Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 724321
Eingetragen
18.10.2007
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
Die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Komponenten, insbesondere von Lichtquellen und elektronischem Zubehör für den Einsatz in strahlungstechnischen Anlagen aller Art, insbesondere von UV-Anlagen einschließlich des branchenüblichen Zubehörs

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Simon Große-Kreul
seit 21.11.2025
Prokura
Martin Speck
seit 21.11.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
METZ HOLDING GmbH
51.12%
27.93%
Gerhard und Renate Metz Stiftung
13.75%
METZ HOLDING GmbH
7.20%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

IST METZ GmbH
Germany
928.000 €
92.80%
METZ HOLDING GmbH
Germany
72.000 €
7.20%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

eta plus electronic gmbh

Nürtingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023 für Offenlegungszwecke

eta plus electronic gmbh

Aktivseite:

€ 31.12.2023 € 31.12.2022
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 128.355,73 146.391,71
II. Sachanlagen: 5.660.872,93
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.224.010,20 3.283.196,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.316.041,48 967.776,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 997.301,55 863.259,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.519,70 260.218,01
5.660.872,93
II. Finanzanlagen: 2,50 2,50
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte: 6.922.588,48 7.576.627,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: 2.237.711,57 4.053.582,30
davon Forderungen gegen Verbundene Unternehmen € 166.360,09 (€ 12.291,10)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks: 395.278,56 228.441,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten: 27.061,54 13.408,88
Bilanzsumme 15.371.871,31 17.392.904,90

Passivseite:

€ 31.12.2023 € 31.12.2022
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes Kapital: 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage: 990.227,28 990.227,28
III. Bilanzgewinn: 6.429.258,13 6.998.294,18
8.419.485,41 8.988.521,46
B. Rückstellungen: 3.145.109,43 2.435.896,20
C. Verbindlichkeiten: 3.807.276,47 5.968.487,24
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten € 1.808.834,11 (€ 3.925.000,00)
Bilanzsumme 15.371.871,31 17.392.904,90

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

eta plus electronic gmbh

€ 2023 € 2022
1. Rohergebnis 13.256.891,11 13.121.429,67
2. Personalaufwand: -8.719.817,00 -8.753.810,26
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -627.976,82 -633.656,46
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.445.219,82 -2.583.671,82
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.206.68 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -126.210,80 -31.404,09
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -505.212,85 -324.413,15
8. Ergebnis nach Steuern -163.339,50 794.473,89
9. Sonstige Steuern -13.538,55 -10.158,19
10. Jahresfehlbetrag/-überschuss -176.878,05 784.315,70
11. Gewinnvortrag 6.606.136,18 6.213.978,48
12. Bilanzgewinn 6.429.258,13 6.998.294,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die eta plus electronic gmbh hat ihren Sitz in Nürtingen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Register-Nr. 724321 B).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des HGB, in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG, aufgestellt worden.

Die eta plus electronic gmbh ist ein verbundenes Unternehmen der METZ BETEILIGUNGEN GmbH und in deren Konzernabschluss zum 31.12.2023 einbezogen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierungsmethoden (§§ 246 - 251 HGB)

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Das Saldierungsverbot des § 246 II HGB wurde beachtet.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet. Rechnungsabgrenzungsposten waren anzusetzen, soweit die Voraussetzungen des § 250 HGB vorlagen.

AKTIVA

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Den planmäßigen Abschreibungen, werden bei Gebäuden Nutzungsdauern zwischen 25 und 50 Jahren und bei Hof- und Wegbefestigungen von 10 Jahren zugrunde gelegt. Die übrigen Sachanlagen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden entsprechend der Nutzungsdauer, auf einen Zeitraum von 3 bis 13 Jahren, abgeschrieben. Zugänge werden ausschließlich linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus Anlage 3a.

Umlaufvermögen

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind Bestandsrisiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit, niedrigeren Reproduktionskosten oder gesunkenen Wiederbeschaffungs- bzw. Verkaufspreisen ergeben, durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten bewertet.

Soweit erforderlich werden für Bestandsrisiken Gängigkeitsabschläge sowie Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für alle erkennbaren Risiken gebildet.

Die darin enthaltene im Jahr 2022 ausgereichte Kaution in Höhe von € 64.880,82 hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 28.246,41 (Vorjahr € 12.200,00) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 19.236,32 (Vorjahr € 4.408,90) enthalten, die aufgerechnet worden sind.

Daneben bestehen Forderung aus Kautionen mit € 7.350,00 (Vorjahr € 4.500,00) sowie eine Darlehensforderung in Höhe von € 150.000,00. Die Darlehensforderung hat eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Von den Kautionen hat ein Betrag in Höhe von € 2.850,00 eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

PASSIVA

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 6.606.136,18 (Vorjahr € 6.213.978,48) enthalten.

Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten noch anfallende Personalkosten (29 %), den Produktionsbereich betreffende Risiken und Verpflichtungen (63 %) sowie ausstehende Rechnungen und sonstige Kosten (8 %).

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgender Aufstellung:

Gesamt bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.808.834,11 966.840,00 392.360,00 449.634,11
Vorjahr 3.925.000,00 3.700.000,00 225.000,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 1.923.015,95 1.923.015,95 0,00 0,00
Vorjahr 1.918.454,27 1.918.454,27 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 75.426,41 75.426,41 0,00 0,00
Vorjahr 125.032,97 125.032,97 0,00 0,00
Gesamt 3.807.276,47 2.965.282,36 392.360,00 449.634,11
Vorjahr 5.968.487,24 5.743.487,24 225.000,00 0,00

Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch eine Grundschuld zu Lasten des Grundstücks Lauterstraße 18, in Höhe von € 4.000.000,00.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist die Zuführung zu einer Drohverlustrückstellung in Höhe von € 1.385,038,00 enthalten.

Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus Mietverträgen und deren Fristigkeit betragen:

Gesamt bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Mietverträge 443 279 164 0

Davon gegenüber verbundenen Unternehmen, Fristigkeit bis 1 Jahr: T€ 33.

Zum Stichtag haben folgende Beschäftigungsverhältnisse bestanden:

Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl:

Im Durchschnitt waren folgende Mitarbeiter nach Köpfen beschäftigt:

2023
Kaufmännische Angestellte 62
Gewerbliche Arbeitnehmer 70
132

Der Jahresabschluss ist in den Konzernabschluss der METZ BETEILIGUNGEN GmbH, Nürtingen-Zizishausen einbezogen. Der Konzernabschluss ist unter der Anschrift der METZ BE- TEILIGUNGEN GmbH erhältlich oder beim elektronischen Bundesanzeiger abrufbar.

Geschäftsführer ist:

 

Herr Dirk Heers (bis 23.10.2023)

 

Herr Uwe Uhlemann (ab 23.10.2023, HR-Eintragung vom 10.11.2023)

Bezüglich der Angabe der Bezüge wird von der Schutzklausel des § 286 IV HGB Gebrauch gemacht.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist mit 100 Bath am gekennzeichneten Kapital der IST METZ SEA Co. Ltd. mit Sitz in Bangkok beteiligt.

Das Stammkapital beträgt: Bath 3.000.000,00
Eigenkapital 31.12.2023: Bath 54.370.515,88
Jahresüberschuss 2023: Bath 6.090.118,53

 

Nürtingen, 28. März 2024

Die Geschäftsführung

gez. Uwe Uhlemann

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 24. Juni 2024

Entwicklung des Anlagevermögens der eta plus electronic gmbh, Nürtingen

Anschaffungs- und Herstellkosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Zuschreibungen Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 318.858,23 24.785,00 0,00 8.400,00 0,00 335.243,23
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.768.366,08 58.072,58 0,00 0,00 8.468,18 4.834.906,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.413.691,66 401.813,82 0,00 14.099,99 166.430,72 2.967.836,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.747.269,62 368.989,17 0,00 180.049,59 5.779,79 2.941.988,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 260.218,01 43.980,38 0,00 0,00 -180.678,69 123.519,70
10.189.545,37 872.855,95 0,00 194.149,58 0,00 10.868.251,74
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2,50 0,00 0,00 0,00 0,00 2,50
Summe 10.508.406,10 897.640,95 0,00 202.549,58 0,00 11.203.497,47
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 172.466,52 42.820,47 8.399,49 206.887,50
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.485.169,88 125.726,76 0,00 1.610.896,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.445.914,73 219.978,97 14.098,97 1.651.794,73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.884.010,08 239.450,62 178.773,26 1.944.687,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.815.094,69 585.156,35 192.872,23 5.207.378,81
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 4.987.561,21 627.976,82 201.271,72 5.414.266,31
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 128.355,73 146.391,71
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.224.010,20 3.283.196,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.316.041,48 967.776,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 997.301,55 863.259,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.519,70 260.218,01
5.660.872,93 5.374.450,68
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2,50 2,50
Summe 5.789.231,16 5.520.844,89

Bericht der Geschäftsleitung zum Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die eta plus electronic gmbh entwickelt und fertigt UV-Lampen und zugehörige elektronische Vorschaltgeräte. Das Unternehmen wurde 1988 als Tochterunternehmen der IST METZ gegründet, und beschäftigt zum 31.12.2023 128 Mitarbeiter (-9 MA gegenüber Vorjahr 2022).

Hauptfokus ist der Bereich der UV-Mitteldrucklampen und der diese Mitteldrucklampen steuernde Leistungselektronik. Weltweit ist eta plus electronic gmbh der einzige Anbieter von Lösungen, die sowohl die Mitteldrucklampe als auch die dazugehörende abgestimmte Leistungselektronik umfassen. Dies ermöglicht die optimale Abstimmung dieser beiden wichtigen Kernkomponenten auf die verschiedensten UV-Anlagen und Anwendungsfelder.

Typische Anwendungsfelder sind die Photopolymerisation von Farben und Lacken, UV-härtende Spezialbeschichtungen, photochemische Reaktionen sowie die Bereiche der großtechnischen UV-Desinfektion von Wasser in verschiedensten Anwendungen wie z.B. der Trink- und Prozesswasseraufbereitung, sowie zur Behandlung von Ballastwasser in Schiffen.

Die Aktivitäten im Bereich der DC/DC Technologie für die Märkte der Elektromobilität in Kooperation mit der ambibox GmbH, Mainz wurden beendet.

2. Forschung und Entwicklung

Die Innovationsfähigkeit ist zentraler Bestandteil der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Hieraus resultiert, dass die Forschung und Entwicklung mit einer Personalstärke von 12 % der Belegschaft eine zentrale Rolle im Unternehmen einnimmt.

Um die Wettbewerbsfähigkeit im Ballastwassermarkt (Kostenoptimierung) aufrechtzuerhalten wurden bestehende Geräte weiterentwickelt und optimiert.

Aufgrund der schwierigen Situation in der Materialversorgung insbesondere bei Elektronikkomponenten mussten große Kapazitäten für die Qualifizierung alternativer Bauteile und für die Unterstützung des Einkaufes bei der Beschaffung von fehlenden Komponenten aus der Entwicklung bereitgestellt werden.

Die Entwicklung neuartiger Lampentypen und -systeme im Rahmen der Technologie von Mitteldrucklampen und UVC-LEDs wird unter Berücksichtigung und Abschätzung von Marktpotential und Marktreife fortgeführt. Hierbei findet ein regelmäßiger Austausch mit der IST METZ GmbH & Co. KG statt, um den Markterfordernissen Rechnung zu tragen.

Ein Aspekt sind Entwicklungen, die eine Quecksilberfreiheit der Lampen bieten. Auch wenn diese Lösungen momentan als nicht wirtschaftlich erscheinen, besteht die Notwendigkeit einer möglichen zukünftigen Forderung nach Quecksilberfreiheit und der Bestimmung von alternativen Lösungskonzepten.

II. Lagebericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 waren die in den Vorjahren herrschende Verknappung von Materialien insbesondere im Bereich der Elektronikbauteile weiterhin zu spüren. Die dadurch verursachten Probleme der Lieferketten erfordern weiterhin einen hohen Einsatz von Ressourcen zur Sicherstellung der Belieferung. Die in manchen Bereichen hohen Preisforderungen unserer Lieferanten konnten teilweise an unsere Kunden weitergegeben werden.

Die Problematik der Lieferketten ist ursächlich auch auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen. Hersteller von Elektronikkomponenten aus Asien waren besonders von den Restriktionen während der Corona-Pandemie betroffen.

Hinsichtlich des Kriegs in der Ukraine gab es im Geschäftsjahr 2023 keine negativen Auswirkungen, da weder Lieferketten noch Kundenbeziehungen in das Krisengebiet vorhanden sind.

Das Nachfrageverhalten der Kunden in den Fremdmärkten (Prozess- und Ballastwasser) lag gegenüber 2022 unter unseren Planansätzen. Ein deutlicher Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr und eine Planunterschreitung führte zu einem Rohgewinn I von 12,5 Mio. € (Vorjahr 13 Mio. €).

Unsere Kunden im Bereich Ballastwassermarkt verzeichneten überwiegend deutliche Rückgänge. Dies gilt für beide Produktbereiche: Mitteldrucklampen und elektronische Vorschaltgeräte. Die Produktion von Mitteldrucklampen war von Januar bis Dezember rückläufig, was arbeitsorganisatorisch zu großen Herausforderungen führte. Die Produktion von elektronischen Vorschaltgeräten war 2022 stark durch die fehlende Materialverfügbarkeit beeinflusst. Die Lieferterminrückstände bei unseren Kunden konnten Anfang 2023 abgearbeitet werden.

Die Auftragslage mit verbundenen Unternehmen entsprach in etwa dem Vorjahr 2022 und lag auf unseren Planansätzen für 2023. Den großen Markt der grafischen Industrie, der über die IST METZ und ihren Anwendungen abgedeckt wird, war auf dem bekannten Niveau stabil. Weiterhin gilt, dass in vielen Marktsegmenten der grafischen Industrie die UV LED-Technologie Einzug gehalten hat, jedoch für uns aufgrund der Fokussierung auf die höchsten Leistungsstufen weiterhin mit noch geringen Auswirkungen auf die etablierte Mitteldrucktechnologie zeigt.

Im Bereich der UV-Wasserdesinfektion und Wasseraufbereitung konnte eine rückläufige Nachfrage beobachtet werden. Für die Zukunft gilt jedoch weiterhin, dass die Standards weltweit steigen und der Bedarf nach sauberem Trinkwasser wächst. Die UV-Technologie als umweltfreundliche Methode um Wasser zu entkeimen, spielt dabei eine wichtige Rolle. Innerhalb der UV-Technologie kann die UV- Mitteldrucktechnologie ihre Position insbesondere in Anwendungen behaupten, bei denen der Platzbedarf kritisch ist.

Die Aussichten für das Wachstum der Leistungselektronik in Märkten wie der Elektromobilität, der Einbindung von Photovoltaikanlagen und Batteriemanagement in die autarke Energieversorgung von Eigenheimen, Industriebauten, stationären und mobilen Anwendungen sind auch weiterhin positiv zu beurteilen. Die Trends hin zur DC/DC-Technologie haben mit Verzögerung auch im Laufe des Jahres 2023 eine Verstärkung am Markt erfahren. Die Marktbeobachtung und eine ständige Analyse der Anwendung der Leistungselektronik in diesen Segmenten wird bei eta plus electronic weiter geführt und bewertet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Geschäftsverlauf

Der Umsatz mit verbundenen Unternehmen für den Bereich der UV-Trocknung ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Der Umsatz mit nicht verbundenen Unternehmen ist in 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Der Umsatzanteil mit nicht verbundenen Unternehmen am Gesamtumsatz zeigt mit 73% einen guten Wert. Zielwert sind mindestens 65 %.

Das Kundenportfolio konnte im Bereich der Prozesswasser- und Ballastwasserkunden gehalten werden. Eine Absicherung der Fertigungskapazität wurde durch Ausweitung der Betriebsmittel und Vergrößerung der Produktionsfläche in 2023 abgeschlossen. Die Qualifikation der neuen Mitarbeiter ist erfolgreich abgeschlossen und tragfähig.

Der Umsatz im Bereich der Leistungselektronik ging im Vergleich zu Vorjahr zurück. Gegenüber dem Plan bedeutet dies eine deutliche Planunterschreitung. Auf Grund der 2022 aufgetretenen Probleme in der Materialversorgung (Wickelgüter, Elektronikbauteile) hatten wir 2022 erhebliche Lieferrückstände. Ein Abbau der Rückstände ist in 2023 gelungen.

In den administrativen Abteilungen wird auch 2023 weiterhin die Möglichkeit des Home-Office unterstützt. Mit Einführung des Desk-Sharing-Konzeptes (Arbeitsplatz kann von mehr als einem Mitarbeiter flexibel genutzt werden) kann das Home-Office-Konzept auch weiterhin in Anwendung bleiben.

Verstärkt wurden Mitarbeiter der F&E Abteilungen von Konzernunternehmen aus dem lokalen Umfeld abgeworben. Teilweise konnten diese Abgänge durch neue sehr gut qualifizierte Mitarbeiter ersetzt werden.

Unsere über 4 verschiedene Standorte verteilten Läger haben wir in einem Zentrallager in Frickenhausen zusammengeführt. Dort befindet sich auf einer Fläche von 2500 qm neben der reinen Lagerhaltung ebenso die Wareneingangsprüfung, Platinenprüfung und die Vormontage von Komponenten.

2.2. Darstellung der Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurde ein EBIT von 464 T€ und ein Jahresfehlbetrag von -177 T€ erzielt. Hoher Rückstellungsbedarf, aufgrund einer Drohverlustrückstellung von 1,4 Mio. €, führte zu einem schlechteren Jahresergebnis.

In den wichtigsten Positionen gab es folgende Abweichungen:

Personalkostenquote: 34,4 % (+ 3,8 % ggü. Vorjahr)
- Materialkostenquote: 50,6 % (- 3,8 % ggü. Vorjahr)

Der Anstieg der Rückstellung im Produktionsbereich betrifft den erhöhten Rückstellungsbedarf für Abnahmeverpflichtungen.

2.3. Darstellung der Finanzlage

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Geschäftsausstattung und zur Erweiterung der Produktionskapazitäten im Umfang von 898 T€ getätigt.

Die bestehende Linie für Betriebsmittelkredite in Höhe von 4,8 Mio. € wurde im Laufe des Jahres 2023 zum Teil beansprucht, was weiterhin auf Grund der höheren Bestände notwendig war. Der Wert zum 31.12.23 betrug 0,8 Mio. €. Der entsprechende Abbau der Bestandssumme steht weiterhin im Fokus der Geschäftsleitung.

Ein Bestandsabbau in Höhe von 0,7 Mio. € in 2023 muss fortgeführt und dem Umsatz angepasst werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von 3,9 Mio € auf 1,8 Mio € gesunken. (Finanzierungsdarlehen Gebäude eta plus). Die Liquidität lag zum 31.12.2023 bei 395 T€.

2.4 Darstellung der Vermögenslage

Das Eigenkapital verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 6 % auf 8,4 Mio. €, das entspricht einer Eigenkapitalquote von 55 %.

Die Vorräte reduzierten sich aufgrund der sich entspannenden Versorgungssituation von 7,6 Mio. € auf 6,9 Mio. €. Der 2023 begonnene Abbau wird in 2024 fortgesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von 2,6 Mio. € auf 1,9 Mio. € zurückgegangen, was eine Folge des Umsatzrückgangs war.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen nahezu unverändert 1,9 Mio. €.

Die gesamten Rückstellungen inklusive Gewährleistungsrückstellungen sowie den Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen lagen zum Stichtag 31.12.23 mit 3,0 Mio. € um 0,5 Mio. € über dem Vorjahreswert.

2.5 Angaben zu den finanziellen Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalquote ist bedingt durch die gesunkene Bilanzsumme von 52 % auf 55 % gestiegen. Die Eigenkapitalrendite im Geschäftsjahr 2023 beträgt -2,0 %. Das EBIT liegt bei 464 Mio. €. Der Cash Flow ist im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 0,4 Mio. € um 1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr gesunken.

3. Prognosebericht

Umsatzentwicklung mit verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die eta plus gmbh eine Fortsetzung der Umsätze mit verbundenen Unternehmen auf einem niedrigeren, aber stabilen Niveau. Obwohl wir keine signifikante Wachstumsdynamik prognostizieren, bleibt die Geschäftsbeziehung in diesem Segment fest und bietet eine verlässliche Grundlage für unsere operativen Planungen.

Die Umsatzentwicklung in den Fremdmärkten zeigt sich für das Jahr 2024 weniger vielversprechend. Die Herausforderungen liegen insbesondere in den langfristigen Auswirkungen der Pandemie, die zu umfangreicher Vorratslagerhaltung bei unseren Kunden geführt hat. Zusätzlich trägt eine zunehmende Marktsättigung dazu bei, dass die Nachfrage nach unseren Produkten stagniert. Diese Faktoren führen zu einer schwierigeren Absatzsituation in unseren Zielmärkten.

Das Geschäftsjahr 2024 wird voraussichtlich von einer intensivierten Marktverdrängung geprägt sein, wobei Konkurrenzunternehmen vermutlich Preissenkungen als strategisches Mittel einsetzen werden. Diese Entwicklung könnte Druck auf unsere Preisgestaltung ausüben und erfordert eine flexible Anpassung unserer Vertriebsstrategien, um unsere Marktposition zu sichern und Margen zu schützen.

Im Bereich der technologischen Entwicklung stehen wir vor der Einführung neuer Ladesysteme für die Elektromobilität. Diese Produkte befinden sich aktuell in der abschließenden Entwicklungsphase und werden voraussichtlich erst nach 2024 marktreif sein. Für das Geschäftsjahr 2024 können daher noch keine konkreten Umsatzbeiträge aus diesem innovativen Segment prognostiziert werden. Diese Situation verhindert eine umfassend positive Prognose in Bezug auf unser Innovationspotenzial für das kommende Jahr.

Zusammenfassend steht die eta plus gmbh vor einem herausfordernden Geschäftsjahr 2024. Während wir in einigen Bereichen Stabilität erwarten, sind die Unsicherheiten in anderen Marktsegmenten deutlich und könnten unsere Geschäftsergebnisse negativ beeinflussen. Es wird essenziell sein, unsere Anpassungsfähigkeit unter Beweis zu stellen und proaktiv auf die veränderten Marktbedingungen zu reagieren, um die Unternehmensziele in einem schwierigen Umfeld zu erreichen.

4. Risiko-/Chancenbericht

4.1. Risikobericht

Generell gilt ein zwischenzeitlich kontrollierbares Pandemierisiko für das gesamte Geschäftsjahr 2024 in Bezug auf die Erhaltung der operativen Prozesse. Das stringente Hygienekonzept aus den Vorjahren wurde bereits nicht mehr für 2023 verlängert.

Hinsichtlich des andauernden Russland/Ukraine-Konflikts wurden sowohl auf Lieferanten- als auch auf Kundenseite die eventuellen Risiken abgefragt und bewertet. Aufgrund des Lieferanten- und Kundenportfolios der eta plus electronic gmbh ist momentan nicht von einer negativen Beeinträchtigung des Geschäftes auszugehen.

Dieses Risiko ist neben anderen Risiken (und Chancen) in einer Chancen-Risiken-Matrix bewertet worden. Diese Chancen-Risiko-Bewertung wird als internes Instrument geführt und kontinuierlich fortgeführt.

Für den grafischen Markt liegt weiterhin ein branchenspezifisches Risiko der UV-Mitteldrucklampe in der Einführung der LED-Technologie. Diese Leuchtmittel entwickeln sich im Wellenlängenbereich des langwelligen UVA zu wettbewerbsfähigen Alternativen zur UV-Mitteldrucklampe und werden in UVA-spezifischen Anwendungen mittel- bis langfristig die Mitteldrucklampen verdrängen. Der Umstieg auf LED als kalte monochromatische Lichtquelle stellt sich auch weiterhin in traditionellen UV-Märkten schwieriger dar als angenommen. Mit der bereits stattgefundenen Entwicklung passender LED-Versorgungskonzepte haben wir auch für diese LED-Technologie Lösungen zu bieten, sofern Kostenziele der Systeme nachhaltig erreicht und gehalten werden.

Um die LED-Technologie und deren Fortschritte bei der Entwicklung leistungsstärkerer Aggregate zu beobachten sind wir ständig im Austausch mit LED-Herstellern und verfolgen auch intern anwendungsbezogene Projekte.

Ertragsorientierte Risiken liegen vor allen Dingen in weiteren Energiekosten- und Personalkostensteigerungen begründet. Dies gilt nicht nur für die Elektronikkomponenten sondern ebenso auch für alle anderen bezogenen Warengruppen und Dienstleistungen.

Produktspezifische Risiken liegen sowohl bei Lampen wie auch den elektronischen Vorschaltgeräten in der hohen Komplexität der Produkte selbst und auch in der dort typischen hohen Qualitätsanforderung an die verwendeten Komponenten und Rohmaterialien. Das Risiko erhöhter Gewährleistungsansprüche minimieren wir weiter durch eine konsequente Qualitätsvorausplanung, aufwändigste Testverfahren und die stetige Verbesserung der Prüfungs- und Validierungsverfahren.

Die aktuelle Entwicklung der KPIs (Key Performance Indicators) in beiden Produktionsbereichen zeigen sowohl im Hinblick auf Produktivität, Anzahl Reklamationen und Ausschuss/FPY (First Pass Yield) deutliche Verbesserungen auf.

Auch die Lieferantenreklamation zeigen eine deutliche Reduzierung auf, so dass hier eine nachhaltige Qualitätssteigerung erzielt werden konnte.

Die Einführung eines CAQ-Systems zum systematischen Aufbau eines IT-gestützten Qualitätsprozesses ist 2023 in Auftrag gegeben worden und sollte 2024 abgeschlossen werden.

Gegen Forderungsausfälle von Kunden ist die eta plus vollumfänglich abgesichert.

4.2. Chancenbericht

Um die Abhängigkeit von der grafischen Industrie zu verringern, wird der technologische Entwicklung insbesondere im Bereich der Einführung neuer Ladesysteme vorangetrieben.

Die Erarbeitung von neuen Produkten sowohl für den Bereich der elektronischen Vorschaltgeräte als auch für den Bereich der Elektromobilität wird fortgeführt.

4.3. Nachhaltigkeitsbericht

Im Rahmen der Verbesserung der Nachhaltigkeit der Aktivität von eta plus wurden im Rahmen einer Analyse zum Status des Umweltmanagements eine Potentialanalyse erstellt. Basierend auf der Gap-Analyse ist entschieden worden, die Schritte hin zu einer Qualifizierung im Rahmen der ISO 14001 "Umweltmanagementsystems" zu beschreiten. Die Zertifizierung gemäß ISO 14001 soll im Rahmen der allgemeinen Zertifizierung Mitte 2024 erfolgen.

 

Nürtingen, im März 2024

Uwe Uhlemann, Geschäftsführer

Die eta plus electronic gmbh nimmt im vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt.

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des unabhängigen Abschlussprüfers

An die eta plus electronic gmbh, Nürtingen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der eta plus electronic gmbh, Nürtingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der eta plus electronic gmbh für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Göppingen, 02. Mai 2024

W-P-G Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Helmut Schwarz, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.