Großhandel mit Schuhen
FWB Kunststofftechnik GmbH
Blocksbergstraße 175, 66955 Pirmasens, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Wolfgang Kleinehr seit 30.9.2020 | Geschäftsführer |
Athanasios Dr. Valouis seit 25.10.2005 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FWB Kunststofftechnik GmbHPirmasensJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023FWB Kunststofftechnik GmbH, PirmasensAKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Pirmasens, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Zweibrücken unter HRB 21947 eingetragen und weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden gemäß des Wahlrechts des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB auf der Aktivseite der Bilanz offen von den Vorräten abgesetzt ausgewiesen. Das Genussscheinkapital mit Fremdkapitalcharakter wird gemäß der Stellungnahme HFA 1/1994 des IDW in der Bilanz unter den Verbindlichkeiten als separater Posten ausgewiesen. Vom Wahlrecht des § 42 Abs. 3 GmbHG wird derart Gebrauch gemacht, dass die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern als separater Posten in der Bilanz ausgewiesen werden. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Als Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind die letzten Einstandspreise einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter der Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt worden. Wegen eingeschränkter Verwertbarkeit wurden angemessene Abwertungen vorgenommen. Teilweise wurde hier zudem ein Wertabschlag in Höhe von 10% für Risiken der Werthaltigkeit vorgenommen. Für den Bestand an Ersatzteilen der allgemeinen Instandhaltung und im Werkzeugbau wurden gemäß § 240 HGB auf Basis der durchschnittlichen Einkaufspreise Festwerte gebildet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt retrograd in Höhe des um 9% verminderten, prozentual ermittelten Anteils des Fertigungsgrads an den Auftragsvolumina. Die fertigen Erzeugnisse werden retrograd bewertet. Hierbei werden 91% des Verkaufslistenpreises angesetzt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt mit den Anschaffungskosten. Bestehende Ausfallrisiken und das allgemeine Kreditrisiko sind durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel betreffen auf € lautende Beträge. Für ungewisse oder ihrer Höhe nach unbekannte Verbindlichkeiten sind Rückstellungen in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für deren Erfüllung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz a. Anlagevermögen Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den als Anlage I diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel. b. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Folgende Positionen enthalten Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:
Aufgrund des in 2023 vereinbarten Gewinnabführungsvertrages mit der HELLA GmbH & Co. KGaA betragen die Forderungen gegenüber Gesellschaften T € 4.014. Der Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" i.H.v. T€ 17.185 (Vj. T€ 14.322) betrifft Darlehen, die die Gesellschafterin der FWB GmbH gewährt hat sowie Verbindlichkeiten aus einer Cash-Pool-Vereinbarung. Die durchschnittliche Verzinsung beträgt ca. 0,2% p.a. c. Forderungen Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr i.H.v. T€ 30 (Vj. T€ 30) ausgewiesen. Die Angabe des Betrags erfolgt gemäß S 268 Abs. 4 Satz 1 HGB. d. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital von € 160.000,00 blieb im Berichtsjahr unverändert. Im Geschäftsjahr 2023 wurde sowohl ein negatives Betriebsergebnis (T € 3.228) als auch ein operativer Jahresfehlbetrag (T € 4.014) erzielt. Aufgrund der Verlustübernahme durch den Mutterkonzern ergibt sich ein Jahresüberschuss/-fehlbetrag von T € 0. Das Ergebnis wird auf eine neue Rechnung vorgetragen. Eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB besteht i.H.v. € 1.265. e. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre ermittelt. Die Höhe der Pensionsrückstellungen wurde nach dem versicherungsmathematischen Barwertverfahren unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,82% und einer ggf. jährlichen Erhöhung der Rente um 2,5% gegenüber dem Vorjahreswert ermittelt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zum 31.12.2023 stellt sich wie folgt dar:
In Höhe dieses Unterschiedsbetrags besteht eine Ausschüttungssperre. Folgende Vermögensgegenstände und Schulden sowie Erträge und Aufwendungen wurden aufgrund der Vorschrift des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB miteinander verrechnet:
f. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen wurden gebildet für:
g. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt (T€ 298), aus Steuern (T€ 67) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit (T€ 35). Bezüglich der Restlaufzeiten und der Besicherung der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den als Anlage II diesem Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. Es bestehen Genussrechte in Höhe von 30.000,- €, aufgeteilt auf 5 Inhaber. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung a. Sonstige betriebliche Erträge In 2023 enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge insbesondere Erträge aus umsatzsteuerpflichtigen Sachbezügen (T€ 62) und Erlöse Dienstleistung Serie (T€ 44). b. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten u.a. Aufwendungen für Versicherungen (T€ 128), für Reparaturen und Instandhaltungen (T€ 1.008), für Energie (T€ 989), für Frachten (T€ 408), aus Leasing- und Mietverträgen (T€ 417), für Abfallbeseitigung (T€ 54), für Leiharbeiter (T€ 46) und für Wartungskosten (T€ 106). c. Finanzergebnis Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung betragen T€ 19 und sind in dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten. B. Sonstige Angaben 1. Organmitglieder Geschäftsführer waren: Herr Dr. Athanasios Valous, Pirmasens (Geschäftsführer) Herr Andreas Kleinehr, Recklinghausen (Geschäftsführer) Die Angabe der Bezüge entfällt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Mitglieder des Beirats waren: Gerold Lucas (Beiratsvorsitzender / Member of the executive board business division Electronics - Operations), Jörg Kölker (Beiratsmitglied / Executive vice president at HELLA - Corporate Finance & Treasury), Dr. Christoph Koltermann (Beiratsmitglied / Vice president Europe business division Electronics - Operations), Andreas Lütkes (Beiratsmitglied / Member of the executive board business division Electronics - Product Center Components), Mary-Anne Krasemann (Beiratsmitglied / Member of the executive board business division Electronics - Purchasing). Die Angabe der Bezüge entfällt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 2. Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt wurden beschäftigt:
3. Muttergesellschaft Die FWB Kunststofftechnik GmbH ist eine 100 % Tochtergesellschaft der HELLA GmbH & Co. KGaA, Lippstadt. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus Wartungsverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von T€ 590. Bei Verträgen mit nicht exakt bestimmbarem Endzeitpunkt wurde für die Ermittlung von einer weiteren Vertragsdauer ab dem Bilanzstichtag von drei Jahren ausgegangen. 5. Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Vorgänge nach dem Abschlussstichtag liegen nicht vor.
Pirmasens, im Dezember 2023 FWB Kunststofftechnik GmbH gez. Andreas Kleinehr gez. Dr. Athanasios Valous Entwicklung des Anlagevermögens
Verbindlichkeitenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Unternehmensgegenstand Die FWB Kunststofftechnik GmbH ist ein Hersteller von Kunststoffspritzgusserzeugnissen, überwiegend für die Automobilindustrie. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Kunststoff-Spritzgusswerkzeugen sowie von Kunststoff-Spritzgussteilen aller Art. 2. Branchenentwicklung Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 zeigten viele Konjunkturindikatoren auf gelb oder rot, die Wirtschaftsleistung in Deutschland sank in 2023 voraussichtlich um 0,5% und ein Schrumpfen in vergleichbarer Größenordnung wird auch für 2024 erwartet. Auch in der Automotive Branche war das Geschäftsjahr von Herausforderungen bestimmt. Die Verkaufszahlen von Personenkraftwagen liegen weltweit bei voraussichtlich etwa 70,7 Millionen Fahrzeuge. Beinhaltet werden dabei Daten für die Regionen Nordamerika, Westeuropa, Osteuropa, Asien und Südamerika. Laut der vorliegenden Prognose wird das Niveau von 2019, vor der Corona-Pandemie mit rund 74 Millionen Neuzulassungen, im kommenden Jahr 2024 wieder erreicht werden 1. Die anhaltende Bauteil- und Materialknappheit, der Ukrainekrieg, die Energiekrise sowie der Gaza-Krieg im letzten Quartal haben das Jahr geprägt. Die viel diskutierten Megatrends verändern weiterhin die Branche nachhaltig. 3. Allgemeine Unternehmensentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 ist die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, das intern angesetzte Ziel konnte aufgrund der schwierigen Marktbedingungen nicht erreicht werden. Die oben erwähnten, u.a. geopolitisch bedingten Herausforderungen wie Ukrainekrieg, Energiekrise und die daraus entstandenen hohen Teuerungsraten haben zu niedrigeren Produktionsvolumen als geplant geführt, die gepaart mit den stark gestiegenen Einkaufspreisen, die nur teilweise kompensiert werden konnten, sich negativ auf das Ergebnis niederschlagen. Ebenso konnten nicht alle geplanten Projekte gewonnen werden, u.a. bedingt durch die Verschiebung der Einführung von Plattformen beim OEM. Zudem gab es bei einigen Projekten längere Projektierungszeiten, die den Abschluss der Projekte über den Jahreswechsel hinaus verzögert haben. Dadurch konnten wir unsere Umsatzziele in 2023 nicht erreichen und lagen unter unserer Planung. Auch im Geschäftsjahr 2023 haben wir die operative Performance der FWB weiter vorangetrieben und das Qualitätsniveau unserer Produkte kontinuierlich gesteigert. Die FWB hat im Geschäftsjahr 2023 die logistischen und produktionsrelevanten Qualitätsziele erreicht. 4. Geschäftsergebnis Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein operativer Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 4.014 erzielt. Aufgrund der Verlustübernahme durch den Mutterkonzern ergibt sich ein Jahresüberschuss/-fehlbetrag von T€ 0. Das EBITDA beträgt (T€ -2.123). Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31.12.2022 ein negatives Eigenkapital von T€ 8.167. 5. Auftragsentwicklung, Produktion Zusammenfassend waren im gesamten Geschäftsjahr 2023 die Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung wie in den Vorjahren zu spüren. Die Mengenabrufe im Automotive sind unter dem angenommenen Niveau geblieben, bedingt durch die geopolitischen Rahmenbedingungen wie den Ukrainekrieg und die daraus entwickelte Knappheit an Komponenten sowie die Energiekrise und die Zurückhaltung auf dem Markt. Die besonderen Rahmenbedingungen und die Zurückhaltung auf dem Markt spiegeln sich auch in der Akquisition neuer Projekte wider. Bei der Angebotsabgabe steht weiterhin die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der FWB im Fokus, um die FWB auch für weitere Anfragen in diesen Segmenten interessant zu machen. Das Anlagenspektrum in unserer Fertigung wurde im Zuge von neuen Aufträgen und Verlagerungen erneuert und erweitert, neue Verfahren wie das physikalische Schäumen, das in 2022 in unser Produktionsspektrum aufgenommen wurde, sind eine wichtige Komponente für eine Differenzierungsstrategie und sollen künftig ausgebaut werden. 6. Beschaffung Der Beschaffungsbereich bei den Kunststoffgranulaten war im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2023 wie in den Vorjahren durch weiter steigende Materialkosten u.a. aufgrund der höheren Energiekosten und der gestiegenen Teuerungsrate geprägt. Es sind allerdings im 3. und 4. Quartal vereinzelt Preisrückgänge zu erkennen, die letztendlich zeigen, dass im generellen von einer Beruhigung der Preisentwicklung für 2024 ausgegangen werden kann. Im Bereich der vorgestanzten Bandmaterialien für Hybridanlagen gab es noch Lieferengpässe, die Liefertermine sind weiterhin sehr lang, Bestellungen müssen frühzeitig unter Berücksichtigung der langen Lieferzeiten bei unseren Lieferanten platziert werden. Bereits im Geschäftsjahr 2021 wurde der Einkauf neu aufgestellt. Seitdem werden unsere Einkaufsprozesse permanent optimiert, um den neuen Anforderungen, aufgrund der höheren Anzahl an externen Werkzeugvergaben und auch der Materialpreiserhöhungen für Granulate und Einlegeteile, ausreichend zu begegnen. Das Spektrum der Lieferanten für Betriebsmittel und Automatisierung wurde im Rahmen des Lieferantenmanagements weiter überarbeitet und optimiert. 7. Investitionen Die Investitionen im Anlagevermögen betrugen ca. T€ 611. Es handelte sich dabei insbesondere um Investitionen im Bereich Maschinen und technische Anlagen. Investitionen in Finanzanlagen wurden 2023 nicht getätigt. 8. Personal- und Sozialbereich Neueinstellungen im Jahr 2023 wurden nur unter Berücksichtigung von strategischen Aspekten und kurzfristig, zwingend zu besetzenden Vakanzen durchgeführt. Das Ziel, die operative Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig reduzierter Personalstärke zu erhöhen, konnte mit der Verbesserung der Produktivität in allen Bereichen des Unternehmens erreicht werden. 9. Umweltschutz Alle gesetzlichen Anforderungen an den Umweltschutz wurden und werden derzeit sicher erfüllt bzw. übertroffen. Das Unternehmen hat sich darüber hinaus als Ziel gesetzt, Stromspitzen sowie den generellen Verbrauch im Geschäftsjahr 2024 weiter zu reduzieren. Diverse wichtige Maßnahmen sind bereits teilweise umgesetzt. 10. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres In Ergänzung zur operativen Stabilisierung des Unternehmens konnte im September 2023 das IATF 16949 Überwachungsaudit mit 5 Nebenabweichungen sowie im November 2023 die ISO 50001 ohne Abweichung erneut bestanden werden. Die seit dem GJ 2020 eingeleiteten, notwendigen Schritte zur organisatorischen Restrukturierung und Optimierung des Unternehmens wurden im GJ 2023 konsequent weitergeführt. Kompetenznetzwerke Kompetenznetzwerke dienen der Beherrschung komplexer Aufgaben. Durch die Zusammenarbeit hochspezialisierter Lieferanten und Institute an einer Aufgabe können anspruchsvolle Projekte erfolgreich, schnell und kostengünstig bearbeitet werden. Kompetenznetzwerke sind daher eine wichtige Strategie für den Markterfolg. FWB arbeitet deshalb am Auf- und Ausbau von solchen Kompetenznetzwerken für die strategischen Produkte. Die hier erlangten Kenntnisse und gewonnenen Erfahrungen verhelfen FWB zum kontinuierlichen Ausbau der Produktgruppen. Die Entwicklung von anspruchsvollen Baugruppen mit hoher Wertschöpfung und gutem Ertragspotential sind fester Bestandteil unserer strategischen Ausrichtung. Ergänzende Ausrichtung Medizintechnik Im Bereich der Medizintechnik hat der wirtschaftliche Erfolg stagniert. Wir konnten uns mit unserem Partner zum Ende des Geschäftsjahres 2021 auf die Konzentration zweier wesentlicher Projekte verständigen, die in 2023 weiterentwickelt wurden. II. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Vermögenslage im Geschäftsjahr 2023 war auf der Aktivseite durch eine weiterhin starke Konzentration auf das Anlagevermögen gekennzeichnet. Die Bilanzsummenrelation (29%; Vj. 35%) sinkt aufgrund der geringeren Investitionen im Anlagevermögen (T€ 611; Vj. T€ 1.990). Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen akquirierter Projekte aus 2022 führen zu einer weiteren Minderung der Vorräte. Der Bilanzposten stellt mit ca. 13% (Vj.ca. 17%) der Bilanzsumme weiterhin eine wesentliche Größe der Aktiva dar. Bestandsoptimierungen stehen auch 2024 weiterhin im Fokus. Aufgrund des in 2023 vereinbarten Gewinnabführungsvertrages mit der HELLA GmbH & Co. KGaA betragen die Forderungen gegenüber Gesellschaften T€ 4.014. Zum Jahresabschlussstichtag betragen die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände ca. 21% (Vj. ca. 5%) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten haben sich sowohl absolut (um T€ 2.356) als auch relativ (um ca. 12%) betrachtet erhöht. Insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Form von IC-Darlehen trugen zum Anstieg bei. Gegenläufig konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie aus Lieferungen und Leistungen zurückgeführt werden. Die Eigenkapitalquote beträgt aufgrund des Jahresfehlbetrages wie im Vorjahr 0%. 2. Finanzlage Die Finanzlage war gekennzeichnet durch die Zu- und Abflüsse aufgrund des Geschäftsverlaufs. Aufgrund der Übernahme durch die HELLA und der gewährten IC-Darlehen standen der FWB in 2023 ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung. Damit konnten die bestehenden finanziellen Verpflichtungen und Tilgungen von Verbindlichkeiten beglichen sowie Investitionen getätigt werden. In der Rückschau war die Zahlungsfähigkeit gewährleistet. 3. Ertragslage Aufgrund des nicht erreichten Akquisezieles in 2022 haben sich die Umsatzerlöse im Bereich Werkzeuge verringert. Der Anlauf von neuen Projekten sowie erfolgreiche Preisverhandlungen führen zu einem leichten Umsatzwachstum in der Kunststoff-Serienproduktion. Insgesamt sind die Umsatzerlöse um ca. 13% gesunken. Demgegenüber stieg der betriebliche Rohertrag von T€ 10.964 in 2022 auf T€ 11.282 in 2023. Erfolgreiche Preisverhandlungen sowohl auf der Verkaufs- als auch auf der Einkaufseite sowie weitere Optimierungen beim Ausschuss führen zu dieser positiven Entwicklung. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund der Mindestlohnerhöhung zu Ende 2022 und damit einhergehend die Angleichung aller Löhne und Gehälter um T€ 643. In Relation zu den Umsätzen stieg die Personalaufwandsquote von ca. 37% im Vorjahr auf ungefähr 45%. Teilweise kompensatorisch wirkt die Reduzierung des Personalaufwandes im Produktionsbereich, hauptsächlich aufgrund weiterer Optimierungen im Produktionsprozess. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um ca. T€ 204 auf insgesamt T€ 4.534 gesunken. Weitere Optimierungen sowie positive Verhandlungserfolge führen zu der positiven Entwicklung. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund steigender Zinsen verschlechtert. Im Geschäftsjahr 2023 wurde sowohl ein negatives Betriebsergebnis (T€ 3.228) als auch ein operativer Jahresfehlbetrag (T€ 4.014) erzielt. Aufgrund der Verlustübernahme durch den Mutterkonzern ergibt sich ein Jahresüberschuss/-fehlbetrag von T€ 0. Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Voraussichtliche Entwicklung Wie in diversen Medien zu lesen ist, befinden wir uns seit der Coronakrise im "Krisenmodus", aus dem Ausnahmezustand scheint ein Dauerzustand geworden zu sein, was zur Verunsicherung bei Verbrauchern und in der Wirtschaft führt. Die globale Entwicklung und der Wandel in der Automobilindustrie sowie die besonderen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch den Ukrainekrieg und den Gaza-Krieg, die anhaltende Bauteil- und Materialknappheit sowie die verschärfte Energiekrise führen auch in der Spritzgussindustrie zu einem erheblichen Preisdruck. Insbesondere einfache Anwendungen im Spritzguss stehen unter hohem Druck im globalen Wettbewerb. Kurzfristig ist nicht mit einer Entspannung zu rechnen. Vielmehr muss mit weiteren Wettbewerbsdruck gerechnet werden, der zu einer Konsolidierung im Markt führen wird. Um mittelfristig in Deutschland im Business Spritzguss produzieren zu können, ist eine deutliche Differenzierung und die Besetzung von Produktnischen zwingend erforderlich, um Renditen zu erzielen, die langfristig die Stabilität des Unternehmens sichern. Die vorherrschenden Marktrahmenbedingungen und globale Ressourcenengpässe in der Automobilindustrie haben unsere Geschäftsentwicklung belastet und, wie eingangs erwähnt, dazu geführt, dass die gesteckten Umsatzziele nicht erreicht werden konnten (Plan T€ 23.733; Ist T€ 19.621). Das Marktumfeld bleibt hier und auch im Non-Automotive-Segment angespannt. Der Auftragseingang zu Ende 2023 blieb hinter den Erwartungen (Plan T€ 27.000; Ist T€ 21.082). Um dem angespannten Marktumfeld zu entgegnen und kurzfristig die Serienauslastung zu verbessern, rücken Produktverlagerungen in Zusammenarbeit mit anderen Werken im Konzern in den Vordergrund. Das soll auch künftig im Fokus bleiben und soll zusammen mit Produkten, die nun den SOP erreichen, zur Steigerung der Umsatzerlöse von 4% führen. Die Auftragsakquisition konzentriert sich weiterhin sowohl auf neue und technologisch zukunftsweisende Projekte im Automotive-Bereich, die mittelfristig neuen Umsatz in der Serie ermöglichen, als auch auf das Gewinnen von Aufträgen, die zur besseren Auslastung bestehender Anlagen führen sollen. Diese beiden Schwerpunkte sollen mit einer Erweiterung des Non-Automotive-Segments gekoppelt werden. Die bereits durchgeführte Restrukturierung im Werkzeugbau, die Überarbeitung des Lieferantenportfolios und die Stärkung unseres Lieferantennetzwerkes sollen zu einer höheren Wettbewerbsfähigkeit führen und unserem Vertrieb den Rahmen zum Akquirieren neuer Aufträge in diesen Segmenten ermöglichen. Betrachtet man das Produktspektrum von FWB, so geht die Geschäftsführung trotz des aktuell schwierigen Marktumfeldes davon aus, dass das Unternehmen für neue Produkte in innovativen Marktsegmenten gut aufgestellt ist, was eine gute Basis für die laufende Auftragsakquisition bildet. Auch nach der Übernahme von HELLA durch Faurecia, agiert HELLA unter dem Dach der neuen Gesellschaft FORVIA weitgehend selbstständig, und FWB als 100-prozentiges Tochterunternehmen von HELLA kann in wichtigen Entwicklungen für neue Produkte und Materialien in einem frühen Stadium eingebunden werden und technologisch wachsen. Somit ist in den Folgejahren ein stärkeres Umsatzwachstum möglich, das wiederum zu einem positiven Betriebsergebnis führen soll. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Rückblickend hat sich die Lage des Unternehmens nach der Übernahme von HELLA in den letzten drei Jahren stabilisiert. Dadurch wurde die Basis für die Fortführung und Konsolidierung des Unternehmens geschaffen. Die in Q3/2020 begonnene Restrukturierungs- und Stabilisierungsphase gilt so weit als abgeschlossen. Die geopolitischen Entwicklungen in Europa durch den Ukrainekrieg und die hohe Inflation belasten die Weltwirtschaft und führen zu einem geringen Wachstum. Auch wenn eine gewisse Markterholung im Automotive-Umfeld nach der Coronakrise eingetreten ist, bleiben durch die neuen geopolitischen Entwicklungen die Unsicherheiten bestehen. Hier arbeitet FWB, wie in den Vorjahren, am Ausnivellieren des Kundenspektrums und Produktprogrammes zwischen Automotive und Non-Automotive. Durch das Einbetten von FWB in den HELLA-Konzern und seit dem ersten Quartal 2022 in den Dachkonzern FORVIA hat FWB die Chance, technologisch zu wachsen, sich neue strategische Erfolgspositionen zu erarbeiten und mittel- und langfristig sich breiter aufzustellen und einen Wettbewerbsvorteil zu erarbeiten. Im Bereich der Technologie nutzt FWB die jahrzehntelang erarbeitete Erfahrung in der Mehrkomponententechnik und der Hybridtechnik und ergänzt diese mit Montageprozessen, um u.a. im Bereich des autonomen Fahrens Aufträge zu akquirieren. Die Auslegung von Betriebsmitteln und Produktionsprozessen erfolgt zunehmend mit hoher Nestanzahl, was die Produktivität steigert. Eine weitere strategische Erfolgsposition wird mit der Integration des physikalischen Schäumens erreicht, wo FWB ein künftiges Wachstumspotential sieht. Die erste Investition dazu wurde bereits im Jahr 2021 gestartet, diverse Aufträge konnten gewonnen werden, so dass die erste Anlage bereits in den Folgejahren ausgelastet ist. Im Vertrieb wird daran gearbeitet, die Vorteile dieser Technologie an weitere Kunden näherzubringen. Die in den Vorjahren bestandenen Risiken im Hinblick auf die Versorgung der Produktion mit Kunststoffmaterialien konnten vermindert werden, die Lieferzeiten in den Lieferketten haben sich verkürzt. Bei Einlegeteilen für Hybridbauteile sind jedoch die Lieferzeiten sehr lang. Um Produktionsengpässe zu vermeiden, arbeitet ein Team daran und überwacht Bestände und Reichweiten permanent. FWB setzt weiterhin auf langfristige Verträge mit den Lieferanten und Doppelqualifizierungsstrategie mit Alternativunterlieferanten bei laufenden und neuen Projekten. Die wirtschaftliche Entwicklung wird u.a. durch die bekannte Problematik des demografischen Wandels und des Fachkräfte- bzw. Arbeitskräftemangels bestimmt. Hier arbeitet FWB seit Jahren in internen und externen Netzwerken, um Fachkräfte zu rekrutieren und für qualifizierten Nachwuchs zu sorgen. Durch Verluste der Vorjahre und des abgeschlossenen Geschäftsjahres ergibt sich zum 31.12.2023 eine sog. Unterbilanz. Zur Vermeidung einer möglichen Überschuldung hat die Muttergesellschaft für das von ihr gewährte Darlehen i.H. von € 17,1 Mio. zum Abschlussstichtag einen Rangrücktritt erklärt und die weitere finanzielle Unterstützung zugesichert. Insgesamt geht die Geschäftsführung derzeit bei ihren Überlegungen von der unbegrenzten Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. IV. Sonstige Angaben 1. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen arbeitet laufend an Schwerpunkten mit Ziel der Produktionsprozessoptimierung und auch innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette von der Entwicklung des Produkts, über Werkzeugkonzept und Werkzeugfertigung, Qualität und Spritzguss sowie nachfolgenden Arbeitsgängen. Besondere Highlights sind Werkzeugkonzepte mit einer hohen Nestanzahl sowie Fertigungs- und Montagekonzepte im Spritzguss. Diese Innovationsfähigkeit wird von Experten bestätigt. Diese innovativen Leistungen sollen die Marktposition des Unternehmens sichern. Die Entwicklungstätigkeit des Unternehmens wird deshalb auch künftig als Basis des Unternehmenserfolges angesehen. Ein weiterer Schwerpunkt bei FWB sind effiziente Automatisierungslösungen, die mit Partnern entwickelt werden und insbesondere für das Umspritzen von Metall-Teilen (Hybrid-Bauteile) sowie das Herstellen von 3-Komponenten-Spritzgussteilen von Nutzen sind. Hier besteht ein sehr interessanter und schnell wachsender Markt insbesondere im Rahmen des autonomen Fahrens. Das Unternehmen sieht in der Kombination von leistungsfähigen Präzisionswerkzeugen, qualitativ hochwertigem Spritzguss und effizienten Automatisierungs- und Montagelösungen das zukünftige Wachstum und den wirtschaftlichen Erfolg. Die Einheit von Werkzeug - Spritzguss - Automatisierung mit der eigenen Kompetenz in diesen Bereichen führt zu einem besonderen Kundennutzen. Die Beherrschung dieser komplexen Aufgaben bleibt als Basis der Wettbewerbsfähigkeit. 2. Bestehende Zweigniederlassungen Derzeit unterhält die FWB Kunststofftechnik GmbH keine Zweigniederlassungen.
Pirmasens, im Januar 2024 FWB Kunststofftechnik GmbH gez. Andreas Kleinehr gez. Dr. Athanasios Valous Literaturverzeichnis: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FWB Kunststofftechnik GmbH, Pirmasens Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FWB Kunststofftechnik GmbH, Pirmasens, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FWB Kunststofftechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen ausdrücklich auf die Ausführungen in Abschnitt 2.1.2 des Prüfungsberichts, in dem wir berichten, dass in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ein 'Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag' i.H.v. T€ 8.167 enthalten ist. Wie im Prüfungsbericht dargestellt, deutet dies auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellen kann. Unser Prüfungsurteil ist bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heilbronn, den 29. Februar 2024 SWG
Treuhand GmbH
Sandra Kressl, Wirtschaftsprüferin GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023FWB Kunststofftechnik GmbH, Pirmasens
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