Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 17804
Vorher
Pfeifer Kocks Verwaltungs GmbHPfeifer Rope Tech GmbH
Eingetragen
14.8.1996
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Kommanditgesellschaft unter der Firma "Pfeifer Drako Drahtseilwerk GmbH & Co. KG" mit dem Sitz in Mülheim an der Ruhr. Beteiligung an sowie das Halten, Verwalten und Steuern von Gesellschaften insbesondere der Pfeifer-Gruppe, in der Branche der Seil- und Hebetechnik, insbesondere in der Rechtsform von Kapitalgesellschaften oder vergleichbaren Rechtsformen.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.100 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pfeifer Holding GmbH & Co. KG

Memmingen.

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzern-Lagebericht 2022

Geschäftsmodell des Konzerns

Die Geschäftstätigkeit der PFEIFER-Gruppe besteht in der Herstellung und dem Vertrieb von Seilen und seilverwandten Produkten bis zu seilgetragenen Dachkonstruktionen, von Anschlag- und Zurrmitteln, von Hebezeugen und Lastaufnahmemitteln sowie von Komponenten und Zubehörteilen für die Bau- und Fertigbetonindustrie und umspannt das Spektrum von Handelsgeschäften über Geschäfte mit charakteristischer Herstellungsfunktion bis zu Projektgeschäften und Services.

Die Pfeifer Holding GmbH & Co. KG übernimmt die oberste Holdingfunktion für sämtliche Tochterunternehmen der Gruppe, die insgesamt 43 Gesellschaften mit 1.540 Mitarbeitern in 18 Ländern umfasst. Die Berichterstattung des Geschäftes erfolgt im Berichtszeitraum in drei Divisionen:

Division Ropes & Services:

mit Fokus auf den Markt für Seilanwendungen mit den Geschäftsbereichen:

Industrial Ropes & Services,

Elevator Ropes & Services.

Division Lifting:

mit Fokus auf gebrauchsfähige Produkte für das Heben und Sichern von Lasten mit den Geschäftsbereichen:

Building Systems,

Attachement and Lashing Equipment,

Lifting Technology,

On Site Services.

Division Structures:

mit Fokus auf das Projektgeschäft für leichte Tragwerke mit den Geschäftsbereichen:

Lightweight Architecture,

Tension Members,

Cover Structures.

Das Executive Board leitet die Geschäfte der gesamten PFEIFER-Gruppe. Ihm gehören die Geschäftsführer der Pfeifer Holding GmbH & Co. KG an. Dem Executive Board obliegt die strategische Leitung aller mittelbaren und unmittelbaren Tochtergesellschaften.

Werte, Ziele und Strategie

Die PFEIFER-Gruppe ist dem deutschen Modell der Familienunternehmen zuzuordnen. Diese stehen vor allem für eine langfristige, werteorientierte, sozialverantwortliche und nachhaltige Unternehmenspolitik als Teil einer Kulturentwicklung der Menschheit im Ganzen.

Die Gesellschafter der PFEIFER-Gruppe sehen sich diesem Modell zutiefst verbunden und dokumentieren dies durch ihre Mitgliedschaft in der in Deutschland tätigen "Stiftung Familienunternehmer", die sich für die wissenschaftliche Erforschung, die Werte und die Stellung der Familienunternehmen in der Gesellschaft einsetzt.

Im spezifischen wertekulturellen Kontext des allgemeinen (globalen) Wirtschaftslebens in der Zeit des Beginns des 21. Jahrhunderts versteht sich die PFEIFER-Gruppe darüber hinaus spezifisch als ein Unternehmen, das sich der Realwirtschaft verpflichtet fühlt.

Das Geschäftsmodell der PFEIFER-Gruppe orientiert sich an Märkten und Kunden. PFEIFER will in den entsprechenden Märkten und bei den dort vertretenen Kunden mit breitem Leistungsangebot rund um die Kristallisationspunkte:

Seile als Komponente in Maschinen mit Seilantrieben

Lösungen für das Heben und Sichern von Lasten

Projektgeschäft im Bereich leichter Tragwerke mit integrierten Seilen, diversen

Eindeckungen und fahrbaren Strukturen präsent sein.

Ziel der PFEIFER-Gruppe ist es, durch tiefe Kenntnisse der identifizierten Märkte und der Bedürfnisse der Kunden, einen Kundenmehrwert zu schaffen und somit den Kunden durch exzellente Entwicklungen und Lösungen in den jeweiligen Märkten einen Vorsprung im globalen Wettbewerb zu sichern.

Die Geschäftsstrategie der PFEIFER-Gruppe ist darauf ausgerichtet, die Markt- und Wettbewerbsposition in Europa und global relevanten Schlüsselmärkten stetig auszubauen, mit dem Ziel einer langfristigen Unternehmenssicherung auf Basis eines werthaltigen und profitablen Wachstums. Dabei wird vorrangig auf organisches Wachstum gesetzt und dieses fallweise durch Akquisitionen ergänzt.

Als langfristig orientierter Arbeitgeber setzt sich PFEIFER dafür ein, an allen Standorten weltweit zum Wohlergehen und zur sozialen Sicherheit der Belegschaft beizutragen, sowie die Ziele eines nachhaltigen Wirtschaftens zu verfolgen.

Steuerungssystem

Die PFEIFER-Gruppe hat ein detailliertes monatliches Berichts- und Steuerungssystem installiert, das die relevanten Steuerungskennzahlen auf den Ebenen der rechtlichen Einheiten, der Geschäftsbereiche und Divisionen sowie der konsolidierten Gruppenergebnisse zur zielorientierten Unternehmenssteuerung umfasst. Zu den wichtigsten Kennzahlen zählen die Entwicklung der Umsatzerlöse, der Roherträge, das EBITDA jeder Gesellschaft sowie die Eigenkapitalquote bzw. Leverage und Entwicklung des Cashflows.

Alle Tochtergesellschaften berichten regelmäßig über ihre wirtschaftliche Situation, insbesondere ihre Ertragslage und ihren Liquiditätsstatus. Monatliche Reviews mit Einzelgesellschaften auf Divisions- und Geschäftsbereichsebene ermöglichen eine zeitnahe Analyse der Entwicklungen und bedarfsweise die Einleitung adäquater Steuerungsmaßnahmen.

Jährlich wird für alle Gesellschaften eine 3-Jahres-Planung durchgeführt, die die inhaltlichen und wirtschaftlichen Ziele der Divisionen, Geschäftsbereiche und einzelnen Gesellschaften definiert. Auf Gruppenebene werden die Einzelplanungen zu einer konsolidierten Konzernplanung zusammengefasst, die als Basis für die Unternehmenssteuerung dient. Die 3-Jahres-Planung im Wirtschaftsjahr 2022 wurde im Rahmen des IDW-S6 Gutachtens erstellt und in dieses integriert.

Zur Sicherstellung der Liquidität der PFEIFER-Gruppe werden rollierende Liquiditätsrechnungen in den Kerngesellschaften kontinuierlich durchgeführt und zentral überwacht. Dadurch wird sichergestellt, dass die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens nicht gefährdet ist, die Einhaltung der für bestehende Kreditverträge maßgeblichen Covenants gewährleistet ist und die Deckung der Finanzierungsbedarfe nachhaltig umgesetzt werden kann.

Forschung und Entwicklung

Die Unternehmen der PFEIFER-Gruppe betreiben in der Regel keine originäre Grundlagenforschung. Die Produktmanager und Ingenieure der PFEIFER-Gruppe richten ihre Design- und Entwicklungsarbeiten in allen Geschäftsbereichen auf das Herausbilden anwendungs-spezifischer Produkte und Kundenlösungen aus. Dies geschieht in einem engen Kontakt mit den Kunden, um herauszufinden, wie Lösungen und Produkte einfache und überzeugende Antworten auf deren Herausforderungen darstellen können. Dies geschieht unter anderem durch die konstruktive Überarbeitung und Anpassung von bestehenden Produkten mit der Zielsetzung, Alleinstellungsmerkmale zu schaffen, die den Kunden wichtige Wettbewerbsvorteile in ihren Märkten sichern. Dazu engagiert sich PFEIFER in nationalen und internationalen Fachausschüssen und Verbänden und pflegt enge Kooperationspartnerschaften zu wichtigen Forschungsinstituten, Hochschulen und Universitäten.

Die Division Lifting fokussiert ihre Aktivitäten auf den Bereich von internationalen technischen Zulassungen und verstärkt somit konsequent die Basis für eine internationale Vermarktung. Kommend von den Kundenanwendungen wurden bestehende Produktlinien in Bezug auf ihre Leistung, Anwenderfreundlichkeit und Integration in den Kundenprozess optimiert. Im Rahmen der Weiterentwicklung wurde das Produktportfolio des Zugstabsystems standardisiert und auf einen Produktvertrieb in der Fläche ausgerichtet. Des Weiteren erfolgte im Seilschlaufensystem eine europäische Zulassung, die die Grundlage für eine europaweite Vermarktung bildet.

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Division Ropes & Services konzentriert sich im Geschäftsbereich Elevator Ropes & Services weiterhin auf die Erweiterung des Aufzugseil-Produktspektrums hinsichtlich Speziallösungen für die Verbesserung des Aufzugkabinenkomforts.

Hierbei spielen ein maßgeschneidertes Seildehnungsverhalten, ein geringer Verschleiß sowie eine ausreichende Treibfähigkeit der Seile die entscheidende Rolle und ermöglichen unter anderem den Einsatz der Seile für besonders hohe Hubhöhen bei gleichzeitig langer Lebensdauer. Ferner konnten mit weiterentwickelten Seil-Testeinrichtungen, sowohl während der Produktentstehungsphase als auch während der Serienproduktion, wichtige Informationen über qualitätsrelevante Produkt- und Prozessparameter gewonnen werden. Im Geschäftsbereich Industrial Ropes & Services wird das Produktportfolio durch Eigenentwicklungen, aber auch durch die strategische Kooperation mit Schlüsselpartnern konsequent weiterentwickelt. Zielsetzung ist zum einen die Bereitstellung neuer, noch leistungsfähigerer Produkte, die es den Kranherstellern erlauben, noch leistungsfähigere und kompaktere Kranmodelle zu bauen. Zum anderen werden Produkte entwickelt, die dem Anwender ein noch besseres Preis-/Leistungsverhältnis und reduzierte Total Cost of Ownership bieten. Hierbei liegt der Fokus auf der Steigerung der Performance der Seile in Punkto Lebensdauer in der Anwendung, aber gleichzeitig auch bei der Optimierung der Herstellkosten. Ein weiterer Aspekt der Entwicklungsaktivitäten der Division Ropes & Services liegt aber auch auf der Entwicklung neuer, innovativer Servicekonzepte.

Bei der Division Structures hat der weltweite Mangel an Halbleitern zu einem Produktionsstillstand bei den Elektronikkomponenten für die LOADSCAN® Messtechnik geführt. Die Messelektronik musste von Grund auf mit neuen verfügbaren Elektronikkomponenten entwickelt werden. Statt die Version 1 zu kopieren, wurde, basierend auf neuen Halbleitern, eine Messelektronik mit dem Ziel von signifikanter Energiereduzierung auf 1/100, Optimierung beim Packaging, universellen Kabelverbindungen und Kostenreduktion entwickelt. Dies erlaubt die zukünftige Entwicklung einer LOADSCAN® Messtechnik auf Funkbasis.

Eine universelle Cloudplattform für das Monitoring von Produkten wie LOADSCAN®, PFEIFER Air Supply Systemen und andere PFEIFER-Anwendungen wie Coil Zangen ist entstanden.

Für luftgestützte Kissen- und Dachstrukturen, basierend auf ETFE oder anderen Membranstoffen, sind drei Größen von Luftstützanlagen entwickelt worden.

Reibwinden mit standardhochfesten HDPE-Faserseilen sind ohne Erfolg umgesetzt worden. Theorie und Praxis stimmen nicht überein. Neueste Entwicklungen bei HDPE-Faserseil mit TPU-Ummantelungen liefern jedoch beeindruckende erste Ergebnisse bei Verwendung mit Reibwinden. Hier wird enormes Zukunftspotential erwartet, sodass eine weitere Entwicklung in diesem Bereich vorangetrieben wird.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Entwicklung der Weltwirtschaft war im Jahr 2022 maßgeblich durch den Angriffskrieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine sowie den Konsequenzen auf die Energie- und Materialpreise geprägt. Parallel wurde die globale COVID19-Pandemie in Europa und Nordamerika weitgehend überwunden, während in der VR China durch das Aufrechterhalten rigoroser Maßnahmen die konjunkturellen Auf- und Nachholeffekte der restlichen Welt nicht möglich waren. Die Weltwirtschaft weist ein Wachstum des BIP von 3,0 % zu Vorjahr aus. In Deutschland steigerte sich das BIP im Vergleich zu 2021 um 1,9 %.

Geschäftsverlauf

Die PFEIFER-Gruppe konnte in 2022 einen Jahresumsatz von 379,7 Mio. € verbuchen und weist damit eine Steigerung des Umsatzes von 18,3 % zum Vorjahreswert (321,1 Mio. €) aus.

Die Geschäftsentwicklung der einzelnen Divisionen wird im Folgenden kurz skizziert.

Division Lifting:

Die Division Lifting konnte trotz der vielen Herausforderungen in diesem Jahr auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken und erzielte ein Umsatzwachstum von 6,6 % gegenüber Vorjahr. Insbesondere die Märkte in Deutschland und Polen zeigten weiterhin eine sehr gute Entwicklung. Die für unsere Märkte wichtige Baukonjunktur entwickelte sich im Großteil des Jahres stabil trotz der Herausforderungen der Ukraine-Krise und den daraus hervorgegangenen Folgen bei der Materialbeschaffung und Preisentwicklung. Organisatorisch wurde die Vertriebsstruktur und das Produktportfolio auf die Kundensegmente ausgerichtet, so dass eine optimierte Kundenbetreuung möglich ist.

In Polen erfolgte eine Neuausrichtung der Vertriebssteuerung. Die bis dato selbständig agierenden Vertriebseinheiten PFEIFER Technika Linowa i Dzwigowa Sp. z o.o und Jordahl & Pfeifer Technika Budowlana Sp.z o.o. wurden Anfang 2023 zu einer marktstarken Vertriebseinheit PFEIFER Polska Sp. z o. o. verschmolzen. So können wir auch im polnischen Markt unsere Kunden optimierter mit dem gesamten PFEIFER Produktsortiment betreuen.

Des Weiteren wurden in der Division Lifting Maßnahmen zur Komplexitätsreduzierung durchgeführt. So wurde die inaktive J & P Bautechnik Vertriebs-GmbH auf die Pfeifer Bautechnik GmbH verschmolzen. Zudem wurde im Rahmen eines Share Deals die PFEIFER Isofer AG (Schweiz) verkauft. Das Unternehmen hatte ein großes Sortiment an Produkten, wie Schneeketten und Kleineisenteile, die außerhalb des PFEIFER-Standardsortiments lagen.

Division Ropes & Services:

Die Division Ropes & Services konnte auch im Geschäftsjahr 2022 ihr Geschäft weiter ausbauen. Zwar haben in China die von der Regierung verhängten Corona-Maßnahmen das Geschäft der Division negativ beeinflusst. So lag der Umsatz dort um 32 % bzw. 8,7 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Die übrigen Gesellschaften der Division konnten in Summe allerdings den Umsatz gegenüber dem Vorjahr sogar um 19,9 % steigern. Damit lag der Gesamtumsatz der Division mit nun 165,1 Mio. € um 10,5 % über dem Wert des Vorjahres. Ein Teil dieser Umsatzsteigerung (ca. 8 %) ist auf die Weitergabe von Kostensteigerungen durch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges zurückzuführen. Trotz dieser Preissteigerungen haben insbesondere die zahlreichen Konjunkturprogramme weltweit nach Ende der Corona-Krise zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach den Produkten der Division geführt.

Division Structures:

Die Division Structures war in 2022 von einer Konsolidierung geprägt. Bei den amerikanischen Gesellschaften Pfeifer Structures America LLC und Guard-All Building Solutions Manufactoring fand im Laufe des Jahres ein Asset Deal statt. Ebenfalls wurde in 2022 der Geschäftsbereich Protective Structures verkauft. Der Auftragsbestand verringert sich im Vergleich zum Vorjahr, da das Projekt Mandai Zoo abgeschlossen werden konnte und die amerikanischen Gesellschaften konsolidiert wurden. Durch die verhängten Corona-Maßnahmen kam es in China zu Verzögerungen bei der Abwicklung von Projekten wie auch bei der Vergabe von Projekten.

Ertragslage

Der konsolidierte Nettoumsatz der Gruppe stieg wie ausgeführt auf 379,7 Mio. €.

Aus dem Projektgeschäft ergab sich eine Bestandsminderung von 14,9 Mio. €.

Trotz der negativen Einflüsse aus der COVID-19-Pandemie hat PFEIFER damit in 2022 eine Gesamtleistung von 366,5 Mio. € erwirtschaftet, was eine Steigerung zum Vorjahr von rund 9,7 % bedeutet.

Das EBITDA beträgt im Berichtsjahr 7,3 Mio. € und liegt damit 5,1 Mio. € über dem Vorjahreswert von 2,2 Mio. €. Die Ergebnissteigerung beruht auf den positiven Effekten aus den im Vorjahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen und dem guten Ergebnis des PFEIFER-Kerngeschäfts der Divisionen Ropes & Services und Lifting.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungsgewinne in Höhe von 4,0 Mio. € ausgewiesen, die restlichen Beträge generieren sich aus der Auflösung von Rückstellungen, Wertberichtigungen, Buchgewinnen aus Anlageverkäufen und sonstigen Erträgen.

Die Materialeinsatzquote, bezogen auf die Gesamtleistung, hat sich von 55,0 % auf 57,7 % gesteigert, diese Veränderung resultiert vor allem aus Materialpreissteigerungen, Aufwendungen und den noch nicht gegenläufig realisierten Umsätzen aus nahezu fertiggestellten Projekten.

Der Personalaufwand wurde durch eingeleitete Transformationsmaßnahmen einerseits reduziert, andererseits durch Personalaufbau insgesamt um 3,6 Mio. € auf 96,4 Mio. € gesteigert. Trotz dieser Kostensteigerung vermindert sich die Personalaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, durch die eingeleiteten Restrukturierungsaufwendungen sowie die Steigerung der Gesamtleistung von 27,8 % auf 26,3 %.

Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Mio. € auf 14,2 Mio. €. Diese Steigerung begründet sich fast ausschließlich aus einer außerplanmäßigen Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände auf Grund der veräußerten Aktivitäten der Division Structures in den USA.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhen sich zum Vorjahr um 12,5 Mio. € auf 76,3 Mio. €. Diese Erhöhung begründet sich maßgeblich aus den Beratungsleistungen im Rahmen des PFEIFER-Transformationsprojektes.

Die Erhöhung des Aufwands im Finanz- und Beteiligungsergebnis ist im Wesentlichen auf Aufwendungen aus der Refinanzierung zurückzuführen.

Das Konzernergebnis vor Steuern beträgt - 13,8 Mio. € und das Konzernergebnis - 19,1 Mio. €.

Vermögens- und Finanzlage

Die Erhöhung bei den entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten ist im Wesentlichen auf die Aktivierung der SAP-Einführung zurückzuführen. Gegenläufig wirkt bei den immateriellen Vermögensgegenständen die Reduzierung der Geschäfts- und Firmenwerte, insbesondere aufgrund der bereits genannten außerplanmäßigen Abschreibung USA.

Der Wert der Sachanlagen liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Den Gesamtinvestitionen in Höhe von 5,0 Mio. € standen Anlagenabgänge von 1,0 Mio. € sowie Abschreibungen von 4,4 Mio. € und währungsbedingte Effekte von - 0,1 Mio. € gegenüber. Investitionen in Sachanlagen wurden insbesondere in den deutschen Einheiten zurückgestellt.

Die Vorräte liegen mit 62,6 Mio. € um 11,8 % und 6,6 Mio. € über dem Vorjahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind stichtagsbezogen mit 56 Mio. € leicht um 1,6 % und 0,9 Mio. € unter dem Vorjahr.

Das wirtschaftliche Eigenkapital (unter Einbeziehung von Gesellschafterdarlehen und stiller Beteiligungen) reduziert sich um 21,3 Mio. € auf 35,7 Mio. €. Die Eigenkapitalquote liegt mit rund 17,2 % unter dem Vorjahreswert von 27,6 %.

Der Bilanzansatz der Rückstellungen erhöht sich um 5,1 % gegenüber dem Vorjahr. Hier wirken im Wesentlichen Personal- und Vertriebsrückstellungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag 91,8 Mio. € (Vj. 70,4 Mio.€).

Unter Berücksichtigung der flüssigen Mittel hat sich die Nettobankenverschuldung zum Stichtag um 16,9 Mio. € auf 74,8 Mio. € erhöht.

Die Kapitalflussrechnung des Konzerns weist einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von - 5,7 Mio. € (Vj. 20,8 Mio. €) aus. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von - 1,8 Mio. € (Vj. - 12,4 Mio. €) enthält im Wesentlichen die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen. Beim Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 41,1 Mio. € ist im Wesentlichen ein Zufluss aus der Kreditaufnahme in Höhe von 50,1 Mio. € zu nennen.

Die Höhe der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich stichtagsbedingt aufgrund von Verbindlichkeiten aus dem Projektgeschäft sowie Beratungsleistungen aus der SAP-Einführung.

Risikobericht

Risikomanagementsystem

Als weltweit agierendes Unternehmen ist die PFEIFER-Gruppe einer Vielzahl von externen und internen Risiken ausgesetzt, denen durch ein Risikomanagement begegnet wird. Dieses basiert auf einem kennzahlenorientierten Reporting mit Plan- und Istwerten, um kurzfristig erforderliche Maßnahmen einleiten zu können.

Dieses Berichtswesen ist sowohl Bestandteil der regelmäßigen Sitzungen des Executive Boards der PFEIFER-Gruppe als auch der in monatlichen Abständen mit den jeweiligen Divisionen bzw. rechtlichen Einheiten durchgeführten Business-Review-Meetings, in denen die jeweilige wirtschaftliche Entwicklung sowie die wichtigsten Finanzkennzahlen und Projekte kritisch überprüft werden. Ebenso werden diese Berichte in gekürzter Form in Sitzungen mit dem Beiratsgremium erörtert und erläutert.

Die Liquidität der PFEIFER-Gruppe wird kontinuierlich überwacht, um die Einhaltung der bei bestehenden Kreditverträgen maßgeblichen Covenants und die Deckung der Finanzierungsbedarfe nachhaltig sicherzustellen. Bei sich abzeichnenden Abweichungen zu den vertraglich vereinbarten Covenants, finden Gespräche mit den Finanzierungspartnern statt, um diese - sofern notwendig - zu heilen. Aufgrund des am 30.12.2021 mit den Banken geschlossenen Stillhalteabkommens waren alle Covenants im Jahr 2022 ausgesetzt.

Durch permanente Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems werden seine Qualität und Wirksamkeit nachhaltig gesichert. Ein internes Revisionswesen sieht regelmäßige Überprüfung von Unternehmensprozessen und definierten Kontroll-Mechanismen vor.

Externe Risiken

Das allgemeine Risiko hinsichtlich einer Volatilität von Märkten hat sich in den vergangenen Jahren grundsätzlich erhöht. Die Zugänglichkeit von Vergleichsinformation zu Produkten über elektronische Medien lässt traditionelle Kundenbeziehungen aufweichen.

Das Risiko von Effekten aus staatlichen Eingriffen in die Wirtschafts- und Bewegungsfreiheit demonstriert die in 2020 auftretende COVID-19-Pandemie. Hier werden unkalkulierbare Einflüsse auf das gesamte Wirtschaftsleben aus dem Umfeld Gesundheitssicherung der Bevölkerung durch die Politik spürbar, welche sehr schwer planbar und beeinflussbar sind.

Das Risiko von unkalkulierbaren Einflüssen aus der Finanzwelt ist weiterhin hoch. Staatliche Verschuldungsquoten, die hohe verfügbare Liquidität sowie die ständig wachsende internationale Volatilität von Kapitalströmen erschwert die Vorausschau unter anderem auch von Wechselkursänderungen.

Die wirtschaftspolitischen Situationen weltweit sind weiterhin von zahlreichen Unsicherheiten geprägt. Insbesondere der Ukraine-Russland-Konflikt hat gezeigt, wie schnell internationale Wirtschaftskrisen entstehen können, die enorme Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Insofern können eingeschränkter grenzüberschreitender Waren- und Güterverkehr, geopolitische Verwerfungen zwischen Wirtschaftsregionen und Embargomaßnahmen Marktchancen stark einschränken und Lieferbeziehungen im Extremfall zum Stillstand bringen.

Marktrisiken auf der Absatzseite werden durch permanentes Monitoring der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie der relevanten Branchen analysiert. Somit wird versucht, sich abzeichnende Minderumsätze frühzeitig durch verstärkte Aktivitäten in anderen Geschäfts- und Kundensegmenten auszugleichen.

Nach langjährigen Konzentrationsprozessen sowohl auf der Kundenseite als auch auf der Lieferantenseite in der Aufzug- und Kranindustrie, führt die zunehmende internationale Wettbewerbsintensität zu einem wachsenden Preis- und Umsatzrisiko. Dieser Entwicklung begegnen wir mit der genauen Analyse von Kundenwünschen, der Herausstellung von möglichen Differenzierungsmerkmalen, Untersuchungen von möglichen Akquisitionen, um unsere Verkaufsposition zu stärken. Dazu gehören auch die kontinuierliche Überprüfung und Überarbeitung der Kostenstruktur sowie die Implementierung einer profitablen Vertriebsstrategie.

Zahlungsausfälle stellen in unsicheren Zeiten ein prinzipielles Unternehmensrisiko dar. Der Schwerpunkt des Forderungsmanagements der Gruppengesellschaften liegt in der kontinuierlichen Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung und des Zahlungsverhaltens unserer Kunden, um eventuell drohende Forderungsverluste frühzeitig erkennen und ihnen entgegen zu wirken. In den Einheiten Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH und Pfeifer Drako Drahtseilwerk GmbH wird dem durch Nutzung einer Kreditversicherung für den überwiegenden Teil der Kunden entgegengewirkt.

Währungsrisiken werden von der Pfeifer Holding GmbH & Co. KG im Rahmen ihrer Führungsfunktion für die Gruppengesellschaften überwacht. Mögliche relevante Auswirkungen von Wechselkursschwankungen, die sich insbesondere aus dem internationalen Projektgeschäft der Division Structures ergeben können, werden projektbezogen durch Abschluss von Hedging-Verträgen oder mit anderen Absicherungsinstrumenten begegnet.

Auf der Beschaffungsseite werden Preisrisiken bei einzelnen Rohstoffen über geeignete Maßnahmen wie langfristige Lieferantenrahmenverträge oder in Ausnahmefällen über andere Sicherungsgeschäfte soweit möglich abgedeckt.

Dem Risiko von Lieferantenausfällen wird bei erkennbaren Anzeichen für Engpässe in der Versorgung mit kritischen Materialien oder Komponenten nach Möglichkeit mit der Implementierung eines Double Sourcing Ansatzes gegengesteuert.

Interne Risiken

Qualifizierte Fach- und Führungskräfte, die mit PFEIFER-Produkten technologische Standards setzen, die die Wünsche der Kunden verstehen und umsetzen, sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Risiken im Personalbereich bestehen darin, Schlüsselpositionen nicht entsprechend den Anforderungen besetzen zu können. Hierfür ermitteln die Fachabteilungen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen lokalen Personalabteilungen die notwendigen Ressourcen, anstehende Veränderungen und erforderliche Ausbildungsprogramme, um qualifiziertes Personal für die jeweiligen Funktionen zur Verfügung zu stellen.

Weitere Risiken können bei Unterauslastung in der zeitnahen und adäquaten Umsetzung von Personalkostensenkungsmaßnahmen bestehen. Hier bieten die mittlerweile in mehreren Ländern verfügbaren Optionen von Kurzarbeitsmodellen ein gutes Instrument, die möglichen Risiken einer Unterauslastung auf die Personalkosten zu begrenzen. Die Wirkung dieser Instrumente wurde in 2022 im Rahmen der COVID-19 Pandemie entsprechend unter Beweis gestellt. Risiken einer zu geringen Maschinenauslastung in den Produktionsstätten kann bei Bedarf durch Insourcing extern vergebener Produktionsschritte begegnet werden.

Risiken aus Gewährleistung und Produkthaftung sind, soweit möglich, durch einen angemessenen gruppenweiten Versicherungsschutz abgedeckt, der in einigen Ländern durch lokale Policen ergänzt wird. Erhöhte Risikofaktoren für die Geschäftsaktivitäten der PFEIFER-Gruppe insgesamt bestehen nach unserer Einschätzung nicht. Allerdings können bei Großprojekten der Division Structures besondere Einflüsse oder Bedingungen zu einem vergleichsweise individuellen Risikoprofil führen, dem im Rahmen eines vorausschauenden Risikomanagements und sorgfältigen Projekt-Abwicklungs-Monitorings Rechnung getragen wird.

Zur Minimierung von Vertragsrisiken werden im Rahmen der Auftragsklärung und Auftragsabwicklung durch Vorgabe von Richtlinien festgelegte Prüfverfahren durchgeführt. Allgemeine Verkaufs- und Einkaufsbedingungen, sofern länderspezifisch üblich, werden in regelmäßigen Abständen an die Entwicklung von Rechtsvorschriften und Rechtsprechung angepasst. Entsprechendes gilt gruppenweit auch für die besonderen Geschäftsbedingungen für Projekte der Division Structures.

Durch effektives IT-Management sowie präventive technische Sicherungssysteme wird potenziellen Systemausfällen oder externen Angriffen, soweit möglich, entgegengewirkt.

Risiken im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheit wird gruppenweit durch entsprechende Präventions- und Schulungsmaßnahmen begegnet.

Gesamteinschätzung

Den im Geschäftsjahr 2022 erkannten und erfassten Risiken wurden, soweit möglich, durch Einleitung entsprechender Maßnahmen entgegengewirkt. Vorhersehbare Risiken wurden auch im Planungsprozess für die Geschäftsjahre 2023 bis 2025 ausreichend berücksichtigt.

Die Risiken aus den seit 2020 in unregelmäßigen Abständen auftretenden Wellen der COVID-19-Pandemie (v. a. Volksrepublik China) sind aufgrund der Unvorhersehbarkeit weiterer Maßnahmen einzelner Länder und dem daraus abzuleitenden Verhalten der Kunden schwer zu bewerten aber weniger wahrscheinlich als in den Vorjahren.

Zudem ist die Situation im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und entsprechende Auswirkungen auf Energiepreise und Materialverfügbarkeit schwer zu bewerten, nach aktuellem Stand konnte und kann die PFEIFER-Gruppe mit dem Status Quo zufriedenstellend umgehen.

Prognose- und Chancenbericht

Aufgrund möglicher Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie und dem Ukraine-Russland-Konflikt gibt es keinerlei verlässliche Konjunktur- oder sonstige Prognosen über die Entwicklung der Weltwirtschaft in 2023. Viele Unternehmen fahren weiterhin 'auf Sicht' und versuchen, durch geeignete Maßnahmen den Fortbestand der Märkte und Unternehmen durch diese Krise hindurch sicherzustellen. Flexibilität und die Möglichkeit des kurzfristigen Reagierens bleibt ein wichtiges Instrument. Es ist oberstes Ziel des Executive Boards der PFEIFER Gruppe, das Unternehmen sicher durch die Krisen zu steuern, um anschließend die eigene Marktposition mit einer fokussierten Markt- und Kundenorientierung weiter auszubauen.

In der Unternehmensplanung 2023 bis 2025 geht die PFEIFER-Gruppe weiterhin von einer Steigerung der Gesamtleistung und des Umsatzes und einem klar verbesserten Jahresergebnis im Gesamtjahr 2023 aus. Für die Folgejahre wird eine deutliche Umsatz- und Ertragssteigerung erwartet.

Division Ropes & Services:

Die Division Ropes & Services ist bereits heute einer der globalen Top 3-Systemlösungslieferanten und Supply Chain Partner für Kunden in klar definierten Marktsegmenten mit Seilen als Schlüssel-komponenten. Zudem zeichnet sich die Division dabei durch ein konsequent an den Kundenbedürfnissen und dem Kundennutzen der bearbeiteten Marktsegmente ausgerichteten Produkt-, Lösungs- und Service-angebot aus.

Die Produktsortimentsdefinition erfolgt nach "make or buy"-Entscheidungen auf Grundlage der international vorhandenen eigenen Wertschöpfungsstrukturen.

Die Division Ropes & Services konzentriert sich auf Zielsegmente, in denen Seile wichtige Schlüsselkomponenten darstellen, die kritisch für die Leistungsfähigkeit der Systeme sind. Als Verschleißteile benötigen sie während des Betriebs eine Überwachung der Ablegereife und einen regelmäßigen Seilwechsel.

PFEIFER bietet hier Lösungen für die internationale Versorgung mit einsatzfertigen Seilen und Zubehör, Beratungs- und Entwicklungsleistungen sowie Life Cycle-Services.

Das Zielbild der Division Ropes & Services wird unter anderem durch eine Differenzierungsstrategie definiert, welche sich über ein umfassendes Fachwissen und Know-how, ein vollständiges, ertragsstarkes Produktportfolio, globale Supply Chain-Lösungen und mehrwertbietende Seilservices für die Market Units Aufzug, Baumaschinen, Maritim und Industrie begründet.

Auch wird eine Differenzierung über Produkte und Services verfolgt, über welche das passgenaueste, Produkt-, Lösungs- und Serviceangebot für alle Seilanwendungen in den Zielsegmenten ("Alles aus einer Hand") mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis, kundengerechten Lieferzeiten und kundenindividuellem Supply-Chain-Management zur Verfügung gestellt wird.

Im Bereich Operation und Supply Chain werden durch die optimale Bereitstellung der Produkte und Services zu niedrigsten Kosten nach "make or buy"-Entscheidungen ein wichtiger Beitrag für das Zielbild der Division Ropes & Services geleistet. Hierdurch lässt sich eine bedarfsorientierte internationale Lagerhaltung und Konfektionierung sicherstellen.

Der Bereich Vertrieb und Marketing wird durch einen globalen Vertrieb durch eigene Gesellschaften oder geeignete Partner mit höchster Wirtschaftlichkeit weiter optimiert. Zudem kommen hierdurch auch differenzierte Vertriebsmodelle zur Anwendung, welche das Gesamtzielbild der Division Ropes & Services ergänzen.

Division Lifting:

Die Division Lifting ist Lösungsanbieter und begleitet mit umfassendem Fachwissen und Know-how Kunden bei der Optimierung der Prozesse und erhöhen deren Effizienz. Hierdurch werden Mehrwerte als Kombination aus Produkten, Services und digitalen Angeboten geschaffen.

Das Geschäftsmodell der Division Lifting ist robust, was durch die Bearbeitung unterschiedlicher Marktsegmente und die Diversität in den Geschäftsbereichen mit vielfältigen Marktzugängen realisiert wird. Die hohe Innovationskraft und der Grad des Know-Hows der Division Lifting bilden ein im Grundsatz stabiles Geschäftsmodell in den einzelnen Geschäftsbereichen, welches zusätzlich durch rechtliche Vorschriften weiter gewährleistet wird (insbesondere im Bereich Prüfservice). Konjunkturelle Schwanken im Bausektor werden frühzeitig erkannt und mit Einleitung entsprechender Maßnahmen begegnet. Bereits heute ist die klare Segmentierung der Zielkunden und die Hebung der hohen Cross-Selling Potentiale innerhalb der Division Lifting eine Kernelemente des Geschäftsmodells.

Das Zielbild der Division Lifting ist dadurch geprägt, dass diese sich europaweit und in ausgewählten Märkten als führender Anbieter von segmentorientierten Produktportfolios (im Bereich Heben, Transportieren, Verbinden und Sichern) positioniert. Durch die systemische und an Segmenten ausgerichtete Marktbearbeitung werden erhebliche Cross-Selling Potenziale gehoben. Der Auf- und Ausbau des Key Account Managements sowie die Einführung durch Neuprodukte im Bereich Bautechnik (z. B. Hybrid Beam) sowie die Intensivierung des Standardgeschäfts im Bereich Hebetechnik resultieren in steigenden Absätzen und Umsätzen.

Die interne Transformation der Division Lifting mit profitabilitätssteigernden Maßnahmen (Vertrieb, IT etc.) wird in den Geschäftsbereichen Anschlag- und Zurrtechnik sowie Hebetechnik einen deutlich positiven Beitrag zu gesamten Division Lifting leisten. Die Neukundengewinnung wird durch eine kontinuierliche Digitalisierung der Prozesse und Weiterentwicklung von E-Commerce optimiert und verbessert.

Division Structures:

Die Division Structures verfügt über einen breiten Marktzugang und einer langjährigen Expertise im Leichtbau, daraus ergeben sich zahlreiche Marktchancen in 2023 und den Folgejahren. So bietet die weltweit erforderliche Weiterentwicklung von Infrastruktur großes Potential im Bereich von Mobilität Hotspots und Brücken.

Das Wachstum der Bevölkerung bringt - sicher mit regional unterschiedlicher Intensität und Ausprägung - einen zunehmenden Bedarf sowohl an Sportstätten und Arenen als auch an jede Art von Entertainment- und Event-Facilities mit sich. Aber auch der Bedarf hinsichtlich anderer funktionaler Bauten wie Einkaufszentren, Administrations- und Repräsentationsbauten wird weltweit - aber auch insbesondere im arabischen Raum - wachsen.

Durch die große Diversität der Märkte (sowohl geografisch and auch vom Anforderungsprofil der Auftraggeber) hat die Division Structures nur ein überschaubares Klumpenrisiko.

Die Sales-Pipeline zeigt eine Vielzahl an Projekten in den kommenden Jahren, sowohl im mittleren wie XL-Projektbereich. Mit eigenen Standorten in den zentralen Märkten Europa, mittlerer Osten, China und Südostasien sowie einem stabilen Partner in den USA ist PFEIFER einer der bekanntesten globalen Anbieter im Leichtbau.

Durch die im Jahr 2022 eingeleiteten Maßnahmen (besseres Monitoring der Projekte, kaufmännische Steuerung, lösungsorientiertes Fire-Fighting, neue Angebotsprozesse, konkrete Vorgaben für neue Angebote etc.) ist das Management davon überzeugt, die Profitabilität der Division Structures in 2023 und in den Folgejahren verbessern zu können.

Durch die Verbesserungen im Forderungsmanagement besteht ein sehr hoher Fokus sowohl bei den laufenden Projekten als auch bei den Altprojekten (tlw. Rechtsstreitigkeit) auf die Cash In-Situation der Projekte und somit der Division Structures. Dadurch sollten etwaige Abweichungen vom Plan in Zukunft schnell erkannt und mit Gegenmaßnahmen mitigiert werden können.

 

Memmingen, den 10. Mai 2023

gez. Heiko Stähle

gez. Alexander Zanocco

gez. Carlos Carranza

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2022

(Vorjahr zum Vergleich)

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.705.471,16 1.020.664,56
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.896.670,29 9.655.934,02
3. Geleistete Anzahlungen 229.241,06 4.321.613,44
8.831.382,51 14.998.212,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.549.624,64 23.050.528,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.058.379,25 12.589.841,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.575.396,22 6.042.091,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.800.876,73 818.029,68
41.984.276,84 42.500.491,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.501,00 12.501,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 13.158.970,58 12.026.567,54
3. Beteiligungen 1,00 605.002,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.021,78
5. Sonstige Ausleihungen 3.715.612,93 3.850.609,98
16.887.085,51 16.496.702,30
67.702.744,86 73.995.405,73
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 33.785.023,62 33.184.507,95
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 19.646.735,13 51.374.981,03
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 23.497.399,61 23.227.570,54
4. Geleistete Anzahlungen 2.244.906,01 1.086.362,99
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 16.586.335,21 - 52.871.786,03
62.587.729,16 56.001.636,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 45.930.481,94 46.253.863,75
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 47.285,36 1.449.797,70
3. Forderungen gegen Gesellschafter 45.922,43 31.712,62
4. Sonstige Vermögensgegenstände 9.927.084,25 9.137.339,64
55.950.773,98 56.872.713,71
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 17.066.922,66 12.567.154,75
135.605.425,80 125.441.504,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 780.622,58 1.715.363,03
D. Aktive latente Steuern 3.603.180,27 5.327.950,23
207.691.973,51 206.480.223,93

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 4.051.417,05 4.051.417,28
II. Rücklagen 309.807,09 309.807,09
1. Kapitalrücklage
2. Rücklage aus Aufstockung 4.727.894,00 4.727.894,00
3. Sonstige Gewinnrücklagen 9.203,25 9.203,25
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 2.894.039,07 4.614.260,50
IV. Konzernbilanzgewinn 36.683.723,13 36.722.557,23
V. Verlustanteilskonten der Gesellschafter - 28.942.322,81 - 9.585.196,82
VI. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 1.374.565,41 1.059.860,72
21.108.326,19 41.909.803,02
B. Darlehenskonten der Gesellschafter 1.074.505,77 1.572.294,85
C. Stille Beteiligungen 13.500.000,00 13.500.000,00
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 81.958,15 82.115,35
E. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.476.520,57 1.434.612,97
2. Steuerrückstellungen 963.196,94 846.153,76
3. Sonstige Rückstellungen 28.516.880,29 27.176.603,47
30.956.597,80 29.457.370,20
F. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 91.835.403,18 70.435.613,91
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 34.381.953,56 28.373.097,14
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 3.855,60
4. Sonstige Verbindlichkeiten 14.023.986,22 20.186.052,16
davon aus Steuern: € 4.486.693,34 (Vj.: € 6.654.109,25)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 593.323,16 (Vj.: € 280.433,81) 140.241.342,96 118.998.618,81
G. Rechnungsabgrenzungsposten 729.242,64 960.021,70
207.691.973,51 206.480.223,93

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

(Vorjahr zum Vergleich)

2022 2021
1. Umsatzerlöse 379.742.107,32 321.083.573,54
2. Verminderung (Vj.: Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - 14.891.075,37 11.647.642,03
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.606.800,12 1.299.775,72
4. Sonstige betriebliche Erträge 25.188.661,62 8.598.772,27
5. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 195.063.121,53 - 170.065.042,19
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 16.522.615,69 - 211.585.737,22 - 13.719.512,81 - 183.784.555,00
6. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter - 80.771.297,00 - 78.450.121,93
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 15.649.331,29 - 96.420.628,29 - 14.375.769,17 - 92.825.891,10
davon für Altersversorgung: € 1.287.889,27 (Vj.: € 1.161.436,31)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 14.172.845,07 - 6.586.070,26
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 76.298.649,72 - 63.819.651,77
- 6.831.366,61 - 4.386.404,57
9. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.581.549,50 1.315.708,27
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.329,03 2.167,59
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 190.045,42 214.852,92
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen - 140.955,07 - 140.955,07
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 8.622.934,19 - 6.989.965,31 - 5.725.962,91 - 4.334.189,20
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 2.576,36 (Vj.: € 10.337,28)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 4.821.935,43 - 3.064.852,34
15. Ergebnis nach Steuern - 18.643.267,35 - 11.785.446,11
16. Sonstige Steuern - 497.606,51 - 680.656,00
17. Konzernjahresfehlbetrag - 19.140.873,86 - 12.466.102,11
18. Anteil anderer Gesellschafter am Konzernergebnis - 255.086,10 - 177.039,53
19. Konzernjahresfehlbetrag nach Anteilen anderer Gesellschafter - 19.395.959,96 - 12.643.141,64
20. Gewinnvortrag 36.722.557,10 44.356.461,79
21. Auf Verlustanteilskonten verbuchtes Ergebnis 19.357.125,99 5.009.237,08
22. Konzernbilanzgewinn 36.683.723,13 36.722.557,23

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2022

(Bruttodarstellung)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Währungsunterschied(W) Vortrag 01.01.2022* Umbuchung(U) Zugänge Umbuchung(U) Abgänge Eigenkapitaländerung auf Equity-Basis Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten - 13.605,64W 5.685.970,46U 405.205,65 0,00 11.895.725,24
5.168.068,84 1.460.497,23
2. Geschäfts- oder Firmenwert 751.696,93W 0,00 0,00 0,00 18.579.054,49
17.827.357,56
3. Geleistete Anzahlungen 4.321.613,44 1.602.963,96 5.685.970,46U 0,00 229.241,06
9.365,88
738.091,29W 5.685.970,46U 5.685.970,46U
27.317.039,84 3.063.461,19 414.571,53 0,00 30.704.020,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken - 75.308,73W 51.682,60 38.533,54 0,00 43.977.875,81
44.040.035,48
2. Technische Anlagen und Maschinen - 87.193,79W 66.441,18U 2.718.745,77 0,00 46.613.569,23
48.892.318,79 460.748,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 90.966,04W 23.061,32U 3.725.127,26 0,00 22.654.636,34
25.039.710,03 1.226.026,21
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - 10.014,19W 3.215.371,70 89.502,50U 0,00 3.800.876,73
818.029,68 133.007,96
- 81.550,67W 89.502,50U 89.502,50U
118.790.093,98 4.953.829,33 6.615.414,53 0,00 117.046.958,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.501,00 0,00 0,00 0,00 12.501,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen - 258.189,19W 0,00 1,00 1.531.548,30 13.819.877,12
12.546.519,01
3. Beteiligungen 1.906.470,99 0,00 1.870.000,00 0,00 36.470,99
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.021,78 0,00 2.021,78 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 2.016,31W 0,00 137.013,36 0,00 3.715.612,93
3.850.609,98
- 256.172,88W
18.318.122,76 0,00 2.009.036,14 1.531.548,30 17.584.462,04

400.367,74W 5.775.472,96U 5.775.472,96U
164.425.256,58 8.017.290,52 9.039.022,20 1.531.548,30 165.335.440,94
Kumulierte Abschreibungen
Währungsunterschied(W) Vortrag 01.01.2022 * Umbuchung(U) Abchreibungen lfd. Jahr Zuschreibung(Z) Umbuchung(U) Auflösung durch Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten - 12.222,37W 1.455.342,99 400.270,82 5.190.254,08
4.147.404,28
2. Geschäfts- oder Firmenwert 203.873,63W 8.307.087,03 0,00 16.682.384,20
8.171.423,54
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
191.651,26W
12.318.827,82 9.762.430,02 400.270,82 21.872.638,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken - 47.313,55W 524.590,87 38.533,54 21.428.251,17
20.989.507,39
2. Technische Anlagen und Maschinen - 58.110,96W 11.734,30U 11.734,37Z 36.555.189,98
36.302.477,08 2.444.402,36 2.133.578,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.767,74W 1.441.421,82 11.734,30U 17.079.240,12
18.997.618,10 3.449.833,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
11.734,37Z
- 3.656,77W 11.734,30U 11.734,30U
76.289.602,57 4.410.415,05 5.621.945,20 75.062.681,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 519.951,47 140.955,07 0,00 660.906,54

3. Beteiligungen 1.301.468,99 0,00 1.264.999,00 36.469,99
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00


1.821.420,46 140.955,07 1.264.999,00 697.376,53
11.734,37Z
187.994,49W 11.734,30U 11.734,30U
90.429.850,85 14.313.800,14 7.287.215,02 97.632.696,08
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.705.471,16 1.020.664,56

2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.896.670,29 9.655.934,02

3. Geleistete Anzahlungen 229.241,06 4.321.613,44


8.831.382,51 14.998.212,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.549.624,64 23.050.528,09

2. Technische Anlagen und Maschinen 10.058.379,25 12.589.841,71

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.575.396,22 6.042.091,93

4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.800.876,73 818.029,68


41.984.276,84 42.500.491,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.501,00 12.501,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 13.158.970,58 12.026.567,54

3. Beteiligungen 1,00 605.002,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.021,78
5. Sonstige Ausleihungen 3.715.612,93 3.850.609,98


16.887.085,51 16.496.702,30


67.702.744,86 73.995.405,73

* Kurse Stand 31.12.2021

Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 2022

A. Angaben zur Muttergesellschaft

Firma: Pfeifer Holding GmbH & Co. KG
Sitz: Memmingen
Handelsregister: Amtsgericht Memmingen, HR A 8026

B. Grundlagen und Methoden

Konzernabschluss nach HGB

Der Konzernabschluss der Pfeifer Holding GmbH & Co. KG auf den 31.12.2022 wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach § 264a i. V. m. §§ 290 ff. HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen.

Bilanzstichtag für den Konzernabschluss ist der 31.12., der Abschlussstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Falls Vergütungen für die Tätigkeit der Gesellschafter sowie Zinsaufwendungen oder -erträge für Darlehen der oder an Gesellschafter anfallen, sind sie in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand oder Ertrag erfasst.

Im Hinblick auf die vertragliche Haftung der Darlehenskonten der Gesellschafter der Pfeifer Holding GmbH & Co. KG für Konzernverbindlichkeiten weist der Konzern diese Konten in einer gesonderten Position auf der Passivseite direkt im Anschluss an das Eigenkapital aus.

Die Bilanz ist unverändert zum Vorjahr nach Verteilung der auf die Kommanditisten der Pfeifer Holding GmbH & Co. KG entfallenden Anteile am Jahresergebnis aufgestellt.

In begründeten Einzelfällen wird das gesetzliche Gliederungsschema für den Jahresabschluss erweitert.

Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze

Der Kreis der vollkonsolidierten Konzernunternehmen umfasst neben der Pfeifer Holding GmbH & Co. KG 8 (Vj.: 8) inländische und 32 (Vj.: 33) ausländische Tochterunternehmen.

Im Vorjahr wurde noch ein inländisches Gemeinschaftsunternehmen entsprechend § 310 HGB anteilsmäßig konsolidiert. Nach der Equity-Methode werden 2 (Vj.: 3) Beteiligungsgesellschaften einbezogen. Eine inländische Gesellschaft wird aufgrund untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert.

Die Auswirkungen der Veränderungen im Konsolidierungskreis auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Pfeifer-Gruppe sind von untergeordneter Bedeutung.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für bis zum 31.12.2009 erstkonsolidierte Unternehmen nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte bzw. der Anschaffungskosten mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital zum jeweiligen Erwerbszeitpunkt.

Für Erstkonsolidierungen ab 01.01.2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen. Die ansatzfähigen Vermögenswerte und Schulden der Tochterunternehmen werden dabei unabhängig von der Höhe des Minderheitenanteils mit ihrem vollen beizulegenden Zeitwerten angesetzt.

Aktive Unterschiedsbeträge werden grundsätzlich den Vermögensgegenständen zugeordnet bzw. als Geschäftswert aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge werden dem Eigenkapital zugeordnet und dort gesondert als Konsolidierungsausgleichsposten unter den Rücklagen ausgewiesen.

Die Anteile konzernfremder Dritter am Eigenkapital der konsolidierten Gesellschaften werden in den Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter eingestellt.

Konzerninterne Zwischengewinne und -verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert.

Bei den ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen werden die ertragssteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern gemäß § 306 HGB in Ansatz gebracht.

Die Konsolidierung von Gemeinschaftsunternehmen erfolgt anteilsmäßig nach den gleichen Grundsätzen.

Die nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungsgesellschaften werden gemäß § 312 HGB mit ihrem anteiligen Eigenkapital entsprechend der Buchwertmethode angesetzt. Zwischengesellschaftliche Gewinne und Verluste waren bei diesen Gesellschaften unbedeutend.

Währungsumrechnung

Die Bilanzwerte der Jahresabschlüsse von Gesellschaften aus einem Nicht-Euroland sind mit Ausnahme des gezeichneten Kapitals, Rücklagen und Bilanzgewinn mit Stichtagskursen am Bilanzstichtag in EURO umgerechnet und das Eigenkapital mit historischen Werten, während die Werte der Gewinn- und Verlustrechnung mit Jahresdurchschnittskursen umgerechnet sind.

Die Währungsunterschiede, die sich zu den verschiedenen Bilanzstichtagen aus der Umrechnung der Vermögens- und Schuldposten von Konzerngesellschaften mit sich ändernden Devisenkursen ergeben, sind erfolgsneutral den Rücklagen zugeordnet.

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung wurden die Eigenkapitalanteile in Fremdwährung mit den historischen Wechselkursen umgerechnet. Die durch Wechselkurseffekte entstandenen Unterschiedsbeträge gegenüber den historischen Kursen sind den Rücklagen bzw. dem Bilanzgewinn zugeordnet.

Bilanzierung und Bewertung

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Unwesentlich abweichende Wertansätze bei einzelnen ausländischen Tochtergesellschaften werden aus Vereinfachungsgründen beibehalten. Bei wesentlichen Abweichungen von den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen wird der Vereinheitlichung im Rahmen von gesonderten Jahresabschlüssen für Konzernzwecke Rechnung getragen.

Abweichende Bewertungsmethoden der nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen werden beibehalten.

Entgeltlich von Konzernfremden erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zeitanteilig linear abgeschrieben.

Der Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung wird entsprechend § 309 Abs. 1 S. 1 HGB bei Erstkonsolidierung über die voraussichtliche Nutzungsdauer, die sich nach dem Produktlebenszyklus richtet, amortisiert. Kann diese nicht verlässlich geschätzt werden, erfolgt die Abschreibung über zehn Jahre.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten sowie anteilige angemessene Gemeinkosten.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen unter Zugrundelegung der branchenüblichen Nutzungsdauern. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Für Zugänge wird die Abschreibung zeitanteilig verrechnet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 250,00 werden sofort als Aufwand verbucht, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über € 250,00 bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die bis zum 31.12.2017 gebildeten Sammelposten werden noch regulär mit jeweils einem Fünftel pro Jahr abgeschrieben.

Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bei Fortfall der Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Auch bei den Finanzanlagen werden Wertaufholungen bis zu den Anschaffungskosten berücksichtigt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten des Fertigungs- und Materialbereichs einbezogen. Großprojekte werden zu Herstellungskosten, den direkt zurechenbaren Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie dem anteiligen Deckungsbeitrag zur sachgerechten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bewertet.

Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z. B. bei Ungängigkeit oder Überbeständen, werden angemessene Abschläge vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennwert bewertet.

Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden zur sachgerechten Darstellung der Vermögens- und Finanzlage bis zur Höhe des Bestandswertes der Vorräte aktivisch verrechnet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt und erkennbare Ausfallrisiken durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Die in den Rechnungsabgrenzungsposten aktivierten Disagiobeträge werden nach der arithmetisch-degressiven Methode abgeschrieben, sonstige Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend dem Aufwandsverlauf verteilt.

Die latenten Steuern werden im Konzernabschluss auf temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden in der Handelsbilanz II und den steuerlichen Wertansätzen in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung bzw. -entlastung berücksichtigt. Daneben werden aktive latente Steuern für künftige Vermögensvorteile aus steuerlichen Verlustvorträgen angesetzt, soweit deren Realisierung hinreichend wahrscheinlich ist. Die latenten Steuern wurden grundsätzlich saldiert ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Dabei kam der nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB durch die Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren von 1,77 % bis 1,79 % (Vj.: 1,87 % bis 1,98 %) p. a. für jeweils eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren zur Anwendung. Ferner wurden jeweils die Heubeck-Richttafeln 2018 G und eine Renten- und Gehaltstrendannahme in der Bandbreite von 1,0 % bis 2,0 % zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen sowie die Sonstigen Rückstellungen werden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang. Soweit erforderlich, erfolgt eine Abzinsung.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen ausgewiesen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Ökonomische Sicherungsbeziehungen zwischen derivativen Finanzinstrumenten und Grundgeschäften nach § 254 HGB werden mittels der Einfrierungsmethode dargestellt. Entsprechend wird auf die Bildung einer Drohverlustrückstellung bei Finanzinstrumenten mit negativem Marktwert verzichtet.

C. Angaben und Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

Anlagevermögen

Die Veränderung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gesondert in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt. Bei den in der Bilanz ausgewiesenen Geschäfts- und Firmenwerten handelt es sich wie im Vorjahr ausschließlich um solche aus der Kapitalkonsolidierung. Bei assoziierten Unternehmen beträgt der Unterschiedsbetrag gemäß § 312 Abs. 1 S. 2 HGB T€ - 341 (Vj.: T€ - 1.710). Darin enthalten ist ein Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von T€ 693 (Vj.: T€ 834) sowie ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1.030 (Vj.: T€ 1.131).

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen T€ 5 (Vj.: T€ 0) assoziierte Unternehmen.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 15 (Vj.: T€ 2.803) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist restricted cash der russischen Tochtergesellschaft in Höhe von T€ 595 (Vj.: T€ 0) enthalten.

Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von T€ 8 (Vj.: T€ 14) enthalten.

Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist gesondert im Eigenkapitalspiegel dargestellt.

Kapitalanteile der Kommanditisten

Die festen Kommanditeinlagen der Gesellschafter der Pfeifer Holding GmbH & Co. KG in Höhe von unverändert T€ 4.051 stellen zugleich deren Haftsummen im Sinne des § 171 HGB dar.

Darlehenskonten der Gesellschafter

Die Gesellschafterdarlehen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Ausgewiesen sind hier Zuschüsse für die Pfeifer Holding GmbH & Co. KG aus regionalen Förderprogrammen des Freistaates Bayern sowie der Regierung von Schwaben. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt parallel zu den Abschreibungen der bezuschussten Wirtschaftsgüter. Der gesonderte Ausweis erfolgt zum Zweck der Sichtbarmachung erhaltener Investitionszuschüsse.

Pensionsrückstellung

Die grundsätzlich unter den sonstigen Vermögensgegenständen auszuweisende Rückdeckungsversicherung, welche durch Verpfändung an die versicherten Personen anderen Gläubigerzugriffen entzogen ist, wurde mit der entsprechenden Pensionsrückstellung nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert. Die bilanzierten Anschaffungskosten als auch der nach dem Versicherungswert (Deckungskapital zzgl. Überschussanteile) ermittelte beizulegende Zeitwert beträgt T€ 376 (Vj.: T€ 376) und wird in dieser Höhe mit dem Erfüllungsbetrag der Schulden saldiert.

Erträge aus der Verminderung des Deckungskapitals in Höhe von T€ 10 (Vj.: T€ 19) wurden mit Aufwendungen aus dem Zinsanteil der Veränderung der Pensionsrückstellung T€ 8 (Vj.: T€ 17) unter den Zinsaufwendungen saldiert.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beläuft sich zum 31.12.2022 auf T€ 56 (Vj.: T€ 79).

Effekte aus Änderungen des Zinssatzes für die Abzinsung von Pensionsrückstellungen sind im Finanzergebnis enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen, wie im Vorjahr, vor allem ausstehende Lieferantenrechnungen, Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich, insbesondere für Erfolgsbeteiligungen von Mitarbeitern und noch nicht genommene Urlaube sowie für Garantieansprüche, Provisionen und sonstige ungewisse Verpflichtungen.

Bei der erstmaligen Erfassung einer langfristigen Rückstellung erfolgt die Abzinsung mit der Bruttomethode.

Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Gesamt bis zu einem Jahr von ein bis fünf Jahren über fünf Jahre gesicherte Beträge *
T€ T€ T€ T€ T€
a) 84.691
gegenüber Kreditinstituten 91.835 2.940 88.895 0 b) 0
aus Lieferungen und Leistungen 34.382 34.338 15 29 0
Sonstige 14.024 12.641 1.373 10 0
140.241 49.919 90.283 39

* a): Grundpfandrechte
b): andere Sicherheiten

Im Vorjahr teilen sich die Verbindlichkeiten wie folgt auf:

Davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Gesamt bis zu einem Jahr von ein bis fünf Jahren über fünf Jahre gesicherte Beträge *
T€ T€ T€ T€ T€
a) 14.959
gegenüber Kreditinstituten 70.436 67.270 3.000 166 b) 25.481
aus Lieferungen und Leistungen 28.373 26.283 2.090 0 0
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4 4 0 0 0
Sonstige 20.186 18.008 2.178 0 0
118.999 111.565 7.268 166

* a): Grundpfandrechte
b): andere Sicherheiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen assoziierte Unternehmen in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 4).

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden in der Handelsbilanz II und den steuerlichen Wertansätzen in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung bzw. -entlastung berücksichtigt. Daneben werden aktive latente Steuern für künftige Vermögensvorteile aus steuerlichen Verlustvorträgen angesetzt, soweit deren Realisierung hinreichend wahrscheinlich ist.

Latente Steuern entstehen durch Unterschiedsbeträge bei den nachfolgenden Bilanzpositionen:

Anlagevermögen (inkl. Finanzanlagevermögen)

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Vorräte

Pensionsrückstellungen

Sonstige Rückstellungen

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Der Ermittlung liegen im Wesentlichen ein Steuersatz von rund 11,5 % bzw. 27,6 % (Vj.: 11,5 % bzw. 27,6 %) bei inländischen Gesellschaften sowie landesspezifische Steuersätze bei ausländischen Gesellschaften zugrunde. Die latenten Steuern werden grundsätzlich saldiert ausgewiesen.

Die latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:

2022 2021
T€ T€
Aktive latente Steuern zum 01.01. 5.328 5.463
Veränderung - 1.725 - 135
Aktive latente Steuern zum 31.12. 3.603 5.328
Passive latente Steuern zum 01.01. 0 0
Veränderung 0 0
Passive latente Steuern zum 31.12. 0 0

D. Angaben und Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die Geschäftsfelder wie folgt:

2022 2021
T€ T€
Division Ropes & Services 165.068 149.326
Division Lifting 124.435 116.737
Division Structures 89.887 54.878
Corporate 352 143
379.742 321.084

Die Umsatzerlöse entfallen zu rd. 38 % (Vj.: 32 %) auf das Inland.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von T€ 3.952 (Vj.: T€ 3.260) enthalten. Aperiodische Erträge sind in Höhe von T€ 7.528 (Vj.: T€ 4.035) enthalten. Sie betreffen im Wesentlichen Auflösungen von Rückstellungen und Gewinne aus Anlagenabgängen. Daneben sind Erträge aus einem Asset Deal in USA in Höhe von T€ 10.233 (Vj.: T€ 0) sowie dem Verkauf des Geschäftsbereiches "Schutzverbauungen" in Höhe von T€ 1.982 (Vj.: T€ 0) enthalten.

Abschreibungen

In den Abschreibungen ist eine außerplanmäßige Abschreibung auf Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von T€ 6.549 (Vj.: T€ 0) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die angabepflichtigen Beträge nach § 314 Nr. 9 a) HGB belaufen sich auf T€ 216, nach Nr. 9 b) auf T€ 4, nach Nr. 9 c) auf T€ 106 sowie nach 9 d) auf T€ 3, insgesamt auf T€ 329.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von T€ 3.918 (Vj.: T€ 2.098) enthalten. Aperiodische Aufwendungen sind in Höhe von T€ 407 (Vj.: T€ 110) enthalten. Hierbei handelt es sich um Verluste aus Anlageabgängen. Daneben sind T€ 11.240 (Vj.: T€ 0) Aufwendungen im Zusammenhang mit Neufinanzierung und für Sanierungsgutachten sowie T€ 2.875 (Vj.: T€ 0) für Interimsmanagement enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Steueraufwand des Berichtsjahres des Pfeifer-Konzerns enthält neben gezahlten oder zusätzlich geschuldeten Steuern einzelner einbezogener Unternehmen mit T€ 1.935 (Vj.: T€ 181) den Aufwand aus der Abgrenzung von latenten Steuern.

E. Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus zum 31.12.2022 bestehenden Miet- und Leasingverträgen betragen insgesamt T€ 16.003 (Vj.: T€ 18.696).

Die Verpflichtungen teilen sich wie folgt auf:

T€ Vj./T€
fällig innerhalb eines Jahres 5.414 5.592
fällig im Zeitraum ein bis fünf Jahre 9.619 11.974
fällig über fünf Jahre 970 1.130
16.003 18.696

Vorteile des Leasings liegen in der Bilanzneutralität sowie Schonung der Liquidität. Allerdings erwirbt der Leasingnehmer kein Eigentum am Leasinggut und hat somit bei Nichtnutzung nur eingeschränkte Möglichkeiten einer Verwertung.

Das Bestellobligo aus Investitionsprojekten betrug T€ 642 (Vj.: T€ 1.217).

Die Pfeifer-Gruppe hat einen Teil ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Wege des echten Factorings an eine Bank verkauft. Zweck des Geschäfts ist primär die kurzfristige Liquiditätsverbesserung, daneben die Verbesserung der Kapitalstruktur. Vorteile bestehen zudem in der Abgabe des Delkredererisikos, wesentliche Risiken sind nicht ersichtlich. Zum Bilanzstichtag waren T€ 7.909 (Vj.: T€ 8.601) sowie TUSD 0 (Vj.: TUSD 262) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an einen Factor verkauft.

Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden zur Abdeckung von Fremdwährungsrisiken eingesetzt. Die Pfeifer-Gruppe hat zum 31.12.2022 Kurssicherungsgeschäfte über TUSD 0 (Vj.: TUSD 6.234) sowie TGBP 0 (Vj.: TGBP 1.600) abgeschlossen. Der Marktwert betrug T€ 0 (Vj.: T€ - 34).

Aufgrund des Realisationsprinzips werden positive Marktwerte in der Bilanz nicht ausgewiesen. Für negative Marktwerte, mit Ausnahme geschlossener Positionen, wurden Rückstellungen gebildet.

Die angegebenen Marktwerte der Finanzderivate entsprechen jeweils dem Preis, zu dem ein unabhängiger Dritter die Rechte und/oder Pflichten aus diesem Finanzinstrument übernehmen würde.

Bewertungseinheiten nach § 254 HGB

Im Berichtsjahr gab es keine Bewertungseinheiten nach § 254 HGB. Im Vorjahr wurde dem Währungsrisiko in Höhe von TUSD 6.234 sowie TGBP 1.600 durch Devisentermin- bzw. Devisenswapgeschäfte im Rahmen von Microhedges Rechnung getragen. Die Grundgeschäfte waren dabei zu 100 % abgesichert und zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Die Wirksamkeit der gebildeten Bewertungseinheiten wird nach der Critical Terms Match-Methode beurteilt. Aufgrund Fristigkeit, Betrags- sowie Währungsidentität der Grund- und Sicherungsgeschäfte und aufgrund der gegenläufigen Bewertungsparameter ist mit einem vollständigen Ausgleich im nächsten Geschäftsjahr zu rechnen.

F. Anteilsbesitz zum 31.12.2022

Kapitalanteile
direkt indirekt
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft % % über
In die Vollkonsolidierung einbezogene Unternehmen
1. PFEIFER Verwaltungs GmbH, Memmingen 100,00
2. Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH, Memmingen 100,00
3. Pfeifer International GmbH, Memmingen 100,00
4. Pfeifer Bautechnik GmbH, Memmingen 100,00
5. Pfeifer RopeTech GmbH, Memmingen 100,00
6. Pfeifer Drako Drahtseilwerk GmbH, Mülheim an der Ruhr 100,00 (5)
7. HWI GmbH, Memmingen 100,00 (2)
8. Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH, Asten/Österreich 100,00 (3)
9. Pfeifer System GmbH, Satteins/Österreich 100,00 (2)
10. PFEIFER SOGEQUIP S.à r.l., Schifflange/Luxemburg 100,00 (3)
11. PFEIFER Drako Ltd., Crewe/Großbritannien 100,00 (3)
12. Pfeifer Rope and Tackle Ltd., Marchwood (Southampton)/Großbritannien 100,00 (11)
13. PFEIFER-GARANT Kft., Budapest/Ungarn 100,00 (3)
14. PFEIFER Cables y Equipos de Elevación S. L., Madrid/Spanien 100,00 (3)
15. Pfeifer Steel Wire Rope (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China 100,00 (21)
16. Pfeifer Technika Linowa i Dzigowa Sp. z o.o., Wroclaw/Polen 90,00 (3)
17. OOO Pfeifer Kanati & Podjömnie Tehnologii, Moskau/Russland 100,00 (1/3)
18. Pfeifer Drako Steel Wire Rope (Changshu) Co. Ltd., Changshu/China 100,00 (3)
19. Pfeifer Wire Rope & Lifting Technology Inc., Hampton/USA 100,00 (3)
20. Pfeifer Holding Far East Ltd., Hongkong/China 100,00 (3)
21. Shanghai Pfeifer Sling Co. Ltd., Shanghai/China 100,00 (15)
22. Pfeifer Middle East Wire Rope and Lifting Technology FZE, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 100,00 (3)
23. PFEIFER Spatial Structures (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/China 94,69 (2)
24. Pfeifer Structures LLC, Doha/Katar 49,00 * (2)
25. Pfeifer Structures (US) Holding Inc., Wilmington/USA 100,00 (2)
26. PFEIFER Steel Production Poland Sp. z o.o., Wroclaw/Polen 90,00 (4)
27. Pfeifer Structures (HK) Limited, Hongkong/China 100,00 (2)
28. Jordahl & Pfeifer Byggeteknik A/S, Farso/Dänemark 100,00 (4)
29. PFEIFER TEHNICǍ DE ANCORARE SRL, Bukarest/Rumänien 100,00 (1/4)
30. Jordahl & Pfeifer Technika Budowlana Sp. z o.o., Wroclaw/Polen 90,00 (4)
31. J & P Building Systems Pte Ltd., Singapur 100,00 (4)
32. Pfeifer Structures LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 49,00 * (2)
33. PFEIFER Structures (SG) PTE. LTD., Singapur 100,00 (2)
34. Pfeifer Structures (PL) Sp.z o.o., Wroclaw/Polen 100,00 (2)
35. P & E Holding LLC, Dallas/USA 80,00 (25)
36. Guard-All Building Solutions Manufacturing, LLC, Dallas/USA 80,00 (35)
37. Guard-All Building Solutions Canada ULC, Saskatoon/Kanada 80,00 (35)
38. PFEIFER Structures America LLC, Dallas/USA 80,00 (35)
39. Pfeifer RopeTech (Wuxi) Co., Ltd., Wuxi/China 100,0 (5)
40. PS Protective Structures GmbH, Memmingen 100,0 (2)
At Equity bewertete assoziierte Unternehmen
41. Gleistein GmbH, Bremen 25,00 (5)
42. Wuxi Universal Steel Rope Co., Ltd., Wuxi/China 28,57 (39)
Nach § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogene Unternehmen
43. Pfeifer Immobilien Verwaltungs-GmbH, Memmingen 100,00

* Die wirtschaftliche Beteiligungsquote am Jahresergebnis beträgt bei der Pfeifer Structures LLC, Dubai, 80 % und bei der Pfeifer Structures LLC, Doha, 99 %.

G. Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Das Wirtschaftsjahr 2022 war geprägt von der laufenden Restrukturierung und der damit verbundenen Erstellung des von den Konsortialbanken im Dezember 2021 geforderten IDW S6-Gutachtens. Dieses wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Sanierungsgutachten erstellt. Das Sanierungsgutachten wurde am 16.12.2022 nach Abschluss der Konsortialfinanzierung geschlossen. Hierin wurde die Sanierungsfähigkeit der Pfeifer-Gruppe bestätigt.

Diese Einschätzung erfolgt unter der Voraussetzung, dass die Pfeifer-Gruppe die im Gutachten aufgeführten Maßnahmen umsetzt, so dass aufgrund der im Sanierungskonzept beschriebenen Sachverhalte, Erkenntnisse, Maßnahmen und plausiblen Annahmen die Pfeifer-Gruppe bei objektiver Betrachtung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit saniert werden kann und somit zutreffend von einer positiven Fortbestehens- und Fortführungsprognose ausgegangen werden kann, die für die Sanierung geplanten und in Teilen bereits umgesetzten Maßnahmen zusammen objektiv geeignet sind, die Gruppe in überschaubarer Zeit nachhaltig zu sanieren und die Sanierung infolge ihrer bereits in den Anfängen erfolgten Umsetzung ernsthafte und begründete Aussichten auf Erfolg hat.

H. Ergänzende Angaben

Geschäftsführung

PFEIFER Verwaltungs-GmbH, Memmingen, als alleinige Komplementärin, vertreten durch ihre Geschäftsführer

 

Dipl.-Kfm. Gerhard Pfeifer, Memmingen (bis 07.04.2022)

 

M.A. Ralph Wiegand, Köln (bis 05.01.2022)

 

Dipl.-Betriebsw. (FH) Heiko Stähle, Albershausen (ab 07.04.2022)

 

Dipl.-Kfm. Marcus Brüning, München (ab 07.04.2022 bis 10.02.2023)

 

Dipl-Ing. (FH) Alexander Zanocco, Freudenstadt (ab 07.04.2022)

 

Dipl.-Wirt.-Inform. Carlos Carranza, Bonn (ab 07.04.2022)

Herr Gerhard Pfeifer und Herr Marcus Brüning waren einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Herren Heiko Stähle, Alexander Zanocco und Carlos Carranza sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die PFEIFER Verwaltungs-GmbH ist mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von T€ 26 ausgestattet.

Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich auf T€ 592.

Beirat

Am Bilanzstichtag setzte sich der Beirat wie folgt zusammen:

 

Dipl.-Kfm. Dr. rer. pol. Michael Keppel, Bad Homburg, Restrukturierer (Mitglied ab 18.03.2022; Vorsitzender ab 01.04.2022)

 

Holger Köthe, Unternehmensberater, Egling-Neufahrn

 

Michael Schilling, Verwaltungsratsmitglied der Dachser SE, Börwang-Haldenwang (Mitglied bis 10.03.2022)

 

Maximilian Reindl, Unternehmer, Oberaudorf

 

Dr. Bernhard Noreisch, Rechtsanwalt, Erding (Mitglied bis 10.03.2022)

 

Gerhard Pfeifer, Memmingen (Mitglied ab 01.04.2022).

Die Bezüge des Beirats beliefen sich auf T€ 661 (Vj.: T€ 61).

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten teilt sich wie folgt nach Gruppen auf:

2022 2021
Angestellte 854 877
Gewerbliche 686 698
1.540 1.575

In der Gesamtzahl 2022 sind wie im Vorjahr keine Mitarbeiter bei Gemeinschaftsunternehmen entsprechend dem Beteiligungsanteil enthalten.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge besonderer Bedeutung aufgetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Der Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens von T€ 19.357 wurde entsprechend den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags den gesondert zu führenden Verlustanteilskonten der Gesellschafter belastet.

Befreiende Wirkung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss hat befreiende Wirkung gemäß § 264b HGB unter den dort genannten weiteren Voraussetzungen für die Pfeifer Holding GmbH & Co. KG, Memmingen.

Der Konzernabschluss hat gemäß § 264 Abs. 3 HGB befreiende Wirkung für folgende Gesellschaften:

Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH, Memmingen

Pfeifer Drako Drahtseilwerk GmbH, Mülheim an der Ruhr

Pfeifer International GmbH, Memmingen

Pfeifer Bautechnik GmbH, Memmingen

Pfeifer RopeTech GmbH, Memmingen

HWI GmbH, Memmingen

PS Protective Structures GmbH, Memmingen.

 

Memmingen, den 10. Mai 2023

Pfeifer Holding GmbH & Co. KG

Die Komplementärin

PFEIFER Verwaltungs-GmbH

vertreten durch ihre Geschäftsführer

gez. Heiko Stähle

gez. Alexander Zanocco

gez. Carlos Carranza

Konzern-Kapitalflussrechnung

2022 2021
T€ T€
Periodenergebnis (Konzernjahresfehlbetrag einschließlichn Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) - 19.141 - 12.466
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 14.314 6.727
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 1.417 4.745
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 659 - 131
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 9.159 7.401
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 209 7.595
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 3.151 - 56
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 8.433 5.511
- Sonstige Beteiligungserträge - 1.359 1.566
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 4.822 3.065
-/+ Ertragsteuerzahlungen - 2.335 - 3.147
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - 5.709 20.810
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 14 37
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 3.071 - 5.691
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 2.586 281
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 4.954 - 3.902
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 744 106
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 180 - 3.417
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 2.905 0
+ Erhaltene Zinsen 190 215
= Cashflow aus Investitionstätigkeit - 1.766 - 12.371
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 116 0
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens - 495 - 1.556
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 - 1.798
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 50.128 0
- Auszahlung aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten 0 - 7.404
- Gezahlte Zinsen - 8.623 - 5.726
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter - 44 0
= Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 41.082 - 16.484
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 33.607 - 8.045
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds - 243 652
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode - 18.850 - 11.457
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 14.514 - 18.850
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 17.067 12.567
Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten - 2.553 - 31.417
14.514 - 18.850
Bestände des Finanzmittelfonds von quotal einbezogenen Unternehmen: 0 52

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Kommanditisten Kapitalrücklage gemäß Gesellschaftsvertrag Rücklagen gemäß Gesellschaftsvertrag Sonstige Gewinnrücklagen Summe
T€ T€ T€ T€ T€
Stand 01.01.2022 4.051 310 4.728 9 5.047
Erhöhung/Herabsetzung Kapitalanteile 0 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 0 0 0
Ausschüttungen 0 0 0 0 0
Umbuchung auf Verlustanteilskonten 0 0 0 0 0
Stand 31.12.2022 4.051 310 4.728 9 5.047
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinn-/Verlustvortrag Verlustanteilskonten der Gesellschafter Summe (Eigenkapital des Mutterunternehmens)
T€ T€ T€ T€
Stand 01.01.2022 4.615 36.722 - 9.585 40.850
Erhöhung/Herabsetzung Kapitalanteile 0 0 0 0
Währungsumrechnung - 1.721 0 0 - 1.721
Konzernjahresergebnis 0 - 19.396 0 - 19.396
Ausschüttungen 0 0 0 0
Umbuchung auf Verlustanteilskonten 0 19.357 - 19.357 0
Stand 31.12.2022 2.894 36.683 - 28.942 19.733
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe (nicht beherrschende Anteile) Summe
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Stand 01.01.2022 1.091 - 31 0 1.060 41.910
Erhöhung/Herabsetzung Kapitalanteile 116 0 0 116 116
Währungsumrechnung 0 - 12 0 - 12 - 1.733
Konzernjahresergebnis 0 0 255 255 - 19.141
Ausschüttungen - 44 0 0 - 44 - 44
Umbuchung auf Verlustanteilskonten 0 0 0 0 0
Stand 31.12.2022 1.163 - 43 255 1.375 21.108

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Pfeifer Holding GmbH & Co. KG, Memmingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Pfeifer Holding GmbH & Co. KG, Memmingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Pfeifer Holding GmbH & Co. KG, Memmingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Abschnitt G. im Anhang sowie auf Abschnitt "Prognose und Chancenbericht" des Konzernlageberichts, in dem die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass es Voraussetzung für eine weiterhin positive Entwicklung ist, dass durch die bereits eingeleiteten und noch umzusetzenden weiteren Maßnahmen die Liquidität und Ertragskraft der Pfeifer-Gruppe nachhaltig hergestellt wird. Wie in Abschnitt G. dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kempten (Allgäu), den 10. Mai 2023

ATG
Allgäuer Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Slabon, Wirtschaftsprüfer

gez. Vogl, Wirtschaftsprüfer

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