Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 310212
Eingetragen
29.1.1982
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauBau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)Sonstiger Tiefbau a. n. g. (ohne Bau von Industrieanlagen)
Gegenstand
Die Ausführung von Hoch-, Tief- und Straßenbau sowie Stahlbetonarbeiten, die Gewinnung und der Verkauf von Kies und Straßenbaustoffen sowie der Bau, die Errichtung und die Durchführung von Arbeiten an Außenanlagen, Verbundsteinbelägen und der Handel mit Baustoffen einschließlich der Erbringung artverwandter Leistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Hechinger
seit 15.12.2021
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KNOBEL BAU GmbH

Hartheim am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unsere Tätigkeiten umfassen die Bereiche des Tief- und Straßenbaus, Kanalbau, Erdbau, Pflasterbau, den Neubau von Außenanlagen, Straßensanierung, Abbrucharbeiten, Wasserbau, Baugrubenaushub, Tankstellenbau (§ 19 I WHG), Gabionenbau sowie Asphalt bzw. Betonfräsen.

2. Organisatorische Struktur

Im Rahmen der KNOBEL Bau-Gruppe sind wir Eigenversorger im Bereich der Zuschlagstoffe "Sand und Kies" mit eigenem Kieswerk, Asphalt- und Betonmischanlage, sowie mehrerer Kiesentnahmestellen. Wir bewirtschaften eine firmeneigene Erdaushubverfüllung und unterhalten Recyclinganlagen, deren Produkte wir selbst verwerten und in den Wirtschaftskreislauf wieder einbringen.

3. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird im branchenüblichen Umfang vorgenommen, um kosten- und energieschonendere Bauweisen anzuwenden und immerzu kundenorientierte Lösungen anbieten zu können.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland waren von 2020 bis 2021 geprägt von der Corona-Krise und einem anschließenden Erholungsprozess. Der Anfang 2022 begonnene Ukrainekrieg verhinderte jedoch die weitere Regeneration und brachte die gesamte Wirtschaft erneut in hohe Unsicherheiten. Steigende Roh stoff- und Energiepreise sowie Probleme bei den Lieferketten for derten eine laufende Analyse und Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung. Die Ausgangslage blieb zum Jahreswechsel in 2023 weiterhin schwach - insbesondere aufgrund er heblicher Kaufkraftverluste infolge des massiven Anstiegs der Energie- und Rohstoffpreisentwicklung gen so wie einer Rekordinflation, die ebenfalls negative Auswirkungen auf die Wirschaft hatte. Im Gesamtjahr 2023 ist die Wirtschafts leistung (reales BIP) in Deutschland um 0,3 % gesunken, die Inflation erholte sich in 2023 erst zum Jahresende und betrug durchschnittlich 5,9 %.

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Bauwirtschaft startete mit einem Auftragsbestand von 68,3 Mrd. € in das Jahr 2023 (nominal +6 %, real -9 %). Wie von den Spitzenverbänden der Bauwirtschaft prognostiziert, hat die ungünstige Mischung bei den Rahmenbedingungen 2023 (hohe Inflation und sprunghaftes Anziehen der Bauzinsen ab April 2022 von 1% auf 4%) zu einem Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen geführt: Der Umsatz ist real um 5,3 % gesunken. Verantwortlich für diesen Umsatzrückgang ist jedoch vor allem der Wohnungsbau, der 2023 real um 12 % eingebrochen ist. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau trugen jeweils "nur" mit real -1% zu dieser krisenhaften Entwicklung bei.

3. Geschäftsverlauf und Lage

a. Ertragslage

2023 2022 A zu VJ A zu VJ
TEUR TEUR TEUR in %
Rohergebnis 13.400,3 13.826,4 -426,0 -3,1
Personalaufwand 7.980,7 7.862,5 118,2 1,5
Abschreibungen 163,8 162,2 1,6 1,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.752,1 5.142,7 -390,6 -7,6
Zinsergebnis 108,7 -40,1 148,8 371,3
Steuerergebnis -179,6 -141,7 -37,9 26,8
Jahresüberschuss 432,9 477,3 -44,4 -9,3

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) wurde um 11,3% im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Wesentlicher Grund dafür war ein Großauftrag im Jahr 2022 im Bereich der Sanierung der Autobahn A5, welcher einen überproportionalen Umsatz mit sich brachte. Die branchenüblichen Schwankungen in der Abrechnung auf Grund von Aufträgen, die den Berichtszeitraum überschreiten, sind weiterhin vorhanden.

Die Bitumenpreise sind im Verhältnis zum Spitzenwert zwar wieder gesunken, befinden sich jedoch weiterhin 50 % über den Vorkriegswerten. Die um 1,5 % gestiegenen Personalaufwendungen sind auf tarifliche Lohnentwicklungen zurückzuführen. Die Subunternehmerleistungen sind in Relation zur Gesamtleistung gesunken.

b. Vermögens- und Finanzlage

Bilanzstruktur 31.12.2023 31.12.2022
TEUR Anteil an Bilanzsumme in % TEUR Anteil an Bilanzsumme in %
Langfristiges Vermögen 7.451,6 58,1 8.609,4 63,3
Kurzfristiges Vermögen 5.379,1 41,9 4.990,1 36,7
Langfristiges Kapital 10.166,5 79,2 10.387,2 76,4
Kurzfristiges Kapital 2.664,2 20,8 3.212,2 23,6
Bilanzkennzahlen 2023 2022
Eigenkapitalquote in % (Verbundverbindlichkeiten als FK betrachtet) 66,6 61,9
Verschuldungsgrad (Verbundverbindlichkeiten als FK betrachtet) 0,5 0,6
Sachinvestitionen in TEUR 249,4 92,4

Die Bilanzsumme sank im Vergleich zu 2022 um 768,7 T€ auf insgesamt 12,8 Mio. Euro. Zum Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital 8,5 Mio. Euro (Vorjahr 8,4 Mio. Euro). Damit liegt die Eigenkapitalquote mit über 60 % weiterhin sehr hoch im Branchenvergleich. Der Verschuldungsgrad lag weiterhin bei 0,5.

Die wesentliche Entwicklungen lag bei einer Reduzierung von Vorrats- und Forderungsbestand zu Gunsten der liquiden Mittel. Zugleich wurden die Steuerverbindlichkeiten deutlich reduziert.

In der komprimierten Darstellung nach Fristigkeiten zeigt sich eine weitere Reduzierung des langfristig gebundenen Vermögens. Das langfristige Kapital hat sich zwar nicht im selben Umfang reduziert, allerdings ist erkennbar, dass das langfristige Vermögen noch immer mit ausreichend langfristigem Kapital gegenfinanziert ist.

4. Gesamtaussage

Auch wenn die Pandemie bereits länger hinter uns liegt, so war sie Auslöser und Basis für den wirtschaftlichen Abwärtstrend im Baugewerbe. Im aktuellen Umfeld der negativen Bauentwicklung in Deutschland können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Die Leistungsfähigkeit unserer Unternehmensgruppe ist weiterhin auf hohem Niveau. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten wir fristgerecht begleichen. Langfristige Strategieplanung und Diversifikation in den Geschäftsfeldern werden nachhaltig zum nachhaltigen Unternehmensbestand beitragen.

III. Umwelt- und Nachhaltigkeitsbericht

Die KNOBEL Bau-Gruppe arbeitet schon seit Jahren an ihrer eigenen Kieskultur. Für uns ist die nachhaltige und ressourcenschonende Rohstoffgewinnung und -verwertung kein Muss, sondern eine Selbstverständlichkeit. Als Unternehmen ist es uns ein Anliegen, wirtschaftlichen Erfolg, Umweltschutz und soziale Verantwortung miteinander zu verbinden. Wir wollen ein Beispiel geben, denn jedes Unternehmen hat seinen eigenen Weg zur Nachhaltigkeit und Klimaneutralität zu gehen. Wir, die KNOBEL Bau-Gruppe, setzen auf Recycling. Ehemals verbaute Rohstoffe werden für uns zu regenerativen Rohstoffen durch Aufbereitung und Wiederverwertung. Hinzu kommt Klimaneutralität als unser erklärtes Ziel. An unserem individuellen Transformationskonzept arbeiten wir, an Pilotprojekten testen wir und unsere Erkenntnisse integrieren wir. Das allgemeine Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz scheint aktuell stärker denn je und so könnte die Baubranche zukünftig vermehrt auf nachhaltige und umweltfreundliche Baustoffe und -technologien setzen, um den CO 2 -Fußabdruck von Bauprojekten zu reduzieren.

IV. Chancen- und Risikobericht

Absatzrisiken/Auftragsbestand

Es ist wichtig, sich zur Auftragsgewinnung auf eine Vielzahl von Quellen zu konzentrieren und eine starke Präsenz und Reputation in der Branche aufzubauen, um langfristig erfolgreich zu sein. Ein Großteil der Aufträge im Tiefbau werden öffentlich ausgeschrieben, insbesondere, wenn sie von staatlichen oder kommunalen Behörden in Auftrag gegeben werden. Bauunternehmen können sich auf solche Ausschreibungen bewerben und ein Angebot abgeben. Bei der Vergabe von öffentlichen Ausschreibungen erhält prinzipiell der günstigste Anbieter den Zuschlag, was das intensive Wettbewerbsrisiko aufzeigt und eine sehr preisscharfe Kalkulation erfordert, um überhaupt einen Auftrag zu gewinnen. Die Chance wiederum besteht darin, Ausschreibungen zu finden, die spezifisch auf das Unternehmensprofil passen. Der Marktvorteil der KNOBEL Bau-Gruppe besteht hier im hohen technischen Know-how, den erfahrenen Kalkulatoren sowie der flexiblen und vollständigen/komplementären Produktbandbreite. Zudem setzen wir auf langjährige Partnerschaften mit Architektur- und Ingenieurbüros, insbesondere bei beschränkten Ausschreibungen.

Absatzrisiken bestehen dahingehend, dass die gestiegenen Baukosten, Material- und Lieferengpässe dazu führen können, dass langfristige Projekte auf Eis gelegt werden. Sollten die Baukosten weiterhin ungebremst steigen, kann sich dies ebenfalls negativ auf die Nachfrage auswirken. Die Zurückhaltung bei der Ausschreibung von öffentlichen Bauten ist bereits spürbar. Durch die erfolgreiche Auftragsgewinnung geht die KNOBEL Bau-Gruppe dennoch mit einem hohen Auftragsbestand ins Folgejahr.

Projektrisiken/Projektchancen

Bauunternehmen sind bei jedem Bauprojekt einer Vielzahl von Projekt- und Vertragsrisiken ausgesetzt, welche das zentrale Geschäftsrisiko darstellen. Die sorgfältige Planung und Überwachung des Projekts, klare Kommunikation mit Kunden und Lieferanten, regelmäßige Überprüfung des Fortschritts und eine schnelle Reaktion auf mögliche Probleme sind unsere Kernkompetenzen und Teil des Risikomanagements. Allen Projekten sind Kalkulationsrisiken immanent. Vor allem bei der Planung und Durchführung von Großprojekten können diese einen erheblich negativen Einfluss auf das Ergebnis haben. Ebenso können Verzögerungen in Bauprojekten zu einem Effizienzverlust in der Projektbearbeitung und zu Unzufriedenheit bei Kunden führen. Daher wurden diverse risikominimierende Mechanismen entwickelt und implementiert, welche die jeweils ausführende Einheit beim Handling der Risiken unterstützen. Ein probater Bestandteil der Projektbearbeitung ist das bereits vor einigen Jahren eingeführte integrative Knobel Management System (iKMS), mit dem es uns gelingt, die voranschreitende Digitalisierung konstant und prozessoptimierend zu nutzen. Als Teil des operativen Risikomanagements bei Projekten wird im Vorfeld der Entscheidung zur Kalkulation ab einem vorgegebenen Schwellenwert eine Chancen- & Risikoanalyse durchgeführt. Hierbei sind auch aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen und organisatorische Themen einzubeziehen, welche sich negativ auf die Projektergebnisse auswirken können.

Die weitestgehend nach Maßgabe der VOB abgeschlossenen Bauverträge beinhalten während der Vertragslaufzeit weder im gewerblichen noch im öffentlichen Bau eine realistische oder betriebswirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit, Preissteigerungen an Kunden weiterzugeben. Hinzu kommt, dass Werkstoffhersteller und Händler teilweise immer noch keine Preisbindungen mehr eingehen. Dies führt zu einem erhöhten Risiko bei Kalkulation und Angebotsabgabe, da die Ausschreibungen sowohl im öffentlichen als auch im gewerblichen Markt bislang kaum Materialpreisgleitklauseln einbinden. Mehrkosten können beim Auftraggeber ausschließlich bei Vorliegen einer Bauablaufstörung nach Vorlage einer umfassenden Dokumentation geltend gemacht werden.

Beschaffungsrisiken/Beschaffungschancen

Das Unternehmen ist bei der Beschaffung von Vorprodukten und Dienstleistungen abhängig von Lieferanten und Partner. Unerwartete Lieferschwierigkeiten oder unvorhergesehene Preiserhöhungen infolge von Marktkonsolidierungen oder Marktengpässen können die Ergebnisse beeinträchtigen. Kapazitäten sowohl von Zulieferern als auch Nachunternehmern sind oft sehr knapp oder nicht zum notwendigen Zeitpunkt verfügbar, was Qualitätseinbußen, Termin- oder Preisrisiken zur Folge haben kann. Unser Unternehmen begegnet diesen Risiken durch ein kontinuierliches Material- und Lieferantenrisikomanagement. Im Einzelnen erfolgt eine intensive Marktbeobachtung und sorgfältige Planung und Überwachung des Beschaffungsprozesses, insbesondere hinsichtlich Materialqualität und Rohstoffpreise. Die Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Lieferanten, die zuverlässige Lieferungen und eine hohe Qualität der Materialen garantieren sowie die stetige Suche nach alternativen Materialien und die Diversifizierung von Anbietern, sind grundlegend, um Beschaffungsrisiken zu minimieren. Nicht zuletzt profitieren wir von den Chancen durch die Eigenversorgung innerhalb der KNOBEL Bau-Gruppe.

Auch wenn sich die Lieferketten erholen und die Produktion wieder aufgenommen wird, können Verzögerungen und Engpässe aufgrund von Nachfrageschwankungen und Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Rohstoffen weiterhin auftreten. Durchweg erhöhte Lieferzeiten, fehlende verbindliche Terminzusagen und Teillieferungen führen zu Verzögerungen in der Projektbearbeitung, Bauablaufstörungen oder -unterbrechungen und damit einhergehend zu erhöhten Prozesskosten durch Produktivitätsverlust.

Personalrisiken/Personalchancen

Die zentralen Risiken im Personalbereich ergeben sich nachhaltig aus dem zunehmenden Mangel an qualifizierten Fachkräften, insbesondere im Bereich Montage-Facharbeiter. Durch Schaffung einer angenehmen Arbeitsumgebung und einer positiven und familiären Unternehmenskultur, individuelle Arbeitszeitmodelle, betriebliche Altersvorsorge, attraktive Vergütung mit Zusatzleistungen stärken wir unsere Arbeitgebermarke und erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit.

Die Digitalisierung bringt viele Vorteile und Chancen für Unternehmen mit sich, aber sie bringt auch Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Mitarbeiterkompetenzen. Die Mitarbeiter:innen in die neue digitale Arbeitswelt mitzunehmen und sie bei der Veränderung ihrer Arbeitswelt zu begleiten, ist der zentrale Fokus der Personalentwicklung in den nächsten Jahren. Hierfür ist ein kontinuierliches Angebot von Schulungen und Weiterbildungen essenziell, um das Know-how und die Kompetenzen der Mitarbeiter:innen zu stärken.

Beispielgebend für einen gelungenen Digitalisierungsprozess ist eine innovative Recruiting-Software, deren Einsatz nicht nur den Bewerbungsprozess auf ein neues Niveau brachte. Ergänzt durch einführende Workshops ist nun das gesamte Management rund um die Suche nach neuen Mitarbeiter:innen lebendiger und somit repräsentativer geworden für das WIR! in der KNOBEL Bau-Gruppe.

Gerade durch Ereignisse von weltweiter Auswirkung einhergehend mit der Sorge um die eigene Gesundheit und Zukunft - wie zum Beispiel eine Pandemie - zeigen auf, wie wichtig es ist, Mitarbeiter:innen Stabilität und Sicherheit zu bieten. Vertrauen aufzubauen und Vertrauen zu schenken, um gemeinsam auch schwierige Situationen zu bewältigen, dafür steht die KNOBEL Bau-Gruppe. Die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen und -richtlinien zur Vermeidung von Unfällen und Verletzungen genauso wie die Mitarbeitergesundheit selbst sind für uns unverzichtbar. Auch in Zukunft sind unsere Mitarbeiter:innen ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Zinsänderungs- und Finanzierungsrisiken

Zinsänderungs- und Finanzierungsrisiken können erhebliche Auswirkungen auf Bauprojekte haben, insbesondere, wenn sie nicht angemessen berücksichtigt werden. In der Regel erfordern Bauprojekte eine erhebliche Finanzierung, insoweit geht mit einer mangelnden Liquidität auch eine Projektgefährdung einher. Ein wichtiger Finanzierungsaspekt besteht daher in der konsequenten und zeitnahen Abrechnung unserer Leistungen, um stets eine hohe Deckung unserer unfertigen Leistungen mit Anzahlungen zu haben. Ein Rückgang wirkt sich hier unmittelbar im operativen Cashflow aus und müsste verzinst gegenfinanziert werden.

V. Prognosebericht

1. Planungshorizont und künftige Rahmenbedingungen

Im Jahreswirtschaftsbericht 2024 des BMWK (02/2024) zeigt sich ein geringes Wachstum des preisbe reinigten Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von +0,2 % (Vorjahr -0,3 %) sowie einen erneut geringeren Anstieg der Verbraucherpreise von +2,8 % (Vorjahr +5,9 %). Zusätzlich wird davon ausgegangen, dass die Bruttolöhne und -gehälter um 5,6 % (Vorjahr 7,0 %) über der Inflation bei hohem Beschäftigungsgrad ansteigen werden, wodurch die Inlandsnachfrage bzw. der Inlandskonsum die Wirtschaft stützen soll. Die Energiepreise sind hingegen wieder deutlich gesunken und entlasten die Wirtschaft. Das dennoch nur geringe Wachstum resultiere vor allem aus den Herausforderungen des schwächelnden Welthandels in Kombination mit der Exportlastigkeit Deutschlands sowie aus den noch immer hohen Zinsen zur (wirksamen) Bekämpfung der Inflation, was zu einer Investitionszurückhaltung führte.

Die Kostensteigerung bei den Rohstoffen ging im Verhältnis zum Vorjahr zurück. Die Material- und Energiepreise liegen aber weiterhin weit über den Vorkriegswerten. Eine Anpassung und Weitergabe der Kosten ist nach wie vor nicht vollumfänglich möglich, was sich auf die Ertragslage auswirkt.

Die Zinsen befinden sich nach wie vor auf hohem Niveau, welches 2022 nicht absehbar war. Wir gehen weiterhin von einer hohen Inflation aus, was sich auf die Verbraucherpreise und somit auf die kommenden Tarifverhandlungen auswirken wird. Eine weitere Belastung durch Lohnkostensteigerungen ist zu erwarten. Gesetzliche Vorgaben zur CO 2 -Neutralität werden zu weiteren Maßnahmen führen, welche Zusatzkosten in der Produktion und Verarbeitung von Bauprodukten führen werden.

2. Umsatz- und Ergebnisprognose

Um bei den kommenden Kostensteigerungen auch künftig ein positives Ergebnis zu erwirtschaften, ist eine Steigerung der Gesamtleistung von 4 % geplant. Dies soll zu einer Leistungsrentabilität von über 2 % nach Steuern führen. Langfristig ist das Ziel der Unternehmensgruppe, eine Umsatzrentabilität von 5 % anzustreben, dies wird jedoch kurzfristig nicht umsetzbar sein.

Auch wenn die aktuelle Gesamtlage sicher ausserhalb der normalen Saisonalschwankungen liegt, so sehen wir uns in unserer 77-jähren Firmengeschichte weiterhin auf einem guten Weg die Geschäftsentwicklung positiv generationenübergreifend zu gestalten.

 

Hartheim am Rhein, 25. Juni 2024

Andreas Knobel, Geschäftsführer

Michael Knobel, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.004,00 18.730,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 369.543,00 287.739,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 168.042,00 158.706,00
537.585,00
III. Finanzanlagen 100.580,00 100.580,00
650.169,00 565.755,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.344.875,44 2.019.767,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.452.351,77 4.141.812,80
2. Übrige Forderungen 3.002.047,59 5.198.548,95
7.454.399,36 9.340.361,75
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.345.442,98 1.653.020,45
12.144.717,78 13.013.149,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.835,01 20.517,37
12.830.721,79 13.599.422,34

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 105.000,00 105.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.110.000,00 1.110.000,00
III. Gewinnvortrag 6.894.123,77 6.719.848,39
IV. Jahresüberschuss 432.899,06 477.275,38
8.542.022,83 8.412.123,77
B. Rückstellungen 973.393,00 881.824,72
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.121,37 291.436,51
2. Übrige Verbindlichkeiten 3.309.184,59 4.014.037,34
3.315.305,96 4.305.473,85
12.830.721,79 13.599.422,34

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.1. bis 31.12.2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergenbis 13.400.343,45 13.826.391,72
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.637.953,98 5.517.095,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.342.720,30 2.345.385,40
7.980.674,28 7.862.481,02
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 163.777,96 162.161,49
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.752.108,99 5.142.685,53
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 174.436,78 29.067,09
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 65.699,48 69.154,14
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 163.991,39 124.450,18
8. Ergebnis nach Steuern 448.528,13 494.526,45
9. sonstige Steuern 15.629,07 17.251,07
10. J ahresüberschuss 432.899,06 477.275,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die KNOBEL BAU GmbH hat ihren Sitz in Hartheim am Rhein. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB 310212 eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich der Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit teilweise zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.

Die Erleichterungs- und Schutzklauseln gem. § 286 Abs. 4 und § 288 Abs. 2 S. 3 HGB wurden angewandt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert geblieben.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten gem. § 255 HGB vermindert um planmäßige Abschreibungen und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei der Software ein Zeitraum von drei Jahren zugrunde gelegt.

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten gem. § 255 HGB abzüglich planmäßiger Abschreibungen und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Anlagegüter werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Bei den Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis EUR 800,00 wird von der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei dauerhafter Wertminderung, angesetzt.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu Anschaffungskosten gem. § 255 HGB bewertet soweit ihnen kein niedrigerer Wert nach § 253 Abs. 4 HGB beizulegen ist.

Bei den in Arbeit befindlichen Aufträgen fand der Fertigstellungsgrad Berücksichtigung. Die Bewertung erfolgt nach der retrograden Methode zu Herstellungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung der Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) dienen, werden mit diesen verrechnet.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden für vertragliche Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) und den Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wird pauschal der durchschnittliche Marktzins (10-Jahresdurchschnitt) bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (im Vorjahr: 1,78 %) gemäß § 253 Abs. 2 HGB verwendet.

Die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

In den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Vom Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wird kein Gebrauch gemacht.

Einzelangaben zu Positionen der Bilanz

Eine Übersicht über das Anlagevermögen gibt der dem Anhang als Anlage beigefügte Anlagenspiegel.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten neben sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 230.010,95 Euro (im Vorjahr: 405.588,42 Euro) und haben in Höhe von Euro 552.646,04 (im Vorjahr: 560.000,00 Euro) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 265.240,29 Euro (im Vorjahr: 201.496,30 Euro) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Mit den Pensionsverpflichtungen von TEUR 109, die mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt sind, wurden Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen von TEUR 34 - dieser Wert entspricht gleichzeitig dem von der Versicherungsgesellschaft ermittelten beizulegenden Zeitwert - gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert. Eine Verrechnung der entsprechenden Aufwendungen und Erträge ist aus Wesentlichkeitsgründen nicht erfolgt. Die nicht in der Bilanz berücksichtigte Unterdeckung der Pensionskasse beträgt 805.029 Euro.

Aus der Abzinsung dieser Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre (1,82 % statt 1,74 %) resultiert ein Unterschiedsbetrag i. H. von 1.235 Euro. Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Von den Verbindlichkeiten haben EUR 1.817.682,42 (Vorjahr: EUR 2.841.001,96) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, EUR 1.497.623,54 (Vorjahr: EUR 1.464.471,89) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt 1.043.128,43 Euro (im Vorjahr: 1.010.071,66.Euro).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.121,37 Euro (im Vorjahr: 291.436,51 Euro).

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen aus Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 355.470,89 Euro (im Vorjahr: 1.037.881,33 Euro).

Einzelangaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse enthalten im Vorjahr periodenfremde Beträge (Erlösschmälerungen) in Höhe 27.846,23 Euro.

In den sozialen Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 8.738,56 Euro (im Vorjahr: 0,00 Euro) enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 167.495,93 Euro (im Vorjahr: 23.333,64 Euro) enthalten.

Von den Zinsaufwendungen entfallen 3.513,00 Euro (im Vorjahr: 6.559,00 Euro) auf die Aufzinsung von Pensionsrückstellungen.

Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus den abgeschlossenen Pacht-, Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen betragen rd. EUR 1,6 Mio. Davon betreffen rd. EUR 1,6 Mio. verbundene Unternehmen.

Die Unternehmen, zu deren Gunsten Bürgschaften eingegangen wurden, kommen den ihnen obliegenden Verpflichtungen entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen nach. Durch regelmäßigen Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind negative Entwicklungen zeitnah erkennbar. Derzeit bestehen keine Tatsachen, die auf eine Inanspruchnahme aus den gewährten Bürgschaften hindeuten. Derzeit bestehen Bürgschaften nur für das verbundene Unternehmen KVG GmbH.

 

Die Höhe der Bürgschaften beträgt 1.865 TEUR

 

Die Höhe der Avale beträgt 513 TEUR.

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 142 (Vj.: 144) Arbeitnehmer beschäftigt.
- davon gewerbliche Arbeitnehmer: 106 (im Vorjahr: 108)
- davon kaufmännische Arbeitnehmer: 36 (im Vorjahr: 36)

Die Geschäfte wurden während des Geschäftsjahres geführt von Michael Knobel, Geschäftsführer kaufmännischer Bereich, wohnhaft in Staufen sowie Andreas Knobel, Geschäftsführer technischer Bereich, wohnhaft in Hartheim am Rhein.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge sowie der Bezüge früherer Geschäftsführer und der für diese gebildeten Pensionsrückstellungen unterbleibt gemäß § 286 Nr. 4 HGB.

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Knobel Unternehmensbeteiligungs GmbH & Co. KG folgende Ergebnisverwendung vor: Das Jahresergebnis beträgt Euro 432.899,06 und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Hartheim am Rhein, 25. Juni 2024

Andreas Knobel, Geschäftsführer

Michael Knobel, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung: Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 01. August 2024.

Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte sowie Lizenzen. 81.391,85 6.461,00 1.852,50 86.000,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 81.391,85 6.461,00 1.852,50 86.000,35
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.042.656,50 167.187,57 10.265,00 1.199.579,07
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 629.838,22 75.729,26 17.703,63 687.863,85
Summe Sachanlagen 1.672.494,72 242.916,83 27.968,63 1.887.442,92
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
3. Genossenschaftsanteile 580,00 0,00 0,00 580,00
Summe Finanzanlagen 100.580,00 0,00 0,00 100.580,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 1.854.466,57 249.377,83 29.821,13 2.074.023,27
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte sowie Lizenzen. 62.661,85 12.415,13 1.080,63 73.996,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 62.661,85 12.415,13 1.080,63 73.996,35
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 754.917,50 85.380,57 10.262,00 830.036,07
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 471.132,22 65.981,26 17.291,63 519.821,85
Summe Sachanlagen 1.226.049,72 151.361,83 27.553,63 1.349.857,92
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 1.288.711,57 163.776,96 28.634,26 1.423.854,27
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte sowie Lizenzen. 12.004,00 18.730,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 12.004,00 18.730,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 369.543,00 287.739,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 168.042,00 158.706,00
Summe Sachanlagen 537.585,00 446.445,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. Ausleihungen 100.000,00 100.000,00
3. Genossenschaftsanteile 580,00 580,00
Summe Finanzanlagen 100.580,00 100.580,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 650.169,00 565.755,00

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KNOBEL BAU GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KNOBEL BAU GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KNOBEL BAU GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften gelten den handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 27.06.2024

RTS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG
Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer

Andreas Welte, Wirtschaftsprüfer

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