Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 47413
Vorher
Hirsch GmbH Malerbetrieb Gerüstbau Bodenbeläge
Eingetragen
15.11.2001
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnFußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei
Gegenstand
Ausführung sämtlicher Maler- und Tapezierarbeiten nebst Beschaffung und Verkauf von Farben und Tapeten, Gerüstbau, Verkauf und Verlegung von Bodenbelägen sowie Reinigung von Bodenbelägen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ronni Feilotter
seit 10.2.2015
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PMB 1. Beteiligungs GmbH
Germany
100.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hirsch GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Gegenstand des Unternehmens

Die Gesellschaft ist schwerpunktmäßig im Bereich von Großprojekten der öffentlichen Hand tätig und erbringt Maler-, Tapezier und Lackierarbeiten. Zu den weiteren Fachgebieten zählen Wärmedämmarbeiten, Betonsanierungen und Bodenlegearbeiten.

Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds

Abnahme des Bruttoinlandsproduktes um 0,3% (Vorjahr: +1,9%)

Erwerbstätige mit 46,2 Millionen leicht über Vorjahresniveau (Vorjahr: 45,4 Mio.)

geringere Inflationsrate bei 5,9% (Vorjahr: 7,9%)

Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3% gegenüber dem Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die meisten Dienstleistungsbereiche (insbesondere die Kreativ- und Unterhaltungsbranche) konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft. Im Baugewerbe drückten die weiterhin hohen Baukosten, der Fachkräftemangel sowie zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen auf die Bruttowertschöpfung vor allem im Hochbau. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Material- und Personalkosten wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen aus der Steigerung der Produktion im Tiefbau und vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. Dies führte insgesamt zu einem preisbereinigten leichten Plus der Bruttowertschöpfung von 0,2% für das Baugewerbe.

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 46,2 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Zu der Steigerung gegenüber dem Vorjahr tragen weiterhin überwiegend die Dienstleistungsbereiche bei. Die größten Beschäftigungsgewinne verzeichneten auch im Jahr 2023 die Bereiche Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, der Handel, Verkehr und Gastgewerbe sowie der Bereich Information und Kommunikation. Im Baugewerbe konnten nur minimale Beschäftigungsgewinne erzielt werden, die das Beschäftigungsniveau gegenüber dem Vorjahr konstant gehalten haben.

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% gegenüber 2022 und damit schwächer als im Vorjahr (2022: +6,9%). Die Inflationsrate lag zwar unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022; sie war aber mit knapp 6 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituationen beeinflusst, die die Preisentwicklungen auf allen Wirtschaftsstufen prägten. Durch Entlastungsmaßnahmen konnte die Teuerung von Energie im Verlauf des Jahres 2023 etwas abgemildert werden.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Im Jahr 2022 verringerte sich das reale Bauvolumen infolge der deutlich gestiegenen Baupreise um 2,2%. Dieser negative Trend setzte sich auch im Jahr 2023 fort. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat das Bauvolumen im Jahr 2023 preisbereinigt erneut um gut ein Prozent abgenommen. Somit sinkt die Bautätigkeit das zweite Jahr in Folge.

Das Jahr 2023 war auf dem Wohnungsbaumarkt gekennzeichnet von hoher Inflation und gestiegenen Zinsen, die zu einem anhaltenden Rücklauf führten. Ende 2023 fehlten gegenüber dem Vorjahr Baugenehmigungen für rund 83.000 Wohneinheiten (-26%).

Dem entgegenzusteuern hat die Bundesregierung im Jahr 2023 das "Gesetz zur Stärkung von Wachstumschancen, Investitionen und Innovation sowie Steuervereinfachung und Steuerfairness" ("Wachstumschancengesetz") auf den Weg gebracht und am 27. März 2024 verabschiedet. Die darin vorgesehenen Änderungen und Maßnahmen sollen die Liquidität der Betriebe verbessern und vor allem kleinere Betriebe von Bürokratie entlasten. Daneben sollen durch das gegen Ende 2023 beschlossene Maßnahmenpaket für die Bau- und Immobilienbranche mehr Investitionen im Wohnungsbau erreicht werden, um damit die gesamte Branche zu stabilisieren und zu stärken.

Eine Herausforderung war auch im Jahr 2023 der Arbeitskräftemangel. Erwartungsgemäß wird er sich in den nächsten Jahren weiterhin verschärfen und das Potenzialwachstum dämpfen. Für 2023 war die Konjunkturlage für das Gesamthandwerk noch stabil. Jedoch führt die große Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung zu einer starken Zurückhaltung bei Investitionen.

Überblick über den Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 ist die Gesamtleistung deutlich unter dem Vorjahresniveau geblieben (- 7,9 Mio. EUR). Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung liegt mit TEUR 114 unter dem Vorjahresergebnis (TEUR 790). Auch die geplante Gesamtleistung in Höhe von EUR 38,7 Mio. sowie das geplante Ergebnis von EUR 1,0 Mio. konnten aufgrund von nicht realisierten Neuaufträgen mit deutlichen Margenverbesserungen nicht erreicht werden.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Hirsch GmbH hatte zum 31. Dezember 2023 eine Bilanzsumme in Höhe von TEUR 15.843. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Erhöhung um TEUR 649.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist mit TEUR 1.760 konstant gegenüber dem Vorjahr geblieben (TEUR 1.748). Die leichte Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Zugang neuer Fahrzeuge sowie Mietereinbauten als auch diversen Ersatzinvestitionen.

Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 13.441 um TEUR 639 auf TEUR 14.080 erhöht. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen aus Lieferung und Leistung (+TEUR 666) und den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+TEUR 149).

Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 51.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit TEUR 2.310 konstant gegenüber dem Vorjahr geblieben (-TEUR 88). Der leichte Anstieg ist im Wesentlichen durch höhere Rückstellung für Gewährleistungen (+TEUR 227) begründet. Dagegen sanken die Personalrückstellung (-TEUR 246).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 594 auf TEUR 999 vermindert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 11.515 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.397 erhöht. Dabei erhöhte sich die Verbindlichkeit aus dem Cashpool um TEUR 2.911.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben um TEUR 92 auf TEUR 377 zugenommen. Ursächlich waren hier insbesondere erhöhte kreditorische Debitoren.

Finanzlage

Die Entwicklung des Finanzmittelfonds ist in der nachfolgenden vereinfachten Cash-Flow-Rechnung dargestellt:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung 114 790 -676
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 418 338 80
Investitionen in Gegenstände des Anlagevermögens -555 -784 229
Veränderung sonstige Aktiva & Passiva -2.889 -4.310 1.421
Cash-Flow des Geschäftsjahres -2.912 -3.966 1.054
Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres -7.123 -3.157
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres -10.035 -7.123

Die Investitionen in Gegenstände des Anlagevermögens resultieren überwiegend aus dem Erwerb neuer Fahrzeuge und Mietereinbauten sowie diverser Ersatzinvestitionen.

Durch die Einbindung der Gesellschaft in den Cashpool der HPM Die Handwerksgruppe GmbH war die Liquidität der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.

Ertragslage

Die Gesamtleistung sank gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.859 auf TEUR 30.986. Der Materialaufwand verringerte sich um TEUR 3.884 im Vergleich zum Vorjahr. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich auf 56,9% (Vorjahr 55,4%).

Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.055 auf TEUR 5.948 reduziert. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Mitarbeiterzahlen.

Der sonstige betriebliche Aufwand von TEUR 7.831 (Vorjahr: TEUR 9.961) hat sich um TEUR 2.130 erhöht. Der Kostenrückgang ist insbesondere durch niedrigere Wertberichtigungen auf Forderungen begründet.

Der Rückgang der Gesamtleistung führte auch zu einer Abnahme des Ergebnisses vor Ergebnisabführung von TEUR 790 auf TEUR 114. Ursächlich hierfür sind der unterproportionale Rückgang der Material- sowie Personalkosten.

3. Chancen- und Risikobericht

Die Hirsch GmbH ist Dienstleister am Bau für verschiedenste Gewerke und Bauleistungen. Die trotz der wirtschaftlichen Eintrübungen generell hohe Nachfrage nach unseren Handwerksleistungen wird verstärkt durch den Umbau hin zu einer umweltneutralen Gesellschaft und führt zu stabilen Instandhaltungs- und Modernisierungs-investitionen in Immobilien.

Zudem ist die Hirsch GmbH Teil der HPM DIE HANDWERKSGRUPPE GmbH in Hamburg. Chancen der Gruppe lassen sich weiter nutzen: Die über 160 operativen Betriebe bilden mit ihrem Know-How die Basis für einen Wissenstransfer und die Verbesserung der Dienstleistung.

Die Möglichkeit der Bündelung von Kräften in der Gruppe, ohne die Individualität der einzelnen Firmen zu verlieren, kann zu weiteren Ertragssteigerungen führen.

Das von der Hirsch GmbH seit vielen Jahren eingesetzte interne Controlling, wird ergänzt durch das zentrale Controlling der HPM DIE HANDWERKSGRUPPE GmbH. Dieses wird weiter kontinuierlich verbessert und den aktuellen Erfordernissen angepasst. Die Gesellschaft kann somit ihre Risikosituation angemessen steuern und bekannte Risiken begrenzen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Hirsch GmbH ist Teil des Cashpoolings der HPM DIE HANDWERKSGRUPPE GmbH. Die Liquiditätssteuerung und der gesamte Zahlungsverkehr erfolgen für die gesamte Gruppe in der Zentrale der HPM DIE HANDWERKSGRUPPE GmbH. Eine tägliche Überwachung und rollierende Planung der Liquidität begrenzen die Risiken von Liquiditätsengpässen.

Leistungswirtschaftliche Risiken

Die beschränkten Rohstoffverfügbarkeiten und die damit einhergehenden Preisentwicklungen - insbesondere im Energie- und Kraftstoffbereich sowie die verhaltene Investitionsbereitschaft - erweisen sich weiterhin als Bremse für den Aufschwung der deutschen Wirtschaft. Hinzu kommt, dass das aktuelle Zinsumfeld umfangreiche Investitionen in Neubauten weiter hemmt.

Das Bruttoinlandsprodukt ist im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 - preis -, saison- und kalenderbereinigt - marginal um 0,2% gestiegen. Nach dem Rückgang der deutschen Wirtschaft zum Jahresende 2023 (-0,5% im 4. Quartal 2023) ist die Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2024 damit auf konstant niedrigem Niveau.

Die Bundesregierung rechnet in der Ende April veröffentlichten Frühjahrsprojektion für das Jahr 2024 mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,3%. Geprägt von den hohen Energiepreisen stagnierte die Wirtschaft in den vergangenen zwei Jahren größtenteils. Seit Jahresbeginn 2024 verstärken sich zunehmend positive Anzeichen. So sind die Energiepreise zurückgegangen, was sich auch positiv auf die Inflation auswirkt. Unterstützt wird die wirtschaftliche Erholung von Maßnahmen der Bundesregierung für Privathaushalte und Unternehmen, wie etwa das Wachstumschancengesetz, steuerliche Entlastungen sowie Maßnahmen zur Förderung der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft. Für das Jahr 2025 schätzt die Bundesregierung das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes auf 1%. Außerdem wird mit steigenden Realeinkommen und einer weiter abnehmenden Inflation auf 2,4% im Jahr 2024 sowie 1,8% für 2025 gerechnet. Um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu verbessern, sollen Innovationen gestärkt, Bürokratie abgebaut und der Arbeitskräftemangel angegangen werden. Wesentliche Wachstumsimpulse erwartet die Regierung vor allem durch Privathaushalte, die durch deutlich höhere Reallöhne in Verbindung mit einer robusten Beschäftigungsentwicklung den Konsum beleben.

Die Nachfrage nach Handwerksleistungen ist allgemein abhängig von

der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Erwartung von Unternehmen und Haushalten über die künftige wirtschaftliche Entwicklung

gesetzlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen

der Attraktivität von Investitionen in den Neubau und die Werterhaltung von Immobilien

Die Baubranche wird dabei aktuell insbesondere von diesen drei Aspekten belastet:

Rohstoffpreise auf hohem Niveau

Lieferengpässe

auf einem erhöhten Niveau befindliche Zinsen

Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Handwerksleistungen unserer Gruppe insbesondere vor dem Hintergrund der energetischen Transformation und unter Berücksichtigung des guten Verlaufs im ersten Quartal 2024 und der gut gefüllten Auftragsbücher annähernd stabil bleibt.

Kostenrisiken

Die Einkaufspreise für Bau- und Rohstoffe bewegen sich seit Ende des vierten Quartals 2020 auf hohem Niveau. Zudem sind Lieferengpässe seit Anfang des Jahres 2021 keine Seltenheit.

Materialien müssen daher frühzeitiger bestellt und ggf. auf Lager gehalten werden, um Verzögerungen aufgrund nicht verfügbaren Materials oder erhöhte Kosten aus kurzfristigen Käufen zu vermeiden. Zudem sind Maßnahmen zu ergreifen, um die steigenden Materialkosten an die Kunden weiterzugeben. Angebote werden weitestgehend mit einer zeitlich begrenzten Preisgarantie abgegeben oder entsprechende Preisgleitklauseln vereinbart.

Den Kostenrisiken wird durch angemessene Kalkulation der Angebote und laufende Überwachung der Baustellen Rechnung getragen. Die o.g. Controllingwerkzeuge sind Grundlage für eine mögliche Früherkennung von außerplanmäßigen Kostensteigerungen, so dass rechtzeitig Handlungsalternativen aufgezeigt werden können.

IT-Risiken

Störungen oder Ausfälle des IT-Systems können zur Unterbrechung unserer Geschäftstätigkeit und somit zu erhöhten Kosten führen. Wir haben ein IT-Risikomanagement etabliert und setzen zur Sicherung unserer IT-gestützten Geschäftsprozesse neben dem eigenen Personal auch externe IT-Dienstleister ein. Dazu gehört ein externes Security Operations Center, das die relevanten IT-Systeme auf Cybervorfälle rund um die Uhr überwacht. Um auf einen etwaigen IT-Sicherheitsvorfall vorbereitet zu sein, ist ein Notfallhandbuch erstellt. Die für diesen Fall notwendigen Schritte und Maßnahmen werden regelmäßig geübt und überprüft. Die Umstellung aller Standorte auf eine Cloud-basierte IT-Infrastruktur ist in hohem Maße abgeschlossen. Dies erhöht die Effizienz und Zuverlässigkeit der Systeme und schützt vor lokalen Datenverlusten. Die HPM DIE HANDWERKSGRUPPE tätigt erhebliche Investitionen, um die IT-Landschaft weiterzuentwickeln.

Versicherungen

Gegen die üblichen Risiken des Geschäftes hat sich die Handwerksgruppe durch verschiedene branchenübliche Versicherungen mit ausreichend hohen Deckungssummen und eine Forderungsversicherung versichert.

4. Ausblick auf die künftige Geschäftsentwicklung

Für 2024 erwartet die Hirsch GmbH eine Gesamtleistung von EUR 22,0 Mio. und ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von EUR 0,5 Mio.

 

München, den 28. August 2024

Dr. Matthias von Bodecker, Geschäftsführer

Wolfgang Deckart, Geschäftsführer

Matthias Gimbel, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 396,00 2.939,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 320.256,00 366.138,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.412.498,00 1.351.522,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.141,09 27.141,09
1.759.895,09 1.744.801,09
1.760.291,09 1.747.740,09
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Leistungen 17.688.005,45 18.743.382,23
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -15.585.296,33 - 16.429.218,35
2.102.709,12 2.314.163,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.697.805,62 11.032.139,89
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 149.334,22 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 127.560,59 91.183,11
davon größer als ein Jahr: 21.083,80 (Vorjahr 28.249,78 EUR)
11.974.700,43 11.123.323,00
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.403,94 3.435,41
14.079.813,49 13.440.922,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.166,73 5.166,77
15.843.271,31 15.193.829,15

PASSIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
51.129,19 51.129,19
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.310.086,84 2.398.568,72
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 182.409,22 212.312,38
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 406.784,27 530.244,55
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 998.683,48 1.592.546,38
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.515.168,27 10.118.091,16
(davon gegen Gesellschafter EUR 114.112,91 (Vorjahr EUR 789.562,44)
3. sonstige Verbindlichkeiten 377.260,04 284.936,77
davon aus Steuern: 73.305,49 EUR (Vorjahr 106.493,36 EUR)
13.480.305,28 12.738.131,24
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.750,00 6.000,00
15.843.271,31 15.193.829,15

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 32.041.044,15 35.997.568,61
2. Verminderung / Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen - 1.055.376,78 2.846.627,59
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.374.435,00 911.410,52
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 3.288.796,20 - 3.971.688,33
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 14.329.653,72 - 17.530.980,12
- 17.618.449,92 -21.502.668,45
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 4.658.227,25 - 5.468.683,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 1.289.978,85 - 1.534.188,03
davon für Altersversorgung EUR 15.181,92 (Vorjahr EUR 17.523,99) - 5.948.206,10 - 7.002.871,36
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 417.822,82 - 338.180,90
7. sonstige betriebliche Aufwendungen - 7.830.871,66 - 9.960.911,06
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.186,85 10.487,49
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 420.348,73 - 156.740,02
- davon an verbundene Unternehmen EUR 411.870,48 (Vorjahr EUR 152.593,35)
10. Ergebnis nach Steuern 125.589,99 804.722,42
11. Sonstige Steuern - 11.477,08 - 15.159,98
12. Aufwendungen aus Ergebnisabführung - 114.112,91 - 789.562,44
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft Hirsch GmbH mit Sitz in München, eingetragen am Amtsgericht München unter der Nummer HRB 47413 wurde für das Geschäftsjahr 2023 gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den bilanziellen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich zum 31. Dezember 2023 um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die in § 288 HGB vorgesehenen Erleichterungsmöglichkeiten für den Umfang der Darstellung im Anhang wurden weitgehend in Anspruch genommen.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren - unverändert zum Vorjahr - die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und linear nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern, die sich an den steuerlichen Afa-Tabellen der Finanzverwaltung orientieren, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden abnutzbare bewegliche, selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis zu EUR 800,00 entsprechend der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 S. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen umfassen das Fertigungsmaterial, die Fertigungslöhne und die Sonderkosten der Fertigung sowie die zugehörigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Weiterhin werden zulässige Bestandteile der Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden in Höhe ihres Erfüllungsbetrags von den Vorräten offen abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch individuelle Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos gebildet.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die einen Aufwand der Folgeperiode darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

In den sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit der Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wurden auf Basis der Vollkosten ermittelt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die einen Ertrag in der Folgeperiode darstellen.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung und die Zusammensetzung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 27) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr enthalten.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 51.129,19.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für Gewährleistungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 999 (Vorjahr: TEUR 1.593) weisen in Höhe von TEUR 976 (Vorjahr TEUR 1.569) eine Restlaufzeit von bis zu einem Geschäftsjahr und in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr TEUR 23) eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren auf.

Alle anderen Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.364; Vorjahr TEUR 834), Verbindlichkeiten aus dem Cashpool (TEUR 10.037; Vorjahr TEUR 7.126), sowie Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag gegenüber der Gesellschafterin (TEUR 114; Vorjahr TEUR 790) zusammen und weisen in Summe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 73 (Vorjahr TEUR 106) Steuern und weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen über die kommenden vier Jahre sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.259.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben nach § 285 Nr. 31 HGB

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.098 (Vorjahr TEUR 673). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 3.612 (Vorjahr TEUR 6.095) sowie aus Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 1.151 (Vorjahr TEUR 346).

IV. Ergänzende Angaben

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HPM DIE HANDWERKSGRUPPE GmbH, Hamburg, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht.

Organe

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Dr. Matthias von Bodecker, Kaufmann, Hamburg

Wolfgang Erich Deckart, Malermeister, Lichtenstein

Matthias Oliver Gimbel, Malermeister, Inning am Ammersee

Sämtliche Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft allein und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführer wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 91 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Hierbei handelt es sich um 57 gewerbliche Beschäftigte, 30 Angestellte und 4 Auszubildende.

 

München, den 28. August 2024

Dr. Matthias von Bodecker, Geschäftsführer

Wolfgang Erich Deckart, Geschäftsführer

Matthias Oliver Gimbel, Geschäftsführer

Anschaffungs- und Herstellkosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte und Rechte 16.628,80 0,00 0,00 16.628,80
Summe 16.628,80 0,00 0,00 16.628,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 423.898,46 0,00 0,00 423.898,46
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.335.469,66 554.556,78 458.947,80 2.431.078,64
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.141,09 0,00 0,00 27.141,09
Summe 2.786.509,21 554.556,78 458.947,80 2.882.118,19
2.803.138,01 554.556,78 458.947,80 2.898.746,99
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte und Rechte 13.689,80 2.543,00 0,00 16.232,80
Summe 13.689,80 2.543,00 0,00 16.232,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 57.760,46 45.882,00 0,00 103.642,46
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 983.947,66 417.822,82 383.189,84 1.018.580,64
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 1.041.708,12 463.704,82 383.189,84 1.122.223,10
1.055.397,92 466.247,82 383.189,84 1.138.455,90
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte und Rechte 396,00 2.939,00
Summe 396,00 2.939,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 320.256,00 366.138,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.412.498,00 1.351.522,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.141,09 27.141,09
Summe 1.759.895,09 1.744.801,09
1.760.291,09 1.747.740,09

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hirsch GmbH, München:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hirsch GmbH, München, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hirsch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 30. September 2024

MÖHRLE HAPP LUTHER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dumke, Wirtschaftsprüfer

Schmitz, Wirtschaftsprüferin

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