TECHART Automobildesign GmbH

Röntgenstraße 47, 71229 Leonberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 251672
Vorher
Tech Art Automobildesign GmbH
Eingetragen
8.5.1987
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist in erster Linie die Entwicklung und das Design von Kraftfahrzeugen, sowie deren Zubehör, ferner der Vertrieb von Kraftfahrzeugteilen, -zubehör, sowie Umrüstung und Handel von mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Marcel Wieduwilt
seit 10.11.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Techart Finanz AGCHE
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Techart Finanz AG
Switzerland
146.476 €
75.01%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TECHART Automobildesign GmbH

Leonberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.457.714,00 2.520.807,94
II. Sachanlagen 717.671,50 886.934,50
III. Finanzanlagen 1,00 1,00
3.175.386,50 3.407.743,44
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.665.301,72 3.569.516,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.368.158,16 1.275.898,32
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 160.925,94 157.731,50
4.194.385,82 5.003.146,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.405,66 35.988,70
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.771.995,17 309.218,35
10.167.173,15 8.756.097,26

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 195.300,00 195.300,00
II. Kapitalrücklage 11.075.676,31 10.275.676,31
III. Verlustvortrag -10.780.284,66 -8.077.436,95
IV. Jahresfehlbetrag -3.262.686,82 -2.702.757,71
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.771.995,17 309.218,35
0,00 0,00
B. Rückstellungen 503.868,33 227.111,15
C. Verbindlichkeiten 9.661.132,90 8.528.986,11
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.171,92 0,00
10.167.173,15 8.756.097,26

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 4.562.010,19 5.153.015,74
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.357.242,06 3.349.600,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 635.008,50 604.826,47
- davon für Altersversorgung: EUR 5.705,64 (Vorjahr: EUR 2.485,64) 3.992.250,56 3.954.427,20
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 866.870,11 671.329,38
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.865.609,48 3.014.373,76
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 626,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 70.879,73 212.386,11
7. Ergebnis nach Steuern -3.233.599,69 -2.698.874,71
8. Sonstige Steuern 29.087,13 3.883,00
9. Jahresfehlbetrag -3.262.686,82 -2.702.757,71

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die TECHART Automobildesign GmbH mit Sitz in Leonberg-Höfingen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 251672 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Im Geschäftsjahr 2023 zählt die Gesellschaft gem. § 267 HGB zu den mittelgroßen und damit gesetzlich prüfungspflichtigen Kapitalgesellschaften. Die entsprechenden Aufstellungs- und Ausweiserleichterungen werden zum Teil in Anspruch genommen.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Die gesetzlichen Vertreter haben den Jahresabschluss auf Basis einer aufgestellten Unternehmensplanung für die Geschäftsjahre 2025 - 2026 unter Berücksichtigung der Going Concern Prämisse aufgestellt. Unter den Voraussetzungen, dass einerseits weitere Neuorganisationen konsequent umgesetzt und darüber hinaus die zur Umsatz- und Ergebnisplanung getroffenen Planungsannahmen realisiert werden können, sowie andererseits die zur Durchführung der Maßnahmen und zur Finanzierung des operativen Geschäftsbetriebs sowie der Investitionen erforderlichen Finanzmittel durch die Gesellschafter bzw. diesen nahestehenden Personen oder Dritten sichergestellt werden, ist eine Bestandsgefährdung auf Basis der von Geschäftsführung aufgestellten Unternehmensplanung nicht gegeben.

Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind in den Anhang übernommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert aufgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen sind in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung aufgestellten Abschreibungstabellen oder entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt worden. Bei den Zugängen erfolgte die Abschreibung monatsgenau in gleichbleibenden Jahresbeträgen.

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Posten selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte betrifft Entwicklungsleistungen und Entwicklungsleistungen in Arbeit. Die Abschreibung erfolgt bei den fertiggestellten Entwicklungsleistungen auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer und dem Zeitpunkt der Serienfreigabe.

Die entgeltlich erworbenen Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten betreffen die EDV-Software der Gesellschaft. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 1 bis 5 Jahren. Die Abschreibung erfolgt zeitanteilig (pro rata temporis) nach der linearen Methode. Des Weiteren enthält diese Position, entgeltlich erworbene Markenrechte, welche im Tausch gegen sonstige Forderungen erworben wurden.

Die Bauten auf fremden Grundstücken betrafen Außenanlagen und Mietereinbauten.

Der Posten technische Anlagen und Maschinen berücksichtigt Maschinen und Betriebsvorrichtungen der Gesellschaft, welche über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 15 Jahren linear abgeschrieben werden.

Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen im Wesentlichen Werkzeuge, PKW und Einbauten in Vorführwägen. Die Nutzungsdauern liegen bei den Werkzeugen zwischen 3 und 13 Jahren, bei den PKWs und bei den Einbauten in Vorführwägen zwischen 4 bis 6 Jahren. Die Abschreibungen der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgen zeitanteilig nach der linearen Methode.

Lagen die Anschaffungs- und Herstellungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand bei mindestens EUR 250,00 und maximal EUR 1.000,00, so wurden diese in einen Sammelposten eingestellt, der über 5 Jahre hinweg ohne Berücksichtigung von vorzeitigen Abgängen linear gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich der Abschreibungen aufgrund niedrigerer zukünftiger Unternehmenswerte und Währungsdifferenzen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten. Die verlustfreie Bewertung ist eingehalten.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden mit dem gleitenden Durchschnittspreis der Anschaffungskosten bzw. zu Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip ist eingehalten.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zu Nennwerten bewertet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Für am Stichtag erkannte Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen in ausreichender Höhe gebildet. Darüber hinaus wurde für erkennbare allgemeine Ausfall- und Kreditrisiken eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet.

Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Des Weiteren werden künftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung von Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgte am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DES GESCHÄFTSJAHRES 2023

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Posten selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte und in der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte betreffen fertiggestellte Entwicklungsleistungen und Entwicklungsleistungen in Arbeit in Höhe von TEUR 1.937 (Vorjahr: TEUR 1.949). Der aktivierte Betrag in Höhe von TEUR 1.937 unterliegt per 31. Dezember 2023 grundsätzlich der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Die Abschreibung erfolgt bei den fertiggestellten Entwicklungsleistungen auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer und dem Zeitpunkt der Serienfreigabe.

Finanzanlagen

Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um die Techart North America LLC, USA (100 %) in Höhe von EUR 1,00 (Vorjahr: EUR 1,00), bei der der Beteiligungsbuchwert aufgrund voraussichtlich dauerhafter Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben wurde.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Hierin sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 248 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten, die in vollem Umfang Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Die Stammeinlagen sind vollständig einbezahlt. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 195.300,00.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 526 (Vorjahr: TEUR 757), die durch Fahrzeugscheine besichert sind.

Bei den Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 970 bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr in Höhe TEUR 3.436 (Vorjahr: TEUR 2.899) und in Höhe von TEUR 6.226 (Vorjahr: TEUR 5.630) Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 59) enthalten.

SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 339.

Art und Zweck außerbilanzieller Geschäfte

Miet- und Leasingverhältnisse

Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Operating- Leasingverträgen. Gegenstand der Mietverträge sind die Geschäftsräume der Gesellschaft, sowie die Miete von Büromöbel. Gegenstand der Operating- Leasingverträge sind hauptsächlich Fahrzeuge und sonstige Transportmittel. Für die wertmäßigen Angaben verweisen wir auf die Erläuterungen zu den finanziellen Verpflichtungen.

Personalstand

Die Gesellschaft hatte im Jahresdurchschnitt 57 Personen beschäftigt.

Organe der Gesellschaft

Die Geschäftsführung oblag im abgelaufenen Geschäftsjahr:

Herr Tobias Beyer, Gerlingen (zum 07.11.2023 als Geschäftsführer abberufen, eingetragen im Handelsregister am 10.11.2023)

Herr Marcel Wieduwilt, Erlenbach, Schweiz (eingetragen im Handelsregister am 10.11.2023)

Christ Johann Collenberg, Maur, Schweiz (eingetragen im Handelsregister am 19.12.2023)

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im Jahr 2024 wurden in Höhe von TEUR 1.800 Einzahlungen in die Kapitalrücklage zur Stärkung des Eigenkapitals getätigt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzverlust in Höhe von TEUR 14.043, bestehend aus dem Verlustvortrag von TEUR 10.780 und dem Jahresfehlbetrag von TEUR 3.263, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Leonberg, den 16. Juni 2025

TECHART Automobildesign GmbH

gez. Christ Johann Collenberg

gez. Marcel Wieduwilt

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.154.265,07 326.682,20 0,00 4.480.947,27
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 496.691,60 132.934,49 56.838,09 572.788,00
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 944.367,14 0,00 0,00 944.367,14
5.595.323,81 459.616,69 56.838,09 5.998.102,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 517.680,91 0,00 0,00 517.680,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 280.681,11 3.365,36 6.608,36 277.438,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.270.988,31 234.977,57 0,00 9.505.965,88
10.069.350,33 238.342,93 6.608,36 10.301.084,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0,00 0,00 1,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 214.003,08 0,00 0,00 214.003,08
214.004,08 0,00 0,00 214.004,08
15.878.678,22 697.959,62 63.446,45 16.513.191,39
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.701.892,57 414.927,20 0,00 3.116.819,77
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 372.623,30 50.945,34 0,00 423.568,64
3.074.515,87 465.872,54 0,00 3.540.388,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 517.679,41 1,50 0,00 517.680,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 227.343,61 11.765,00 0,00 239.108,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.437.392,81 389.231,07 0,00 8.826.623,88
9.182.415,83 400.997,57 0,00 9.583.413,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 214.003,08 0,00 0,00 214.003,08
214.003,08 0,00 0,00 214.003,08
12.470.934,78 866.870,11 0,00 13.337.804,89
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.364.127,50 1.452.372,50
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 572.788,00 496.691,60
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 520.798,50 571.743,84
2.457.714,00 2.520.807,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.329,50 53.337,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 679.342,00 833.595,50
717.671,50 886.934,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
1,00 1,00
3.175.386,50 3.407.743,44

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

TECHART, mit dem Unternehmenssitz in Leonberg, setzt weltweit Maßstäbe in der technischen sowie optischen Individualisierung von Fahrzeugen der Marke Porsche.

B. Wirtschaftsbericht

1. Allgemein

Nach der leichten wirtschaftlichen Erholung im Jahr 2022 war das Jahr 2023 erneut geprägt von schwierigen Rahmenbedingungen. Die hohe Inflation, steigende Energiepreise und eine schwache Nachfrage führten dazu, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf stagnierte bzw. moderat schrumpfte. Laut Statistischem Bundesamt sank das Bruttoinlandsprodukt 2023 um etwa 0,3-0,5 % gegenüber dem Vorjahr. Vor allem die Industrie, darunter auch die Automobilbranche, war von einer weiterhin gedämpften Konjunktur betroffen.

2. Branche

Im Automobilsektor zeigte sich ein gemischtes Bild: Während die großen Hersteller ihre Strategien auf margenstarke Modelle und Elektromobilität fokussierten und damit stabile Gewinne erzielten, hatten kleinere Marktteilnehmer und Zulieferer weiterhin mit Lieferengpässen, erhöhten Rohstoffkosten und globaler Unsicherheit zu kämpfen. Zwar entspannte sich die Situation auf den Halbleitermärkten leicht, jedoch blieben Logistik- und Zulieferketten auch im Jahr 2023 teilweise fragil.

Die Neuzulassungen in Deutschland erholten sich im Vergleich zum Vorjahr leicht, lagen aber immer noch unter dem Vor-Corona-Niveau. Die Elektromobilität gewann weiter an Bedeutung, unterstützt durch politische Förderprogramme - wenngleich die Rahmenbedingungen für Investitionen insgesamt schwieriger wurden.

International war China weiterhin der stärkste Absatzmarkt für deutsche Hersteller. Dort stiegen die Neuzulassungen leicht, allerdings verlangsamte sich das Wachstum. Die USA, Indien und Brasilien zeigten sich stabil, wobei Indien weiterhin als dynamisch wachsender Markt hervorsticht. Die EU verzeichnete insgesamt nur eine schwache Entwicklung, auch bedingt durch zurückhaltende Konsumausgaben und anhaltende Inflation.

Der automobile Aftermarket - insbesondere Wartung, Reparatur, Zubehör und Individualisierung - bleibt ein wachstumsstarkes Segment. Die Nachfrage nach Tuning-, Customizing- und Individualisierungslösungen war auch 2023 hoch, insbesondere in Märkten wie Deutschland, den USA und Asien. Die Motivation, sich durch ein einzigartiges Fahrzeug vom Standard abzuheben, ist generationenübergreifend präsent.

In Deutschland unterliegt die Individualisierung von Fahrzeugen jedoch zunehmend regulatorischen Anforderungen. Produkte müssen strenge gesetzliche Vorgaben (z. B. Abgasnormen, Teilegutachten, ABE, EG-Genehmigungen) erfüllen. Verstöße gegen diese Bestimmungen können zu Bußgeldern und versicherungsrechtlichen Konsequenzen führen. Verbraucher legen daher verstärkt Wert auf zertifizierte, rechtssichere Lösungen. Diese Entwicklung stellt für spezialisierte Anbieter eine Chance dar, sich mit qualitativ hochwertigen und geprüften Produkten zu positionieren.

3. Lage des Unternehmens

Ertragslage

Nach dem umsatzstarken Jahr 2022 verzeichnete die Gesellschaft im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang in Höhe von rd. 16 %. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die geringere Anzahl an ausgelieferten GT Street R Fahrzeugen zurückzuführen. Während im Jahr 2022 noch 44 Fahrzeuge dieses Modells ausgeliefert wurden, waren es 2023 lediglich 28.

Ursächlich hierfür sind der natürliche Verlauf des Produktzyklus, der außergewöhnliche Nachfrage-Hype im Jahr 2022 sowie erhebliche Herausforderungen im Bereich der Zulieferung und dessen operativer Steuerung. Die Geschäftsfelder und die Umsatzerlöse strukturieren sich wie folgt:

Bereich 2023 2022
TECHART Produkte & Dienstleistungen 90 % 98 %
Handel mit Fahrzeugen 10 % 2 %

Zum Jahresende 2023 wies das ERP-System einen offenen Auftragsbestand ("Backlog") in Höhe von über 6.000 TEUR aus. Im Rahmen einer Überprüfung durch die neue Geschäftsleitung wurde festgestellt, dass ein erheblicher Teil dieser Aufträge nicht mehr mit einer realistischen Umsetzungschance verbunden war. Nach Bereinigung um diese nicht validen Positionen reduzierte sich der belastbare Auftragsbestand auf rd. 2.000 TEUR, was einer Korrektur um ca. 70 % entspricht. Diese Anpassung führte zu einem entsprechend erhöhten Vertriebsdruck für das Geschäftsjahr 2024.

Entscheidend für das Geschäftsjahr 2023 war jedoch nicht der Umsatz, sondern der Rohertrag und das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA), welche sich deutlich negativer als erwartet entwickelt haben. Hauptursachen hierfür waren die gestiegenen Erzeugerpreise sowie erhebliche Fehlentscheidungen der Geschäftsleitung. Trotz einer Verbesserung im Vergleich zu 2022 musste das Unternehmen eine Materialeinsatzquote von über ca. 61 % verkraften. Insbesondere beim umsatzstärksten GTstreet- Programm wurden die Verkaufspreise falsch kalkuliert und nicht rechtzeitig angepasst.

Auch die Betriebsausgaben wurden nicht ausreichend kontrolliert und dementsprechend nicht optimiert. Im Geschäftsjahr 2023 konnte der positive Umsatztrend nicht fortgesetzt werden, und die festgelegten Umsatzziele wurden verfehlt. Im Jahr 2023 zeigt sich zudem eine verzögerte Entwicklung neuer Produkte, die auf eine fehlerhafte Prioritätensetzung der Geschäftsführung zurückzuführen ist. Auch Teileverfügbarkeit war mit ein Grund, dass der Absatz nicht in geplanter Höhe ausgefallen ist.

Im Berichtsjahr erzielte die Gesellschaft einen Rohertrag (ohne sonstige betriebliche Erträge) von rd. 4.507 TEUR (VJ. 5.023 TEUR) und schloss das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis in Höhe von -3.263 TEUR (VJ. -2.703 TEUR) ab.

Ein wesentlicher Grund dafür war die unzureichende Kostenkontrolle - sowohl im Einkauf als auch im Bereich der Personal- und Betriebskosten. Insbesondere die ausgeweiteten Reiseaktivitäten, das Fehlen einer klaren Reisekostenrichtlinie sowie die verstärkte Präsenz auf diversen Veranstaltungen und Messen führten zu zusätzlichen Belastungen des Ergebnisses.

Auch die anhaltenden Probleme in den Lieferketten - bedingt durch globale Entwicklungen sowie interne Versäumnisse - wirkten sich negativ auf die Geschäftsentwicklung von TECHART aus. Die hohe Nachfrage konnte nur verzögert bedient werden, was zu einem erheblichen Auftragsstau führte. Zeitweise war der geplante Umsatz für mehrere Monate im Voraus bereits vollständig verplant.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt, unter Berücksichtigung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags, zum 31.12.2023 10.167 TEUR (VJ. 8.756 TEUR) und liegt damit 1.411 TEUR über dem Vorjahr.

Finanzlage

Die laufenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden jeweils zur Fälligkeit bedient.

Das Eigenkapital ist zum Bilanzstichtag negativ und beträgt - 2.772 TEUR (VJ. - 309 TEUR). Die Gesellschaft ist somit bilanziell überschuldet.

Dem negativen Eigenkapital wird durch zwei zentrale Maßnahmen entgegengewirkt:

Zum einen liegen sogenannte harte Patronatserklärungen vor, mit denen sich verbundene Unternehmen bzw. Gesellschafter verpflichten, der Gesellschaft im Bedarfsfall finanziell unterstützend zur Seite zu stehen. Diese Erklärungen stellen eine rechtlich verbindliche Zusicherung dar und dienen der Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität.

Zum anderen bestehen Rangrücktrittserklärungen für Darlehen Dritter. Diese Erklärungen bewirken, dass die betreffenden Verbindlichkeiten im Sinne des § 39 Abs. 2 InsO im Insolvenzfall nachrangig behandelt werden und somit hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger zurücktreten. Aus wirtschaftlicher Sicht besitzen diese Verbindlichkeiten aufgrund ihrer Nachrangigkeit eigenkapitalähnlichen Charakter.

Auch wenn sie handelsbilanziell weiterhin als Fremdkapital auszuweisen sind, tragen sie zur finanziellen Stabilisierung bei.

Im Oktober 2023 wurden 800 TEUR in die Kapitalrücklage eingezahlt. Durch im Geschäftsjahr 2024 umgesetzte Maßnahmen wird nach derzeitiger Einschätzung zum Abschlussstichtag 2024 keine bilanzielle Überschuldung mehr vorliegen.

Gegenüber den Gesellschaftern bzw. gegenüber mit ihnen verbundenen Drittgesellschaften bestehen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 6.226 TEUR (VJ. 5.630 TEUR).

2. Abweichungserklärung im Vergleich zum ursprünglichen Plan 2023

Umsatz:

Der Umsatz war im Jahr 2023 um ca. 2.600 TEUR niedriger als ursprünglich geplant, was auf einen allgemeinen Anfragerückgang zurückzuführen ist und die verschlechterte Versorgungssituation in Bezug auf Rohmaterial.

Materialaufwand:

Die prognostizierten Materialaufwendungen (Materialeinsatzquote von 40 %) beliefen sich auf 4.500 TEUR, tatsächlich lagen sie jedoch bei 5.917 TEUR. Diese Abweichung ist auf Fehlplanungen zurückzuführen, insbesondere auf die Tatsache, dass die Materialeinsatzquote mit 40 % anstatt ca. 50 % geplant wurde, sowie auf den höheren Umsätzen. Erschreckenderweise betrug die tatsächliche Materialeinsatzquote über ca. 60 %, was, wie bereits erwähnt, in erster Linie auf Managementfehler der damaligen Geschäftsführung zurückzuführen ist.

Personalkosten:

Die tatsächlichen Personalkosten betrugen 3.992 TEUR gegenüber den geplanten 3.600 TEUR. Diese Abweichung lässt sich durch zusätzliche Einstellungen im Bereich Vertrieb und Verwaltung erklären. Der Trend der hohen Personalkosten setzte sich ebenfalls in 2023 fort und wurde erst in Q4 mit dem Einsatz einer neuen Geschäftsleitung korrigiert.

3. Geschäftsentwicklung nach dem Bilanzstichtag

Für das Jahr 2024 wurde mit einer Umsatzleistung von 10.100 TEUR gerechnet. Durch die umfassenden Restrukturierungsmaßnahmen, auch im Bereich Vertrieb und Marketing konnte dieses Umsatzziel nahezu erreicht werden (9.800 TEUR). Die meisten Probleme in Bezug auf Struktur, Kosten, Lieferkette und Produktportfolio konnten gelöst werden.

Die Gesellschaft erwartet demnach ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA), bereinigt um Sondereffekte, von ca. 200 TEUR. Hierbei handelt es sich um eine Prognose. Diese Prognose übertrifft die ursprüngliche Erwartung um ca. 1.000 TEUR und ist mehrheitlich der strikten und harten Restrukturierung zu verdanken.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft richtet ihre Entscheidungen und das Monitoring an verschiedenen Kennzahlen aus. Hierfür wurde ein KPI/Management Cockpit definiert, welches vorgelagerte wie auch nachgelagerte Informationen liefert. Für die grundsätzliche Steuerung wird die Rohertragsquote und das EBITDA herangezogen.

5. Fortführungsprognose der Geschäftsführung

Nach wie vor ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sehr volatil und unterliegt Schwankungen, die nur schwer vorhersehbar sind. Für das Geschäftsjahr 2025 wird - vor dem Hintergrund des anhaltend herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds - weiterhin eine Phase der Stabilisierung im Vordergrund stehen.

Risiken für die Planerreichung im Jahr 2025 werden insbesondere in einem Anhalten bzw. Wiederaufflammen der Energie-Krise, einem eingetrübten konjunkturellen Umfeld mit anhaltend hohen Inflationsraten und damit einhergehender negativer Auswirkungen auf die Konsumlaune der Verbraucher gesehen. Des Weiteren sorgt die nachlassende Verlässlichkeit der USA für große Unsicherheit. Die Geschäftsführung geht aber aufgrund der positiven Tendenz bzgl. neuer Auftragseingänge davon aus, die Planwerte zu erreichen bzw. zu übertreffen. Zudem werden weitere Maßnahmen im Vertrieb zur Erschließung neuer Märkte und zur Gewinnung neuer Vertriebspartner bzw. Kunden in 2025 durchgeführt.

Zur Sicherstellung der zur Finanzierung der Gesellschaft erforderlichen Liquidität wird die Gesellschaft auch im Jahr 2025 auf die weitere Bereitstellung bereits gewährter bzw. zur Abdeckung temporärer Liquiditätsengpässe auch auf die Bereitstellung zusätzlicher finanzieller Mittel durch die Gesellschafter, ihnen nahestehende Personen oder Dritte im Bedarfsfall zurückgreifen können.

Da einerseits weitere Neuorganisationen konsequent umgesetzt wurden und werden und die zur Umsatz- und Ergebnisplanung getroffenen Annahmen realisierbar sind, und andererseits die für die Durchführung dieser Maßnahmen sowie für die Finanzierung des operativen Geschäftsbetriebs und der notwendigen Investitionen erforderlichen Finanzmittel im Bedarfsfall durch die Gesellschafter, ihnen nahestehende Personen oder Dritte bereitgestellt werden, besteht derzeit keine Bestandsgefährdung für das Unternehmen.

Auf dieser Grundlage geht die Geschäftsführung der Gesellschaft davon aus, dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gesichert ist und der Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährdet ist. Dadurch ergibt sich nach Einschätzung der Geschäftsführung insgesamt eine positive Fortführungsprognose. Die Ergebnisse seit Beginn der Restrukturierung belegen diese Ansicht mit klaren und belegbaren Ergebnissen.

C. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht

Operatives Risiko

Risikomanagement ist in der Geschäftsführung der TECHART Automobildesign GmbH integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftstätigkeiten. Organisatorische Grundlagen des Risikomanagements sind kurze Informationswege, eine Unternehmensplanung sowie ein zeitnahes und ausreichend gegliedertes Rechnungswesen. Zur weiteren Risikofrüherkennung wurde ein Management-Cockpit eingeführt, welches Marktveränderungen und KPI's transparent und konsolidiert darstellt. Die Überwachung und Kontrolle der Risiken erfolgt laufend und wird durch einen Plan-Ist- Vergleich der Budgetvorgaben verifiziert. Im Weiteren ist die Gesellschaft sehr stark auf die gesamtökonomischen Entwicklungen sowie eine funktionierende Vertriebsstruktur angewiesen. Jedoch hat sich während Corona gezeigt, dass der Markt für Luxusgüter und im speziellen der Nischenmarkt von TECHART eine gewisse Resistenz bzw. Flexibilität gegen makroökonomische Einflüsse hat.

Neben den wirtschaftlichen Risiken ist auch der der Bereich Schutz und Pflege der Marke TECHART ein Risikoaspekt. Hier werden nachhaltige Anstrengungen unternommen, Produktpiraterie und Verletzung von Markenrechten zu unterbinden. Der Überwachung dieses Bereichs kommt im Risikomanagement weiterhin eine wesentliche Bedeutung zu.

Lieferengpässe auf der Beschaffungsseite hätten möglicherweise den Ausfall von Kundenaufträgen als Folge. Viele Komponenten und Teile werden selbst hergestellt. Des Weiteren sind durch die Vorratshaltung sowie die Abstimmung zwischen Auftragsplanung und Materialwirtschaft gewisse Präventionen getroffen, welche die Grundversorgung und den Basisumsatz sicherstellen und auch gewisse Lieferengpässe kompensieren können.

Gestiegene technische, qualitative und gesetzliche Anforderungen sowie die Modellerweiterungen bei Porsche haben in den letzten Jahren bei TECHART einen bedeutenden Mehraufwand in der Entwicklungs- und Vertriebsleistung verursacht. Um auftretende Risiken zu begrenzen, wird der Bedarf für künftige Produkte und Programme laufend sorgfältig analysiert und bewertet.

Mit der langjährigen Erfahrung und den Kenntnissen der Mitarbeiter ist TECHART in der Lage moderne und technisch hochwertige Produkte herzustellen, um dem Kunden so den gewünschten Mehrwert zu liefern und damit sich von der Konkurrenz absetzen zu können.

Liquiditätsrisiko

Die tatsächliche Liquiditätsentwicklung wird unterjährig laufend überwacht und koordiniert, so dass eventuelle Risiken frühzeitig erkannt werden können, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dabei kommt neben der gezielten Steuerung des eigenen Zahlungsverhaltens auf der Ausgabenseite auch der Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden Bedeutung zu.

Unter den Voraussetzungen, dass einerseits weitere Restrukturierungsmaßnahmen konsequent umgesetzt und darüber hinaus die zur Umsatz- und Ergebnisplanung getroffenen Planungsannahmen realisiert werden können, sowie andererseits die zur Durchführung der Maßnahmen und zur Finanzierung des operativen Geschäftsbetriebs sowie der Investitionen erforderlichen Finanzmittel durch die Gesellschafter bzw. diesen nahestehenden Personen oder Dritten sichergestellt werden, ist die Entwicklung der Gesellschaft nach Einschätzung der Geschäftsführung zwar kurzfristig beeinträchtigt, eine Bestandsgefährdung jedoch nicht gegeben.

Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wurden der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 und 2024 von Dritten bereits weitere finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Zudem wurde vom Gesellschafter eine harte Patronatserklärung bis zu einer Höhe von 1.000 TEUR mit einer Laufzeit bis 31.12.2026 gewährt.

Auf dieser Grundlage geht die Geschäftsführung der Gesellschaft davon aus, dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gesichert werden kann und der Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährdet ist. Dadurch ergibt sich nach Einschätzung der Geschäftsführung insgesamt eine positive Fortführungsprognose.

Sollte die Unternehmensplanung dagegen nicht erreicht werden können und/oder die für die Fortführung des Unternehmens notwendigen Finanzierungsmittel nicht bereitgestellt werden sowie die weiteren konzeptionell bereits erarbeiteten Restrukturierungsmaßnahmen nicht durchgeführt werden, ist die Gesellschaft im Bestand gefährdet.

2. Chancenbericht

Nach wie vor ist die Nachfrage nach einer Individualisierung von Fahrzeugen sehr hoch. Im speziellen steigt der Anteil an den TOP-Modellen wie z.B. der 992 Turbo S. Dabei setzt TECHART auf ein breites Sortiment, welches dem Kunden beinah keine Wünsche offenlässt. Eine große Chance sieht TECHART in dem absoluten Premium-Segment und streng limitierten Ausführungen bzw. Unikaten. Dabei spielen die Faktoren Funktionalität, Qualität, Sicherheit und Markenimage eine immer größere Rolle. So ist es z.B. bei der Verwendung von Technikkomponenten unerlässlich, dass diese Teile ausgiebig getestet, von offiziellen Stellen geprüft und für den Straßenverkehr freigegeben werden. TÜV-, ABE- oder ECE-Prüfzeichen gewinnen auch international zunehmend mehr an Bedeutung.

TECHART erfüllt hierbei alle geforderten Standards und konnte im Geschäftsjahr seine Führungsposition bei der Individualisierung von Porsche-Fahrzeugen behaupten.

Die große Entwicklungskompetenz des Unternehmens, die langjährige Erfahrung in den eingesetzten Technologien sowie die hohe Kundenbindung und die fortwährende Entwicklung von innovativen Produkten und Technologien bilden das Fundament von TECHART.

Klares Ziel von TECHART ist es die Produkte und Marke weiterzuentwickeln, damit die absolute Zufriedenheit der Kunden weiterhin gewährleistet ist. Um hier noch näher am Kunden zu sein, baut TECHART seine After-Sales Aktivitäten stetig aus und ist über die Sozialen-Medien und Events am Puls der Zeit.

D. Prognosebericht

Die stabile Absatzsituation in Europa mit einigen Schwerpunktmärkten sorgt bereits für eine gute Grundauslastung. Daneben liegen die Wachstumschancen insbesondere in den USA und Asien. Kunden aus diesen bedeutenden Märkten zeigen ein besonderes Interesse an TECHART und den hochwertigen Produkten.

Für die Märkte Mittlerer Osten, Asien und Pazifik wurden personelle Maßnahmen sowie Vertriebsstrategien entwickelt, um das vorhandene Marktpotential nachhaltig zu erreichen. Die Erschließung und der Ausbau dieser Märkte ist das wesentliche Ziel für 2025 und 2026. Gerade hier ist ein hohes Potential bei Absatz und Umsatz in den Folgejahren erkennbar.

Einflussfaktoren wie Materialengpässe oder steigende Energie- und Betriebskosten sind latent vorhanden, werden aber durch ein ständiges Monitoring geprüft und sind mit einem bewussten Risikomanagement kontrollierbar.

Die Geschäftsführung plant für das Geschäftsjahr 2025 mit einer Gesamtleistung von 9.500 TEUR und einem EBITDA in Höhe von 800 TEUR.

Die Geschäftsführung plant für das Geschäftsjahr 2026 mit einer Gesamtleistung von 11.000 TEUR und einem EBITDA in Höhe von rd. 1.600 TEUR.

 

Leonberg, den 16. Juni 2025

TECHART Automobildesign GmbH

gez. Christ Johann Collenberg

gez. Marcel Wieduwilt

In dem beigefügten, zu Offenlegung bestimmten Jahresabschluss, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TECHART Automobildesign GmbH, Leonberg

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der TECHART Automobildesign GmbH, Leonberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TECHART Automobildesign GmbH, Leonberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Die Werthaltigkeit der bilanzierten selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte sowie die in der Entwicklung befindlichen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von insgesamt TEUR 1.937 können wir nicht abschließend beurteilen. Insofern können wir nicht ausschließen, dass der Jahresabschluss entsprechend falsch ist.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Die Geschäftsführung hat im Lagebericht die Grundlagen für eine positive Fortführungsprognose und die darauf basierende Annahme der Unternehmensfortführung bei der Aufstellung des Jahresabschlusses erläutert. Nach dem derzeitigen Stand der Gespräche mit den Finanzierungsgebern (Banken, Gesellschafter, Dritte) geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Finanzierung der Gesellschaft bis zum 31.12.2026 gesichert werden kann. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wurden der Gesellschaft in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 bereits weitere finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Zudem wurde von der TechArt Finanz AG als nahestehende Person eine harte Patronatserklärung bis zu einer Höhe von TEUR 1.000 mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026 gewährt.

Sofern die der Unternehmensplanung zugrundeliegenden Annahmen zur Geschäftsentwicklung sowie zur Finanzierung eintreffen und die finanzierenden Banken sowie gegebenenfalls weitere externe Finanzierungspartner bzw. der Gesellschafterkreis oder Dritte die zur Entwicklung des operativen Geschäfts von TECHART insgesamt notwendigen Finanzierungsmittel bereitstellen, ist der Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährdet. Sollte die Unternehmensplanung dagegen nicht erreicht werden können und/oder die zur Fortführung des Unternehmens notwendigen Finanzierungsmittel nicht bereitgestellt werden, ist die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährdet.

Wir verweisen hierzu auch auf die Angaben der Geschäftsführung in Abschnitt "B.3. Geschäftsentwicklung nach dem Bilanzstichtag", "B.5. Fortführungsprognose der Geschäftsführung" sowie "C. Risiko- und Chancenbericht" und "D. Prognosebericht" des Lageberichts der Gesellschaft.

Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 16.06.2025

MENOLD BEZLER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Haug, Wirtschaftsprüfer

gez. Schmeisky, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 16.06.2025 wie vorgeschlagen festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

28 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.