Falkenstein Nebenwerte AG

Brook 1, 20457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 80426
Eingetragen
14.8.2000
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, Veräußerung, Vermittlung und Verwaltung von Vermögensgegenständen jeglicher Art, insbesondere von Beteiligungen an Kapitalgesellschaften, weiterhin die Erbringung von Informationsund Beratungsdienstleistungen für Dritte und für eigene Zwecke

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Schäfers
seit 16.1.2020
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Falkenstein Nebenwerte AG

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017

LAGEBERICHT DER FALKENSTEIN NEBENWERTE AG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017

I. Grundlagen des Unternehmens

Der Unternehmensgegenstand der FALKENSTEIN Nebenwerte AG mit Sitz in Hamburg ist satzungsgemäß der Erwerb, die Veräußerung sowie die Verwaltung von Beteiligungen an Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft ist mehrheitlich im Besitz der SPARTA AG, Hamburg.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Börsenjahr 2017 profitierten fast alle Anlageklassen von überdurchschnittlichen Wertzuwächsen. Einflüsse durch die Folgen der Präsidentschaftswahl in den USA, die zeitweise eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea oder immer wieder aufflammende Krisen im Nahen Osten erwiesen sich als nur kurzlebig. Sie stellten für den deutschen Leitindex DAX kein Hindernis für das Erreichen einer neuen Rekordhöhe von 13.479 Punkten dar. Im abgelaufenen Jahr legte der Index um insgesamt 12,5% zu und schloss am Jahresende auf einem Stand von 12.917 Punkten.

Getragen wird der Aufschwung durch das robuste Wachstum der Weltwirtschaft. Im Oktober 2017 revidierte der IWF seine Prognosen für die Eurozone von 1,6% für das Jahr 2017 auf 2,1% und für das Jahr 2018 auf 1,9%. Verstärkend für diesen positiven Trend wirkt die nach wie vor von den Notenbanken vertretene expansive Geldpolitik mit extrem niedrigen Zinsen. Die aktuellen Konsensprognosen für den zusammengefassten Gewinn je Aktie der DAX-Unternehmen von 886 Indexpunkten für das Jahr 2017 und 978 Indexpunkten für das Jahr 2018 zeigen jedoch, dass der Aufschwung am Aktienmarkt auch zunehmend von fundamentalen Unternehmensdaten getragen wird, wenn auch die Wachstumserwartung für 2018 recht ambitioniert anmutet.

Für das Jahr 2018 sind Korrekturbewegungen an den Kapitalmärkten nicht auszuschließen. Die Bewertungen in einigen Bereichen, wie z. B. im Internet- und Technologiebereich, sind teilweise bereits auf einem sehr hohen Niveau. Damit könnte das Potenzial für weitere Kursteigerungen basierend auf entsprechenden Unternehmensbewertungen weitestgehend verbraucht sein. Darüber hinaus beginnen die Zentralbanken, dem Beispiel der USA folgend, einen Ausstieg aus der expansiven Geldmarktpolitik einzuleiten. Welche Auswirkungen dieser Ausstieg verbunden mit einem allmählichen Anstieg der Zinsen auf die Aktienmärkte haben wird, ist nicht vorhersehbar - es gab in der Vergangenheit noch kein vergleichbares Szenario.

2. Geschäftsverlauf

Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG beendete das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresüberschuss von EUR 791.428. Der Jahresüberschuss als maßgeblicher finanzieller Indikator der Gesellschaft konnte damit gemäß der Prognose deutlich gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Unter der Berücksichtigung des Gewinnvortrages ergab sich für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 854.178.

Das gute Ergebnis basiert auf Erlösen aus Wertpapierverkäufen und vereinnahmten Dividendenerträgen. Insbesondere bei der Veräußerung von Finanzanlagen, die langfristig durch die Gesellschaft gehalten wurden, konnten im Rahmen der Veräußerung erhebliche Kursgewinne realisiert werden.

3. Ertragslage

Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG erzielte im Geschäftsjahr 2017 ein Gewinn aus Wertpapierverkäufen in Höhe von EUR 852.598 (Vorjahr EUR 0). Davon entfällt mit EUR 808.483 der wesentliche Anteil auf die Finanzanlagen und EUR 44.115 auf Wertpapiere des Umlaufvermögens.

Zum Bilanzstichtag wies die FALKENSTEIN Nebenwerte AG sonstige betriebliche Erträge in Höhe von EUR 2.353 (im Vorjahr EUR 296.838) aus.

Die Kosten der Geschäftsführung, bestehend aus Personalaufwendungen und allgemeinen Verwaltungskosten - hier sind im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten, Abschluss-, Prüfungs- und Buchhaltungskosten, Raumkosten und Hauptversammlungskosten zu nennen - beliefen sich im Jahr 2017 auf EUR 82.748 (Vorjahr EUR 96.512).

Im Jahr 2017 vereinnahmte die FALKENSTEIN Nebenwerte AG Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens in Form von Dividendenzahlungen in Höhe von EUR 33.005 (Vorjahr EUR 127.816).

Sonstige Zinsen und Dividendenerträge beliefen sich auf EUR 2.541 (Vorjahr EUR 536).

Zum Bilanzstichtag ergaben sich Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von EUR 1.005 (Vorjahr EUR 0). Die Bewertung der Wertpapiere erfolgt unabhängig ihrer bilanziellen Zuordnung nach dem strengen Niederstwertprinzip.

Damit weist die FALKENSTEIN Nebenwerte AG für das Geschäftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss von EUR 791.428 (Vorjahr EUR 307.222) aus.

4. Vermögens- und Finanzlage

Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zum Bilanzstichtag mit EUR 1.440.838 (Vorjahr EUR 324.910) bewertet und stellen die wesentliche Position des Anlagevermögens der FALKENSTEIN Nebenwerte AG dar.

Die sonstigen Vermögensgegenstände der FALKENSTEIN Nebenwerte AG in Höhe von EUR 6.333 (Vorjahr EUR 12.232) bestehen im Wesentlichen aus Steuerforderungen.

Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG wies zum 31. Dezember 2017 einen Wertpapierbestand im Umlaufvermögen in Höhe von EUR 15.539 (Vorjahr EUR 82.680) aus.

Die Guthaben bei Kreditinstituten beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres 2017 auf EUR 25.940 (Vorjahr EUR 370.488).

Zum 31. Dezember 2017 betrug das Eigenkapital der FALKENSTEIN Nebenwerte AG EUR 1.433.949 (Vorjahr EUR 642.521).

Die Rückstellungen zum 31. Dezember 2017 in Höhe von EUR 33.984 (Vorjahr EUR 147.528) berücksichtigen im Wesentlichen Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuerbeträge sowie Kosten für Abschlussprüfung und Hauptversammlung.

Zum Bilanzstichtag lagen keine Bankverbindlichkeiten vor.

Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2017 auf EUR 1.488.703 (Vorjahr EUR 790.385).

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Den überwiegenden Teil des Vermögens hat die FALKENSTEIN Nebenwerte AG im abgelaufenen Geschäftsjahr neu in einen Einzelwert investiert. Die laufenden Kosten der Gesellschaft können aus den aus dieser Beteiligung erwarteten Dividendenzahlungen getragen werden.

Obwohl das abgelaufene Geschäftsjahr wieder mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen wurde, kann aus dieser Entwicklung aber zum jetzigen Zeitpunkt noch kein nachhaltiger Trend abgeleitet werden. Die Gesellschaft wird auch künftig das Ziel verfolgen, weitere Ertragschancen aus der Investition in ausgewählte Einzelwerte zu nutzen. Die Ertragsperspektiven der FALKENSTEIN Nebenwerte AG bleiben dennoch weiterhin limitiert, da nur begrenzte Eigenmittel zur Verfügung stehen. Unter der Voraussetzung stabiler wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erwartet der Vorstand der FALKENSTEIN Nebenwerte AG für das laufende Geschäftsjahr 2018 ein in etwa ausgeglichenes Jahresergebnis und damit deutlich geringeres Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr.

Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit verschiedenen Risiken ausgesetzt. Hier sind als wesentliche Risiken Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken oder operationelle Risiken zu nennen, was im Besonderen gilt, da der überwiegende Teil der Gesellschaft in einen Einzelwert investiert ist. Getätigte Investitionen werden regelmäßig geprüft.

Zum Jahresende erkennbare Risiken werden durch die Bildung entsprechender Rückstellungen in den Abschluss einbezogen.

Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage sind aktuell nicht ersichtlich.

IV. Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Seit dem 17. Juli 2008 hält die SPARTA AG, Hamburg, eine Mehrheitsbeteiligung an der FALKENSTEIN Nebenwerte AG. Entsprechend haben wir einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt.

Ich erkläre, dass im Berichtsjahr 2017 unsere Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat.

Berichtspflichtige Maßnahmen wurden im Berichtsjahr 2017 auf Veranlassung eines verbundenen Unternehmens nicht getroffen und / oder unterlassen.

Hamburg, im März 2018

Traute Kuhlmann
Vorstand

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2017

AKTIVA



31.12.2017 31.12.2016


EUR EUR
A. Anlagevermögen


I. Sachanlagen


Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53,00 74,00

II. Finanzanlagen


Wertpapiere des Anlagevermögens 1.440.838,34 324.910,36


1.440.891,34 324.984,36
B. Umlaufvermögen


I. Sonstige Vermögensgegenstände 6.333,08 12.232,00

--davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr EUR 0,00 (i. Vj. EUR 1.218,15)--



II. Wertpapiere


Sonstige Wertpapiere 15.538,67 82.680,32

III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 25.940,14 370.488,00


47.811,89 465.400,32


1.488.703,23 790.384,68

PASSIVA



31.12.2017 31.12.2016


EUR EUR
A. Eigenkapital


I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00

II. Kapitalrücklage 79.770,81 79.770,81

III. Verlustvortrag 62.750,59 -244.471,00

IV. Jahresüberschuss / -fehlbetrag 791.427,84 307.221,59


1.433.949,24 642.521,40
B. Rückstellungen


Steuerrückstellungen 5.596,53 78.515,86

Sonstige Rückstellungen 28.387,50 69.011,66


33.984,03 147.527,52
C. Verbindlichkeiten


Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.323,52 0,00

--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.323,52 (i.Vj. EUR 0,00)--


Sonstige Verbindlichkeiten 19.446,44 335,76

--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 19.446,44 (i.Vj. EUR 335,76)--


--davon aus Steuern EUR 19.446,44 (i.Vj. EUR 335,76)--


--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00)--



20.769,96 335,76


1.488.703,23 790.384,68

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017



2017 2016


EUR EUR
1. Gewinne aus dem Abgang von Finanzanlagen 808.483,00 0,00
2. Gewinne aus Wertpapierhandel des Umlaufvermögens 44.115,05 0,00
3. Verluste aus dem Wertpapierhandel des Umlaufvermögens 0,00 -13.535,67
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.352,85 296.838,03
5. Rohergebnis 854.950,90 283.302,36
6. Personalaufwand


Löhne und Gehälter -8.416,33 -43.815,62

Soziale Abgaben -1.845,92 -2.238,60
7. Abschreibungen auf Sachanlagen -21,00 -22,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -72.485,25 -50.458,27
9. Betriebsergebnis 772.182,40 186.767,87
10. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 33.004,51 127.816,35
11. Sonstige Zinsen, Dividenden und ähnliche Erträge 2.541,36 536,36
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -1.005,15 0,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.536,00 -0,34
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -10.759,28 -7.898,65
15. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 791.427,84 307.221,59
16. Gewinn- / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 62.750,59 -244.471,00
17. Bilanzgewinn 854.178,43 62.750,59

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017

ALLGEMEINE ANGABEN

Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HRB 80426.

Die Erstellung des Jahresabschlusses der FALKENSTEIN Nebenwerte AG für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes. Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG ist eine kleine Gesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 1 Handelsgesetzbuch. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Grundkapital der FALKENSTEIN Nebenwerte AG beträgt EUR 500.000 und ist eingeteilt in 500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von EUR 1 je Aktie. Die Gesellschaft ist im Freiverkehr der Börsen Berlin und Stuttgart notiert.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die handelsrechtliche Bilanzierung und Bewertung wird unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vorgenommen.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Neu zugegangene Anlagegüter werden zeitanteilig nach Monaten abgeschrieben. Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von nicht mehr als EUR 150 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel vereinfachend als Abgang erfasst.

Die in der Bilanz der FALKENSTEIN Nebenwerte AG ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Soweit bei den Aktienpositionen des Anlagevermögens der Börsenkurs zum Bilanzstichtag niedriger als die Anschaffungskosten ist, werden Abwertungen auf den niedrigen Börsenkurs vorgenommen.

Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag bzw. zu Anschaffungskosten sowie zum Barwert ausgewiesen.

Die sonstigen Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bewertet. Es kommt hierbei die Durchschnittsbewertung zur Anwendung. Falls der Börsenkurs am Bilanzstichtag niedriger ist als die Anschaffungskosten, werden Abwertungen auf den Schlusskurs am Bilanzstichtag vorgenommen.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens der FALKENSTEIN Nebenwerte AG im Geschäftsjahr 2017 ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Im Wesentlichen enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Steueransprüche (EUR 6.333).

Unter dem Posten Wertpapiere sind zum Bilanzstichtag die Aktien börsennotierter Gesellschaften ausgewiesen.

Das Kapital der FALKENSTEIN Nebenwerte AG beträgt zum Bilanzstichtag EUR 500.000 und ist eingeteilt in 500.000 Stückaktien.

Die Hauptversammlung vom 6. Juni 2017 hat ein neues Genehmigtes Kapital beschlossen, das den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 6. Juni 2022 um bis zu EUR 250.000 durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 250.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2017).

Die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2017 beläuft sich auf EUR 79.771.

Im Geschäftsjahr 2017 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 791.428. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 62.751 ergibt sich damit zum 31. Dezember 2017 ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 854.178.

Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf EUR 5.597.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 28.388 enthalten u.a. eine Rückstellung für die Durchführung der Hauptversammlung (EUR 15.000) sowie Rückstellungen für Buchführungs-, Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (EUR 9.950).

Verbindlichkeiten


31.12.2017 31.12.2016

in EUR in EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.324 0
Sonstige Verbindlichkeiten 19.446 336

Die Verbindlichkeiten sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern in Höhe von EUR 18.705.

ERLÄUTERUNGEN ZU DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinne aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von EUR 808.483 enthalten die Erlöse aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlagevermögens vermindert um die Anschaffungskosten für die Wertpapiere des Anlagevermögens sowie die auf diese Wertpapiere entfallenden Verkaufsgebühren.

Die Gewinne aus dem Wertpapierhandel des Umlaufvermögens in Höhe von EUR 44.115 ergeben sich aus den Erlösen aus den Wertpapierverkäufen des Umlaufvermögens vermindert um die Anschaffungskosten für die Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie die auf diese Wertpapiere entfallenden Verkaufsgebühren.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 2.353 resultieren im Wesentlichen aus Auflösungen von Rückstellungen.

Der Personalaufwand beläuft sich auf EUR 10.262.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen betragen EUR 21 und sind aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 72.485 bestehen vorwiegend aus Aufwendungen für Prüfungs-, Rechts-, Beratungs- und Buchführungskosten (EUR 39.573), Kosten für die Durchführung der Hauptversammlung (EUR 15.000) sowie Raumkosten (EUR 10.140).

Die Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens in Höhe von EUR 33.005 ergeben sich aus Dividendengutschriften.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von EUR 2.541 betreffen im Wesentlichen Dividendenerträge aus Wertpapieren des Umlaufvermögens.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens belaufen sich auf insgesamt EUR 1.005.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 4.536 resultieren aus Zinsen für Steuernachzahlungen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 10.759 berücksichtigen den Steueraufwand aus dem abgeschlossenen Geschäftsjahr.

SONSTIGE ANGABEN

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2017 keine Mitarbeiter.

Abschlussprüfer

Das im Geschäftsjahr 2017 für die Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, als Aufwand erfasste Honorar beträgt EUR 5.102 und betrifft ausschließlich die Tätigkeit als Abschlussprüfer. Darüber hinaus erfolgten im abgelaufenen Geschäftsjahr keine sonstigen Beratungsleistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus einem Dauerschuldverhältnis bestehen zum 31. Dezember 2017 sonstige finanzielle Verpflichtungen von jährlich EUR 6.000, die in voller Höhe gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen. Die Laufzeit des Vertrags ist unbefristet. Der Vertrag kann jedoch mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende gekündigt werden.

NACHTRAGSBERICHT

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

ERGEBNISVERWENDUNG

Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 791.428 ab. Unter Zurechnung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 62.751 verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 854.178. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn des Jahres 2017 in Höhe von EUR 854.178 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

ORGANE

Zum Vorstand ist bestellt:

Traute Kuhlmann. Hamburg, Vorstand (ab 1. Juli 2017)

Dr. Olaf Hein, Hamburg, Vorstand, (bis 30. Juni 2017).

Dem Aufsichtsrat gehören an:

Dr. Lukas Lenz, Hamburg, Rechtsanwalt, Vorsitzender,

Joachim Schmitt, Mainz, Vorstand der Solventis AG, Mainz, stellvertretender Vorsitzender,

Hans-Jörg Schmidt, Monaco, Privatier.

Die Vergütung des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2017 belief sich auf insgesamt EUR 1.500 und enthält keine erfolgsabhängige Komponente.

Mitgliedschaften in weiteren Aufsichtsräten oder vergleichbaren Gremien:

Dr. Lukas Lenz

SPARTA AG, Hamburg, Vorsitzender des Aufsichtsrats,

2G Energy AG, Heek, Vorsitzender des Aufsichtsrats,

ABR German Real Estate AG, Hamburg, Vorsitzender des Aufsichtsrats,

Godewind AG, Hamburg, Vorsitzender des Aufsichtsrats (bis 31. August 2017).

Joachim Schmitt

Franz Röhrig Wertpapierhandelsgesellschaft Aktiengesellschaft, Mainz, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats,

SPARTA AG, Hamburg, Mitglied des Aufsichtsrats,

SPARTA Invest AG, Hamburg, Mitglied des Aufsichtsrats.

Hans-Jörg Schmidt

SPARTA AG, Hamburg, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats.

MEHRHEITSBETEILIGUNG

Die SPARTA AG, Hamburg, hat mit Schreiben vom 17. Juli 2008 mitgeteilt, dass sie gemäß § 20 Absatz 4 Aktiengesetz eine Mehrheitsbeteiligung an der FALKENSTEIN Nebenwerte AG besitzt und ihr Anteil an unserer Gesellschaft 50,06% beträgt. Zum 31. Dezember 2017 die SPARTA AG den Anteilsbesitz an unserer Gesellschaft mit 93,1% angegeben.

Hamburg, 9. März 2018

Traute Kuhlmann
Vorstand

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2017


Anschaffungskosten Kumulierte Abschreibungen
EUR 01.01.2017 Zugang Abgang 31.12.2017 01.01.2017 Abschreibungen
des Geschäftsjahres
I. Sachanlagen





Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.969,39 0,00 0,00 31.969,39 31.895,39 21,00
II. Finanzanlagen





Wertpapiere des Anlagevermögens 324.910,36 1.440.838,34 324.910,36 1.440.838,34 0,00 0,00

356.879,75 1.440.838,34 324.910,36 1.472.807,73 31.895,39 21,00

Kumulierte
Abschreibungen
Buchwerte
EUR 31.12.2017 31.12.2017 31.12.2016
I. Sachanlagen


Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.916,39 53,00 74,00
II. Finanzanlagen


Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.440.838,34 324.910,36

31.916,39 1.440.891,34 324.984,36

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FALKENSTEIN Nebenwerte AG, Hamburg

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FALKENSTEIN Nebenwerte AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der FALKENSTEIN Nebenwerte AG, Hamburg. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 19. März 2018

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Behrens Schmidt
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

BERICHT DES AUFSICHTSRATS

Sehr geehrte Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,

der Aufsichtsrat der FALKENSTEIN Nebenwerte AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 die ihm nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen. Er hat sich intensiv mit der Entwicklung und den Perspektiven der Gesellschaft beschäftigt und den Vorstand bei der Unternehmensleitung beratend unterstützt und laufend überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.

Der Vorstand der FALKENSTEIN Nebenwerte AG hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend unterrichtet, und zwar sowohl schriftlich als auch mündlich. Gegenstand der Berichte war der Gang der Geschäfte, die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der Gesellschaft sowie die Unternehmensstrategie der FALKENSTEIN Nebenwerte AG insbesondere auch bei Anlageentscheidungen. Auf Grundlage der schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstands erörterte und verfolgte der Aufsichtsrat den jeweiligen Status der Liquiditäts-, Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft. Die Bildung von Ausschüssen war hierzu nicht erforderlich. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand auch außerhalb von Sitzungen regelmäßig und ausführlich über die aktuelle Geschäftslage und Geschäftsvorgänge von größerer Bedeutung informiert.

Schwerpunkte der Beratungen

Im Geschäftsjahr 2017 fanden - unter Inanspruchnahme der Erleichterung nach § 110 Absatz 3 Aktiengesetz - drei Sitzungen statt, und zwar am 30. März, 7. Juni und am 8. Dezember 2017. Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats nahmen stets an allen Sitzungen teil. Es wurden die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie wichtige Einzelfragen der Gesellschaft unter Teilnahme des Vorstands ausführlich diskutiert. Wenn für die Entscheidungen oder Maßnahmen des Vorstands aufgrund von Gesetz oder Satzung eine Zustimmung erforderlich war, haben die Mitglieder des Aufsichtsrats die entsprechenden Beschlüsse in den Sitzungen geprüft oder aufgrund von schriftlichen Informationen stets einstimmig verabschiedet.

Über die gewöhnlichen Beratungen zu Liquiditäts-, Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft hinaus befasste sich der Aufsichtsrat mit wichtigen Einzelthemen der Gesellschaft. Schwerpunkte der Beratungen im Berichtsjahr waren insbesondere Struktur und Entwicklung der Wertpapieranlagen der FALKENSTEIN Nebenwerte AG sowie der Wechsel im Vorstand.

Änderungen im Vorstand

Herr Dr. Olaf Hein ist zum 30. Juni 2017 aus dem Vorstand der FALKENSTEIN Nebenwerte AG ausgeschieden. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Hein für seine erfolgreiche langjährige Tätigkeit und sein persönliches Engagement für die FALKENSTEIN Nebenwerte AG in den vergangenen Jahren. Wir bleiben weiterhin freundschaftlich verbunden.

Zum neuen Vorstand der Gesellschaft wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2017 Frau Traute Kuhlmann bestellt.

Jahresabschluss 2017

Die von der Hauptversammlung vom 6. Juni 2017 gewählte KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, hat den gemäß Handelsgesetzbuch aufgestellten Jahresabschluss mit Lagebericht unter Einbeziehung der Buchhaltung geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Jahresabschluss, Lagebericht und Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden sämtlichen Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Verfügung gestellt und vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 23. März 2018 geprüft und erörtert. An dieser Sitzung nahm neben dem Vorstand auch der Abschlussprüfer teil. Der Abschlussprüfer hat das Prüfungsergebnis des Jahresabschlusses dem Aufsichtsrat erläutert und die Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.

Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsbericht für die FALKENSTEIN Nebenwerte AG zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Lagebericht gebilligt und damit gemäß § 172 AktG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns, der einen Vortrag auf neue Rechnung vorsieht, schließt sich der Aufsichtsrat an.

Abhängigkeitsbericht 2017

Da die FALKENSTEIN Nebenwerte AG seit dem 17. Juli 2008 ein abhängiges Unternehmen im Sinne von § 17 Aktiengesetz ist, hat sie demgemäß mit ihrem Jahresabschluss einen Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Aktiengesetz zu erstellen. Entsprechend hat der Vorstand dem Aufsichtsrat einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nach § 312 Aktiengesetz (Abhängigkeitsbericht) vorgelegt. Dieser Bericht zeigt auf, dass die FALKENSTEIN Nebenwerte AG im Berichtsjahr 2017 bei den dargestellten Rechtsgeschäften mit verbundenen Unternehmen nicht benachteiligt wurde und angemessene Gegenleistungen erhielt. Der Abhängigkeitsbericht wurde ebenfalls durch den Abschlussprüfer geprüft, der den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt hat:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Dem Aufsichtsrat ging sowohl der Abhängigkeitsbericht als auch der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers zu. Der Aufsichtsrat schließt sich aufgrund seiner eigenen Prüfung der Beurteilung durch den Abschlussprüfer an und billigt dessen Bericht.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für seinen persönlichen Einsatz im Unternehmen.

Hamburg, den 23. März 2018

Dr. Lukas Lenz
Vorsitzender des Aufsichtsrats

FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES DER FALKENSTEIN NEBENWERTE AG ZUM 31. DEZEMBER 2017

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde vom Aufsichtsrat am 23. März 2018 festgestellt und auf der Hauptversammlung der FALKENSTEIN Nebenwerte AG am 13. Juni 2018 den Aktionären unter Tagesordnungspunkt 1 vorgelegt.

Auf der Hauptversammlung der FALKENSTEIN Nebenwerte AG am 13. Juni 2018 haben Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären unter Tagesordnungspunkt 2 die Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns vorgelegt. Die Hauptversammlung hat den Vorschlag gebilligt, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von EUR 854.178,43 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

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