeben. Dem Ausfallrisiko der Forderung gegen dem verbundenen Unternehmen action image GmbH & Co. KG, Hürth, wird durch aktuelle Rückzahlungspläne Rechnung getragen. Die Werthaltigkeit der Forderung ist insbesondere auch dadurch gesichert, dass die Immobilie "An der Hasenkaule", die sich im Eigentum der action image GmbH & Co. befindet, hohe stille Reserven aufweist. Chancenbericht Die Entwicklung neuer Inhalte und Stoffe der in 2023 erweiterten Division "Anthill Road Productions" für verschiedene Sender und Streaming-Plattformen war ein wichtiger Schritt, um das Portfolio zu erweitern und neue Produktionsfelder zu schaffen. Die Erfolgsserie "Alarm für Cobra 11" hat bereits eine lange Geschichte und es ist zu erwarten, dass weitere Movies in den kommenden Jahren in Auftrag gegeben werden. Durch die erfolgreich in 2023 ausgestrahlten Folgen der Primetime-Serie "Drift - Partners in Crime" bei Sky ist ACTION CONCEPT derzeit mit anderen Steamer-Diensten in Gesprächen, um neue Stoffe in 2024-2025 produzieren zu können. Prognosebericht Aufgrund des negativen Jahresergebnisses 2023 plant die Gesellschaft erhebliche strukturelle Veränderungen vorzunehmen, um Kosten zu sparen. Durch den weiteren Wegfall der in 2023 zugesagten Sky-Serien wird sich der Umsatz in 2024 im Vergleich zu 2023 stark reduzieren. Durch massive Kosteneinsparungen erwartet die Gesellschaft trotz des Umsatzrückgangs ein leicht positives Ergebnis im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr. Mit den gewährten Kreditlinien ist die Finanzierung der Berichtsfirma nach der derzeitigen Liquiditätsplanung des Jahres 2024 gesichert.
Köln, den 3. Mai 2024 Hermann Joha, Geschäftsführer Heiko Schmidt, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die ACTION CONCEPT GmbH (vormals action concept Film-und Stuntproduktion GmbH) ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter HRB 25495 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Köln. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der ACTION CONCEPT GmbH, Köln, sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Das Geschäftsjahr der ACTION CONCEPT GmbH entspricht dem Kalenderjahr und der Abschluss wurde in Euro erstellt. Sofern nicht anders angegeben, wurden sämtliche Angaben auf Tausend Euro (TEUR) gerundet. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Soweit von voraussichtlich dauernden Wertminderungen ausgegangen werden kann, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Hierbei wurden angemessene Teile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Die Beträge werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind ihrer Art nach in Höhe von TEUR 1.819 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 709 sonstige Vermögensgegenstände. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 23 (i. Vj. TEUR 23), enthalten, welche ihrer Art nach sonstige Vermögensgegenstände sind. Das gezeichnete Kapital der ACTION CONCEPT GmbH beträgt TEUR 1.000 und ist vollständig eingezahlt. Die Kapitalrücklage beträgt am Bilanzstichtag unverändert TEUR 74. Es handelt sich um eine sonstige Zuzahlung gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Bei der Gewinnrücklage in Höhe von TEUR 1.534 handelt es sich um eine andere Gewinnrücklage gemäß § 272 Abs. 3 HGB. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 179 (i. Vj. TEUR 223), Rückstellung für nachlaufende Produktionskosten TEUR 286 (i. Vj. TEUR 116), Rückstellungen für Abschlusskosten TEUR 34 (i. Vj. TEUR 35) und Rückstellungen für Aufbewahrungs- und Archivierungspflichten TEUR 37 (i. Vj. TEUR 37). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergaben sich aus folgender Übersicht:
1) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch selbstschuldnerische Bürgschaften von Herrn Joha in Höhe von TEUR 4.000 sowie durch eine Höchstbetragsbürgschaft von TEUR 1.000 der action image GmbH & Co. KG und der PRODUCTION CONCEPT GmbH. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung aus Versicherungserstattungen in Höhe von T€ 665 enthalten. 5. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 380. Sie betreffen in Höhe von TEUR 240 Verpflichtungen gegenüber dem verbundenen Unternehmen action image GmbH & Co. KG, Hürth, aus einem unbefristeten Mietverhältnis über die Geschäftsimmobilie "An der Hasenkaule", Hürth für das Jahr 2024 sowie in Höhe von TEU 140 Verpflichtungen aus verschiedenen Leasingverträgen für die Jahre 2024 bis 2026. Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 17 (i. Vj. 18) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 4 in leitender Funktion. Hiervon waren in der Verwaltung 17 (i. Vj. 18) Personen tätig, insgesamt 9 Frauen und 8 Männer. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.221 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Hermann Joha, Produzent, Berlin, und Herr Heiko Schmidt, Produzent, Berlin. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Nachtragsbericht Hinsichtlich der Auswirkungen des Ukrainekrieges und der hohen Inflationsrate auf die Gesellschaft verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht.
Köln, den 3. Mai 2024 Hermann Joha, Geschäftsführer Heiko Schmidt, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der ACTION CONCEPT GmbH wurde der folgende Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers erteilt. Zum Zwecke der Offenlegung wurde von Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ACTION CONCEPT GmbH: Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der ACTION CONCEPT GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ACTION CONCEPT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangte Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangte Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteile ich die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Köln, den 3. Mai 2024 von Wrede, Wirtschaftsprüfer |
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