Verwaltungsgesellschaft Haseläckerweg GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuel Rendler seit 24.10.2025 | Geschäftsführer |
Daniela Petra Rüde seit 31.8.2023 | Prokura |
Kurt Dieter Lüthe seit 16.12.2015 | Geschäftsführer |
Frank Rüde seit 26.8.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 67.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Spritz-Plast GmbHEigenbeteiligung | 32.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.50% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spritz-Plast GmbHLaufenburg BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens in 2023 1. Grundlagen des Unternehmens a. Geschäftsmodell des Unternehmens: Die Spritz-Plast GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen mit 2 Gesellschaftern am Standort in Laufenburg. Die Spritz-Plast GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Abstandhalter, Profile und Schalungszubehör für die Bauindustrie über ein europaweites Händlernetz. Diese Produkte werden im Spritzgussverfahren hergestellt. Kunststoffe werden so weit erhitzt, dass sie sich verflüssigen. Anschließend werden die Thermoplaste mittels einer Schnecke in ein Werkzeug gefüllt, zusammengepresst und abgekühlt. Danach hat sich die gewünschte Form verfestigt und kann entnommen werden. Für diesen Produktionsprozess braucht es eine Anzahl verschiedenster Spritzgussmaschinen, Fachpersonal und als Rohstoff unterschiedliche Arten thermoplastischer Kunststoffe. b. Zweigniederlassungsbericht: Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. c. Ziele und Strategien: Der Spritz-Plast GmbH war es in den letzten Jahren möglich, die Marktanteile im Bereich Schalungszubehör deutlich auszubauen. Dies ist weiterhin ein wesentliches Ziel für die Zukunft, gewonnene Marktanteile zu behaupten und mit neuen Produkten gegenüber Mitbewerbern auszubauen. d. Forschung und Entwicklung: Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Forschung zur technischen Weiterentwicklung und Optimierung von vorhandenen Produkten sowie im Bereich der Entwicklung von Neuprodukten. Weitere Ressourcen wurden für die kontinuierliche Weiterentwicklung und Optimierung der vorhandenen Werkzeuge eingesetzt. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hätte im Jahr 2023 aufgrund der soliden Ausgangslage eigentlich weiterwachsen können. Die Bundesregierung rechnete in ihrem Jahreswirtschaftsbericht im Januar mit einem Plus von 0,2% der Wirtschaftsleistung. Diese Annahme wurde im Spätherbst 2023 auf minus 0,3% korrigiert. Im gesamten Jahresverlauf 2023 war die deutsche Wirtschaft von einer wirtschaftlichen Stagnation, bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Die Inflationsrate belief sich im Dezember 2023 auf 3,7%, gemessen an der Veränderung zum Vormonat. Im Jahresdurchschnitt 2023 haben sich die Verbraucherpreise um 5,9% gegenüber 2022 erhöht, weshalb die Inflationsrate im Jahresverlauf gegenüber 2022 zurückging. Der private Konsum wurde vor allem durch die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiekrise geschwächt. Er nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Der stärkste preisbereinigte Rückgang ist im Bereich der Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte zu verzeichnen. Neben den privaten Haushalten hat auch der Staat seit fast 20 Jahren seine Konsumausgaben um -1,7 % reduziert. Ein weiterer negativer Treiber ist die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft und die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 5% (statistisches Bundesamt). Neben stark steigenden Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen negativ auf den Wohnungsbau aus, sodass lediglich ca. 271.000 Wohneinheiten fertiggestellt wurden. Im Wirtschaftsbau zeigte sich eine zweiteilige Entwicklung. Der Wirtschaftstiefbau hat deutlich positive Tendenzen durch Projekte aus der Mobilitätswende sowie der Energiewende. Dadurch konnte der Wirtschaftstiefbau per September 2023 um ca. 30% kumulativ wachsen. Dem gegenüber hat der Wirtschaftshochbau aufgrund der Zinsentwicklung und der Energiewende deutlich gegenüber dem Vorjahr abgenommen. Ebenfalls negativen Einfluss auf das Baugewerbe ist der anhaltende Fachkräftemangel. Im Jahresdurchschnitt 2023 gaben im Rahmen einer ifo Umfrage 28% der Befragten an, dass ihre Bautätigkeit durch Fachkräftemangel behindert wurde. Die gesamte Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde von insgesamt 45,9 Millionen Erwerbstätigen im Jahr 2023 erbracht. Dies ist ein neuer Höchststand seit der Wiedervereinigung. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamt (Destatis) stieg die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 333.000 Personen (+ 0,7 %). Kunststoffverarbeiter verzeichnen im Jahr 2023 einen Umsatz von insgesamt 72,55 Mrd. Euro. In den Sparten der Kunststoffverarbeitung verzeichneten im Jahr 2023 die Bereiche Bau und Verpackung besonders hohe Rückgänge. Die verarbeitende Menge reduzierte sich um 8,7 %. b. Geschäftsverlauf Trotz der angespannten wirtschaftlichen Entwicklung war die Auftragslage der Spritz-Plast GmbH im Jahr 2023 gut. Der Rückgang in der Bauindustrie führte allerdings dazu, dass ein erhöhter Preiswettbewerb stattfand und somit in einzelnen Produktbereichen Preisrückgänge unumgänglich waren. Die Gesellschaft hat zu keinem Zeitpunkt Kurzarbeit beantragt, noch anderweitige staatliche Hilfen in Anspruch genommen. Durch weitere Ersatzinvestitionen in neue Produktionsmaschinen mit einer höheren Produktivität, sowie zusätzlichen Neumaschinen, konnte die Produktionskapazität im Jahr 2023 gesteigert werden. Der Fokus lag weiterhin im Bereich weiterer Ausbau der Automatisierung, um dem anhaltenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Der Gesellschaft war es im Jahr 2023 außerdem möglich, neue Absatzmärkte zu erschließen und dort neue Kundenverbindungen einzugehen. Bestehende Kundenverbindungen wurden weiterhin intensiviert, um eine höhere Produktdurchdringung zu erreichen. Des Weiteren lag ein Augenmerk auf der Entwicklung von Neuprodukten, deren Implementierung in den automatisierten Produktionsprozess, sowie die Platzierung dieser Neuprodukte in den Kundenportfolios. Unterjährig werden der monatliche Gesamtumsatz und die monatliche BWA als monatliche Vergleichswerte zu den Vorjahreswerten sowie die Analyse der Umsätze der einzelnen Produktgruppen und Kunden als Kontrollinstrument eingesetzt. In Anbetracht der Rahmenbedingungen im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 und der sich stetig veränderten Marktsituationen, ist die Geschäftsleitung mit dem Geschäftsverlauf und dem Ergebnis zufrieden. c. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage: Die Umsätze gingen aufgrund der vorangegangenen Punkte im Geschäftsverlauf gegenüber dem Vorjahr zurück, und beliefen sich im Jahr 2023 auf T€ 24.274. Dies entspricht einem Rückgang von -13,15%. Der Umsatz im europäischen Export ging hierbei um T€ 363 auf T€ 14.873 zurück -2,38%. Den stärksten Rückgang verzeichneten die Inlandsumsätze mit -26,19% auf T€ 9.955. Der betriebliche Rohertrag sank dadurch um -9,18% auf T€ 14.989. Für 2023 konnten wir ein operatives Ergebnis von rund T€ 4.207 erwirtschaften. Die Marktsituation auf dem Beschaffungsmarkt der Rohstoffe hat sich gegenüber dem vorangegangenen Jahr wieder entspannt. Die Verfügbarkeit der einzelnen Rohstoffarten war zu jederzeit in ausreichender Menge gegeben. Die Preise im Einkauf entwickelten sich über den Verlauf des Jahres konstant, moderat rückläufig. Auch im Beschaffungsmarkt der Verbrauchsgüter (Folien, Kartonagen etc.) waren wieder ausreichend Mengen verfügbar, bei gleichzeitigem Preisrückgang. Die Kosten im Energiebereich im Jahr 2023 waren aufgrund von frühzeitigen Kontraktabschlüssen auf vergleichbarem Vorjahresniveau und hatten dadurch weder einen positiven noch negativen Einfluss auf das Jahresergebnis. Ebenso sind die Absatzmärkte seit Jahren durch einen hohen Wettbewerb gekennzeichnet. Im Personalbereich macht sich der Mangel an Facharbeitern weiterhin bemerkbar, dem wir durch die verstärkte Ausbildung von Facharbeitern entgegenwirken. Im Bereich der ungelernten Produktionshelfer haben wir die Personalstärke aufgrund des weiteren Automatisierungsausbaus reduzieren können. Die Spritz-Plast GmbH beschäftigte zum Jahresende 2023 84 Festangestellte, gegenüber 87 Festangestellten zum Jahresende 2022. Durch diesen Rückgang, die damit verbundenen Einsparungen im Bereich Personalaufwand im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022, war es möglich die Personalkosten auf einem angemessenen Lohnniveau zu halten. Zum Stichtag 31.12.2023 betrugen die Personalkosten T€ 4.616,25 gegenüber 2022 mit T€ 4.433,0. Unsere wirtschaftliche Lage zum 31.12.2023 kann als gut bezeichnet werden, vorbehaltlich der zukünftigen nicht abzuschätzenden Auswirkungen in der Baubranche. Der weiterhin anhaltende Rückgang der Bauindustrie, höhere Refinanzierungskosten, sowie deutlich höhere Energiekosten lassen für 2024 erwarten, dass es schwieriger sein wird, die Ertragslage positiv auszubauen. Wechselkursrisiken haben zu keiner Zeit bestanden oder waren vollständig abgesichert. b) Finanzlage: Unsere Finanzlage ist gut. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist beglichen und Forderungen größtenteils innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. In den Vorjahren erwirtschaftete Gewinne sind auch 2023 durch angemessene Gewinnausschüttungen im Unternehmen verblieben. Die Eigenkapitalquote lag zum 31.12.2023 bei 85,79%. Im Jahr 2023 wurden neue Förderanlagen, Spritzgießmaschinen und Trocknungsanlagen in Höhe von T€ 1.285,0 und maschinengebundene Werkzeuge in Höhe von T€ 1.308,0 weitestgehend aus dem laufenden Cashflow finanziert. Fremdkapital wurde nur in geringer Höhe aufgenommen. Der Cashflow 2023 betrug T€ 5.048 bei einem Umsatz von 24.274, einem Material - und Wareneinkauf von T€ 9.662,3 und betrieblichen Kosten ohne Abschreibungen von T€ 8.912,97. c) Vermögenslage: Die kurz- und langfristige Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die bereinigte Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 T€ 21.082,8 und hat sich somit zum Vorjahr 2022 um 15,5% erhöht. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 23,3% erhöht. Die langfristigen Forderungen erhöhten sich nur geringfügig um 2,4% und beliefen sich auf T€ 2.592,4. Somit erhöhte sich das langfristige Vermögen auf insgesamt T€ 9.738,9, was einer Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von +16,8% entspricht. Das kurzfristige Vermögen veränderte sich ebenfalls positiv um 14,5% und betrug zum Stichtag T€ 11.343,9. Der größte Zuwachs war hierbei in der Position der flüssigen Mittel um 23,3% mit T€ 1.397,4. Das Eigenkapital erhöhte sich um 19,2% auf T€ 18.053,3 was einer Eigenkapitalquote von 85,63% entspricht. Die langfristigen Verbindlichkeiten weißen keine nennenswerte Veränderung auf. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betrugen zum 31.12.2023 T€ 2.374,9 und verringerten sich somit um -8,4% gegenüber dem Vorjahr. 3: Prognosebericht Die Entwicklung unseres Unternehmens zum 31.12.2023 kann als weiterhin sehr gut bezeichnet werden. Die von uns fortlaufenden Optimierungen des Energieverbrauchs, der Materialeffizienz, sowie einer deutlichen Fokussierung auf kurzfristige und langfristige Automatisierung der technischen Abläufe, sind wichtige Maßnahmen, um kurzfristige Konjunkturrücksetzer auszugleichen und langfristig ein gesundes und stetiges Wachstum zu generieren. Eine personelle Aufstockung im Bereich der Verwaltung trägt ebenfalls dazu bei, Prozesse weiter zu optimieren und auszubauen. Die positive Entwicklung der Gesellschaft beruht maßgeblich auf einer Stabilisierung und Erholung der Bauwirtschaft. Für das Bauvolumen wird jedoch für das Jahr 2024 real mit einem Rückgang in Höhe von -1,5% gerechnet. Ein weiterer wesentlicher Einflussfaktor für eine positive Entwicklung der Baubranche sind ein Rückgang der Leitzinsen und somit günstigere Finanzierungsmöglichkeiten für private Haushalte und Unternehmensinvestitionen. Das Bauvolumen ging im vergangenen Jahr real weiter zurück und wird in diesem Jahr auch erstmals nominal sinken - Im Wohnungsbau spitzt sich die Lage 2024 weiter zu - Leichte Entspannung ist erst im kommenden Jahr zu erwarten - die Politik sollte für Klarheit bei Förderprogramm sorgen und Umstrukturierung der Bauwirtschaft unterstützen" (Quelle: Pressemitteilung, 10.02.2024, DIW Berlin) Die Unsicherheit im Energiebereich aufgrund hoher Schwankungen der Strompreise im Jahr 2023 ist eine weitere Variable. Positiv zu bewerten ist, dass nach den extremen Preisanstiegen im Jahr 2022, insbesondere ausgelöst durch eine Reduktion und schließlich ein vollständiges Aussetzen der russischen Gasimporte nach Deutschland, die Preise im Jahr 2023 wieder deutlich gesunken sind. Der Wettbewerb mit unseren Konkurrenzanbietern auf nationaler als auch internationaler Ebene wird aller Voraussicht nach auch 2024 weiter hoch sein, was zu einem weiter steigenden Preisdruck führen wird. Die von der Geschäftsleitung zur Steuerung der Gesellschaft herangezogenen Indikatoren (z.B. Umsatzrendite, Cashflow zum Umsatz, Ergebnis vor Zinsen und Steuer, Eigenkapitalquote, Liquidität, Produktionsleistung) wurden im Berichtszeitraum 2023 mehrheitlich erreicht. Gesamtaussage: Unsere wirtschaftliche Lage kann unter Vorbehalt der Auswirkungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als gut bezeichnet werden. Die langfristig angestrebte Zielgröße einer Umsatzrendite von nachhaltig 5% bis 6% hat die Gesellschaft im Jahr 2023 mit 15,04 % deutlich übererfüllt. Für das kommende Geschäftsjahr 2024 ist nach jetzigem Kenntnisstand davon auszugehen, dass die anvisierte Zielgröße ebenfalls wieder erreicht wird. Die Entspannung im Rohstoffbereich der Recyclate, welche im 3. Quartal 2022 einsetzte, verlief im gesamten Berichtsjahr 2023 fort. Die Mengenbeschaffung war deutlich entspannter, bei gleichzeitigem Preisrückgang. Die Produktions- und Beschäftigungsauslastung der Maschinen und Mitarbeiter war im normalen 3-Schichtbetrieb in einer 5 Tage Woche umsetzbar. Zusätzliche Samstagsarbeit war nur zu Spitzenzeiten notwendig. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass wir bei aktueller Auftragslage mit einem 3-Schichtbetrieb bei einer 5 Tagewoche weiterarbeiten können. Der Auftragseingang im ersten Quartal lässt uns vorsichtig optimistisch nach vorne blicken. Innerhalb der Belegschaft herrscht unter den Fachkräften und Produktionshelfern eine geringe Fluktuation und analog 2022 eine gute Stellenbesetzung. Im Berichtszeitraum wurden T€ 1.733,13 in die Erweiterung, die Modernisierung, sowie den Ersatz unserer Produktionsanlagen ausschließlich aus dem erwirtschafteten Cashflow investiert. Um die positive Entwicklung des Unternehmens weiter zu unterstützen, werden wir auch in Zukunft die Kundenbetreuung durch einen eigenen Außendienst betreiben. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik geplant. 4. Risikobericht Währungsrisiken bestehen für die Gesellschaft nicht. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Qualität, Zuverlässigkeit und Präsenz im Handel entgegenwirken. Auf der Beschaffungsseite setzen wir auch 2024 auf unsere langjährigen Partner im In- und Ausland. Wir verfügen über eine große Anzahl an zuverlässigen und qualitätsbewussten Lieferanten. Einfluss auf die Rohstoffpreise werden besonders die Energiekosten als auch die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Europa haben. Allgemeine Risiken wie z.B. Schadensfälle, Personenschäden oder auch Haftungsrisiken werden durch den Abschluss von Versicherungsprodukten ausgeschlossen bzw. eingegrenzt. In einem kontinuierlichen Überprüfungsprozess werden diese stetig aktualisiert und angepasst. Die Liquiditätslage war zum 31.12.2023 sehr gut. Die Gesellschaft verfügt über einen langjährigen und solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle waren die Ausnahme, diesbezüglich müssen wir mit einer Trendwende rechnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Ebenso wie Kundenforderungen und Lieferantenverbindlichkeiten werden die Umsatzentwicklung, die Warenbestände sowie die Geldbewegungen laufend überwacht. 5. Chancenbericht Durch neue Produkte und die Erweiterung der Produktionskapazitäten können neue Märkte und Kunden erschlossen werden. Eine größere Lagerhaltung einzelner Produkte sehen wir ebenfalls als zusätzliche Chance, um unseren Kunden, als auch Neukunden, eine schnelle Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Hierfür stehen für 2024 zusätzliche Investitionen in Planung. Ebenfalls wird weiterhin in die Automatisierung investiert, um zum einen dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, und gleichzeitig personenunabhängig flexibler produzieren zu können.
Laufenburg, den 29.04.2024 gez. Frank Rüde gez. Kurt Lüthe BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang des Jahresabschlusses 2023A. Allgemeine Angaben Die Spritz-Plast GmbH hat ihren Sitz in 79725 Laufenburg und ist unter HRB 630422 im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg eingetragen. Sie erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie der Sondervorschriften des GmbH - Gesetzes aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Bestimmungen. Über die angewandten Bewertungsmethoden berichten wir wie folgt: Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Es kam sowohl die lineare als auch die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Zugänge des Geschäftsjahres 2022 werden generell linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauerschätzungen orientieren sich dabei grundsätzlich an den in den steuerlichen AfA - Tabellen aufgeführten Nutzungsdauern, da diese den Nutzenverbrauch bzw. den Wertverzehr der Anlagen im Allgemeinen zutreffend abbilden. Die Herstellungskosten sind zum handelsrechtlichen Mindestansatz unter Einbeziehung aller aktivierungspflichtigen Beträge ermittelt worden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht eingerechnet. Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet. Umlaufvermögen Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte die Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich auf der Basis gewogener Durchschnittspreise. Die Bewertung erfolgte unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In den Bewertungsansatz wurden nur die direkten Kosten und die handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen kamen nicht in Ansatz. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wurden in angemessener Höhe, Pauschalwertberichtigungen mit 1 % auf Inlands- bzw. 2 % auf Auslandsforderungen des nicht einzelwertberichtigten Netto - Forderungsbestandes gebildet. Passivposten Das im Handelsregister unverändert mit € 102.000,00 ausgewiesene Stammkapital (= gezeichnetes Kapital) wird zum Nominalbetrag bilanziert. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Verwendung der Sterbetafel 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Zum 31.12.2023 ist der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (i.V. 1,78 %) zur Anwendung gelangt. Bei dem Zinssatz handelt es sich aus Vereinfachungsgründen um den nach der Rückabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank für eine Laufzeit von 15 Jahren zum 31.12.2023 angegebenen Zinssatz. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 195,00 (i.V. € 939,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Bewertung der Verpflichtungen wird mit dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwert nach dem modifizierten Teilwertverfahren vorgenommen. Eine jährliche Rentenanpassung ist nicht zu berücksichtigen. Als Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen wird ein Betrag von € 689,00 (i.V. € 762,00) in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angemessen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte zu den Erfüllungsbeträgen. In den Bewertungsansatz wurden nur die Aufwendungen und Erträge einbezogen, die in künftigen Geschäftsjahren anfallen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Verhältnis zum Vorjahr liegen nicht vor. C. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Dauer von zehn Jahren abgeschrieben. Grundlage für diese Schätzung ist lediglich der Bestand der erworbenen Kundenliste und deren Auswirkung auf die operative Tätigkeit. Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 2.592.387,225 (i.V. T€ 2.532,3) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das im Handelsregister ausgewiesene Eigenkapital (=gezeichnetes Kapital) beträgt unverändert € 102.000,00. Die anderen Gewinnrücklagen entwickeln sich wie folgt:
Zum Ende des Geschäftsjahrs bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt € 195,00 (i.V. T€ 0,9). Diese Beträge entfallen in voller Höhe auf den Differenzbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre zum 31.12.2023. Die Pensionsrückstellungen wurden für laufende Leistungen an eine Versorgungsberechtigte gebildet. Die Verpflichtung aus der Pensionszusage ist durch eine Rückdeckungsversicherung gesichert. Diese dient ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung und ist dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen (verpfändet). Diese wurde gem. IDW RH FAB 1.021 i. d. akt. F. nach Anwendung des Passivprimats in Höhe von € 38.385,00 (i.V. T€ 40,7; Zeitwert (= Anschaffungskosten) gemäß Mitteilung der Lebensversicherungsgesellschaften) nach den Bestimmungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der zugrundeliegenden Verpflichtung verrechnet. Der Saldo aus Erträgen des zu verrechnenden Vermögens (€ 2.803,88, i.V. T€ 2,8), den Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung (€ 689,00, i.V. T€ 0,8) und dem einmaligen Bewertungsaufwand gem. IDW RH FAB 1.021 (€ 195,00, i. V. T€ 0,1) beträgt € 1.919,88 (i.V. T€ 1,9). Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung stellt sich wie folgt dar:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. In den Bewertungsansatz wurden unter Berücksichtigung des Bilanzansatzes nur die Aufwendungen und Erträge einbezogen, die im künftigen Geschäftsjahr anfallen. Die sonstigen Rückstellungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und bestehen im Wesentlichen aus solchen für Gewährleistungen mit € 124.000,00 (i.V. T€ 143,0), für Personalaufwendungen in Höhe von € 60.800,00 (i.V. T€ 55,2) und wie im Vorjahr für Kosten des Jahresabschlusses von € 22.300,00 (i. V. T€ 19,3). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von € 315.496,00 (i.V. € 327.282,92) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von € 616.281,58 (i.V. € 470.815,84) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sie sind durch Sicherungsübereignungen besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen wie im Vorjahr dahingehend, dass die Gesellschaft mit € 220.000,00 (i. V. T€ 220,0) gegenüber der Volksbank Hochrhein eG für Verbindlichkeiten eines Gesellschafters haftet. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von € 217.084,00 (i.V. T€ 233,4). Die Verrechnungskonten werden vertragsgemäß verzinst. Sicherungsvereinbarungen bestehen keine. Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Diese Verbindlichkeiten stellen gleichzeitig Gesellschafterverbindlichkeiten im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG dar. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind wie folgt auszuweisen: Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einem durchschnittlichen Monatsbetrag von € 57.325,25 (i.V. T€ 57,3). Die Restlaufzeiten der Verträge sind unverändert unbestimmt. Ein Bestellobligo für Vorratsvermögen besteht in Höhe von € 218.103,38 (i.V. T€ 430,6). D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Periodenfremde Erträge bestehen in Höhe von € 124.312,89 (i. V. unwesentlich). Periodenfremde Aufwendungen bestehen wie im Vorjahr nur in unwesentlicher Höhe. Erträge aus der Währungsumrechnung bestehen in Höhe von € 3,27 (i. V. T€ 0,1). Aufwendungen aus der Währungsumrechnung bestehen in Höhe von € 477,48 (i. V. T€ 0,2). Als Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen wird ein Betrag von € 689,00 (i.V. T€ 0,8) in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen sind in Höhe von € 17.391,73 (i V. T€ 183,6) von dauerhafter Natur. Weitergehende Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht zu machen. E. Sonstige Angaben Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr 2023 bestellt: Frank Rüde, Werkzeugmachermeister, Laufenburg Kurt Lüthe, technischer Geschäftsführer, Bad Säckingen Auf die Angaben nach §§ 285 Nr. 9 HGB wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden durchschnittlich beschäftigt:
Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung:Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 3.707.815,61 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
Laufenburg, den 29.04.2024 Spritz-Plast GmbH gez. Frank Rüde gez. Kurt Lüthe Anlage zum Anhang - Anlagespiegel per 31. Dezember 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkHinweis nach § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB: In dem vorstehenden Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Spritz-Plast GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spritz-Plast GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spritz-Plast GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lauchringen, den 29.04.2024 Treuhand
Hochrhein Revision GmbH
gez. Stefan Schmidle, Wirtschaftsprüfer |
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