BL Handelswaren GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Spielwaren und Musikinstrumenten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Bully-Form GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BULLYLAND AGSpraitbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007LageberichtDer Unternehmensgegenstand der Gesellschaft besteht in der Herstellung und dem internationalen Vertrieb von Spielwaren, insbesondere Spielfiguren aus dem Tier- und Comicbereich. Daneben wird seit Mitte 1998 in einem besonders dafür hergerichteten Gebäude ein Museum mit Shop, Café und Kinderspielgeräten betrieben. Die an das Gebäude angrenzenden Außenanlagen sind als Erlebnisgarten für Kinder gestaltet. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung war wie in den Vorjahren im nationalen Bereich gekennzeichnet durch eine allgemeine Kaufzurückhaltung des Endverbrauchers. Anders stellte sich die Situation in den für das Unternehmen wichtigen europäischen Absatzmärkten wie z.B. Frankreich, Italien oder Spanien dar, wo die Konsumlaune des Endverbrauchers deutlich höher lag. Innerhalb der Spielwarenbranche und auch wieder mit Focus auf den nationalen Markt war zu beobachten, dass der Spielwaren-Facheinzelhandel weiterhin große Probleme hat, Kunden und Umsätze zu halten. Ein Hauptmitbewerber im europäischen Figurenmarkt ist im Inland sowie ein weiterer Mitbewerber in Frankreich angesiedelt. Beide Unternehmen bieten ebenfalls Tier- und Comicfiguren an. Umsatz-, Auftrags- und Ergebnisentwicklung Die erzielten Umsätze 2007 erreichten mit 10,5 Mio. Euro im Vergleich zu den Vorjahresumsätzen ein Niveau von 101,1 %. Das Planziel konnte nicht ganz erreicht werden, da die Planung mit einigen Key-Account-Kunden im nationalen und internationalen Vertriebsbereich nicht vollständig realisiert werden konnte. Die monatlichen Auftragsbestände bewegten sich saisonbedingt und abhängig von anstehenden Verfügbarkeiten neuer Lizenzthemen zwischen 0,6 und 1,0 Mio. Euro. Diese Auftragsbestände konnten in der Regel in einem Zeitraum von ca. 4 Wochen abgewickelt werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 0,14 Mio. Euro, im Vorjahr bei 0,72 Mio. Euro. Portfolio Das Produktprogramm besteht aus 2 Hauptgruppen: Lizenzfreie Produkte sowie Lizenzartikel. Integriert in den Bereich "Lizenzfreie Produkte" ist die Soft Play-Linie, bei der es sich um weiche Großfiguren aus Latex handelt. Folgende neuen Themen wurden in das Lizenzportfolio aufgenommen: "Ratatouille", "Little Amadeus", sowie "Lauras Stern". Programmergänzungen wurden bei den Serien: "Pferde", "Dinosaurier" "Fantasy" und "Soft Play" vorgenommen. Das Figurensortiment wurde insgesamt gestrafft. Beschaffung Die Produktion von unbemalten Rohfiguren sowie die anschließende Handbemalung wird über ein verbundenes Unternehmen im Inland sowie über unabhängige Produktionspartner in der Slowakei, Bosnien, Tunesien sowie in China abgewickelt. Beschaffungsrisiken ergeben sich durch die Entwicklung der Rohstoffpreise für Kunststoffe in direkter Abhängigkeit zu den Weltmarktpreisen für Rohöl sowie bei Lohnkostenentwicklung für Malarbeiten bei den ausländischen Produktionspartnern. Alle Katalogartikel werden auf Lager vorrätig gehalten, wobei die Mindestbestände auf einen 3-Monats-Bedarf ausgelegt sind. Die Disposition erfolgt regelmäßig anhand einer Nettobedarfsauflösung. Kursrisiken wurden über Devisentermingeschäfte abgesichert. Investitionen Die BULLYLAND AG verzeichnete im Geschäftsjahr 2007 bei den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen einen Zugang von Euro 0,45 Mio. (Vorjahr: Euro 0,5 Mio.) Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2007 lag im Bereich Werkzeuge und Formen. Personalpolitik 2007 ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen in der Personalstruktur. Umwelt- und Verbraucherschutz Die EU hat am 05.07.05 beschlossen, ab 01.01.2007 die Verarbeitung von gefährlichen Kunststoff-Weichmachern (Phthalate) in Spielsachen und Babyartikeln zu verbieten. Aus Sicherheitsgründen und der Natur zuliebe setzt das Unternehmen seit dem Jahr 2000 kein phthalathaltiges Material mehr ein. Der Sicherheits- und Qualitätsanspruch des Unternehmens geht deutlich über die gesetzliche Regelung hinaus. Als einziger Figurenhersteller weltweit verzichtet das Unternehmen bei seiner Figurenproduktion komplett auf den Einsatz von PVC. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage setzte sich per 31.12.07 wie folgt zusammen: Anlagevermögen Euro 0,845 Mio. Euro Vorräte Euro 1.541 Mio. Euro Forderungen Euro 2.035 Mio. Euro Verbindlichkeiten Euro 2.234 Mio. Euro Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sicherte das Unternehmen über eine Warenkreditversicherung ab. Abschreibungen erfolgten sowohl linear als auch degressiv nach den steuerlichen Abschreibungstabellen. Aufgrund des Jahresüberschusses 2007 in Höhe von 0,029 Mio. Euro erhöhte sich das Eigenkapital von 1,71 Mio. Euro auf 1,74 Mio.Euro. Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 43,0 % gegenüber 44,3 % im Vorjahr. Die Liquidität war zu jeder Zeit unter Inanspruchnahme der vereinbarten Kontokorrent-Kreditlinien gewährleistet. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben sich vor allem durch die weltwirtschaftliche Entwicklung. Die konjunkturelle Entwicklung ist in den verschiedenen Märkten unterschiedlich. Die Risiken aus der Marktsituation in der Spielfigurenbranche beeinflussen die Geschäftsentwicklung der BULLYLAND AG stark. Zulieferunternehmen stehen unter einem erheblichen Preisdruck. Trotz der Verteilung der Produktion nach Ronsberg, China, Tunesien, Bosnien und die Slowakei können entsprechende Risiken für Umsatz und Ergebnis nicht vollständig eliminiert werden. Die Erschließung neuer regionaler Märkte z.B. durch Aquisitionen, birgt neben Chancen auch Risiken. In der BULLY-Gruppe werden Liquidität und Finanzierung über konzern-übergreifende Kredite gesteuert, wobei auch die Finanzrisiken analysiert und begrenzt werden. Für Schadens- und Haftungsrisiken bestehen Versicherungen, die finanzielle Auswirkungen auf die Liquidität, Finanzlage und Ertragssituation begrenzen. Weiterhin wurde auch bilanzielle Vorsorge für Einzelrisiken durch die Bildung von Rückstellungen getroffen. Risiken, die sich aus steuerlichen, wettbewerbs- oder patentrechtlichen Regelungen und Gesetzen ergeben, begegnen wir durch die frühzeitige Einbringung externer Fachberater. Konkrete, den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken oder Belastungen sind derzeit nicht erkennbar. Ausblick Für das Folgejahr 2008 erwartet das Unternehmen eine Umsatzentwicklung auf Vorjahresniveau. Neue Absatzmärkte werden dem Unternehmen durch den 2006 abgeschlossenen, europaweit gültigen Lizenzvertrag mit dem Hauptlizenzgeber "Walt Disney" eröffnet. Vor allem mit osteuropäischen Vertriebspartnern, ist mit einer Ausweitung der Geschäftsbeziehung zu rechnen. Für den nationalen Markt, erwartet das Unternehmen keine kurzfristigen Änderungen im zurückhaltenden Kaufverhalten des Endverbrauchers. Zielsetzung ist deshalb die Hinzugewinnung neuer Key Account-Kunden und der damit verbundenen gesteigerten Angebotspräsenz gegenüber dem Endverbraucher. Ein grundsätzliches Problem für die Spielwarenbrache sind die stark rückläufigen Geburtenraten. Grundsätzlich soll dieser Entwicklung und der damit verbundenen Reduzierung der Zielgruppe des Unternehmens mit qualitativ hochwertigen und sicheren Produkten begegnet werden, für die Eltern und Großeltern bereit sind, einen etwas höheren Verkaufspreis zu akzeptieren, ebenso wie für Trendartikel. Deshalb gehört auch der Erwerb von weiteren attraktiven Lizenzrechten zu den Unternehmenszielen. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist weder durch getroffene Maßnahmen noch durch unterlassene Maßnahmen benachteiligt worden.
03. Juni 2008 BULLYLAND AG gez. Alexander Haller Vorstandsvorsitzender gez. Dieter Rieck Vorstand gez. Hartmut Proba Vorstand BilanzA K T I V A
P A S S I V A
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDie zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind in den Anhang übernommen. Im Geschäftsjahr 2007 und im Vorjahr wurden Ausweisänderungen zwischen den Posten Personalaufwand und sonstiger betrieblicher Aufwand vorgenommen, die von untergeordneter Bedeutung sind. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und in 3 Jahren linear abgeschrieben bzw. auf die Laufzeit der zugrundeliegenden Verträge verteilt. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear bzw. degressiv abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt 3 bis 13 Jahre. Sobald die lineare Abschreibung die degressive Abschreibung übersteigt, wird von der degressiven zur linearen Abschreibung übergegangen. Analog zu den steuerlichen Vorschriften werden Abschrei- bungen auf Zugänge auch handelsrechtlich monatsgenau vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Gruppen zusammengefasst und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanz- stichtag bewertet. Der Ansatz der unfertigen Erzeugnisse sowie der fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den steuerlichen Herstellungskosten (Materialeinzel- und -gemeinkosten sowie Fertigungseinzel- und gemeinkosten unter Einbezug der Sondereinzelkosten der Fertigung). Zinsen für Fremdkapital werden nicht ange- setzt. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschrei- bungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Bei den Waren erfolgt die Bewertung mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berück- sichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken - und bei den Forde- rungen aus Lieferungen und Leistungen durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung - ausgewie- sen. Soweit die Forderung unverzinslich ist und die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, erfolgt eine Diskontierung mit einem fristadäquaten risikofreien Zinssatz. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und unge- wissen Verpflichtungen. Rückstellungen für latente Steuern sind nicht zu bilden. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Währungsforderungen sind zum Tageskurs zum Zeitpunkt der Forderungsbegründung oder zum niedrigeren Kurs des Bilanzstichtages angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Tageskurs des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Die Haftungsverhältnisse berücksichtigen die Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und aus der aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Die Haftungsverhältnisse sind sind mit dem Betrag vermerkt, mit dem die Gesellschaft nach den Verhältnissen am Bilanzstich- tag haftet. Bestehende Rückgriffsforderungen werden nicht abgezogen. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Anlagepositionene im Jahr 2007 ist in Abschnitt E. dargestellt. 2. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:
*) Der endgültige Jahresabschluss lag zum Zeitpunkt der Erstellung noch nicht vor; der Ausweis betrifft das vorläufige Ergebnis 2007. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderunge gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 403. 4. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 400.000,00 und war in 400 auf den Namen lauten- de Stammaktien zum Nennwert von je € 1.000,00 eingeteilt. Durch Beschluss und Satzungs- änderung vom 23.02.2006 wurden die Stammaktien von 400 nennbetragslose Stückaktien umge- wandelt. Des Weiteren wurde genehmigtes Kapital in Höhe von € 200.000,00 geschaffen. Die gesetziche Rücklage ist vollständig einbezahlt. 5. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Archivierungskosten, Lizenzkosten und Urlaubsverpflichtungen. 6. Verbindlichkeiten Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in Abschnitt F. dargestellt. 7. Haftungsverhältnisse Gegenüber der Commerzbank besteht eine Bürgschaft zugunsten der Bullyland HK Ltd., Hongkong (China), in Höhe von T€ 102. Die Bullyland AG hat gegenüber der BW-Bank zugunsten der Bully Holding GmbH & Co. KG das Warenlager sowie diverse Maschinen und Werkzeuge sicherungsübereignet, die Forde- rungen aus Lieferung und Leistungen abgetreten sowie eine selbstschuldnerische Bürgschaft erklärt. Die besicherten Darlehen valutieren zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 3.062 (Vorjahr: T€ 3.374). 8. sonstige finanzielle Verpflichtungen
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. periodenfremde Aufwendungen
2. außerplanmäßige Abschreibungen Die außerplanmäßigen Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr T€ 23 (Vorjahr: T€ 10). E. Entwicklung des Anlagevermögens
F. Aufgliederung der Verbindlichkeiten
G. Sonstige Angaben1. Derivative Finanzinstrumente Es bestehen Devisentauschvereinbarungen in Höhe von T€ 1.070. Hierbei handelt es sich um Devisentermingeschäfte, die zum 31.12.2007 einen Barwert in Höhe von T€ 32 haben. Die Bewertung der derivativen Finanzierungsinstrumente erfolgte durch die Kreditinstitute,. über welche die Derivate abgeschlossen wurden. Die Kreditinstitute bewerten die Derivate auf Basis aktueller Marktdaten unter Verwendung marktüblicher Bewertungsmethoden. 2. Arbeitnehmer
3. Vorstand Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft sind Herr Dipl.-Ing. Alexander Haller (Vorsitzender) Herr Dieter Rieck, Ingenieur Herr Harmut Proba, Industriefachwirt 4. Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft sind Herr Thomas Fischer (Vorsitzender) Herr Dr. Gottfried Fischer, Arzt Frau Sabine Wulf-Eckert, Versicherungskauffrau 5. Vorschlag für die Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Spraitbach, 01.07.2008 gez. Alexander Haller gez. Dieter Rieck gez. Hartmut Proba BestätigungsvermerkBei dem nachfolgenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungs- zwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BULLYLAND AG, Sprait- bach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis 31.12.2007 geprüft. Die Buchführung und die Auf- stellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund- sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurtei- lung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetz- lichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lage- berichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Stuttgart, 01.07.2008 BW PARTNER Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft gez. Martin Wulf Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellung- nahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Bericht des AufsichtsratsMitglieder des Aufsichtsrates: Herr Thomas Fischer (Vorsitzender) Herr Dr. Gottfried Fischer Frau Sabine Wulf-Eckert Der Aufsichtsrat hat sich während des Berichtsjahres durch mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands umfassend über die geschäftliche und strategische Entwicklung der Gesellschaft sowie über aktuelle Ereignisse und Geschäfte von grundlegender Bedeutung informiert. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand beraten und dessen Geschäftsführung überwacht. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand regelmäßig, zeitnah und umfassend schriftlich und mündlich unterrichtet. Des weiteren wurden vom Vorstand alle Sachverhalte, die der Entscheidung durch den Aufsichtsrat bedurften, vorgelegt. So war der Aufsichtsrat stets informiert über die Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung einschließlich Finanz-, Investitions- und Personalplanung, die Lage der Gesellschaft einschließlich der Risikolage sowie der Rentabilität der Gesellschaft und den Gang der Geschäfte insgesamt. Aktuelle Einzelthemen und Entscheidungen wurden in regelmäßigen Gesprächen zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsratsvorsitzenden erörtert. Der Aufsichtsrat hat alle relevanten Geschäftsvorfälle geprüft und in Besprechungen gemeinsam mit dem Vorstand die Geschäftsentwicklung, die Strategie und die wichtigsten Vorfälle im Unternehmen erörtert. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Damit kam im Geschäftsjahr 2007 der Aufsichtsrat den ihm durch Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben und Pflichten in vollem Umfang nach. Teil dieser Erörterungen war darüber hinaus der Jahresabschluss der Gesellschaft nebst Lagebericht und Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen. Diese sind unter Einbeziehung der Buchführung von der BW Partner, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und gebilligt und der Abschlussprüfer hat in seinem Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen bestätigt, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind, 3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen. Der Aufsichtsrat erhielt rechtzeitig vor der Bilanzsitzung die Jahresabschlussunterlagen sowie die Berichte des Abschlussprüfers ausgehändigt. Der Aufsichtsrat hat sich von dem Abschlussprüfer über das Ergebnis der Abschlussprüfung persönlich informieren lassen. Der Abschlussprüfer hat alle erforderlichen Auskünfte erteilt. Der Aufsichtsrat nahm die Prüfungsergebnisse zustimmend zur Kenntnis. Er hat den Jahresabschluss der Gesellschaft, den Lagebericht und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung bestanden keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat hat in seiner heutigen Sitzung den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2007, wie er vom Abschlussprüfer testiert worden ist, gebilligt und den Jahresabschluss somit gemäß § 172 AktG festgestellt. Der Aufsichtrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeitern des Unternehmens für ihren erfolgreichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Spraitbach, 08.07.08 gez. Thomas Fischer Vorsitzender des Aufsichtsrats Angabe zur Billigung nach § 328 Abs. 1 HGBFeststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2007Der Jahresabschluss der BULLYLAND AG, Spraitbach zum 31.12.2007 wurde am 08.07.2008 durch den Aufsichtsrat gebilligt und damit festgestellt. |
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