KLZ Vertriebs GmbH
Raiffeisenstraße 22, 73630 Remshalden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Dieter Mintel seit 21.1.2025 | Geschäftsführer |
Michael Benjamin Bodemer seit 21.1.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KLZ Vertriebs GmbHWeilheim i.OBJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023KLZ Vertriebs GmbH, Weilheim i.OBI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens 1. Allgemeine Angaben Die KLZ Vertriebs GmbH hat Ihren Sitz in Weilheim i.Obb. und ist eingetragen in das Handelsregister München (HRB Nr. 243311). Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn-und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. 2. Grundlagen des Unternehmens Die KLZ Vertriebs GmbH ist seit vielen Jahren als Importeur von Energiekabeln auf dem deutschen, österreichischen und niederländischen Markt tätig. Das Angebotsportfolio umfasst Nieder ,- Mittel ,- und Hochspannungskabel. Als wesentliche Kundensegmente betreut die KLZ Vertriebs GmbH Großkunden aus dem Bereich der erneuerbaren Energien (EPC's, Tiefbauer, Ingenieurbüros), Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen sowie den Elektrogroßhandel und Kabelgroßhändler. Die KLZ Vertriebs GmbH importiert o.g. Produkte aus der Türkei, Ägypten, Bosnien-Herzegowina, Belarus und Kroatien. Alle Kabelhersteller aus den genannten Ländern haben die Zulassungen gem. den länderspezifischen Zertifizierungsinstituten (VDE, NEN) und sind zertifiziert nach den aktuellen ISO-Vorschriften (9001, 14001). Die KLZ Vertriebs GmbH führt regelmäßig in den Produktionsstandorten technische Audits in Zusammenarbeit mit den Großkunden durch. Die Verwaltungsstruktur ist dezentral aufgebaut. In Weilheim werden alle zentralen Dienste (Finanzbuchhaltung, Controlling, allgemeine Verwaltungsaufgaben etc.) durchgeführt, die vertrieblichen Aufgaben (Angebots-, Auftragsbearbeitung, Logistik) werden in den Büros in Bergisch-Gladbach, Remshalden sowie Büros in Tschechien bearbeitet. Die Logistikdienstleistungen (Baustellenbelieferungen, Rückholung von Leertrommeln usw.) werden zentral von Dienstleistern im Namen der KLZ Vertriebs GmbH ausgeführt. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen betreibt branchenbedingt keine Produktentwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Branche, Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland, Österreich und den Niederlanden war im Jahr 2023 geprägt von Folgen des Kriegs in der Ukraine. Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Energie und chemische Rohstoffe (Polyethylene), Leitmaterialien (Kupfer und Aluminium), steigende Zinsen sowie Wechselkursschwankungen. Preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 in eine Rezession gerutscht. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen für die Kabelindustrie (Kabelproduzenten, Kabelhändler usw.) sind im Jahr 2023 durch die von den Gesetzgebern (EU-Gesetze, nationale Gesetze) mehr als positiv zu sehen. Weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz. Dazu soll der Anteil der Windenergie und Solarenergie am Energiemix signifikant erhöht und das Stromnetz erneuert, ausgebaut und verbessert werden, um die an den Küsten oder auf See erzeugte elektrische Energie aus dem Norden zu den Verbrauchern im Süden zu transportieren. Zusätzlich soll der Anteil der Elektrofahrzeuge signifikant erhöht werden, um den Verbrauch fossiler Energie für den Individualverkehr zu reduzieren. Im mehrfach novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu garantierten Vergütungen für die Erzeuger geregelt. Die notwendigen Ausbauziele (Netto-Zubau für EEG Zielpfad) besagen, dass es zu einer Verdreifachung zukünftig benötigter Wind-an Land-Zubaus sowie Photovoltaik-Zubau zwingend kommen muss, um die EEG-Ausbauziele bis 2035 zu erreichen. Die Kapazitäten der europäischen Kabelindustrie reichen für diese Ausbauziele bei weitem nicht aus, sodass zusätzliche Kapazitäten von Kabelherstellern aus Drittländern benötigt werden. Die KLZ Vertriebs GmbH hat mit großen Kabelherstellern aus Drittländern langfristige Verträge abgeschlossen, die einen wesentlichen Beitrag zum Abbau der Kapazitätsengpässe beitragen. Geschäftsverlauf Nachdem im Jahr 2022 der Turnaround erfolgreich gemeistert wurde, galt es im Jahr 2023 den Wachstumskurs fortzusetzen um eine stabile Ergebnislage zu erreichen. Aufgrund der gesetzgeberischen Rahmenbedingungen und der hohen Nachfrage unserer Kunden konnten wir 2023 erneut deutlich positiv abschließen und die KLZ Vertriebs GmbH ihre stabile Ergebnislage bestätigen. 2. Ertragslage Die KLZ Vertriebs GmbH erzielte für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresumsatz in Höhe von 88.796.225,67 € (Vorjahr 67.803.348,06 €). Hiervon entfielen 86.300.000 € auf das Kerngeschäft Handel und rund 1,05 Mio. EUR auf die Vermittlung von Geschäften über unsere Handelsvertreterverträge. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen begründet durch einen Zuwachs im Bereich des Kundenkreises erneuerbare Energien, die Belieferung niederländischer Energieversorger, namhaften Kabelhändlern und positiven Preiseffekten. Die Kabelbranche, damit auch die KLZ Vertriebs GmbH, ist von den gesetzgeberischen Vorgaben (EEG und EU-Vorschriften) unmittelbar betroffen und konnte sich im Energiekabel-Markt durch strategische Partnerschaften eine sehr gute Marktposition erarbeiten. Die Rohertragsmarge konnte aufgrund von Preiseffekten und Bottlenecks bei den traditionellen Herstellern (lange Lieferzeiten) im Vergleich zum Vorjahr um 132,92 % stark verbessert werden. Der interne Personalaufwand musste aufgrund der stark gestiegenen Auftragslage von 1.006 Mio. € im Jahr 2022 auf 1.759 Mio. € (Zuwachs 74,85 %) durch die Rekrutierung von 3 neuen Mitarbeitern erhöht werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen insbesondere auf Grund des erhöhten Auftragseingangs (zusätzliche Logistikkosten, Zollabwicklungskosten, Lagerkosten etc.) von 1.476.254 € im Jahr 2022 auf insgesamt 2.143.969 € im Jahr 2023. Insgesamt konnte die KLZ Vertriebs GmbH das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 2.928.359 Mio. € (Vorjahr 1,293 Mio. €) abschließen. 3. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln zum 31.12.2023 betrug 6.295.405 €. Wie bereits in den Vorperioden hält das Unternehmen stets ausreichende liquide Mittel vor, um alle betriebsbedingten Investitionen permanent finanzieren zu können. Grundsätzlich finanziert das Unternehmen die laufenden Betriebsausgaben aus dem laufenden Cashflow. Für Finanzierungsspitzen bestehen bei Banken Kreditlinien in Höhe von 3 Mio. EUR (Vorjahr 1 Mio. EUR). Diese wurden anlassbezogen im Geschäftsjahr zu keiner Zeit in Anspruch genommen. Im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen im operativen Geschäft wird die Liquiditätssituation stetig verbessert, wobei stets im Rahmen unseres Controllings auf Einsparpotentiale geachtet wird. Der Cashflow für das laufende Geschäftsjahr 2024 beläuft sich auf ca. 7 Mio. EUR. Rückwirkend betrachtet konnte die KLZ Vertriebs GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 sämtliche Zahlungsverpflichtungen ohne die Aufnahme von Fremdkapital finanzieren. Das Eigenkapital der KLZ Vertriebs GmbH erhöhte sich für das Geschäftsjahr 2023 auf 1.648.915 € gegenüber 1.226.327 € aus dem Jahr 2022. 4. Vermögenslage Das Gesamtvermögen der KLZ Vertriebs GmbH zum Bilanzstichtag 31.12.2023 betrug 11.518.336 €. Die Räumlichkeiten in Weilheim sind gemietet, aufgrund des Geschäftsmodells der KLZ Vertriebs GmbH wird kein umfangreiches Anlagevermögen benötigt. Der Anteil der Forderungen aus Lieferung und Leistungen betrug zum Bilanzstichtag 3.075.010 € (Vorjahr: 5.556.539 €), was einer Reduzierung von 44,7 % entspricht. Der Forderungsbestand konnte aufgrund eines guten Debitorenmanagements trotz gestiegener Umsatzerlöse abgebaut werden. Das Eigenkapital beträgt 14,3% (VJ 5,9%) der Bilanzsumme. Der Anstieg ist der erfolgreichen Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres geschuldet. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erachten wir als stabil, beobachten jedoch die generellen Kostensteigerungen kritisch. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz, der Rohertrag und Cash-Flow-Größen. Wir konnten das Jahr 2023 mit einem Umsatzwachstum von ca. 31,0 % schließen. Der Rohertrag lag mit 132,92 % signifikant über dem Vorjahr. Dabei wurde ein Jahresüberschuss von 2.928.359 € (Vj. 1.293.213 €) erzielt. Unsere Erwartungen haben sich im Geschäftsjahr somit mehr als erfüllt. Der Brutto-Cash-Flow als Betriebsergebnis vor Abzug von Abschreibungen, Leasing-, Miet- und Pachtaufwand sowie Zinsen und Ertragsteuern beläuft sich auf 6.241.308 € und ist gegenüber dem Vorjahr um 3.899.404 € gestiegen. Unser investiver Aufwand (Miete, Pacht und Leasing ohne Zinsanteil) zzgl. der Netto-Investitionen in das Anlagevermögen wurde vollständig durch den betrieblichen Überschuss (Innenfinanzierung) gedeckt. Unser Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) hat sich entsprechend von 928.798 € auf 1.257.114 € erhöht. Zusammenfassend hat die KLZ Vertriebs GmbH die sehr gute Ausgangslage genutzt, um sehr stabile Erträge zu erwirtschaften. 6. Gesamtaussage Den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 beurteilen wir im Hinblick auf unsere Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage als positiv. III. Prognose -, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Wir gehen davon aus, dass wir 2024 unsere Ziele erfolgreich umsetzen werden und rechnen mit einer Steigerung des Umsatzes auf einen Wert von 90 Mio. EUR. Insbesondere soll die Steigerung durch den Ausbau der Direktkunden, der Margenoptimierung und einer leichten Reduzierung der Fixkosten erreicht werden. Weiter erwarten wir für 2024 einen Rohertrag von ca. 6 Mio. EUR, was einer Steigerung gegenüber 2023 von ca. 22 % bedeuten würde. Auf Basis der genannten Annahmen gehen wir von einer erneuten Steigerung unseres Ergebnisses nach Steuern in dem Bereich zwischen 3,4 Mio. EUR - 3,6 Mio. EUR aus. Wir gehen auch weiterhin davon aus, dass die Finanzlage der Gesellschaft während des Prognosezeitraums 2024 sehr stabil bleiben wird und die KLZ Vertriebs GmbH ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht erfüllen kann. 2. Chancenbericht Der Bedarf an Energiekabeln wird in den nächsten Jahren signifikant steigen. Der Koalitionsvertrag der Ampel hat den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen und umgesetzt, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) reformiert und wird von 2030 - 2038 komplett aus der Kohleverstromung aussteigen. Die Genehmigungsverfahren für die erneuerbaren Energien Wind und Solar sollen beschleunigt werden. Die Ausbauziele gem. Bundesnetzagentur werden zu einer Verdoppelung bzw. Verdreifachung der derzeitigen Kabelbedarfe führen. Die KLZ Vertriebs GmbH als unabhängiger Importeur von Energiekabeln hat sich rechtzeitig große Kapazitäten gesichert und wird weitere Hersteller für den zentraleuropäischen Markt Marktreif machen. Die bereits ersichtlichen Erfolge des erweiterten Kundenportfolios und die stabile Gesamtausrichtung der KLZ Vertriebs GmbH werden weiterhin unsere Aktivitäten lenken. Die KLZ Vertriebs GmbH wird sich mittelfristig personell noch breiter aufstellen, sodass wir den Belangen unserer Kunden gerecht werden können. Im August 2024 hat die KLZ Vertriebs GmbH im Rahmen einer europäischen Ausschreibung des 2. größten Energieversorgers aus den Niederlanden, der Fa. Enexis einen 8-Jahresvertrag in der Größenordnung von 85 Mio. € gewonnen für den Bereich "Lieferung von Mittelspannungskabeln". 3. Risikobericht Das Risikomanagement ist ein Bestandteil des unternehmerischen Handelns der KLZ Vertriebs GmbH (SWOT-Analyse). Konjunkturelle Einflüsse sowie Branchenentwicklungen haben eine wesentliche Auswirkung auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Kabelbranche und somit auch auf die KLZ Vertriebs GmbH. Konjunkturelle Risiken Die Geschäftsaktivitäten der KLZ Vertriebs GmbH waren 2023 geprägt von Schwankungen, hervorgerufen durch lange Lieferzeiten aufgrund von Rohstoffengpässen unserer Hersteller sowie durch Währungsschwankungen. Durch Schaffung von Redundanzen in allen Produktgruppen (Aufbau neuer Lieferanten) konnten die o.g. Risiken auf ein Minimum reduziert werden. Insgesamt wurde im Jahr 2023 die sehr stabile Basis geschaffen, um das für 2024 geplante Wachstum realisieren zu können. Die Wirkung der Maßnahmen ist naturgemäß von der zukünftigen Stabilität der Wirtschaft und der politischen Stabilität (Energiewende) abhängig. Branchenrisiken Der Kabelmarkt ist nur ein kleiner Teil in der Kette zum Umbau unserer Energienetze und des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Fehlende Fachkräfte (Tiefbau,- und Verlegekapazitäten) führten seit Anfang 2023 zu Verschiebungen von Projekten, unterbrochene Lieferketten bei wichtigen Komponenten von Solar,- und Windparks (Wechselrichter u.a.) aus China haben zu einer erheblichen Verzögerung bei der Umsetzung von Projekten geführt. Langwierige Genehmigungsverfahren und Bürgerbegehren führen zu Umsetzungshemmnissen. Durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen erwarten wir in den nächsten 10 Jahren eine sehr starke Nachfrage nach Energiekabeln. Durch konsequente Umsetzung der Unternehmensziele, für jede Produktgruppe mindestens ein bis zwei Hersteller-Redundanzen zu schaffen, wird die KLZ Vertriebs GmbH die steigende Nachfrage bedienen können. Die Unternehmensführung der KLZ Vertriebs GmbH ist aufgrund einer verstärkten Fokussierung auf Wachstumsbranchen (EVU's, EPC's, Tiefbau) in den betreuten Märkten Deutschland, Niederlande und Österreich sehr gut vernetzt und in der Branche bestens bekannt. Die KLZ Vertriebs GmbH beurteilt regelmäßig potenzielle Risikosituationen und legt frühzeitig Handlungsalternativen, Maßnahmen und Kommunikationswege fest, die zur Vermeidung bzw. Minimierung von Risiken führen. Durch das interne Reporting System ist es möglich, frühzeitig wirtschaftliche Gefahrenpotentiale zu erkennen und diesen entgegenzuwirken bzw. durch geeignete Maßnahmen sich diesen entgegenzustellen. Aufgrund der Wachstumsprognosen der KLZ Vertriebs GmbH und Kundenanforderungen werden wir uns im Jahr 2024 zertifizieren lassen nach ISO 9001. Finanzierungsrisiken Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 verfügte die KLZ Vertriebs GmbH über ausreichend liquide Mittel in Höhe von 6.295.405 €. Diese bilden die Grundlage für eine nachhaltige und solide Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit. Für das Jahr 2024 wird, wie bereits in den vergangenen Geschäftsjahren, ein positiver Cashflow erwartet. Die Forderungsaußenstände sind primär durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt. Rechtsspezifische Risiken Die Lieferung von Energiekabeln ist gesetzlich geregelt durch die länderspezifischen technischen Normen (VDE, NEN usw.). Die Einhaltung dieser technischen Normen sowie interner Richtlinien unserer Kunden werden einerseits durch interne Revision, QM-Beauftragte sowie durch externe Auditoren geprüft und sichergestellt. Zudem werden je nach Erfordernis externe Berater herangezogen. Regelmäßig durchgeführte Mitarbeiterschulungen für die relevanten Bereiche sowie technische Audits in den Lieferwerken durch KLZ-Mitarbeiter und Kundenaudits führen im Ergebnis zu einer weiteren Minimierung der Unternehmensrisiken. Personalrisiken Die Kontinuität des nachhaltigen Erfolges der KLZ Vertriebs GmbH basiert auf dem hohen Engagement, den Erfahrungen und dem Wissensstand unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unseren Führungskräften. Die Förderung und Sicherung der Sozial- und Fachkompetenz sowie der Managementkompetenz nimmt dadurch einen hohen Stellenwert ein. Durch attraktive Anreizsysteme und einer gezielten Förderung von Mitarbeitern wird eine langfristige Bindung der Leistungsträger erreicht. Einem generellen Fluktuationsrisiko wird durch entsprechende Personalentwicklungsprogramme begegnet. Das Personal stellt für die KLZ Vertriebs GmbH eine zentrale und signifikante Ressource dar. Die Nachhaltigkeit einer erfolgreichen Personalpolitik wird unter anderem durch Grundprinzipien wie Chancengleichheit, Mitarbeiterzufriedenheit und -entwicklung sowie einer leistungsbezogenen Vergütung getragen. Übrige Risiken Leider muss an dieser Stelle die aktuelle Krise in der Ukraine erwähnt werden. Diese begann mit dem Angriff Russlands am 24.02.2022. Bedingt durch den Angriff Russlands wurden umfangreiche Sanktionen der EU beschlossen. Hierunter fallen auch die Sanktionen gegenüber Belarus, einem unmittelbaren Verbündeten Russlands. Die KLZ Vertriebs GmbH kooperiert seit 2015 mit einem eigentümergeführten Unternehmen, der Firma PA Energocomplekt aus Vitebsk, Belarus. Obwohl dieses Unternehmen nicht staatlich ist, die Warengruppe Energiekabel nicht sanktioniert ist sowie die Eigentümerfamilie und die Geschäftsführung auf keiner Sanktionsliste steht, schwebt immer das Damoklesschwert weiterer Sanktionen über diesem Unternehmen. Die KLZ Vertriebs GmbH hat die Abhängigkeit von PA Energocomplekt stark reduziert und wird auch weitere Redundanzen bilden, aber ein überschaubares Risiko bleibt hier bestehen. Gesamtaussage Unsere Risiken erwachsen aus der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation. Unsere Chancen erwachsen aus unserer guten Marktposition und dem beschriebenen Zusammenhängen (u.a. dem in den nächsten Jahren steigenden Bedarf an Energiekabeln). Unsere Vermögens- und Finanzlage erachten wir aufgrund der guten Kapitalstruktur und des hohen Bestands an liquiden Mitteln im Jahr 2023 als stabil. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. In Bezug auf unsere liquiden Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten sind wir den branchenüblichen Risiken aus Preisänderungen, Forderungsausfällen, fehlender Liquidität oder aus Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt. Diesen Risiken treten wir durch ein entsprechendes Debitoren-, Kreditoren- und Liquiditätsmanagement entgegen. Unsere Zahlungsströme steuern wir auf der Grundlage einer Finanz- und Liquiditätsplanung. Oberstes Ziel unseres Finanzmanagements ist dabei die Gewährleistung der jederzeitigen Zahlungsbereitschaft. Verbindlichkeiten zahlen wir innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen. Konkrete Risiken mit Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage oder die voraussichtliche Entwicklung sind nicht erkennbar. Sicherungsgeschäfte wurden nicht getätigt.
Weilheim i.OB, den 10.09.2024 gez. Geschäftsführung BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
AnhangAllgemeine Angaben und Erläuterungen
Der Jahresabschluss ist nach den Regelungen des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt worden. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses (§§ 276, 288 HGB) wurden in Anspruch genommen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zugleich in Übereinstimmung mit den steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften ausgewiesen, wenn und soweit dies die handelsrechtlichen Regelungen zulassen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige (lineare) Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Geschäftsjahr nach Maßgabe der steuerrechtlichen Regelung in § 6 Abs. 2 EStG sofort (bis € 800) abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Bankguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Voraus gezahlte, dem folgenden Geschäftsjahr zuzurechnende Aufwendungen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf bzw. der wirtschaftlichen Zugehörigkeit. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Der Erfüllungsbetrag berücksichtigt mögliche Kosten- oder Preissteigerungen und wird gemäß der RückAbzinsV bei einer Laufzeit größer 1 Jahr abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Auf den Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs wird verwiesen.
Es bestehen Forderungen an Gesellschafter i. H. v. € 51.126,14, Vorjahr € 20.143,99. Restlaufzeiten und Sicherung der Verbindlichkeiten
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 926 setzen sich zusammen aus Rückstellungen für Personalkosten (T€ 16), Gewährleistungen (T€ 821) sowie weitere sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 89. Auf die Bilanzierung von latenten Steuern wird aufgrund eines aktivischen Überhangs verzichtet, dieser beträgt € 14.564,75. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Zinsanteile aus Ab- und Aufzinsungen sind ausgewiesen in:
Erträge aus der Währungsumrechnung: € 15.681,04; VJ € 55.492,98. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € 164.547,67; VJ € 112.269,92. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet -, Pacht- und Leasingverträgen betragen jährlich T€ 183. Zum 31.12.2023 waren Waren i. H. v. T€ 43.074 bestellt und noch nicht geliefert. Kreditgewährung an Geschäftsführer An den Geschäftsführer wurde ein Darlehen mit einem Zinssatz von 3,0 % p.a. gewährt. Der Saldo am 01.01.2023 betrug € 14.625,00 im Geschäftsjahr wurden € 1.300.000,00 neu ausgereicht und € 1.314.625,00 zurückbezahlt. Sicherheiten wurden keine vereinbart. Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen 6 Personen (Vorjahr 5) beschäftigt. Die Teilzeitkräfte sind pro Kopf gezählt und nicht in Vollzeitkräfte umgerechnet. Geschäftsführer im Geschäftsjahr: Frank Joachim Möller, Wessobrunn und Klaus Dieter Mintel, Bergisch Gladbach Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i. H. v. € 2.928.358,51 auf neue Rechnung vorzutragen. Auf den Jahresüberschuss wurden im Geschäftsjahr bereits Vorabausschüttungen i. H. v. € 2.505.770,20 vorgenommen. Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 (Brutto-Anlagenspiegel)KLZ Vertriebs GmbH, Weilheim i. OB
Wiedergabe des BestätigungsvermerksFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Abschluss sind gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen worden. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss mit Lagebericht den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KLZ Vertriebs GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KLZ Vertriebs GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KLZ Vertriebs GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss für den Zeitraum 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 wurde nicht geprüft, da die KLZ Vertriebs GmbH erstmals für das Jahr 2023 prüfungspflichtig ist. Die Vergleichsangaben für das Jahr 2022 wurden nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 30.09.2024 advoc
Revision GmbH
gez. Dr. Sebastian Knöchel, Wirtschaftsprüfer gez. Harald Burkhardt, Wirtschaftsprüfer FeststellungDie Gesellschafterversammlung hat am 2. Oktober 2024 den Jahresabschluss des Jahres 2023 festgestellt.
gez. Frank-Joachim Möller Michael Benjamin Bodemer |
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