Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 927
Eingetragen
1.8.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
Die Vorbereitung und die Durchführung von Baumaßnahmen sowie der Handel mit Liegenschaften aller Art. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar diesem Zweck zu dienen oder ihn zu fördern geeignet erscheinen. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen gründen und sich an anderen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Max Wolters
seit 21.3.2025
Prokura
Michael Hochgürtel
seit 14.1.2022
Geschäftsführer
Marion Domke
seit 18.7.2018
Prokura
Martin Dornieden
seit 1.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Schwalmtal
750.000 €
50.00%
Grevenbroich
750.000 €
50.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dornieden Generalbau GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

HANDELSBILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.492,00 62.313,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 271.568,00 294.803,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 254.435,23 404.425,23
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 55.450,50
526.003,23 754.678,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.353.997,83 4.116.497,83
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1,00 1,00
3. Beteiligungen 82.501,00 1.570.000,00
3.436.499,83 5.686.498,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 5.361.749,16 10.848.162,13
2. Bauvorbereitungskosten 1.687.716,12 1.393.935,64
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit fertigen und unfertigen Bauten 8.578.135,67 25.721.803,92
4. Erhaltene Anzahlungen 8.913.844,71- 23.737.071,49-
5. Geleistete Anzahlungen 6.634.291,95 5.079.033,82
13.348.048,19 19.305.864,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus dem Verkauf von Grundstücken 2.780.722,84 3.580.456,44
2. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 133.533,63 178.956,14
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.153.554,15 722.055,34
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.225.823,30 658.599,58
5. Forderungen gegen Gesellschafter 11.761.196,85 8.931.518,51
6. Sonstige Vermögensgegenstände 2.289.057,62 2.727.415,78
26.343.888,39 16.799.001,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.826.838,01 3.304.672,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 9.825,23
46.500.769,65 45.922.854,34

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 22.873,89 22.873,89
III. Gewinnvortrag 23.616.541,77 16.259.216,96
IV. Jahresüberschuss 7.680.787,02 7.357.324,81
32.820.202,68 25.139.415,66
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 689.451,00 51.455,00
2. Sonstige Rückstellungen 6.296.240,26 8.957.862,77
6.985.691,26 9.009.317,77
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.611.635,40 2.687.517,54
2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern 60.237,46 185.173,16
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 923.122,31 2.234.962,21
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.835.541,40 4.721.689,70
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.491.503,96
6. Sonstige Verbindlichkeiten 264.339,14 442.233,61
6.694.875,71 11.763.080,18
- Davon aus Steuern € 74.049,32 (€ 176.553,96)
- Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (€ 723,70)
D. Passive latente Steuern 0,00 11.040,73
46.500.769,65 45.922.854,34

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse
a) Aus dem Verkauf von Grundstücken 53.928.031,62 59.127.142,61
b) Aus der Hausbewirtschaftung 12.348,92 24.500,46
c) Aus anderen Lieferungen und Leistungen 125.869,03 54.066.249,57 128.267,19 59.279.910,26
2. Verminderung des Bestands an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit fertigen und unfertigen Bauten sowie unfertige Leistungen 21.903.709,67- 5.812.072,47-
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.163.303,25 2.999.540,28
4. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
a) Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 26.008.969,42 46.047.825,12
b) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 8.079,04 26.017.048,46 99.564,66 46.147.389,78
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.847,61- 0,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 12.022,85 5.175,24 12.293,17 12.293,17
6. Abschreibungen
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 216.027,00 257.693,43
b) Auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.050.562,23 1.266.589,23 1.603.236,69 1.860.930,12
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.676.890,26 6.567.529,27
8. Erträge aus Beteiligungen 8.153.553,15 7.508.387,90
- Davon aus verbundenen Unternehmen € 8.153.553,15 (€ 7.508.387,90)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 557.848,47 180.623,59
- Davon aus verbundenen Unternehmen € 452.697,32 (€ 148.119,69)
- Davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen € 5.727,15 (€ 0,00)
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.249.999,00- 1.373.527,72-
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 397.217,90 500.949,75
- Davon Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen 0,00 (2.356,87)
- Davon aus verbundenen Unternehmen € 8.232,30 (€ 378.992,12)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.728.676,67 318.280,02
- Davon Aufwendungen/Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern € 11.040,73 (€ 14.697,58)
13. Ergebnis nach Steuern 7.695.648,01 7.375.489,73
14. Sonstige Steuern 14.860,99 18.164,92
15. Jahresüberschuss 7.680.787,02 7.357.324,81

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Dornieden Generalbau GmbH hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter HRB 927 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Nach den in § 267 HGB vorgegebenen Größenklassen gehört die Gesellschaft unter Zugrundelegung der Daten für die Geschäftsjahre 2023 und 2022 zu den großen Kapitalgesellschaften.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Gebäude werden gemäß § 7 Abs. 4 oder 5 EStG abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen auf bewegliche Sachanlagen werden vorwiegend nach der linearen Methode vorgenommen. Die zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern orientieren sich für neue Vermögensgegenstände an den amtlichen AfA-Tabellen; für gebrauchte Vermögensgegenstände wird die voraussichtliche Restnutzungsdauer geschätzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen € 60,00 und € 250,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen wird für die geringwertigen Wirtschaftsgüter im Zugangsjahr ein Anlagenabgang in gleicher Höhe angenommen. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskossten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 betragen, werden nach steuerlichen Vorschriften in einen Sammelposten eingestellt, welcher linear über 5 Jahre aufgelöst wird. Wegen der untergeordneten Bedeutung dieses Postens für den Jahresabschluss steht diese Vorgehensweise im Einklang mit der Auffassung des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer e.V.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten die angefallenen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Aufgrund des allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung der Forderungen aus dem Verkauf von Grundstücken und aus anderen Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Durch die Bildung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der übrigen Rückstellungen erfolgt zu den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen. Langfristige Gewährleistungsrückstellungen werden gem. § 253 Abs. II HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Rückstellungen werden latente Steuern ermittelt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Wegen der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel (Seite 3).

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 617.367,14 0,00 2,00 617.365,14
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 617.367,14 0,00 2,00 617.365,14
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 675.262,59 0,00 0,00 675.262,59
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.557.063,93 0,00 115.578,59 1.441.485,34
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 55.450,50 0,00 55.450,50 0,00
Summe Sachanlagen 2.287.777,02 0,00 171.029,09 2.116.747,93
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.129.463,75 0,00 762.500,00 4.366.963,75
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 360.562,80 0,00 0,00 360.562,80
Beteiligungen 1.570.000,00 12.500,00 0,00 1.582.500,00
Summe Finanzanlagen 7.060.026,55 12.500,00 762.500,00 6.310.026,55
Summe Anlagevermögen 9.965.170,71 12.500,00 933.531,09 9.044.139,62
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 555.054,14 42.819,00 0,00 597.873,14
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 555.054,14 42.819,00 0,00 597.873,14
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 380.459,59 23.235,00 0,00 403.694,59
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.152.638,70 149.973,00 115.561,59 1.187.050,11
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.533.098,29 173.208,00 115.561,59 1.590.744,70
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.012.965,92 0,00 0,00 1.012.965,92
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 360.561,80 0,00 0,00 360.561,80
Beteiligungen 0,00 1.499.999,00 0,00 1.499.999,00
Summe Finanzanlagen 1.373.527,72 1.499.999,00 0,00 2.873.526,72
Summe Anlagevermögen 3.461.680,15 1.716.026,00 115.561,59 5.062.144,56
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.492,00 62.313,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 19.492,00 62.313,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 271.568,00 294.803,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 254.435,23 404.425,23
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 55.450,50
Summe Sachanlagen 526.003,23 754.678,73
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.353.997,83 4.116.497,83
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1,00 1,00
Beteiligungen 82.501,00 1.570.000,00
Summe Finanzanlagen 3.436.499,83 5.686.498,83
Summe Anlagevermögen 3.981.995,06 6.503.490,56

2. Verbundunternehmen/Beteiligungen

An folgenden Unternehmen ist die Gesellschaft mit mindestens einem Fünftel beteiligt:

Anteil Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis 2023
% T€ T€
Dornieden Verwaltungs GmbH, Monheim am Rhein 100 27 15
DORNIEDEN PARK LINNE GMBH & CO. KG, Monheim am Rhein 100 2.550 295
Erste Dornieden Beteiligung Verwaltungs GmbH, Mönchengladbach * 100 95 0
Rhein. Landentwicklung Brühl Eins GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein 20 -56 -62
Rhein. Landentwicklung Erftstadt Eins GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein 30 19 -6
GERO Systembau GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein 100 -452 -12
Dornieden WvM Verwaltungs GmbH, Monheim am Rhein 50 44 3
Dornieden Zooviertel GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein 100 100 7.858
Ulmer Höh GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein 50 969 -77
GERO Immobilien Management GmbH, Mönchengladbach 100 -1.315 -502
Im Kreuzfeld Verwaltungsgesellschaft mbH, Monheim am Rhein 50 16 -1
Im Kreuzfeld GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein 20 -121 -54
KEG Kölner Entwicklungsgesellschaft mbH, Köln * 33,33 32 -21
DORNIEDEN Gustorf Verwaltung GmbH, Monheim am Rhein * 50 29 2
RBL Projekt Leidenhausener GmbH & Co. KG, Köln * 25 -131 -17
Yanmaz und Dornieden Verwaltung GmbH, Monheim am Rhein * 50 28 2
DORNIEDEN Gustorf GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein * 50 11 -11

* vorläufiger Jahresabschluss

3. Forderungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus dem Liefer- und Leistungs- sowie dem Finanzverkehr.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen den Absatzbereich (T€ 5.470), Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 544) und übrige ungewisse Verbindlichkeiten (T€ 282).

5. Verbindlichkeiten

Die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten und ihre Besicherung verdeutlicht die Übersicht auf Seite 6.

6. Latente Steuern

Aus der unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Behandlung von Gewährleistungsrückstellungen und Ergebnisanteilen aus Personengesellschaften resultieren passive latente Steuern. Der Bewertung der latenten Steuern für die Gewährleistungsrückstellung liegt ein Steuersatz von 32,98 % und für die Ergebnisanteile aus Personengesellschaften ein Steuersatz von 15,83 % zugrunde. Die Gesellschaft nimmt das Ansatzwahlrecht gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zur Bildung von aktiven latenten Steuern nicht in Anspruch.

Die latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:

01.01.2023 Zugang Verbrauch 31.12.2023
passive Steuerlatenz 11.040,73 0,00 11.040,73 0,00
Restlaufzeit
unter 1 Jahr über 1 Jahr insgesamt
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.611.635,40 0,00 3.611.635,40
(Vorjahr) (2.687.517,54) (0,00) (2.687.517,54)
2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern 60.237,46 0,00 60.237,46
(Vorjahr) (185.173,16) (0,00) (185.173,16)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 923.122,31 0,00 923.122,31
(Vorjahr) (2.234.962,21) (0,00) (2.234.962,21)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.835.541,40 0,00 1.835.541,40
(Vorjahr) (4.721.689,70) (0,00) (4.721.689,70)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.491.503,96) (0,00) (1.491.503,96)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 264.339,14 0,00 264.339,14
(Vorjahr) (442.233,61) (0,00) (442.233,61)
Summe 6.694.875,71 0,00 6.694.875,71
(Vorjahr) (11.763.080,18) (0,00) (11.763.080,18)
davon
über 5 Jahre gesichert gesichert durch
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 3.611.635,40 GS, GZ
(Vorjahr)
2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern 0,00 0,00 ---
(Vorjahr)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 ---
(Vorjahr)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 ---
(Vorjahr)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 ---
(Vorjahr)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 ---
(Vorjahr)
Summe 0,00 3.611.635,40
(Vorjahr)

*) GS: Grundschuld GZ: Globalzession

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsätze wurden ausschließlich im Inland erzielt.

Aufgrund der gesunkenen Marge in einem Projekt wurde eine Beteiligung um T€ 1.250 abgewertet. Der Ausweis erfolgte unter Nummer 10 in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von T€ 977 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten, die aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.

VI. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die VISTA Reihenhaus GmbH hat Schuldscheindarlehen in Höhe von T€ 8.000 aufgenommen. Die Dornieden Generalbau GmbH hat für diese Schuldscheindarlehen die gesamtschuldnerische Haftung übernommen.

Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, aus den im Anhang angegebenen Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

VII. Sonstige Pflichtangaben

1. Konzernzugehörigkeit

Die Dornieden Generalbau GmbH ist eine Tochtergesellschaft der DORNIEDEN Gruppe GmbH & Co. KG und wird in den Konzernabschluss der DORNIEDEN Gruppe Verwaltung GmbH Mönchengladbach, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

2. Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr T€ 136. Davon entfielen T€ 67 auf Abschlussprüfungsleistungen, T€ 50 auf Steuerberatungsleistungen und T€ 19 auf sonstige Beratungsleistungen.

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023

Herr Martin Dornieden, Grevenbroich (Vorsitzender der Geschäftsführung)

Herr Michael Dornieden, Schwalmtal (kfm. Geschäftsführer)

Herr Michael Hochgürtel, Essen (kfm. Geschäftsführer)

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von € 7.680.787,02 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mönchengladbach, den 22. August 2024

Michael Dornieden

Martin Dornieden

Michael Hochgürtel

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die DORNIEDEN Generalbau GmbH betätigt sich als Projektentwickler, Bauträger und Generalübernehmer im Segment der Wohnimmobilien an ausgesuchten Standorten in Nordrhein-Westfalen. Wir erwerben Grundstücke, entwickeln diese im Hinblick auf die in Marktanalysen definierten Produkte und veräußern diese bebaut oder unbebaut. In NRW gehören wir zu den führenden Bauträgern. Als Generalübernehmer übernehmen wir Aufträge für große und bonitätsstarke Partner. Dabei können wir unseren als Bauträger tätigen Auftraggebern aufgrund bester Branchenkenntnis ein sehr umfangreiches Dienstleistungspaket anbieten, das den meisten Mitbewerbern nicht möglich ist und für uns ein Alleinstellungsmerkmal (USP) darstellt. Vielfach können wir unsere Auftraggeber von ausgereiften Eigenplanungen überzeugen.

Unsere Gesellschaft ist alleinige Gesellschafterin

der Projektgesellschaft DORNIEDEN PARK LINNE GMBH & CO. KG

der GERO Systembau GmbH & Co. KG

der GERO Immobilien Management GmbH

der DORNIEDEN Verwaltungs GmbH

der Erste Dornieden Beteiligung Verwaltung GmbH

der Dornieden Zooviertel GmbH & Co. KG

und zu jeweils bis zu 50% beteiligt an

der Ulmer Höh GmbH & Co. KG (50 %)

der Dornieden WvM Verwaltungs GmbH (50 %)

der Dornieden Gustorf Verwaltung GmbH (50 %)

der Dornieden Gustorf GmbH & Co. KG (50 %)

der Yanmaz und Dornieden Verwaltung GmbH (50 %)

der RBL Projekt Leidenhausener GmbH & Co. KG (25 %)

der Im Kreuzfeld GmbH & Co. KG (20 %)

der Im Kreuzfeld Verwaltungsgesellschaft mbH (50%)

der KEG Kölner Entwicklungsgesellschaft mbH (33,33 %)

der Rheinische Landentwicklung Projekt Erftstadt Eins GmbH & Co. KG (30%)

der Rheinische Landentwicklung Projekt Brühl Eins GmbH & Co. KG (20%)

der KEG Rath GmbH & Co. KG (13,34 %)

der Langel AmRhein GmbH & Co. KG (13,33 %)

Die DORNIEDEN Generalbau GmbH ist Teil der DORNIEDEN-Gruppe, zu der auch die VISTA Reihenhaus GmbH und die FAIRHOME GmbH zählen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr 2022 um rund 0,3 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin von hohen Inflationsraten, Materialengpässen sowie damit einhergehend hohen Material- und Baukosten geprägt.

Die Inflationsrate verharrte nach ihrem steilen Anstieg im Jahr 2022 auch im Jahr 2023 weiter auf hohem Niveau und lag im Jahresdurchschnitt mit 5,9% weiterhin deutlich über dem angestrebten Inflationsziel von 2,0%. Zum Jahresende 2023 sank die Inflationsrate erstmals seit zwei Jahren wieder unter einen Wert von 4,0%.

Die deutsche Bauwirtschaft verzeichnete 2023 bedingt durch die weiterhin straffen Finanzierungsbedingungen sowie hohe Material- und Baupreise einen Rückgang der Bauinvestitionen. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe lag in 2023 mit 162,6 Mrd. € preisbereinigt 5% unter dem Vorjahreswert. Nach den deutlichen Zuwachsraten der Baukosten in 2022 hat sich der Anstieg des Baukostenindexes in 2023 zwar verlangsamt, aber trotzdem weiter fortgesetzt. Insbesondere die Preise für energieintensive Baustoffe waren weiterhin deutlich teurer als vor Beginn des Ukraine-Krieges.

Die Preisentwicklung für Bauleistungen hatte ihren Höhepunkt zwar Mitte 2022 erreicht, laut dem statistischen Bundesamt lagen die Preise für Bauleistungen im 4. Quartal 2023 im Wohnungsbau aber nochmal 4,3% über dem Vorjahresquartal.

Der Druck auf die Baupreise bleibt damit hoch, auch wenn die Dynamik der Preisentwicklung nachlassen wird.

Für das Jahr 2024 zeichnet sich durch die verringerten Neubautätigkeiten ein weiterer Anstieg der Mieten ab.

Der jahrelange Preisanstieg für Wohnimmobilien wurde in 2023 abrupt gestoppt. Sie verbilligten sich im vergangenen Jahr im Schnitt um 8,4% gemessen am Vorjahr, der Preisverfall bei Bestandsimmobilien war dabei wesentlich stärker als bei Neubauten (-3,2% im 4. Quartal 2023).

Der Wohnungsneubau war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer Nachfrageschwäche geprägt. Diese Nachfrageschwäche spiegelt sich auch in einem drastischen Rückgang der Baugenehmigungen um mehr als 94.000 Wohnungen gegenüber 2022 wider.

Im Jahr 2023 betrug die Zahl der Wohnungsfertigstellungen rund 294.000 Einheiten und lag somit nahezu auf dem Niveau von 2022. Das von der Bundesregierung verfolgte Ziel, mehr als 400.000 Wohnungen pro Jahr zu schaffen, konnte damit erneut nicht erreicht werden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass durch das Marktumfeld die Zahl der Wohnungsfertigstellungen in den nächsten Jahren weiter fällt. Der sich aufbauende Rückgang der Orderentwicklung im Wohnungsbau von rund 20% im Vorjahresvergleich signalisiert einen weiteren Rückgang der Neubauaktivitäten, sodass in 2024 mit nur 235.000 fertiggestellten Einheiten gerechnet wird.

Die Hypothekenzinsen verharrten mit ca. 4 % im Jahresschnitt auf vergleichbar hohem Niveau. Seit Anfang 2024 kann ein leichter Rückgang der Kreditzinsen beobachtet werden. Durch die erwarteten ersten Zinssenkungen der EZB im Jahresverlauf 2024 ist mit einer leichten Entspannung auf der Finanzierungsseite zu rechnen, sodass sich die Neukreditvergabe in der zweiten Jahreshälfte 2024 hoffentlich beschleunigen wird. Das Niveau der Boomjahre 2020 und 2021 wird aber nicht erreicht werden.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 94 Wohneinheiten der Dornieden Generalbau GmbH übergeben.

Der Umsatz lag im Berichtsjahr bei insgesamt EUR 54,0 Mio. Im Jahr 2023 hat die DORNIEDEN Generalbau GmbH wie im Vorjahr keinen Umsatz aus Generalübernehmertätigkeiten erwirtschaftet.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Umsatz 54.066 59.280 -5.214 -8,8
Gesamtleistung 32.162 53.468 -21.306 -39,8
Rohergebnis 6.145 7.321 -1.176 -16,1
Finanzergebnis 8.316 7.187 1.129 15,7
Jahresergebnis 7.681 7.357 324 4,4

Der Umsatz ist von TEUR 59.280 im Vorjahr um TEUR 5.214 auf TEUR 54.066 gesunken.

Das Rohergebnis ist von TEUR 7.321 im Vorjahr um TEUR 1.176 auf TEUR 6.145 gesunken. Sowohl der geringere Umsatz als auch das gesunkene Rohergebnis sind auf die niedrigere Anzahl der übergebenen Wohneinheiten zurückzuführen.

Die Gesamtleistung reduzierte sich von TEUR 53.468 im Vorjahr auf TEUR 32.162 im Berichtsjahr. Das deutliche Absinken der Gesamtleistung ist damit zu begründen, dass in den Jahren 2023 - 2026 deutlich mehr Projekte über die Schwestergesellschaft VISTA Reihenhaus GmbH & Co. KG abgewickelt werden.

Das Finanzergebnis ist um TEUR 1.129 auf TEUR 8.316 gestiegen. Der Anstieg ist einerseits auf höhere Zinserträge aus Darlehen an Konzerngesellschaft zurückzuführen, andererseits haben sich auch die Beteiligungserträge aus Tochtergesellschaften um TEUR 500 erhöht.

Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 324 auf TEUR 7.681 verbessert.

b) Finanzlage

Aufgrund des v. g. kommt es erneut zu einer deutlichen Verbesserung der Eigenkapitalquote. Die Eigenkapitalquote stieg von 54,7 % in 2022 auf 70,6 % im Berichtsjahr. Die Eigenkapitalquote liegt damit - wie in den Vorjahren - weiterhin über dem Branchendurchschnitt.

Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR 2.827 stehen nur unwesentliche Bankverbindlichkeiten von TEUR 3.612 gegenüber. Es handelt sich hierbei um Darlehen für die Projekte Köln, Damiansweg Bergheim Glessen II und Castrop Rauxel.

Insgesamt reduzierten sich die Verbindlichkeiten deutlich um TEUR 5.070 auf TEUR 6.695, was insbesondere auf eine Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 1.312 auf TEUR 923 verändert. Unsere Lieferanten werden, soweit möglich, stets unter Skontoausnutzung bezahlt.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit reduzierte sich von TEUR 1.694 im Vorjahr auf TEUR -2.152. Wesentliche Ursache ist die Reduzierung kurzfristiger Rückstellungen sowie Abnahme der Verbindlichkeiten.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva TEUR TEUR TEUR %
Vorräte 13.348 19.306 -5.958 -30,9
Kurzfristige Vermögenswerte 26.345 16.799 9.546 56,8
Liquide Mittel 2.827 3.305 -478 -14,5
Passiva
Eigenkapital 32.820 25.139 7.681 30,6
Rückstellungen 6.986 9.009 -2.023 -22,5
Kurzfristige Verbindlichkeiten 6.695 11.776 -5.081 -43,1
Bilanzsumme 46.501 45.923 578 1,3

Die Vorräte reduzierte sich im Berichtsjahr von TEUR 19.306 auf TEUR 13.348.

Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um TEUR 9.546, was im Wesentlichen auf die Erhöhung von Verbund- / Beteiligungsforderungen zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital erhöhte sich um TEUR 7.681 auf TEUR 32.820 trotz leicht erhöhter Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote stieg um 16,5 % von 54,7 % im Vorjahr auf 70,6 % im Berichtsjahr.

Die Rückstellungen setzen sich vorrangig aus Rückstellungen für noch zu erwartende Baukosten, Gewährleistungsrückstellungen und Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten zusammen. Sie reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.023.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich um TEUR 5.081 im Wesentlichen durch die Rückführung von Darlehensverbindlichkeiten im Verbundbereich.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Einen Überblick über unsere Entwicklung liefern folgende Kennzahlen:

a) Rohergebnis:

Das Rohergebnis sank von TEUR 7.321 auf TEUR 6.145.

b) Eigenkapitalquote:

Sie stieg von 54,7 % im Vorjahr auf 70,6%.

4. Gesamtaussage

Die Gesellschaft konnte die für 2023 prognostizierten Übergaben erreichen. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer Übergabe von insgesamt 47 Wohneinheiten der Dornieden Generalbau GmbH.

Juristische Risiken oder Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, sind für uns derzeit nicht erkennbar.

Für die Zukunft sieht sich die Gesellschaft weiterhin gut aufgestellt.

III. Prognosebericht

Das Jahr 2024 wird weiterhin von hartnäckig höheren Inflationsraten, die die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten belasten, geprägt sein. Die Industriekonjunktur wird sich durch die immer weiter nachlassenden Lieferengpässe und die gesunkenen Energiepreise erholen.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in 2024 in etwa auf Niveau des Vorjahres stagnieren (+0,2 %), in 2025 um 1,3% zulegen. Die Inflationsrate wird im Jahr 2024 voraussichtlich mit rund 3,0% unter dem Wert des Vorjahres liegen, in 2025 aber voraussichtlich auf ca. 2,0% zurückgehen.

Bezogen auf die Baufertigstellungen ist davon auszugehen, dass in 2024 die Anzahl der Wohneinheiten auf ca. 235.000 sinken wird. Der lange Zeit hohe Auftragsbestand der Vorjahre ist weitestgehend abgebaut und fällt somit als wichtige Stütze der Vorjahre aus.

In 2025 werden die Baufertigstellungen auf einem niedrigen Niveau verharren. Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes rechnet für 2024 mit einem Umsatz im Wohnungsbau von knapp 158 Mrd. Euro, was einem realen Rückgang von 3,0 % entspricht.

Zur Gegensteuerung müssten zum einen die Förderbedingungen weiter gelockert und auskömmlicher gestaltet werden. Insbesondere die insgesamt zur Verfügung stehenden Fördermittel sind zu gering und bereits nach wenigen Monaten ausgeschöpft.

Wir beurteilen die zukünftige Entwicklung des Unternehmens jedoch weiterhin als positiv. Die Dornieden Generalbau GmbH hat aufgrund bereits angekaufter Grundstücke derzeit einen ausreichend großen Auftragsbestand bis in das Jahr 2026 hinein.

Zusätzlich sind wir aufgrund unseres großen Aktionsradius' und der Tatsache, dass wir mit unseren Entwicklungen auch im Umland von Top-Standorten wie Düsseldorf und Köln tätig sind, zukünftig in der Lage, ausreichend viele Grundstücksflächen für eine Bebauung akquirieren zu können.

Im Projekt Bergheim-Glessen II werden im Jahr 2024 die ersten Häuser übergeben. Die weiteren Übergaben erstrecken sich bis in das Jahr 2026.

Ebenso werden im Projekt Köln, Damiansweg alle Einheiten im Jahr 2024 fertiggestellt.

Wesentliche Ergebnisbeiträge für das Jahr 2025 erwarten wir aus den Projekten Bergheim Glessen II, Duisburg Am alten Angerbach sowie einem GÜ-Projekt.

Die Ertrags- und Finanzlage sehen wir insgesamt als zufriedenstellend an. Für 2024 erwarten wir - gegenüber dem Jahr 2023 - eine Reduzierung der Übergaben auf 47 Wohneinheiten. Damit einher geht ein Umsatzrückgang im mittleren zweistelligen Prozentbereich.

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

In Folge der Produktionsstörungen und erhöhter Energiepreise aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist es auch in 2023 zunächst weiter zu Preiseffekten gekommen. Das Jahr 2023 war ebenfalls stark von den weiterhin hohen Inflationsraten, die die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten belasten, geprägt.

Durch eine immer noch gedämpfte Nachfrage wird die Bautätigkeit in Deutschland auch in 2024 weit hinter den Boom-Jahren zurückbleiben.

Hohe Baupreise, straffe Finanzierungsbedingungen und der schon länger anhaltende Fachkräftemangel gehören zu den derzeitigen Herausforderungen, denen sich Projektentwickler und Bauträger auf dem deutschen Immobilienmarkt stellen müssen.

Durch die Ausweitung und Verbesserung des vorhandenen Risikomanagements sind wir dazu in der Lage rechtzeitig auf Veränderungen zu reagieren. Hierzu gehören u. a. ein dauerhaftes Baustellenmonitoring und eine monatliche Überprüfung der in Umsetzung befindlichen Einheiten.

Mit Blick auf die Finanzierungsseite bremsen die Finanzierungsbedingungen gewerbliche Investoren weiter aus. Das aktuelle Zinsniveau von ca. 4% im Vergleich zu den hohen Baukosten hat dazu geführt, dass das Volumen an Neukrediten immer noch auf niedrigem Niveau verharrt. Wir erwarten eine Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte 2024.

Ertragsorientierte Risiken

Neben den üblichen nachfragebedingten und den oben beschrieben Risiken aus dem Ukraine-Krieg bestehen grundsätzlich die Risiken durch Kapazitätsengpässe der bauausführenden Unternehmen sowie der sich verändernden Baukosten. Aufgrund unserer hohen "Fertigungstiefe" sind wir in der Lage, dies frühzeitig in unseren Angeboten zu berücksichtigen. Durch Optimierung der Planungen und Verhandlung mit den Bauausführenden konnten zwischenzeitlich die Baukosten gesenkt werden.

Wir stehen in ständigen Austausch mit Auftraggebern, Partnern, Kunden und unseren Mitunternehmern, um kurzfristig auf Veränderungen des Marktes reagieren zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Liquiditätsrisiken sind für uns derzeit nicht erkennbar, Währungsrisiken sind wir in unserem Marktsegment nicht ausgesetzt.

Projekte die bereits im Bau sind, finanzieren sich aufgrund der bestehenden Vorverkaufsquoten zu einem großen Teil aus den eingehenden Ratenzahlungen, die den Erwerbern gemäß Baufortschritt nach Vorgaben der Makler- und Bauträgerverordnung in Rechnung gestellt werden. Die übrige Finanzierung erfolgt vornehmlich aus Darlehen der Muttergesellschaft bzw. Darlehen von Gesellschaften der DORNIEDEN-Gruppe. Die Muttergesellschaft finanziert sich zum größten Teil durch Eigenkapital sowie einem Schuldscheindarlehen (Laufzeit bis mindestens 2028).

2. Chancenbericht

Wir sehen für die Gesellschaft trotz der derzeitigen Unsicherheiten gute Möglichkeiten, attraktive Wohnimmobilien anbieten zu können, die dem Unternehmen gute Umsätze und Ergebnisse sichern.

Das Unternehmen wird seine Ansätze im Bereich LEAN-Construction und LEAN- Management sowie der Digitalisierung weiter ausbauen.

3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend mittels Lieferantenkrediten und Darlehen von Nichtbanken und Gesellschaftern. Verbindlichkeiten werden - soweit möglich - stets unter Skontoausnutzung gezahlt.

Das Liquiditätsrisiko überwachen wir mit einem Liquiditätsplan, der laufend fortgeschrieben wird.

Die Projektkosten verfolgen wir anhand von Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Die Projektkosten und -erlöse werden regelmäßig aktualisiert. Auf der Basis der monatlich aktualisierten Wirtschaftlichkeitsberechnungen wird eine Cash-Flow-Planung für die Projekte erstellt, die auf Unternehmensebene zusammengeführt wird. Dementsprechend früh lassen sich Eigen- und Fremdkapitalbedarfe der einzelnen Projekte und des Unternehmens identifizieren.

 

Mönchengladbach, den 22. August 2024

Michael Dornieden

Martin Dornieden

Michael Hochgürtel

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dornieden Generalbau GmbH, Mönchengladbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dornieden Generalbau GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dornieden Generalbau GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mönchengladbach, den 10. Oktober 2024

WWS WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Loosen, Wirtschaftsprüfer

Gehlen, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 12.12.2024 festgestellt.

Gleichzeitig wurde beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

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