WEMAS Baseplates GmbH
Mauerhecke 12, 97539 Wonfurt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Tobias van Bassen seit 12.8.2024 | Prokura |
Marco Linkenheil seit 18.1.2021 | Geschäftsführer |
Stefan Watzlawek seit 25.1.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
WEMAS Holding GmbHEigenbeteiligung | 5.50% |
Sekisui Jushi Corporation | 5.50% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
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Berichtigungsvermerk, hinzugefügt am 28.09.2023: Es handelt sich hier um den "Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021". |
WEMAS TopCo GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021der Firmengruppe WEMAS TopCo GmbH, MünchenAktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021der Firmengruppe WEMAS TopCo GmbH, München
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021Inhaltsverzeichnis I. Allgemeine Erläuterungen zur Rechnungslegung II. Konsolidierung III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze IV. Erläuterungen zur Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Angaben VI. Ergebnisverwendungsvorschlag VII. Konzernabschluss VIII. Nachtragsbericht I. Allgemeine Erläuterungen zur Rechnungslegung Die WEMAS TopCo GmbH mit Sitz in München, Geschäftsanschrift: Edisonstr. 20, 33334 Gütersloh, ist in das Amtsgericht München (HRB 235594) eingetragen. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches nach den Vorschriften der §§ 290ff. HGB und auf Basis der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgte in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in Anwendung des § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen sämtliche Angaben in Tausend Euro (kurz: TEUR). Angaben die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Das Konzernberichtsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember. II. Konsolidierung 1. Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis besteht neben der WEMAS TopCo GmbH aus den folgenden Gesellschaften:
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften WEMAS AcquiCo GmbH, WEMAS Holding GmbH, WEMAS Absperrtechnik GmbH und Landwehr GmbH nehmen die Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB im Hinblick auf Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch. Aufgrund der besonderen gesetzlichen Regelung des EEG wurde bei der WEMAS Baseplates GmbH als stromkostenintensives Unternehmen eine gesetzliche Abschlussprüfung gem. § 316 ff. HGB durchgeführt, gleichwohl hat die WEMAS Baseplates GmbH im Hinblick auf die Offenlegung des Jahresabschlusses die Möglichkeit, die Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch zu nehmen. 2. Grundlagen des Konzernabschlusses und Konsolidierungsmethoden Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bilanzieren zum Stichtag 31. Dezember. Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Danach werden die konsolidierungspflichtigen Anteile mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet, das dem beizulegenden Wert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten im Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder zum späteren Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entspricht. Übersteigt der Beteiligungsansatz das entsprechende anteilige Eigenkapital der Tochterunternehmen, so werden sich ergebende aktivische Unterschiedsbeträge als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen gemäß § 303 HGB zwischen einbezogenen Unternehmen eliminiert. Im Rahmen der Steuerabgrenzung werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten latente Steuern ermittelt. Als temporäre Differenzen werden alle Differenzen eingeordnet, die nicht permanent sind. Darüber hinaus werden latente Steuern auf erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen abgegrenzt, soweit sie sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen. Für die Bewertung werden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. 3. Deutsche Rechnungslegungsstandards (DRS) Soweit die DRS über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende zusätzliche Angaben fordern, wurden diese grundsätzlich beachtet. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen auf Basis der für das Mutterunternehmen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus wurden die für das Mutterunternehmen geltenden ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wird in analoger Anwendung der steuerlichen Regelung in § 6 Abs. 2 EStG die Sofortabschreibung gewählt. Es werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten, die mit dem gleitenden Durchschnittspreis ermittelt wurden, oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten gem. § 255 HGB bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die grundsätzlich zum Nennwert bilanziert werden, wurde zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Forderungsbestand gebildet. Allen bereits erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die übrigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Die Bewertung latenter Steuern auf temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von rund 30 %. Das Wahlrecht zur Aktivierung bestehender Aktivüberhänge nach Saldierung von aktiven und passiven latenten Steuern wurde weder auf Einzelabschlussebene der einbezogenen Unternehmen noch im Konzernabschluss in Anspruch genommen. Temporäre Differenzen aus Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der beizulegende Wert der Pensionsverpflichtungen wurde auf Basis des finanzmathematischen Gutachtens von uns ermittelt und bewertet. Die Fortschreibung der Rückstellung basiert auf den im Geschäftsjahr der Rückdeckungsversicherung zugeführten Beträgen und dem Abzinsungssatz in Höhe von 1,87 % (i. Vj.: 2,30 %). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln "2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Geschäftsjahr 2021 wurde der Rechnungszinssatz für die handelsrechtliche Rückstellungsberechnung der Pensionsrückstellungen erneut auf Basis einer 10-jährigen Durchschnittsbildung ermittelt. Der auf Basis einer 7-jährigen Durchschnittsbildung anzusetzende Vergleichszinssatz beträgt 1,35 % (i. Vj.: 1,60 %) und führt zu einem gemäß § 253 Abs. 6 HGB zu benennenden Unterschiedsbetrag / Fehlbetrag zum 31. Dezember 2021 in Höhe von insgesamt TEUR 55. Für Kapitalgesellschaften unterliegt dieser Betrag einer Ausschüttungssperre. Die Steuerrückstellungen wurden für die noch nicht veranlagten Steuern des Berichtsjahres gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet worden. IV.Erläuterungen zur Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten enthalten die im Rahmen des Unternehmenserwerbs der Tochtergesellschaften erworbene und im Rahmen der Kaufpreisallokation aktivierte Kundenliste auf die Bestandskunden der WEMAS Absperrtechnik GmbH in Höhe von TEUR 29.593, welche über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben wird. Hieraus ergibt sich ein Buchwert zum 31. Dezember 2021 von TEUR 21.373 (Vorjahr: TEUR 23.346). Der sich in 2017 im Rahmen der Kapitalkonsolidierung ergebende verbleibende aktivische Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert auf der Aktivseite ausgewiesen und über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Somit ergibt sich zum 31. Dezember 2021 ein Buchwert von TEUR 24.272 (Vorjahr: TEUR 28.468). Die Nutzungsdauereinschätzungen der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgten unter Zugrundelegung historischer Erfahrungswerte hinsichtlich der Dauer der Produktlebenszyklen. Darüber hinaus wurde der Beteiligungsbuchwert der WEMAS Holding GmbH an der Landwehr GmbH zum 31. Dezember 2021 um TEUR 3.550 außerplanmäßig abgeschrieben. Mit dieser Abschreibung wurde der Beteiligungswert auf den zukünftigen Verkaufspreis der Landwehr GmbH reduziert. Der verbleibende auf die Landwehr GmbH entfallende Anteil am Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 1.370 wurde im Konzernabschluss dementsprechend vollständig abgeschrieben. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält nach § 250 Abs. 3 HGB abgegrenzte Unterschiedsbeträge (TEUR 283; Vorjahr: TEUR 501) zwischen dem Ausgabe- und dem Erfüllungsbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Posten wird entsprechend der Laufzeit der zugrundeliegenden Verbindlichkeiten aufgelöst. Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 und die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von TEUR 7.822 entsprechen - wie im Vorjahr - den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 2.929 (Vorjahr: TEUR 1.979) setzen sich im Wesentlichen mit TEUR 1.382 (Vorjahr: TEUR 862) aus Rückstellungen für Bonusverpflichtungen gegenüber Kunden und Verbänden, mit TEUR 638 (Vorjahr: TEUR 484) aus Rückstellungen für Personalverpflichtungen und mit TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 128) aus Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten zusammen. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2021 in Höhe von TEUR 87.517 gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 31.803 sind durch Grundschulden auf konzerneigenem Grundvermögen, Verpfändung von Forderungen, Sicherungsübereignungen von beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens sowie Warenbeständen abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren vollständig aus Darlehensverpflichtungen. Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 6.317 (Vorjahr: TEUR 6.954) sind in voller Höhe den immateriellen Vermögensgegenständen zuzuordnen und werden entsprechend der Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände aufgelöst. Im Geschäftsjahr 2021 ergab sich Auflösung von TEUR 637. Die Umsatzerlöse nach Regionen verteilen sich wie folgt:
V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte und sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB entfallen auf Miet-, Pacht- und Leasingverträge mit Restlaufzeiten bis zu 108 Monaten. Diese tragen zur Verringerung der Kapitalbindung der Konzerngesellschaften bei. Daraus ergeben sich zukünftig folgende finanzielle Verpflichtungen:
Haftungsverhältnisse Es bestehen Mietbürgschaften für langfristige Mietverhältnisse in Höhe von TEUR 84. Zudem noch eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von TEUR 75 Mitarbeiterzahlen Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB betrug im Geschäftsjahr 2021 160 , davon 54,75 Angestellte und 105,25 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 198 Mitarbeiter). Geschäftsführung Mitglied des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens ist:
Die Geschäftsführung ist einzelvertretungsberechtigt und nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB ist gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 HGB unterblieben. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 68) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens von EUR 3.079.065,51 auf neue Rechnung vorzutragen. VII. Konzernabschluss Der Konzernabschluss umfasst die WEMAS TopCo GmbH und deren Tochtergesellschaft (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. VIII. Nachtragsbericht Zum 06.05.2022 wurden 100% der Geschäftsanteile der Landwehr GmbH zu einem Kaufpreis von T€ 450 veräußert. Die anhaltende Coronavirus-Pandemie verändert auch über 2021 hinaus die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Des Weiteren zieht der am 24. Februar 2022 begonnene Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine weitgreifende Konsequenzen rechtlicher Art in Gestalt von EU-Sanktionen sowie wirtschaftlicher Art in Gestalt von steigenden Rohstoffpreisen nach sich. Dies wird sich auch weiterhin auf die Ertragslage der WEMAS-Gruppe auswirken und zu Abweichungen von Planungen führen. Für weitere Ausführungen verweisen wir auf unseren Konzernlagebericht.
München, den 02. August 2022 Jochen Lütkemeyer Anlagenspiegel
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Eigenkapitalspiegel der WEMAS TopCo GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021
München, den 02. August 2022 Jochen Lütkemeyer Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021der Firmengruppe WEMAS TopCo GmbH, München1. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 1.1. Allgemeine, gesellschaftsrechtliche und handelsrechtliche Grundlagen Die WEMAS-Gruppe ist Anbieter für integrierte und zertifizierte Lösungen der Straßenabsperrtechnik sowie Beschilderungen. Das Produktspektrum umfasst insbesondere Absperrbaken, Absturzsicherungen, Leuchten, Fußplatten Leitkegel sowie Verkehrszeichen und Straßenbeschilderungen. Darüber hinaus stellt die WEMAS-Gruppe weitere Produkte wie z.B. Mörtelwannen, Schutzvorrichtungen für den Logistikbereich sowie Artikel für den Pferdereitsport her. Der WEMAS TopCo Konzern wurde durch mittelbaren Kauf des WEMAS Holding Konzerns mit Wirkung zum 25.10.2017 geschaffen. 1.2. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2021 (preisbereinigt) um 2,7 Prozent höher als im Jahr 2020. Die andauernde Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe, welche noch weiter durch die Ukraine-Krise verschärft wurden, sorgen dafür, dass die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, ist das BIP 2021 noch um 2,0 Prozent niedriger. Mit 143,5 Milliarden Euro in 2021 nach 143 Milliarden Euro in 2020 (nominal +0,5 Prozent), lassen die hohen Auftragsbestände Raum für eine Umsatzsteigerung auf 151 Milliarden Euro in 2022, was einer Steigerung um nominal 5,5 Prozent entspricht, dieser Ausblick wurde in erster Linie durch den Lieferengpass von Rohstoffen aufgrund der Ukraine Krise und den Pandemie Nachwirkungen gedämpft. 1.3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Gesamtumsatz des WEMAS TopCo Konzerns betrug im Gesamtjahr 2021 45,23 Mio. € (Vorjahr 43,08 Mio. €). Im Geschäftsjahr 2020 wurden die Gerding GmbH und MIS GmbH jeweils bis zur Veräußerung zum 30. April 2020 in den Konzernabschluss 2020 mit einbezogen, was die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen einschränkt. Die Umsatzentwicklung in 2021 konnte vor allem in den Quartalen 2 und 3 die Erwartungen erfüllen. 1.4. Wertschöpfungskette Im Rahmen der Optimierungen der Wertschöpfungsketten wurde in 2019 eine Gesellschaft in Wonfurt, WEMAS Baseplates GmbH, aus Eigenmitteln zur Übernahme der Fertigung der Fußplatten aus der WEMAS Absperrtechnik GmbH gegründet. Durch Investitionen in die Fertigungsabläufe wurden zudem die Wertschöpfungsketten in der WEMAS Absperrtechnik GmbH kontinuierlich weiter verbessert. Die Wemas Baseplates GmbH ist seit dem 2. Halbjahr 2020 produktiv. 1.5. Entwicklung des Beschaffungsmarkts Die Entwicklung war nicht nur zwischen den Warengruppen, sondern auch innerhalb einzelner Warengruppen stark unterschiedlich. Insgesamt konnte durch effizientes Beschaffungsmanagement die Preise teilweise stabil gehalten werden. Durch Jahresverträge in den wichtigsten Warengruppen, konnte die Warenversorgung stets zu kalkulierten Preisen sichergestellt werden. Jedoch ist in 2022 mit einer deutlichen Erhöhung zu rechnen. 2. Lage der Gesellschaft Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 45.234 (Vorjahr TEUR 43.078) erzielt werden. Der Rohertrag (Umsatzerlöse, die sonstigen betrieblichen Erträge und Bestandsveränderungen abzüglich Materialaufwand) betrug TEUR 24.589 (Vorjahr TEUR 23.338). Die Personalkosten beliefen sich auf TEUR 8.073 (Vorjahr TEUR 8.154) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 7.992 (Vorjahr TEUR 12.351). Dies führte zu einem EBITDA in Höhe von TEUR 8.509 (Vorjahr TEUR 2.832). Die Reduzierung im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendung ist insbesondere auf die im Jahr 2020 durchgeführte Entkonsolidierung der Gerding GmbH sowie der MIS GmbH zurückzuführen. Durch die Abschreibungen in Höhe von TEUR 9.323 (Vorjahr TEUR 8.839) und einem Finanzergebnis in Höhe von netto TEUR 5.121 (Vorjahr netto TEUR 5.162) ergab sich ein Konzernergebnis (vor anderen Gesellschaftern zustehenden Ergebnisanteilen) von TEUR -6.691 (Vorjahr TEUR -11.751). Die Erhöhung bei den Abschreibungen liegt an der außerplanmäßigen Abschreibung des auf die Landwehr GmbH entfallenden Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von T€ 1.370. Die Bilanzsumme des Konzerns beträgt TEUR 76.506 (Vorjahr TEUR 84.037). Dabei belaufen sich die immateriellen Vermögengegenstände auf TEUR 46.138 (Vorjahr TEUR 53.798) sowie das Sachanlagevermögen auf TEUR 16.657 (Vorjahr TEUR 13.957) und die Vorräte auf TEUR 8.522 (Vorjahr TEUR 6.989). Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens an der Konzernbilanzsumme liegt bei 82,3 % (Vorjahr 80,8 %). Im Geschäftsjahr 2021 wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von T€ 21.433 ausgewiesen (Vorjahr TEUR 14.755). Dieser ist auf das wiederholt negative Konzernergebnis zurückzuführen, welches insbesondere aus der Abschreibung der aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte und Kundenlisten aus der Kapitalkonsolidierung der WEMAS Absperrtechnik GmbH und der Landwehr GmbH resultiert. Sämtliche einbezogenen Tochterunternehmen und insbesondere die Muttergesellschaft sind mit ausreichend Eigenkapital ausgestattet. Die Zahlungsfähigkeit war stets gesichert. Das Finanzmanagement ist so ausgerichtet, dass Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele, wenn möglich unter Ausnutzung der Skontofristen, beglichen werden und Forderungen größtenteils innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war im Geschäftsjahr positiv bei TEUR 6.419. Der Finanzmittelbestand lag zum 31. Dezember 2021 bei TEUR 1.696 (Vorjahr TEUR 6.257). Die lang- und mittelfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 37,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr 36,6 %), die kurzfristigen restlichen Verbindlichkeiten 12,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr 13,3 %). Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Unter Einbeziehung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt die Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals 41,5 % (Vorjahr 41,3 %). Der Konzern finanziert den gewöhnlichen Geschäftsbetrieb sowohl aus eigenen Mitteln als auch durch rollierende, fest vereinbarte Finanzierungen und bereitstehende Kreditlinien. Langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert oder geleast. Insgesamt ist trotz des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags nicht von einer Bestandsgefährdung auszugehen, da die Muttergesellschaft und sämtliche einbezogene Tochtergesellschaften über eine ausreichende Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung verfügen. Die Mitarbeiterzahl im Jahr 2021 lag bei durchschnittlich 160 (Vorjahr 198) und wurde temporär durch Zeitarbeitskräfte in der Hochlastphase verstärkt. 3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung • Marktbezogene Chancen und Risiken Aufgrund der breitgefächerten, auf mehrere Absatzkanäle sowie Vertriebsregionen verteilten Kundenstruktur, bestehen keine marktgerichteten Risikocluster. Auch ist der Anteil des Exportgeschäftes auf das geografische Europa begrenzt, sodass sich etwaige weltwirtschaftliche Krisen nur in einer abgemilderten Form bemerkbar machen würden. Der Auftragsbestand der Bauwirtschaft und die bereits beschlossenen Fördermaßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur (siehe hierzu auch der Beschluss des deutschen Bundestags vom 2. Dezember 2016, bzgl. der Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030), lassen auf jeden Fall im nationalen Geschäft optimistisch in die Zukunft schauen. Durch die Stabilisierung der relevanten europäischen Auslandsmärkte und die stabilen bzw. sogar steigenden Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur werden gute Möglichkeiten für weiteres Umsatzwachstum in der Vertriebsregion International gesehen. • Chancen und Risiken auf der Beschaffungsseite Unklar bleibt die weitere Preisentwicklung auf der Beschaffungsseite und hier insbesondere bei den Granulaten wie auch beim Stahl und Batterien. Wenngleich auch die Bezugsquellen auf eine breitere Basis am weltweiten Beschaffungsmarkt ausgerichtet wurden, sind Versorgungsabrisse unwahrscheinlicher geworden, jedoch träfen starke Volatilität und Preissprünge das Betriebsergebnis. Aufgrund der Ukraine Krise und den Nachwirkungen der Covid 19 Pandemie wird sich der Beschaffungsmarkt nur schleppend erholen, als Gegenmaßnahme wurden neue Bezugsquellen identifiziert. • Finanzrisiken Geschäftsaktivitäten in Fremdwährungen werden nur selten eingegangen (insbesondere in US-Dollar) und liegen derzeit nur in geringfügigem Umfang vor. Die Währungskursentwicklung unterliegt einem permanenten Monitoring und kurzzeitig bestehende Risiken werden durch Termingeschäfte gesichert. Die positive Liquiditätslage lässt keine Engpässe erwarten. Der Konzern verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahmen, u.a. auch deshalb, weil ca. die Hälfte des Umsatzes über Einkaufsverbände abgewickelt werden. Das Forderungsausfallrisiko wird durch das konsequente Einholen von Bonitätsauskünften, das Setzen von Kreditlimits sowie ein aktives Debitorenmanagement einschließlich Mahnwesen und offensiven Inkassos reduziert. Gleichwohl können einzelne, ggf. auch größere Ausfälle von Kundenforderungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Daher wurde eine Warenkreditversicherung abgeschlossen. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt, Möglichkeiten zum kostengünstigeren Umschulden sind vorhanden. Langfristig finanziert sich der Konzern über Bankkredite bei zwei Geschäftsbanken, zu denen langfristige Geschäftsbeziehungen bestehen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine sehr konservative Anlage- und Finanzpolitik. • Sonstige Risiken In Bezug auf das Geschäftsjahr 2022 bestehen in der wie oben erwähnt die größten Risiken in den COVID -19 Pandemie Nachwirkungen am Beschaffungsmarkt, wie auch der Einfluss der Ukraine-Krise auf den Beschaffungsmarkt. Darüberhinausgehende Risiken sind in Bezug auf das Geschäftsjahr 2022 nicht erkennbar. 4. Voraussichtliche Entwicklung Sowohl zur weiteren Verbesserung der Marktstellung als auch zur Optimierung der Kostenposition wurden zum Jahresende mehrere Projekte initiiert. Auf dieser Basis werden auch 2022 ehrgeizige Ziele verfolgt, sodass ein moderat steigender Umsatz für das kommende Geschäftsjahr, verglichen mit dem Umsatz des WEMAS TopCo-Konzerns im Kalenderjahr 2021 (bereinigt um die Landwehr GmbH), erwartet wird. Das Jahresergebnis wird sich gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich leicht verbessern. 5. Forschung und Entwicklung Im Strategiefeld Innovationsmanagement sind bereits Festlegungen zur Weiterentwicklung des Produktportfolios als auch vor allem in neue Fertigungstechnologien getroffen und budgetiert worden. 6. Zweigniederlassungen WEMAS betreibt seit 2015 keine Zweigniederlassungen mehr. Die Standorte, welche mit einem langfristigen Mietvertrag bis 2026 angemietet sind, sind langfristig untervermietet.
München, den 31. Juli 2022 Jochen Lütkemeyer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WEMAS TopCo GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der WEMAS TopCo GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Eigenkapitalspiegel und der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der WEMAS TopCo GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 02. August 2022 Westerfelhaus
Audit GmbH
Michael Rogalski, Wirtschaftsprüfer ppa. Tobias Bathe, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2021der Firma WEMAS TopCo GmbH, GüterslohAktiva
Passiva
Feststellung des Jahresabschlusses: Die Gesellschafterversammlung der WEMAS TopCo GmbH, Gütersloh, hat den Jahresabschluss auf den 31.12.2021 am 02. August 2022 festgestellt. |
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