Synited
GmbH
Hamburg
Jahresabschluss zum 31.12.2006
Lagebericht
Unsere Gesellschaft erstattet folgenden Lagebericht:
1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen
Die SYNITED ist ein Zusammenschluss von
eigenständigen, zum Teil internationalen Firmen
angeschlossenen Unternehmen, die Aufträge bei der
Entwicklung und Konstruktion von Komponenten in der
Flugzeugindustrie bearbeiten.
Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich deutliche
Umsatzsteigerungen, aus denen sich jedoch keine wesentliche
Verbesserung des Geschäftsergebnisses für das
laufende Geschäftsjahr erzielen ließ, weil die
Gesellschaft eigenes Personal für die Bewältigung
der mit der Verwaltung und Abrechnung der erteilten
Aufträge verbundenen Mehrarbeit eingestellt hat und
sich außerdem - veranlasst durch den Auftraggeber -
erhebliche Rechts- und Beratungskosten wegen der Neuordnung
des Zusammenschlusses ergaben, von dem die weitere
Auftragserteilung abhängig sein wird.
Die SYNITED beschäftigt für die Bearbeitung
der Aufträge kein eigenes Personal. Vielmehr werden
die Gesellschafter beauftragt, als Arbeitspakete die zuvor
erteilten Aufträge entsprechend den
Auftragsbedingungen zu bearbeiten. Die Gesellschafter
übernehmen im Namen und für Rechnung der SYNITED
bei der Auftragsbearbeitung daher auch die Abrechnung der
entstandenen Aufwendungen. Die Aufwendungen der
Gesellschafter umfassen überwiegend Personal- und
Sachkosten.
Die Entwicklung der Umsatzerlöse ist davon
abhängig, ob Weiterentwicklungen bereits eingesetzter
Flugzeugtypen oder Neuentwicklungen erfolgen und
entsprechende Arbeitspakete angefordert werden. Risiken
bestehen daher im Falle von Verzögerungen wie z.B. bei
dem Bau des AIRBUS A 380, weil die SYNITED neben den an die
Gesellschafter zu leistenden Aufwendungen eigene Kosten zu
tragen hat, die nur gedeckt sind, wenn ein entsprechend
hohes Auftragsvolumen bearbeitet werden kann.
Wie bereits im Vorjahr erwartet, konnten die
Umsatzerlöse gesteigert werden. Im Berichtsjahr
erhöhte sich der Umsatz von € 35 Mio. um ca.
49% auf € 53 Mio.
Das Geschäftsergebnis beträgt
€ 88.703,64 (Vorjahr T€ 84).
1. Produkt- und Qualitätsmanagement
Die Sensibilität der Kunden für
Qualitätsmanagement und Produktsicherheit steigt
stetig an und wird zunehmend auch zum Wettbewerbsfaktor.
Die im April 2006 erfolgte Zertifizierung der
Gesellschaft durch die DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur
Zertifizierung von Managementsystemen entsprechend der DIN
EN 9100/AS 9100 für das Gesamtunternehmen ist im
Berichtsjahr durch ein planmäßiges
Überwachungs-Audit bestätigt worden. Unser
Unternehmen hat zur Qualitätssicherung ein
Qualitätshandbuch herausgegeben, das den sich aus dem
Zusammenschluss der beteiligten Gesellschafter ergebenden
Anforderungen entspricht.
Lage des Unternehmens
Ertragslage und Gewinnverwendung
Die Umsatzerlöse betreffen die an die SYNITED
erteilen Aufträge, die durch entsprechende Leistungen
der Mitgliedsfirmen erbracht werden. Die Leistungen der
Mitgliedsfirmen werden als Fremdleistungen mit vertraglich
vereinbarten Abschlägen gegenüber dem jeweiligen
Auftrag abgerechnet.
Das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit lag aufgrund des höheren
Umsatzes mit 152 T€ zwar um 29,63% über dem
Vorjahr (117 T€). Ergebnisbedingt ergab sich aber
ein höherer Steueraufwand, so dass sich ein
Jahresüberschuss ergab, der weitgehend dem
Vorjahresergebnis entspricht. Außerdem konnten
Verlustvorträge letztmalig in 2005 verrechnet werden.
Neben dem höheren Körperschaftsteueraufwand stieg
der Gewerbesteueraufwand daher von 16 T€ auf
29 T€.
Die
Personalkosten erhöhten sich absolut um T€
102. Das Durchschnittsalter der Belegschaft beträgt 30
Jahre (Vorjahr 30) und die durchschnittliche
Betriebszugehörigkeit 2 Jahre. Die innerbetriebliche
Aus- und Fortbildung hat einen hohen Stellenwert. Dies gilt
sowohl für die Firmen der Gesellschafter wie für
SYNITED.
Die
Abschreibungen blieben mit 12 T€ um
5 T€ unter dem Vorjahr (17 T€).
Wesentliches Anlagevermögen wird von SYNITED nicht
genutzt, da sich die Ausstattung mit Sachanlagen im Bereich
der elektronischen Datenverarbeitung einschließlich
der dabei genutzten Software bei den Mitgliedsfirmen
befindet.
Die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten
sich von 242 T€ im Vorjahr auf 332 T€
im Berichtsjahr. Wesentliche Aufwendungen entstehen durch
die Mieten für Geschäftsräume, die an zwei
Mitgliedsfirmen untervermietet werden, so dass der
Mietaufwand zu erheblichen Teilen durch Erträge aus
der Untervermietung gedeckt ist. Erhebliche Kostenanteile
und -steigerungen gegenüber dem Vorjahr ergaben sich
durch Aufwendungen für Messekosten auf internationalen
Flugzeug- und anderen Messen (ILA, EXPO 2006, Paris) sowie
Kosten für Qualitätsmanagement
einschließlich Zertifizierung nach DIN EN 9100 und
Kosten für die geplante Umstrukturierung, bei der
erhebliche Anwalts- und sonstige Beratungskosten (T€
80) entstanden sind.
Dazu sind erstmals Aufwendungen für die
Durchführung der gesetzlichen
Jahresabschlussprüfung (§ 316 HGB) entstanden,
die durch Bildung einer Rückstellung erfasst wurden.
Weitere Angaben zur Finanzlage
Die Abrechnung der jeweiligen Aufträge ist von
der Genehmigung des Auftraggebers abhängig, da die
Leistungen von den Fachabteilungen der Auftraggeber im
Einzelnen abgenommen werden müssen. Leistungen werden
jeweils erst nach entsprechender Freigabe durch die
Fachabteilungen und ggf. zusätzlich erbrachte
Nachbearbeitungen abgerechnet. Hierdurch ergeben sich zum
Teil für bereits abgeschlossene
Abrechnungszeiträume Erträge und entsprechende
Aufwendungen für Fremdleistungen der Mitgliedsfirmen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
erhöhten sich entsprechend dem gestiegenen
Umsatzverhältnis und wegen der Zeitvorgaben zur
Abrechnung der Leistungen um ca. 30 % auf
€ 22,4 Mio. Von dem Auftraggeber werden für
den Ausgleich der Rechnungen 60 Tage Zahlungsziel in
Anspruch genommen.
Dementsprechend werden jedoch auch die von den
Mitgliedsfirmen gewährten Zahlungskonditionen auf die
jeweiligen Zahlungseingänge bei der SYNITED
abgestellt.
Die Mitgliedsfirmen haben sich außerdem
für den Fall nachträglicher Reklamationen
verpflichtet, einen Teil ihrer Fremdleistungen zinslos zu
stunden. Danach werden für einen Zeitraum von
24 Monaten 3% der Rechnungen zinslos gestundet. Zum
Bilanzstichtag betrugen die einbehaltenen
Rechnungsbeträge T€ 2.951. Ein Teil der
Hinterlegungsbeträge wurde als Festgeld angelegt.
Geplant ist eine frühere Auszahlung an die
jeweiligen Mitgliedsfirmen, sofern entsprechend werthaltige
Bankbürgschaften zur Verfügung gestellt werden.
Die sonstigen Vermögensgegenstände
erhöhten sich um 40% auf € 1 Mio. Der
größte Teil der sonstigen
Vermögensgegenstände sind erst im Folgejahr
abziehbare Vorsteuerbeträge und
Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuervoranmeldungen,
die im Januar 2007 erstattet wurden.
Die Gesellschaft nimmt keine Bankkredite in Anspruch.
Die Finanzierung wird durch die Mitgliedsfirmen
sichergestellt. Unser Eigenkapital wird als ausreichend
erachtet.
Weitere Angaben zur Vermögenslage
Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2006 rd.
0,74 % der Bilanzsumme.
Das Anlagevermögen blieb mit
€ 12.820,00 um € 5.910,26 unter dem
Vorjahres-Niveau. Die Investitionen in Höhe von
€ 5.910,26 betreffen Betriebs- und
Geschäftsausstattungen sowie Anteile an verbundenen
Unternehmen.
Im Wesentlichen besteht das Vermögen der
Gesellschaft aus den Forderungen für bereits
vollständig abgerechnete und vom Auftraggeber zur
Abrechnung freigegebene Aufträge. Risiken aus der
Zahlungsabwicklung bestehen nach unserer Auffassung nicht.
Aufgrund der Abrechnung der Aufträge, bei denen
Fremdleistungen an die Synited erst berechnet werden, wenn
gleichzeitig die Abrechnung durch die SYNITED
gegenüber dem Auftraggeber erfolgt, werden halbfertige
Leistungen nicht als Vorratsvermögen ausgewiesen.
Entsprechende Aufwendungen, die als Vorratsvermögen
auszuweisen wären, entstehen daher nicht.
Mit der nachfolgenden Kapitalflussrechnung wird -
aufgeteilt nach Fonds - die Mittelherkunfts- und
-verwendungsrechnung dargestellt.
Kennzahlen und Bilanzanalyse zum
31. Dezember 2006
Der Cash-Flow ermittelt die Ertragskraft und den
Geldüberschuss einer Periode, der für
Investitionsausgaben, für Tilgungen,
Gewinnausschüttungen oder andere erfolgsneutrale
Vorgänge zur Verfügung steht.
Eigenkapitalrentabilität bezogen auf Cash-Flow
Es handelt sich um eine Rentabilitätskennziffer,
die die Komponente Gewinn durch den Cash-Flow ersetzt.
Effektivverschuldung bezogen auf Cash-Flow
Die Effektivverschuldung ergibt sich aus dem
Fremdkapital nach Abzug der flüssigen Mittel.
Das rechnerische Ergebnis ergibt eine Prozentzahl,
die den Hinweis darauf gibt, in wie viel Jahren von den
augenblicklichen Geldverhältnissen ausgehend die
Verschuldung theoretisch getilgt werden könnte. Da
eine Tilgung der Verbindlichkeiten überwiegend aus dem
Zahlungseingang für Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen mit gleicher Fristigkeit wie die kurzfristigen
Verbindlichkeiten erfolgt, kommt es auf die Höhe des
Cash-Flow nicht an. Trotz des geringen Cash-Flows gibt es
daher keine Zweifel über die Fähigkeit der
Gesellschaft, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Liquidität
Die Liquidität (3. Grades) berücksichtigt
neben den flüssigen Geldmitteln noch die kurzfristigen
Forderungen und Vorräte sowie die kurzfristigen
Verbindlichkeiten ohne Darlehensverbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern.
Risikobericht
Die Umsatzentwicklung ist von der Nachfrage nach
Flugzeugen insbesondere bei Neuentwicklungen abhängig.
Managemententscheidungen auf der Ebene des
Auftraggebers beeinflussen wesentlich die Abwicklung der
Aufträge am Standort Deutschland. Eine Verlagerung von
Produktionseinheiten in das Ausland, z.B. nach China, wird
für den Standort Deutschland eine Verringerung der
Aufträge ergeben können, wenn nicht gleichzeitig
die Nachfrage nach Flugzeugen und in der Raumfahrtindustrie
in Deutschland weitere Aufträge ermöglicht.
Produktionsverzögerungen z.B. bei dem Bau des
AIRBUS A 380 haben sich in 2007 bereits merklich negativ
ausgewirkt. Noch ist nicht mit einem Rückgang des
Auftragsvolumens zu rechnen, so dass die Mitgliedsfirmen
nur begrenzt Personalanpassungen durchführen
können. Die Verzögerung lässt allerdings
für 2007 eine verspätete Auftragsbearbeitung und
damit Umsätze erst mit Verzögerung zu.
Die Entwicklung der SYNITED ist davon abhängig,
dass bei den Mitgliedsfirmen entsprechend qualifiziertes
Fachpersonal bereitgehalten und ausgebildet wird, die
fachlich in der Lage sind, in den vorgegebenen
Zeiträumen die geforderten Leistungen zu erbringen.
Risiken bestehen aus politischen Beschränkungen
des Reiseverkehrs in der Luftfahrtindustrie. Hierzu
gehören außerdem politische Einflussnahmen auf
das Management des Auftraggebers. Risiken ergeben sich
für unsere Auftraggeber zusätzlich aus den
für die Konkurrenten, z.B. in den USA, geltenden
gesetzlichen, wirtschaftlichen und politischen
Rahmenbedingungen, die unmittelbaren Einfluss auf die
Bestellung von Flugzeugen und damit für die SYNITED
als Auftragnehmer haben, sofern diese Rahmenbedingungen in
Europa zu Einschränkungen bei der Entwicklung und
Produktion neuer Flugzeuge führen.
Die Mitgliedsfirmen decken die Risiken aus der
Auftragsabwicklung.
Prognosebericht
Voraussichtliche Entwicklung und Vorgänge von
besonderer Bedeutung
Das neue Geschäftsjahr begann mit einer
Umsatzsteigerung im ersten Quartal gegenüber dem
Vorjahr. Wichtige Aufträge vom Großkunden
konnten bereits für das Gesamtjahr abgeschlossen
werden.
Die SYNITED rechnet insgesamt mit einem Erfolg, der
bei gegenüber dem Geschäftsjahr gestiegenen
Anforderungen an die Mitgliedsfirmen den Vorjahren
entspricht. Eine Änderung der Kostenstruktur ist nicht
zu erwarten, solange die in der Zukunft geplante Neuordnung
der rechtlichen Verhältnisse nicht eintritt.
Abweichende Umsätze werden das Unternehmen nicht
wesentlich beeinflussen, weil bei fehlenden Umsätzen
ein gleichlaufender Rückgang der Fremdleistungen, bei
denen es sich fast ausschließlich um Leistungen der
Mitgliedsunternehmen handelt, zu erwarten ist.
Nachtragsbericht
Wesentliche Ereignisse nach dem Schluss des
Geschäftsjahres, die Einfluss auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertraglage am Bilanzstichtag und für das
Geschäftsjahr 2006 gehabt hätten, haben sich
nicht ergeben.
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Aufwendungen für die Ingangsetzung und
Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
4.750,00 |
7.125,00 |
| B.
Anlagevermögen |
12.820,00 |
18.111,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
4.147,00 |
6.410,00 |
| 1.
Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten
und Werten |
4.147,00 |
6.410,00 |
| II.
Sachanlagen |
8.672,00 |
11.701,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
8.672,00 |
11.701,00 |
| III.
Finanzanlagen |
1,00 |
0,00 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
1,00 |
0,00 |
| C.
Umlaufvermögen |
25.059.891,37 |
18.632.465,92 |
| I.
Vorräte |
0,00 |
14.224,74 |
| 1.
geleistete Anzahlungen |
0,00 |
14.224,74 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
23.480.120,56 |
17.881.366,51 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
22.407.554,72 |
17.132.606,40 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.072.565,84 |
748.760,11 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
17.093,75 |
2.520,39 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.579.770,81 |
736.874,67 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
15.050,00 |
5.000,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
25.092.511,37 |
18.662.701,92 |
Passiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Eigenkapital |
184.930,44 |
96.226,80 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
42.500,00 |
42.500,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
53.726,80 |
-30.526,22 |
| III.
Jahresüberschuss |
88.703,64 |
84.253,02 |
| B.
Rückstellungen |
43.179,00 |
73.511,63 |
| I.
Steuerrückstellungen |
6.179,00 |
32.296,63 |
| II.
sonstige Rückstellungen |
37.000,00 |
41.215,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
24.864.401,93 |
18.492.963,49 |
| I.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
24.417.283,90 |
17.522.676,33 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
24.417.283,90 |
17.522.676,33 |
| II.
sonstige Verbindlichkeiten |
447.118,03 |
970.287,16 |
| davon
aus Steuern |
381.950,37 |
884.836,80 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
0,00 |
14,98 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
431.246,32 |
904.496,65 |
| davon
mit Restlaufzeit über 5 Jahre |
10.320,72 |
15.790,51 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
25.092.511,37 |
18.662.701,92 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR |
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
52.883.393,78 |
35.087.687,29 |
| 2.
sonstige betriebliche Erträge |
339.721,84 |
0,02 |
| 3.
Materialaufwand |
52.639.879,60 |
34.701.911,23 |
| a)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
52.639.879,60 |
34.701.911,23 |
| 4.
Personalaufwand |
113.053,70 |
11.095,06 |
| a)
Löhne und Gehälter |
94.485,01 |
8.890,87 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
18.568,69 |
2.204,19 |
| 5.
Abschreibungen |
9.677,26 |
17.493,69 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
9.677,26 |
17.493,69 |
| 6.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
334.629,42 |
242.184,64 |
| 7.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
26.896,81 |
3.566,74 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
1.139,68 |
1.594,96 |
| 9.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
151.632,77 |
116.974,47 |
| 10.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
62.929,13 |
32.721,45 |
| 11.
Jahresüberschuss |
88.703,64 |
84.253,02 |
Anhang
Anhang gemäß §§ 284 HGB
A. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006
Bilanzierungsmethoden
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006
ist auf der Grundlage des Jahresabschlusses zum
31. Dezember 2005 ordnungsgemäß aus
den Zahlen der Buchhaltung ermittelt und nach den
handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften unter der
Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung aufgestellt worden.
Der Jahresabschluss entspricht den handelsrechtlichen
Gliederungsvorschriften und Angabepflichten der
§§ 264 bis 286 HGB. Abweichungen sind durch die
Branche bzw. Rechtsform bedingt.
Die in diesem Bericht angeführten
Vorjahreszahlen sind dem von Herrn
Dipl.-Kfm. Olaf Hansen erstellten und mit
einer Bescheinigung versehenen Jahresabschluss zum
31. Dezember 2005 entnommen.
Bewertung
Die geltenden handelsrechtlichen
Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
beachtet. Die Gesellschaft nimmt steuerliche
Bewertungswahlrechte wahr und übernimmt diese "soweit
zulässig" in ihre Handelsbilanz. Die auf den
vorhergehenden Jahresabschluss angewandten
Bewertungsmethoden wurden beibehalten.
Bei der Bewertung der Vermögens- und
Schuldposten wurden die handels- und steuerrechtlichen
Vorschriften sowie die Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung und
Bilanzierung beachtet.
Das Anlagevermögen wurde mit den
Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger
linearer und degressiver Abschreibungen bewertet.
Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten
bilanziert. Soweit erforderlich, wurde der am
Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgte unter
Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.
Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken -soweit
sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar
waren- ist durch die Bildung ausreichender
Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung
getragen. Soweit solche Risiken nach dem Bilanzstichtag
entstanden sind, wird auf sie im Anhang verwiesen.
Verbindlichkeiten sind zu ihrem
Rückzahlungsbetrag angesetzt. Vermögenswerte oder
Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind nicht
vorhanden, ebenso nicht Finanzderivate.
B. Entwicklung des Anlagevermögens
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist der dem Anhang beigefügten
Anlage zu entnehmen (siehe Anlage 1a zum Anhang).
C. Kosten der Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs
(§ 269 HGB)
Die Kosten der Ingangsetzung des
Geschäftsbetriebs betreffen Kosten einer
Unternehmensberatung, die bei der Entwicklung des
Unternehmenskonzeptes mitgewirkt hat (€ 4.750,00,
Vorjahr € 7.125,00).
D. Angaben zu den in der Bilanz ausgewiesenen
Verbindlichkeiten
Auf die in Anlage 2a zum Anhang gegebene Darstellung
wird verwiesen.
E. Umfang von Steuerbelastungen
Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer,
Solidaritätszuschlag und sonstige Steuern haben das
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
mit € 62.929,13 (40,69%) (Vorjahr
€ 32.721,45 (27,97%)) belastet.
F. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl
G. Entwicklung der sonstigen Rückstellungen
H. Darlehen von Gesellschaftern
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
bestehen in Höhe von € 3.006,00 aufgrund der
Kapitalausstattung der Synited Ibérica S.L. durch
die P3-Digital Services GmbH.
Die Gesellschafter hatten bis zum Jahr 2006 Darlehen
in Höhe von € 50.000,00 gewährt, die in
den Monaten Mai und Juni 2006 nebst Zinsen in Höhe von
insgesamt € 550,36 an die Gesellschafter
zurückgezahlt wurden. Die Darlehen hatten eine
Laufzeit von einem Jahr und werden mit 2 % über dem
Basiszins verzinst. Sicherheiten wurden nicht vereinbart.
I. Mitzugehörigkeit von Posten
Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende
Posten und Sachverhalte:
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sind Forderungen an Gesellschafter in Höhe von €
39.243,71 (Vorjahr € 0,00) enthalten.
In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind
Forderungen an Gesellschafter aus Kostenerstattungen in
Höhe von € 2.762,68.
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern in Höhe von € 24.417.283,90
(Vorjahr € 17.518.152,33) enthalten.
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in
Höhe von € 15.871,71 (Mietkautionen) (Vorjahr
€ 1.664,74) enthalten.
J. Benennung der Organmitglieder
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Richard F. Löblein, Hamburg,
Maschinenbautechniker,
Dr. Thomas Weingarten, Hamburg, Diplomingenieur,
Peter William Bishop, Hamburg, Aeronautical
Engineerer,
Daniel Rose, Hamburg, Ingenieur, und
Ir. Wim van Beinum, Hoofddorp (Niederlande),
Diplomingenieur.
Daniel Rose ist als Geschäftsführer
ausgeschieden. Als Nachfolger wurde Carsten Jörg
Schultes, Dipl.-Ingenieur, Managing Director, bestellt. Die
Eintragung erfolgte am 1. Februar 2007.
K. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verpflichtungen nach § 251 HGB
Es bestehen keine Haftungsverhältnisse durch
Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten, aus
Gewährleistungsverträgen oder aus Sicherheiten
für fremde Verbindlichkeiten.
L. Haftungsverhältnisse aus sonstigen nicht
bilanzierten finanziellen Verpflichtungen
Für die gewerblichen Räume besteht ein
Mietvertrag, nach dem sich der Mieter verpflichtet, die
Räume nur zur Nutzung als Bürofläche zum
Betrieb der Synited GmbH zu nutzen. Das Mietverhältnis
läuft auf unbestimmte Zeit und endet mit Ablauf des
Kalendervierteljahres, zu dem der Vermieter oder der Mieter
die Kündigung unter Einhaltung einer Frist von
12 Monaten ausgesprochen hat. Die Kündigung ist
frühestens zum 14. Oktober 2007
zulässig.
M. Anteile an verbundenen Unternehmen (§ 285 Nr. 11
HGB)
Die Synited GmbH hält sämtliche Anteile an
der SYNITED Ibérica SL, die ihren Sitz in c/Galera
44 E-41001 Sevilla/Spain hat. Die Synited Ibérica
S.L. wurde am 23. Februar 2005 im Namen der Synited GmbH
Hamburg gegründet.
Die Kapitalausstattung bei der Gesellschaft wurde von
der P3-Digital Services GmbH in Höhe von €
3.006,00 geleistet.
Ein Jahresabschluss wurde bisher nicht vorgelegt. Das
Eigenkapital ist jedoch durch laufende Verluste aufgezehrt.
Die Gesellschaft ist vermögenslos. Da die SYNITED
Ibérica SL auch im Geschäftsjahr 2007 kein
aktives Geschäft entwickelte, soll noch im Jahr 2007
die Liquidation der Gesellschaft beschlossen werden.
Anlagespiegel
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Anschaffungs- und
Herstellungskosten
|
|
|
Afa |
|
|
Buchwert |
|
Stand am
1.1.2006 |
Zu-/Abgang |
Stand am
31.12.2006 |
Stand am
1.1.2006 |
Zu-/Abgang |
Stand am
31.12.2006 |
Stand am
31.12.2006 |
Stand am
31.12.2005 |
|
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung des
Geschäftsbetriebs |
9.500,00 |
0,00 |
9.500,00 |
2.375,00 |
2.375,00 |
4.750,00 |
4.750,00 |
7.125,00 |
|
B. Anlagevermögen |
|
|
|
|
|
|
|
|
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
9.051,72 |
0,00 |
9.051,72 |
2.641,72 |
2.263,00 |
4.904,72 |
4.147,00 |
6.410,00 |
| II. Sachanlagen |
25.076,69 |
1.792,32 |
26.869,01 |
13.375,69 |
4.821,32 |
18.197,01 |
8.672,00 |
11.701,00 |
| III. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
0,00 |
3.006,00 |
3.006,00 |
0,00 |
3.005,00 |
3.005,00 |
1,00 |
0,00 |
|
Gesamtsumme
|
43.628,41
|
4.798,32
|
48.426,73
|
18.392,41
|
12.464,32
|
30.856,73
|
17.570,00
|
25.236,00
|
Angabe der
Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
1.1.2006 -
31.12.2006
Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände
gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.051,36 EUR.
Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beträgt 3.006,00 EUR.
1.1.2005 -
31.12.2005
Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände
gegenüber Gesellschaftern beträgt 2.762,68 EUR.
Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beträgt 50.397,82 EUR.
Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk des
Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Synited GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die
Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der
Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine
Beurteilung über den Jahresabschluss unter
Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des Rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung der bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den
gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht
steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Aachen, 30. Januar 2008 FIDUNION GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Siegel)
Gez. Dipl.-Kffr. Brigitte Schuler
Wirtschaftsprüferin
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