MöllerMiner GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simone Biermann seit 17.1.2019 | Prokura |
Markus Karl Dr. Wittmann seit 17.12.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
Lorax GmbHAufgelöst | 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MöllerFlex GmbHDelbrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MÖLLERFLEX GMBH, DELBRÜCKI. Grundlagen des Unternehmens I.1 Organisatorische Struktur Die MöllerFlex GmbH, gegründet 1998, ist ein Unternehmen der MöllerGroup GmbH, Bielefeld. Sie hält eine Beteiligung von 50 % an der MöllerMiner GmbH. Diese hat ebenfalls ihren Produktionsstandort in Delbrück. I.2 Produkte und Dienstleistungen Die MöllerFlex GmbH verfügt über spezielle Kompetenzen in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von flexiblen Kunststoffkonstruktionselementen, -modulen und -systemen sowie in der Entwicklung und Compoundierung eigener Kunststoffrezepturen für diverse Einsätze. Die Produkte sind flexible Weichkunststoffteile für unterschiedliche Anwendungsbereiche, Bauteile als Hart/Weichkombinationen sowie Produkte aus sehr hochwertigen Kunststoffen. Als Produktionstechnologien kommen das Spritzgießen, der Mehrkomponenten-Spritzguss und die Compoundierung zur Anwendung. I.3 Forschung und Entwicklung Die MöllerFlex GmbH orientiert sich einerseits ständig mit den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an neuen Herausforderungen der verschiedenen Markt- und Kundensegmente. Andererseits entwickelt die MöllerFlex GmbH Produkte in enger Abstimmung und umfänglicher Beratung für die Bedürfnisse der einzelnen Kunden. Im Jahr 2023 betrug der Aufwand für diese Entwicklungs- und Projekttätigkeiten 579 T€, die Erlöse hierfür bei 1.121 T€. Darüber hinaus werden Vorentwicklungen sowohl im Material- als auch im Produktbereich für unterschiedliche Anwendungsbereiche durchgeführt. Im Materialbereich werden in erster Linie Weichkunststoffrezepturen entwickelt. Ein Teil der Bemühungen richtet sich auf die Sicherstellung der Verträglichkeit von kombinierten harten und weichen Kunststoffen. II. Wirtschaftsbericht II.1 Konjunkturelle Rahmenbedingungen Laut Angaben des statistischen Bundesamts betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands im Jahr 2023 rund 4,12 Billionen €, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das um 0,3 %. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. II.2 Branchenkonjunktur Die MöllerFlex GmbH ist aufgrund der Heterogenität der Marktsegmente und deren jeweiligen Entwicklungen unterschiedlich von den Marktentwicklungen betroffen. Kfz: Dem Kraftfahrtbundesamt zufolge wurden 2023 in Deutschland mit mehr als 2,8 Millionen Fahrzeugen 7 % mehr Neufahrzeuge zugelassen als 2022. Demnach hat sich die Konjunktur für diesen Sektor trotz der immer noch schwierigen Randbedingungen erholt. Dies gilt sowohl für die PKW-, als auch für die Produktion von schweren und leichten Nutzfahrzeugen. Elektroindustrie: Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) meldet, dass im gesamten vergangenen Jahr 2023 die Auftragseingänge um 2,2 % hinter dem Vorjahreswert zurückgeblieben sind. Hier standen sich ein Zuwachs von 2,6 % bei den inländischen Bestellungen und ein Rückgang von 6,1 % bei den Auslandsorders gegenüber. Bei den Neuaufträgen aus dem Euroraum fiel das Minus 2023 mit 9,3 % mehr als doppelt so hoch aus wie bei den Bestellungen aus Ländern außerhalb des gemeinsamen Währungsraums (- 4,2 %). Die preisbereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter in Deutschland hat ihr Vorjahresniveau im Dezember 2023 um ein Zehntel (- 10,2 %) verfehlt. Hierdurch wurde auch das Ergebnis für das gesamte vergangene Jahr nochmals spürbar gedrückt. So schaffte der aggregierte Branchenoutput 2023 lediglich ein Plus von 0,5 %. Maschinenbau: Es war ein schwieriges Jahr mit einem durchwachsenen Ergebnis", fasst Chefvolkswirt Ralph Wiechers vom Branchenverband VDMA 2023 zusammen. Nach seinen Angaben gab es bei den Aufträgen ein Minus von 12 % im Vergleich zum Vorjahr. "In den großen Absatzmärkten Europa, den USA, China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung", so Wiechers. Alarmiert ist er aber nicht. Die Maschinenbauer seien Konjunkturzyklen mit Aufs und Abs gewohnt. Eine weltweit insgesamt schwache Nachfrage nach Maschinen, höhere Zinsen und steigende Lohnkosten seien ein schwieriges Umfeld. Noch seien die Maschinenbauer krisenfest. "Der Auftragsrückgang hatte bislang überschaubare Folgen auf Umsatz und Produktion in Deutschland. Die meisten Firmen arbeiten immer noch die älteren Auftragsbestände aus den Vorjahren ab. Das hilft uns derzeit", so Wiechers. II.3 Marktstellung und Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 lag der Gesamtumsatz der MöllerFlex GmbH bei TEUR 18.331 und somit 4,4 % höher als im Vorjahr. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen war die Auslastung der MöllerFlex GmbH relativ stabil, was hauptsächlich der Heterogenität der Kunden-, Branchen- und Produktstruktur des Portfolios zuzuschreiben ist. Steigende Produktivität und sinkende Materialkosten führten zu einem gegenüber 2022 deutlich verbessertem Geschäftsergebnis. II.4 Ertragslage Bei einer Umsatzsteigerung auf 18,3 Mio € (Vorjahr: 17,6 Mio €) konnte - bereinigt um das Beteiligungsergebnis in Höhe von 0,5 Mio. € - ein über unseren Prognosen liegendes Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 1,2 Mio € (Vorjahr: 0,3 Mio €) erzielt werden. Der Rohertrag hat sich im selben Zeitraum ebenfalls deutlich auf 10,8 Mio € (Vorjahr: 9,5 Mio €) verbessert, aber leicht niedriger als erwartet. Der Personalaufwand ist dafür mit 39,1 % (Vorjahr: 37,9 %) vom Umsatz gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Die Gründe hierfür sind trotz gestiegener Produktivität in der Produktion niedrigere Werkzeugumsätze mit vergleichsweise weniger Personaleinsatz. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich quotal auf 12,7 % (Vorjahr: 14,0 %) zum Umsatz reduziert. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen geringere Leasingaufwendungen sowie Instandhaltungskosten. Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren werden die Kennzahlen Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) und Ergebnis vor Steuern (EBT) betrachtet und auch zur Steuerung der Unternehmen genutzt. II.5 Finanzlage Im Berichtszeitraum wurde ein operativer Cash Flow aus wirtschaftlicher Tätigkeit in Höhe von 1,0 Mio € erwirtschaftet. Es handelt sich hierbei um eine vereinfachte Ermittlung, bei der der Jahresüberschuss um die Beteiligungserträge, die Abschreibungen und die Veränderungen der Rückstellungen korrigiert wird. II.6 Vermögenslage Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresüberschusses mit 5,7 Mio € gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mio. € verbessert und erreicht eine Quote von 44,5 % der Bilanzsumme. Die Vorräte verringerten sich um 0,3 Mio € auf 1,0 Mio € im Wesentlichen aufgrund niedrigerer Rohstoffbestände. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um 0,2 Mio € auf 2,3 Mio €. Die Forderungen gegen Gruppenunternehmen haben sich mit einer Höhe von 8,4 Mio € gegenüber dem Vorjahr durch kurzfristige Ausleihungen um 2,5 Mio € erhöht. Unverändert hat die MöllerFlex GmbH keine Bankverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 0,7 Mio € nach 0,5 Mio € im Vorjahr. Zudem bestehen zum Stichtag im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit ihrem Beteiligungsunternehmen MöllerMiner GmbH Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen und Beteiligungsunternehmen in Höhe von 4,6 Mio €. Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. II.7 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Nachhaltigkeit ist seit jeher ein wesentliches Element und das Leitmotiv unternehmerischen Handelns der Familie Möller und des Familienunternehmens Fr. Möller in ihrem fast 300jährigen unternehmerischen Wirken. Diesem Handeln ist auch die MöllerFlex GmbH verpflichtet. Schon frühzeitig wurden Kläranlagen gebaut, um Wasser besonders schonend zu nutzen. Es wurden Verfahren entwickelt, um Produktionsabfälle einer neuen Verwendung zuzuführen. Heute wird durch ständiges Infragestellen von Prozessen, Materialien, Standortbedingungen etc. gemeinsam mit den Mitarbeitern aktiver Umweltschutz täglich gelebt. Ressourcenschonung und wirtschaftlicher Energieeinsatz sind zu Schwerpunkten geworden. Daher haben wir auch das Thema der CO 2 -Neutralität - wie im Pariser Abkommen verankert - seit dem Jahr 2021 in unseren Fokus aufgenommen. Um langfristig klimaneutral zu fertigen, sind deshalb eine Vielzahl von Initiativen und Projekten innerhalb der Unternehmensgruppe initiiert worden. Im Jahr 2021 ist eine Bestandsaufnahme aller Standorte zur Ermittlung des aktuellen CO 2 -Fußabdrucks erfolgt, das Werk am Standort Bielefeld hat daraufhin im ersten Quartal 2021 ein Pilotprojekt mit dem Ziel der vollständig klimaneutralen Produktion gestartet. Darüber hinaus haben wir die Produktion an unserem Standort in Elberton, USA, in 2021 zu 100 % mit Strom aus Wasserkraft betrieben. Die Umstellung weiterer Werke ist in Planung. Am Standort Bielefeld ist zudem die Installation von Photovoltaikanlagen im Jahr 2023 erfolgt. Durch diese und weitere energetische Sanierungen erzielen wir bereits CO 2 -Einsparungen. Die Nachhaltigkeit bezieht sich dabei nicht nur auf das Themenspektrum des Umweltschutzes, der Energie und der Klimaneutralität. Langfristigkeit des unternehmerischen Erfolgs wird über kurzfristiges Denken und Handeln gestellt. So werden schon mal Umsatzrückgänge bewusst in Kauf genommen, wenn kurzfristiges Wachstum zu Lasten der langfristigen Ertragskraft ginge. Diese langfristige Ausrichtung wird von Kunden und Mitarbeitern im gleichen Maße durch Vertrauen honoriert. Die Verantwortung für das Gemeinwohl soll über die unternehmerischen Aktivitäten hinaus als ein wichtiges Element der Familiengesellschaft Möller mit der Unternehmensführung und den Mitarbeitern gelebt werden. Diese Verpflichtung findet auch ihren Ausdruck in der Familienstiftung "Möllerstift", die sich vielfältig seit Jahren an dem Gemeinwohl orientiert engagiert. Über die Stiftung werden Projekte in räumlicher Nähe der Möller-Unternehmungen verwirklicht. So gehören beispielsweise Einrichtungen für ältere Menschen und für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen genauso zu Unterstützungsempfängern wie Kindergärten und Projekte für arbeitslose Jugendliche. Diese nicht finanziellen Leistungsindikatoren werden nicht als gesonderte Kennzahlen verdichtet, werden aber bei wesentlichen Entscheidungen von der Geschäftsführung berücksichtigt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Trotz des anhaltenden Kriegs in der Ukraine sowie einer besorgniserregenden politischen Entwicklung im Nahen Osten und dem damit verbundenen Risiko von Umsatzeinbrüchen, Engpässen bei der Materialversorgung und der Preisstabilität der Vormaterialien blickt die MöllerFlex zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2024. Im Geschäftsjahr 2023 sind die Rohmaterial- und Energiekosten gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dieser Effekt wird zumindest teilweise an den Kunden weitergegeben werden müssen, allerdings nur an solche, bei denen die in 2022 gestiegenen Kosten geltend gemacht wurden. Somit ist für diesen Teil des Geschäfts mit einer Ergebnisminderung zu rechnen. MöllerFlex steuert dem mit Produktivitätssteigerungen sowie Geltendmachung anderer Forderungen wie z. B. gestiegenen Personalkosten dem Kunden gegenüber entgegen. Ebenso werden Kostensenkungspotentiale im Overheadbereich umgesetzt. Die Akquisearbeit von MöllerFlex, die zu Neuaufträgen sowohl für Produktentwicklung und Werkzeugerstellung als auch für die Serienproduktion führt, hat im Jahr 2023 das gesetzte Ziel verfehlt. MFX strebt an, pro Jahr Projekte im Wert von 2,44 Mio. € Jahresumsatz (Serienartikelumsatz) zu gewinnen, um auslaufende Projekte zu ersetzen und um die angestrebte Zielmarke von 25 Mio. € Jahresumsatz zu erreichen. Die Aktivitäten und strategische Stoßrichtung dazu werden jedes Jahr überprüft, ggf. korrigiert und dem Beirat im Herbst präsentiert. Daher messen wir den Akquiseerfolg jeweils von Oktober eines Jahres bis zum September des Folgejahres. Die gewonnenen Projekte werden in einer Liste geführt, aus der neben den zu erwartenden Serienumsätzen auch die Werkzeug- und Projektumsätze zu ersehen sind. Im Zeitraum Oktober 2022 bis September 2023 konnten Projekte im Wert von 1,2 Mio. € Jahresumsatz gewonnen werden, also nur etwa die Hälfte dessen, was wir uns vorgenommen haben. Wir spüren aufgrund der andauernden Rezession eine massive Zurückhaltung der Kunden bei neuen Projekten und Investitionen. Dies betrifft insbesondere den zurzeit rückläufigen Non-Automotive Bereich der MöllerFlex GmbH. Aufgrund der hohen strategischen Bedeutung dieses Bereichs müssen die dahingehenden Akquiseaktivitäten weiter und stärker als bisher intensiviert und priorisiert werden. Das Ziel ist eine Veränderung der Balance zwischen Automotive- und Non-Automotive Geschäft hin zu letzterem. Die Lage des MöllerGroup-Konzerns ist aufgrund der bestehenden Forderungen der MöllerFlex GmbH gegenüber der MöllerGroup GmbH bedeutend für die wirtschaftliche Lage der MöllerFlex GmbH. Im Vergleich zum Vorjahr rechnen wir für 2024 mit einer Erhöhung des Gesamtumsatzes von ca. 9 % bei gleichbleibender Rohertragsquote. Für das Ergebnis vor Steuern (EBT) strebt MöllerFlex an, das gute Ergebnis aus 2023 mindestens zu halten. Die Qualitätsstandards speziell in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie steigen kontinuierlich und die Verantwortlichkeiten werden zunehmend auf die Zulieferer verlagert. Dadurch ergibt sich ein ständiges Kosten- und Gewährleistungsrisiko. Nur durch das systematische Risikomanagement der MöllerGroup, in das alle Firmen der Gruppe eingebunden sind, lassen sich nachhaltig wirkende Probleme vermeiden. Zur Liquiditätssicherung werden verschiedene Instrumente genutzt, insbesondere dienen hierzu die Optimierung des Working Capital, Anpassungen von Zahlungsmodalitäten mit Kunden und Lieferanten sowie weitere Kostenreduzierungsmaßnahmen. Ein wesentliches Element zur laufenden Überwachung der wirtschaftlichen Risiken stellt das Berichtswesen dar, mit dem monatlich detaillierte Berichte und Auswertungen erstellt werden. Laufend werden dabei Abweichungen von Budgets, die Erfüllbarkeit von Planungen sowie das Auftreten neuer monetärer und nicht-monetärer Risiken untersucht und nachgehalten. Die operativen und administrativen Verantwortungsbereiche unterstützen und verantworten dieses Berichtswesen. Der regelmäßige Informationsaustausch gewährleistet jederzeit das umgehende Handeln der Geschäftsführung. Wie bei vielen Unternehmen hängt das reibungslose Funktionieren der Geschäftsprozesse von der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur ab. Durch den Ausfall von IT-Systemen und/oder die Manipulation von Daten können wichtige Prozesse der MöllerFlex GmbH gestört werden. Diesem Risiko begegnet die MöllerFlex GmbH mit der redundanten Auslegung von IT-Systemen sowie Berechtigungskonzepten, Notfallplänen und Richtlinien zur IT-Sicherheit, die regelmäßig geprüft werden. Es sind jedoch keine Risiken erkennbar, die zukünftig eine Bestandsgefährdung darstellen oder die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen könnten. Die MöllerFlex GmbH befindet sich in einem dynamischen Marktumfeld, das Risiken, wie im Bericht beschrieben, aufweist. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Chancen der Unternehmensentwicklung für die Zukunft deutlich überwiegen.
Delbrück, den 31. Mai 2024 MöllerFlex GmbH gez. Dr. Markus Wittmann BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023MÖLLERFLEX GMBH, DELBRÜCKAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MÖLLERFLEX GMBH, DELBRÜCKA. Anlagenspiegel
B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die MöllerFlex GmbH hat ihren Sitz in Delbrück und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Paderborn (HRB 6806). II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen bilanzierte Software wird linear über 3 Jahre abgeschrieben. Bei Bauten auf fremden Grundstücken wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 15 und 50 Jahren zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 5 und 7 Jahren, die für Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren. Die Gesellschaft wendet ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten erfasst und über eine Laufzeit von 5 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten einschließlich EUR 250,00 werden direkt als Aufwand erfasst. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Sofern der Grund für die Wertminderung weggefallen ist, werden Zuschreibungen bis zur Höhe der historischen Anschaffungskosten vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten aktiviert. Bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen erfolgt die Aktivierung zu Herstellungskosten, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch anteilige Gemeinkosten des Fertigungs- und Materialbereichs und den Werteverzehr des Anlagevermögens umfassen. Fremdkapitalzinsen, allgemeine Verwaltungskosten und Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung werden grundsätzlich nicht aktiviert. Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sowie Verwertungsrisiken aus der Abschätzung realisierbarer Verkaufspreise werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert oder den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung von 1 % abgesetzt worden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ansatz erfolgt mit dem Nominalwert. Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Die Pensionsrückstellungen sind nach der Projected Unit Credit-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,79 %). Des Weiteren werden Rentensteigerungen von 1,0 % p. a. berücksichtigt, Gehaltssteigerungstrends sind nicht zu berücksichtigen. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 5. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Jubiläumsrückstellungen sind nach der "Projected Unit Credit-Methode" unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Bewertung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz von 1,74 % verwendet. Der Abzinsungssatz wird von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben. Des Weiteren werden Gehaltssteigerungstrends von 2,0 % p. a. berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Der Abzinsungssatz wird von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Bezüglich des Anlagevermögens verweisen wir auf den unter A. aufgeführten Anlagenspiegel. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 8.417 (Vorjahr: TEUR 5.630) sonstige Forderungen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 280) enthalten. Der Posten betrifft in Höhe von TEUR 8.416 (Vorjahr: TEUR 5.630) sonstige Forderungen gegen Gesellschafter und TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschafter. 3. Eigenkapital Aus der Aktivierung von latenten Steuern und aus dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB ist ein Betrag in Höhe von TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 112) ausschüttungsgesperrt. 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 179 (Vorjahr: TEUR 74) Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter. 5. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Vorteile der Leasingverträge bestehen in der verringerten Kapitalbindung. Wesentliche Risiken bestehen nicht, da beabsichtigt ist, die Anlagen über die gesamte Mietmindestdauer vollständig auszulasten. Ebenso verhält es sich mit den gemieteten Räumlichkeiten. 6. Haftungsverhältnisse Die Muttergesellschaft MöllerGroup GmbH hat zur Sicherstellung seiner Liquidität um die temporäre zur Verfügung Stellung von Sicherheiten gebeten. Im Rahmen der Corona-Finanzierung des MöllerGroup Konzerns in Höhe von EUR 17 Mio. hat die MöllerFlex GmbH - wie auch weitere Tochtergesellschaften der MöllerGroup GmbH - eine Bürgschaft in Höhe von 100 % des jeweils valutierenden Darlehensbetrages abgegeben. Zum Bilanzstichtag valutiert das Darlehen mit EUR 5,8 Mio. (Vorjahr: EUR 10,1 Mio.) Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit wird als gering eingeschätzt. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung gliedern sich wie folgt auf:
2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen auf Erträge von verbundenen Unternehmen TEUR 433 (Vorjahr: TEUR 154). 3. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten einen Zinsaufwand aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 22) und Aufwendungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 337 (Vorjahr: TEUR 117). C. Ergänzende Angaben 1. Mitarbeiterzahl
2. Geschäftsführer Geschäftsführer der MöllerFlex GmbH ist:
3. Nachtragsbericht Es sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten. 4. Konzernzugehörigkeit Die MöllerFlex GmbH wird in den Konzernabschluss der MöllerGroup GmbH, Bielefeld, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.
Delbrück, den 31. Mai 2024 MöllerFlex GmbH gez. Dr. Markus Wittmann Hinweis: Die Gesellschafterversammlung hat am 23. September 2024 folgenden Ergebnisverwendugsbeschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 gefasst: Der Bilanzgewinn beträgt 3.505.848,87 EUR. Der Bilanzgewinn wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. Hinweis: Der Jahresabschluss der MöllerFlex GmbH GmbH, Delbrück, wurde in der Gesellschafterversammlung vom 23. September 2024 festgestellt. Hinweis: Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MöllerFlex GmbH, Delbrück Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MöllerFlex GmbH, Delbrück - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MöllerFlex GmbH, Delbrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, 27. Juni 2024 Dr.
Stückmann und Partner mbB
Kastrup, Wirtschaftsprüfer Teipel, Wirtschaftsprüfer |
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