Falk Objekt XXXVI GmbH & Co. KG
Selbe AdresseInstitute für Factoring-Geschäfte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Huber seit 13.3.2019 | Vorstandsmitglied |
Metin Sezer seit 26.3.2018 | Vorstandsmitglied |
Walter Rott seit 21.1.2003 | Vorstandsmitglied |
Marshall Emmanuel Dr. Kavesh seit 6.11.2001 | Vorstandsmitglied |
Hans Dr. Huber seit 6.11.2001 | Vorstandsmitglied |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
European Computer Telecoms AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Das UnternehmenDie European Computer Telecoms AG (im Folgenden: ECT AG) ist die Muttergesellschaft des ECT-Konzerns. Die ECT AG besitz 100% der Anteile an Ihren Vertriebs- und Servicegesellschaften in Deutschland, USA, England, Frankreich und den Niederlanden. Gemäß der gesetzlichen Vorgaben erfolgt keine Konsolidierung der Tochtergesellschaften und es wird kein Konzernabschluss aufgestellt. 1.1. GeschäftstätigkeitSeit über fünfundzwanzig Jahren entwickelt ECT Basistechnologien für Sprachmehrwertdienste und rüstet Netzbetreiber mit Gesamtlösungen für profitable Dienste aus. Unser Fokus liegt auf dem kommerziellen Erfolg unserer Kunden. Deshalb werden unsere Lösungen von führenden Netzbetreibern wie BT, KPN, Proximus, Sunrise, Talktalk, TeliaSonera, Telenor und VodafoneZiggo primär in Europa eingesetzt. Bei der Entwicklung unserer Lösungen realisieren wir diejenigen Leistungsmerkmale, die für die Kaufentscheidung des Endkunden maßgeblich sind. Hierbei fordern wir Netzbetreiber geradezu heraus, uns ihre Wunschlisten mitzuteilen: Schließlich ist jeder Netzbetreiber näher am Endkunden als wir es sind, und weiß am besten, was er braucht, um einen Dienst gewinnbringend zu betreiben. Unser Kern-IPR befindet sich in unserer Plattform (Low Code Application Plattform für Telekommunikationsnetze (T-LCAP, s. 1.2 u.). Gleichzeitig wandeln wir unsere Applikationen für Netz- und Mehrwertdienste in sog. Packaged Business Capabilities, die mit der T-LCAP vermarktet werden sollen, um. 1.2. KonzernstrukturDer Vertrieb der Systemlösungen erfolgt im Wesentlichen über fünf Vertriebstöchter, welche sich zu 100% im Besitz der ECT AG befinden. Non-Executive Board of Director European Computer Telecoms AG Marshall E. Kavesh, CEO // Hans Huber, CTO// Wolfgang Huber, Deputy CTO// Walter Rott, CTO// Metin Sezer, Deputy CTO - European Computer Telecoms BV - - European Computer Telecoms Ltd. - - ECT Vetriebs- und Service GmbH - - European Computer Telecoms SAS - - European Computer Telecoms Inc. - 1.3. UnternehmensführungIm Berichtsjahr verantwortete die Geschäfte von ECT ein fünfköpfiges Vorstandsteam. Drei Mitglieder des Vorstandes haben zugleich das Unternehmen gegründet und somit seine Unternehmensstrategie und sein geistiges Eigentum von Anfang an maßgeblich mitentwickelt. Das vierte Mitglied, Hr. Metin Sezer, ist bereits seit 24 Jahren im Unternehmen. Das fünfte Mitglied, Hr. Wolfgang Huber, ist ebenfalls bereits seit 19 Jahren im Unternehmen. Der Vorstand und die Geschäftsführer der Vertriebstöchter führen das operative Tagesgeschäft und bilden den erweiterten Führungskreis. Zusätzlich zum Vorstand, der für das gesamte Unternehmen verantwortlich ist, tragen alle Mitglieder des Führungskreises Umsatz- und Ergebnisverantwortung. 1.4. Grundzüge des VergütungssystemsDas für alle Mitarbeiter(innen) erfolgsorientierte Vergütungssystem spiegelt die unternehmerische Prägung unseres Unternehmens wider. Unser Bonusprogramm sieht für nahezu jede(n) Mitarbeiter(in) einen leistungsorientierten Bonus vor. Die Höhe des Bonus bestimmt sich u.a. nach der individuellen Leistung und Zielerfüllung sowie nach der Gesamtleistung des Unternehmens. 1.5. Finanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung, Interpretation und Optimierung der Umsatzentwicklung. Ebenso erfolgt die ständige Beobachtung des Finanzstatus. Das EBITDAund der Jahresüberschuss sind jederzeit präsent und geben Aufschluss hinsichtlich der Ausgaben und Kosten. Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgen monatlich. 1.6. Allgemeine Aussagen zur EntwicklungInnerhalb der Telekommunikationsbranche haben sich technologisch die Virtualisierung im Allgemeinen sowie der Industriestandard zu virtualisierten Netzfunktionen (NFV) endgültig etabliert. Seit 2018 liefert unser Unternehmen an Neukunden lediglich virtualisierte Lösungen, was unsere Rohmarge erhöht und uns die kostengünstige, weltweite Implementierung unserer Lösungen per Fernzugriff ermöglicht. 2. ErtragslageDie ECT AG erzielt ihre Umsätze vorwiegend über die Transfer-Preis-Vereinbarungen mit den Vertriebs- und Servicegesellschaften. Zielsetzung ist es, die Kunden über die jeweilige, regional zuständige Tochtergesellschaft zu bedienen. Im Vergleich zu den Vertriebs- und Servicegesellschaften erbringt die ECT AG nur geringfügig Wartungs- oder Serviceleistungen direkt für Endkunden und unterhält keinen eigenen Direktvertrieb. Aufgrund gewachsener Kundenbeziehungen oder aufgrund von rechtlichen Rahmenbedingungen werden einzelne Vertriebs- und Wartungsverträge auch von der ECT AG direkt abgeschlossen. In der ECT AG betragen die betrieblichen Erträge EUR 10,13 Mio. (Vorjahr EUR 11,96 Mio.). Die betrieblichen Erträge setzen sich aus den Komponenten Umsatzerlöse, Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, andere aktivierte Eigenleistungen und sonstige betriebliche Erträge zusammen. Hierin sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von EUR 3,30 Mio. enthalten. Gegenüber dem Vorjahr sind die Materialaufwendungen um TEUR 243 gesunken auf TEUR 280 und bei einer um durchschnittlich 11 Personen gestiegenen Beschäftigtenzahl sind die Personalaufwendungen um TEUR 483 gesunken auf EUR 8,66 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Abschreibungen des Anlagevermögens um TEUR 483 gestiegen auf EUR 2,23 Mio. und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gestiegen auf EUR 2,42 Mio. (+ EUR 0,56 Mio.). Unter Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses von EUR 3,51 Mio. (im Vorjahr EUR 1,88 Mio.) wird ein Jahresüberschuss von TEUR 57 (Vorjahr EUR 0,47 Mio.) ausgewiesen. Dieses erfolgte wie auch in den Vorjahren unter anderem durch die Ausschüttung der Gewinne aus den Tochtergesellschaften in den Niederlanden und UK aus dem Geschäftsjahr 2023 sowie den vereinnahmten Gewinnen aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der inländischen Tochtergesellschaft. Die Planerwartung für das Jahr 2023, bei der ein ausgeglichenes Jahresergebnis nach Steuern prognostiziert war, ist erfüllt worden. Mit dem Jahresüberschuss von TEUR 57 zeigt sich der Vorstand der ECT AG angesichts der angespannten, allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung zufrieden. 3. VermögenslageDie Bilanzsumme der ECT AG zum 31. Dezember 2023 reduzierte sich leicht: Im Vergleich zum Vorjahr sank diese auf EUR 14,74 Mio. gegenüber EUR 14,85 Mio. im Vorjahr. Das Anlagevermögen sank ebenfalls lediglich geringfügig von EUR 8,59 Mio. auf EUR 8,07 Mio. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme von 45 Prozent ist im Vergleich zum Vorjahr von 42 Prozent gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von insgesamt EUR 6,34 Mio. liegen um EUR 0,61 Mio. über dem Vorjahresbestandswert. Der Anstieg ist dabei insbesondere auf den Ausweis der Forschungszulage i.H.v. EUR 2,78 Mio. für die Jahre 2020 bis 2023 als sonstigen Vermögensgegenstand zurückzuführen. Die Auszahlung der Forschungszulage für die Jahre 2020 bis 2022 i.H.v. 2,03 Mio EUR ist im Geschäftsjahr 2024 erfolgt, die Auszahlung der Forschungszulage für das Jahr 2023 wird im 4.ten Quartal 2024 im Rahmen der Steuererklärung für 2023 erfolgen. In der ECT AG stieg das Eigenkapital im Berichtsjahr von EUR 8,19 Mio. auf EUR 8,36 Mio. Die Eigenkapitalquote stieg dabei leicht auf 57% (Vorjahr 55%). 4. Finanzlage4.1. FinanzierungIm Rahmen unseres Finanzmanagements sind wir bestrebt, zum einen eine solide Liquiditätsposition mit ausreichender finanzieller Flexibilität zu sichern und zum anderen eine optimale Kapitalstruktur bei geringen Kapitalkosten aufrecht zu erhalten. Im Berichtsjahr verfügten wir über eine Kreditlinienvereinbarung mit einem Kreditinstitut. Diese Vereinbarung wurde in ausreichender Höhe verlängert. Im Berichtsjahr wurde diese nur geringfügig in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um EUR 0,43 Mio. auf EUR 3,39 Mio. gesunken. 4.2. Cash-FlowDie ECT AG erwirtschaftete einen Finanzmittelbestand in Höhe von TEUR 7 für 2023. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit EUR 1,26 Mio. positiv. Dem gegenüber steht ein negativer Cashflow aus Investitionstätigkeit i.H.v. EUR 1,61 Mio. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt in 2023 aufgrund von Zins- und Tilgungsleistungen sowie aufgrund von Einzahlungen von Unternehmenseignern + EUR 0,28 Mio. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft Darlehensverbindlichkeiten aus langfristigen Verträgen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 471 planmäßig zurückgeführt. Im Geschäftsjahr 2024 belaufen sich die Tilgungen auf EUR 1,35 Mio. Im Geschäftsjahr 2023 hat die ECT AG Darlehen gegenüber den Vorständen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 690 TEUR aufgenommen. 5. Forschung und EntwicklungEs werden neu entstehende Technologien sowie Anwendungsgebiete laufend untersucht (Basisforschung) sowie daraus resultierende, neue Ideen mittels Agile-Entwicklungsmethoden kurzfristig ausprobiert und mit Kunden getestet. Hierdurch sollen einzigartige Produkte entstehen, die nur über unser Unternehmen erhältlich sind. Im Berichtsjahr setzten wir insbesondere das im Vorjahr begonnene R&D-Projekt zur Entwicklung eines MetaCompilers (MC) (+graphisch unterstütztem Softwarekompositionstool) fort, um 5G-Kommunikationsdienste - Packaged Business Capabilities (PBC) miteinander zu verbinden & als ein zusammenhängendes Softwareprogramm auszuführen. Die gesamten F&E Aufwendungen im Jahr 2023 belaufen sich auf EUR 4,4 Mio. Zum 31.12.2023 hat die ECT AG, wie in den Vorjahren, das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ausgeübt und in 2023 Entwicklungsleistungen in Höhe von EUR 1,70 Mio. aktiviert. Gleichzeitig wurden Abschreibungen auf diese Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1,70 Mio. gebucht. 6. Risikobericht6.1. RisikomanagementDie Geschäftsleitung analysiert regelmäßig sowohl strategische als auch operative Risiken. Das Reporting der wesentlichen Risiken an den Vorstand und den Aufsichtsrat erfolgt turnusmäßig einmal im Quartal, bei unerwarteten Risiken unmittelbar. 6.2. UmfeldrisikenFür die Generierung von Neugeschäft wird aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung ein eher zurückhaltender Verlauf erwartet, wohingegen bereits eine Belebung im Geschäft mit Bestandskunden bezüglich Ausbau und technologischer Weiterentwicklung bestehender Anwendungen bemerkbar wird. Der Krieg in der Ukraine und den darauffolgenden Sanktionspaketen gegen den Agressor Russland, welche u.a. Export-/Importbeschränkungen und steigende Energiekosten zur Folge haben, könnten zu signifikanten Rückgängen des Wirtschaftswachstums führen. Eine Beurteilung des Ausmaßes und der Dauer auf die globale Wirtschaft ist aus heutiger Sicht quantitativ nicht abschließend möglich. Auf Basis der durchgeführten Analysen wird nicht von einer Bestandsgefährdung der ECT AG ausgegangen. Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hat weiterhin keine negative Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung gezeigt. Ein langfristiger Effekt ist jedoch nicht auszuschließen. Obgleich unser Kundenstamm nahezu ausschließlich aus großen sog. First-Tier-Netzbetreibern besteht, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es bei sich abschwächender Konjunktur zu Forderungsausfällen kommt. Diese Umfeldrisiken können sich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens auswirken. 6.3. WettbewerbWir sind in unseren Geschäftsbereichen starkem Wettbewerb ausgesetzt, sowohl durch die großen Telekomausrüster als auch durch regionale Anbieter und Technologieunternehmen, die auf einen unserer Geschäftsbereiche spezialisiert sind. Wir können einen Rückgang des durchschnittlichen Umsatzes pro Kunde nur bedingt durch die Gewinnung von Neukunden ausgleichen, da der Wettbewerbsdruck auch die Kundengewinnungskosten in die Höhe treibt. 6.4. ProduktentwicklungDer Erfolg von ECT hängt davon ab, dass wir weiterhin neue und innovative Leistungsmerkmale und Produkte rechtzeitig entwickeln und im Markt einführen. Zudem müssen unsere Entwicklungen in der Lage sein, Kundenwünsche und -anforderungen weiterhin kosteneffektiv und rechtzeitig zufrieden zu stellen. Im Bereich der Produktentwicklung ist das Basiswissen in der bestehenden Entwicklungsmannschaft konzentriert. Es ist nicht gewährleistet, dass es ECT gelingen wird, Führungskräfte und Mitarbeiter(innen) in Schlüsselpositionen innerhalb der Entwicklung zu halten bzw. neue Mitarbeiter(innen) mit entsprechender Qualifikation in ausreichendem Maße einzustellen. Der Ausfall eines Technikvorstandes bzw. anderer Führungskräfte aus der Entwicklung könnte wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens haben. 6.5. IT/Telekommunikations-InfrastrukturDer Erfolg der ECT hängt entscheidend von der dauerhaften und ununterbrochenen Funktionalität des eigenen Test- und Entwicklungsnetzes, der IT-Systeme und der angemieteten Infrastruktur ab. Das Netz, die Entwicklungs- und Wartungssysteme sowie die allgemeinen Computer- und Steuerungssysteme können aufgrund von physischen oder elektronischen Einbrüchen, Computerviren, Feuer, Naturkatastrophen, einer Beschädigung durch Dritte oder Fehlern in Drittsystemen, z.B. bei der Stromversorgung, ausfallen. Auch ein Datenverlust trotz vorhandener Sicherungssysteme kann nicht ausgeschlossen werden. Diesen Risiken begegnen wir durch die Redundanz (Verdopplung) der Systeme, Schutzsysteme, wie Firewalls und Virenscans, regelmäßige technische Überprüfungen, Gebäude- und Zugriffssicherungen, usw. 6.6. Finanzrisiken6.6.1. FremdwährungsrisikoWährungsschwankungen, vornehmlich beim Britischen Pfund und US-Dollar, können sich auf unsere Fertigungskosten sowie auf unsere Einnahmen aus Verkäufen außerhalb der Euro-Zone auswirken. Zur Reduzierung des Fremdwährungsrisikos bevorzugen wir stets die Angebotsabgabe in Euro. Auf der Einkaufsseite bevorzugen wir ebenfalls Lieferanten und Preisvereinbarungen in Euro und beziehen aktuell keine Schlüsselkomponenten in USD. Aufgrund der zunehmenden Auslieferung unserer Systeme als reine Softwarelösung wurde das Fremdwährungsrisiko auf der Einkaufsseite in den letzten Jahren drastisch reduziert. 6.6.2. Risiken der ZahlungsstromentwicklungDie Verträge, die wir gegenwärtig mit früheren Monopolisten und größeren Netzbetreibern schließen, sehen längere Vertriebs- und Umsetzungszyklen vor. Ein hoher Einsatz an Ressourcen ist deshalb Voraussetzung, bevor wir größere Aufträge gewinnen und Einnahmen aus diesen erzielen. Darüber hinaus schwanken unsere Umsätze durch Großprojekte: Ein einziger Verkauf kann einen erheblichen Teil unseres Jahresumsatzes ausmachen. Während der Pandemie ist es zu Verzögerungen in der Realisierung von Großprojekten gekommen, weil sich unsere Kunden aufgrund von COVID-Maßnahmen nicht imstande sahen, in den Projekten mitzuarbeiten. Zukünftige Zahlungsströme sind somit Schwankungen unterworfen, was sich nachteilig auf die Ertragslage sowie die Liquidität des Unternehmens auswirken kann. Aus diesem Grund haben wir die Einführung von Vertriebsmodellen mit wiederkehrenden, regelmäßigen Umsätzen intensiviert. 6.6.3. Liquiditäts- und RefinanzierungsrisikoEs werden umfangreiche Finanzplanungsinstrumente zur Überwachung und Steuerung der Liquidität konzernweit eingesetzt. Künftige Großaufträge mit einem Gesamtwert von mehreren Millionen Euro könnten jedoch unseren Cash Flow negativ beeinflussen, so dass die Abdeckung etwaiger Finanzierungslücken durch Kreditlinien erfolgen müsste. Wir haben dieses Risiko dadurch reduziert, dass wir Anzahlungen sowie an Meilensteine geknüpfte Zwischenzahlungen zu vereinbaren versuchen. Im Falle eines unerwarteten, starken Rückgangs der Vertriebsumsätze könnte sich die vorhandene Liquidität je nach Dauer und Größe des Rückgangs als unzureichend erweisen. Im Hinblick auf die Entwicklungen am Finanzmarkt haben wir uns entschieden, eine Zwei-Banken-Strategie zu implementieren. Dieses soll unsere Unabhängigkeit von Geschäftsinteressen einer einzelnen Bank sicherstellen und den Zugang zu ergänzenden Finanzierungsinstrumenten ermöglichen. 6.6.4. Risiken aus ZinssatzänderungenZur Begrenzung des Zinsänderungsrisikos werden grundsätzlich keine Geschäfte mit variablen Zinssätzen abgeschlossen. 6.6.5. Risiken aus RechtsstreitigkeitenZum Berichtszeitpunkt ist die ECT AG in der Abstimmung mit der Deutsche Rentenversicherung Bund bzw. derer Einzugsstelle aufgrund eines Bescheides wegen sozialversicherungsrechtlicher Beschäftigung. Zur Berücksichtigung des finanziellen Risikos wurden hierfür im Geschäftsjahr angemessene Rückstellungen gebildet. 7. ChancenWir sehen in der Zukunft gute Chancen für unser Unternehmen. Insbesondere erwarten wir aus der vorgenommenen Neupositionierung unserer Basistechnologie, unseres Portfolios und unseres Unternehmens eine erhöhte Vertriebsleistung. Die Implementierung unserer T-LCAP bei wichtigen Bestandskunden schreitet in 2024 wie geplant voran. Wir erwarten darauf aufbauend sowohl Folgeaufträge von Bestandskunden als auch die Gewinnung von Neukunden aufgrund der resultierenden Referenzen. In 2024 werden wir unsere Lösungen auch in unserer eigenen bzw. in einer gehosteten Cloud für unsere Kunden sowie zu Demonstrationszwecken zur Verfügung stellen. Wir beabsichtigen damit, die Eintrittsbarrieren für die Aufnahme eines Dienstes auf Basis unserer Technologien massiv zu senken. Es wird unseren Kunden zukünftig möglich sein, ihre Services / Dienste mit Hilfe der von uns gehosteten und gepflegten Serviceplattform anzubieten. Der Umfang des dafür notwendigen Implementierungs- und Integrationsprojektes wird sich drastisch reduzieren und verkürzen. 8. PrognoseberichtDer Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2024 ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Wir erwarten im zweiten Halbjahr wesentliche Geschäftsabschlüsse, die zu einem großen Anteil auch noch im Jahr 2024 realisiert werden können. Aufgrund von bestehenden Gewinnvorträgen der Tochtergesellschaften aus Vorjahren gehen wir jedoch davon aus, dieses durch erhöhte Dividenden aus den Töchtern ausgleichen zu können. Für das Jahr 2024 rechnen wir somit mit einem ausgeglichen Jahresüberschuss. Für 2025 planen wir ebenfalls mit einem ausgeglichen Jahresüberschuss.
München, den 30. September 2024 Marshall E. Kavesh Hans Huber Wolfgang Huber Walter Rott Metin Sezer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma European Computer Telecoms AG mit Sitz und Gegenstand des Unternehmens im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 133859 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die ECT AG übt das Wahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände aus. Es werden die angefallenen Personalkosten im Rahmen der Entwicklung aktiviert. Fremdkapitalzinsen werden nicht eingerechnet. Nach Fertigstellung werden die Entwicklungsprojekte linear über fünf Jahre abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Herstellungskosten werden die angefallenen Personalkosten aktiviert. Fremdkapitalzinsen werden nicht eingerechnet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs 2023 voll abgeschrieben worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung zu dem am Stichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde zu gewogenen Durchschnittswerten unter Berücksichtigung des niedrigeren, beizulegenden Wertes zum Stichtag angesetzt. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde durch körperliche Bestandsaufnahme zum 31. Dezember 2023 (Stichtagsinventur) festgestellt. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen betrifft bezogene Leistungen, die im Rahmen der Erstellung von Softwaremodulen entstanden sind, die Bewertung erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 1.700 an; diese wurden aktiviert. Angaben zum Anteilsbesitz
Den angegebenen Ergebnissen der Tochtergesellschaften liegen die vorliegenden aufgestellten Jahresabschlüsse zum 31.12.2023 zugrunde. Die Umrechnung der auf Fremdwährung lautenden Beteiligungsansätze erfolgte auf Basis der historischen Anschaffungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen aus Dividendenausschüttungen und Forderungen aus Ausleihungen enthalten. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt Euro 2.500.000,00 und entspricht 2.399.980 Aktien zu Euro 1,04167535. Eigene Anteile Mit Vertrag vom 17.09.2019 erwarb die Gesellschaft 18,18 % der Anteile an der stillen Gesellschaft PVM GmbH & Co. ECT-Beteiligungs GbR mit Haftungsbeschränkung (PVM). Die PVM hält insgesamt 30,25% der Aktien an der European Computer Telecoms AG. Somit liegt eine wechselseitige Beteiligung vor. Mittelbar hält die Gesellschaft weitere 5,5% eigene Anteile. Der darauf entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt EUR 137.449,06. Die Beteiligung an der PVM wird unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesen. Kapitalrücklage In 2023 wurde die noch ausstehende Einlage der ECT Beteiligungs-Gbr abgerufen und in die Kapitalrücklage eingebracht. Einlagen stiller Gesellschafter Mit Vertrag vom 28.01.1998 hat sich an der Gesellschaft als typisch stiller Gesellschafter die PVM GmbH & Co. ECT Beteiligungs-GbR mit Haftungsbeschränkung (vormals Kraus-von Wesendonk und Partner GmbH & Co. ECT Beteiligungs-GbR mit Haftungsbeschränkung) beteiligt. Die Einlage des stillen Gesellschafters betrug ursprünglich Euro 460.162,69, sie ist durch Verluste vollständig aufgebraucht. Das negative Kapitalkonto des stillen Gesellschafters wird solange außerbilanziell fortgeführt, bis das Kapitalkonto durch zuzurechnende Gewinne wieder einen positiven Saldo aufweist. Bilanzgewinn Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt Euro 57.143,00. Im Jahresabschluss sind Gewinne eines Gewinnabführungsvertrages in Höhe von Euro 16.987,05 enthalten. Unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrages von Euro 2.910.442,65 ergibt sich ein Bilanzgewinn von Euro 2.967.585,65. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Ausleihungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern, dem Finanzamt und gegenüber dem stillen Gesellschafter. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Ausschüttungssperre In Höhe der Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände (TEUR 5.856) besteht gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Gewinnausschüttungssperre. Kapitalkonto des stillen Gesellschafters Das Kapitalkonto des stillen Gesellschafters beträgt zum 31.12.2023 EUR -1.109.232,17. Es hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außergewöhnliche Erträge aus der Gewährung von Forschungszulagen (TEUR 2.772) und der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 525). Sonstige Angaben Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehören an: Lothar Lutz, Dipl.-Ing., Pensionär (Vorsitzender) bis 09.09.2023 Wolfgang Burghardt, Dipl.-Ing., Pensionär (Vorsitzender seit 02.11.2023) Wolf-Dieter Laiblin, Rechtsanwalt, Pensionär (stellvertretender Vorsitzender seit 02.11.2023) André-Torsten von Appen, Dipl.-Ing. (FH), seit 02.11.2023 Vorstand Mitglieder des Vorstandes waren im Geschäftsjahr 2023: Dr. Marshall E. Kavesh, Dipl.-Wirtschaftswissenschaftler (Vorstandsvorsitzender) Dr. Hans Huber, Dipl.-Physiker Walter Rott, Dipl.-Ingenieur Metin Sezer, Dipl.-Informatiker Wolfgang Huber, Dipl.-Informatiker Gesamtbezüge des Vorstands Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen für 2023 TEUR 1.147. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf TEUR 60. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt dem Aufsichtsrat vor, den Bilanzgewinn von EUR 2.967.585,65 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag 31.12.2023 sind Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der European Computer Telecoms AG haben, nicht eingetreten.
München, den 30. September 2024 Marshall E. Kavesh Hans Huber Walter Rott Metin Sezer Wolfgang Huber
Bericht des Aufsichtsrats
München, den 31.10.2024 Aufsichtsrat der European Computer Telecoms AG München An die Hauptversammlung der European Computer Telecoms AG, München Betr. Jahresabschluss zum 31.12.2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Der Aufsichtsrat der European Computer Telecoms AG, München (nachfolgend "Gesellschaft" genannt), hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Gesellschaft zum 31.12.2023 entsprechend den gesetzlichen Vorschriften (§171 AktG) geprüft, insbesondere im Hinblick auf die Recht-, Ordnungs- und Zweckmäßigkeit der Vorlagen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde von der DFP Feß & Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in 66111 Saarbrücken mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Zur Prüfung des Jahresabschlusses durch diese Wirtschaftsprüfungsgesellschaft werden Einwendungen seitens des Aufsichtsrats nicht erhoben. Auf eine Teilnahme des Prüfers an der Hauptversammlung wird verzichtet. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der Gesellschaft aufgrund regelmäßiger Sitzungen und Berichterstattungen des Vorstands an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates laufend überwacht. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts werden vom Aufsichtsrat Einwendungen nicht erhoben und es wird der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss gebilligt. In Abstimmung mit dem Vorstand schlägt der Aufsichtsrat vor, den im Geschäftsjahr 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 2.967.585,65 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DFP Feß & Kollegen GmbH Saarbrücken wird erneut für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 vorgeschlagen.
Wolfgang Burghardt, Vorsitzender des Aufsichtsrates Andre-Torsten von Appen, stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates Wolf- Dieter Laiblin, Aufsichtsrat sonstige Berichtsbestandteile
München, den 30. September 2024 Marshall E. Kavesh Hans Huber Walter Rott Metin Sezer Wolfgang Huber Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die European Computer Telecoms AG, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der European Computer Telecoms AG, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der European Computer Telecoms AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 30. September 2024 DFP
Feß & Kollegen GmbH
Dipl.-Kaufmann Ottmar Feß, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kaufman Ralf Marquis, Wirtschaftsprüfer |
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