Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 150028
Eingetragen
24.10.1973
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Futtermitteln für sonstige Tiere
Gegenstand
1. Die Herstellung und der Vertrieb von Vormischungen für die Futtermittel- und Lebensmittelindustrie sowie von Futtermitteln, Lebensmitteln und Wirkstoffen. 2. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte und Handlungen vornehmen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind, andere Gesellschaften gründen oder erwerben oder sich an ihnen beteiligen oder ihre Geschäfte führen.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Prokura
Sigrid Duijn
seit 16.1.2024
Prokura
Tim Abeling
seit 16.1.2024
Prokura
Andreas Rickelmann
seit 12.5.2017
Prokura
Silvia Niemeyer
seit 15.7.2015
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Franz Otten
seit 23.10.2008
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Miavit GmbH

Essen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Bei dem als Anlage 1-3 beigefügten Jahresabschluss sowie dem Lagebericht in der Anlage 4 handelt es sich um eine nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu. dem vollständigen Jahresabschluss sowie dem Lagebericht der MIAVIT GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006 wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MIAVIT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluß und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt eine zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Quakenbrück, den 05. April 2007

WIBU Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

van Dyk, Wirtschaftsprüfer

BILANZ zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 66.628,50 37.097,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.373,50 54.809,50
2. technische Anlagen und Maschinen 79.455,08 130.553,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 491.742,86 614.571,44 561.184,86
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.037,20 1.034,56
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 90.951,00 91.988,20 58.728,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.392.883,52 3.075.047,90
2. fertige Erzeugnisse und Waren 750.674,18 357.516,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 5.143.557,70 188.907,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.399.028,38 3.003.348,38
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.924.541,90 5.323.570,28 1.361.206,22
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 140.657,96 60.837,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 83.678,33 58.275,77
11.464.652,41 8.948.546,06

PASSIVA

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 0,00 400.000,00
III. stille Gesellschaft Kapital der stillen Gesellschafterin 1.000.000,00 0,00
IV. Gewinnvortrag 1.331.570,03 668.049,51
V. Jahresüberschuss 549.851,77 663.520,52
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 90.951,00 58.728,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 89.598,97
3. sonstige Rückstellungen 149.262,28 240.213,28 107.300,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.100.742,84 2.601.661,96
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 17.200,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.111.659,23 2.565.384,68
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 32.577,49 33.593,72
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.580.837,77 7.843.017,33 1.660.708,70
11.464.652,41 8.948.546,06

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Rohergebnis (inkl. sonstige betriebliche Erträge) 11.383.080,93 10.491.536,48
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.158.686,72 3.714.962,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 943.364,10 5.102.050,82 878.711,46
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 272.030,75 260.701,69
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.881.657,62 4.318.833,57
5. Erträge aus Beteiligungen 81,44 49,82
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71.270,41 65.777,01
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 308.081,47 268.370,35
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 890.612,12 1.115.783,67
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 323.334,24 445.982,88
10. sonstige Steuern 9.481,67 332.815,91 6.280,27
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 7.944,44 0,00
12. Jahresüberschuss 549.851,77 663.520,52

ANHANG zum 31. Dezember 2006

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der MIAVIT GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,-- wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und planmäßig abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten sowie die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Das Disagio wird auf die Laufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten linear abgeschrieben.

Die gebildeten Pensionsrückstellungen beinhalten die Aufwendungen für die in 2004 gewährten Pensionszusagen. Diese sind gemäß den Richttafeln 2005 von Prof. Dr. Klaus Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln auf Basis eines Zinssatzes von 6 % bewertet worden. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungskurs der zu Grunde liegenden Devisenoptionsgeschäfte bewertet.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel im Anschluss dieses Anhanges zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände

Es werden wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen ausgewiesen, die innerhalb eines Jahres fällig sind. Hierin sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1 enthalten. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 1.668,5.

Das Körperschaftsteuerguthaben aus den Vorjahren wird innerhalb von 10 Jahren in gleichmäßigen Raten, beginnend am 30.9.2008, vom Finanzamt zurückgezahlt.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten:

Hierunter wird eine Abgrenzung für Disagio in Höhe von T€ 7,5 (Vorjahr T€ 8,9) ausgewiesen sowie die Versicherungszahlungen in Höhe von T€ 56,1 (Vorjahr T€ 33,9) für das Folgejahr und diverse übrige Kosten in Höhe von T€ 13,6 (Vorjahr T€ 15,5) die für das Folgejahr bereits bezahlt sind.

Stille Gesellschaft

Mit Vertrag vom 27.11./29.11.2006 wurde mit der mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) mbH, Hannover eine Vereinbarung über die Gründung einer stillen Gesellschaft abgeschlossen.

Die Höhe der stillen Beteiligung beträgt 1.000 TEUR. Für die Beteiligung hat die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) GmbH eine 70%-ige Ausfallgarantie übernommen.

Die stille Gesellschaft endet am 31.12.2016. Die stille Beteiligung ist ab dem 30.06.2012 in halbjährlichen Raten von 100 TEUR zurückzuzahlen.

Für die stille Beteiligung ist eine feste Vergütung in Höhe von 7,5% p.a. der jeweiligen geleisteten Einlage zu zahlen. Neben der festen Vergütung erhält die stille Gesellschafterin eine variable Vergütung von 50% des Gewinns, maximal jedoch 2,5 % der Einlage.

Weiterhin ist an die NBB eine Garantieprovision in Höhe von 1% der Einlage zu leisten.

Mit Vertrag vom 30.11.2006 hat sich die Miavit Stefan Niemeyer Leasing GmbH & Co.KG verpflichtet, die feste und variable Vergütung sowie die Garantieprovision zu übernehmen, wenn hierdurch ein Jahresfehlbetrag entsteht oder sich erhöht bzw. wenn diese Beträge nur aus gesetzlich geschützten Eigenkapitalbestandteilen geleistet werden können.

Die MBG nimmt mit ihrer Einlage im Insolvenzfall am Verlust des Unternehmens teil. Sie wird die Forderung nur im Range nach den übrigen Gläubigern, soweit diese nicht Gesellschafter sind, geltend machen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Der Posten sonstige Rückstellungen beinhaltet vor allem Kosten für die Aufbewahrungsverpflichtungen, Urlaubskosten und Berufsgenossenschaft sowie Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten:

Fremdwährungsverbindlichkeiten liegen zum Stichtag nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus:

TEUR
Mietverträgen 7.207,7
Leasingverträgen 959,3
8.167,0

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat Bürgschaften in Höhe von 3.500 TEUR zu Gunsten der MIAVIT Stefan Niemeyer Leasing GmbH & Co. KG übernommen.

Finanzderivate

Die Gesellschaft hat zur Absicherung von Warengeschäften über den 31.12.2006 18 Fremdwährungs-Optionsgeschäfte (Kaufoptionen) in Höhe von 1.481 TUSD abgeschlossen. Der Risikoäquivalenzbetrag beträgt zum Bilanzstichtag 1.135 TEUR.

VERBINDLICHKEITENSPIEGEL zum 31. Dezember 2006

2006
davon mit einer Restlaufzeit von
2005
davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 1 Jahr - 5 Jahre über 5 Jahre Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.100.742,84 2.888.781,90 75.149,75 136.811,19 2.601.661,96 2.393.275,96 66.266,86 142.119,14
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 17.200,00 17.200,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.111.659,23 3.111.659,23 0,00 0,00 2.565.384,68 2.565.384,68 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 32.577,49 32.577,49 0,00 0,00 33.593,72 33.593,72 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.580.837,77 1.580.837,77 0,00 0,00 1.660.708,70 1.660.708,70 0,00 0,00
davon aus Steuern (81.240,62) (81.240,62) (0,00) (0,00) (44.481,01) (44.481,01) (0,00) (0,00)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (6.199,42) (6.199,42) (0,00) (0,00) (101.130,79) (101.130,79) (0,00) (0,00)
7.843.017,33 7.631.056,39 75.149,75 136.811,19 6.861.349,06 6.652.963,06 66.266,86 142.119,14

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen, Maschinen und des Vorratsvermögens sowie durch Globalabtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Das Körperschaftsteuerguthaben eingestellt, dass ab 2008 direkt vom Finanzamt ausgezahlt wird.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 549.851,77. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
gewerbliche Arbeiternehmer 56,0 (Vorjahr 53,3)
Teilzeitbeschäftigte gewerbliche Arbeitnehmer 0,0 (Vorjahr 0,0)
kaufmännische Angestellte 35,0 (Vorjahr 32,0)
Auszubildende 14,5 (Vorjahr 13,0)

Des Weiteren werden 7,0 Aushilfen (Vorjahr 15,0) beschäftigt.

Beirat

Dem Beirat gehören folgende Mitglieder an:

 

Magnus Westerkamp, Vechta-Langförden, Geschäftsführer (Vorsitzender)

 

Heinrich Athmann, Mühlen, Landwirt

 

Christian Nagel, Vechta, Steuerberater

Der Beirat erhielt eine Vergütung von insgesamt 3.000,00 Euro.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer ist bestellt:

 

Herr Stefan Niemeyer, Vechta

Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Essen, im März 2007

MIAVIT GmbH

Stefan Niemeyer, Geschäftsführer

Angaben nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 HGB

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 26.04.2007 festgestellt worden.

ANLAGENSPIEGEL

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2006 Zugänge Zuschreibung (Z) Abgänge Stand 31.12.2006
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 69.821,18 48.732,51 0,00 118.553,69
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 143.732,22 0,00 0,00 143.732,22
Technische Anlagen und Maschinen 2.768.908,41 15.152,83 0,00 2.784.061,24
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.807.697,25 131.097,91 62.858,18 1.875.936,98
Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.720.337,88 146.250,74 62.858,18 4.803.730,44
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 1.034,56 2,64 0,00 1.037,20
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 58.728,00 32.223,00 0,00 90.951,00
59.762,56 32.225,64 0,00 91.988,20
Insgesamt 4.849.921,62 227.208,89 62.858,18 5.014.272,33
Aufgelaufene Abschreibungen
Stand 01.01.2006 Zugänge Zuschreibung(Z) Abgänge Stand 31.12.2006
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 32.724,18 19.201,01 0,00 51.925,19
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 88.922,72 11.436,00 0,00 100.358,72
Technische Anlagen und Maschinen 2.638.355,33 66.250,83 0,00 2.704.606,16
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.246.512,39 175.142,91 37.461,18 1.384.194,12
Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.973.790,44 252.829,74 37.461,18 4.189.159,00
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Insgesamt 4.006.514,62 272.030,75 37.461,18 4.241.084,19
Restbuchwerte
31.12.2006 31.12.2005
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 66.628,50 37.097,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 43.373,50 54.809,50
Technische Anlagen und Maschinen 79.455,08 130.553,08
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 491.742,86 561.184,86
Anzahlungen 0,00 0,00
614.571,44 746.547,44
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 1.037,20 1.034,56
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 90.951,00 58.728,00
91.988,20 59.762,56
Insgesamt 773.188,14 843.407,00

Lagebericht zum 31. Dezember 2006

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unser Unternehmen ist als Produzent in den Bereichen Premix (Vormischungen), Ergänzungsfutter, Mineralfutter und Zusatzstoffe tätig. Des Weiteren sind wir im Rohstoffhandel aktiv. Die Geschäftsräume in Essen und die wesentlichen Maschinen sind von der Stefan Niemeyer Miavit Leasing GmbH & Co.KG angemietet.

Die Entwicklung der Mischfutterbranche war in 2006 durch steigende Preise bei den Rohstoffen beeinflusst. Die Nachfrage nach diesen Produkten ist im abgelaufenen Geschäftsjahr bei leichten Steigerungen relativ konstant geblieben.

Für unser Unternehmen haben sich diese Rahmenbedingungen so ausgewirkt, dass wir ein Umsatzwachstum zu verzeichnen haben, dass neben einer leichten Steigerung der produzierten Menge, vor allem auf notwendige Preiserhöhungen aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise zurückzuführen ist.

Die Gesamtleistung unseres Unternehmens ergibt sich aus folgenden Produkten bzw. Sparten:

 

Handel

 

Premix

 

Ergänzungen

 

Flüssigmischungen

 

Formulierungen

 

Cholinchlorid

 

Spezialprodukte

 

Food

Im Bereich der Premix sind wir mit einem Marktanteil von über 30% Marktführer in Deutschland. Einen erheblichen Ergebnisbeitrag brachten die Bereiche Ergänzungen und Spezialprodukte.

Hier werden wir durch weitere Entwicklungsaktivitäten unsere Kompetenz gegenüber dem Wettbewerb weiter ausbauen.

2. Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich um 891 T€ auf 11.383 T€ gesteigert.

Die Personalaufwendungen sind aufgrund der höheren Mitarbeiterzahl sowie aufgrund von Lohn- und Gehaltserhöhungen um 508 T€ auf 5.102 T€ gestiegen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergab sich ebenfalls eine Zunahme aufgrund gestiegener Reparatur-, Leasing-, Werbe- und Vetriebskosten um 563 T€ auf 4.882 T€.

Das Finanzergebnis hat sich um 42 T€ auf 245 T€ (Aufwand) einschließlich dem Gewinnanteil für die stille Beteiligung verschlechtert.

Nach Steuern ergibt sich damit ein Jahresüberschuss von 550 T€ (Vorjahr 664 T€).

3. Finanzlage

Die Liquiditätssituation unseres Unternehmens und der MIAVIT-Gruppe ist geordnet.

Der Cash-flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen auf Anlagevermögen zzgl. Zuführung zu Pensionsrückstellungen) hat sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 106 T€ auf 854 T€ vermindert. Zur Sicherung der Liquidität und zur Finanzierung der Investition bei der Miavit Stefan Niemeyer Leasing GmbH & Co.KG, haben wir Ende 2006 bei der MIAVIT GmbH eine stille Beteiligung in Höhe von 1.000 T€ gezeichnet.

4. Vermögenslage

Das Eigenkapital der MIAVIT GmbH beträgt einschließlich der stillen Beteiligung von 1.000 T€ am 31.12.2006 3.381 T€ (Vorjahr 1.832 T€). Die Eigenkapitalquote ist damit um 9,0 %-Punkte auf 29,5 % gestiegen. Insgesamt stehen langfristige Finanzierungsmittel in Höhe von 4.517 T€ zur Verfügung. Das langfristig gebundene Vermögen beträgt demgegenüber nur 773 T€.

5. Personal

In den Bereichen Wissenschaft/ Vertrieb sowie Produktion haben wir in 2006 insgesamt sechs neue Mitarbeiter eingestellt. Einschließlich der Auszubildenden haben wir am Jahresende 107 Mitarbeiter beschäftigt. Wir danken an dieser Stelle allen Mitarbeitern für die in 2006 geleistete Arbeit.

6. Investitionen

Über unser Schwesterunternehmen Miavit Stefan Niemeyer Leasing GmbH & Co.KG haben wir vor allem für eine neue Lagerhalle sowie für Maschinen und EDV-Software Investitionen in Höhe von 750 T€ vorgenommen.

7. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung sind derzeit 6 Mitarbeiter beschäftigt. Durch eine ständige Weiterentwicklung bestehender Produkte und Neuentwicklungen wie zum Beispiel das Produkte MiaMehtan für den Einsatz in der Biogasproduktion wird versucht neue Marktsegemente zu erschliessen.

8. Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres

Im Frühjahr 2007 haben wir mit der BASF AG eine Vereinbarung über die Übernahme des sog. "Blend-Geschäftes" unterzeichnet. Hieraus wird sich für uns ein weiteres Umsatz- und Ertragswachstum ab Mitte 2007 ergeben.

9. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Wesentliche Chancen für die Zukunft sehen wir in der Weiterentwicklung unserer Spezialprodukte sowie im Export insbesondere nach Osteuropa und nach Asien. Wir werden den Exportanteil weiter kontinuierlich steigern.

Risiken für unser Unternehmen bestehen vor allem in der Preisentwicklung der Rohstoffe sowie im Wettbewerb bei unseren Hauptumsatzträgern, den Premixen, die negative Auswirkung auf die Entwicklung des Rohertrages haben kann.

10. Prognose für 2007

Um auch den künftigen Anforderungen weiter gerecht zu werden, werden wir noch zwei leitende Mitarbeiter für die Bereiche Marketing und Vertrieb einstellen.

Neuinvestitionen im erheblichen Umfang sind für 2007 nicht geplant.

Insgesamt rechnen wir in 2007 mit einer Umsatzsteigerung und einer Steigerung des Rohgewinns. Im Vergleich zu 2006 wird sich voraussichtlich ein besseres Ergebnis vor Steuern ergeben.

 

Essen, im März 2007

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

14 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.