HAGUSGO Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frédéric Pierre Edouard Albert seit 11.6.2021 | Prokura |
Simon-Philip Stambrau seit 11.6.2021 | Prokura |
Claudia, geb. Becker Baist seit 7.3.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gonder Logistics GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftsmodell des Unternehmens Inhouse-Contract Logistik mit allen verbundenen Serviceleistungen sowie das Planen, Bauen, Betreiben und Optimieren von Außenanlagen sowie Handel mit regenerativen Energien. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war allgemein von einer wirtschaftlichen Stagnierung gekennzeichnet. Insgesamt verringerte sich der Umsatz in der gesamten Branche. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz im Geschäftsjahr stieg von EUR 16,2 Mio. auf EUR 17,5 Mio in 2023. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung um 8% gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der Optimierung unserer Kundenstruktur konnte das prognostizierte Umsatzniveau vom Vorjahr erreicht werden. Die neu geschlossenen Geschäftsbeziehungen stellen eine gute Basis für die weitere Entwicklung der Gesellschaft dar. Darauf aufbauend streben wir weiterhin die Akquisition neuer Kunden an. Die Anzahl der gewerblichen Angestellten und Aushilfen verringerten sich um 6 % im Vergleich zum Vorjahr. 3. Lage 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 erhöhte sich von TEUR 4.780,1 im Vorjahr auf TEUR 5.707,1. Das Eigenkapital des Unternehmens betrug zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 3.194,8. Die Rückstellungen zum 31.12.2023 reduzierten sich um TEUR 168,9. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich zum Vorjahr um TEUR 571,7 auf TEUR 2.071, dies ist vor allem auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Das aktive Vermögen der Gesellschaft gliedert sich im Wesentlichen in TEUR 66,1 Anlagevermögen und TEUR 5.638,7 Umlaufvermögen. Die Veränderung des Umlaufvermögens gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Forderungen aus Darlehen zurückzuführen. 3.2 Finanzlage Positiv zu bewerten ist, dass die Finanzierung sich im Geschäftsjahr unverändert zum Vorjahr auf das Eigenkapital der Gesellschaft stützte. Wir konnten das Wachstum und die Investitionen durch eigene Mittel ermöglichen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder sonstige Verbindlichkeiten, die der Finanzierung der Geschäftstätigkeiten dienen, bestanden im Geschäftsjahr 2023 nicht. Der Bestand an liquiden Mitteln der Gesellschaft reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 299,3 auf TEUR 452,6. Der Jahresüberschuss verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 90 auf TEUR 524,2. Die Geschäftsleitung ordnet die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts als stabil ein. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 796,8 entsprechend der Umsatzsteigerung. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung • Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die monatlichen Kennzahlen Umsatz und den Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen heran. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um 8% gestiegen. Die Entwicklung der Umsätze liegt damit bei unseren Erwartungen. Im Geschäftsjahr 2024 erwarten wir Umsatzerlöse in Höhe des aktuellen Geschäftsjahrs. Der Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf rd. 83,4 %. Damit ist die Quote etwas unter dem Vorjahreswert von 85,5 %. Auch für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir, dass der Personalaufwand proportional zu den Umsatzerlösen konstant und die Quote entsprechend stabil bleibt. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die im Geschäftsjahr 2023 neu geschlossenen Geschäftsbeziehungen stellen eine gute Basis für die weitere Entwicklung der Gesellschaft dar. Darauf aufbauend streben wir weiterhin die Akquisition neuer Kunden an. Die Geschäftsleitung geht angesichts der positiven Entwicklung der Gesellschaft davon aus, dass im Geschäftsjahr 2024 der Umsatz und das Ergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 bleiben. Die Neukundengewinnung bis zum 2. Quartal 2024 konnte weiterhin ausgebaut werden, da wir den Vertrieb personell verstärkt haben. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Auf Grund der gesunden Auftragsstruktur unserer Gesellschaft besteht keine existentielle Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Die grundsätzliche Bedeutung von Großkunden bedeutet jedoch auch für unsere Gesellschaft, dass die weiteren Wachstumspläne von der Fähigkeit unseres Unternehmens abhängen, entsprechende Großkunden auch in der Zukunft als Geschäftspartner unserer Gesellschaft halten zu können. Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine bessere gesamtwirtschaftliche Lage sich weiter positiv auf den Inhouse-Contract Logistik Bereich auswirkt. Die Risiken sind mit Ausbruch der Corona Situation und der Ukraine-Krise in allen Teilbereichen herausfordernd aufgrund der eingeschränkten Planungssicherheit unserer Kunden. Wir haben aber auch hier ausreichend Liquidität, um nachhaltig weiter wirtschaften zu können. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Die Geschäftsleitung sieht als Grundlage für den weiteren Erfolg der Gesellschaft die hohen Qualitätsstandards für unsere Leistungen. Um diesen Standard zu erhalten, werden neben der Zertifizierung nach DIN ISO 9001 die Zertifizierung DIN EN ISO 14001 und die DIN EN ISO 45001 als Qualitätsstandard gepflegt. Im Geschäftsjahr 2023 fanden wiederum erneute Zertifizierungen erfolgreich statt. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen um. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 81941. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt Euro 27.500,00. Die Gesellschaft ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Gesellschaftsvertrag ist gültig in der Fassung vom 01. November 2007, geändert am 30. Januar 2014. Gegenstand des Unternehmens ist die Inhouse-Contract Logistik mit allen verbundenen Serviceleistungen sowie das Planen, Bauen, Betreiben und Optimieren von Außenanlagen sowie Handel mit regenerativen Energien. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Gonder Logistics GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 250 wurden aus Vereinfachungsgründen in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Euro 250 bis Euro 1.000 mit 20 % abgeschrieben. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt worden. Für Ausgaben/Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen/Erträge nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind Rechnungsabgrenzungen gebildet worden. Das gezeichnete Kapital und die Rücklagen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zum Jahresabschluss Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte und die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 20,5 gegen Mitarbeiter der Gesellschaft. Gegenüber dem Gesellschafter bestanden Forderungen in Höhe von TEUR 1.396,9. Sonstige Rückstellungen Die in der Bilanz unter dem Posten "sonstige Rückstellungen" gebildeten Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten bestanden mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 323,3) beinhalten im Wesentlichen Gewerbesteuer (TEUR 124,3) und Körperschaftsteuer (TEUR 115,8). V. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 481 (Vorjahr 512) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 471 gewerbliche Mitarbeiter und 10 Angestellte. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens -unverändert- geführt von Frau Claudia Baist, Bürokauffrau. Die Geschäftsführerin ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag aus Mietleasingverträgen für den Fuhrpark in Höhe von TEUR 107,9.
VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 524,1 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. VII. Nachtragsbericht Wesentliche berichtspflichtige Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. sonstige Berichtsbestandteile
Claudia Baist, Geschäftsführerin Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 13.02.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gonder Logistics GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gonder Logistics GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gonder Logistics GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 09. Oktober 2024 HSA Frankfurt GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ulrike Antosch, Wirtschaftsprüferin Veronika Leja, Wirtschaftsprüferin Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unere Prüfung hin- gewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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