GPD GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Moser seit 29.1.2024 | Geschäftsführer |
Johann Georg gen. Hans Gruber seit 28.11.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Gruma Nutzfahrzeuge Gesellschaft mit beschränkter Haftung | 9.98% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Volk Landtechnik GmbHFriedbergJahresabschluss zum 31.12.2023Amtsgericht Augsburg, HRB 23037Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Volk Landtechnik GmbH ist als Handelsvertreter und Servicepartner namhafter Hersteller von Landtechnikprodukten am Standort Friedberg-Derching tätig. Das Geschäftsfeld entwickelte sich bezogen auf den deutschen Gesamtmarkt wie folgt: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Damit hat die deutsche Wirtschaft das Jahr 2023 im Minus beendet. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte. In den ersten drei Quartalen stagnierte das BIP noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für das gesamte Jahr 2023 haben die neuesten Berechnungen den Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) bestätigt[1]. Die Neuzulassungen für Traktoren waren in 2023 mit 30.345 Einheiten stabil zum Vorjahr mit 30.344 Einheiten und damit weiter deutlich unter dem Niveau von 2021 mit 34.000 Einheiten[2]. Mit einem Umsatzvolumen aus heimischer Produktion von gut 15 Milliarden Euro konnte die Industrie das Vorjahresergebnis übertreffen. Ein wesentlicher Umsatztreiber waren die Traktoren. Sehr gefragt seien 2023 jedoch auch Technologien für eine nachhaltige Pflanzenproduktion gewesen. Dank ihrer Exportstärke habe die Branche besonders punkten können. Im Durchschnitt gehen fast vier von fünf der hierzulande produzierten Landmaschinen, Traktoren und Softwaresysteme zu Kunden in aller Welt. Als überdurchschnittlich stark erwies sich die Nachfrage 2023 in europäischen Schlüsselmärkten wie Frankreich und Großbritannien, vor allem aber in den Vereinigten Staaten. Nicht ganz so stark notierte das Landtechnikgeschäft am Standort Deutschland, so der VDMA[3]. 2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Die noch weitgehend stabile Konjunktur- und Marktentwicklung der Landtechnik spiegelt sich in der Geschäftsentwicklung wider. Beim Jahresüberschuss erreichte die Gesellschaft mit TEUR 1.009 das Vorjahresniveau von TEUR 999. Einem weiteren Umsatzanstieg standen Kostensteigerungen bei Waren, Personal und Sachkosten entgegen. Die Technisierung der Produkte war weiterhin ausschlaggebend für die guten Auslastungsquoten im Werkstattbereich. Das hohe Zinsniveau führte jedoch zu einem anhaltend, vorsichtigeren Investitionsverhalten. Insgesamt konnte durch die Serviceorientierung der Kundenkreis gefestigt und ausgebaut werden. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahreswert um 5,0 % gesteigert werden. Die Materialeinsatzquote sank leicht gegenüber dem Vorjahr auf 87,9 % (Vj. 88,3 %). Das Rohergebnis der Gesellschaft gemäß verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung beträgt absolut TEUR 3.604 (Vj. TEUR 3.338). Das Betriebsergebnis liegt mit TEUR 1.407 um TEUR 18 über dem Vorjahresniveau (Vj. TEUR 1.389). Die Personalkosten stiegen dabei um TEUR 163. Die Abschreibungen lagen mit TEUR 51 über dem Vorjahr (TEUR 43). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 77 auf TEUR 927. Das Finanzergebnis beträgt TEUR 2 (Vj. TEUR 4). Das Ergebnis vor Steuern beträgt somit TEUR 1.409 und liegt um TEUR 16 über dem Vorjahresniveau (TEUR 1.393). Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und der Sonstigen Steuern wurde somit ein Jahresüberschuss von TEUR 1.009 (Vj. TEUR 999) erzielt. 3.2 Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 16,3 % auf TEUR 12.243 erhöht, maßgeblich beeinflusst durch den Aufbau der Vorräte. Das Eigenkapital erhöhte sich auf TEUR 7.741, was einer Eigenkapitalquote von 63,2% (Vj. 63,9 %) entspricht. Gewinnausschüttungen erfolgten im Jahr 2023 nicht. Das Fremdkapital erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 703 auf TEUR 4.502, was im Wesentlichen auf den bestandsbedingten Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Für die erforderliche Finanzierung besteht mit der Muttergesellschaft eine Cash-Pool-Abwicklung. Mittel- bis langfristige Finanzierungen bestanden zum Bilanzstichtag wie auch im Vorjahr nicht. Die Finanzierungsstruktur war zu jeder Zeit als geordnet anzusehen. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. 3.3 Gesamtbeurteilung Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist als geordnet anzusehen. Insgesamt liegt das Ergebnis 2023 leicht über dem Vorjahr. Die Entwicklung im Jahr 2023 hat hinsichtlich des Umsatzes und des Gesamtergebnisses die im Vorjahreslagebericht kommunizierte Prognose leicht übertroffen. Die Entwicklung wird insgesamt als stabil und positiv beurteilt. B. Personalbericht Der Personalstand ist mit durchschnittlich 19 (Vj. 20) Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil geblieben. Durch ein verstärkt ausgerichtetes Ausbildungsprogramm und eine Förderung von individuellen inner- und außerbetrieblichen Schulungsmaßnahmen wird dem im Markt spürbaren Fachkräftemangel entgegengewirkt. C. Risikomanagementsysteme und Risikobericht Finanzinstrumente Die Risikomanagementziele der Volk Landtechnik GmbH sind darauf ausgerichtet, Risiken zu identifizieren, sie zu analysieren, zu bewerten und Risiken zu steuern. Als Risiko wird hierbei die Möglichkeit von negativen Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft angesehen. Die Geschäftsführung hat ein der Größe des Unternehmens angepasstes Berichts- und Reportingsystem eingerichtet, das eine ausreichende Überwachung, Steuerung und Kontrolle der betrieblichen Abläufe sowie der Debitoren- und Kreditorenbestände garantiert. Gleiches gilt auch für das bestehende Planungssystem und die Sicherheit der IT-Struktur. Die operativen Risiken werden regelmäßig überwacht und hierüber berichtet, so dass bestandsgefährdende, aufkommende Risiken, aber auch Chancen, vollständig, zeitnah und angemessen gesteuert werden. Die betrieblichen Abläufe werden des Weiteren durch Prozessmanagement und Dienstleistungen aus dem Mutterhaus Gruma Nutzfahrzeuge GmbH unterstützt. Dabei wird durch eine sorgfältige Dokumentation der internen Prozesse und der Beschreibung von Geschäftsvorgängen eine Optimierung der innerbetrieblichen Abwicklungen verfolgt. Die Qualitätsverbesserung der Prozesse wird kontinuierlich durch die Einführung entsprechender IT-Programme und der Anpassung bestehender Software gefördert. Die Vereinheitlichung und Dokumentation von innerbetrieblichen Prozessen werden als notwendige Voraussetzung für die in Zukunft angestrebte Einführung von modernen IT-Systemen gesehen. Aufgrund der konservativen Finanzierungsstruktur bestehen keine bedeutenden Risiken aus Finanzinstrumenten; derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Durch die vorhandenen Kreditlinien der Gruma-Gruppe in Verbindung mit dem Cash-Pooling ist eine ausreichende Finanzierung des laufenden Geschäfts und der geplanten Investitionen gesichert. Risiken, dass das Unternehmen möglicherweise nicht in der Lage ist, die Finanzmittel zu beschaffen, die zur Begleichung der bestehenden Verbindlichkeiten notwendig sind, bestehen somit nicht. Die Forderungen der Gesellschaft werden durch das Debitorenmanagement überwacht und mit einem nachhaltigen Mahnwesen Forderungsausfälle auf einem niedrigen Niveau gehalten. Identifizierten Forderungsausfallrisiken wird durch entsprechende bilanzielle Wertberichtigungen Rechnung getragen. Bereits bei Geschäftsanbahnung werden Ausfallrisiken regelmäßig durch bei namhaften Auskunfteien eingeholte Bonitätsnachweise vermieden. Zinserträge und Zinsaufwendungen sind hinsichtlich des Geschäftsergebnisses als nachrangig zu beurteilen; bedeutende Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen nicht. D. Chancen- und Risikobericht mit Ausblick auf die voraussichtliche Entwicklung Die Landwirtschaft in Deutschland steht vor großen Herausforderungen und wird u.a. durch die immer "grüner" werdende Marktwirtschaft erheblich beeinflusst. Die klima- und umweltpolitischen Herausforderungen sind auch in Zukunft ohne Innovationen der Agrartechnik nicht zu bewältigen. Trotz dieses Bedarfs an Investitionen wird weiterhin erwartet, dass sich die Wettbewerbssituation im Großhandel der Landtechnik verschärft und der Preis- und Margendruck auf alle Marktteilnehmer in der Branche weiter ansteigen wird. Der landwirtschaftliche Strukturwandel weg von heterogenen, kleinstrukturierten Marktteilnehmern hin zu professionellen und spezialisierten Großbetrieben sowie der Wettbewerb von international agierenden Herstellermarken wird diese Entwicklung intensivieren. Stark schwankende Erzeugerpreise und Unsicherheiten hinsichtlich klimatischer Rahmenbedingungen sind nur einige Faktoren, die zu einem volatilen Marktumfeld in der Landtechnik mit einem zunehmend sensiblen Investitionsverhalten beitragen. Auch das politische Umfeld belastet die Branche. Der Krieg in der Ukraine mit den Folgewirkungen verschärft die Preissituation der Produktionsmittel in der Landwirtschaft; die Verminderung von Agrarsubventionen und die stärker an ökologischen Maßnahmen orientierte europäische Agrarpolitik stellen die Landwirtschaft und deren Marktbeteiligte vor enorme Anpassungsprozesse. Die Rekrutierung von qualifiziertem Servicepersonal wird in den kommenden Jahren weiterhin eine wesentliche Aufgabe bleiben. Der Fachkräftemangel und Wettbewerbsdruck im technischen Bereich ist erheblich spürbar und ein erhöhtes Augenmerk wird deshalb auf die Ausbildung von jungen Menschen, auf interne und externe Schulungsmaßnahmen sowie auf innovative Mitarbeiterbindungsprogramme gelegt werden müssen. Dies führt zu einer Erhöhung des Fixkostenblocks mit Risiken im Falle von Umsatzrückgängen. Seit Jahresende 2022 haben sich die Lieferketten stabilisiert und die Warenverfügbarkeit verbessert. Gleichzeitig sind nun höhere Warenbestände mit entsprechenden Marktwertrisiken zu verzeichnen. Ausgehend von den Auftragseingangs- und Gesamtproduktionswerten in der Landtechnikbranche 2023 wird für 2024 in Gesamtheit davon ausgegangen, dass die Investitionsbereitschaft weiter nachlassen wird. Die Umsätze per Mai 2024 weisen auf einen Rückgang gegenüber 2023 hin. Die Inflation liegt nach den Höchstständen in 2022 per Mai 2024 mit +2,4% wieder auf fast moderatem Niveau. Für das zweite Halbjahr 2024 wird mit einer weiter rückläufigen Geschäftsentwicklung gerechnet. Auf Grundlage der dargestellten Einschätzungen wird somit für das Gesamtjahr 2024 mit einem deutlich rückläufigen Umsatzniveau gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Ergänzt um eine weiterhin erwartete Erhöhung der Kostensituation wird ein Ergebnis vor Steuern und ein Jahresergebnis deutlich unter dem Niveau des Jahres 2023 erwartet.
Friedberg-Derching, den 25.07.2024 gez. Hans Gruber gez. Johannes Moser [1] https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html [2] https://www.profi.de/aktuell/aktuelle-meldungen/traktor-zulassungen-2023-31651.html [3] https://www.agrartechnikonline.de/news/vdma-landmaschinen-hersteller-blicken-auf-gutes-geschaeftsjahr-zurueck/ Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
Anhang zum Jahresabschluss 31.12.2023Tz. 1 Allgemeine Angaben Die Volk Landtechnik GmbH hat ihren Sitz Friedberg-Derching und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg (HRB 23037). Der Jahresabschluss der Volk Landtechnik GmbH zum 31.12.2023 wurde entsprechend den Bestimmungen des Dritten Buchs des HGB und des GmbHG aufgestellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gewählt wurde, das der Struktur des Unternehmens angemessen ist. Soweit ergänzende Angaben nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs oder des GmbH-Gesetzes nicht in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, werden diese im Anhang gesondert erläutert. Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 2 HGB als "Mittelgroße Kapitalgesellschaft". Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Tz. 2 Bilanz 2.1 Anlagevermögen Beim Anlagevermögen sind die Nutzungsdauern in Anlehnung an die steuerlichen Nutzungsdauern bemessen, da diese als sachgerechte Schätzung der wirtschaftlichen Nutzungsdauern erachtet werden. Die Abschreibungen erfolgen unter Anwendung der linearen Methode. Die Abschreibung im Zugangsjahr wurde zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen wird im Jahr des Zugangs der Abgang unterstellt. Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
2.2 Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschlägen entsprechend der Lagerdauer und Verwertbarkeit angesetzt. 2.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Sofern erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zusätzlich wurde eine Pauschalwertberichtigung von 2,0 % angesetzt. Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände weisen - wie im Vorjahr - ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr auf. 2.4 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Bank- und Kassenguthaben entsprechen den Nominalwerten. 2.5 Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Vom Wahlrecht, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr abzuzinsen, wurde kein Gebraucht gemacht. Pauschalrückstellungen wurden auf Grundlage von Erfahrungswerten und Kostenschätzungen gebildet. 2.6 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten weisen - wie im Vorjahr - sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Bei den Verbindlichkeiten bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Tz. 3 Sonstige Angaben 3.1 Personal Die Zahl der Mitarbeiter beträgt durchschnittlich (ohne Geschäftsführer):
Außerdem wurden im Geschäftsjahr 2 Auszubildende beschäftigt. 3.2 Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB
Aufgrund der geordneten wirtschaftlichen Verhältnisse im Konzern der Gruma Nutzfahrzeuge GmbH zum 31.12.2023 und einer entsprechend positiven bzw. stabilen Prognose für einen mittel- bis langfristigen Planungshorizont ist nicht mit einer Haftungsinanspruchnahme der Volk Landtechnik GmbH zu rechnen. 3.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 a HGB Es bestehen b. a. w. jährliche Mietverpflichtungen in Höhe von derzeit jährlich TEUR 48, davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 48. 3.4 Organe der Gesellschaft Geschäftsführer waren in 2023: Herr Hans Gruber, Kaufmann, Aichach Herr Edwin Würstle, Betriebswirt (VWA), Markt Wald (bis 29.03.2023) nachrichtlich: Herr Johannes Moser, Kaufmann, Mindelheim (seit 01.01.2024) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB (Schutzklausel) verzichtet. 3.5 Mutterunternehmen An der Gesellschaft ist die Gruma Nutzfahrzeuge GmbH, Friedberg-Derching, mit 100 % beteiligt. Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens einbezogen. Dieser wird im Unternehmensreigster offengelegt.
Friedberg-Derching, den 25. Juli 2024 gez. Hans Gruber gez. Johannes Moser Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Volk Landtechnik GmbH, Friedberg-Derching Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Volk Landtechnik GmbH, Friedberg-Derching, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Volk Landtechnik GmbH, Friedberg-Derching, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 26. Juli 2024 Kesel
& Partner PartGmbB
gez. Stefan Fichtl, Wirtschaftsprüfer gez. Rainer Brunner, Wirtschaftsprüfer Hinweis gemäß §328 Abs. 1a S. 2 HGBVorstehend offengelegter Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023. ErgebnisverwendungsbeschlussDer Ergebnisverwendungsbeschluss entspricht dem Ergebnisverwendungsvorschlag. Demgemäß wurde beschlossen, den Bilanzgewinn 2023, bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.008.901,43, in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. FeststellungDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 05. September 2024 |
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