Getronics Premium IT Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stuart Larmour Deignan seit 6.5.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GTN Services B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Getronics Germany GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Handelsbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 1. Januar - 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter HRB 223963 B eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Bezüglich der Aufstellung wurden die Erleichterungen nach § 288 HGB teilweise in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Das Sachanlagevermögen, bestehend aus technischen Anlagen/Maschinen und anderen Anlagen/BGA, wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear und zeitanteilig vorgenommen. Die Nutzungsdauer beider Anlageklassen liegt bei 3-5 Jahren. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 150 € betragen, werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Betragen die Anschaffungskosten mehr als 150 €, aber nicht mehr als 1.000 €, werden die Vermögensgegenstände in einem jährlichen Sammelposten, der insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, aktiviert und über einen Zeitraum von fünf Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bilanziert. Einzelrisiken werden ggf. durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sowie hinterlegte Geldbeträge werden zum Nennbetrag angesetzt. Das Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern wird ausgeübt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ergeben sich aus Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern und werden unter Beachtung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei der Bemessung dieser Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen, soweit sie vor dem Bilanzstichtag entstanden sind. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Als Umsatzerlöse werden alle Erlöse ausgewiesen, die im Zusammenhang mit der Erbringung/Lieferung von unternehmenstypischen Dienstleistungen/Waren anfallen und damit aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft resultieren. Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt mit der Leistungserbringung ohne Umsatzsteuer nach Kürzung um Erlösschmälerungen. Entsprechend dem Realisationsprinzip erfolgt eine periodengerechte Erfassung. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Sachanlagen in Höhe von 4.193 T€ (Vorjahr: 1.180 T€) bestehen im Wesentlichen aus Hard- und Software. Das Finanzanlagevermögen von 25 T€ (Vorjahr: 25 T€) ist unverändert und beinhaltet weiterhin die Buchwerte der folgenden Tochtergesellschaften:
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel, in der Anlage zum Anhang, dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen 3.722 T€ (Vorjahr: 2.961 T€). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr hängt hauptsächlich mit unseren Forderungen gegenüber zwei unserer Großkunden und den mit dem Jahreswechsel verbundenen Effekten zusammen. Die nicht wertberichtigten Forderungen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 25.489 T€ (Vorjahr: 22.977 T€) resultieren im Wesentlichen aus den Leistungsverrechnungen, Darlehensbeziehungen und kurzfristigen Liquiditätsausleihen mit Getronics Global Services BV (966 T€, Vorjahr: 4.709 T€), GTN Field Services GmbH (22.923 T€, Vorjahr: 14.664 T€), der unmittelbaren Muttergesellschaft GTN Services BV (0 T€, Vorjahr: 2.225 T€) und Connectis CMC Niederlande BV (1.244 T€, Vorjahr: 917 T€). Der signifikante Anstieg ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr weniger Netting-Agreements zwischen den verbundenen Unternehmen umgesetzt wurden. Von dem Gesamtbetrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 2.175 T€ (Vorjahr: 5.086T€) auf Forderungen aus Lieferungen/Leistungen. Diese sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Im Berichtsjahr bestanden - wie im Vorjahr - keine Darlehensbeziehungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Der restliche Forderungsbetrag entfällt auf kurzfristige Liquiditätsausleihen und periodische Leistungsabgrenzungen bzw. noch nicht abgerechnete Leistungen. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1.388 T€ (Vorjahr: 1.152 T€) betreffen im Wesentlichen das Kautionsguthaben bezüglich der Miet- und Leasingverträge sowie die Umsatzsteuerforderung für die Monate November/Dezember aufgrund der Dauerfristverlängerung, die ertragsteuerlichen Forderungen, den abgezinsten Restbuchsaldo einer Leasingforderung sowie die debitorischen Kreditorensalden. Von dem Gesamtbetrag der Guthaben bei Kreditinstituten i.H.v. 264 T€ (Vorjahr: 62 T€) entfallen 22 T€ (Vorjahr: 22 T€) auf hinterlegte Geldsicherheiten im Zusammenhang mit den bestehenden Kreditkartenverträgen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrugen zum Stichtag 699 T€ (Vorjahr: 416 T€). Diese betreffen in erster Linie die abgegrenzten Service- und Wartungsaufwendungen für mehrere Perioden im Zusammenhang mit bestimmten Kundenprojekten. Aktive latente Steuern in Höhe von 126 T€ (Vorjahr: 121 T€) resultieren im Wesentlichen aus den Abweichungen zwischen handels- und steuerbilanziellen Ansätzen aufgrund der versicherungsmathematischen Bewertung der Pensionsverpflichtungen. Das Stammkapital der Gesellschaft wurde zum Bilanzstichtag zu 100 % von der niederländischen Gesellschaft, GTN Services BV, mit Sitz in Amsterdam, gehalten. Die Kapitalrücklage blieb unverändert. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beläuft sich auf 2.700 T€. Der Bilanzgewinn in Höhe von 915 T€ zum 31. Dezember 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Folgende Beträge unterliegen einer Ausschüttungssperre:
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betrugen zum Stichtag 736 T€ (Vorjahr: 690 T€). Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte auf der Grundlage der versicherungs-mathematischen Gutachten. Dabei wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte Durchschnittszinssatz mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, zugrunde gelegt (1,82%). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck verwendet. Für die Berechnung wurde ein Rententrend von 2,0% berücksichtigt. Der Unterschied zwischen dem Erfüllungsbetrag mit einer 7-jährigen Durchschnittsbildung und dem Erfüllungsbetrag mit einer 10-jährigen Durchschnittsbildung, der einer Ausschüttungssperre unterliegt, beläuft sich auf 12 T€ (Vorjahr: 51 T€). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.066 T€ (Vorjahr: 1.073 T€) beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für Ansprüche auf variable Vergütungen (349 T€, Vorjahr: 385 T€), Honorare für die Jahresabschlussprüfung (63 T€, Vorjahr: 114 T€), Resturlaubsansprüche (67 T€, Vorjahr: 77 T€), den Berufsgenossenschaftsbeitrag (4 T€, Vorjahr: 6 T€), die Ausgleichsabgabe nach SchwerBehG (2 T€, Vorjahr: 5 T€) sowie die Rückstellungen für sonstige, ausstehenden Rechnungen (581 T€, Vorjahr: 486 T€). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag 2.375 T€ (Vorjahr: 787 T€). Der erhebliche Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist in erster Linie auf unsere Verbindlichkeiten gegenüber vier unserer Großlieferanten und die mit dem Jahreswechsel zusammenhängenden Effekte zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum Bilanzstichtag betrugen 27.984 T€ (Vorjahr: 20.483 T€). Diese resultieren im Wesentlichen aus den Leistungsverrechnungen, Darlehensbeziehungen und kurzfristigen Liquiditätsausleihen. Davon entfallen auf die Konzernmuttergesellschaft Getronics Group BV (15.483 T€, Vorjahr: 13.177 T€), die unmittelbare Muttergesellschaft GTN Services BV (2.621 T€, Vorjahr: 0 T€), GTN CMC Holding BV (878 T€, Vorjahr: 0 T€), Connectis CMC Deutschland GmbH (5.125 T€, Vorjahr: 4.833 T€), Getronics UK Ltd (448 T€, Vorjahr: 484 T€), Getronics Overlap France (401 T€, Vorjahr: 401 T€) Getronics Ungarn 1.080 T€, Vorjahr: 395 T€) und Global Rosetta Spain (700 T€, Vorjahr: 700 T€). Von dem Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen entfallen 7.702 T€ (Vorjahr: 9.511 T€) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen/Leistungen. Im Berichtsjahr bestand - wie im Vorjahr - keine Darlehensbeziehungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die restlichen Forderungen entfallen auf kurzfristige Liquiditätsausleihen und periodische Kostenabgrenzungen bzw. noch nicht in Rechnung gestellte Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 496 T€ (Vorjahr: 517 T€) betreffen hauptsächlich die Lohnsteuerverbindlichkeiten aus der Personalabrechnung für das Jahr 2023 sowie den Restbuchsaldo einer Finanzierungsverbindlichkeit. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren liegen nicht vor. Die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der folgenden Tabelle:
Von dem Gesamtumsatz in Höhe von 20.633 T€ (Vorjahr: 21.576 T€) entfallen 5.442 T€ bzw. 26,4% (Vorjahr: 5.600 T€ bzw. 25,9%) auf die verbundenen Unternehmen. Der Anteil an dem Gesamtumsatz für das Ausland beläuft sich auf 5.786 T€ bzw. 28,0% (Vorjahr: 8.489 T€ bzw. 39,3%). Bei dem Materialaufwand in Höhe von 8.762 T€ (Vorjahr: 11.589 T€) handelt es sich um die Aufwendungen für bezogene Leistungen und Waren für die Realisierung der unternehmenstypischen Umsatzerlöse (Gestellung von Personal, Soft- und Hardware sowie Beratung). Von dem Gesamtbetrag entfallen 5.366 T€ (Vorjahr: 6.290 T€) auf die bezogenen Leistungen. Der Personalaufwand betrug 6.375 T€ (Vorjahr: 6.383 T€) und veränderte sich somit gegenüber dem Vorjahr insgesamt geringfügig. Die sonstigen, betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf 6.334 T€ (Vorjahr: 2.891 T€). Der starke Anstieg resultiert in erster Linie aus den nachträglich angepassten Konzernumlagen sowie aus der Erhöhung sonstiger betrieblichen Kosten, zum großen Teil bedingt durch externe Effekte (Preis-/Kostensteigerungen auf den Beschaffungsmärkten etc.). Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Entwicklungen der wesentlichen Aufwandskategorien gegenüber dem Vorjahr:
Der Zinsaufwand beinhaltet Effekte aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen i.H.v. 6 T€ (Vorjahr: 24 T€). In dem ausgewiesenen Steueraufwand ist der Betrag für erwartete Steuernachzahlungen für die Jahre 2015- 2017 aufgrund des zwischenzeitlich vorliegenden Betriebsprüfungsberichts bereits enthalten. Es erfolgte eine Verrechnung mit ertragsteuerlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse oder nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen wie im Vorjahr nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen Mietverträge für Immobilien sowie Leasingverträge für Kraftfahrzeuge:
Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter beträgt 97 (Vorjahr: 113). Davon entfallen 88 (Vorjahr: 104) auf den Bereich Customer Sales und Support Services. Herr Rogier A. Bronsgeest ist seit 29.05.2024 nicht mehr Geschäftsführer der Gesellschaft. Der neue Geschäftsführer ist seit dem 29.05.2024 Herr Andreas S. Ribbens, Highveld/Südafrika. Er ist in seiner Funktion als Getronics Group COO einzelvertretungsberechtigt. Die Angabe über die Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Die Gesellschaft ist aufgrund der Befreiungsvorschrift gem. § 293 HGB nicht verpflichtet, einen Konzernabschluss zu erstellen. Sie wird in den Konzernabschluss der Getronics Group BV, Amsterdam/Niederlande, mit einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis erstellt. Der niederländische Konzernabschluss muss gesetzlich nicht offengelegt bzw. veröffentlicht werden. Er kann jedoch auf Anforderung und bei berechtigtem Interesse über eine Anfrage bei der Gesellschaft eingesehen werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Die weiterhin fortdauernden Kriegshandlungen in der Ukraine und dem Nahen Osten mit weiterem Eskalationspotential haben bisher keinen unmittelbaren Einfluss auf die geschäftlichen Aktivitäten und die finanziellen Verhältnisse der Gesellschaft gehabt, da keine direkte geschäftliche Präsenz und/oder Aktivitäten in den betroffenen Staaten/Gebieten bestehen.
Berlin, den 22. Mai 2025 Getronics Germany GmbH Andreas S. Ribbens, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht 20231. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell/-tätigkeit Die Getronics Germany GmbH, nachfolgend Gesellschaft genannt, entwickelt und realisiert kunden- und branchenspezifische Individuallösungen für ganzheitliche und nachhaltige Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT). Sie operiert schwerpunktmäßig in der DACH-Region. Die Gesellschaft ist organisatorisch und operativ in die global ausgerichtete Getronics-Gruppe eingebunden und gehört zu 100% der niederländischen Gesellschaft, GTN Services BV mit Sitz in Amsterdam. Diese ist wiederum eine 100%-ige Beteiligung der niederländischen Holding-Gesellschaft, Getronics Group BV, ebenfalls mit Sitz in Amsterdam. Die Getronics-Gruppe mit den Marken Getronics und Connectis ist als international agierender und global vernetzter Serviceprovider in der ICT-Branche tätig. Die Gruppe verfügt über ein komplettes Portfolio integrierter Dienstleistungen für große Unternehmen und Organisationen des öffentlichen Dienstes. Dabei spielt die Global Work Alliance (GWA) eine zentrale Rolle, die den Getronics-Kunden weltweit konsistente Leistungen mit nur einem Ansprechpartner („principle of one single point of contact, contract and billing“) für alle ICT-Leistungen anbietet. Produkttechnisch liegt der Schwerpunkt insbesondere auf Cybersecurity-, Digital Workplace- und Cloud-Diensten. Die Gesellschaft wird regelmäßig nach ISO 9001:2015 (Quality Management System) und ISO/IES 27001:2013 (Information Security Management System) zertifiziert. Die Zertifizierung gilt für kunden- und branchenspezifische Individuallösungen für ganzheitliche und nachhaltige ICT-Services. Die Gesellschaft führt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durch. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war insbesondere durch die vielfältigen, negativen Nachwirkungen der Corona- Pandemie sowie die Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine geprägt, wenn auch die Entwicklung in den wichtigsten Ländern und Regionen unterschiedlich verliefen. Die weiteren, wichtigen Einflußfaktoren waren die zunehmende und sich ankündigende Gefahr weiterer, geopolitischer Konflikte, insbesondere der politische/wirtschaftliche Umgang der USA/EU gegenüber China und der Gaza-Krieg mit regionalem Eskalationspotential sowie die Wirtschafts- und Währungskrisen in wichtigen Entwicklungs- und Schwellenländern. Nach dem letzten, veröffentlichten Bericht des IWF belief sich das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 auf 3,3% nach dem 3,5% im vorangegangenen Jahr. In der Eurozone war das Wachstum der Wirtschaftsleistung mit 0,5% gegenüber dem Vorjahr (3,5%) rückläufig. Die Entwicklung der konjunkturellen Lage in Deutschland war im Kontext der oben geschilderten, globalen Einflußfaktoren durch eine negative Wachstumsrate von -0,2% im Vergleich zum Jahr 2022 (1,8%) gekennzeichnet. Der Branchenverband Bitkom zog für den gesamten Markt der Informations- und Kommunikationstechnologie in Deutschland - auch unter Berücksichtigung der sehr schwierigen, vorstehend erwähnten Rahmenbedingungen - insgesamt eine positive Bilanz, was das vergangene Jahr 2023 betrifft. Der Hauptgrund hierfür ist der weiterhin verstärkt zunehmende Bedarf an Digitalisierung in der Wirtschaft, den öffentlichen Behörden und der Gesellschaft insgesamt. Für das Jahr 2023 ermittelte der Branchenverband ein Gesamtmarktvolumen von 215,6 Mrd. €, das sind 2,4 % mehr als das Marktvolumen des vorangegangenen Jahres mit 210,7 Mrd. €. Bezogen auf den IT-Markt erhöhte sich das Marktvolumen von 139,8 Mrd. € im Jahr 2022 auf 143,4 Mrd. € im Berichtsjahr. Das macht ein Plus von 2,6% gegenüber dem Vorjahr aus. Laut Bitkom entwickelten sich im vergangenen Jahr alle Bereiche des ITK-Marktes insgesamt stabil, jedoch - wie in den Vorjahren - mit unterschiedlichen Wachstumsraten, wobei das Wachstum auf dem Marktsegment IT etwas höher als auf dem Segment TK war. b) Geschäftsverlauf Die strategisch ausgerichtete, organisatorische und geschäftspolitische Einbindung der Gesellschaft in die globale Getronics-Organisation wurde weiter verstärkt und optimiert. Die Gesellschaft bewegte sich weiterhin in einem spezialisierten Marktumfeld, das durch einen weiterhin starken Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet war. Trotz der schwierigen Marktbedingungen, insbesondere der Nachwirkungen der Corona-Pandemie, der negativen Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der verzerrten, teilweise unterbrochenen Lieferketten, der fortgeschrittenen Cyber-Attacken, konnte die Gesellschaft ihr Geschäftsvolumen mit bestehenden und/oder neuen Kunden insgesamt auf einem stabilen Niveau halten. Im Berichtszeitraum wurden Umsatzerlöse in Höhe von 20.633 T€ bei einem negativen EBITDA von -783 T€ erzielt. Die Abweichung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr war im Wesentlichen auf den Rückgang beim Geschäftsvolumen sowohl für Services als auch Products zurückzuführen, was auch das gegenüber dem Vorjahr signifikant niedrige EBITDA erklärt. Folglich konnte für das Geschäftsjahr 2023 das Umsatzziel (20,4 Mio. €), jedoch nicht das EBITDA-Ziel (1,0 Mio. €) aus der Vorjahres-Prognose erreicht werden. Während die Aufwendungen im Personalbereich im Berichtsjahr insgesamt unverändert blieben, stiegen die Aufwendungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erheblich. Der starke Anstieg war in erster Linie verursacht durch die nachträgliche Anpassung der Konzernumlagen im Zuge der globalen Neustrukturierung des Geschäftsvolumens, die höheren Wartungskosten für den Bereich Hardware sowie die erhöhten Marketing- und Reisekosten nach dem Ende der Corona-Krise. In der folgenden Tabelle ist die Entwicklung der maßgeblichen Leistungsindikatoren der Gesellschaft für das Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr dargestellt.
c) Lage des Unternehmens Ertragslage Von dem Gesamtumsatz von 20.633 T€ entfallen 5.442 T€ bzw. 26,4% (Vorjahr: 5.600 T€ bzw. 25,9%) auf die verbundenen Unternehmen. Der Gesamtbetrag der Umsatzerlöse gliedert sich wie folgt nach Hauptgeschäftsbereichen auf:
Der Auftragseingang der Gesellschaft belief sich bis zum 31.12.2023 auf 64,6 Mio. € (Vorjahr: 29,9 Mio. €). Dabei handelte es sich hauptsächlich um bestehende Projektaufträge aus dem Geschäftsbereich Services und zusätzliche Aufträge aus dem Geschäftsbereich Products. Der Auftragsbestand betrug 72,9 Mio. € zum Ende des Berichtsjahres (Vorjahr: 28,4 Mio. €). Die Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen lagen bei 8.762 T€ (Vorjahr: 11.589 T€). Davon entfallen 3.395 T€ auf bezogene Waren (Vorjahr: 5.299 T€). Der Personalaufwand veränderte sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig (von 6.383 T€ auf 6.375 T€). Die sonstigen, betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf 6.335 T€ (Vorjahr: 2.891 T€). Der starke Anstieg war in erster Linie verursacht durch die nachträgliche Anpassung der Konzernumlagen im Zuge der globalen Neustrukturierung des Geschäftsvolumens, die höheren Wartungskosten für den Bereich Hardware sowie die erhöhten Marketing- und Reisekosten nach dem Ende der Corona-Krise. Aufgrund der Entwicklung der Umsatzerlöse und der Aufwendungen insgesamt wurde der maßgebliche Leistungsindikator EBITDA sowohl gegenüber dem Vorjahr (0,7 Mio. €) als auch der Vorjahresprognose mit 1,0 Mio. € unterschritten. Für das Berichtsjahr ergibt sich ein negatives Ergebnis nach Steuern in Höhe von -1.786 T€ (Vorjahr: 521 T€). Finanzlage Kapitalstruktur
Die Eigenkapitalquote verringerte sich rechnerisch von 17,2% im Vorjahr auf etwa 8,9% zum Abschlußstichtag, was im Wesentlichen auf die signifikante Verschlechterung des Jahresergebnisses sowie den Anstieg bei den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen, zurückzuführen ist. Das langfristige Fremdkapital betrifft die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen aufgrund der bestehenden vertraglichen Regelungen. Das kurzfristige Fremdkapital besteht aus sonstigen Rückstellungen (insbes. Personalrückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen), den Verbindlichkeiten aus Lieferungen/Leistungen und den sonstigen Verbindlichkeiten sowie den passiven Rechnungsabgrenzungsposten. Der signifikante Anstieg ist hauptsächlich auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Investitionen Im Geschäftsjahr tätigte die Gesellschaft Brutto-Investitionen in Höhe von 3.751 T€ in das Sachanlagevermögen. Der gesamte Betrag wurde hauptsächlich in die technischen Anlagen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung, insbesondere im Zusammenhang mit der Erbringung der kunden- und projektbezogenen Leistungen, investiert. Für das Geschäftsjahr 2024 wurden die geplanten, projektbezogenen Investitionen in Abhängigkeit vom Verlauf der welt- und regionalwirtschaftlichen Situation und damit auch der Entwicklung des projektbezogenen Service- und Produktgeschäfts im nationalen und internationalen Bereich getätigt. Auch für das Jahr 2025 wurden projektbezogene Investitionen geplant, die in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der welt- und regionalwirtschaftlichen Situation und damit auch der weiteren Entwicklung des projektbezogenen Service- und Produktgeschäfts im nationalen und internationalen Bereich getätigt werden. Liquidität Im Berichtsjahr war die Liquidität der Gesellschaft - auch durch die Möglichkeit, im Bedarfsfall die Konzernliquidität zu beanspruchen - jederzeit gesichert. Die Gesellschaft erfüllte ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit ohne Inanspruchnahme von Bankkrediten. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft entsprechend den Ertrags- und Liquiditätsplanungen weiterhin gesichert ist. Um mögliche Liquiditätsengpässe frühzeitig erkennen zu können, werden sowohl die Einnahmen- als auch die Ausgabenseite anhand der debitorischen und kreditorischen Fälligkeitsstrukturen lokal und global regelmäßig überwacht. Hinzu kommt die regelmäßige Abstimmung mit dem Global Treasury der Getronics-Gruppe im Hinblick auf den akuten und geplanten Liquiditätsbedarf. Die Cashflow-Entwicklung im Berichtsjahr war auch stark durch die bilanziellen Effekte der wichtigen, vorfinanzierten Kundenprojekte und das angestiegene Geschäftsvolumen mit verbundenen Unternehmen mit geringem Liquiditätseffekt bei der Gesellschaft geprägt.
Der Posten Kassenbestand und Bankguthaben in Höhe von 264 T€ (Vorjahr: 62 T€) beinhaltet einen Teilbetrag von 22 T€ (Vorjahr: 22 T€), der auf einem Sperrkonto verpfändet ist. Dieses Guthaben dient als Sicherheit. Vermögenslage Das Anlagevermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr von 1.205 T€ auf 4.218 T€ an. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 4.193 T€ (Vorjahr: 1.180 T€) besteht im Wesentlichen aus Hard- und Software. Das ausgewiesene Finanzanlagevermögen besteht aus den Buchwerten der inländischen Tochtergesellschaften. Es gab keine Veränderung der Buchwerte gegenüber dem Vorjahr. Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick über die Entwicklung der Aktiva gegenüber dem Vorjahr.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag betrugen 3.722 T€ (Vorjahr: 2.960 T€). Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 25.489 T€ (Vorjahr: 22.977 T€) resultieren im Wesentlichen aus den Leistungsverrechnungen, Darlehensbeziehungen und den kurzfristigen Ausleihen zwischen den Gesellschaften innerhalb der Getronics-Gruppe. d) Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die zur Hauptsteuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatzerlös und die Kennzahl EBITDA. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Geschäftsjahres 2023 war weiterhin durch schwierige Markt- und Rahmenbedingungen geprägt. Das Geschäftsvolumen mit bestehenden Kunden und dem Neugeschäft im Hardware-Bereich konnte in nicht wesentlichem Umfang trotzdem insgesamt stabilisiert werden, ohne dass es zu erheblichen Auftragsverlusten und nennenswerten Liquiditätsproblemen kam. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gesichert. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Prognosebericht Nach dem letzten, veröffentlichten Bericht erwartet der IWF für das Jahr 2025 keine wesentliche Veränderung der Wachstumsrate der Weltwirtschaft gegenüber dem Vorjahr 2024. Demnach wird für 2025 mit einer globalen Wachstumsrate von 3,3% gerechnet (2024: 3,2%). Für die Eurozone wird gerade noch ein Plus von 1,0% für das Jahr 2025 prognostiziert (2024: 0,8%). Für Deutschland wird sogar somit einem leichten Plus an BIP-Wachstum von 0,3% nach dem negativen Wachstum um -0,2% in 2024 gerechnet. Dieser Ausblick ist jedoch weiterhin mit einer sehr großen Unsicherheit behaftet. Sowohl die globale als auch die europäische Entwicklung der Wirtschaft bleibt weiterhin stark abhängig vom weiteren Verlauf der Weltwirtschaft und damit auch der weiteren Entwicklung der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und in den von Israel besetzten Gebieten. Hinzu kommen die potenziellen/realen Risiken im Hinblick auf die sich anderweitig anbahnenden, geo- und handelspolitischen Konflikte. Der IWF geht jedoch insgesamt davon aus, daß die Weltwirtschaft widerstandsfähig ist, das Wachstum stabil bleibt und die Inflation zum Zielwert zurückkehrt. In diesem Kontext handelt es sich insbesondere um die Auswirkungen und die Risiken aus der fortdauernden Störung der nationalen/internationalen Lieferketten, die weiterhin schlecht planbare Entwicklung der Energiekosten und damit der Versorgungssicherheit sowie die Rezessionsangst bei gleichzeitig hoher Inflation und stagnierender Konjunktur. Hinzu kommt - trotz der oben erwähnten Risikofaktoren - die mittlerweile fast durchgängige Überzeugung in der Wirtschaft und Gesellschaft, daß ein nachhaltiges, erfolgreiches Wirtschaften nicht zu Lasten des Natur- und Klimaschutzes gehen darf, und daß die Kosten der natürlichen Ressourcen und des Klimaschutzes ziel- und sachgerecht internalisiert werden müssen. Aus der Internalisierung der Umweltkosten und der Umsetzung der klimapolitischen Ziele können jedoch zusätzliche Preis- und Kosteneffekte resultieren, die sich kumulativ und negativ auf die Wirtschaft und Gesellschaft auswirken können. Alle o. g. Faktoren können - isoliert oder in Kombination miteinander - das Wachstum der deutschen Wirtschaft und der Weltwirtschaft insgesamt bremsen und die Geschwindigkeit der voranschreitenden Digitalisierung und der zunehmenden Anwendung der KI-Technologie negativ beeinflussen, nachdem die Corona-Pandemie in den vergangenen Jahren für einen spürbaren Schub in der Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt sorgte. In diesem Zusammenhang kann auch die Wirksamkeit der bereits national und international eingeleiteten und noch einzuleitenden politischen, wirtschaftlichen, fiskalischen Gegenmaßnahmen kurzfristig schwer eingeschätzt werden. Dieser Umstand wird verschärft durch die zusätzliche politische und wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund der weiteren geopolitischen Spannungen und der bereits eingeleiteten, protektionistischen Handelspolitik der USA. Nach dem letzten, veröffentlichten Bericht prognostiziert der Branchenverband Bitkom für das Jahr 2025 ein positives Wachstum um 4,6% (2024: 3,3%) bzw. ein Gesamtvolumen von 232,8 Mrd. € (2024: 222,6 Mrd. €) für den gesamten ITK-Markt in Deutschland. Laut Bitkom werden die Entwicklungen in den verschiedenen Marktsegmenten aber - wie in den vergangenen Jahren - teilweise sehr unterschiedlich verlaufen. Bezogen auf den, für unsere Gesellschaft relevanten Teilmarkt für Informationstechnik soll das Marktvolumen um 5,9 % von 149,7 Mrd. € im Jahr 2024 auf 158,5 Mrd. € im Jahr 2025 ansteigen. Der Ausblick auf 2025 ist aus der Sicht des Branchenverbandes trotz der noch unvorhersehbaren, mittelfristigen Nachwirkungen der Corona-Krise und der nicht kalkulierbaren Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie der damit verbundenen Probleme der energieintensiven Wirtschaft und der exportabhängigen Industriezweige insgesamt noch positiv. Laut Bitkom bleibt die digitale Wirtschaft in Deutschland trotzt des aktuell schwierigen konjunkturellen Umfelds weiter auf Wachstumskurs, obwohl die deutsche Volkswirtschaft auf das dritte Rezessionsjahr zusteuert. In dem gleichen Zusammenhang betont Bitkom, daß die ITK-Branche mittlerweile Deutschlands größter industrieller Arbeitgeber ist. Mit der Maßgabe einer besseren Ausschöpfung der Synergie-Effekte aus der verstärkten Einbindung in die global agierende Getronics-Gruppe und die Global Work Alliance - streben wir weiterhin eine kontinuierliche Stabilisierung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sowie die Absicherung des Bestandsgeschäfts und die Erweiterung des nationalen/regionalen Neugeschäftsvolumens an. Grundsätzlich gehen wir - auch mittel- und langfristig - von weiterhin positiven Rahmenbedingungen innerhalb der ITK-Branche aus, auch wenn die möglichen lokalen und globalen Nachwirkungen der Corona-Pandemie, der aktuellen Kriege und der potenziellen, geopolitischen Konflikte die mittel- und langfristige Planung sehr viel schwieriger macht. Wir sehen uns jedoch strategisch und operativ gut positioniert, um in einem wachsenden Markt von der zunehmenden Digitalisierung und der Weiterentwicklung der KI-Technologien in den Unternehmen und in der Gesellschaft insgesamt profitieren zu können. Der Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr 2024 belief sich auf etwa 24,4 Mio. €, während das EBITDA etwa 1,8 Mio. € betrug. Für das Geschäftsjahr 2025 prognostizieren wir einen Gesamtumsatz in Höhe von etwa 24,7 Mio. € bei einem EBITDA von etwa 2,1 Mio. €. b) Risikobericht Der ICT-Markt hat grundsätzlich eine hohe Entwicklungsdynamik und ein hohes Innovationstempo. Er unterliegt folglich stetigen Marktveränderungen und einem intensiven Wettbewerb. Dies gilt insbesondere für den aktuellen und potenziellen Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Mittlerweile hat sich der Mangel an Fachkräften in erforderlicher Qualität und Quantität zu einem erheblichen Engpassfaktor entwickelt. Hinzu kommt das Problem mit Cyber-Attacken, das sich quantitativ und qualitativ verschärft hat, und die Unternehmen und die Behörden vor große Herausforderungen stellt. Schließlich sind die globalen Lieferketten, die aufgrund der laufenden Kriege und der sonstigen Konflikte geopolitischer und handelspolitischer Art gefährdet und/oder gebrochen sind, sind nicht mehr vollumfänglich funktionsfähig, mit signifikanten, negativen Effekten auf die nationalen Volkswirtschaften und die globale Wirtschaft insgesamt. Hinzu kommen die Risiken einer unkontrollierten Lohn-Preis-Spirale, wenn die hohe Inflationsrate weiterhin nicht auf einem niedrigen Niveau stabilisiert werden kann, und die hohe Staatsverschuldung in vielen Ländern, die Steuererhöhungen und/oder Ausgabenkürzungen notwendig machen könnte. Diese könnte sich jedoch kontraproduktiv auf die Dynamik der wirtschaftlichen Tätigkeit auswirken. Die Gesellschaft ist operativ und strategisch gut positioniert, um von der Dynamik der Märkte zu profitieren und diese als Wachstumschance nutzen zu können. Gleichzeitig ist das unternehmerische Handeln darauf ausgerichtet, mögliche Risiken zu erfassen und aktiv zu steuern. Trotz der oben aufgeführten lokalen/globalen, natürlichen/politischen/wirtschaftlichen Risiken schreitet die Digitalisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft insgesamt voran. Es werden immer mehr Wirtschaftsbereiche von der Digitalisierung erfasst. Die Erkenntnis, dass die Digitalisierung für Unternehmen aus allen Branchen große Chancen bietet, ist bei Unternehmensleitungen angekommen. Die digitale Transformation bringt aber nicht nur neue Lösungen und Produkte hervor. Sie verändert auch die Wirtschaft gleichzeitig tiefgreifend. Sie verändert Arbeitsabläufe grundlegend, schafft einen veränderten Wettbewerb und bringt Unternehmen dazu, sich neu zu positionieren im Hinblick auf den mittel- und langfristigen wirtschaftlichen Erfolg auf der Basis der digitalisierten Geschäftsmodelle. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Getronics-Gruppe eingebunden. Das Risikomanagement ist darauf ausgerichtet, nicht nur mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechend entgegenzusteuern, sondern auch die sich bietenden Chancen zu nutzen, die Geschäftstätigkeit, die Profitabilität und damit den Wert der Gesellschaft weiter zu steigern. Die Gesellschaft ist bei der Umsetzung ihres Geschäftsauftrages auf dem Gebiet der innovativen und sich rasant entwickelnden ICT-Dienstleistungen naturgemäß einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die das unternehmerische Handeln beeinflussen. Wesentliche oder bestandsgefährdende Risiken bezüglich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen bei der Gesellschaft derzeit nicht und sind auch nicht absehbar. Wie in den vergangenen Jahren wird sowohl ein anhaltender Preisverfall infolge der verstärkten Wettbewerbssituation als auch das Auslaufen von Verträgen bei Bestandskunden als nicht unwesentliches Risiko gesehen. Hinzu kommen noch signifikante Risiken, die sich aus den aktuellen/potenziellen, geopolitischen Konflikten/Kriegen ergeben können. Während die kurzfristigen (wirtschaftlichen) Nachwirkungen der Corona-Krise und die Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und den von Israel besetzten Gebieten bereits sichtbar sind (Störung der Handelswege und der Lieferketten, Umsatz- und Gewinnrückgang, Projektverschiebung und Investitionszurückhaltung etc.), sind die mittel- und langfristigen Effekte dieser komplizierten Krisen mit Eskalations- und Expansionspotenzial in finanzieller Hinsicht schwer voraussehbar und nicht operational kalkulierbar. Aufgrund der engen organisatorischen, geschäftlichen und liquiditätstechnischen Einbindung in die global operierende Getronics-Gruppe mit einem leistungsstarken und kundenorientierten Leistungsportfolio werden die Risiken in ihrer Auswirkung jedoch als moderat eingestuft. Im Einklang mit der langfristig ausgelegten Unternehmensstrategie versucht die Gesellschaft, keine unangemessenen Risiken einzugehen. Dennoch ist das Unternehmen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit unvermeidlich unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, die sich aus dem operativen Geschäft selbst, aber auch aus geänderten Umwelt- bzw. Geschäfts- und Marktbedingungen ergeben. Unter dem Aspekt des bereits sichtbaren bzw. wirksam gewordenen Fachkräftemangels und der absehbaren Entwicklung der Bevölkerungsstruktur wird es immer wichtiger werden, in Qualifizierungsmaßnahmen unserer Mitarbeiter zu investieren und neue innovative und reizvolle Rekrutierungsmaßnahmen einzuleiten, um im intensiven Wettbewerb um qualifiziertes Personal als eine wesentliche Grundlage für das weitere Wachstum. Wesentliche Risikofelder werden insbesondere in den Bereichen konjunkturelles Umfeld, Marktumfeld, Fachkräftemangel, Mitarbeiterfluktuation, System- und Netzwerkinfrastruktur sowie Forderungsausfälle gesehen. Konjunkturelles Umfeld Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens wird von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der konjunkturellen Entwicklung im ICT-Markt beeinflusst. Ein positives konjunkturelles Umfeld wirkt sich positiv auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage aus. Eine konjunkturelle Verschlechterung hingegen beeinflusst die Geschäftsentwicklung negativ. Marktumfeld Der rasante technologische Wandel in Unternehmen, die vorangeschrittene, politische und gesellschaftliche Einsicht in die Notwendigkeit der Digitalisierung in allen Bereichen, sich neu etablierende Branchenstandards, regelmäßige Einführungen von neuen Produkten und Dienstleistungen und sich schnell ändernde Anforderungen und Ansprüche seitens der Kunden kennzeichnen den ITK-Markt. Dieser ist zusätzlich geprägt durch einen starken Wettbewerb. Die Wettbewerbsintensität könnte sich durch den Markteintritt von neuen großen Wettbewerbern erhöhen. In der Folge könnten das Wachstum und/oder die erzielbaren Margen negativ beeinflusst werden. Daher wird das Marktumfeld laufend beobachtet, sich ergebende mögliche Wachstumschancen geprüft und das Differenzierungspotenzial gegenüber Wettbewerbern genutzt. Mitarbeiterfluktuation/Fachkräftemangel Der Unternehmenserfolg hängt maßgeblich von der Qualifikation und Motivation seiner Mitarbeiter ab. Sollte es der Gesellschaft nicht gelingen, qualifizierte Fach- und Führungskräfte sowie talentierten Nachwuchs in ausreichendem Umfang zu adäquaten Kosten zu akquirieren und an sich zu binden, können das weitere Wachstum und der wirtschaftliche Erfolg substanziell beeinträchtigt werden. Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld, eine leistungsgerechte Vergütung, Zusatzleistungen und Weiterbildungsmöglichkeiten, um diese Risiken zu minimieren. System- und Netzwerkinfrastruktur Die Geschäftsprozesse sowie die interne bzw. externe Kommunikation der Gesellschaft basieren zunehmend auf Informationstechnologien. Eine wesentliche Störung oder gar ein Ausfall dieser Systeme kann zu einem Datenverlust und einer materiellen Beeinträchtigung der Organisations- und Geschäftsprozesse führen. Diesen Risiken wird durch laufende Datensicherungen, Notfallpläne bei Systemausfällen sowie die strenge Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien begegnet. Forderungsausfälle Durch Forderungsausfälle könnte ein erhöhter Liquiditätsbedarf entstehen. Dies könnte im Extremfall zu einer Liquiditätskrise führen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden daher kontinuierlich hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit bewertet und bei Auffälligkeiten Wertberichtigungen vorgenommen. Zudem wird durch konsequentes Forderungsmanagement auf der Ebene der Gesellschaft und der Gruppen-Ebene das Risiko von Forderungsausfällen minimiert. Rechtliche Risiken Aus laufenden oder anstehenden rechtlichen Auseinandersetzungen werden keine wesentlichen Risiken erwartet. Die Risiken aus bestehenden oder neu abzuschließenden Kundenverträgen werden permanent beobachtet und bewertet. Bewertung der Risikokategorien Die Einstufung der Risiken hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung auf die Ertragslage erfolgt mittels einer Bewertungsmatrix. Die dabei verwendeten Definitionen werden nachstehend erläutert. Erläuterung der Definitionen Grad der Auswirkungen:
Eintrittswahrscheinlichkeiten:
Bewertungsmatrix:
H: Hohes Risiko / M: Mittleres Risiko / G: Geringes Risiko Einstufung der Risikokategorien:
c) Chancenbericht Durch eine klare Fokussierung auf die bestehenden Kunden und eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem internationalen Arm der Getronics-Gruppe soll das Bestandgeschäft stabilisiert und das Geschäft durch Neukunden punktuell und strategisch ausgebaut werden. Dabei spielt die Global Work Alliance (GWA) eine zentrale Rolle, die den Getronics-Kunden weltweit konsistente Leistungen mit nur einem Ansprechpartner („principle of one single point of contact, contract and billing“) für alle ICT-Leistungen anbietet. Produkttechnisch liegt der Schwerpunkt insbesondere auf Cybersecurity-, Digital Workplace- und Cloud-Diensten. Mittelfristig können der Umfang und die Stärke der Effekte der Entwicklungen auf dem Gebiet künstlichen Intelligenz (KI) auf die einzelnen Volkswirtschaften noch nicht abgeschätzt werden. Insgesamt kann aber davon ausgegangen werden, daß die KI-Technologien sich positiv auf die Produktivität der Wirtschaftstätigkeit und die Dynamik der Digitalisierung auswirken werden. Diese Auswirkungen werden jedoch regional/sektoral durchaus unterschiedlich ausfallen, je nachdem, wie fortgeschritten und innovativ die einzelnen Länder/Regionen auf diesem Gebiet sind. Durch eine weitere Flexibilisierung der Organisations- und Kostenstrukturen und die weitere Straffung der Organisation in den Folgejahren will die Gesellschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit als zentrale Delivery-Einheit für das DACH-Geschäft der globalen Getronics-Gruppe sichern und weiter ausbauen. Die Leistungen der Gesellschaft werden überwiegend in Deutschland erbracht. Dies bietet den Kunden, vor allem aus öffentlichen Bereichen, ein Mindestmaß an Sicherheit und ausgezeichnete Qualität. Gesamtbeurteilung der Chancen- und Risikosituation Die Geschäftsführung sieht für das Geschäftsmodell der Gesellschaft weiterhin gute Chancen, von einem fortschrittlichen und wachsenden ICT-Umfeld zu profitieren und ihre Marktposition innerhalb einer weltweit operierenden Getronics-Gruppe zu konsolidieren bzw. zu stärken. Risiken, die über die genannten hinausgehen und den Bestand oder die Entwicklung der Gesellschaft für sich genommen und im Zusammenhang mit anderen Faktoren beeinträchtigen könnten, sind derzeit nicht ersichtlich und auch der Geschäftsführung nicht bekannt.
Berlin, den 22. Mai 2025 Getronics Germany GmbH Andreas S. Ribbens, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Getronics Germany GmbH, Berlin PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Getronics Germany GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Getronics Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 22. Mai 2025 BDO AG Gebhardt, Wirtschaftsprüfer Bodenmiller, Wirtschaftsprüfer Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 223963 B("Gesellschaft/Company")
Amsterdam, 23 May 2025 GTN Services B.V. vertreten durch / represented by: Stuart Deignan Director - GTN Services B.V. Director - Getronics Group B.V., which is Corp. Director of GTN Services B.V. |
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