Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 165390
Vorher
Blitz 06-982 GmbH
Eingetragen
14.12.2006
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Erwerb, Halten und Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie von anderen Vermögensgegenständen (z.B. gewerbliche Schutzrechte oder Immobilien) auf eigene Rechnung. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Betreuung von sowie die Erbringung von Beratungsleistungen und anderen Dienstleistungen gegenüber Gesellschaften, an denen die Gesellschaft beteiligt ist. Zudem ist Gesellschaftsgegenstand Erbringen von Beratungsleistungen und weiteren Dienstleistungen, einschließlich der Lizenzvergabe bezüglich Technologien, vorwiegend im Bereich der Kreislaufwirtschaft gegenüber Dritten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Tobias Ihl
seit 31.7.2025
Prokura
Geschäftsführer
Prokura
Patrick Wiedemann
seit 7.9.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
OS Phoenix Bidco LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MC 1 GmbH
Germany
2.139.044 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Reverse Logistics GmbH

Aschheim, Ortsteil Dornach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 9.788.734 2.533.236
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 279.627 314.251
10.068.361 2.847.487
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 303.828 246.230
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 79.745.318 79.634.171
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 240.000 300.000
3. Ausleihungen an Gesellschafter 135.758 130.669
80.121.076 80.064.840
90.493.265 83.158.556
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 85.189 85.189
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 267.750 5.700
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 37.451.876 33.202.121
3. Sonstige Vermögensgegenstände 85.565 40.274
37.805.191 33.248.095
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
1. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 301.153 474.234
2. Treuhandkonto, restricted 0 0
301.153 474.234
38.191.533 33.807.519
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 156.395 290.964
128.841.193 117.257.040

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Stammkapital 2.139.044 2.139.044
II. Kapitalrücklage 59.194.798 59.194.798
III. Verlustvortrag -19.979.535 -25.100.934
IV. Jahresüberschuss 4.898.214 5.121.399
46.252.521 41.354.307
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 0 172.723
2. Sonstige Rückstellungen 1.561.233 1.859.620
1.561.233 2.032.343
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 269.922 462.102
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 79.462.505 72.742.172
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.295.012 666.116
davon aus Steuern EUR 494.572 (Vj. EUR 1.071.902)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 21.425 (Vj. EUR 10.044)
81.027.439 73.870.389
128.841.193 117.257.040

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 13.684.822 13.446.238
2. Änderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0 -224.510
3. andere aktivierte Eigenleistungen 1.163.742 1.833.055
4. Sonstige betriebliche Erträge
-davon aus Währungsumrechnung EUR 0 (Vj. EUR 297.682) 54.999 347.982
5. Materialaufwand: Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.224 310
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.663.003 -5.624.143
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
--davon für Altersversorgung EUR 475.571 (Vj. EUR 393.069) -1.020.567 -800.524
-7.683.570 -6.424.667
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -418.462 -1.391.518
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens 0 -1.370.019
-418.462 -2.761.536
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
-davon aus Währungsumrechnung EUR 367.342 (Vj. EUR 0) -7.281.685 -11.616.253
9. Erträge aus Beteiligungen
-davon aus verbundenen Unternehmen EUR 6.844.793 (Vj. EUR 9.000.000) 6.844.793 9.000.000
10. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 5.121.489 4.023.362
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
-davon aus verbundenen Unternehmen EUR 728.070 (Vj. EUR 900.578) 734.188 901.040
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
-davon an verbundene Unternehmen EUR 5.761.942 (Vj. EUR 2.831.691) -5.762.052 -2.831.773
13. Aufwendungen aus Verlustübernahme und Ausgleichszahlung -1.264.952 -332.699
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -298.322 -239.149
15. Ergebnis nach Steuern 4.898.214 5.121.399
16. Sonstige Steuern 0 0
17. Jahresüberschuss 4.898.214 5.121.399

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss ist in Euro und die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

I. Sitz und Geschäftstätigkeit

Die Reverse Logistics GmbH (kurz "RLG" oder "RLG GmbH"), mit Sitz in Aschheim (Dornach), Deutschland, wurde am 11. Dezember 2006 gegründet. Die RLG ist im Handelsregister von München unter HR B Nr. 165390 eingetragen. Es gilt die Satzung in der Fassung vom 29. Dezember 2020.

Gegenstand des Unternehmens ist das Erwerben, Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie von anderen Vermögensgegenständen (z. B. gewerbliche Schutzrechte oder Immobilien) auf eigene Rechnung und die Betreuung sowie Erbringung von Beratungsleistungen und anderen Dienstleistungen gegenüber Gesellschaften, an denen die Gesellschaft beteiligt ist.

Alle Unternehmen, mit denen zum Bilanzstichtag ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind spezialisiert auf das Management von Rücknahmesystemen und bieten Dienstleistungen im Bereich flächendeckender Rücknahmelogistik und Clearingsysteme an.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wird zum Stichtag 31. Dezember 2023 erstellt. Das Geschäftsjahr gleicht dem Kalenderjahr und umfasst damit den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember eines Jahres.

Basierend auf dem Anteilskaufvertrag vom 20. November 2020 hat die MC2 GmbH, München (HRB 259107), am 18. Dezember 2020 100% der Anteile an der RLG erworben und ist zum Stichtag somit deren unmittelbare alleinige Gesellschafterin.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden auf Basis von auf aktivierungsfähige Projekte aufgelaufene Stunden und mitarbeiterspezifischen Stundensätzen sowie zusätzlich angefallenen externen Kosten berechnet und aktiviert. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Berechnung einbezogen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern sind projektabhängig und liegen bei maximal drei Jahren.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für dieses Anlagevermögen beträgt vier Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Berechnung einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über eine planmäßige Nutzungsdauer zwischen drei und sieben Jahren, EDV-Anlagen über einen Zeitraum zwischen drei und fünf Jahren linear abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Beim Wegfall des Grundes der dauernden Wertminderung wird eine Wertaufholung maximal bis zu den Anschaffungskosten durchgeführt.

Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Bewertung einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus verminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Ein Disagio wird entsprechend über die Laufzeit der Kreditverträge verteilt.

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und Verpflichtungen gegenüber Dritten angemessen und ausreichend ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet, und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung werden nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden bei der RLG GmbH verrechnet ausgewiesen. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen, verrechnet mit passiven latenten Steuern auf temporäre Differenzen im Rahmen der Aktivierung selbst geschaffener Software und Technologien. Von dem Wahlrecht, aktive latente Steuern anzusetzen, wird bei der RLG GmbH kein Gebrauch gemacht.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die davon Vermerke Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sowohl realisierte als auch unrealisierte Währungskursgewinne und -verluste.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 7.397.675 (Vj. EUR 683.594) ergeben sich im Wesentlichen aus der Entwicklung von Software. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Eigenleistungen in Höhe von EUR 1.163.742 an.

Im Sachanlagevermögen sind im Wesentlichen EDV-Hardware und Betriebs- und Geschäftsausstattung enthalten.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
RLG Systems AG, Aschheim (Dornach)/Deutschland 50.784.696 50.710.984
Cycleon B.V., Utrecht/Niederlande 14.400.180 14.400.180
RLG RENE GmbH, Aschheim/Deutschland 11.211.000 11.211.000
RLG Health Care GmbH, Griesheim/Deutschland 1.769.468 1.769.468
RLG Systems India Private Limited, New Delhi/Indien 1.335.934 1.335.934
Reverse Logistics Group Vietnam Ltd., Ho Chi Minh City/Vietnam 181.538 181.538
RLG Asia Pacific PTE. Ltd., Singapur 37.435 0
Galoha Trading GmbH, Aschheim (Dornach)/Deutschland 25.000 25.000
RLG Systems Canada Inc., Toronto/Kanada 67 67
79.745.318 79.634.171

Im Geschäftsjahr 2023 erwarb die RLG 100% der Anteile an der RLG Asia Pacific PTE. Ltd., Singapore, mit einem Beteiligungswert von EUR 37.435.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden von Minderheitsaktionären 6.407 (Vj. 4.385) Aktien an der RLG Systems AG erworben. Damit haben sich die Anschaffungskosten der Beteiligung an der RLG Systems AG um EUR 73.712 (Vj. EUR 44.284) erhöht. Die Reverse Logistics GmbH verfügt nun über 98,22% der Aktien (Vj. 98,14%) der RLG Systems AG.

Zu jedem Bilanzstichtag wird im ersten Schritt für alle Anteile an verbundenen Unternehmen überprüft, ob ein Ereignis vorliegt, das im Geschäftsjahr zu einer außerplanmäßigen Abschreibung führt. Für diejenigen Anteile, für die ein entsprechendes Ereignis vorliegt, und für alle wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen erfolgt ein Werthaltigkeitstest.

Um ein durchgängiges Bewertungsverfahren zu gewährleisten, erfolgte für die zu prüfenden Buchwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen gleichfalls die Wertermittlung mittels eines EBITDA-Multiples auf das budgetierte EBITDA 2024. Die RLG hat die Einschätzung, ob Wertminderungen vorliegen, in einem zweistufigen Verfahren durchgeführt. Zunächst erfolgte die Prüfung, ob der Beteiligungsbuchwert bei der RLG durch das Eigenkapital des Unternehmens abgedeckt ist. War dies nicht der Fall, wurde der Beteiligungsbuchwert einem Test auf Basis der EBITDA-Multiple Methode zur Ermittlung des Unternehmenswertes unterzogen.

Die Werthaltigkeit der Beteiligungen und Anteile an den verbundenen Unternehmen konnte bestätigt werden.

Es ergab sich im Geschäftsjahr kein Abschreibungsbedarf.

Im Übrigen verweisen wir auf die Angaben zu den mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen (Anteilsbesitzliste) in den ,Sonstigen Angaben'.

Im Geschäftsjahr 2020 erfolgte eine langfristige Ausleihung über 7 Jahre zu 3% Zinsen an die RLG Systems India Private Limited, Neu-Delhi/Indien, in Höhe von EUR 300.000. Durch die Rückzahlung von EUR 60.000 beläuft sich die Ausleihung auf EUR 240.000.

In 2022 erfolgte eine weitere langfristige Ausleihung zu 4% Zinsen an die Muttergesellschaft MC2 GmbH, Dornach, in Höhe von EUR 127.220, welche zum 31.12.2023 einschließlich Zinsen EUR 135.758 beträgt. Weitere langfristige Ausleihungen gab es nicht.

2. Umlaufvermögen

Vorräte beinhalten im Wesentlichen unfertige Leistungen aus Software-Entwicklungen in Höhe von EUR 85.189 (Vj. EUR 85.189).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Forderungen aus Weiterbelastungen 16.735.869 15.622.504
Forderungen aus kurzfristigen Darlehen 14.177.187 12.603.739
Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen 5.121.489 4.023.362
Forderungen aus Zinsen 1.417.332 952.516
37.451.876 33.202.121

Die Forderungen aus Weiterbelastungen und sonstigen Forderungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 um EUR 1.113.365 auf EUR 16.735.869.

Die kurzfristigen Darlehen an einzelne Tochtergesellschaften erhöhten sich um EUR 1.573.448 zur Liquiditätsstärkung. Davon wurden an die RLG Systems AG EUR 1.400.000, an die RLG Health Care EUR 150.000 sowie an die RLG Austria EUR 430.500 ausgereicht. Die Darlehen der RLG Americas Inc. wurden aufgrund vorhandener Liquidität um EUR 392.052 sowie der Galoha Trading GmbH um EUR 15.000 zurückgeführt.

Die Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen setzen sich zusammen aus der Gewinnabführung der RLG Systems AG in Höhe von EUR 3.828.115 (Vj. EUR 4.023.362) sowie der RLG RENE GmbH in Höhen von EUR 1.293.374 (VJ. EUR 0).

Die Forderungen aus Zinsen erhöhten sich im Geschäftsjahr um EUR 464.816 auf EUR 1.417.332 davon entfielen im Wesentlichen auf die RLG Health Care GmbH EUR 560.562, die RLG Americas Inc. EUR 320.964, sowie die RLG Systems Polska Sp.z.o.o. EUR 210.278.

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit EUR 85.565 (Vj. EUR 40.274) bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von EUR 72.033.

Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aus Wartungs- und Versicherungsverträgen in Höhe von EUR 156.395 (Vj. EUR 290.964).

3. Eigenkapital

Das in der Bilanz ausgewiesene Gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 2.139.044 (Vj. EUR 2.139.044) entspricht der Eintragung im Handelsregister.

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 59.194.798.

Der Verlustvortrag beläuft sich im Geschäftsjahr auf EUR 19.979.535 (Vj. EUR 25.100.934). Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr EUR 4.898.214 (Vj. EUR 5.121.399).

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Rückstellungen Personalkosten 965.907 1.008.980
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 148.547 407.991
Rückstellungen Abschluss / Prüfung 207.207 213.000
Rückstellungen Rechts- und Beratungskosten 179.800 164.200
Verbindlichkeiten Garantiedividende RLG Systems Aktionäre 43.772 45.848
Rückstellungen Berufsgenossenschaft/ Schwerbehinderte 9.600 10.000
Rückstellungen für ausstehende IC-Rechnungen 6.400 9.600
Summe sonstige Rückstellungen 1.561.233 1.859.620

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

In den Personalrückstellungen sind Rückstellungen für Boni in Höhe von EUR 587.141 (Vj. EUR 875.127) sowie für Resturlaub in Höhe von EUR 228.767 (Vj. EUR 133.854) enthalten.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 269.922 (Vj. EUR 462.102) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Verbindlichkeiten aus Darlehen gegen Gesellschafter 44.388.983 44.388.983
Verbindlichkeiten aus anderen Darlehen 12.012.500 16.651.280
Verbindlichkeiten Zinsen aus Darlehen gegen Gesellschafter 1.984.154 2.056.528
Verbindlichkeiten Darlehen Reconomy Gruppe 18.094.373 6.938.602
Verbindlichkeiten Lieferung und Leistungen Reconomy Gruppe 180.589 1.302.335
Verbindlichkeiten Zinsen aus anderen Darlehen 214.198 768.779
Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen 1.490.614 271.864
Verbindlichkeiten aus Weiterbelastungen 1.097.092 363.801
79.462.505 72.742.172

Seit dem Erwerb durch die MC2 GmbH im Dezember 2020 erfolgt die Finanzierung der RLG und ihrer Tochtergesellschaften durch ein langfristiges Gesellschafterdarlehen der MC2 GmbH in Höhe von EUR 44.388.983. Dieses wurde am 18. Dezember 2020 aufgenommen. Hierauf sind in 2023 Zinsen in Höhe von EUR 1.984.154 (Vj. EUR 2.056.528) aufgelaufen. Der Zinssatz beträgt 9%.

Die Veränderung der kurzfristigen Darlehensverbindlichkeiten setzt sich im Wesentlichen aus einer Erhöhung des Darlehens gegenüber der RLG Systems Canada Inc. um EUR 1.082.154 auf EUR 1.421.284, einer Erhöhung des Darlehens gegenüber der RLG RENE GmbH um EUR 161. 215 auf EUR 661.215, einer Reduzierung des Darlehens gegenüber der Cycleon B.V. um EUR 1.330.000 auf EUR 3.000.000 sowie einer vollständigen Rückzahlung des Darlehens gegenüber der RLG Systems AG Systems in Höhe von EUR 4.552.150 zusammen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben mit Ausnahme des Gesellschafterdarlehens sowie den dazu aufgelaufenen Zinsen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen und haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Verbindlichkeiten Finanzamt Umsatzsteuer 915.777 372.593
sonst. Verb.gg. Personal 3.619 161.500
Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag 156.125 105.554
Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt und sozialen Sicherheiten 55.941 26.469
Verbindlichkeiten aus Mietvertrag 163.550 0
1.295.012 666.116

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2023
EUR
2022
EUR
Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen 13.684.822 12.925.193
Umsatzerlöse aus der Entwicklung von Software im Verbundbereich 0 386.199
sonstige Erlöse 0 134.846
13.684.822 13.446.238

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Weiterbelastungen an die Tochtergesellschaften der RLG und wurden in Höhe von EUR 5.545.873 (Vj. EUR 5.342.515) in Deutschland, in Höhe von EUR 3.411.761 (Vj. EUR 4.804.445) in Europa (ohne Deutschland) und in Höhe von EUR 4.727.188 (Vj. EUR 3.299.278) in der restlichen Welt generiert.

2. Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen

Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr keine Bestandsveränderungen aus (Vj. EUR -244.510) aus.

3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

2023
EUR
2022
EUR
Erträge aus Währungsdifferenzen 0 297.682
Sonstige betriebliche Erträge 54.771 44.136
Erträge aus der Versicherungsentschädigung 0 5.853
Erträge aus Abgang Anlagevermögen (außer Finanzanlagen) 227 311
54.999 347.982

4. Personalaufwand

Von den Personalaufwendungen entfallen EUR 6.663.003 (Vj. EUR 5.624.143) auf Löhne und Gehälter und EUR 1.020.567 (Vj. EUR 800.524) auf soziale Abgaben.

5. Abschreibungen

Die Abschreibungen verringerten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um EUR 2.343.075 auf EUR 418.462 (Vj. EUR 2.761.537), da es im vorhergehenden Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Vorräte in Höhe von EUR 1.370.019 für Entwicklungskosten am Projekt DRS Schottland sowie auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe EUR 984.449 aufgrund neuerer, modernerer Programmierungen gab. Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023
EUR
2022
EUR
Forderungsverluste 427.485 4.320.060
andere Personalkosten 1.099.856 1.941.626
Weiterberechnete Kosten und Leistungen von verbundenen Unternehmen 605.942 1.635.846
IT-Kosten 2.160.751 1.571.350
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten 843.648 1.036.175
Versicherungen und Beiträge 374.987 373.917
Reise- und Entertainmentkosten 380.238 300.081
Währungsverluste 367.342 0
Fahrzeugkosten 145.008 150.568
Marketing 267.886 94.445
Übrige -6.022 81.454
Kommunikation und Bürobedarf 97.840 70.068
Mieten und Nebenkosten 516.724 40.663
7.281.685 11.616.253

7. Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen bestehen aus den Dividendenausschüttungen der Cycleon B.V., Utrecht/Niederlande, in Höhe von EUR 6.844.793 (Vj. EUR 9.000.000).

8. Erträge und Verluste aus Ergebnisabführungsverträgen und Garantiedividende

Es bestehen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge zwischen der Reverse Logistics GmbH und der RLG Systems AG, Galoha Trading GmbH sowie der RLG RENE GmbH (vormals RENE AG).

Im Geschäftsjahr erfolgte die Gewinnübernahme von der RLG Systems AG in Höhe von EUR 3.828.115 (Vj. EUR 4.023.362) sowie von der RLG RENE GmbH in Höhen von EUR 1.293.374 (VJ. EUR 0).

Die Aufwendungen aus Verlustübernahme und Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen enthalten die Verlustübernahme der Galoha Trading GmbH in Höhe von EUR 1.208.320 (Vj. EUR 271.864) sowie Aufwendungen in Höhe von EUR 59.453 (Vj. EUR 62.273) aus Ausgleichszahlungen an die außenstehenden Aktionäre der RLG Systems AG. Die Reverse Logistics GmbH hat die Verpflichtung den außenstehenden Aktionären der RLG Systems AG im Zeitpunkt der ordentlichen Hauptversammlung als angemessenen Ausgleich für die Dauer des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags eine wiederkehrende Geldleistung (Garantiedividende) zu zahlen. Diese Zahlung entfällt bei einem Rückkauf der Aktien vor der Hauptversammlung. Durch Rückkäufe von 6.407 Aktien im Geschäftsjahr 2023 (Vj. 4.385 Aktien) kam es zu Erträgen aus der Auflösung dieser Ausgleichszahlungen in Höhe von EUR 2.820 (Vj. EUR 1.437). Diese werden im Angleich an den Konzernabschluss ebenfalls unter den Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen gezeigt.

Wir verweisen hierzu auf das Kapitel "V.2. Anteilsbesitzliste per 31. Dezember 2023, Nicht beherrschende Anteile".

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen/Erträge

Die Zinserträge und -aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

2023
EUR
2022
EUR
Zinserträge aus verbundenen Unternehmen 728.070 900.578
Sonstige Zinserträge 6.118 462
Summe 734.188 901.040

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

2023 2022
EUR
Zinsen Darlehen Gesellschafter 3.995.008 1.788.059
Zinsen und ähnliche Aufwendungen verbundene Unternehmen 666.278 851.657
Zinsen Darlehen Reconomy Gruppe 1.100.655 191.975
Sonstiges 110 82
Summe 5.762.051 2.831.773

Im Jahr 2023 belaufen sich die Zinsaufwendungen insbesondere gegenüber der MC2 GmbH als Darlehensgeber auf EUR 3.995.008 (Vj. EUR 1.788.059). Weiter fielen Zinsaufwendungen aus einem zusätzlichen Darlehen über EUR 17.700.000 seit Juli 2022 bzw. März 2023 gegenüber der OS Phoenix Bidco Ltd an.

10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Quellensteuer 300.317 289.752
Körperschaftsteuer 0 -51.097
Gewerbesteuer 0 0
Steuern aus Vorjahren -1.995 494
Summe 298.322 239.149

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt lassen sich in folgende Gruppen aufteilen:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Operations und IT 35 29
Vertrieb und Business Development 5 6
Procurement und Qualitätskontrolle 0 0
Personal, Recht- und Finanzwesen, Verwaltung 32 27
Management 1 1
73 63
Auszubildende 0 0
73 63

Zum Bilanzstichtag lag der Mitarbeiterstand bei 73 Mitarbeitern (Vj. 63 Mitarbeiter) und 0 Auszubildenden (Vj. 0 Auszubildende).

2. Anteilsbesitzliste per 31. Dezember 2023

Die Reverse Logistics GmbH hält folgende Beteiligungen:

Beteiligung
%
Eigenkapital zum 31.12.2023
TEUR
Ergebnis für 2023
TEUR
Unmittelbarer Anteilsbesitz
RLG Systems AG Aschheim (Dornach)/Deutschland 98,22 9.310 0
Cycleon B.V., Utrecht/Niederlande 100 10.831 5.950
Galoha Trading GmbH, Aschheim (Dornach)/Deutschland 100 -158 0
RLG Health Care GmbH, Griesheim/Deutschland 100 -4.954 -543
Reverse Logistics Management Consulting (Beijing) Co. Ltd (RLG Logistics (Beijing) Co., Ltd.), Beijing, China 100 9 -26
Reverse Logistics Group Vietnam Company Ltd., Ho Chi Minh City/Vietnam 100 -193 -4
RLG Systems Canada Inc., Toronto/Kanada 100 2.094 895
RLG RENE GmbH, Aschheim (Dornach) / Deutschland 100 1.071 0
RLG Systems India Private Limited (RLG Reverse Logistics India Private Limited), Neu-Delhi/ Indien 100 6.660 893
RLG Asia Pacific Pte. Ltd., Singapore 100 -1.849 -199
Mittelbarer Anteilsbesitz
a) Die RLG Systems AG hat ihrerseits folgende Beteiligungen:
RLG Clearing GmbH, Aschheim (Dornach)/ Deutschland 100 577 0
RLG Systems Italia SRL., Turin/Italien 100 261 19
Consorzio RLG Turin/Italien 79 6 0
Consorzio Relectra Turin/Italien 100 3 0
RLG Systems Schweiz GmbH, Bottighofen/Schweiz 100 307 259
RLG Systems Polska Sp.z.o.o, Warschau/Polen 100 1.307 158
RLG RELECTRA Polska OOSEiE S.A.. Warschau/Polen 100 1.977 298
RLG Repack Polska OO S.A., Warschau/Polen 100 1.052 360
RLG Systems Romania SRL, Bukarest/Rumänien 100 6.449 -47
RLG Waste Management Systems Romania SRL., Bukarest/Rumänien 100 1.074 432
RLG REBAT ROMANIA SRL Bukarest/Rumänien 100 2.223 135
RLG Systems Hungary Kft., Budapest/Ungarn 100 -343 -187
RLG Rebat Hungary Non-Profit Kft., Budapest/Ungarn 100 876 -163
RLG Relectra Hungary Non-Profit Kft., Budapest/Ungarn 100 587 -186
RLG Americas Inc., Iselin, New Jersey/USA 100 -3.899 -1.255
Reverse Logistics Group Colombia S.A.S, Medellin/Colombia 100 56 -31
Reverse Logistics Group Chile S.p.A., Santiago/Chile 100 -100 44
Reverse Logistics Group Argentina S.A.S. Buenos Aires/ Argentina 100 -68 -102
Reverse Logistics Group Peru S.A.C, Lima/Peru 100 550 192
Returns Management Group Mexico S. de R.L. de C.V., Mexico City/ Mexico 100 -195 -26
b) Über andere
Fida & Schüch Transport GmbH, Wien/Österreich 100 772 75
RLG Austria GmbH, Wien, Österreich 100 -476 -481
Cycleon- Recare Uk Ltd., Birmingham/ Großbritannien 100 0 -10
Cycleon- Recare RO.SRL, Bukarest/ Rumänien 100 -2.791 429
Cycleon- Recare CZ s.r.o. Prag/ Tschechische Republik 100 -1.371 -205

Die für die inländischen Tochtergesellschaften angegebenen Werte für Eigenkapital und Ergebnis entsprechen den handelsrechtlichen Werten.

Die für die ausländischen Tochtergesellschaften angegebenen Werte für Eigenkapital und Ergebnis entsprechen den in den IFRS Konzernabschluss einbezogenen Werten.

3. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Die Reverse Logistics GmbH hat für die RLG Health Care GmbH und die Galoha Trading GmbH jeweils eine bis zum 31.05.2024 befristete Patronatserklärung abgegeben. Eine weitere bis zum 30.06.2024 befristete Patronatserklärung wurde für Fida & Schüch Transport GmbH abgegeben. Schließlich wurden noch zwei unbefristete Patronatserklärung für die Reverse Logistics Management Consulting (Beijing) Co., Ltd. und die Cycleon B.V. abgegeben.

Auf Grund der Erfahrungen aus der Vergangenheit und des fortlaufenden Monitorings der Liquiditätssituation der Gesellschaften ist das Risiko einer Inanspruchnahme nach Einschätzung der RLG als äußerst gering anzusehen. Eine Passivierung der Haftungsverhältnisse erscheint somit als nicht geboten.

Weitere Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

4. Sicherheiten

Die Refinanzierung der Gesellschaft wird über eine Bankenfinanzierung der OS Phoenix Bidco Limited, UK, sichergestellt. Die Gesellschaft haftet zusammen mit anderen Gesellschaften des MC Konzerns für Verbindlichkeiten daraus.

Die Besicherung erfolgt durch teilweise Verpfändung der Anteile an Unternehmen im Konsolidierungskreis der MC1 GmbH, der Bankkonten sowie Darlehensforderungen gegenüber Unternehmen im Konsolidierungskreis der MC 1 Gruppe

Weitere Sicherheiten wurden nicht gestellt. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen und Darlehensverträgen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, setzen sich wie folgt zusammen:

davon mit einer Restlaufzeit Gesamtbetrag
bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
31.12.2023
EUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 264.692 3.272.615 3.321.088 6.858.395

Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus dem neuen Mietvertrag für Büroflächen nebst Stellplätzen in Aschheim/Dornach und aus Leasingverträgen. Hierbei sind keine Risiken bekannt.

6. Organe

Geschäftsführung

Patrick Wiedemann, Kaufmann, Amberg b. Buchloe, CEO

Die Gesellschaft macht unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des §286 Abs. 4 HGB keine Angaben.

7. Honoraraufwendungen der Abschlussprüfer

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der MC1 GmbH einbezogen wird.

8. Angaben gemäß § 285 Nr. 14 HGB

Von der Aufstellung eines Konzernabschlusses ist die Reverse Logistics GmbH gemäß § 291 HGB befreit. Sie ist in den Konzernabschluss der MC1 GmbH mit Sitz in Dornach einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird, und die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, sowie den ergänzenden Vorschriften des § 315e Abs. 1 HGB aufstellt. Alle für das laufende Geschäftsjahr verbindlichen Interpretationen des International Financial Reporting Committee (IFRIC) werden für den Konzernabschluss ebenfalls angewendet.

9. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.898.214 auf neue Rechnung vorzutragen.

10. Ausschüttungssperre

Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 9.788.734 (Vj. EUR 2.533.236) ergeben sich grundsätzlich ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. v. § 268 Abs. 8 HGB.

11. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit Kaufvertrag vom 21.02.2024 hat die RLG GmbH sämtliche Anteile an der Sudamin Rohstoff GmbH erworben.

 

Aschheim (Dornach), den 28. März 2024

Patrick Wiedemann, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 (Anlage zum Anhang)

Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchung 31.12.2023
EUR
01.01.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 5.238.791 7.330.475 0 0 12.569.266 2.705.556
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.794.516 67.200 0 0 1.861.715 1.480.265
7.033.306 7.397.675 0 0 14.430.981 4.185.821
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.069.653 299.470 -9.180 0 2.359.943 1.823.422
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 79.834.171 111.147 0 0 79.945.318 200.000
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 300.000 0 -60.000 0 240.000 0
3. Ausleihungen an Gesellschafter 130.669 5.089 0 0 135.758 0
80.264.840 116.236 -60.000 0 80.321.076 200.000
89.367.799 7.813.381 -69.180 0 97.112.000 6.209.243
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Afa der Periode
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 74.977 0 2.780.532 9.788.734 2.533.236
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 101.823 0 1.582.088 279.627 314.251
176.800 0 4.362.620 10.068.361 2.847.486
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 241.662 -8.969 2.056.115 303.828 246.230
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 200.000 79.745.318 79.634.171
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 240.000 300.000
3. Ausleihungen an Gesellschafter 0 0 0 135.758 130.669
0 0 200.000 80.121.076 80.064.840
418.462 -8.969 6.618.736 90.493.265 83.158.556

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Reverse Logistics GmbH, Aschheim (Dornach)

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Reverse Logistics GmbH, Aschheim (Dornach), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB wurde kein Lagebericht aufgestellt. Im Zeitpunkt der Beendigung unserer Abschlussprüfung konnte nicht abschließend beurteilt werden, ob die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB zu Recht in Anspruch genommen worden ist, weil die Voraussetzungen nach § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3, Nr. 4 und Nr. 5 Buchst. c) bis e) HGB ihrer Art nach erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden können. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 28. Juni 2024

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