Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 7281
Eingetragen
6.2.2003
Branche
Wärme- und KältehandelBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Die Erbringung von Versorgungs- und Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse. In diesem Rahmen leistet die Gesellschaft einen Beitrag zur Erfüllung gemeinwohlorientierter Aufgaben. Unternehmensgegenstand ist im Rahmen des § 107 Gemeindeordnung NRW im Einzelnen die Versorgung und Betreuung von Kunden in den Bereichen Elektrizität, Erdgas, Wasser und Fernwärme. Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen für die Gesellschaften im SWK Stadtwerke Krefeld - Konzern sowie sonstige städtische Gesellschaften und führt im Bezug stehende Handelstätigkeiten aus.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Arne Kaufmann
seit 19.6.2019
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SWK AG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SWK Kompakt GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die SWK KOMPAKT GmbH, im Folgenden SWK KOMPAKT, ist ein Tochterunternehmen der SWK AG.

Die SWK KOMPAKT ist in den Konzernverbund der SWK AG (SWK Konzern) eingebunden. Der SWK Konzern ist eine Unternehmensgruppe, die in den Geschäftsfeldern Energie und Wasser, Entsorgung und Verkehr tätig ist. Die Leistungen in den zuvor genannten Geschäftsfeldern werden in Krefeld und der Region Niederrhein und in den Sparten Strom und Gas des Geschäftsfeldes Energie und Wasser sowie im Geschäftsfeld Entsorgung darüber hinaus bundesweit erbracht.

Die SWK KOMPAKT erbringt vielfältige "Support Funktionen" für die in den genannten Geschäftsfeldern operativ tätigen Konzerngesellschaften. Dabei führt die SWK KOMPAKT im Wesentlichen gewerbliche Dienstleistungen für die Konzerngesellschaften aus. Weitere Servicedienstleistungen werden u. a. von der SWK AG mit Management-, Service- und Steuerungstätigkeiten erbracht.

Die Leistungserbringung der SWK KOMPAKT erfolgt über eigenes Personal sowie im Wege einer Personalgestellung durch Konzerngesellschaften und unterliegt einer ständigen Marktanalyse. Es ist nach wie vor strategisches Ziel, die etablierten Produkte/Leistungen fortzuführen und neue konzerninterne und übergreifende Dienstleistungsangebote zu schaffen.

Zwischen der SWK KOMPAKT und der Muttergesellschaft SWK AG besteht ein Geschäftsbesorgungsvertrag, durch den die SWK AG zur Erbringung zentraler Management-, Service- und Steuerungsfunktionen verpflichtet ist. Weiterhin besteht mit der SWK AG ein Organschaftsvertrag, in dem unter anderem eine Ergebnisabführung an bzw. ein Verlustausgleich durch die Muttergesellschaft SWK AG vereinbart ist.

B. Wirtschaftsbericht

Die für das Geschäftsjahr 2023 abgegebene Prognose des Jahresergebnisses vor Ergebnisabführung der Gesellschaft wurde übertroffen. Das Ergebnis liegt mit 149,8 T€ aber unter dem Niveau des Vorjahres (215,2 T€).

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für das Verständnis der Analyse des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage sind die gesamtwirtschaftlichen und etwaigen branchenbezogenen Rahmenbedingungen nicht von Bedeutung. Ausschlaggebend sind wettbewerbliche Aspekte auf den jeweils für die SWK KOMPAKT relevanten Dienstleistungsmärkten (siehe Kapitel 2.1) und die Entwicklung des Marktpreisniveaus in diesen Märkten. Es wird regelmäßig ein Abgleich zwischen den eigenen Dienstleistungsentgelten und vergleichbaren Dienstleistungen auf dem externen Markt vorgenommen. Das Marktpreisniveau im Berichtszeitraum war weiterhin auskömmlich.

2. Geschäftsverlauf

2.1 Ursächliche Entwicklungen und Ereignisse

Für das Verständnis der Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses sind folgende Entwicklungen und Ereignisse von Bedeutung gewesen:

Die SWK KOMPAKT hat im Berichtsjahr folgendes Dienstleistungsspektrum erbracht: Gärtnerische Dienstleistungen einschließlich Winterdienst, Archivierungsservice, Postrückläufermanagement, Concierge-Service, Dienstreise- und Dienstkleidungsmanagement, grafische Dienste, Unterstützung von Kundenserviceaktivitäten, Elektrokleingeräteprüfung sowie unterstützende Tätigkeiten in der Personalabteilung, Druckservice und im Workflow der Finanzbuchhaltung. Diese Tätigkeiten führte sie fast ausschließlich für verbundene Unternehmen aus: SWK AG, SWK ENERGIE GmbH (SWK ENERGIE), SWK MOBIL GmbH (SWK MOBIL), EGK Entsorgungsgesellschaft Krefeld GmbH & Co. KG (EGK) und die NETZGESELLSCHAFT NIEDERRHEIN MBH (NGN).

Das Betriebsergebnis ist in 2023 gegenüber 2022 um 53,9 T€ bzw. 24,6 % auf 164,6 T€ gesunken. Grund hierfür sind im Wesentlichen die höheren Personalaufwendungen sowie Material- u. Fremdleistungen, die den Anstieg der Betriebserträge überlagern. Der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator ist das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung.

Unter Berücksichtigung eines Aufwands für sonstige Steuern in Höhe von 2,5 T€ wurde ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 149,8 (Vj. 215,2) T€ erzielt. Das Jahresergebnis wurde aufgrund des bestehenden Organschaftsvertrages an die SWK AG abgeführt.

Zu den wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren gehören die Mitarbeitenden, deren Belange in einem separaten Kapitel dargestellt werden.

3. Lage

3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse erreichten 2.647,3 (Vj. 2.225,2) T€ und sind damit um 422,1 T€ gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Während die Erlöse gegenüber der SWK ENERGIE in den Bereichen Archivierungsdienste und Postrücklaufmanagement auf Grund von Vertragsanpassungen und damit einhergehend gestiegenem Auftragsvolumen sowie Preisniveau um 151,8 T€ gestiegen sind, erhöhten sich die Erlöse gegenüber der NGN im Bereich Dienstleistungen & Produkte insbesondere wegen der im Jahr 2023 durchgeführten Elektrokleingeräteprüfung um 23,4 T€.

Gegenüber der SWK AG sind insbesondere die Erlöse aus dem Bereich Dienstleistungen & Produkte auf Grund der Elektrokleingeräteprüfung sowie einiger Zusatzaufträge für das Personalwesen um 79,5 T€ und aus dem Bereich Grünpflege und gärtnerischen Tätigkeiten u. a. wegen Unterstützungsleistungen im Hausmeisterbereich und Zusatzaufträge um 93,4 T€ gestiegen. Des Weiteren sind die Erlöse gegenüber der SWK MOBIL in den Bereichen Grafische Dienste, Postrücklaufmanagement und Dienstleistung & Produkte durch angepasste Preise, einer allgemein hohen Nachfrage sowie der Elektrokleingeräteprüfung um 29,3 T€ und im Bereich Grünpflege und gärtnerische Tätigkeiten durch Zusatzaufträge, wie das Rasengleis Hülser Straße, Rodungsarbeiten Schanzgrundstück und Rodungsarbeiten Oberschlesienstraße um 11,5 T€ gestiegen.

Im Tätigkeitsbereich der Grünpflegearbeiten gegenüber der EGK/EAG sind die Erträge witterungsbedingt und durch Zusatzaufträge wie Einsaaten von Blumenwiesen und Rodungsarbeiten um 25,2 T€ auf 163,1 T€ gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 15,5 T€ auf 10,2 T€ gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen daraus, dass die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen um 5,5 T€ zurückgegangen sind. Dagegen sind die Erträge aus Schadenersatz mit 4,0 T€ unverändert geblieben.

Die Betriebserträge belaufen sich somit auf 2.657,4 (Vj. 2.240,7) T€, was einem Anstieg um 18,6 % entspricht. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Umsatzerlöse in den Bereichen Dienstleistungen & Produkte, Archivierungsdienste, Postrücklaufmanagement und Grünpflege und gärtnerische Tätigkeiten zurückzuführen.

Der Aufwand für Material und Fremdleistungen stieg um 126,8 % auf 188,2 (Vj. 83,0) T€. Der Anstieg resultiert insbesondere aus den höheren Aufwendungen (+65,1 T€) für Fremdmaterial und Fremdleistungen (Grünpflege und gärtnerische Tätigkeiten) im Rahmen zusätzlicher Kundenaufträge.

Der Aufwand für bezogene Leistungen stieg um 140,6 % auf 75,2 T€. Grund dafür sind im Wesentlichen die gegenüber dem Vorjahr um 37,8 T€ auf 60,7 T€ gestiegenen sonstigen Fremdleistungen, insbesondere für Grünpflege und gärtnerische Tätigkeiten (u. a. gestiegene Aufwendungen für Pflanz- u. Baumentfernung durch externen Dienstleister).

Der Personalaufwand ist bei einer gestiegenen jahresdurchschnittlichen Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von 21 auf 24 (siehe Kapitel 4.1) auf 1.368,3 (Vj. 1.006,2) T€ gestiegen. Neben dem Zuwachs der jahresdurchschnittlichen Kapazitäten, ist die Anpassung der Mitarbeiterentgelte für die SWK KOMPAKT als Inflationsausgleichzahlung von einmalig 1.240,00 € und ab Juli 2023 monatlich 220,00 € netto als Begründung für den Anstieg des Personalaufwandes zu nennen. Diese resultiert aus der Tarifeinigung des TVV-Tarifvertrag Versorgungsbetriebe, eine generelle prozentuale Anpassung wird ab März 2024 von Ø 11,8% Anwendung finden. Der Aufwand für das gestellte Personal aus anderen SWK-Gesellschaften ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten und im Vergleich zum Vorjahr um 46,6 T€ bzw. 20,5 % auf 180,4 T€ gesunken.

Der Aufwand für Abschreibungen ist gegenüber dem Vorjahr um 2,5 T€ auf 55,6 T€ gestiegen. Dabei entfällt der wesentliche Teil auf das genutzte bewegliche Anlagevermögen im Bereich der Grünpflege und gärtnerische Tätigkeiten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 880,8 (Vj. 879,9) T€ umfassen nach wie vor schwerpunktmäßig Aufwand für die Geschäftsbesorgung der SWK AG in Höhe von 497,9 (Vj. 484,7) T€, Aufwand für Dienstleistungen in Höhe von 156,2 (Vj. 189,7) T€, Aufwand für Mieten und Leasing in Höhe von 23,7 (Vj. 10,4) T€ sowie Aufwand für übrige Dienst- und Fremdleistungen in Höhe von 131,3 (Vj. 115,8) T€ (insbesondere Aufwendungen für einen externen Dienstleister für Postersatzfahrten (21,4 T€), für das Projekt Elektrokleingeräteprüfung (52,1 T€) und für das Projekt S4/HANA (51,9 T€)).

Die Betriebsaufwendungen belaufen sich auf 2.492,8 T€ und steigen um 470,6 T€ bzw. 23,3 % gegenüber dem Vorjahr. Der höhere Aufwand ist hauptsächlich durch die gestiegenen Personalkosten (+362,1 T€) und Aufwendungen für Material und Fremdleistungen (+105,2 T€) zu begründen.

Die SWK KOMPAKT erreicht ein Betriebsergebnis in Höhe von 164,6 (Vj. 218,5) T€.

3.2 Finanzlage

Die SWK KOMPAKT ist im Rahmen des Konzern-Cashmanagements in ein automatisches Cash-Pooling-System eingebunden. Dabei werden die Salden der in das Cash-Pooling einbezogenen Bankkonten bankarbeitstäglich auf die SWK AG übertragen bzw. Unterdeckungen ausgeglichen. Die Gesellschaft weist daher keine liquiden Mittel aus. Im Rahmen des Cash-Poolings besteht ggü. der SWK AG in ihrer Eigenschaft als Cash-Pool-Führerin eine Verbindlichkeit aus der Inanspruchnahme von Liquidität in Höhe von 504,7 (Vj. 232,3) T€.

Im Berichtsjahr beträgt der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 38,7 T€. Dieser Mittelabfluss ist im Wesentlichen durch den Abbau des Verbindlichkeitsbestands (-218,8 T€) geprägt, dem das um die Abschreibungen (55,6 T€) bereinigte Periodenergebnis in Höhe von 149,8 T€ gegenübersteht. Im Vorjahr ergab sich ein Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 330,1 T€.

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit umfasst 18,4 (Vj. 5,0) T€.

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit beträgt 215,2 T€ und resultiert aus der Abführung des Vorjahresergebnisses. Im Vorjahr betrug der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit 190,9 T€.

Die kurzfristigen Verpflichtungen - bestehend aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten - sind im Berichtsjahr zu 68,7 (Vj. 50,9) % durch das Umlaufvermögen - bestehend aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen - gedeckt.

Das Investitionsvolumen in Sachanlagen betrug im Berichtsjahr 22,1 (Vj. 5,0) T€. Es wurden im Wesentlichen Betriebseinrichtungen und GWG erworben.

3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SWK KOMPAKT beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 363,3 (Vj. 352,8) T€. Auf der Aktivseite sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände leicht gestiegen. Auf der Passivseite ist hingegen ein leichter Anstieg der Rückstellungen zu vermerken.

Die Bilanzsumme setzt sich aus dem Anlagevermögen mit 54,9 (Vj. 67,1) %, aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 43,6 (Vj. 27,6) %, aus sonstigen Vermögensgegenständen mit 1,3 (Vj. 2,1) % sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 0,2 (Vj. 3,2) % zusammen. Das Eigenkapital beträgt unverändert 125 T€. Der Anteil des Fremdkapitals, bestehend aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten, liegt bei 65,6 (Vj. 64,6) %.

Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr auf 34,4 (Vj. 35,4) %, bedingt durch die gestiegene Bilanzsumme, gesunken.

Die Deckung des Anlagevermögens durch das Eigenkapital ist mit 62,6 (Vj. 52,8) % gestiegen.

4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

4.1 Mitarbeitende

Die Mitarbeiterstärke (ohne geringfügig Beschäftigte und Personen, die sich nicht mehr in der Lohnfortzahlung befinden) der SWK KOMPAKT zum 31. Dezember 2023 lag bei 24 Vollzeitäquivalenten (Vj. 19). Die jahresdurchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Kopfbasis gemäß § 285 Nr. 7 HGB betrug im Berichtsjahr 24 (Vj. 21). Hiervon sind 21 (Vj. 19) in Vollzeit und 3 (Vj. 2) in Teilzeit beschäftigt.

Außerdem waren bei der SWK KOMPAKT zum Bilanzstichtag 8 (Vj. 10) durch verbundene Unternehmen überlassene Mitarbeitende beschäftigt.

Die eigenen Mitarbeitenden wurden im Wesentlichen in der Grün-/ Gartenpflege einschließlich Winterdienst, im Archivierungsdienst, im Druckservice, grafischen Service, der Seminaradministration und für administrative Tätigkeiten für die Personalabteilung, die gestellten Mitarbeiter hauptsächlich im Scan- und Archivierungsdienst, Dienstkleidungs- und Dienstreisemanagement sowie im Postservice eingesetzt.

Zentrale Schwerpunkte im Berichtsjahr waren für das Personalmanagement der SWK AG, das geschäftsbesorgend auch für die SWK ENERGIE, NGN, SWK MOBIL, SWK FAHRSERVICE und SWK KOMPAKT tätig ist, die fortgesetzte Standardisierung und Optimierung aller Prozesse im Personalbereich, die weitere Ausgestaltung/Einrichtung der digitalen Personalmanagementplattform SAP SuccessFactors sowie die aktive Begegnung des Fachkräftemangels.

Der Personalbereich hat die Einführung der Personalmanagementsoftware SAP SuccessFactors (HRportal) fortgeführt. Im Modul Performance & Goals wurde der Tantiemeprozess für leitende Angestellte konzernweit weiter . Die involvierten Fachbereiche konnten im Berichtsjahr das Testen der Bereiche Onboarding, Compensation (Einmalprämie) und variable Pay (Tantiemezahlungen) abschließen. Über die SAP Analytics Cloud (SAC) ist seit Sommer 2023 der jährliche Prozess der Personalprognose/Kapazitätenplanung vollständig umgesetzt. Zudem wurde die Software Accenture Document Composer (ADC) eingeführt, um die Erstellung von Dokumenten für die Mitarbeitenden zu standardisieren und zu vereinfachen .

Die Digitalisierung war auch ein zentrales Thema in der Zusammenarbeit mit dem Konzernbetriebsrat. So ist seit 2023 ein Referent für Digitalisierung & Prozesse für den Konzernbetriebsrat eingestellt, um den steigenden qualitativen als auch quantitativen Anforderungen gerecht werden zu können. Die Konzernbetriebsvereinbarung zu den Grundsätzen der Vergütung von Betriebsratsmitgliedern konnte abgeschlossen werden. Die Verhandlungen zu den Konzernbetriebsvereinbarungen S/4 HANA und Microsoft 365 wurden fortgesetzt.

Nicht nur durch die Digitalisierung kommt der Informationssicherheit, die auch den Datenschutz betrifft, eine zentrale Bedeutung zu. 2023 wurde die Position des "Chief Information Security Officers" (CISO) bei der SWK AG eingeführt und besetzt . Ferner wurde das bereichsübergreifende Thema "Informationssicherheitsmanagementsystem" (ISMS) angegangen, um u.a. Personal- sowie verbundene IT-Prozesse von der Rekrutierung bis zum Austritt sicher auszugestalten. Es wurden drei notwendige Betriebsvereinbarungen zur IT-Sicherheit abgeschlossen, u.a. für den Einsatz einer Software zur besseren Identifikation und Abwehr von Cyberangriffen. Zur Sensibilisierung und Verbesserung der Informationssicherheit haben IT und Personalmanagement eine Schulung erarbeitet, an der Ende 2023 Führungskräfte teilgenommen haben. Die Schulung für die Mitarbeitenden wird ab 2024 umgesetzt. 2023 wurde erstmalig ein verpflichtendes Online-Training zum Datenschutz für alle Mitarbeitenden durchgeführt.

Die aktive Bewältigung des Fachkräftemangels war auch 2023 ein Schwerpunktfeld. Das Projekt Arbeitgebermarke konnte 2023 mit der Bestimmung der Kernprofilfelder der SWK-/NGN-Gesellschaften als Arbeitgeber und Erstellung der Nutzergruppen abgeschlossen werden. Diese Ergebnisse wurden und werden sukzessive für die zielgruppenspezifische Rekrutierung und das Personalmarketing verwendet.

Das Personalmanagement hat die Nutzung von unterschiedlichen Rekrutierungskanälen für die Stellenbesetzungen weiter ausgebaut. So konnte bspw. Ende 2023 die Betriebsvereinbarung "Mitarbeitende werben Mitarbeitende" als Pilot abgeschlossen werden, wodurch erfolgreiche Einstellungen durch Mitarbeiterempfehlungen belohnt werden. Ende 2023 erfolgte die Besetzung einer neuen Recruiter-Stelle innerhalb des Personalbereichs. Innerhalb der ersten zwei Monate konnten mit Hilfe dieser neuen Stelle bereits einige Stellen schneller besetzt werden. Um den neuen Kolleginnen und Kollegen den Start zu erleichtern und Wertschätzung entgegenzubringen, wurde im Januar 2023 das neue Format des Willkommens-Frühstücks mit dem Vorstand der SWK AG eingeführt. Im August 2023 startete das Projekt Onboarding, in dem ein gemeinsamer Standard für die Einarbeitung neuer Mitarbeitender entworfen und umgesetzt wird. Von der IT-Ausstattung bis zur sozialen Integration werden die unterschiedlichen Aspekte berücksichtigt und sind bereits selektiv für Führungskräfte im Intranet einsehbar. Dieser Informationsbereich soll 2024 live geschaltet werden.

Zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität wurde insbesondere das Projekt Stellen- und Jobstrukturierung weitergeführt. In diesem wurden und werden die Planstellen in den Organisationseinheiten mit Jobprofilen versehen, hinsichtlich ihrer tarifkonformen Eingruppierung überprüft und darauf Entwicklungswege/Fachlaufbahnen aufgebaut. Die Benefits für die Mitarbeitenden wurden sukzessive weiter ausgebaut. So konnte eine Konzernbetriebsvereinbarung für einen Mitarbeiterbestpreistarif abgeschlossen werden (außer lekker Energie). Dadurch ist garantiert, dass Mitarbeitende immer den jeweils günstigsten Tarif der SWK ENERGIE für Ökostrom und Gas in ihrer Bezugsregion erhalten. Das bisherige kostenfreie JobTicket wurde in ein weiterhin kostenloses DeutschlandTicket umgewandelt. Als Zeichen der Wertschätzung wurden zudem die Regelungen für Jubilare ausgeweitet. Im Zuge der steigenden Inflation und Preise wurde Anfang 2023 auf Konzernebene ein Härtefallfonds für Mitarbeitende installiert. Ein Mitarbeitender der SWK KOMPAKT hat eine Zahlung zur Abmilderung individueller finanzieller Belastungen erhalten .

4.2 Forschung und Entwicklung

Für die SWK KOMPAKT sind Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten vor dem Hintergrund ihres Geschäftsmodells nicht von Bedeutung. Es wurden daher auch im Berichtsjahr 2023 keine solchen Aktivitäten durchgeführt, noch sind derzeit solche geplant.

5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage

Der Geschäftsverlauf war im Berichtsjahr 2023 wiederum sehr zufriedenstellend. Insbesondere wurde das Jahr 2023 durch eine Stabilität in der Auftragslage und kleineren, zusätzlichen Dienstleistungen für die SWK Gruppe geprägt.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancenbericht

Die Chancen der SWK KOMPAKT liegen in der weiteren Festigung des bestehenden Dienstleistungsspektrums und in dessen Ausbau. Die Dienstleistungen werden regelmäßig mit Marktpreisen verglichen und zu marktfähigen Konditionen angeboten. Die Mitarbeiterkapazitäten sind derzeit für die bislang etablierten Dienstleistungen angemessen. Eine Erhöhung ist nur für den Fall der Übernahme weiterer Dienstleistungen geplant. Zurzeit prüft die SWK KOMPAKT die Ausweitung ihres Dienstleistungsspektrums u. a. eine Ausweitung des bestehenden Aufgabenfeldes auf andere SWK Gesellschaften sowie weiterer, administrativer Tätigkeiten für die SWK AG.

2. Risikobericht

Das Risikomanagement der SWK KOMPAKT wird im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages von der SWK AG durchgeführt. Ziel des Risikomanagementsystems ist es, die Unternehmensrisiken aus dem externen Unternehmensumfeld sowie aus unternehmensinternen Gegebenheiten so früh wie möglich zu erkennen, zu bewerten und gegenzusteuern. Alle wesentlichen organisatorischen und inhaltlichen Aspekte zum Risikomanagementsystem/-prozess sind in einer Verfahrensanweisung festgelegt, die Bestandteil des Organisationshandbuchs der SWK AG ist.

In Abhängigkeit eines unternehmensindividuellen Schwellenwerts werden Risiken (und ggf. sinnvolle und effizient erhebbare Frühwarnindikatoren sowie Maßnahmen) in einer Software durch Risikobeauftragte und -manager erfasst und gemeldet. Ansatz und Informationen zu eventuell bestehenden Risiken werden durch bzw. mit den Verantwortlichen der Organisationseinheiten diskutiert und besprochen. Auf Basis der im System zur Verfügung stehenden Reports/Übersichten geben die Risikomanager der Geschäftsführung regelmäßig einen Überblick über den Risikobestand sowie dessen Veränderungen und lassen sich die Freigabe erteilen.

Der Risikoausschuss der SWK AG tagte quartalsweise, analysierte die gemeldeten Risiken und gab den Risikoverantwortlichen Hinweise zum Ansatz, zur Bewertung und zum Umgang mit diesen.

Umfeldrisiken

Durch Corona verursachte bedeutende Personalausfälle gibt es nicht mehr bzw. spielen keine Rolle mehr.

Marktrisiken

Risiken können aus der Entwicklung des Wettbewerbs resultieren. Hierzu gehört die Entwicklung der Marktpreise für vergleichbare Dienstleistungsangebote auf dem Markt außerhalb des Konzernverbundes. Es gab auch im Geschäftsjahr 2023 keine Anhaltspunkte dafür, dass die Dienstleistungen der SWK KOMPAKT nicht wettbewerbsfähig sind. Durch den steigenden Kostendruck bezüglich Personal, bestimmter Materialien und Dienstleistungen könnten trotzdem Kunden (aus dem Kreis der verbundenen Unternehmen) verloren gehen. Bislang konnten alle Bestandskunden gehalten werden und ein Kundenverlust wird nach wie vor als sehr unwahrscheinlich eingestuft.

Finanzrisiken/Finanzinstrumente

Aufgrund der Integration der SWK KOMPAKT in das Cash-Pooling der SWK AG, eines in wesentlichen Bereichen relativ stabilen Leistungsumfangs, weiterhin nicht gegebener Forderungsausfälle (Hauptgeschäftspartner sind die unter B.2.1 angegebenen verbundenen Unternehmen) sind Risiken aus Finanzinstrumenten (Darlehensverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) nahezu nicht gegeben.

Der Eintritt der oben genannten Risiken wird als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt. Eine drohende Bestandsgefährdung aus diesen Risiken wird zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts nicht gesehen.

3. Prognosebericht

Die Ergebnisprognose beruht auf der Wirtschaftsplanung aus 2023 für die Jahre 2024 bis 2028. Die Planung ist naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet, so dass die tatsächliche Geschäftsentwicklung von der Planung bzw. Prognose abweichen kann.

Gemäß dem Plan wird für 2024 davon ausgegangen, dass der Umsatz deutlich steigt und das Ergebnis über dem prognostizierten Niveau des Jahres 2023 liegen wird. Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2024 das neue Dienstleistungssegment "Druckservice" in das Produktportfolio der SWK KOMPAKT aufgenommen wird. Trotz des gleichzeitigen Anstiegs der Fremdleistungen, resultierend aus dem neuen Dienstleistungssegment "Druckservice", verbessert sich das Ergebnis deutlich.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 199.590 236.802
I. Sachanlagen 199.590 236.802
B. Umlaufvermögen 163.668 116.033
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 163.668 116.033
Summe Aktiva 363.258 352.835

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 125.000 125.000
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 100.000 100.000
B. Rückstellungen 137.250 114.911
C. Verbindlichkeiten 101.008 112.924
Summe Passiva 363.258 352.835

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 2.647.257 2.225.167
2. sonstige betriebliche Erträge 10.184 15.519
3. Materialaufwand 188.185 82.971
4. Personalaufwand 1.368.250 1.006.170
5. Abschreibungen 55.603 53.146
a) auf Sachanlagen 55.603 53.146
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 880.756 879.898
7. Finanz- und Beteiligungsergebnis -12.354 -742
8. Ergebnis nach Steuern 152.293 217.759
9. sonstige Steuern 2.523 2.523
10. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -149.770 -215.236
a) Gewinnabführung aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags (Organschaft) 149.770 215.236
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Der Jahresabschluss der SWK KOMPAKT GmbH, Krefeld, im Folgenden SWK KOMPAKT, (Amtsgericht Krefeld, HR B 7281) wurde nach §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Alleinige Gesellschafterin der SWK KOMPAKT ist die SWK AG, Krefeld. Zwischen der SWK AG und der SWK KOMPAKT besteht ein Organschaftsvertrag.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die SWK KOMPAKT erfüllt im Berichtsjahr die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss ist entsprechend den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages nach den handelsrechtlichen Gliederungs- und Bewertungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt worden.

Das nach dem HGB vorgeschriebene Gliederungsschema wurde durch Zusammenfassung einzelner Posten angepasst, um eine Annäherung der Darstellung zu dem im Konzern der SWK AG verwendeten Gliederungsschema zu erhalten. Die Posten werden im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung, im Folgenden GuV, wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Davon-Vermerke zu einzelnen Posten der Bilanz und der GuV werden grundsätzlich im Anhang erläutert.

Alle Beträge werden - soweit nicht anders dargestellt - in Tausend Euro (T€) angegeben.

Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewendet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs und des Abgangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Abschreibungen erfolgen auf Grundlage der allgemeinen sowie branchenbezogenen steuerlichen Abschreibungstabellen und bewegen sich damit im Rahmen der steuerlich zulässigen Mindest- bzw. Höchstsätze.

Seit 2009 angeschaffte Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € (ab 2018: 250 €) und 1.000 € werden in einen Anlagenpool gebucht und linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos zum Nennwert bilanziert. Soweit nicht gesondert ausgewiesen, haben alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt nach § 272 HGB unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüssen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Werteansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

(1) Anlagevermögen

Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1 12
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 158 97
- davon gegen die Gesellschafterin (-) (-)
Sonstige Vermögensgegenstände 5 7
Gesamt 164 116

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind saldiert mit den fristgleichen Verbindlichkeiten gegenüber der jeweiligen Gesellschaft ausgewiesen. Der Gesamtsaldo in Höhe von 158 (Vj. 97) T€ setzt sich wie folgt zusammen:

in T€ Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Forderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Summe
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 170 - -12 - 158
- Vorjahr (114) (-) (-17) (-) (97)
davon gegen Gesellschafterin - - - - -
- Vorjahr (-) (-) (-) (-) (-)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr - - - - -
- Vorjahr (-) (-) (-) (-) (-)

(3) Gezeichnetes Kapital

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Stammkapital 25 25

(4) Kapitalrücklage

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Kapitalrücklage 100 100

(5) Rückstellungen

Es handelt sich ausschließlich um Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten, die für die Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses, für Sondervergütungen Personal, Gleitzeitguthaben und Überstunden, ausstehende Eingangsrechnungen, Versicherungen und nicht genommenen Urlaub gebildet worden sind.

(6) Verbindlichkeiten

Restlaufzeit Gesamtbetrag
bis zu einem Jahr
T€
von mehr als einem Jahr
T€
davon von mehr als fünf Jahren
T€
31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - - - - 3
- Restlaufzeit Vorjahr (3)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 91 - - 91 101
- Restlaufzeit Vorjahr (101)
- davon gegenüber der Gesellschafterin (83) - - (83) (89)
Sonstige Verbindlichkeiten 10 - - 10 9
- Restlaufzeit Vorjahr (9)
- davon aus Steuern (9) - - (9) (7)
Gesamt 101 - - 101 113

Der Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt saldiert mit den fristgleichen Forderungen gegen die jeweilige Gesellschaft. Der Gesamtsaldo in Höhe von 91 (Vj. 101) T€ setzt sich wie folgt zusammen:

in T€ Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Forderungen Summe
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 72 661 -642 - 91
- Vorjahr (147) (454) (-500) (-) (101)
davon gegenüber Gesellschafterin 42 661 -620 - 83
- Vorjahr (116) (454) (-481) (-) (89)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr - - - - -
- Vorjahr (-) (-) (-) (-) (-)

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen noch zu zahlende Lohn- und Kirchensteuern in Höhe von 9 (Vj. 7) T€ für Dezember 2023.

IV. Erläuterungen zu den Posten der GuV

(7) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen in Höhe von 2.590 (Vj. 2.209) T€ aus der Erbringung von Dienstleistungen für Gesellschaften im Konzern der SWK AG und in Höhe von 57 (Vj. 16) T€ aus der Erbringung von Dienstleistungen für Konzernfremde. Sämtliche Umsatzerlöse werden im Inland erzielt.

(8) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 10 (Vj. 16) T€ setzen sich im Wesentlichen aus Schadenersatzerträgen, aus Erträgen aus Verkäufen und Fahrzeuggestellungen sowie aus Erträgen aus der Auflösung von dem Grunde und der Höhe nach nicht mehr benötigter Rückstellungen zusammen.

(9) Materialaufwand

2023
T€
2022
T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 113 52
Aufwendungen für bezogene Leistungen 75 31
Gesamt 188 83

(10) Personalaufwand

2023
T€
2022
T€
Löhne und Gehälter 1.128 822
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 240 184
Gesamt 1.368 1.006

(11) Abschreibungen auf Sachanlagen

Es handelt es sich um planmäßige Abschreibungen in Höhe von 56 (Vj. 53) T€.

(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 881 (Vj. 880) T€ betreffen im Wesentlichen den Aufwand aus Geschäftsbesorgung in Höhe von 498 (Vj. 485) T€ und den Aufwand aus Dienstleistungen in Höhe von 156 (Vj. 190) T€.

(13) Finanzergebnis

Das Finanzergebnis besteht im Wesentlichen aus Zinsen und ähnlichen Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 12 (Vj. 1) T€.

V. Sonstige Angaben

Gesamtbezüge der Geschäftsführer

Der Geschäftsführer hat im Geschäftsjahr 2023 von der Gesellschaft keine Vergütung für seine Tätigkeit erhalten.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers erfolgen im Konzernanhang der SWK AG zum 31.12.2023.

Angaben zur Belegschaft

Durchschnittlicher Personalbestand 2023 2022
Anzahl Beschäftigte 24 21
- davon Vollzeitbeschäftigte 21 19
- davon Teilzeitbeschäftigte 3 2

Angaben zum Konzernabschluss

Die SWK KOMPAKT wird in den Konzernabschluss der SWK AG, der dem kleinsten und zugleich größten Konsolidierungskreis entspricht, einbezogen. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Muttergesellschaft wird nach dem HGB aufgestellt und beim Betreiber des Unternehmensregisters eingereicht und veröffentlicht.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der GuV noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

VI. Organe der SWK KOMPAKT GmbH

Geschäftsführung

Arne Kaufmann, Köln

Dipl.- Wirtschaftsjurist (FH)

Leiter Personalmanagement der SWK AG

 

Krefeld, den 28. März 2024

SWK KOMPAKT GmbH

Die Geschäftsführung

A. Kaufmann

Anlagenspiegel 2023

der SWK KOMPAKT GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
1 2 3 4 5
I. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 19.749,72 - - - 19.749,72
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 616.397,93 22.089,07 20.533,78 - 617.953,22
636.147,65 22.089,07 20.533,78 - 637.702,94
Anlagevermögen gesamt 636.147,65 22.089,07 20.533,78 - 637.702,94
Wertberichtigungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
6 7 8 9
I. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 19.749,72 - - 19.749,72
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 379.596,47 55.602,69 16.836,31 418.362,85
399.346,19 55.602,69 16.836,31 438.112,57
Anlagevermögen gesamt 399.346,19 55.602,69 16.836,31 438.112,57
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
10 11
I. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken - -
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 199.590,37 236.801,46
199.590,37 236.801,46
Anlagevermögen gesamt 199.590,37 236.801,46

Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Gesellschafterversammlung hat in ihrer Sitzung am 1. Juli 2024 den Jahresabschluss in der vorliegenden Form festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von 149.769,88 EUR wird in voller Höhe an den Organträger SWK AG abgeführt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SWK KOMPAKT GmbH, Krefeld

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der SWK KOMPAKT GmbH, Krefeld - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWK KOMPAKT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, 15. Mai 2024

BDO AG
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Offergeld, Wirtschaftsprüfer

Veldboer, Wirtschaftsprüfer

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