Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 210329
Eingetragen
9.2.2022
Branche
Herstellung von Transformatoren und StromrichternHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung sowie der Vertrieb von Magnetronic Devices insbesondere Drosseln, Filtern, Stromversorgungen, Stromversorgungssystemen, Transformatoren und Ventilatoren sowie verwandten Komponenten, Geräten und Systemen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tammo Hoffhenke
seit 29.10.2025
Prokura
Oliver Witt
seit 28.6.2023
Prokura
Frank Meyer
seit 2.8.2022
Prokura
Prokura
Bernd Schröder
seit 23.5.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

mdexx fan systems GmbH

Weyhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke für das Geschäftsjahr 2023

mdexx fan systems GmbH, Weyhe

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die mdexx fan systems GmbH (im Folgenden auch "MFW" oder "mdexx") wurde am 13. Januar 2022 gegründet und hat am 1. Juli 2022 den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Zu diesem Datum wurde der Geschäftsbereich Ventilatoren von der im Insolvenzverfahren befindlichen mdexx GmbH, Weyhe, im Rahmen eines Asset Deals erworben. Die Übernahme umfasste das Sachanlagevermögen, die Vorräte, den Auftragsbestand und die Mitarbeiter.

Die mdexx entwickelt, fertigt und vertreibt am Standort Weyhe Industrieventilatoren und hält mit ihren Produkten eine führende Marktposition im Segment Ventilatoren / Prozessluft in Deutschland, und zunehmend auch in Europa. Die Erweiterung des Vertriebsgebiets auf das außereuropäische Ausland befindet sich im Aufbau. Die wesentlichen von der mdexx bedienten Branchen sind Kühlsysteme für stationäre Kompressoren, die Antriebs- und Automatisierungstechnik, die Bahntechnik sowie die Energietechnik. Der Exportanteil lag 2023 bei rd. 63 %.

2. Forschung und Entwicklung

Grundsätzlich liegt der Fokus im Ventilatoren-Bereich auf der Entwicklung von kundenspezifischen Lösungen und der Weiterentwicklung zum Systemanbieter. Das Entwicklungsteam Ventilatoren wurde zielgerichtet verstärkt. Durch Design-to-Cost Maßnahmen konnten die Produktkosten und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft verbessert werden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen 2023 waren weiterhin geprägt durch den Krieg in der Ukraine, bzw. die damit verbundenen gesamtwirtschaftlichen Belastungen. Die Situation bei den im Vorjahr noch angespannten Lieferketten hat sich hingegen beruhigt. Ebenso hatte die COVID-19 Pandemie keine wesentlichen Auswirkungen mehr auf das Geschäft. Die Lage an den Energiemärkten hat sich zwischenzeitlich weitestgehend stabilisiert. So lagen die Energiepreise 2023 deutlich unter dem Vorjahr, wenngleich noch höher als vor der Energiekrise. Entsprechend war es möglich, akzeptable Kontrakte mit Lieferanten abzuschließen.

Die Informationen zur wirtschaftlichen Lage in der Branche entnehmen wir den laufenden Informationen des Fachverbandes Allgemeine Lufttechnik (VDMA). Auf Basis der aktuellsten Veröffentlichung "Auftrags- und Umsatzstatistik für Ventilatoren im 1. Quartal 2023", ergibt sich das nachstehend beschriebene Bild.

Der Auftragseingang der meldenden Firmen des VDMA für den Bereich Ventilatoren / Prozesslufttechnik lag in den ersten 1. Quartalen 2023 um 9 % unter dem Vorjahreswert für das erste Quartal. Für das Gesamtjahr dürfte von einem höheren Auftragsrückgang auszugehen sein. Der mdexx Auftragseingang für das Gesamtjahr 2023 lag 13 % unter Vorjahr und entspricht damit dem Branchenumfeld.

Der Umsatz der Verbandsfirmen des Segmentes Ventilatoren / Prozesslufttechnik lag im ersten Quartal 2023 um 4 % über dem Vorjahreswert für das Quartal. Die mdexx konnte nach der Übernahme des Geschäftsbetriebes einen deutlichen Wachstumskurs einschlagen, der sich auch im Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt hat mit Wachstumsraten deutlich über den Branchendurchschnitt.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hatte zum 1. Juli 2022 den Geschäftsbetrieb Ventilatoren von der mdexx GmbH übernommen. Die folgenden Monate und das Jahr 2023 verliefen wie zuvor beschrieben positiv, bezüglich der erzielten Umsätze und der gesamten Unternehmensentwicklung. Die Umsätze lagen 2023 wertmäßig leicht (3,6 %) über den Vergleichsumsätzen 2022.

Die Entwicklung im Jahr 2023 kann daher als positiv bezeichnet werden. Die Umsätze und das EBITDA der mdexx entsprachen den Erwartungen des Managements.

Entwicklung von Auftragseingang und Umsatz bei der mdexx

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Auftragseingang TEUR 22.907, der damit unter dem Umsatz des Vorjahreszeitraums lag. Darin spiegelt sich die eine moderate Abkühlung und Unsicherheit der Wirtschaft aufgrund der Preissteigerungen insbesondere als Folge des Ukrainekonfliktes, sowie dem Abbau der in 2022 und 2023 aufgebauten Bestände zur Absicherung der Supply-Chain unserer Abnehmer wider.

Der Auftragsbestand am Bilanzstichtag betrug TEUR 6.700. Das entspricht dem Umsatz von etwa drei Monaten. Aktuell, Stand Februar 2024, ist die Produktion für die folgenden Monate ausgelastet. Aktuell können neue Aufträge mit einer Vorlaufzeit von ca. 2-3 Monaten angenommen werden. Im Falle von Neuentwicklungen sind die Lieferzeiten entsprechend höher.

Der Absatz des Geschäftsjahres liegt leicht über den Vergleichszahlen des Jahres 2022. Die ausgelieferte Stückzahl hat sich leicht (-3,5 %) reduziert. Die realisierte Umsatzsteigerung ist preisbasiert, da (i) neue Produktpreise verhandelt werden konnten und (ii) höhere Beschaffungskosten an die Kunden weitergereicht wurden.

Unverändert laufen unsere Bestrebungen die Lieferzeiten und die Liefertreue signifikant zu verbessern. Die Jahre 2022 und 2023 waren bei der mdexx und auch bei unseren Kunden von einem Lageraufbau geprägt, um in dem gespannten wirtschaftlichen Umfeld die Lieferfähigkeit zu erhalten bzw. erhöhen. Aktuell reduzieren unsere Kunden ihre Bestände.

3. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft

a. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich für den relevanten Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 (Vorjahr 6 Monate, 1. Juli bis 31. Dezember 2022) wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
Veränderung
TEUR
Veränderung
in %
Rohertrag 14.664 8.422 6.242 74,1
Personalaufwand -7.661 -3.687 -3.974 107,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.893 -3.818 -2.075 54,3
EBITDA 1.110 917 193 21,0
Abschreibungen -273 -150 -123 82,0
EBIT 837 767 70 9,1
Finanzergebnis -724 -337 -387 114,8
EBT 113 430 -317 -73,7
Steuern -102 -190 88 -46,3
Jahresüberschuss 11 240 -229 -95,4

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere Mieten, Energiekosten, Instandhaltungskosten und Dienstleistungsaufwendungen enthalten. Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zum Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Ursache sind unter anderem niedrigere Energiekosten.

Das Finanzergebnis ist im Wesentlichen geprägt von Abzinsungen aufgrund von vorzeitigen Zahlungen von Kunden im Rahmen von Finanzierungsprogrammen und Factoring-Gebühren.

b. Finanzlage

Am Bilanzstichtag wiesen die Bankguthaben eine Liquidität von TEUR 1.312 aus. Davon sind TEUR 90 verpfändet zur Besicherung von Verpflichtungen aus einem Mietverhältnis.

Die alleinige Gesellschafterin mdexx holding GmbH hat der Gesellschaft ein variables Darlehen gewährt, dass am Bilanzstichtag mit TEUR 2.103 valutiert. Darüber hinaus besteht eine Verrechnungsverbindlichkeit von TEUR 1.106 gegenüber der mdexx holding GmbH.

Im Vorjahr wurde mit der Coface Finanz GmbH ("Factor"), Mainz, eine Factoring-Vereinbarung abgeschlossen. Im Rahmen dieses Vertrags werden dem Factor vereinbarte Teile des Forderungsbestands zum Ankauf angedient. Am Bilanzstichtag wurden auf diesem Wege TEUR 204 an zusätzlicher Liquidität durch den Factor zur Verfügung gestellt.

Die Gesellschaft hat keine Bankverbindlichkeiten.

c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt am Bilanzstichtag 8,2 Mio. EUR.

Das Anlagevermögen hat mit 1,9 Mio. EUR einen Anteil von rd. 23 % an der Bilanzsumme.

Der Anteil des Umlaufvermögens einschließlich der Rechnungsabgrenzungsposten am Gesamtvermögen beträgt 76 %. Die Vorräte haben einen Anteil von rund 37 % der Bilanzsumme während auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18 % entfallen.

Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (39 %), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (9 %), Rückstellungen für den Personalbereich und andere Verpflichtungen (17 %), Mietkaufverbindlichkeiten (11 %) und Kredite von Kunden (12 %).

Das Working Capital beträgt am Bilanzstichtag 3,8 Mio. EUR (Vj.: 4,9 Mio. EUR), liegt damit deutlich unter dem prognostizierten Wert von 5,8 Mio. EUR und bewegt sich zum Bilanzstichtag auf einem sehr gutem Niveau. Insbesondere die bessere Lieferfähigkeit in Verbindung mit einer positiven Preisentwicklung bei Motoren führten wert- und mengenmäßig zu einer geringeren Bevorratung.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Steuerung des Geschäftes der Gesellschaft werden im Wesentlichen die Kenngrößen Umsatz, EBITDA, Working Capital (Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) sowie die verfügbaren liquiden Mittel herangezogen.

Die Entwicklung der übrigen finanziellen Leistungsindikatoren ist unter 3. bereits erläutert.

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Rahmen des Berichtswesens werden auch nichtfinanzielle Kennzahlen ermittelt, die insbesondere für die operative Steuerung der Gesellschaft bzw. der Unternehmensgruppe eingesetzt werden. Im Wesentlichen werden Auftragseingang/-bestand, Leistungskennzahlen aus der Produktion wie Liefertreue, Qualitätskosten und Produktivität sowie Kennzahlen aus dem Personalwesen einbezogen, regelmäßig überwacht und weiterentwickelt.

Zum 31. Dezember 2023 waren bei der MFW 118 Mitarbeiter beschäftigt. Davon entfielen 80 Mitarbeiter auf den gewerblichen Bereich.

6. Gesamtaussage

Der Umsatz des Geschäftsjahres lag 3,6 % über der Prognose. Das Rohergebnis liegt im Geschäftsjahr mit 14,7 Mio. EUR leicht unter den Erwartungen, da der Materialwand 2023 über Plan lag. Entsprechend wurde auch das EBITDA-Ziel nicht ganz erreicht. Insgesamt lässt sich nach eineinhalb Jahren der Geschäftstätigkeit sagen, dass der Start der Gesellschaft äußerst positiv verlaufen ist und den Erwartungen des neuen Gesellschafters entspricht.

III. Prognosebericht

Kernelement des Geschäfts ist die Fokussierung auf die Anforderungen der Kunden und damit einhergehend eine Stärkung des Vertriebs und der Entwicklung. Zur weiteren Verbesserung der Wirtschaftlichkeit werden interne Prozesse analysiert und, wo sinnvoll, verbessert.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir aufgrund des Marktumfeldes von einem unveränderten Druck auf die Margen aus, den wir durch Effizienzsteigerungen in der Produktion auffangen. Wir planen eine leicht verbesserte Materialaufwandquote im Vergleich zum Vorjahr. Ziel ist ein EBITDA in 2024 zwischen 0,8 Mio. EUR und 1,4 Mio. EUR. Aufgrund der geplanten Investitionen werden die Abschreibungen weiter ansteigen.

Das Working Capital wird sich nicht wesentlich verändern und am 31. Dezember 2024 voraussichtlich bei etwa 4,0 - 4,5 Mio. EUR liegen. Die Liquiditätsplanung zeigt, dass die Gesellschaft über ausreichend finanzielle Mittel verfügt.

Für das kommende Geschäftsjahr sind Investitionen von 1,0 - 1,5 Mio. Mio. EUR geplant, die im Falle größerer Einzelmaßnahmen durch Mietkauf oder Leasing und im Übrigen aus dem operativen Cash-Flow finanziert werden sollen. Die geplanten Investitionen des Geschäftsjahres betreffen insbesondere die planmäßige Modernisierung der Fertigungsanlagen und der EDV. Der Gesamtbetrag der Investition wird die Abschreibung übersteigen.

Der Verband VDMA erwartet, dass auch in 2024 die Unwägbarkeiten insbesondere durch Materialengpässe und Verzögerungen in den Lieferketten groß sein werden. Dennoch werden die Aussichten für die Branche als positiv bewertet, was auch unserer Einschätzung entspricht. Den Unwägbarkeiten versuchen wir Rechnung zu tragen, indem wir mittelfristig verbindliche Lieferverträge abschließen und in der Logistik entsprechende Puffer berücksichtigen. Weiterhin werden wir unsere Kostenstruktur flexibel halten, um auf Veränderungen zeitnah reagieren zu können.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Das Risikomanagement der MFW ist Teil des Risikomanagementsystems der mdexx-Gruppe. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Absicherung gegen finanzielle und bestandsgefährdende Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt der Konzern eine konservative Risikostrategie.

Jährlich erstellen wir für die MFW als Teil der mdexx Unternehmensgruppe eine Planung für die drei folgenden Geschäftsjahre. Die Planerreichung wird monatlich überprüft. Die interne Berichterstattung an die Geschäftsleitung und die Gesellschafter zeigt die wirtschaftliche Situation der Unternehmensgruppe und der einzelnen Gesellschaften und umfasst Aussagen zur jeweiligen Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, zum Cash-Flow sowie zu weiteren operativen und finanziellen Kennzahlen.

Rechtliche Risiken, die aus den unterschiedlichsten steuer-, wettbewerbs-, patent- und haftungsrechtlichen Gesetzen und Regelungen entstehen können, reduzieren wir, indem wir unsere Entscheidungen auf eine intensive rechtliche Beratung stützen.

Als Teil des Risikomanagements werden Risiken abgesichert. Für eventuelle Schadensfälle und Haftungsrisiken aus dem operativen Geschäft werden, soweit wirtschaftlich vertretbar, Versicherungen abgeschlossen. In der Unternehmensgruppe bestehen unter anderem branchenübliche Haftpflicht- und Sachversicherungen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Zur Risikominimierung und zum effizienten Umgang mit Ressourcen haben wir einen Brandschutzbeauftragten, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und einen Energiemanagementbeauftragten bestellt.

Es besteht für die Gruppe ein integriertes Managementsystem für die Normen ISO 9001, 14001 und 50001 für Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagement. Damit sind die wichtigsten Prozesse und Strukturen dokumentiert und optimiert, des Weiteren besteht ein Risikomanagementsystem analog zur ISO 45001. Alles Risiken und Chancen des Unternehmens sind in einer Datenbank dokumentiert, bewertet und soweit notwendig mit Maßnahmen zur Risikominimierung belegt. Die Datenbank und die Dokumentation werden über ein Intranet-Tool verwaltet. Eine Zertifizierung erfolgte im 4. Quartal 2023 durch den TÜV Süd.

Im Jahr 2023 wurden Workshops hinsichtlich der Nachhaltigkeit und der Klimabilanz durchgeführt. Diese werden im Jahr 2024 weitergeführt. Außerdem haben wir im Jahr 2023 bei einem Ranking von ECOVADIS teilgenommen und auf Anhieb die Bronzemedaille bekommen. Durch die Schaffung der Stelle eines Nachhaltigkeitsbeauftragten räumen wir diesem Thema einen besonderen Fokus für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ein.

Chancen/Risiken hinsichtlich Finanzierung und Liquidität

Die Gesellschaft verfügt über eine detaillierte Liquiditätsplanung auf monatlicher Basis. Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Bankverbindlichkeiten.

Unsere integrierte Ertrags- und Liquiditätsplanung für 2024 zeigt, dass ausreichend Mittel zur Finanzierung des operativen Geschäfts bereitstehen. Kleinere Investitionen können wir aus dem Cash-Flow bedienen, bei größeren Investitionen planen wird eine Finanzierung durch Leasing oder Mietkauf-Modelle.

Jede Planung basiert bis zu einem gewissen Grad auf Annahmen, die mit Unsicherheiten behaftet sind. Gegen das Risiko von Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite sichern wir uns ab, indem wir parallel mit großen Kunden und bei längerfristigen Lieferverpflichtungen Preisgleitklauseln vereinbaren.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Ausfallrisiko von Forderungen sichern wir durch ein konsequentes Forderungsmanagement ab. Für Forderungen des Factoring Programms besteht darüber hinaus eine Warenkreditversicherung.

Marktbezogene Chancen/Risiken

Unser Ziel ist es, im Geschäftsjahr 2024 die positive Entwicklung der ersten 18 Monate zu verstetigen und die Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres 2023 zu halten. Mit den folgenden Maßnahmen wollen wir dieses Ziel erreichen:

a) Stärkung des Vertriebs und der Entwicklung, um für unsere Kunden schnelle und passgenaue Lösungen anbieten zu können

b) Neukundengewinnung und Ausweitung der Geschäftsaktivitäten auf internationaler Ebene

c) Optimierung der Fertigung durch die fortgeführte Umsetzung von Lean-Prinzipien

Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist in den relevanten Absatz-Branchen von einer gleichbleibenden Nachfrage auszugehen. Wettbewerbsvorteile lassen sich durch kundenspezifische Entwicklungen und eine termingetreue Produktion und Lieferung erarbeiten. Die aktuelle Unsicherheit aufgrund der belastenden Einflüsse des anhaltenden Ukraine-Krieges kann weiterhin zu negativen Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Lage sowie die Nachfrage nach unseren Produkten in 2024 führen.

Das Risiko einer signifikanten Abhängigkeit von zwei Großkunden versuchen wir weiterhin durch den Ausbau des Neukundengeschäftes zu reduzieren, um zusätzliche Auslastung der Kapazitäten zu schaffen und dadurch Klumpenrisiken zu reduzieren.

Sollte das Produktionsvolumen wider Erwarten rückläufig sein, können Kapazitätsanpassungen (sowohl nachhaltig über Personalabbau als auch temporär über die Einführung von Kurzarbeit) kurzfristig umgesetzt werden, sodass die Geschäftsrisiken steuerbar bleiben.

Zusätzliche Chancen können sich dadurch ergeben, dass Kunden Ihre Einkaufsvolumina relokalisieren und dass kleinere Wettbewerber aus dem Markt gehen.

 

Weyhe, 28. Februar 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 136.720,00 1.207,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 217.204,00 267.967,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.199.204,00 972.995,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 287.833,00 60.202,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.404,40 0,00
Summe Sachanlagen 1.745.645,40 1.301.164,00
Summe Anlagevermögen 1.882.365,40 1.302.371,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.029.371,30 4.344.397,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.353,79 10.048,52
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.955.985,56 3.338.041,53
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.312.297,78 710.529,97
Summe Umlaufvermögen 6.297.654,64 8.392.968,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.966,53 27.000,00
D. Bilanzsumme Aktiva 8.233.986,57 9.722.339,68

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 475.000,00 475.000,00
III. Gewinnvortrag 239.880,28 0,00
IV. Jahresüberschuss 10.687,01 239.880,28
Summe Eigenkapital 750.567,29 739.880,28
B. Rückstellungen 1.376.119,10 1.514.209,92
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 46.874,74 32.824,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.209.389,34 4.432.341,30
Summe Verbindlichkeiten 6.107.300,18 7.468.249,48
D. Bilanzsumme Passiva 8.233.986,57 9.722.339,68

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 14.664.281,00 8.421.451,67
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -6.300.896,70 -3.043.830,34
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.360.295,60 -643.325,44
- davon für Altersversorgung: -91.765,02 (Vj: -45.465,32)
Summe Personalaufwand -7.661.192,30 -3.687.155,78
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -273.477,24 -150.071,86
Summe Abschreibungen -273.477,24 -150.071,86
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.892.994,96 -3.817.512,41
5. Ordentliches Betriebsergebnis 836.616,50 766.711,62
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 2,30
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -724.451,49 -337.001,64
8. Finanzergebnis -724.451,49 -336.999,34
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -101.478,00 -189.832,00
10. Ergebnis nach Steuern 10.687,01 239.880,28
11. Jahresüberschuss 10.687,01 239.880,28

Anhang für Offenlegungszwecke für das Geschäftsjahr 2023

mdexx fan systems GmbH, Weyhe

Allgemeine Hinweise

Die mdexx fan systems GmbH, Weyhe, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Walsrode (HRB 210329) eingetragen.

Die Gesellschaft hatte zum 1. Juli 2022 den Geschäftsbetrieb Ventilatoren der mdexx GmbH, Weyhe, mittels eines Asset Deals aus dem Insolvenzverfahren der mdexx GmbH erworben.

Der Jahresabschluss wird unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Darüber hinaus sind ergänzend die einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu berücksichtigen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen bemessen sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sind zum Nennwert ausgewiesen.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Dabei kommen die lineare Abschreibungsmethode und die voraussichtliche Nutzungsdauer zur Anwendung. Im Fall von voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird diesen durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Im Berichtszeitraum war dies nicht erforderlich.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Den planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Jahre
Mietereinbauten 10
Technische Anlagen und Maschinen 10
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5
Spezialwerkzeuge 3
Arbeitsplatzcomputer und sonstige IT 1

Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen sind zum Nennwert ausgewiesen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen ausgewiesen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden, sofern diese durch die Fertigung veranlasst sind. Angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung werden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen werden gegebenenfalls Rückstellungen gebildet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich erforderlicher Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bewertet.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben im Geschäftsjahr gebildet, die im folgenden Geschäftsjahr aufwandswirksam werden.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Bewertung erfolgt in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Bewertung von Drohverlustrückstellungen für Absatzgeschäfte erfolgt auf Basis des ermittelten Verpflichtungsüberschusses.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird bei der Währungsumrechnung das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Laufzeit von unter einem Jahr auf.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 und ist voll eingebracht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für den Personalbereich (Urlaubsansprüche, Guthaben aus flexibler Arbeitszeit, Sondervergütungen), drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sowie für Leistungsverpflichtungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Übersicht stellt die Restlaufzeiten für die Verbindlichkeiten dar:

Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammer) Stand 31.12.2023
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gesamt 6.107 2.524 3.583 0
(7.468) (3.755) (3.714) (0)
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 47 47 0 0
(33) (33) (0) (0)
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.209 1.106 2.103 0
(4.432) (2.108) (2.324) (0)
davon Verbindlichkeiten aus Steuern 70 70 0 0
(70) (70) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen mit TEUR 1.106 auf den laufenden Verrechnungsverkehr und mit TEUR 2.103 auf ein von der mdexx holding GmbH gewährtes variabel nutzbares Darlehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Aus Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen (inkl. Nebenkosten) bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 9.359 (Vj.: TEUR 9.423); davon sind TEUR 3.182 (Vj.: TEUR 2.881) innerhalb eines Jahres fällig und TEUR 6.177 (Vj.: TEUR 5.733) innerhalb eines Zeitraumes von mehr als einem, aber weniger als fünf Jahren. Wesentliche Verpflichtung ist der Mietvertrag für das Betriebsgebäude und -Grundstück in Weyhe mit einer Laufzeit bis zu 31. Juli 2028.

Die bestehenden Leasinggeschäfte für Produktionsanlagen verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit zur Bindung an die geleasten technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebsausstattungen.

Zur Besicherung von Verbindlichkeiten aus einem Mietverhältnis ist ein Bankguthaben der Gesellschaft verpfändet worden, das zu Jahresende ein Guthaben von TEUR 90 aufweist. Darüber hinaus hat die Gesellschafterin mdexx holding GmbH eine selbstschuldnerische Bürgschaft zu Gunsten der Gesellschaft abgegeben. Von einer Inanspruchnahme der gewährten Sicherheiten ist nicht auszugehen.

Außerbilanzielle Geschäfte

Factoring

Zweck: Zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Teile der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft

Risiken: Keine

Vorteile: Beschleunigung des Liquiditätszuflusses aus Absatzgeschäften

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 3 (Vj.: TEUR 0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 6 (Vj.: TEUR 8).

Zinserträge und -aufwendungen

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 103 (Vj.: TEUR 24) auf die Gesellschafterin.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

- Bernd Schröder, Weyhe, Diplom-Ingenieur

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Gewerbliche 80 39
Angestellte 38 17
118 56

Konzernverhältnisse

Die mdexx fan systems GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der mdexx holding GmbH, Weyhe. Die mdexx holding GmbH stellt zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Sämtliche Anteile der mdexx holding GmbH werden von der Lafayette Mittelstand Capital Fund III SCS, Luxemburg/Luxemburg, gehalten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 11 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Weyhe, 28. Februar 2024

Bernd Schröder

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13. Juni 2024 festgestellt.

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
Zugänge
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.928,00 138.370,00 160.298,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 294.111,81 0,00 294.111,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.051.139,56 393.436,19 1.444.575,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.263,49 280.261,05 365.524,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 41.404,40 41.404,40
Summe Sachanlagen 1.430.514,86 715.101,64 2.145.616,50
Summe Anlagevermögen 1.452.442,86 853.471,64 2.305.914,50

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
Abschreibungen Berichtsjahr
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.721,00 2.857,00 23.578,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.144,81 50.763,00 76.907,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 78.144,56 167.227,19 245.371,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.061,49 52.630,05 77.691,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 129.350,86 270.620,24 399.971,10
Summe Anlagevermögen 150.071,86 273.477,24 423.549,10

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 136.720,00 1.207,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 217.204,00 267.967,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.199.204,00 972.995,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 287.833,00 60.202,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.404,40 0,00
Summe Sachanlagen 1.745.645,40 1.301.164,00
Summe Anlagevermögen 1.882.365,40 1.302.371,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die mdexx fan systems GmbH, Weyhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der mdexx fan systems GmbH, Weyhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der mdexx fan systems GmbH, Weyhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der ISA (DE) unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und den ISA (DE) unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, 28. Februar 2024

Gräwe & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Heuer, Wirtschaftsprüfer

Schwede, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Ergebnisverwendungsbeshluss

Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 10.687,01 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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