Beteiligungsgesellschaften
JUVISA GmbH
Am Mittelbach 10, 63755 Alzenau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benedikt Martin Dr. Grebner seit 7.4.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 84.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JUVISA GmbHAlzenauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg unter HRB 15549 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Alzenau. Der Konzernabschluss umfasst neben der JUVISA GmbH drei Tochtergesellschaften. II. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der JUVISA GmbH werden die Tochtergesellschaften
im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Alle Tochtergesellschaften haben ihren Sitz in Gladenbach-Erdhausen. III. Konsolidierungsgrundsätze Bei der Konsolidierung, Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB und des GmbHG für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Werden nach Erlangung eines beherrschenden Einflusses zusätzlich Anteile erworben (Aufstockung) oder veräußert, ohne dass der Status als Tochterunternehmen verloren geht, werden diese entsprechend dem Wahlrecht des DRS 23 "Kapitalkonsolidierung (Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss)" als Kapitalvorgang abgebildet. Die Kapitalkonsolidierung wird gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Danach wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3, Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die Anteile anderer Gesellschafter bemessen sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft bzw. des jeweiligen Teilkonzerns unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie der auf den Teilkonzern entfallenden Konsolidierungsmaßnahmen. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung untereinander aufgerechnet. Buchungstechnisch bedingte Differenzen wurden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzpositionen zugeordnet bzw. ergebniswirksam verrechnet. Aus Wesentlichkeitsgründen wird auf die Durchführung einer Drittschuldenkonsolidierung verzichtet. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen voll konsolidiert. Zwischenergebnisse konzerninterner Lieferungen werden, soweit existent, eliminiert. Die Abgrenzung latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden wurde beachtet. IV. Rechnungslegungsgrundsätze und Währungsumrechnung 1. Grundsätzliches Soweit dies erforderlich war, wurden die Einzelabschlüsse im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angepasst. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernjahresüberschuss umfasst das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres einschließlich des Ergebnisses nicht beherrschender Anteile an Konzerntochtergesellschaften. Der Konzernjahresüberschuss umfasst allein den Anteil am Jahresergebnis, der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Konzernabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Bestände an flüssigen Mitteln werden zum Stichtagskurs bewertet. 3. Konzernbilanz Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB bewertet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (drei bis fünf Jahre) linear abgeschrieben. Unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von längstens 50 Jahren wird das abnutzbare unbewegliche Anlagevermögen linear abgeschrieben. Beim beweglichen Sachanlagevermögen erfolgt die Abschreibung von Anlagegütern unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 2 bis 20 Jahren. Für geringwertige abnutzbare bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens kommen unter Berücksichtigung der Wesentlichkeit Vereinfachungsregelungen zur Anwendung. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten, wobei in angemessenem Umfang Fertigungs- und Materialgemeinkosten und Abschreibungen auf das der Fertigung dienende Sachanlagevermögen einbezogen sind. Zur verlustfreien Bewertung und zur Berücksichtigung von Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist den erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen worden. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen den zeitanteilig vorgeleisteten Beträgen. Der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ergibt sich aus der Kapitalkonsolidierung von Erwerbsvorgängen. Der zum Bilanzstichtag ausgewiesene Unterschiedsbetrag hat Eigenkapitalcharakter. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Nutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände vereinnahmt. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gebildet worden. Die zugrundeliegenden Annahmen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
Als Rechnungszins für die Rückstellungen für Pensionen, Jubiläum und Hinterbliebenenbezüge wurde ein zum 31. Dezember 2023 qualifiziert geschätzter Zins bei einer Laufzeit von zehn Jahren verwendet. Dieser wurde durch Fortschreibung des von der Deutschen Bundesbank nach der Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten 10-Jahres-Durchschnittszins für die Pensionsverpflichtungen sowie den 7-Jahres-Durchschnittszins für die Rückstellungen für Jubiläum und Hinterbliebenenbezüge ermittelt. Die Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Auf Grundlage des geänderten Durchschnittszinssatzes von sieben auf zehn Jahre ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 49. Weiterhin macht die Gesellschaft von der Möglichkeit des Wahlrechts aus der Veränderung des Rechnungszinses Gebrauch und hat den Differenzbetrag aus Dienstzeitaufwand und den im Geschäftsjahr erbrachten Leistungszahlungen im operativen Ergebnis als Personalaufwand erfasst. Die sonstigen Rückstellungen tragen in angemessenem Umfang und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung sowie unter Berücksichtigung der kaufmännischen Vorsicht allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung. Die Rückstellungen wurden zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Im Rahmen der Rückstellung für Altersteilzeit wurden die unentziehbaren Möglichkeiten der Arbeitnehmer zu Inanspruchnahme der Altersteilzeitregelung, die aus bestehenden und erwarteten zukünftigen Verträgen resultieren, in Höhe der voraussichtlich entstehenden Aufstockungsbeträge und der Erfüllungsrückstände berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten 7-Jahres-Durchschnittszins zum 31. Dezember 2023 abgezinst worden. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag, Rentenverpflichtungen mit dem Barwert passiviert. V. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen: Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie auch im Vorjahr, jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Forderungen bestehen hauptsächlich aus Erstattungsforderungen für Stromsteuer und -umlagen in Höhe von TEUR 869 (Vorjahr 303). Daneben werden Ansprüche gegen die Factoring-Gesellschaften von TEUR 534 (Vorjahr TEUR 490) unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die sonstigen Forderungen beinhalten mit TEUR 401 ein Darlehen gegenüber der Geschäftsführung. Das endfällige Darlehen hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2024 und wird jährlich mit 3,0 % verzinst. 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 1.201 (Vorjahr TEUR 1597). Zum Stichtag 31.12.2023 gibt es keine Verpflichtungen aus Altersteilzeit mehr. Im Vorjahr wurden in Höhe von TEUR 29 unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesene Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen mit den Aktivwerten der für diese Verpflichtungen abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen (Deckungsvermögen) in Höhe von TEUR 57 saldiert, hieraus ergab sich ein Aktivüberhang in Höhe von TEUR 28. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der einzelnen Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt (Vorjahresangaben in Klammern):
Aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfabrikaten und Waren sowie Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren die üblichen Eigentumsvorbehalte. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Für Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie sonstigen Verträgen bestehen folgende Zahlungsverpflichtungen:
Leasing einschließlich von Sale-and-lease-back-Vereinbarungen werden als Finanzierungsinstrument zur Verringerung der Kapitalbindung genutzt, wobei das Investitionsrisiko beim Leasinggeber belassen wird. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge In dem Posten sind außergewöhnliche Erträge aus der Auflösung des passiven Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung (TEUR 1.184; Vorjahr TEUR 1.184) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr TEUR 405) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In dem Posten sind im Wesentlichen Aufwendungen für Instandhaltung (TEUR 3.980, Vorjahr 3.569), Frachten (TEUR 1.284, Vorjahr 1.311), Entsorgungskosten (TEUR 1.243, Vorjahr TEUR 1.192), Verpackungskosten (TEUR 390, Vorjahr TEUR 698), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 384, Vorjahr TEUR 399) und Versicherungen (TEUR 351, Vorjahr TEUR 321) enthalten. VII. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Mitarbeiter beschäftigt:
2. Konzernkapitalflussrechnung Die gesondert dargestellte Konzernkapitalflussrechnung entspricht DRS 21. Insbesondere zur Verbesserung der Liquiditätslage und zur Verringerung der Kapitalbindung nutzt das Tochterunternehmen WESO-Aurorahütte GmbH Factoring. Zum Stichtag betrugen die im Rahmen der Factoringvereinbarung zedierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen insgesamt TEUR 7.929. Risiken im Zusammenhang mit der Bonität der Kunden werden durch die Abtretung gemindert. Im Gegenzug belasten Factoringgebühren und -zinsen das Konzernergebnis. Der Finanzmittelfonds enthält flüssige Mittel. 3. Konzerneigenkapitalspiegel Der gesondert dargestellte Konzerneigenkapitalspiegel entspricht DRS 22. Vom erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen zum Abschlussstichtag TEUR 522 zur Ausschüttung an die Gesellschafter des Mutterunternehmens zur Verfügung. 4. Geschäftsführung Geschäftsführer ist bzw. war im Geschäftsjahr 2023
Hinsichtlich der Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird von § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 5. Mutterunternehmen Zum Stichtag ist die JUVISA GmbH, Alzenau, Mutterunternehmen i. S. d. § 285 Nr. 14 HGB und stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird von der WESO- Aurorahütte GmbH aufgestellt. Der Konzernabschluss der JUVISA GmbH wird im Unternehmensregister veröffentlicht werden. 6. Liste der vollkonsolidierten Unternehmen
D1) weitere 0,10 % werden durch 4 gehalten
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Alzenau, 25. Juni 2024 gez. Dr. Benedikt Grebner Datum der Billigung: 9. Juli 2024 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Das Geschäftsmodell der JUVISA Die JUVISA GmbH wurde am 3. April 2020 als Holding-Gesellschaft gegründet. Ihr Zweck ist der Erwerb und die Weiterentwicklung mittelständischer Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe zum Aufbau einer Unternehmensgruppe. In den Abschluss der JUVISA GmbH (im Folgenden kurz: JUVISA) werden die Tochtergesellschaften WESO-Aurorahütte GmbH (Gladenbach), WESO Guss GmbH & Co. KG (Gladenbach) sowie WESO Guss Verwaltungs GmbH (Gladenbach) einbezogen. Demnach fokussiert sich das Geschäftsfeld der JUVISA aktuell auf die Gießereibranche. Die WESO Aurorahütte GmbH und ihre Tochtergesellschaften WESO Guss GmbH & Co. KG und WESO Guss Verwaltungs GmbH (nachfolgend: "WESO-Gruppe") sind ein Systemlieferant für komplexe Gussprodukte mit den Kompetenzen Gießerei, Bearbeitung und Montage von Gussprodukten. Unsere Kerngeschäftsfelder sind intelligente Gusslösungen für die Heiztechnik sowie den allgemeinen Maschinenbau - im Wesentlichen aus den Branchen Bahntechnik, Landtechnik, Getriebebau und Kältetechnik. Das Geschäftsmodell der WESO-Gruppe folgt dem Leitmotiv "Das Plus beim Guss". Wir bieten unseren Kunden, ausgehend von einem intelligenten Gussprodukt, Lösungen an, die auch weiteren Umfängen entlang der Wertschöpfungskette von technischer Entwicklung über den Guss bis hin zur Bearbeitung, Oberflächenbehandlung und Montage an. Die WESO versteht sich somit als Lösungsanbieter für Gusskomponenten in den vernetzten Supply Chains unserer Großkunden. Die WESO-Aurorahütte GmbH stellt zum 31. Dezember 2023 freiwillig einen Konzernabschluss auf, in den die Abschlüsse der beiden Tochterunternehmen mittels Vollkonsolidierung einbezogen werden. Die Gesellschaften werden in den Pflichtkonzernabschluss der JUVISA GmbH, Alzenau, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Volkswirtschaftliche Rahmenbedingung Die Wirkung negativer Schocks flaut ab, doch Unsicherheit bleibt. Im Verlauf des Jahres 2023 sind die Störfaktoren, die im Jahr 2022 die Erholung von der Coronakrise - in vielen Ländern vorzeitig - beendet hatten, weitgehend geschwunden: Die Rohstoffpreise und insbesondere die für Energie sind wieder gesunken, und in der Folge hat sich die Inflation verringert. Die Reallöhne steigen dank nachlassender Inflation und anziehender Vergütungen inzwischen und Lieferengpässe behindern die wirtschaftliche Aktivität nicht mehr ungewöhnlich stark. Gleichzeitig ist die Unsicherheit für Unternehmen und Konsumenten aber hoch geblieben. Im Euroraum befindet sich nach einer kräftigen Erholung die Wirtschaft im Euroraum derzeit in der Flaute. Nachdem die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten den privaten Verbrauch gebremst haben, die Finanzierungsbedingungen im Zuge der raschen geldpolitischen Straffung ungünstiger geworden sind und zuletzt auch das außenwirtschaftliche Umfeld kaum Unterstützung bot, sind die wirtschaftlichen Auftriebskräfte erlahmt. Die seit einem Jahr anhaltende Stagnation der Wirtschaftsleistung dürfte sich in den kommenden Monaten zunächst fortsetzen. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2024 wird mit voraussichtlich 0,8 % nochmals recht schwach ausfallen, nach 0,5 % im Jahr 2023, und sich erst im Jahr 2025 mit 1,5 % auf eine Rate in der Nähe des Potenzialwachstums beschleunigen. Die Teuerung sinkt von 5,4 % im Durchschnitt des Jahres 2023 voraussichtlich auf 2,2 % (2024) sowie 1,9 % (2025) und somit in der Nähe des Inflationsziels der Europäischen Zentralbank. In Deutschland war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen haben die Konjunktur gedämpft. Konjunktur Industrie Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung ist im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich verlaufen. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe, ohne Baugewerbe, ist insgesamt deutlich um 2,0 % zurückgegangen. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, ist im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus gewesen (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sank die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die Eisen- und Stahlgießereien haben im Jahr 2023 einen Produktionsrückgang von 2,8 % auf 3,033 Mio. t verzeichnet. Die Gießerei-Industrie erwirtschaftete 2023 7,8 Mrd. Euro Umsatz auf der FE- Seite sowie 6,2 Mrd. Euro auf der NE-Metallseite. Insgesamt verbuchten die Gießereien ein Umsatzwachstum von 1,2 %. Die Kapazitätsauslastung lag im Durchschnitt (Wertermittlung Anfang des Quartals) 2023 bei 83 % und damit rein rechnerisch unter dem Durchschnittsniveau des Jahres 2022 von 89 %. Branchenentwicklung Für diese übergeordnete konjunkturelle Entwicklung zeichnet sich jedoch bei Betrachtung der einzelnen Kundenbranchen ein gemischtes Bild. Nach Angaben des VDMA hat der Auftragseingang im Maschinenbau im Jahr 2023 ihr Vorjahresniveau nicht halten können (-13,0 %). Im Jahre 2023 verzeichnete die preisbereinigte Produktionsleistung einen Rückgang um 1 %. Dies war vor allem auf schwindende Auftragsbestände zurückzuführen. Ende des Jahres lag die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau bereits unter dem langjährigen Schnitt. Die Heiztechnik profitiert von dem Trend zur Erneuerung und Effizienzsteigerung in Gebäuden. In der Heiztechnik konnte ein Wachstum um 7 % realisiert werden. In Summe wurden 34 % mehr Heizungen abgesetzt. Unsicherheit besteht über die Entwicklung von fossilen Heizungsanlagen. Durch die geostrategische Situation, Preisanstiege bei Öl und Gas und die neue Umweltgesetzgebung der Bundesregierung ist das Geschäft mit Ölheizungen schwankend, wobei ab der zweiten Jahreshälfte 2023 hier durch die politische Unsicherheit eine sehr starke positive Absatzentwicklung eingeleitet wurde. Insbesondere der für die WESO bedeutende Sektor Landtechnik entwickelt sich sehr positiv und stieg um rund 10,6 %. Ursächlich waren steigende Preise auf dem Weltmarkt für Agrarrohstoffe, die auch die Investitionsneigung der Landwirte positiv beeinflussen. Allerdings war seit der zweiten Jahreshälfte 2023 eine Abkühlung des Geschäfts zu verzeichnen, die auf die Zinsentwicklung und sinkende Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse zurückzuführen ist. 2. Geschäftsverlauf 2023 Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die Juvisa-Gruppe verzeichnete einen Anstieg der Leistung und des Umsatzes. Der Konzernjahresüberschuss vor Ergebnisanteilen der Minderheitsgesellschafter beträgt TEUR 3.257. Diese Ergebnisentwicklung im Vergleich zum Vorjahr ist durch die gute Auslastungslage und die Weitergabe von Mehrkosten bedingt, durch welche die Auftragsmargen wieder stabilisiert werden konnten. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter zum 31. Dezember 2023 belief sich auf 444 davon 26 Auszubildende und 10 Zeitarbeiter, sowie 20 Mitarbeiter aus Werksvertrag (Vorjahr 443 Mitarbeiter inkl. 32 Auszubildende und 33 Zeitarbeiter, sowie 18 Mitarbeiter aus Werksvertrag). Ausgebildet wird nach wie vor in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen. Parallel dazu bietet JUVISA-Gruppe in einigen Fachrichtungen die Möglichkeit des "Studium Plus" an. Investitionen Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 EUR 3,1 Mio. investiert, davon TEUR 2.152 in immaterielles und Sachanlagevermögen der WESO-Aurorahütte GmbH sowie TEUR 985 in Anlagevermögen der WESO Guss GmbH & Co. KG. 3. Darstellung der Lage Ertragslage Aufgrund der deutlichen Steigerung der Auslastung und der ständigen Optimierung der Prozesse konnte im gesamten Jahr 2023 eine deutlich positive Umsatzentwicklung in der JU- VISA-Gruppe verzeichnet werden. Der Umsatz stieg absatz- und preisbedingt um 4,45 %. Aufgrund der seit 2021 verzeichneten deutlichen Anstiegen der Einkaufspreise für Rohstoffe fiel der Materialaufwand um 1,9 % höher aus als im Vorjahr. Diese Preissteigerung hat mit Beginn des Ukraine-Konflikts deutlich an Dynamik gewonnen. In Summe lag das Rohergebnis um rd. EUR 1,8 Mio. über dem des Vorjahres, insbesondere sind die im Materialaufwand enthaltenen Energiekosten um EUR 2,9 Mio gestiegen. Gegenläufig ist der übrige Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten um Mio. EUR 2,0 gesunken. Trotz Anstieg der Personalaufwendungen um 0,6 % (TEUR 146) sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,6 % (TEUR 146) konnte die Juvisa-Gruppe das Geschäftsjahr mit einem Konzernjahresüberschuss nach Ergebnisanteilen der Minderheitsgesellschafter (Konzerngewinn) von EUR 2,9 Mio. beenden, der um Mio. 0,6 EUR bzw. 25,9 % über dem Vorjahresergebnis der Juvisa-Gruppe liegt. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfiel dabei im Wesentlichen auf gestiegene Instandhaltungs- und Vertriebsaufwendungen. Finanzlage Die Unternehmen der JUVISA-Gruppe finanzieren sich überwiegend aus dem operativen Cash-Flow. Die finanzielle Lage der Gruppe ist stabil. Verbindlichkeiten werden unter Einhaltung der Zahlungsfristen beglichen. Die Finanzierung ist über Kontokorrentlinien sichergestellt. Daneben werden klassisches Leasing, Sale-and-lease-back sowie das Factoring von Forderungen als Finanzierungsinstrumente genutzt. Die Finanzlage zum 31. Dezember 2023 ist stabil, vorhandene Kontokorrentlinien wurden zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gruppe ist durch eine Verringerung der Bilanzsumme um EUR 0,3 Mio. gekennzeichnet. Das Anlagevermögen erhöhte sich um EUR 0,1 Mio. Bei gesunkener Bilanzsumme macht das Anlagevermögen nach 46,1 % im Vorjahr nunmehr 47,0 % der Vermögenswerte der JUVISA-Gruppe aus. Das Umlaufvermögen reduzierte sich um EUR 0,4 Mio. Davon resultieren zum einen EUR 2,2 Mio aus der Verringerung der Vorräte, die im Wesentlichen aus der Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten resultiert. Gegenläufig erhöhten sich die sonstigen Forderungen und die Bankbestände gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,4 Mio. bzw. EUR 1,5 Mio. Auf der Kapitalseite erhöhte sich das Eigenkapital durch den Konzernjahresüberschuss und Ausschüttungen aus dem Gewinnvortrag um im Saldo EUR 2,3 Mio. Daneben sind die Rückstellungen um EUR 0,8 Mio. angestiegen, was im Wesentlichen auf die Steuerrückstellungen entfällt. Gegenläufig sind die Verbindlichkeiten um EUR 2,2 Mio. gesunken. Der Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Lieferungen und Leistungen ist die Veränderung im Wesentlichen stichtagsbedingt. Der passive Unterschiedsbetrag ging aufgrund planmäßiger Auflösung um EUR 1,2 Mio. zurück. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 40,7 % nach im Vorjahr 32,3 %. Insgesamt sind wir mir der Geschäftsentwicklung in 2023 sehr zufrieden. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Das EBITDA 1 lag im Jahr 2023 bei TEUR 6.858 (Vorjahr TEUR 5.363). Zu den Ursachen verweisen wir auf die Darstellungen zur Ertragslage. Die Qualität der operativen Gesellschaften der JUVISA-Gruppe hat sich in 2023 gegenüber den Vorjahren konstant entwickelt mit leicht positiver Tendenz. So konnten relevante interne Ausschusszahlen gesenkt werden und auch kundenbezogene Quality Performance Kennzahlen bewegten sich im Zielkorridor. 5. Chancen und Risikobericht Branchenspezifische Risiken In der Gießereibranche besteht nach wie vor ein sehr intensives Wettbewerbsumfeld, das dazu führt, dass eine entsprechende Kapazitätsauslastung durch die Auftragsproduktion für die JUVISA-Gruppe herausfordernd ist. Hier muss sich die JUVISA-Gruppe weiterhin durch Effizienz und Qualität von diesen Wettbewerbern abheben. Auslastungsseitig stellen die konjunkturelle Entwicklung sowie die hohe Abhängigkeit von Knorr-Bremse sowie weiteren Großkunden die Hauptrisiken dar, die eine nachhaltige Sicherstellung der Auslastung der Gießerei potenziell gefährden. Allerdings zeichnen sich derzeit bei vielen Kunden auch Trends zum Local Sourcing und damit zur partiellen Abkehr von der Internationalisierung der Lieferketten ab. Dies ermöglicht neue Impulse für die Umsatzentwicklung. Ertragsorientierte Risiken Der Ertrag der JUVISA-Gruppe wird im Wesentlichen durch die Auslastung sowie Auftragseingang determiniert Technische Risiken Durch die Verkettung der hoch automatisierten Anlagen kann der Ausfall einzelner Maschinen und Aggregate jederzeit zu längeren Produktionsausfällen führen, die als Risiko zu bewerten sind.
1 Betriebsergebnis vor Abschreibungen
Chancenbericht Die Forderungen der Kunden nach zuverlässigen, qualitativ hochwertigen und effizienten Graugusslösungen hinsichtlich Termine und Mengen erfüllt die JUVISA-Gruppe derzeit vollumfänglich und wird dies auch zukünftig leisten. Eine Ausweitung des Auftragsvolumens wird als Chance für zukünftiges Wachstum und Ausgleich von potenziellem Rückgang im Bestandsportfolio gesehen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Initiativen zur Steigerung der Produktivität und zur Vermeidung von Verschwendung gestartet, welche die Wirtschaftlichkeit positiv beeinflussen. 6. Gesamtaussage Insgesamt ist die Auslastungssituation und -prognose aktuell erfreulich. In Anbetracht der Konsolidierung in der Branche werden jedoch weitere Produktivitätsfortschritte erwartet, um als Gießerei entsprechende Auslastungen generieren zu können. 7. Prognosebericht Für die JUVISA-Gruppe wird für 2024 ein niedrigeres Auslastungsniveau erwartet als im Jahr 2023. Ursächlich hierfür ist das Abkühlen der Konjunktur in den Hauptabnehmerbranchen. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung zeichnet eine unbefriedigende Auslastung ab, die auf rund 80 % des Vorjahres liegt. Die Umsatzerlöse für 2024 werden deutlich unter den Umsätzen des Geschäftsjahres 2023 liegen. Dies ist auf Mengen- und Preiseffekte wegen der reduzierten Zukaufpreise für Energie und Gießereimaterialien zurückzuführen Auf der Kostenseite wird über das Gesamtjahr 2024 gesehen von sich reduzierenden Materialpreisen sowie eine Steigerung der Personalproduktivität durch Automatisierung und Prozessreorganisation erwartet. Belastend wird sich längerfristig die CO 2 -Bepreisung auswirken. Zudem können Zuschläge für Mehrarbeit sowie Tätigkeiten der verlängerten Werkbank weitgehend eingespart werden. Für 2024 wird mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet. Allerdings liegt das erwartete EBITDA merklich unter dem Vorjahreswert, Signifikante Veränderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Die Lieferketten der JUVISA-Gruppe werden aktuell auf der Basis unserer Mehrlieferantenstrategie als stabil angesehen und Ausfälle zeichnen sich bislang nicht ab. Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen gehen wir davon aus, dass die Lage der Gruppe insgesamt positiv bleibt. Aktuell gehen wir somit von einem positiven Jahresergebnis aus, das durch die Liefervereinbarung abgesichert ist. Unseren Zahlungsverpflichtungen erwarten wir unverändert fristgerecht nachkommen zu können.
Alzenau, 25. Juni 2024 gez. Dr. Benedikt Gebner Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die JUVISA GmbH, Alzenau Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der JUVISA GmbH, Alzenau, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der JUVISA GmbH, Alzenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 25. Juni 2024 RLT
Ruhrmann Tieben & Partner mbB
gez. Oliver Graß, Wirtschaftsprüfer gez. Ralf Tibbe, Wirtschaftsprüfer |
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