Dieffenbacher Holding GmbH + Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Kunststoffen in Primärformen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günter Elmar Dr. Ing. Kuhn seit 2.3.2011 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCHENKMANN-PIEL-Engineering-GmbHLeverkusenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Zur Einreichung zum elektronischen Bundesanzeiger Jahresabschluss und Lagebericht 31. Dezember 2010 BescheinigungIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SCHENKMANN-PIEL-Engineering-GmbH, Leverkusen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Mannheim, 4. Mai 2011 Ernst
& Young GmbH
Günnewig, Wirtschaftsprüfer Oehler, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2010
Anhang für 2010A. Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Bei erstmaliger Anwendung durch die Artikel 1 bis 11 des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25. Mai 2009 (BGBl. I S. 1102) geänderten Vorschriften ist eine Anpassung der Vorjahreszahlen gemäß Art 67 Abs. 8 EGHGB nicht notwendig. Die Vorjahreszahlen sind daher unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (zwischen 3 und 8 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen zwischen 3 und 14 Jahren nach der linearen Methode vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00), werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft wurden, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den auch steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. Soweit erforderlich, erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung von Abschlägen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind zum notwendigen Erfüllungsbetrag in Verbindung mit der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 sowie unter Zugrundelegung des Teilwertverfahrens berechnet. Als Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinsfuß von 5,15 %. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind nicht enthalten. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. C. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. In den von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen sind von verbundenen Unternehmen (Gesellschafter) Anzahlungen in Höhe von TEUR 983 (Vj. TEUR 3.673) enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den Forderungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.928 (Vj. TEUR 58) enthalten, davon in Höhe von TEUR 1.921 (Vj. TEUR 58) solche gegen Gesellschafter. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.609 enthalten. Die Fristigkeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten können dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden:
Gewinn- und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 19 enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus abgeschlossenen Mietverträgen resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 161 und aus Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 82. Die Fälligkeit stellt sich dabei wie folgt dar:
Sonstige AngabenMitarbeiterzahl Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug 32, davon 28 Angestellte und 4 gewerbliche Mitarbeiter. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Dieffenbacher GmbH + Co. KG, Eppingen, einbezogen. Dieser wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und kann im zentralen Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) eingesehen werden. Geschäftsführung und Vertretung
Leverkusen, 25. März 2011 Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2010
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010der SCHENKMANN-PIEL-Engineering GmbH (SPE), Leverkusen1) GeschäftslageDer Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr 2010 betrug 19 Mio. EUR und lag damit wie erwartet wieder deutlich über dem Wert des Vorjahres. Die Planzahlen wurden leicht übertroffen. Die Geschäftslage profitierte bereits Ende 2009 spürbar von der gesamtwirtschaftlichen Erholung nach der weltweiten Finanzkrise. Die Erholung spiegelte sich Ende 2009 in dem sehr hohen Auftragsbestand wieder, der nun in 2010 als Umsatz realisiert werden konnte. Der Gesamtumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Produktbereiche:
Der Auftragseingang entwickelte sich im Laufe des Geschäftsjahres durchweg positiv, die Vielzahl an Projektanfragen mündete nach dem Einbruch in 2009 endlich auch wieder vermehrt in Vertragsabschlüssen. Diese Vertragsabschlüsse umfassen Trocknungs- und Sichteranlagen in Vietnam, China, Korea, der Türkei sowie der Ukraine. Somit liegt der Fokus der Geschäftsaktivitäten deutlich auf dem asiatischen Kontinent, während sich die Kunden in Nord- und Südamerika sowie in Europa überwiegend auf Ersatzinvestitionen beschränken. Die Auftragseingänge stammen mit dem MDF-, Span- und OSB-Bereich weit überwiegend aus dem Kerngeschäft der Dieffenbacher-Gruppe. Die Trocknungsanlage mit Heißgaserzeugung für die Ukraine ist dagegen eine Ersatzinvestition aus dem Pelletbereich. Dieser relativ neue Geschäftsbereich entwickelt sich gemessen an der Anzahl der Projektanfragen weiterhin gut, wobei zukünftige Vertragsabschlüsse auch durch die umfangreichen Entwicklungs- und Marktaktivitäten der gesamten Dieffenbacher-Gruppe erwartet werden. Die 2009 in das Produktprogramm aufgenommenen Produkte (OSB-Beleimmaschinen, Trommelsiebe, Spanbunker, Nasswäscher, Absauganlagen usw.) sind in 2010 erfolgreich an verschiedenen Kundenstandorten in Betrieb genommen worden. Neben der Minimierung der Herstellkosten steht hier eine Optimierung der Produktsortiments im Hinblick auf die verfügbaren Kapazitäten bei SPE im Vordergrund. 2) Vermögens-, Finanz- und ErtragslageMit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1.016 TEUR konnte in 2010 an die guten Geschäftsergebnisse der Vorjahre angeknüpft werden. Weiterhin zeichnen hierfür insbesondere die hohe Auftragsqualität und die hohe Ausführungsqualität der SPE-Lieferungen und -Leistungen verantwortlich. Generell ist jedoch zu beobachten, dass die umsetzbaren Ertragsmargen bei kommenden Anlagenaufträgen tendenziell sinken. Der Materialanteil an der Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Dies resultiert aus dem Sondereffekt zweier sehr materialintensiver Großprojekte, deren Anarbeitung im Jahr 2009 weitgehend abgeschlossen war, die jedoch erst im Jahr 2010 als Umsatz realisiert wurden. Wesentliche Rückstellungen wurden für Nachlaufkosten insbesondere für zum Ende 2010 fakturierte Aufträge gebildet; wie erwartet schlagen hier auch die neuen Produkte und ihre Optimierung zu Buche. Wie im Vorjahr konnten Rückstellungen für Garantiekosten vergleichsweise niedrig angesetzt werden. Das Eigenkapital konnte gegenüber dem Vorjahr um 688 TEUR (Jahresüberschuss 2010) gesteigert werden. Trotzdem ist die Eigenkapitalquote aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 64 % auf 56 % gesunken. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist mit einem Bestand an liquiden Mittel von 4,3 Mio. Euro zum Jahresende 2010 sehr gut. 3) Forschung und EntwicklungDie Produktentwicklungen insbesondere bei den OSB-Beleimungstrommeln, Nasswäschern und Absauganlagen wurden in 2010 parallel zu laufenden Projekten fortgeführt. In Zusammenarbeit mit Anlagenbetreibern wurden Installationen für den laufenden Betrieb optimiert. Im Rahmen eines Anlagenauftrages für ein Dämmplattenwerk wurden zudem umfangreiche Aufwendungen betrieben, um das Know-How für die Dampf- und Abwasserbehandlung erheblich zu erweitern. Die Anlage wurde noch in 2010 erfolgreich in Betrieb genommen. In diesem Bereich sind weitere Maßnahmen vorgesehen. Für den Bereich der Trommeltrockner sind zwei Entwicklungen hervorzuheben: Kleinere Anlagen können jetzt alternativ zur herkömmlichen Bauart auch in verschraubten Sektionen geliefert werden. Hierdurch sinkt der Montageaufwand auf der Baustelle drastisch. Für alle Trommeltrockner wurden durch umfassende Berechnungen unter Einbeziehung externer Stellen weitere Einsparpotentiale durch Optimierung des Materialeinsatzes und der Antriebslösungen erforscht. 4) InvestitionenHervorzuheben sind für 2010 insbesondere Neuanschaffungen von Lizenzen und Hardware für die Anlagenplanung und Konstruktion. 5) Voraussichtliche EntwicklungZum Geschäftsjahresende 2010 verfügt SPE über einen Auftragsbestand in Höhe von ca. 11.500 TEUR. Die weiterhin hohe Anzahl erstellter Angebote und die sehr gute Marktposition der Dieffenbacher-Gruppe in China mit einem dort schnell und stark wachsenden Markt für Spanplatten-Anlagen ist Grundlage für zufriedenstellende Geschäftsaussichten bei SPE in den kommenden zwei Jahren. Aufgrund der engen Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Projektabwicklung zwischen SPE und Dieffenbacher, Eppingen (DSE) wurde der Beschluss gefasst, SPE zum 1. Januar 2012 mit DSE zu verschmelzen. SPE wird dann als Produktbereich Trockner- und Umwelttechnik am Standort Leverkusen in die Organisation von DSE integriert. 6) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresZwischen dem Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres und dem Zeitpunkt der Erstellung der Bilanz sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach § 289 Abs. 2 HGB eingetreten. 7) RisikomanagementsystemDas in der Muttergesellschaft praktizierte Verfahren zur Risikominimierung bei der Abwicklung von Aufträgen wird auch bei der SPE weiter erfolgreich umgesetzt.
Leverkusen, 25. März 2011 Geschäftsführung Dr. Günter Kuhn |
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