Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Hersfeld HRB 3244
Vorher
Bickardt Bau SE
Eingetragen
18.4.2023
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauBau von Straßen
Gegenstand
der Betrieb einer Bauunternehmung für den Hoch-,Tief- und Ingenieurbau, Eisenbahnund Straßenbau sowie das Betreiben von Steinbrüchen und Kiesgruben, Transportbeton-, Asphaltmisch- und Recyclinganlagen und die Durchführung von Transporten, Ingenieurdienstleistungen und Projektgeschäft sowie aller mit den vorgenannten Tätigkeiten zusammenhängenden Geschäfte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Auer
seit 4.7.2023
Vorstandsmitglied
Michael Völlinger
seit 18.4.2023
Prokura
Prokura
Olaf Schmidt
seit 18.4.2023
Prokura
Ralf Staaf
seit 18.4.2023
Vorstandsmitglied
Marco Auth
seit 18.4.2023
Vorstandsmitglied
Patrick Antenbrink
seit 18.4.2023
Prokura
Sven Böhme
seit 18.4.2023
Prokura
Uwe Glück
seit 18.4.2023
Prokura
Friederike Gorka
seit 18.4.2023
Prokura
Vorstandsmitglied
Prokura
Fred Haschler
seit 18.4.2023
Prokura
Jürgen Dechant
seit 18.4.2023
Prokura
Frank König
seit 18.4.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bickhardt Bau SE

Kirchheim

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

INHALTSVERZEICHNIS

A. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Bickhardt Bau Aktiengesellschaft

I. Bilanz zum 31. Dezember 2023

II. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

III. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

IV. Lagebericht

V. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

B. Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der Bickhardt Bau Aktiengesellschaft

I. Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

II. Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

III. Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

IV. Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

V. Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

VI. Konzernlagebericht

VII. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

C. Bericht des Aufsichtsrats

D. Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

I. BILANZ zum 31. Dezember 2023

Bickhardt Bau SE, Kirchheim

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.296,00 32.943,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.213.470,14 22.237.457,20
2. technische Anlagen und Maschinen 3.757.910,00 3.023.527,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.231.114,34 12.555.625,99
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.427.613,77 1.835.693,24
49.630.108,25 39.652.303,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.307.113,32 17.276.791,88
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 260.000,00 200.000,00
3. Beteiligungen 900.767,68 898.267,68
4. sonstige Ausleihungen 486.555,00 736.555,00
19.954.436,00 19.111.614,56
Summe Anlagevermögen 69.588.840,25 58.796.860,99
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 661.707,99 601.509,31
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 272.732.112,58 230.363.383,81
3. fertige Erzeugnisse und Waren 748.873,82 650.217,82
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 251.649.646,10- 218.933.873,87-
22.493.048,29 12.681.237,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 36.066.240,07 34.394.414,81
2. Forderungen gegen ARGEN 22.407.864,11 19.371.265,22
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 41.738.179,99 33.645.841,67
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.290.286,08 6.846.737,41
5. sonstige Vermögensgegenstände 1.794.816,81 1.497.296,97
107.297.387,06 95.755.556,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 74.565.924,75 87.087.447,28
Summe Umlaufvermögen 204.356.360,10 195.524.240,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 229.817,43 0,00
D. Aktive latente Steuern 1.998,64 5.272,08
274.177.016,42 254.326.373,50

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.298.950,00 10.288.950,00
II. Kapitalrücklage 3.223.719,18 3.223.719,18
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 3.090.000,00 3.090.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 78.167.204,72 68.606.326,07
81.257.204,72 71.696.326,07
IV. Bilanzgewinn 5.086.796,62 8.196.054,74
- davon Gewinnvortrag Euro 24.307,71 (Euro 18.685,17)
Summe Eigenkapital 99.866.670,52 93.405.049,99
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 4.819.700,00 4.229.800,00
2. sonstige Rückstellungen 34.708.700,00 35.613.300,00
39.528.400,00 39.843.100,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.778.824,51 6.451.044,39
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.985.277,37 (Euro 3.598.777,37)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 793.547,14 (Euro 2.852.267,02)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 51.846.764,00 37.745.547,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 51.846.764,00 (Euro 37.745.547,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.380.795,87 11.224.739,76
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 12.380.795,87 (Euro 11.224.739,76)
4. Verbindlichkeiten gegenüber ARGEN 12.279.193,48 20.900.891,20
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 12.279.193,48 (Euro 20.900.891,20)
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 42.780.217,84 31.833.499,95
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 42.780.217,84 (Euro 31.833.499,95)
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 348.529,74 106.758,99
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 348.529,74 (Euro 106.758,99)
7. sonstige Verbindlichkeiten 12.367.620,46 12.815.742,22
- davon aus Steuern Euro 7.869.011,04 (Euro 8.401.533,12)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 164.326,94 (Euro 102.972,80)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 12.367.620,46 (Euro 12.815.742,22)
134.781.945,90 121.078.223,51
274.177.016,42 254.326.373,50

II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Bickhardt Bau SE, Kirchheim

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 217.137.475,80 242.987.103,55
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 42.368.728,77 23.618.573,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 328.570,26 101.234,19
4. sonstige betriebliche Erträge 16.099.502,89 9.460.536,54
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 65.287.559,09 59.995.931,26
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 95.462.654,32 92.134.441,68
160.750.213,41 152.130.372,94
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 57.336.367,56 54.422.017,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 17.436.073,11 16.419.441,23
- davon für Altersversorgung Euro 239.074,01 (Euro 220.659,93)
74.772.440,67 70.841.458,63
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.631.546,96 4.873.703,53
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 26.029.783,06 30.261.925,63
9. Erträge aus Beteiligungen 4.367.445,38 3.453.246,59
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 4.294.683,53 (Euro 3.394.772,09)
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 15.894,17 41.102,16
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.337.397,23 1.283.745,26
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 717.997,91 (Euro 406.560,36)
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 3.650,00 (Euro 0,00)
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 125.000,00 88.000,00
- davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen Euro 125.000,00 (Euro 88.000,00)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 532.986,91 277.473,71
- davon an verbundene Unternehmen Euro 487.951,04 (Euro 191.000,69)
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 0,00 (Euro 1.566,00)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.414.265,14 5.876.953,44
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern Euro 3.273,44 (Euro 3.622,40)
15. Ergebnis nach Steuern 10.398.778,35 16.595.653,41
16. sonstige Steuern 273.889,44 240.883,84
17. Jahresüberschuss 10.124.888,91 16.354.769,57
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 24.307,71 18.685,17
19. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in andere Gewinnrücklagen 5.062.400,00 8.177.400,00
20. Bilanzgewinn 5.086.796,62 8.196.054,74

III. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1. Anlagenspiegel zum 31.12.2023

3.2. Verbindlichkeitenspiegel

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

5. Sonstige Angaben

6. Ergebnisverwendung und Ergebnisverwendungsvorschlag

6.1. Ergebnisverwendung

6.2. Ergebnisverwendungsvorschlag

7. Angaben nach dem Aktienrecht

1. Allgemeine Angaben

Die Bickhardt Bau SE mit Sitz in Kirchheim wird im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Hersfeld unter der Handelsregisternummer HRB 3244 geführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Ausweis und Bewertung erfolgen nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Soweit erforderlich, wurden zusätzlich die nach dem Aktiengesetz erforderlichen Angaben gemacht.

Anlagevermögen

Für die Abschreibungen von Gegenständen des Anlagevermögens wurden folgende Abschreibungsmethoden angewandt:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Immaterielle Vermögensgegenstände linear 3 - 5 Jahre
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken linear maximal 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen linear 2 - 13 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 2 - 19 Jahre

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Sie wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet.

In den Herstellungskosten von selbst erstellten Anlagen wurden neben den direkt zuordenbaren Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Für den Bestand an Spundbohlen wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert angesetzt. Die letzte körperliche Bestandsaufnahme erfolgte am 31. Januar 2024.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungswert von EUR 800,00 im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Diese steuerliche Abschreibungsmethode wurde unter dem Gesichtspunkt der Wesentlichkeit im handelsrechtlichen Jahresabschluss übernommen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde von der KFW Bank für den Neubau des Verwaltungsgebäudes in Dipperz ein Zuschuss in Höhe von EUR 76.000,00 gewährt.

Finanzanlagen

Bei den Finanzanlagen wurden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten am Abschlussstichtag angesetzt. Die Bewertung erfolgte unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit sie auf die Fertigung entfallen, berücksichtigt wurden. Bei sämtlichen unfertigen Leistungen wurden Fremdkapitalzinsen nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurde ein Niederstwerttest vorgenommen, indem die bisher abgerechneten Werte aufgrund von Abschlagsrechnungen zu Vertragspreisen mit den Herstellungskosten laut der aktuellen Betriebsrechnung verglichen wurden. Ist der Wert der Abschlagsrechnungen zu Vertragspreisen niedriger als die Herstellungskosten, wurde dieser aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen sowie Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden aktiviert und über die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge linear aufgelöst.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bewertung der Rückstellungen wurden Preis- und Kostenänderungen, für die objektive Hinweise vorliegen, berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren abgezinst. Bei der Bewertung der Rückstellungen wurden Preis- und Kostenänderungen, für die objektive Hinweise vorliegen, berücksichtigt.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Bewertung der Urlaubsrückstellung für Techniker und Kaufleute von der Individualmethode auf die Durchschnittsmethode umgestellt. Hierbei wurde das gesamte zugrunde zu legende Entgelt durch die Anzahl der regulären Arbeitstage geteilt. Im Anschluss wurde das so ermittelte durchschnittliche Arbeitsentgelt pro Tag durch die Anzahl der Arbeitnehmer geteilt. Dieser Betrag wurde abschließend mit der Summe aller offenen Urlaubstage multipliziert.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Abschlagszahlungen für nicht abgerechnete unfertige Baumaßnahmen wurden aufgrund von Abschlagsrechnungen zu Vertragspreisen bezahlt und werden in der Regel auf der Aktivseite von den Vorräten abgesetzt. Da die Bewertung der Vorräte nicht zu Vertragspreisen, sondern zu Herstellungskosten erfolgt, ist die erhaltene Abschlagszahlung, die zu Vertragspreisen erfolgt, teilweise höher als der Wertansatz der unfertigen Bauleistungen, sodass der Ausweis dieser über den Herstellungskosten liegenden Abschlagszahlungen auf der Passivseite erfolgen muss.

Latente Steuern

Die Ermittlung der latente Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. In Höhe von EUR 1.998,64 besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB.

Fremdwährungsrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag umgerechnet. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in der Bilanz sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Mitzugehörigkeit

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 847.735,00 (Vorjahr: EUR 603.127,18) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 40.890.444,99 (Vorjahr: EUR 33.042.714,49) enthalten.

In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 433.333,42 (Vorjahr: EUR 77.630,34) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 4.856.952,66 (Vorjahr: EUR 6.769.107,07) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 628.907,57 (Vorjahr: EUR 350.587,17) sowie Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 42.151.310,27 (Vorjahr: EUR 31.482.912,24) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 337.995,20 (Vorjahr: EUR 106.758,99) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 10.534,54 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Zur Entwicklung des Anlagevermögens vergleiche die Darstellung auf den folgenden Seiten.

3.1 Anlagenspiegel zum 31.12.2023

in Euro

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.053.484,75 0,00 687.903,15 0,00 1.365.581,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.053.484,75 0,00 687.903,15 0,00 1.365.581,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 32.756.057,04 1.506.348,30 76.000,00 1.306.322,80 35.492.728,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.646.785,70 1.796.050,92 1.409.238,92 0,00 14.033.597,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.776.546,68 10.608.599,50 2.891.828,19 81.000,00 45.574.317,99
4. Anlagen im Bau 1.835.693,24 3.285.666,57 306.423,24 -1.387.322,80 3.427.613,77
Summe Sachanlagen 86.015.082,66 17.196.665,29 4.683.490,35 0,00 98.528.257,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.690.144,63 1.225.321,44 70.000,00 0,00 18.845.466,07
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 200.000,00 60.000,00 0,00 0,00 260.000,00
3. Beteiligungen 907.470,94 2.500,00 0,00 0,00 909.970,94
4. Sonstige Ausleihungen 736.555,00 250.000,00 0,00 486.555,00
Summe Finanzanlagen 19.534.170,57 1.287.821,44 320.000,00 0,00 20.501.992,01
Anlagevermögen gesamt 107.602.737,98 18.484.486,73 5.691.393,50 0,00 120.395.831,21
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.020.541,75 28.496,00 687.752,15 1.361.285,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.020.541,75 28.496,00 687.752,15 1.361.285,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 10.518.599,84 760.658,16 0,00 11.279.258,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.623.258,70 1.061.435,91 1.409.006,91 10.275.687,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.220.920,69 4.780.956,89 2.658.673,93 27.343.203,65
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 46.362.779,23 6.603.050,96 4.067.680,84 48.898.149,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 413.352,75 125.000,00 0,00 538.352,75
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 9.203,26 0,00 0,00 9.203,26
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 422.556,01 125.000,00 0,00 547.556,01
Anlagevermögen gesamt 48.805.876,99 6.756.546,96 4.755.432,99 50.806.990,96
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.296,00 32.943,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.296,00 32.943,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 24.213.470,14 22.237.457,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.757.910,00 3.023.527,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.231.114,34 12.555.625,99
4. Anlagen im Bau 3.427.613,77 1.835.693,24
Summe Sachanlagen 49.630.108,25 39.652.303,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.307.113,32 17.276.791,88
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 260.000,00 200.000,00
3. Beteiligungen 900.767,68 898.267,68
4. Sonstige Ausleihungen 486.555,00 736.555,00
Summe Finanzanlagen 19.954.436,00 19.111.614,56
Anlagevermögen gesamt 69.588.840,25 58.796.860,99

Angaben zum Anteilsbesitz

a) Anteile an verbundenen Unternehmen

Gesellschaft Anteil am gezeichneten Kapital Eigenkapital (100,0 %) Jahresergebnis des verbundenen Unternehmens (100,0 %)
% Euro Euro
Bickhardt Bau Thüringen GmbH
Sitz: Schwabhausen 100,00 51.264.525,10 8.492.214,73
Bickhardt Bau Polska Sp.zo.o. (PLN 4.137.110,43) (PLN 1.508.657,33)
Sitz: Wroclaw, Polen 99,83 EUR 952.362,80 EUR 332.161,08
Kurs 31.12.2023:
4,34405
MKW Mitteldeutsche Hartstein- Kies- und Mischwerke GmbH
Sitz: Naumburg 89,99 21.997.823,97 6.503.101,86
Werrakies Fambach GmbH & Co. KG
Sitz: Kirchheim 50,00 25.000,00 30.555,08
Bickhardt Bau Projektentwicklung GmbH
Sitz: Kirchheim 100,00 1.508.634,73 -355.878,74
BSV Baumaschinen Service + Vermietungs GmbH
Sitz: Schwabhausen 100,00 1.720.214,08 -334.481,96
Bickhardt Construction International GmbH
Sitz: Kirchheim 100,00 136.420,83 -221,02
Bickhardt Betonstraßenbau GmbH
Sitz: Kirchheim 100,00 99.880,81 -224,99
UBR Kompetenzcenter für Umwelttechnik Baustoffhandel Reststoffverwertung GmbH
Sitz: Kirchheim 100,00 19.021,89 -463,12
Bauunion GmbH Wandersleben
Sitz: Drei Gleichen 100,00 890.884,40 -201.126,08
NBU Naumburger Bauunion GmbH 100,00 129.281,43 8.156,66
Sitz: Naumburg
NBU Naumburger Bauunion GmbH & Co. Bauunternehmung KG 90,00 9.848.104,60 3.467.420,32
Sitz: Naumburg
GOFA Golfplatzgesellschaft mbH 62,40 36.032,64 756,91
Sitz: Oberaula
ABA Asphalt- und Brückenabdichtungsgesellschaft mbH 100,00 0,00 -24.812,17
Sitz: Bad Hersfeld
Alsfelder BIM-Akademie GmbH 100,00 36.821,03 -554,13
Sitz: Kirchheim
Asphaltbau Bürstadt Armbruster GmbH 100,00 0,00 -756.066,86
Sitz: Bürstadt
Robert Ollig GmbH 100,00 511.503,73 109.722,85
Sitz: Kollig
BLR Burgenland-Recycling GmbH 60,00 187.035,86 -34.142,97
Sitz: Naumburg
Sunvitec GmbH 60.00 619.441,66 569.023,67
Sitz: Georgenthal
BAURAL Spezialbaugesellschaft mbH 100,00 842.237,85 804.172,88
Sitz: Sondershausen

b) Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Gesellschaft Anteil am gezeichneten Kapital Eigenkapital (100,0 %) Jahresergebnis des Beteiligungsunternehmens (100,0 %)
% Euro Euro
DBW Recycling GmbH & Co. KG
Sitz: Wiesbaden 40,00 350.000,00 176.789,14
DBW Recycling Verwaltungs GmbH
Sitz: Wiesbaden 40,00 37.517,96 1.277,16
Gebrüder Plannerer GmbH
Sitz: Schwarzenbruck 45,00 0,00 511.969,46
Fr. Richter GmbH & Co. KG Beteiligungen und Verpachtungen
Sitz: Kassel 45,00 97.480,83 -27.821,49
Richter Verwaltungsgesellschaft mbH
Sitz: Kassel 45,00 29.738,82 667,51
Aust EKS Bau GmbH
Sitz: Schloßvippach 45,00 714.152,17 168.038,48
ITF GmbH
Sitz: Fulda 49,50 0,00 -1.663,24

Eigene Anteile

Die Bickhardt Bau SE hält zum Geschäftsjahresende 2023 eigene Anteile in Höhe von 21 nennbetragslosen Stückaktien mit einem Wert von EUR 1.050,00. Die eigenen Anteile sind zur Weitergabe an Mitarbeiter bestimmt. Der Nennbetrag der eigenen Anteile in Höhe von EUR 1.050,00 wurde im Geschäftsjahr 2023 gemäß § 272 Abs. 1 a HGB offen von dem gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag wurde mit den frei verfügbaren Gewinnrücklagen verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

Der Posten "Sonstige Rückstellungen" umfasst im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen von TEUR 1.775 (Vorjahr: TEUR 2.066), noch auszuführende Bauleistungen von TEUR 23.374 (Vorjahr: TEUR 24.439), fehlende Eingangsrechnungen von TEUR 5.193 (Vorjahr: TEUR 4.057) und Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub, Weihnachtsgeld und andere Personalaufwendungen von TEUR 3.619 (Vorjahr: TEUR 4.246).

3.2. Verbindlichkeitenspiegel

mit einer Restlaufzeit von
Bilanzposition der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 2 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
Euro Euro Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.778.824,51 1.985.277,37 793.547,14 0,00
(6.451.044,39) (3.598.777,37) (2.852.267,02) (0,00)
Erhaltene Anzahlungen 51.846.764,00 51.846.764,00 0,00 0,00
(37.745.547,00) (37.745.547,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.380.795,87 12.380.795,87 0,00 0,00
(11.224.739,76) (11.224.739,76) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber ARGEN 12.279.193,48 12.279.193,48 0.00 0.00
(20.900.891,20) (20.900.891,20) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 42.780.217,84 42.780.217,84 0,00 0,00
(31.833.499,95) (31.833.499,95) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 348.529,74 348.529,74 0,00 0,00
(106.758,99) (106.758,99) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 12.367.620,46 12.367.620,46 0,00 0,00
(12.815.742,22) (12.815.742,22) (0,00) (0,00)
- davon aus Steuern
EUR 7.869.011,04 (EUR 8.401.533,12)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
EUR 164.326,94 (EUR 102.972,80)
134.781.945,90 133.988.398,76 793.547,14 0,00
(121.078.223,51) (118.225.956,49) (2.852.267,02) (0,00)

*) Die in Klammern aufgeführten Beträge betreffen die Zahlen aus dem Vorjahr.

Besicherung der Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen folgende Sicherheiten:

Kreditinstitut Sicherheit
Sparkasse Fulda Grundschuld im Grundbuch von Kämmerzell EUR 600.657,70

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 und § 268 Abs. 7 HGB wie folgt:

Bürgschaften für verbundene Unternehmen EUR 3.593.497,74
Sonstige Bürgschaften EUR 3.575.295,37
Mithaftung für verbundene Unternehmen EUR 3.400.000,00

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus den Haftungsverhältnissen schätzen wir als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Die zugrunde liegenden Verpflichtungen können nach unserer Einschätzung in allen Fällen erfüllt werden; mit einer Inanspruchnahme ist daher nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 376.344,66 (Vorjahr: EUR 1.284.915,01).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

EUR EUR
2023 2022
Erlöse aus Bauleistungen eigene Baustellen 174.754.078,83 202.284.962,69
Erlöse aus Beistellung an ARGEN 22.364.895,39 17.831.857,27
Gewinnanteile ARGEN 9.797.941,57 13.081.267,47
Erlöse aus Lieferungen und Leistungen an verbundene Unternehmen bzw. Beteiligungsgesellschaften 5.036.417,72 5.597.532,38
Sonstige Erlöse und Erlöse aus Handelswaren 4.441.910,22 3.799.574,73
Erlöse aus dem Abgang des Sachanlagevermögens 742.232,07 391.909,01

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten unter anderem den Verbrauch / Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 14.516, Sachbezüge in Höhe von TEUR 1.183 und Versicherungsentschädigungen und Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 322.

Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen insbesondere die Leistungen von Subunternehmern sowie Planungsleistungen, Gerätemieten und Fremdreparaturen.

Personalaufwand

Der Personalaufwand der Bickhardt Bau SE ist im Geschäftsjahr 2023 in Höhe um TEUR 3.931 auf TEUR 74.772 gestiegen.

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen die außerplanmäßige Abschreibung der Gesellschaftsanteile an der Asphaltbau Bürstadt Armbruster GmbH, mit Sitz Bürstadt gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB.

Latente Steuern

Passive latente Steuern aus temporären Differenzen aus der Umgliederung des Sonderpostens mit Rücklageanteil wurden mit aktiven latenten Steuern aus unterschiedlicher Abzinsung von langfristigen Rückstellungen und der Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preisänderungen verrechnet. Insgesamt hat sich ein aktiver Saldo ergeben. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Es wurde für Körperschaftsteuer incl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer ein Steuersatz in Höhe von 28,0 % angesetzt.

Stand zu Beginn des GJ Veränderung Stand zu Ende des GJ
EUR EUR EUR
Aktive latente Steuern 28.567,52 -5.803,52 22.764,00
Passive latente Steuern -23.295,44 2.530,08 -20.765,36
Ansatz aktive latente Steuern 5.272,08 -3.272,44 1.998,64

5. Sonstige Angaben

Beschäftigte Arbeitnehmer

Die Arbeitnehmer gliedern sich im Jahresdurchschnitt wie folgt auf:

2023 2022
Angestellte 360 340
Arbeiter 611 596
971 936
Auszubildende 145 140
1.116 1.076

Der Beschäftigungsstand per 31. Dezember 2023 beträgt 1.146 Arbeitnehmer (Vorjahr: 1.101 Arbeitnehmer).

Mitglieder des Vorstandes:

 

Dipl.-Betriebswirt Frank Finster, Vorstandsvorsitzender (ab 1. Januar 2024)

 

Dipl.-Ing. Ralf Schär Vorstandsvorsitzender (bis 31. Dezember 2023)

 

Dipl.-Ing. Marco Auth, Vorstandsmitglied

 

B.A. Betriebswirt Ralf Staaf, Vorstandsmitglied

 

Dipl.-Ing. Michael Auer, Vorstandsmitglied (ab 15.06.2023)

Mitglieder des Aufsichtsrates:

 

Dipl.-Ing. Ralf Schär,

 

Aufsichtsratsvorsitzender (ab 11. April 2024)

 

Dr.-Ing. H. Michael Bröhl,

 

Aufsichtsratsvorsitzender (bis 10. April 2024)

 

Dipl.-Kauffrau Susanne Bickhardt,

 

stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende

 

Dipl.-Sozialwirtin Heidemarie Hanekop

 

Friedrich-Karl Trescher, Kaufmann

 

Arbeitnehmervertreter:

 

Dipl.-Ing. Horst Walther, Vermesser, Bickhardt Bau SE

 

Martin Nuhn, Schreiner, BSV Baumaschinen Service + Vermietungs GmbH

Die Vergütung des Aufsichtsrates betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 92 (Vorjahr TEUR 92).

Vorschüsse oder Kredite an Vorstandsmitglieder oder Aufsichtsratsmitglieder sowie Haftungsverhältnisse zu Gunsten dieser Personen bestehen nicht.

Derivative Finanzinstrumente

Zinsswaps werden ausschließlich in Verbindung mit einem Grundgeschäft zur Sicherung von Zinsschwankungen bei Bankkrediten eingesetzt. Mit Hilfe von Zinsswaps wird das Zinsänderungsrisiko, das aus Änderungen von Marktzinssätzen für variabel verzinsliche Geldaufnahmen resultiert, begrenzt.

Mit Hilfe von Commodity Swaps wird das Risiko steigender Bezugspreise für Dieselkraftstoffe begrenzt.

Am Bilanzstichtag bestanden Commodity Swaps mit einem Nominalwert von EUR 2,4 Mio. (Vorjahr EUR 1,5 Mio.). Die Commodity Swaps enden im Zeitraum bis 31. Dezember 2025.

Die derivativen Finanzinstrumente werden mit den Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Abbildung der wirksamen Teile der Bewertungseinheiten erfolgte nach der Einfrierungsmethode. Die Effektivität der Mikro-Hedges ist gegeben, da Grund und Sicherungsgeschäft hinsichtlich der wesentlichen Bedingungen (Referenzzinssatz und Laufzeit) übereinstimmen.

Geschäfte mit Nahestehenden

Alle Geschäfte mit Nahestehenden sind in der folgenden Tabelle je Personengruppe dargestellt:

in TEUR Verkäufe Käufe Erbringung von Dienstleistungen Bezug von Dienstleistungen Zinsen Cash Pooling
Tochterunternehmen 31,0 -6.391,3 8.357,2 -18.726,6 162,0
Assoziierte Unternehmen 0,0 -256,8 551,7 -981,8 71,2
Nahestehende Personen 0,0 0,0 0,0 -72,0 0,0

Honorar des Abschlussprüfers

Bezüglich der Angabe der Honorare des Abschlussprüfers wird auf die Angaben hierzu im Konzernabschluss der Bickhardt Bau SE verwiesen.

6. Ergebnisverwendung und Ergebnisverwendungsvorschlag

6.1. Ergebnisverwendung

Aus dem Gewinnvortrag zum 01.01.2023 in Höhe von 24.307,71 EUR
und dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 10.124.888,91 EUR
wurden in andere Gewinnrücklagen eingestellt. 5.062.400,00 EUR

6.2. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 5.086.796,62 EUR
auf 205.979 dividendenberechtigten Stückaktien je nennbetragsloser Stückaktie einen Betrag von 12,00 EUR auszuschütten 2.471.748,00 EUR
gemäß § 58 Abs. 3 AktG in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und 2.600.000,00 EUR
den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 15.048,62 EUR

Entsprechend § 20 der Satzung gilt der Jahresabschluss als festgestellt, sobald der Aufsichtsrat diesen nach Prüfung billigt.

7. Angaben nach dem Aktienrecht

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 EUR 10.300.000,00.

Zu den ausgegebenen Aktien werden folgende zusätzliche Erläuterungen gegeben (gemäß § 152 Abs. 1 S. 2 AktG):

Zahl Gattung Nennwert
Nennbetragslose Stückaktien EUR
206.000 je EUR 50,00 10.300.000,00

Die Aktien sind auf den Namen der Aktionäre ausgestellt und werden in einem elektronischen Aktienverzeichnis geführt.

Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 21 eigene Aktien (Vorjahr 221). Dies entspricht 0,01 Prozent des gezeichneten Kapitals.

Stück 31.12.2023 31.12.2022
Bestand zu Beginn des Geschäftsjahres 221 1.071
Aktienverkauf 4.700 850
Aktienrückkauf 4.500 0
Endbestand 21 221

Die Vermögensverwaltung Frielendorf, Nachf. Schmidt GmbH & Co. KG halten zum 31. Dezember 2023 25, 10 % der Anteile an der Bickhardt Bau SE.

Angaben zur Kapitalrücklage gemäß § 152 Abs. 2 AktG

Vortrag 1. Januar 2023 3.223.719,18 EUR
+ Zugänge 0,00 EUR
- Abgänge 0,00 EUR
Kapitalrücklage per 31. Dezember 2023 3.223.719,18 EUR

Angaben zur Gewinnrücklage gemäß § 152 Abs. 3 AktG

Vortrag 1. Januar 2023 71.696.326,07 EUR
Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurden in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt 5.700.000,00 EUR
Verrechnung des Unterschiedsbetrages zwischen dem Nennbetrag und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile gem. § 272 Abs. 1 a Satz 2 HGB -1.195.458,49 EUR
Verschmelzung Bickhardt Aktiengesellschaft, Wien -6.062,86 EUR
Aus dem Jahresüberschuss 2023 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt 5.062.400,00 EUR
Insgesamt betragen die Gewinnrücklagen 81.257.204,72 EUR

Die Pflichtrücklagen gemäß § 150 Abs. 2 AktG sind satzungsgemäß auf 30 % des Grundkapitals festgesetzt.

Steuerliche Verhältnisse

Zur Zeit findet eine steuerliche Außenprüfung der Geschäftsjahre 2016 bis 2020 statt. Mit Ergebnissen ist im Geschäftsjahr 2024 zu rechnen.

Hauptversammlung

Der Aufsichtsrat hat mit Beschluss vom 11. Mai 2023 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 in der von der HNW Herber Niewelt Witzel GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testierten Fassung gebilligt. Dadurch gilt der Jahresabschluss gemäß § 172 AktG in Verbindung mit § 20 Abs. 4 der Satzung der Bickhardt Bau SE als festgestellt.

Die ordentliche Hauptversammlung vom 30. Juni 2023 hat den festgestellten Jahresabschluss zur Kenntnis genommen und den Mitgliedern des Vorstandes und den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2022 Entlastung erteilt.

Die vom Vorstand vorgeschlagene Ergebnisverwendung wurde von der ordentlichen Hauptversammlung am 30. Juni 2023 beschlossen.

 

Kirchheim, 26. April 2024

Bickhardt Bau SE

Der Vorstand

Dipl.-Betriebswirt Frank Finster, Vorstandsvorsitzender

Dipl.-Ing. Marco Auth, Vorstandsmitglied

Dipl.-Ing. Michael Auer, Vorstandsmitglied

B.A. Betriebswirt Ralf Staaf, Vorstandsmitglied

IV. Lagebericht

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Die Bickhardt Bau SE hat durch die solide Unternehmenspolitik auch im Geschäftsjahr 2023 ihre erfolgreiche Entwicklung fortgesetzt und die gute Marktposition gefestigt.

1. Wirtschaftsbericht

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Um 0,3 Prozent ist das Bruttoinlandsprodukt gemäß dem IfW, Kiel im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Maßgeblich geprägt haben diese Entwicklung die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die Flaute im Wohnungsbau sowie geringere Umsätze im Handel. Die Ursachen sind allgemein bekannt. Hohe Inflation, wahrnehmbar in gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten, sowie rasant gestiegene und auf hohem Niveau liegende Zinsen beeinflussten Investitions- und Kaufentscheidungen in Deutschland negativ. Zudem hemmten die Vielzahl an aktiven und brodelnden politischen Konflikten sowie militärischen Auseinandersetzungen die Erholung der nationalen und weltweiten Wirtschaftsleistung.

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr real um 4,4 Prozent. Die reale Umsatzleistung sank um 3,2 Prozent. Die Auftragsreichweite verharrt auf einem niedrigen Niveau und beträgt nur noch 3,6 Monate per Ende Februar 2024.

Unverändert heterogen war die Entwicklung in den einzelnen Sparten des Bauhauptgewerbes.

Gravierend ist der inzwischen mehrjährige Rückgang im Wohnungsbau. Der reale Umsatzrückgang im Jahr 2023 beziffert sich auf 11 Prozent, während der reale Auftragseingangsrückgang bei knapp 20 Prozent liegt.

Der Wirtschaftsbau, getragen von hohen Investitionen durch die Deutsche Bahn, reduzierte sich nur um 0,9 Prozent.

Trotz flächendeckender, bundesweiter Investitionsbedarfe, registrierte der Öffentliche Bau einen realen Umsatzrückgang von 1,6 Prozent.

Auf die Beschäftigung in der Baubranche hat der erneut spürbare Rückgang des Bauvolumens noch keine Auswirkung gezeigt. Die Anzahl der in der Branche beschäftigten Personen liegt unverändert bei ca. 927.000, wobei deutlich mehr als 20 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus dem europäischen Ausland stammen.

Geschäftsverlauf und Lage

Bauleistung

Die Bauleistung der Bickhardt Bau SE ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von EUR 300,4 Mio. auf EUR 304,6 Mio. gestiegen.

Die in Arbeitsgemeinschaften erbrachte Bauleistung lag im Geschäftsjahr 2023 mit EUR 55,4 Mio. um EUR 6,8 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 48,6 Mio.

Das Volumen der von der Bickhardt Bau SE allein abgewickelten Bauvorhaben verringerte sich von EUR 251,8 Mio. um EUR 2,6 Mio. auf EUR 249,2 Mio.

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der Auftragseingang des Geschäftsjahres 2023 lag mit EUR 359,8 Mio. über dem Niveau des Vorjahres (EUR 294,2 Mio.).

Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 erhöhte sich von EUR 273,9 Mio. auf EUR 329,2 Mio. und sichert der Bickhardt Bau SE eine gute Grundauslastung von Personal und Geräten für das Geschäftsjahr 2024.

Ertragslage

Das EBITDA im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR + 18,8 Mio. lag unter dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: EUR + 26,4 Mio.). Unter Berücksichtigung von EUR 6,8 Mio. Abschreibungen ergibt sich ein EBIT von EUR + 12,0 Mio. für 2023, das um EUR 9,5 Mio. unter dem Vorjahr (EUR + 21,5 Mio.) lag. Die Bickhardt Bau SE hat in dem schwierigen Marktumfeld des Verkehrswegebaus ihre Ertragskraft in 2023 behaupten können.

Der Jahresüberschuss (nach Steuern) der Bickhardt Bau SE lag zum Ende des Geschäftsjahres 2023 mit EUR 10,1 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres von EUR 16,4 Mio.

Die GuV-Gesamtleistung verringerte sich um EUR 6,9 Mio. beziehungsweise 2,6 Prozent auf EUR 259,8 Mio. (Vorjahr: EUR 266,7 Mio.). Nicht enthalten sind die anteilig in Arbeitsgemeinschaften erbrachten Leistungen; dies ist der wesentliche Grund für den Unterschied zwischen der GuV-Gesamtleistung und der im Lagebericht ausgewiesenen Bauleistung, die im Geschäftsjahr 2023 bei EUR 304,6 Mio. lag (Vorjahr EUR 300,4 Mio.).

Der Anteil der Aufwendungen für Material- und Subunternehmerleistungen sowie für eigenes Personal bezogen auf die GuV-Gesamtleistung erhöhte sich von 83,6 Prozent im Vorjahr auf 90,6 Prozent im Geschäftsjahr 2023.

Finanzlage

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden von der Bickhardt Bau SE EUR 17,2 Mio. (Vorjahr: EUR 9,5 Mio.) in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sowie EUR 1,3 Mio. in Finanzanlagen (Vorjahr: EUR 0,8 EUR Mio.) investiert. Die Investitionen in Sachanlagen dienten der Kapazitätserhaltung, Kapazitätserhöhung einzelner Leistungsportfolien, der Errichtung moderner Büro- und Fertigungsgebäude und der Rationalisierung des Maschinenparks der Bickhardt Bau SE auf qualitativ hochwertigem Niveau. Diese Investitionspolitik hat sich bewährt. Spitzenbelastungen im Geräteeinsatz wurden weiterhin konsequent durch den Einsatz von Mietgeräten und Subunternehmerleistungen abgedeckt.

Personal

Die Bickhardt Bau SE verfügt über gut ausgebildete, fachlich geschulte Mitarbeiter, die sich mit den strategischen Zielen des Unternehmens identifizieren. Im Baugeschäft ist die Qualität der Mitarbeiter ein entscheidender Erfolgsfaktor, um die Zufriedenheit unserer Kunden zu gewährleisten. Erfolg und Bestand der Bickhardt Bau SE werden dauerhaft dadurch getragen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unternehmerische Verantwortung übernehmen und ein zielorientierter Dialog zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern stattfindet.

Die Belegschaft ist von 1.101 Mitarbeitern am 31. Dezember 2022 auf 1.146 Mitarbeiter am 31. Dezember 2023 gestiegen. Die Ausbildungsquote beträgt 12,7 Prozent (Vorjahr 13,6 Prozent).

Liquidität

Auch im abgelaufenen Jahr entstand durch verzögerte Zahlungseingänge aus Bauvorhaben der öffentlichen Auftraggeber ein Bedarf für Vorfinanzierung. Zur Deckung des Bedarfs hat die Bickhardt Bau SE neben mittelfristigen Darlehen verschiedene voneinander unabhängige kurzfristige Kreditlinien mit mehreren Finanzinstituten vereinbart. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen waren zu jeder Zeit sichergestellt.

Zur Abdeckung der Bürgschaftsverpflichtungen durch Ausführungs- und Gewährleistungsbürgschaften gegenüber Auftraggebern stehen der Bickhardt Bau SE dem Bedarf entsprechende AVAL-Linien zur Verfügung.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde das Eigenkapital der Bickhardt Bau SE durch die Zuführung von EUR 10,8 Mio. zu den Gewinnrücklagen weiter gestärkt und erreicht einen Stand von EUR 99,9 Mio. zum Jahresende 2023 nach EUR 93,4 Mio. im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 36,4 Prozent (Vorjahr 36,7 Prozent). Sie ist im Rahmen des Branchenvergleichs Baugewerbe als sehr gut einzustufen.

Der Cash Flow aus der betrieblichen Tätigkeit verringerte sich in 2023 von EUR 21,4 Mio. um EUR 4,7 Mio. auf EUR 16,7 Mio.

Die Anlagenintensität beträgt 25,4 Prozent für das Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr 23,1 Prozent).

Es wurden Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG im Anhang getätigt.

2. Nachtragsbericht

Die Bickhardt Bau SE entwickelt sich im laufenden Geschäftsjahr nach Plan. Nach Buchungsschluss und Erstellung der Bilanz sind keine Vorgänge eingetreten, die die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft maßgeblich beeinflusst haben.

3. Prognose,- Chancen- und Risikobericht

Ernüchtert blicken führende Wirtschaftsinstitute auf das Jahr 2024 und gehen bei der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes von einer Stagnation aus. Erst im Jahr 2025 soll die Wirtschaftsleistung in Deutschland wieder um mehr als 1 Prozent wachsen.

Aufgrund der u.a. durch Tarifabschlüsse gestiegenen Realeinkommen sowie der eingetretenen Normalisierung der Inflationsrate wird erwartet, dass der private Konsum wieder auf Normalniveau zurückkehrt. Das ohnehin schwächelnde Verarbeitende Gewerbe soll im ersten Halbjahr weiter rückläufig sein, ehe ein Wachstum durch Exporte am sich erholenden Weltmarkt eintritt. Auch Rüstungsunternehmen erwarten einen Rückgang der Geschäftstätigkeiten.

Erneut sinken soll die Wirtschaftsleistung im Bauhauptgewerbe. Über alle Branchen der Bauindustrie wird ein realer Umsatzrückgang von 3,5 Prozent erwartet.

Für den Wohnungsbau wird mit einem Umsatzrückgang von 12 Prozent gerechnet. Nachdem beim Bau von Wohnungen im Jahr 2023 ca. 270.000 Wohnungen fertiggestellt wurden, sollen es im Jahr 2024 nur noch ca. 200.000 Wohnungen sein.

Beim Wirtschaftsbau wird eine Steigerung des Umsatzes von ca. 2 Prozent prognostiziert. Treiber ist die Sparte Wirtschaftstiefbau, getragen von erheblichen Investitionen der Deutsche Bahn sowie der Stromversorger für die Realisierung großer Stromtrassen. Deutlich rückläufig soll das Baugeschehen im Bereich der Logistikzentren sein.

Auch für den Öffentlichen Bau wird mit einer Steigerung des Umsatzes gerechnet. Trotz einer steigenden Kreditaufnahme der öffentlichen Auftraggeber am Kapitalmarkt sowie der zunehmenden Verarmung einzelner Kommunen soll der Anstieg der Umsatzleistung bei 1 Prozent liegen.

Im Arbeitsmarkt sind erste Anzeichen einer nachlassenden Nachfrage zu erkennen. Wenngleich das Bestreben der Unternehmen, qualifiziertes Personal vor dem Hintergrund des anstehenden Renteneintritts der Baby-Boomer-Generation zu sichern, ungebrochen ist, so gilt es als sicher, dass das Beschäftigungsniveau in den nächsten Jahren am Zenit angekommen sein wird. Eine vollständige Kompensation der altersbedingt wegfallenden Arbeitskräfte durch Zuwanderung gilt als nahezu ausgeschlossen.

Das Bauhauptgewerbe rechnet, geprägt durch den Wohnungsbau, im Jahr 2024 mit einer um ca. 10.000 Personen schrumpfenden Beschäftigung.

Als Komplettanbieter im Infrastrukturbau und nahezu ausschließlicher Bautätigkeit in den zumindest kurz- bis mittelfristig mit Wachstumsprognosen versehenen Sparten Wirtschaftstiefbau und Öffentlicher Bau genießt die Einwerbung von gewerblichem Personal für Bickhardt Bau unverändert oberste Priorität. Ziele hierbei sind die Stärkung der regionalen Präsenz, der Ausbau der heimatnahen Beschäftigung und die Kompensation der demografischen Entwicklung.

Derzeit laufen die Verhandlungen zum Abschluss eines neuen Tarifvertrages zwischen den Tarifparteien. Bickhardt Bau hofft auf einen Abschluss ohne vorherige Streiks, der einerseits die Attraktivität der Bauberufe steigert, zugleich aber die für 2024 budgetierten Tariflohnsteigerungen nicht maßgeblich übersteigt.

Auf Basis dieser Prognosen, speziell für den Wirtschaftstiefbau und den Öffentlichen Bau, gehen wir für den Prognosezeitraum von drei Jahren grundsätzlich von einer erfolgreichen Entwicklung der Gesellschaft aus.

EUR 265,7 Mio. Bauleistung aus eigenen Baustellen und Arbeitsgemeinschaften sollen auf Basis einer normalen Auslastung und normalen Witterungsverhältnissen erwirtschaftet werden und ein Jahresergebnis in Höhe von EUR 7,8 Mio. erwarten lassen.

Investitionen in Sachanlagen erfolgen auf unverändert hohem Niveau mit dem Ziel der Realisierung von Rationalisierungseffekten durch den Einsatz technologisch modernster Maschinen und Geräte sowie zur Optimierung der CO 2 -Bilanz. Zudem werden an einzelnen Standorten moderne Bürogebäude zur Kapazitätserweiterung, Konsolidierung von Flächen und Verbesserung des Arbeitskomforts errichtet. Mehrere Photovoltaikanlagen auf Neubauten oder Bestandsbauten sind errichtet.

Zunehmend mehr kleine und mittelgroße Unternehmen stehen mangels Altersnachfolge zum Verkauf. Hieraus ergeben sich Chancen für Bickhardt Bau durch Unternehmenszukäufe nicht nur den Personalbestand zu erhöhen, sondern auch strategische Leistungsspektren zu stärken. Zu derartigen Chancen gehört auch die Erweiterung von Kapazitäten im Bereich des Stoffstrommanagements zur Aufbereitung von Baustoffen zu Recyclingmaterial.

Risikomanagementsystem und Risiken

Risiko- und Chancenmanagement ist integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse. Mit diesem Managementsystem fördert Bickhardt Bau das Risikobewusstsein auf alle Entscheidungsebenen und bei allen Mitarbeitern. Damit sollen Risiken möglichst vermieden, zumindest aber frühzeitig erkannt werden, um daraus resultierende Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Durch die proaktive Behandlung aller Risiken erschließen sich Möglichkeiten zur Wahrnehmung von Chancen.

Aufträge mit großem Volumen oder mit besonderen Risiken werden nur angeboten, wenn der Vorstand dies im Einzelfall ausdrücklich genehmigt. Über Finanzierungen, Inanspruchnahme von Kreditlinien und Bürgschaften sowie der Gewährung von Sicherheiten aller Art entscheidet der Vorstand nach Maßgabe der Geschäftsordnungen.

Das monatliche Reporting und die Quartalsberichterstattung erfolgen nach Vorgaben des Konzerns und beinhalten die aktuelle wirtschaftliche Lage insgesamt und mit Bezug auf die einzelnen wesentlichen Baumaßnahmen. Hierbei werden IST-Analysen erstellt und mit Planungsdaten abgeglichen. Gegenmaßnahmen werden unmittelbar bei Erkenntnisgewinn eingeleitet, um etwaige negative Auswirkungen frühzeitig zu vermeiden bzw. zu begrenzen.

Der Vorstand der Bickhardt Bau SE hat ein wirksames Compliance Management implementiert. Neben einer gesondert eingerichteten Stabstelle zum Vorstand sind ein Code of Conduct an die Belegschaft kommuniziert und Schulungen durchgeführt worden. Darüber hinaus ist ein Hinweisgebersystem eingeführt und aktiv. Dieses wurde im Jahr 2023 um die Anforderungen zur Implementierung des Lieferkettensorgfaltsgesetzes erweitert.

Projektrisiken - Risiken aus unserem operativen Geschäft begegnen wir mit einem ganzheitlichen, klar strukturierten Projektcontrolling, auf das alle Entscheidungsträger bis hin zum Vorstand Zugriff haben.

Prozessrisiken

- Das Ziel, gerichtliche Auseinandersetzungen nach Möglichkeit zu vermeiden, lässt sich nicht immer erreichen. Für mögliche Gerichts- und Schiedsgerichtsverfahren, deren Ausgang sich naturgemäß nicht mit Sicherheit vorhersagen lässt, sind ausreichend bilanzielle Vorsorgen getroffen. Zudem werden derartige Rechtsstreitigkeiten durch kompetente eigene Mitarbeiter oder externe Kanzleien begleitet.

Finanzrisiken

- Mit etablierten und bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten werden die Finanzrisiken überwacht. Durch tägliche Erfassung der Zahlungsströme und daraus resultierenden Entscheidungen werden etwaige aufkommende kurzfristige Liquiditätsengpässe ausgeschlossen. Die Liquiditätsrisiken werden mittels einer Cashflow-Planung überwacht und gesteuert. Existierende Bankguthaben, der hohe Bestand an kurzfristigen Kreditlinien sowie mittel- und langfristige Finanzierungen gewährleisten die Vorfinanzierung von Bauaufträgen sowie die laufenden Investitionen in Sachanlagen.

Sicherungsgeschäfte

- Zinsswaps werden ausschließlich in Verbindung mit einem Grundgeschäft zur Sicherung von Zinsschwankungen bei Bankkrediten eingesetzt. Mit Hilfe von Zinsswaps wird das Zinsänderungsrisiko, das aus Änderungen von Marktzinssätzen für variabel verzinsliche Geldaufnahmen resultiert, begrenzt. Mit Hilfe von Commodity Swaps wird das Risiko steigender Bezugspreise für Dieselkraftstoffe begrenzt.

Personalrisiken

- Durch aktive Personalpolitik begrenzen wir die Personalrisiken, die sich aus Nachwuchsmangel, Fluktuation, Fachkräftemangel, rückläufiger Bereitschaft zur Auswärtstätigkeit und fehlender oder geringer Qualifikation ergeben können. Unsere Personalentwicklung sorgt dafür, dass wir hoch qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und soweit möglich, durch Angebote zur Weiterbildung langfristig an das Unternehmen binden. Führungskräfte werden durch ein internes Fortbildungsprogramm entwickelt. Zudem wurde die Anzahl der internen Trainer für Baumaschinen erhöht.

IT-Risiken

- Um unberechtigte Zugriffe und Datenverluste zu verhindern und die ständige Verfügbarkeit unserer Systeme zu gewährleisten, schützen wir unsere IT-Infrastruktur durch zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen. Vor unberechtigten Zugriffen schützt sich das Unternehmen entlang des Zwiebelmodell mit Maßnahmen wie beispielsweise 2-Faktor-Erkennung und Virenschutzsystemen. Benutzerrechte und Zugriffe werden durch eine zentrale Administration verwaltet. Archivdaten liegen revisionssicher auf gespiegelten mehrfach redundanten Speichereinheiten, wobei sich eine Einheit in einem Backup Rechenzentrum befindet. Die implementierte IT-Infrastruktur steht im Einklang mit den Richtlinien der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Alle Mitarbeiter werden dokumentiert im Rahmen der jährlichen Unterweisung auch zur IT-Sicherheit geschult.

Digitalisierung

- Eine Reihe umgesetzter Digitalisierungsprojekte in den vergangenen Jahren haben das Risiko von Störungen durch den Verlust von Papierdokumenten in der Verwaltung oder auf der Baustelle auf ein Minimum reduziert und zugleich die Flexibilität und Dynamik in der täglichen Arbeit erhöht. Die Datensicherheit wird über die zuvor beschriebenen Maßnahmen sichergestellt.

Nach sorgfältiger Prüfung wurden für das Geschäftsjahr 2023 keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

4. Zweigniederlassungsbericht

Die Bickhardt Bau SE hat neben ihrem Hauptsitz in Kirchheim noch zehn Niederlassungen in Fulda, Meerane, Sangerhausen, Hanau, Neustadt, Mainz, Nürnberg, Paderborn, Kassel und Koblenz.

5. Erklärung zur Unternehmensführung (Angaben zur Frauenquote)

Die Chancengleichheit von Frauen und Männern wird durch die Förderung von Frauen in Führungspositionen in enger Abstimmung mit dem Aufsichtsrat im Bickhardt Bau Konzern aktiv unterstützt. Für die Bickhardt Bau SE gilt unabhängig vom Geschlecht uneingeschränkt das Prinzip "gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit". Alle Geschlechter haben die gleichen Chancen und Möglichkeiten, ihren beruflichen Werdegang bei der Bickhardt Bau SE zu gestalten.

Entsprechend der Vorgaben des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen beträgt in unserer Unternehmung der Anteil von Frauen im Aufsichtsrat zwei Aufsichtsratsmitglieder, dies entspricht einer Frauenquote von 33,33 %. Im Vorstand ist für den ersten Zeitraum der festgelegten Zielgröße von 0,00 % entsprochen worden. In der zweiten Führungsebene wird eine Frau beschäftigt.

Die Bickhardt Bau SE ist ein tarifgebundenes Unternehmen. Sie unterliegt dem Rahmentarifvertrag des Baugewerbes. Das bedeutet, dass der überwiegende Teil der von der Bickhardt Bau SE beschäftigten Mitarbeiter nach den jeweiligen Tarifstrukturen eingruppiert und bezahlt wird. Im außertariflichen Bereich befinden sich vorwiegend Führungskräfte sowie einzelne Experten und Spezialisten unterschiedlicher Bereiche und Funktionen.

 

Kirchheim, 26. April 2024

Bickhardt Bau SE

Der Vorstand

Dipl.-Betriebswirt Frank Finster, Vorstandsvorsitzender

Dipl.-Ing. Marco Auth, Vorstandsmitglied

Dipl.-Ing. Michael Auer,Vorstandsmitglied

B.A. Betriebswirt Ralf Staaf, Vorstandsmitglied

V. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bickhardt Bau SE

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bickhardt Bau SE - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bickhardt Bau SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, 26. April 2024

Herber Niewelt Witzel GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Herber, Wirtschaftsprüfer

Markus Niewelt, Wirtschaftsprüfer

I. KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
T-EUR T-EUR
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.324 1.306
2. Geschäfts- oder Firmenwert 16 20
Summe 1.340 1.326
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.583 42.742
2. Technische Anlagen und Maschinen 59.512 50.097
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.727 20.825
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.591 5.729
Summe 141.413 119.393
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16 16
2. Beteiligungen 17.286 15.577
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.473 813
4. Sonstige Ausleihungen 486 736
Summe 19.261 17.142
Summe Anlagevermögen 162.014 137.861
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.023 2.894
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 348.305 300.518
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.275 4.279
4. Erhaltene Anzahlungen -317.358 -283.637
Summe 39.245 24.054
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 47.734 45.454
(davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr) (0) (15)
2. Forderungen gegen ARGEN 28.607 31.099
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.224 6.351
4. Sonstige Vermögensgegenstände 4.320 4.235
Summe 85.885 87.139
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 103.808 112.847
Summe Umlaufvermögen 228.938 224.040
C Summe Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 352 157
Summe Aktiva 391.304 362.058

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
T-EUR T-EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.300 10.300
./. Nennbetrag eigener Anteile -1 -11
10.299 10.289
II. Nicht beherrschende Anteile 2.811 2.261
III. Kapitalrücklage 3.245 3.233
IV. Gewinnrücklage
1. Gesetzliche Rücklage 3.090 3.090
2. Andere Gewinnrücklagen 149.533 127.341
Summe 152.623 130.431
V. Bilanzgewinn 5.087 8.196
(davon Gewinnvortrag ) (24) (19)
Summe Eigenkapital 174.065 154.410
B Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 9.349 8.724
2. Sonstige Rückstellungen 61.593 62.990
Summe Rückstellungen 70.942 71.714
C Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.773 16.141
(davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr) (5.054) (7.648)
(davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr) (3.719) (8.493)
2. Erhaltene Anzahlungen 65.395 46.626
(davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr) (65.395) (46.626 )
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.041 21.475
(davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr) (19.973) (21.402)
(davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr) (68) (73)
4. Verbindlichkeiten gegenüber ARGEN 24.675 25.770
(davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr) ( 24.675) (25.770)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 414 106
(davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr) (414) (106)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 26.411 25.393
(davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr) (20.050 ) (19.018)
(davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr) (6.361 ) (6.375)
(davon aus Steuern) (9.986 ) (10.373)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (460) (235)
Summe Verbindlichkeiten 145.709 135.511
D Summe Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 15 0
E. Summe Passive latente Steuern 573 423
Summe Passiva 391.304 362.058

II. Konzern Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1.1. - 31.12.2023 1.1. - 31.12.2022
T- EUR T-EUR
1. Umsatzerlöse 420.925 406.237
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 20.372 39.389
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 473 199
Gesamtleistung 441.770 445.825
4. Sonstige betriebliche Erträge 27.499 19.034
davon aus Währungsumrechnung (2) (25)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 111.603 109.708
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 135.975 135.710
Summe Materialaufwand 247.578 245.418
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 97.999 91.152
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 30.133 28.214
davon für Altersversorgung (288) (270)
Summe Personalaufwand 128.132 119.366
7 . Abschreibungen
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 23.486 20.930
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 44.133 44.689
davon aus Währungsumrechnung (109) (35)
9. Erträge aus Beteiligungen 6.089 5.181
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 53 49
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.297 1.251
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen (433) (119)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 532 327
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen (27) (7)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9.556 10.880
davon latente Steuern -(223) (206)
14. Ergebnis nach Steuern 24.291 29.730
15. Sonstige Steuern 518 457
16. Jahresüberschuss 23.773 29.273
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 24 19
Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn Einstellung in Rücklagen 951 686
a) in andere Gewinnrücklagen 17.759 20.410
Summe Einstellungen in Rücklagen 17.759 20.410
Bilanzgewinn 5.087 8.196

III. Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

2. Konzernaufbau und Umfang der Konsolidierung

2.1. Konzernrechnungslegung

2.2. Konsolidierungskreis

2.3. Konsolidierungsgrundsätze

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

4. Erläuterungen zur Konzernbilanz

4.1. Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2023

4.2. Konzernverbindlichkeitenspiegel

5. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung

6. Sonstige Angaben

1. Allgemeine Angaben

Die Bickhardt Bau SE, als Mutterunternehmen des Bickhardt Bau Konzerns, hat ihren Sitz in Kirchheim und wird im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Hersfeld unter der Handelsregisternummer HRB 3244 geführt.

2. Konzernaufbau und Umfang der Konsolidierung

2.1. Konzernrechnungslegung

Die Bickhardt Bau SE ist verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen und zu veröffentlichen (§ 290 HGB).

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in Übereinstimmung mit dem Handelsgesetzbuch (HGB) aufgestellt.

Die Befreiungsvorschriften des Handelsgesetzbuches greifen nicht, da die Größenmerkmale für Konzernrechnungslegungspflichten überschritten (§ 293 HGB) sind. Die Bickhardt Bau SE ist eine große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB)

2.2. Konsolidierungskreis

Nach § 294 Abs. 1 HGB besteht grundsätzlich eine Pflicht zur Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss, sofern nicht ein Einbeziehungswahlrecht unter den in § 296 HGB genannten Voraussetzungen besteht.

Gemäß § 296 Abs. 2 HGB wurde auf die Einbeziehung von im Mehrheitsbesitz der Bickhardt Bau SE stehenden Gesellschaften verzichtet, deren Vermögensgegenstände, Aufwendungen und Erträge für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns - auch insgesamt - nur von untergeordneter Bedeutung ist.

In den Konzernabschluss wurden neben der Bickhardt Bau SE sechsunddreißig (Vorjahr: fünfunddreißig) inländische Unternehmen und ein ausländisches Unternehmen einbezogen. Der Jahresabschluss der Bickhardt Bau Polska Sp.zo.o. ist geprüft. Die Umrechnung des Jahresabschlusses für das polnische Tochterunternehmen zum 31. Dezember 2023 erfolgte gemäß § 308 a HGB. Der Umrechnungskurs der Aufwendungen und Erträge für das polnische Tochterunternehmen für das Jahr 2023 beträgt EUR 0,23020 für jeweils 1 Zloty. Daneben wurden sieben assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode konsolidiert.

Einbezogene Unternehmen

Vollkonsolidierung Sitz Beteiligung
Bickhardt Bau Thüringen GmbH Schwabhausen 100,00 %
Bickhardt Construction International GmbH Kirchheim 100,00 %
Bickhardt Bau Projektentwicklung GmbH Kirchheim 100,00 %
Bickhardt Betonstraßenbau GmbH Kirchheim 100,00 %
Mitteldeutsche Hartstein-, Kies- und Mischwerke GmbH Naumburg 100,00 % **)
BSV Baumaschinen Service + Vermietungs GmbH Schwabhausen 100,00 %
Werrakies Fambach GmbH & Co. KG Kirchheim 100,00 % ** )
Werrakies Fambach Verwaltungs GmbH Kirchheim 100,00 % **)
MBC Mitteldeutsches Baustoff-Contor GmbH Naumburg 100,00 % *)
UBR Kompetenzcenter für Umwelttechnik Baustoffhandel und Reststoffverwertung GmbH Kirchheim 100,00 %
MAW Mitteldeutsche Asphaltwerke GmbH & Co. KG Bad Tabarz 100,00 % *)
MAW Mitteldeutsche Asphaltwerke Verwaltungs GmbH Bad Tabarz 100,00 % *)
WBB Werra Beton Barchfeld GmbH Naumburg 100,00 % *)
GBB Boden- und Baustoffaufbereitungs GmbH Schwabhausen 100,00 % *)
Stormarnwerk Frielendorf GmbH & Co. KG Bad Hersfeld 100,00 % *)
Steinbruch Verwaltungsgesellschaft Frielendorf GmbH Bad Hersfeld 100,00 % *)
KWP Kalksteinwerk Plaue GmbH & Co. KG Naumburg 100,00 % *)
KWP-Verwaltungs-GmbH Naumburg 100,00 % *)
NBB Naumburger Bodenverwertungs- und Baustoffrecycling GmbH Naumburg 100,00 % *)
RAPID MBC GmbH Naumburg 100,00 % *)
Bauunion GmbH Wandersleben Drei Gleichen 100,00 %
ABA Asphalt- und Brückenabdichtungsgesellschaft mbH Bad Hersfeld 100,00 %
ABB Asphaltbau Bürstadt Armbruster GmbH Bürstadt 100,00 %
Alsfelder BIM-Akademie GmbH Kirchheim 100,00 %
Naumburger Bauunion GmbH Naumburg 100,00 %
BLK Bohrteam GmbH Naumburg 100,00 % *)
NBU Rail & Bau GmbH Naumburg 100,00 % *)
Robert Ollig GmbH Kollig 100,00 %
BAURAL Spezialbaugesellschaft mbH Sondershausen 100,00 %
NBU Naumburger Bauunion GmbH & Co. Bauunternehmung KG Naumburg 90,00 %
AMK Asphaltmischwerk Kelsterbach GmbH & Co. KG Kelsterbach 90,00 % *)
AMK Asphaltmischwerk Kelsterbach Verwaltung GmbH Kelsterbach 90,00 % *)
MBC Nordthüringen GmbH Nordhausen 75,00 % *)
KWN Kieswerk Nordhausen GmbH Nordhausen 75,00 % *)
Sunvitec GmbH Georgenthal 60,00 %
BLR Burgenland-Recycling GmbH Naumburg 60,00 % *)
Bickhardt Bau Polska Sp. zo.o. Wroclaw/Polen 99,83 %

*) mittelbare Tochterbeteiligung
**) einschließlich mittelbarer Tochterbeteiligungen

Assoziierte Unternehmen

Equity-Konsolidierung Sitz Beteiligung
TSI Thüringer Straßenwartungs- und Instandhaltungsgesellschaft mbH & Co. KG Apfelstädt 50,00 % *)
MLT Maschinen Logistik Technik GmbH & Co. KG Apfelstädt 50,00 % *)
KWI-Naturstein GmbH Naumburg 50,00 % *)
Fr. Richter GmbH & Co. KG Beteiligungen und Verpachtungen Kassel 45,00 %
Gebrüder Plannerer GmbH Schwarzenbruck 45,00 %
Aust EKS Bau GmbH Schloßvippach 45,00 %
DBW Recycling GmbH & Co. KG Wiesbaden 40,00 %

*) mittelbare Tochterbeteiligung
**) einschließlich mittelbarer Tochterbeteiligungen

Nicht einbezogene Unternehmen

Beteiligung Eigenkapital 2022 Jahresergebnis 2022
(einschl. mittelbarer Tochterbeteiligungen) EUR EUR

a) Personengesellschaften

Kieswerk Wernshausen GmbH & Co. KG, Barchfeld-Immelborn 33,33 % 253.222,04 - 2.423,90

Das Ergebnis der Personengesellschaften wird bei den im Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen erfasst.

Beteiligung Eigenkapital 2023 Jahresergebnis 2023
EUR EUR
b) Kapitalgesellschaften
GOFA Golfplatz GmbH, Oberaula 62,18 % 36.032,64 - 756,91
TSI Verwaltungs GmbH, Apfelstädt 50,00 % 31.775,81 544,37
MLT Verwaltungs GmbH, Erfurt 50,00 % 30.665,58 90,34
ITF GmbH, Fulda 49,50 % 0,00 - 1.663,24
Fr. Richter Verwaltungsgesellschaft mbH, Kassel 45,00 % 29.738,82 667,51
DBW Recycling Verwaltungs GmbH, Wiesbaden 40,00 % 37.517,96 1.277,16
(2022) (2022)
Kieswerk Wernshausen Verwaltungs GmbH, Barchfeld-Immelborn 33,33 % (26.910,39) (- 828,00)

Auf die Einbeziehung dieser Kapitalgesellschaften in den Konzernabschluss wurde gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet.

2.3. Konsolidierungsgrundsätze

a) Konzernbilanz

Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen vollkonsolidierten Unternehmen ist der 31. Dezember 2023.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt oder zum Stichtag des erstmaligen Einbezugs unter Fortschreibung der Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung. Ab dem Geschäftsjahr 2010 wird die Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt angewendet. Bei der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen mit Verbindlichkeiten gegeneinander aufgerechnet. Bei den Unternehmen, bei denen der Bickhardt Bau SE unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zustehen, wurde grundsätzlich eine Vollkonsolidierung vorgenommen. Jedoch wurde gemäß § 296 HGB in Bezug auf die GOFA Golfplatz GmbH auf die Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss verzichtet.

b) Konzerngewinn- und Verlustrechnung

Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Aufwendungen und Erträge zwischen konsolidierten Unternehmen wurden aufgerechnet. Zwischenergebnisse wurden gem. § 304 Abs. 2 HGB eliminiert. Weitere Posten sind im Anhang erläutert.

Die Aufstellung der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfolgte gem. § 300 HGB grundsätzlich in Form der vollkonsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung.

c) Ableitung des Konzernergebnisses

Der Konzerngewinn entspricht dem Bilanzgewinn der Bickhardt Bau SE. Die Bilanzergebnisse der einbezogenen Unternehmen wurden in Rücklagen eingestellt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der inländischen verbundenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Bickhardt Bau SE aufgestellt.

Dabei wird bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen vom Grundsatz der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den gesetzlichen Vorschriften, wobei das strenge Niederstwertprinzip des Handelsrechts im Rahmen der Bewertung des Vorratsvermögens beachtet wird.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Sie werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Der bilanzierte Geschäftswert, der aus dem Einzelabschluss eines Tochterunternehmens stammt, wird über eine betriebliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Diese entspricht dem Zeitraum über den aufgrund des abbaubaren Vorkommens der Steinbrüche Erträge erzielt werden können.

Für die im Eigentum der Konzernunternehmen befindlichen Abbaugrundstücke erfolgt auf Basis des Verhältnisses der abgebauten Menge zur Gesamtmenge eine Substanzabschreibung. Dabei wird das Gewinnungsrecht linear und das Bergwerkseigentum nach Maßgabe des Substanzverzehrs abgeschrieben.

Das übrige Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Anwendung der degressiven Abschreibung bezieht sich nur auf Zugänge im Anlagevermögen, die bis zum 31. Dezember 2009 erfolgt sind. Für alle Zugänge des Anlagevermögens ab dem 1. Januar 2010 wird grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt.

Alle geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

In den Herstellungskosten von selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zuordenbaren Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Beteiligungen an nicht assoziierten Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert und Ausleihungen mit dem Nennwert angesetzt. Im Konzernabschluss sind die Anteile an assoziierten Unternehmen, die bis zum 31. Dezember 2009 zugegangen sind, nach der Buchwertmethode gemäß § 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen am Abschlussstichtag angesetzt. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Als niedrigerer Marktpreis wurden die Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten der Vorräte wurden nach dem Durchschnittsverfahren ermittelt.

Unfertige Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Bei sämtlichen unfertigen Leistungen werden Fremdkapitalzinsen nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Bei allen Einzelkalkulationen wird verlustfrei bewertet, d. h. es wird ein Niederstwerttest vorgenommen, indem die bisher abgerechneten Werte auf Grund von Abschlagsrechnungen zu Vertragspreisen mit den Herstellungskosten laut der aktuellen Betriebsrechnung verglichen wird. Ist der Wert der Abschlagsrechnungen zu Vertragspreisen niedriger als die Herstellungskosten, wird dieser niedrigere Wert aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten, anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Wahlrechte zum Ansatz weiterer Kosten wurden nicht ausgeführt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus wurde zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine pauschale Abwertung vorgenommen. Unverzinsliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr betragen zum Bilanzstichtag TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 15).

Rechnungsabgrenzungsposten werden aktiviert und über die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge linear aufgelöst.

Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Passive latente Steuern aus temporären Differenzen aus der Umgliederung des Sonderpostens mit Rücklageanteil wurden mit aktiven latenten Steuern aus unterschiedlicher Abzinsung von langfristigen Rückstellungen und der Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preisänderungen verrechnet. Insgesamt hat sich ein passiver Saldo ergeben. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Es wurde für den Bickhardt Bau Konzern ein individueller Steuersatz für Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von 28,1 % (Vorjahr: 28,1 %) zugrunde gelegt unter Berücksichtigung eines landestypischen Steuersatzes in Höhe von 19,0 % für das polnische Tochterunternehmen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen sieben Jahren abgezinst. Bei der Bewertung der Rückstellungen wurden Preis- und Kostenänderungen, für die objektive Hinweise vorliegen, berücksichtigt.

Die Rückstellung für die Langzeitkonten ist mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag zu bewerten. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden die Aktivwerte von der Zeitkontenrückdeckungsversicherung (Planvermögen) mit einem beizulegenden Zeitwert von TEUR 280 mit dem Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Langzeitkonten in Höhe von TEUR 280 saldiert. Die Rückdeckungsversicherung ist an den Berechtigten verpfändet. Da die Erträge aus dem Langzeitkonto dem Berechtigten zustehen und bereits Arbeitgeberanteile in die Versicherung eingezahlt werden, entspricht der Erfüllungsbetrag der Rückstellung dem Aktivwert von der Zeitkontenrückdeckungsversicherung.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Abschlagszahlungen für nicht abgerechnete unfertige Baumaßnahmen werden auf Grund von Abschlagsrechnungen zu Vertragspreisen bezahlt und werden in der Regel auf der Aktivseite von den Vorräten abgesetzt. Da die Bewertung der Vorräte nicht zu Vertragspreisen sondern zu Herstellungskosten erfolgt, ist die erhaltene Abschlagszahlung, die zu Vertragspreisen erfolgt, teilweise höher als der Wertansatz der unfertigen Bauleistungen, so dass der Ausweis dieser über den Herstellungskosten liegenden Abschlagszahlungen auf der Passivseite erfolgen muss.

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie liquide Mittel in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.244 (Vorjahr TEUR 430) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 3.980 (Vorjahr TEUR 5.921) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 403 (Vorjahr TEUR 27) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 79) enthalten.

4. Erläuterungen zur Konzernbilanz

4.1. Konzernanlagenspiegel

4.1. Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2023

in TEUR

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Veränderungen Konsolidierungskreis Zugänge 2023 Abgänge 2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 6.129 115 169 697
Geschäfts- oder Firmenwert 1.274 0 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 7.403 115 169 697
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 77.973 40 5.535 89
Technische Anlagen und Maschinen 171.368 0 22.219 8.338
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.033 503 14.462 4.611
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.729 0 3.818 307
Summe Sachanlagen 320.103 543 46.034 13.345
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 16 0 0 0
Beteiligungen 15.695 0 3 4.375
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 813 0 750 90
Sonstige Ausleihungen 736 0 0 250
Summe Finanzanlagen 17.260 0 753 4.715
Anlagevermögen gesamt 344.766 658 46.956 18.757
Anschaffungs- / Herstellungskosten
Umbuchungen Ergebnisübern. Equity 2023 Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0 0 5.716
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 1.274
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 6.990
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.806 0 87.265
Technische Anlagen und Maschinen 1.753 0 187.002
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 90 0 75.477
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -5.649 0 3.591
Summe Sachanlagen 0 0 353.335
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 16
Beteiligungen 0 6.081 17.404
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 1.473
Sonstige Ausleihungen 0 0 486
Summe Finanzanlagen 0 6.081 19.379
Anlagevermögen gesamt 0 6.081 379.704
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Veränderungen Konsolidierungskreis Zugänge 2023 Abgänge 2023 Umbuchungen 2023 Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.823 106 160 697 0 4.392
Geschäfts- oder Firmenwert 1.254 0 4 0 0 1.258
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 6.077 106 164 697 0 5.650
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 35.231 40 1.419 8 0 36.682
Technische Anlagen und Maschinen 121.271 0 14.423 8.204 0 127.490
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 44.208 263 7.480 4.201 0 47.750
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
Summe Sachanlagen 200.710 303 23.322 12.413 0 211.922
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0 0
Beteiligungen 118 0 0 0 118
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0 0 0
Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0
Summe Finanzanlagen 118 0 0 0 0 118
Anlagevermögen gesamt 206.905 409 23.486 13.110 0 217.690
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.324 1.306
Geschäfts- oder Firmenwert 16 20
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.340 1.326
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 50.583 42.742
Technische Anlagen und Maschinen 59.512 50.097
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.727 20.825
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.591 5.729
Summe Sachanlagen 141.413 119.393
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 16 16
Beteiligungen 17.286 15.577
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.473 813
Sonstige Ausleihungen 486 736
Summe Finanzanlagen 19.261 17.142
Anlagevermögen gesamt 162.014 137.861

4.2. Konzernverbindlichkeitenspiegel

mit einer Restlaufzeit von
Bilanzposition der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 2 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.773 5.054 3.719 0
(16.141) (7.648) (8.493) (0)
Erhaltene Anzahlungen 65.395 65.395 0 0
(46.626) (46.626) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.041 19.973 68 0
(21.475) (21.402) (56) (17)
Verbindlichkeiten gegenüber ARGEN 24.675 24.675 0 0
(25.770) (25.770) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 414 414 0 0
(106) (106) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 26.411 20.050 4.800 1.561
(25.393) (19.018) (5.125) (1.250)
- davon aus Steuern TEuro 9.986 (TEuro 10.373)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEuro 460 (TEuro 235)
145.709 135.561 8.587 1.561
(135.511) (120.570) (13.674) (1.267)

*) Die in Klammern aufgeführten Beträge betreffen die Zahlen aus dem Vorjahr.

Besicherung der Verbindlichkeiten

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden in Höhe von TEUR 608 (Vorjahr: TEUR 822) sowie Sicherungsübereignung diverser Maschinen und Geräte in Höhe der jeweiligen für diese Maschinen und Geräte bestehenden Restdarlehen besichert.

Es bestehen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 und § 268 Abs. 7 HGB aus sonstigen Bürgschaften in Höhe von TEUR 3.575 (Vorjahr: TEUR 3.543).

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus den Haftungsverhältnissen schätzen wir als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Die zugrunde liegenden Verpflichtungen können nach unserer Einschätzung in allen Fällen erfüllt werden; mit einer Inanspruchnahme ist daher nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 553 (Vorjahr: TEUR 1.466).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für folgende Verpflichtungen und ungewisse Verbindlichkeiten:

2023 2022
in TEUR in TEUR
Noch zu erbringende Leistungen 24.639 30.812
Gewährleistungen 12.831 9.754
Wiedernutzbarmachung, Rückbauverpflichtungen und unterlassene Instandhaltung 8.264 7.867
Personalverpflichtungen 7.271 7.134
Ausstehende Eingangsrechnungen 7.608 6.369
Übrige Rückstellungen 980 1.054
61.593 62.990

5. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach folgenden Tätigkeitsbereichen auf:

2023 2022
in TEUR in TEUR
Bauleistungen 353.224 340.794
Erlöse aus eigenen Erzeugnissen 51.811 45.825
Einnahmen aus Anlagenverkäufen 2.771 1.745
Handelswaren 731 830
Gewinne aus Arbeitsgemeinschaften 12.388 17.043
420.925 406.237

Sonstige betriebliche Erträge/Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen/sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 25) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 35) enthalten.

Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen insbesondere die Leistungen von Subunternehmern sowie Planungsleistungen, Gerätemieten und Fremdreparaturen.

Personalaufwand

Der Personalaufwand des Geschäftsjahres 2023 im Bickhardt Bau Konzern ist beeinflusst durch tarifliche Lohnsteigerungen.

Zinserträge / Zinsaufwendungen

Die Zinserträge enthalten TEUR 433 (Vorjahr: TEUR 119) aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen. Die Zinsaufwendungen enthalten TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 7) aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen.

Beteiligungserträge

Die Beteiligungserträge enthalten auf den Konzern entfallende Erträge in Höhe von TEUR 6.081 (Vorjahr: TEUR 5.181) aus positiven Ergebnisanteilen der assoziierten Unternehmen.

Latente Steuern

Stand zu Beginn des GJ Veränderung Stand zu Ende des GJ
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 4.342 -3.379 963
Passive latente Steuern -4.765 3.229 - 1.536
Ansatz passive latente Steuern - 423 - 150 - 573

Überleitung von dem auf Basis des handelsbilanziellen Ergebnisses erwarteten Steueraufwand/-ertrag und dem in der Konzern-GuV- Rechnung ausgewiesenen Steueraufwand/-ertrag

Rechnung ausgewiesenen Steueraufwand/-ertrag 2023 2022
TEUR TEUR
Konzern Konzern
Konzernjahresüberschuss (+)/Konzernjahresfehlbetrag (-) 23.773 29.273
Ertragsteuern 9.556 10.880
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 33.329 40.153
Körperschaftsteuer 15,825 % 15,825 %
Hebesatz Gewerbesteuer Durchschnitt 360 % 380 %
Steuersatz 28,4 % 29,1 %
Zu erwartende Belastung Steuern vom E+E Konzern 9.465 11.685
Überleitung:
Steuerbelastung ausländische positive aktuelle Einkünfte 77 100
Aufwand aus Zuführung pass. + Auflösung aktive latente Steuern 3.379 2.568
Ertrag aus Zuführung aktive + Auflösung passive latente Steuern -3.229 -2.774
Periodenfremde Steuererstattungen - 100 -788
Periodenfremde Steueraufwendungen 196 89
Sonstige Steuereffekte -232 0
Ausgewiesene Ertragsteuern (+ = Aufwand, - = Ertrag) 9.556 10.880
Effektiver (Konzern-) Steuersatz (%) 28,7 % 27,1 %

6. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 1.207 1.155
Angestellte 627 611
1.834 1.766
Auszubildende 201 195
Mitarbeiter gesamt 2.035 1.961
 

Dipl.-Betriebswirt Frank Finster,

 

Vorstandsvorsitzender (ab 1. Januar 2024)

 

Dipl.-Ing. Ralf Schär,

 

Vorstandsvorsitzender (bis 31. Dezember 2023)

 

Dipl.-Ing. Marco Auth,

 

Vorstandsmitglied

 

B.A. Betriebswirt Ralf Staaf,

 

Vorstandsmitglied

 

Dipl.-Ing. Michael Auer,

 

Vorstandsmitglied (ab 15. Juni 2023)

Mitglieder des Aufsichtsrates

 

Dipl.-Ing. Ralf Schär,

 

Aufsichtsratsvorsitzender (ab 11. April 2024)

 

Dr.-Ing. H. Michael Bröhl,

 

Aufsichtsratsvorsitzender (bis 10. April 2024)

 

Dipl.-Kauffrau Susanne Bickhardt,

 

stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende

 

Dipl.-Sozialwirtin Heidemarie Hanekop

 

Friedrich-Karl Trescher, Kaufmann

 

Arbeitnehmervertreter:

 

Dipl.-Ing. Horst Walther, Vermesser, Bickhardt Bau SE

 

Martin Nuhn, Schreiner, BSV Baumaschinen Service + Vermietungs GmbH

Angaben zu den Organen

Dem Aufsichtsrat wurden Vergütungen in Höhe von EUR 0,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.) gewährt.

Vorschüsse oder Kredite an Vorstandsmitglieder oder Aufsichtsratsmitglieder sowie Haftungsverhältnisse zu Gunsten dieser Personen bestehen nicht.

Pensionszahlungen an die Organe der Bickhardt Bau SE sowie der Tochtergesellschaften liegen nicht vor. Es bestehen auch keine diesbezüglichen Zusagen.

Derivative Finanzinstrumente

Zinsswaps werden ausschließlich in Verbindung mit einem Grundgeschäft zur Sicherung von Zinsschwankungen bei Bankkrediten eingesetzt. Mit Hilfe von Zinsswaps wird das Zinsänderungsrisiko, das aus Änderungen von Marktzinssätzen für variabel verzinsliche Geldaufnahmen resultiert, begrenzt.

Am Bilanzstichtag bestanden Zinsswaps mit einem Nominalwert von EUR 2,4 Mio. (Vorjahr EUR 5,2 Mio.).

Mit Hilfe von Commodity Swaps wird das Risiko steigender Bezugspreise für Dieselkraftstoffe begrenzt.

Am Bilanzstichtag bestanden Commodity Swaps mit einem Nominalwert von EUR 3,5 Mio. (Vorjahr EUR 1,5 Mio.). Die Commodity Swaps enden in einem Zeitraum bis 31. Dezember 2025.

Die derivativen Finanzinstrumente werden mit den Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Abbildung der wirksamen Teile der Bewertungseinheiten erfolgte nach der Einfrierungsmethode. Die Effektivität der Mikro-Hedges ist gegeben, da Grund und Sicherungsgeschäft hinsichtlich der wesentlichen Bedingungen (Referenzzinssatz und Laufzeit) übereinstimmen.

Honorare des Abschlussprüfers

2023 2022
in TEUR in TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 327 316
- davon HNW Herber Niewelt Witzel GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 315 304
- davon auf andere Abschlussprüfer entfallend 12 12

Ergebnisverwendung und Ergebnisverwendungsvorschlag

Ergebnisverwendung

Aus dem Gewinnvortrag zum 01.01.2023 in Höhe von 24.307,71 EUR
und dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 10.124.888,91 EUR
wurden in andere Gewinnrücklagen eingestellt. 5.062.400,00 EUR

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 5.086.796,62 EUR
auf 205.979 dividendenberechtigten Stückaktien je nennbetragsloser Stückaktie einen Betrag von 12,00 EUR auszuschütten 2.471.748,00 EUR
gemäß § 58 Abs. 3 AktG in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und 2.600.000,00 EUR
den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 15.048,62 EUR

Entsprechend § 20 der Satzung gilt der Jahresabschluss als festgestellt, sobald der Aufsichtsrat diesen nach Prüfung billigt.

Angaben nach dem Aktienrecht

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 EUR 10.300.000,00

Zu den ausgegebenen Aktien werden folgende zusätzliche Erläuterungen gegeben (gemäß § 152 Abs. 1 Satz 2 AktG):

Zahl Gattung Nennwert
nennbetragslose Stückaktien EUR
206.000 je EUR 50,00 10.300.000,00

Die Aktien sind auf den Namen der Aktionäre ausgestellt und werden in einem elektronischen Aktienverzeichnis geführt.

Zum Abschlussstichtag hält die Gesellschaft 21 eigene Aktien (Vorjahr 221). Dies entspricht 0,01 Prozent des gezeichneten Kapitals.

Stück 31.12.2023 31.12.2022
Bestand zu Beginn des Geschäftsjahres 221 1.071
Aktienverkauf 4.700 850
Aktienrückkauf 4.500 0
Endbestand 21 221

Die Vermögensverwaltung Frielendorf, Nachf. Schmidt GmbH & Co. KG halten zum 31. Dezember 2023 25,10 % der Anteile an der Bickhardt Bau SE.

Angaben zur Kapitalrücklage gemäß § 152 Abs. 2 AktG

Kapitalrücklage

Vortrag 1. Januar 2023 3.233 TEUR
+ Zugänge 12 TEUR
- Abgänge 0 TEUR
Kapitalrücklage per 31. Dezember 2023 3.245 TEUR

Angaben zu den Gewinnrücklagen gemäß § 152 Abs. 3 AktG

1. Gesetzliche Rücklage

Vortrag 1. Januar 2023 3.090 TEUR
+ Zugänge 0 TEUR
- Abgänge 0 TEUR
Gesetzliche Rücklage per 31. Dezember 2023 3.090 TEUR

Die Pflichtrücklagen gemäß § 150 Abs. 2 AktG sind satzungsgemäß auf 30 % des Grundkapitals festgesetzt.

2. Andere Gewinnrücklagen

Vortrag 1. Januar 2023 127.341 TEUR
+ Einstellung aus Jahresüberschuss 2023 17.759 TEUR
+ Einstellung aufgrund Gewinnverwendungsbeschluss für 2022 5.700 TEUR
- Andere neutrale Transaktionen und Währungsdifferenzen - 1.267 TEUR
Andere Gewinnrücklagen per 31. Dezember 2023 149.533 TEUR

Konzernabschluss 2022

Der Aufsichtsrat hat durch Beschluss vom 11. Mai 2023 den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 in der von der HNW Herber Niewelt Witzel GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testierten Fassung zustimmend zur Kenntnis genommen.

 

Kirchheim, 30. April 2024

Bickhardt Bau SE

Der Vorstand

Dipl.-Betriebswirt Frank Finster, Vorstandsvorsitzender

Dipl.-Ing. Marco Auth, Vorstandsmitglied

Dipl.-Ing. Michael Auer, Vorstandsmitglied

B.A. Ralf Staaf, Vorstandsmitglied

IV. Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
TEUR TEUR
1. Jahresergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 23.773 29.273
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 23.486 20.930
3. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge - 296 - 293
4. Cash-Flow aus betrieblicher Tätigkeit 46.963 49.910
5. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen - 772 11.508
6. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 14.132 2.319
7. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 17.566 15.585
8. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 2.098 - 1.496
9. - /+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 0
10 .-/+ Zinsaufwendungen / Zinserträge - 1.818 - 973
11 +/- Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen / Erträge (Übernahme Ergebnisse der assoziierten Unternehmen und der Beteiligungen) - 6.081 - 5.181
12 = Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 39.628 71.672
13. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
14. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 169 - 215
15. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 3.439 2.118
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 46.034 - 29.537
17. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 4.715 12.065
18. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 753 - 750
19. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0 0
20. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis - 658 - 1.121
21. + Erhaltene Zinsen 2.350 1.300
22. + Erhaltene Dividenden 0 0
23. = Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit - 37.110 - 16.140
24.- + Einzahlungen aus Kapitalzuführung von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 10 52
25. + Auszahlungen aus der Eigenkapitalherabsetzung an andere Gesellschafter - 1.195 0
26. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 357 220
27. - Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und Finanzkrediten - 7.725 - 10.318
28. - Gezahlte Zinsen - 532 - 327
29. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens - 2.472 - 1.850
30. = Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit - 11.557 - 12.223
31. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes (Summe aus Zf. 12, 23 und 28) - 9.039 43.309
32. + Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 112.847 69.538
33. = Finanzmittelbestand am Ende der Periode 103.808 112.847

V. Konzerneigenkapitalspiegel zum 31.12.2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
(Korrigiertes) gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital
Stammaktien Vorzugsaktien Summe
Stand am 01.01.2022 10.300 0 10.300
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile
Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttung
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsoldierungs-kreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2022 10.300 0 10.300
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen Erwerb/Veräußerung
eigener Anteile Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttung
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsoldierungs-kreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2023 10.300 0 10.300
Eigenkapital des Mutterunternehmens
(Korrigiertes) gezeichnetes Kapital
Eigene Anteile Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen
Stammaktien Vorzugsaktien Summe Stammaktien Vorzugsaktien Summe
Stand am 01.01.2022 -54 0 -54 0 0 0
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 43 43
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile
Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttung
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsoldierungs-kreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2022 -11 0 -11 0 0 0
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen Erwerb/Veräußerung 10 10
eigener Anteile Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttung
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsoldierungs-kreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2023 -1 0 -1 0 0 0
Eigenkapital des Mutterunternehmens
(Korrigiertes) gezeichnetes Kapital Rücklagen
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen Kapitalrücklage
Summe nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 01.01.2022 10.246 3.233 0 3.233
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 43
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile
Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttung
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsoldierungs-kreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2022 10.289 3.233 0 3.233
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen Erwerb/Veräußerung 10
eigener Anteile Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttung
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsoldierungs-kreises 12 12
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2023 10.299 3.245 0 3.245
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage nach § 272 Abs. 4 HGB satzungsmäßige Rücklagen andere Gewinnrücklagen Summe
Stand am 01.01.2022 3.090 0 0 103.848 106.938
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile
Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 20.410 20.410
Ausschüttung
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen 3.083 3.083
Änderungen des Konsoldierungs-kreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2022 3.090 0 0 127.341 130.431
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen Erwerb/Veräußerung
eigener Anteile Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 23.459 23.459
Ausschüttung
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen -1.267 -1.267
Änderungen des Konsoldierungs-kreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2023 3.090 0 0 149.533 152.623
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Summe Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag/ Verlustvortrag
Stand am 01.01.2022 110.171 0 24
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile
Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 20.410 1.845
Ausschüttung -1.850
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen 3.083
Änderungen des Konsoldierungs-kreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2022 133.664 0 19
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen Erwerb/Veräußerung
eigener Anteile Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 23.459 2.477
Ausschüttung -2.472
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen -1.267
Änderungen des Konsoldierungs-kreises 12
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2023 155.868 0 24
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernjahresüberschuss/fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 01.01.2022 3.644 124.085
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 43
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile
Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen -24.054 -1.799
Ausschüttung -1.850
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen 3.083
Änderungen des Konsoldierungs-kreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 28.587 28.587
Stand am 31.12.2022 8.177 152.149
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen Erwerb/Veräußerung 10
eigener Anteile Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen -25.936
Ausschüttung -2.472
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen -1.267
Änderungen des Konsoldierungs-kreises 12
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 22.822 22.822
Stand am 31.12.2023 5.063 171.254
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahres-ergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile enfallende Gewinne/ Verluste Summe
Stand am 01.01.2022 908 0 2.441 3.349
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile
Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttung
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen -1.774 -1.774
Änderungen des Konsoldierungs-kreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 686 686
Stand am 31.12.2022 908 0 1.353 2.261
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen Erwerb/Veräußerung
eigener Anteile Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttung -556 -556
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsoldierungs-kreises 130 25 155
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 951 951
Stand am 31.12.2023 1.038 0 1.773 2.811
Konzerneigen
Konzerneigenkapital
Summe
Stand am 01.01.2022 127.434
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 43
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen -1.799
Ausschüttung -1.850
Währungs-umrechnung 0
Sonstige Veränderungen 1.309
Änderungen des Konsoldierungs-kreises 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 29.273
Stand am 31.12.2022 154.410
Kapitalerhöhung/ herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen Erwerb/Veräußerung 10
eigener Anteile Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen 0
Ausschüttung -3.028
Währungs-umrechnung
Sonstige Veränderungen -1.267
Änderungen des Konsoldierungs-kreises 167
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 23.773
Stand am 31.12.2023 174.065

* oder abweichend, falls das Geschäftsjahr nicht gleich Kalenderjahr ist

VI. Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Der Bickhardt Bau Konzern hat durch die solide Unternehmenspolitik auch im Geschäftsjahr 2023 seine erfolgreiche Entwicklung fortgesetzt und die gute Marktposition gefestigt. Der Unternehmenserfolg bestätigt den von dem Bickhardt Bau Konzern eingeschlagenen Weg einer kontrollierten und ergebnisorientierten Geschäftsentwicklung.

1. Grundlagen des Konzerns

Der Bickhardt Bau Konzern umfasst eine Gruppe von sechsunddreißig inländischen Unternehmen und einem ausländischen Unternehmen, die unter der Führung der Bickhardt Bau SE stehen.

Der Bickhardt Bau Konzern unterteilt sich in die Unternehmensbereiche Bau, Rohstoffe und Service und Dienstleistungen.

2. Wirtschaftsbericht

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Um 0,3 Prozent ist das Bruttoinlandsprodukt gemäß dem IfW, Kiel im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Maßgeblich geprägt haben diese Entwicklung die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die Flaute im Wohnungsbau sowie geringere Umsätze im Handel. Die Ursachen sind allgemein bekannt. Hohe Inflation, wahrnehmbar in gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten, sowie rasant gestiegene und auf hohem Niveau liegende Zinsen beeinflussten Investitions- und Kaufentscheidungen in Deutschland negativ. Zudem hemmten die Vielzahl an aktiven und brodelnden politischen Konflikten sowie militärischen Auseinandersetzungen die Erholung der nationalen und weltweiten Wirtschaftsleistung.

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr real um 4,4 Prozent. Die reale Umsatzleistung sank um 3,2 Prozent. Die Auftragsreichweite verharrt auf einem niedrigen Niveau und beträgt nur noch 3,6 Monate per Ende Februar 2024.

Unverändert heterogen war die Entwicklung in den einzelnen Sparten des Bauhauptgewerbes.

Gravierend ist der inzwischen mehrjährige Rückgang im Wohnungsbau. Der reale Umsatzrückgang im Jahr 2023 beziffert sich auf 11 Prozent, während der reale Auftragseingangsrückgang bei knapp 20 Prozent liegt.

Der Wirtschaftsbau, getragen von hohen Investitionen durch die Deutsche Bahn, reduzierte sich nur um 0,9 Prozent.

Trotz flächendeckender, bundesweiter Investitionsbedarfe, registrierte der Öffentliche Bau einen realen Umsatzrückgang von 1,6 Prozent.

Auf die Beschäftigung in der Baubranche hat der erneut spürbare Rückgang des Bauvolumens noch keine Auswirkung gezeigt. Die Anzahl der in der Branche beschäftigten Personen liegt unverändert bei ca. 927.000, wobei deutlich mehr als 20 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus dem europäischen Ausland stammen.

Geschäftsverlauf und Lage

Umsatz

Die Konzernbauleistung erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr von EUR 489,3 Mio. um 4,4 Prozent auf EUR 510,8 Mio. Die Steigerung betraf hauptsächlich den Unternehmensbereich Bau.

Die in Arbeitsgemeinschaften erbrachte Bauleistung lag im Geschäftsjahr 2023 mit EUR 98,2 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 71,1 Mio.

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der Auftragseingang des Geschäftsjahres 2023 lag mit EUR 575,4 Mio. über dem Niveau des Auftragseingangs des Vorjahres von EUR 511,0 Mio.

Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 551,2 Mio. (Vorjahr EUR 486,1 Mio.) sichert dem Bickhardt Bau Konzern eine gute Auslastung von Personal und Geräten für das Geschäftsjahr 2024.

Ertragslage

Das EBITDA lag mit EUR + 55,6 Mio. unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 (Vorjahr EUR + 60,6 Mio.). Unter Berücksichtigung von EUR 23,5 Mio. Abschreibungen ergab sich ein EBIT von EUR + 32,1 Mio. für 2023, dass unter dem Vorjahr (EUR + 39,7 Mio.) lag. Der Bickhardt Bau Konzern hat in dem Marktumfeld des Verkehrswegebaus seine Ertragskraft in 2023 behaupten können.

Der Jahresüberschuss (nach Steuern) des Bickhardt Bau Konzerns lag mit EUR + 23,8 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres von EUR + 29,3 Mio.

Die GuV-Gesamtleistung verringerte sich um EUR 4,0 Mio. beziehungsweise 1,0 Prozent auf EUR 441,8 Mio. (Vorjahr EUR 445,8 Mio.). Nicht enthalten sind die anteilig in Arbeitsgemeinschaften erbrachten Leistungen.

Der Anteil der Aufwendungen für Material- und Subunternehmerleistungen sowie für eigenes Personal bezogen auf die GuV-Gesamtleistung lag mit 85,0 Prozent über dem Vorjahresniveau (Vorjahr 81,8 Prozent).

Finanzlage

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden von dem Bickhardt Bau Konzern EUR 46,2 Mio. (Vorjahr EUR 29,7 Mio.) in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert. Die Investitionen dienten der Kapazitätserhaltung, Kapazitätserweiterung einzelner Leistungsportfolien und Rationalisierung des Maschinenparks im Bickhardt Bau Konzern auf qualitativ hochwertigem Niveau. Zudem wurde in moderne Büroräumlichkeiten investiert. Diese Investitionspolitik hat sich bewährt. Spitzenbelastungen im Geräteeinsatz wurden weiterhin konsequent durch den Einsatz von Mietgeräten und Subunternehmerleistungen abgedeckt.

Personal

Der Bickhardt Bau Konzern verfügt über gut ausgebildete, fachlich geschulte Mitarbeiter, die sich mit den strategischen Zielen des Bickhardt Bau Konzerns identifizieren. Im Baugeschäft ist die Qualität der Mitarbeiter ein entscheidender Erfolgsfaktor, um die Zufriedenheit unserer Kunden zu gewährleisten. Erfolg und Bestand des Bickhardt Bau Konzerns werden dauerhaft dadurch getragen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unternehmerische Verantwortung übernehmen und ein zielorientierter Dialog zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern stattfindet.

Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2023 wurden im Bickhardt Bau Konzern 2.035 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 1.961 Mitarbeiter).

Aus- und Weiterbildung ist eine wesentliche Investition in die Entwicklung der Belegschaft der Bickhardt Bau Gruppe. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 201 junge Menschen im Bickhardt Bau Konzern ausgebildet. Die Ausbildungsquote beträgt 9,9 Prozent.

Liquidität

Zur Deckung des Bedarfs an Vorfinanzierungen hat der Bickhardt Bau Konzern verschiedene voneinander unabhängige kurzfristige Kreditlinien mit mehreren Finanzinstituten vereinbart. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen waren zu jederzeit sichergestellt.

Zur Abdeckung der Bürgschaftsverpflichtungen durch Ausführungs- und Gewährleistungsbürgschaften gegenüber Auftraggebern standen den Unternehmen des Bickhardt Bau Konzerns dem Bedarf entsprechende AVAL-Linien zur Verfügung.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde das Eigenkapital des Bickhardt Bau Konzerns durch die Zuführung zu den Gewinnrücklagen weiter gestärkt und erreicht einen Stand von EUR 174,1 Mio. nach EUR 154,4 Mio. zum Jahresende 2022. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 44,5 Prozent (Vorjahr 42,7 Prozent). Sie ist im Rahmen des Branchenvergleichs Baugewerbe als sehr gut einzustufen.

Der Cash Flow aus der betrieblichen Tätigkeit verringerte sich in 2023 von EUR 49,9 Mio. um EUR 2,9 Mio. auf EUR 47,0 Mio.

Die Anlagenintensität beträgt 41,4 Prozent für das Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr 38,1 Prozent).

3. Nachtragsbericht

Der Bickhardt Bau Konzern entwickelt sich im laufenden Geschäftsjahr nach Plan. Nach Buchungsschluss und Erstellung der Bilanz sind keine Vorgänge eingetreten, die die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage des Bickhardt Bau Konzerns maßgeblich beeinflusst haben.

4. Prognose,- Chancen- und Risikobericht

Ernüchtert blicken führende Wirtschaftsinstitute auf das Jahr 2024 und gehen bei der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes von einer Stagnation aus. Erst im Jahr 2025 soll die Wirtschaftsleistung in Deutschland wieder um mehr als 1 Prozent wachsen.

Aufgrund der u.a. durch Tarifabschlüsse gestiegenen Realeinkommen sowie der eingetretenen Normalisierung der Inflationsrate wird erwartet, dass der private Konsum wieder auf Normalniveau zurückkehrt. Das ohnehin schwächelnde Verarbeitende Gewerbe soll im ersten Halbjahr weiter rückläufig sein, ehe ein Wachstum durch Exporte am sich erholenden Weltmarkt eintritt. Auch Rüstungsunternehmen erwarten einen Rückgang der Geschäftstätigkeiten.

Erneut sinken soll die Wirtschaftsleistung im Bauhauptgewerbe. Über alle Branchen der Bauindustrie wird ein realer Umsatzrückgang von 3,5 Prozent erwartet.

Für den Wohnungsbau wird mit einem Umsatzrückgang von 12 Prozent gerechnet. Nachdem beim Bau von Wohnungen im Jahr 2023 ca. 270.000 Wohnungen fertiggestellt wurden, sollen es im Jahr 2024 nur noch ca. 200.000 Wohnungen sein.

Beim Wirtschaftsbau wird eine Steigerung des Umsatzes von ca. 2 Prozent prognostiziert. Treiber ist die Sparte Wirtschaftstiefbau, getragen von erheblichen Investitionen der Deutsche Bahn sowie der Stromversorger für die Realisierung großer Stromtrassen. Deutlich rückläufig soll das Baugeschehen im Bereich der Logistikzentren sein.

Auch für den Öffentlichen Bau wird mit einer Steigerung des Umsatzes gerechnet. Trotz einer steigenden Kreditaufnahme der öffentlichen Auftraggeber am Kapitalmarkt sowie der zunehmenden Verarmung einzelner Kommunen soll der Anstieg der Umsatzleistung bei 1 Prozent liegen.

Im Arbeitsmarkt sind erste Anzeichen einer nachlassenden Nachfrage zu erkennen. Wenngleich das Bestreben der Unternehmen, qualifiziertes Personal vor dem Hintergrund des anstehenden Renteneintritts der Baby-Boomer-Generation zu sichern, ungebrochen ist, so gilt es als sicher, dass das Beschäftigungsniveau in den nächsten Jahren am Zenit angekommen sein wird. Eine vollständige Kompensation der altersbedingt wegfallenden Arbeitskräfte durch Zuwanderung gilt als nahezu ausgeschlossen.

Das Bauhauptgewerbe rechnet, geprägt durch den Wohnungsbau, im Jahr 2024 mit einer um ca. 10.000 Personen schrumpfenden Beschäftigung.

Als Komplettanbieter im Infrastrukturbau und nahezu ausschließlicher Bautätigkeit in den zumindest kurz- bis mittelfristig mit Wachstumsprognosen versehenen Sparten Wirtschaftstiefbau und Öffentlicher Bau genießt die Einwerbung von gewerblichem Personal für Bickhardt Bau unverändert oberste Priorität. Ziele hierbei sind die Stärkung der regionalen Präsenz, der Ausbau der heimatnahen Beschäftigung und die Kompensation der demografischen Entwicklung.

Derzeit laufen die Verhandlungen zum Abschluss eines neuen Tarifvertrages zwischen den Tarifparteien. Bickhardt Bau hofft auf einen Abschluss ohne vorherige Streiks, der einerseits die Attraktivität der Bauberufe steigert, zugleich aber die für 2024 budgetierten Tariflohnsteigerungen nicht maßgeblich übersteigt.

Auf Basis dieser Prognosen, speziell für den Wirtschaftstiefbau und den Öffentlichen Bau, gehen wir für den Prognosezeitraum von drei Jahren grundsätzlich von einer erfolgreichen Entwicklung der Gesellschaft aus.

EUR 444,6 Mio. Bauleistung aus eigenen Baustellen und Arbeitsgemeinschaften sollen auf Basis einer normalen Auslastung und normalen Witterungsverhältnissen erwirtschaftet werden und ein Jahresergebnis in Höhe von EUR 13,8 Mio. erwarten lassen.

Investitionen in Sachanlagen erfolgen auf unverändert hohem Niveau mit dem Ziel der Realisierung von Rationalisierungseffekten durch den Einsatz technologisch modernster Maschinen und Geräte sowie zur Optimierung der CO 2 -Bilanz. Zudem werden an einzelnen Standorten moderne Bürogebäude zur Kapazitätserweiterung, Konsolidierung von Flächen und Verbesserung des Arbeitskomforts errichtet. Mehrere Photovoltaikanlagen auf Neubauten oder Bestandsbauten sind errichtet.

Zunehmend mehr kleine und mittelgroße Unternehmen stehen mangels Altersnachfolge zum Verkauf. Hieraus ergeben sich Chancen für Bickhardt Bau durch Unternehmenszukäufe nicht nur den Personalbestand zu erhöhen, sondern auch strategische Leistungsspektren zu stärken. Zu derartigen Chancen gehört auch die Erweiterung von Kapazitäten im Bereich des Stoffstrommanagements zur Aufbereitung von Baustoffen zu Recyclingmaterial.

5. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den Konzernrechungslegungsprozess

Risiko- und Chancenmanagement ist integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse. Mit diesem Managementsystem fördert Bickhardt Bau das Risikobewusstsein auf alle Entscheidungsebenen und bei allen Mitarbeitern. Damit sollen Risiken möglichst vermieden, zumindest aber frühzeitig erkannt werden, um daraus resultierende Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Durch die proaktive Behandlung aller Risiken erschließen sich Möglichkeiten zur Wahrnehmung von Chancen.

Aufträge mit großem Volumen oder mit besonderen Risiken werden nur angeboten, wenn der Vorstand dies im Einzelfall ausdrücklich genehmigt. Über Finanzierungen, Inanspruchnahme von Kreditlinien und Bürgschaften sowie der Gewährung von Sicherheiten aller Art entscheidet der Vorstand nach Maßgabe der Geschäftsordnungen.

Das monatliche Reporting und die Quartalsberichterstattung erfolgen nach Vorgaben des Konzerns und beinhalten die aktuelle wirtschaftliche Lage insgesamt und mit Bezug auf die einzelnen wesentlichen Baumaßnahmen. Hierbei werden IST-Analysen erstellt und mit Planungsdaten abgeglichen. Gegenmaßnahmen werden unmittelbar bei Erkenntnisgewinn eingeleitet, um etwaige negative Auswirkungen frühzeitig zu vermeiden bzw. zu begrenzen.

Der Vorstand der Bickhardt Bau SE hat ein wirksames Compliance Management implementiert. Neben einer gesondert eingerichteten Stabstelle zum Vorstand sind ein Code of Conduct an die Belegschaft kommuniziert und Schulungen durchgeführt worden. Darüber hinaus ist ein Hinweisgebersystem eingeführt und aktiv. Dieses wurde im Jahr 2023 um die Anforderungen zur Implementierung des Lieferkettensorgfaltsgesetzes erweitert.

Projektrisiken

- Risiken aus unserem operativen Geschäft begegnen wir mit einem ganzheitlichen, klar strukturierten Projektcontrolling, auf das alle Entscheidungsträger bis hin zum Vorstand Zugriff haben.

Prozessrisiken

- Das Ziel, gerichtliche Auseinandersetzungen nach Möglichkeit zu vermeiden, lässt sich nicht immer erreichen. Für mögliche Gerichts- und Schiedsgerichtsverfahren, deren Ausgang sich naturgemäß nicht mit Sicherheit vorhersagen lässt, sind ausreichend bilanzielle Vorsorgen getroffen. Zudem werden derartige Rechtsstreitigkeiten durch kompetente eigene Mitarbeiter oder externe Kanzleien begleitet.

Finanzrisiken

- Mit etablierten und bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten werden die Finanzrisiken überwacht. Durch tägliche Erfassung der Zahlungsströme und daraus resultierenden Entscheidungen werden etwaige aufkommende kurzfristige Liquiditätsengpässe ausgeschlossen. Die Liquiditätsrisiken werden mittels einer Cashflow-Planung überwacht und gesteuert. Existierende Bankguthaben, der hohe Bestand an kurzfristigen Kreditlinien sowie mittel- und langfristige Finanzierungen gewährleisten die Vorfinanzierung von Bauaufträgen sowie die laufenden Investitionen in Sachanlagen.

Sicherungsgeschäfte

- Zinsswaps werden ausschließlich in Verbindung mit einem Grundgeschäft zur Sicherung von Zinsschwankungen bei Bankkrediten eingesetzt. Mit Hilfe von Zinsswaps wird das Zinsänderungsrisiko, das aus Änderungen von Marktzinssätzen für variabel verzinsliche Geldaufnahmen resultiert, begrenzt. Mit Hilfe von Commodity Swaps wird das Risiko steigender Bezugspreise für Dieselkraftstoffe begrenzt.

Personalrisiken

- Durch aktive Personalpolitik begrenzen wir die Personalrisiken, die sich aus Nachwuchsmangel, Fluktuation, Fachkräftemangel, rückläufiger Bereitschaft zur Auswärtstätigkeit und fehlender oder geringer Qualifikation ergeben können. Unsere Personalentwicklung sorgt dafür, dass wir hoch qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und soweit möglich, durch Angebote zur Weiterbildung langfristig an das Unternehmen binden. Führungskräfte werden durch ein internes Fortbildungsprogramm entwickelt. Zudem wurde die Anzahl der internen Trainer für Baumaschinen erhöht.

IT-Risiken

- Um unberechtigte Zugriffe und Datenverluste zu verhindern und die ständige Verfügbarkeit unserer Systeme zu gewährleisten, schützen wir unsere IT-Infrastruktur durch zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen. Vor unberechtigten Zugriffen schützt sich das Unternehmen entlang des Zwiebelmodell mit Maßnahmen wie beispielsweise 2-Faktor-Erkennung und Virenschutzsystemen. Benutzerrechte und Zugriffe werden durch eine zentrale Administration verwaltet. Archivdaten liegen revisionssicher auf gespiegelten mehrfach redundanten Speichereinheiten, wobei sich eine Einheit in einem Backup Rechenzentrum befindet. Die implementierte IT-Infrastruktur steht im Einklang mit den Richtlinien der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Alle Mitarbeiter werden dokumentiert im Rahmen der jährlichen Unterweisung auch zur IT-Sicherheit geschult.

Digitalisierung

- Eine Reihe umgesetzter Digitalisierungsprojekte in den vergangenen Jahren haben das Risiko von Störungen durch den Verlust von Papierdokumenten in der Verwaltung oder auf der Baustelle auf ein Minimum reduziert und zugleich die Flexibilität und Dynamik in der täglichen Arbeit erhöht. Die Datensicherheit wird über die zuvor beschriebenen Maßnahmen sichergestellt.

Nach sorgfältiger Prüfung wurden für das Geschäftsjahr 2023 keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Bickhardt Bau Konzerns gefährden könnten.

6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Der Vorstand verfolgt eine konservative Risikopolitik. Mit bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten werden die Finanzrisiken überwacht. Durch tägliche Erfassung der Zahlungsströme und daraus resultierenden Entscheidungen werden kurzfristige Liquiditätsengpässe ausgeschlossen. Die Liquiditätsrisiken werden mittels einer Cashflow-Planung überwacht und gesteuert. Kurzfristige Kreditlinien, mittelfristige und langfristige Finanzierungen sichern jederzeit den Liquiditätsbedarf des Bickhardt Bau Konzerns.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Bickhardt Bau Konzern über ein integriertes Debitorenmanagement und Mahnwesen.

 

Kirchheim, 30. April 2024

Bickhardt Bau SE

Der Vorstand

Dipl.-Betriebswirt Frank Finster, Vorstandsvorsitzender

Dipl.-Ing. Marco Auth, Vorstandsmitglied

Dipl.-Ing. Michael Auer, Vorstandsmitglied

B.A. Betriebswirt Ralf Staaf, Vorstandsmitglied

VII. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bickhardt Bau SE

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Bickhardt Bau SE und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Bickhardt Bau SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, 30. April 2024

HNW Herber Niewelt Witzel GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Herber, Wirtschaftsprüfer

Markus Niewelt, Wirtschaftsprüfer

C. Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2023

Im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat vier Aufsichtsratssitzungen durchgeführt. In den Sitzungen hat der Vorstand durch Berichte und Vorlage umfangreicher Unterlagen über die

a)

Lage der Gesellschaft zum jeweiligen Stichtag

b)

Auftragsentwicklung

c)

Planungs- und Ergebnisrechnung

d)

Liquidität

e)

Personalentwicklung

f)

Wirtschaftliche Entwicklung

g)

Strategien

ausführlich informiert. Dabei konnte sich der Aufsichtsrat von der ordnungsgemäßen Geschäftsführung des Vorstandes überzeugen.

Der Aufsichtsrat hat in Wahrnehmung der ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Rechte und Pflichten den Vorstand beraten, überwacht, die in seinen Entscheidungsbereich fallenden Aufgaben unter Wahrung der Interessen der Aktionäre überprüft und zu zustimmungspflichtigen Geschäften die entsprechenden Beschlüsse gefasst.

Diese Aussage gilt auch für die Tochter- und Beteiligungsunternehmen.

Die vom Aufsichtsrat an den Personal- und Finanzausschuss delegierten Aufgaben wurden in den Ausschüssen in gleicher Verantwortlichkeit wahrgenommen.

Darüber hinaus haben der Aufsichtsratsvorsitzende und seine Stellvertreterin sich auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen vom Vorstand über ad hoc anstehende Geschäfte und besondere Geschäftsvorgänge von Bedeutung informieren lassen.

Im Konzern wurden in Gesellschafterversammlungen in gleicher Weise wie bei der SE vierteljährliche Berichte der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften entgegengenommen und Beschlüsse zu den zustimmungspflichtigen Geschäften gefasst und über wichtige Vorgänge dem Aufsichtsrat der SE berichtet als auch im Aufsichtsrat erforderliche Beschlüsse gefasst.

Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass die nach dem AktG und dem KonTraG eingerichteten internen Überwachungsinstrumente des Risikomanagements-Systems angewandt werden.

Wie in § 14 Ziffer 7 der Satzung der SE und in der Geschäftsordnung des Aufsichtsrates festgelegt, werden bis auf die folgenden Bereiche alle Beschlüsse in den Ausschüssen gefasst:

1.

Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern

2.

Prüfung der Berichte an den Aufsichtsrat gem. § 90 AktG

3.

Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses mit Lagebericht, Prüfbericht und Gewinnverwendungsvorschlag.

Zu diesen drei Bereichen bereiten die Ausschüsse die Entscheidungen und Beschlüsse des Aufsichtsrates lediglich vor.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt sechs Ausschusssitzungen durchgeführt, erforderliche Beschlüsse gefasst und in den jeweiligen Aufsichtsratssitzungen darüber berichtet.

Der Aufsichtsrat hat gemäß § 171 Abs. 1 AktG im Finanzausschuss den Jahresabschluss der Bickhardt Bau SE als auch des Konzerns geprüft.

Er ist zu der Feststellung gekommen, dass die Jahresabschlüsse ordnungsgemäß erstellt sind und die Lageberichte alle wesentlichen Fakten, die zur Beurteilung der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und der Einschätzung künftiger Entwicklungsrisiken, die von Bedeutung sind, enthalten.

Diese Feststellung des Aufsichtsrates gründet sich neben der eigenen Prüfung und den Prüfungsberichten des Wirtschaftsprüfers auch auf den vierteljährlichen und abschließenden Berichten des Vorstandes in den Sitzungen des Aufsichtsrates und des Finanzausschusses der Jahre 2023 und 2024.

In der Sitzung des Finanzausschusses sowie des Aufsichtsrates am 16. Mai 2024 hat der Ausschuss bzw. der Aufsichtsrat am gleichen Tage den Jahresabschluss 2023 der Bickhardt Bau SE mit Lagebericht des Vorstandes und Prüfbericht des Wirtschaftsprüfers HNW Herber Niewelt Witzel GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Fulda eingehend erörtert, beraten, geprüft und den Jahresabschluss 2023 der SE festgestellt.

Der Jahresabschluss des Konzerns wurde vom Aufsichtsrat gebilligt.

In der personellen Zusammensetzung des Vorstandes hat sich seit der Hauptversammlung am 30. Juni 2023 folgende Veränderung ergeben:

ausgeschiedenes Vorstandsmitglied, Dipl.-Ing. Ralf Schär (am 31.12.2023)

In der personellen Zusammensetzung des Aufsichtsrates hat sich seit der Hauptversammlung 30. Juni 2023 folgende Veränderung ergeben:

ausgeschiedenes Aufsichtsratsmitglied, Dr.-Ing. H. Michael Bröhl (10.04.2024)

weiteres Aufsichtsratsmitglied, Dipl.-Ing. Ralf Schär (am 11.04.2024)

Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Vorstandes über die ersten Monate des Geschäftsjahres 2024 erhalten und sieht darin die Budgetplanungen für das laufende Geschäftsjahr bestätigt.

Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2023 und die im I. Quartal 2024 eingeworbenen Bauprojekte sichern bereits durch langlaufende Maßnahmen eine solide Grundauslastung des Folgejahres.

Die Bickhardt Bau SE ist als Komplettanbieter im Infrastrukturbau mit seiner Organisation nach Geschäftsbereichen erneut sehr erfolgreich.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Vorstand und allen Führungskräften für die außergewöhnliche Leistung. Der Aufsichtsrat bekennt seinen besonderen Stolz und seine hohe Wertschätzung für alle Menschen im Hause der Bickhardt Bau SE. Der Aufsichtsrat freut sich auf die weitere Entwicklung der Bickhardt Bau SE und der Konzerngesellschaften.

 

Kirchheim, 16. Mai 2024

DER AUFSICHTSRAT

Dipl.-Ing. Ralf Schär, Aufsichtsratsvorsitzender

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