Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 204461
Eingetragen
17.8.2010
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Metall- und Maschinenbau aller Art sowie deren Verkauf und Vertrieb einschließlich aller damit im Zusammenhang stehenden erlaubnisfreien Geschäfte und Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Reinhard Terbrack
seit 4.9.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
80.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WEQUTEC GmbH

Werlte

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht zum Jahresabschluss 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

Die WEQUTEC GmbH hat sich seit einigen Jahren als professioneller Systempartner für komplexe Schweißkonstruktionen und Komponentenfertigung im Maschinen- und Anlagenbau etabliert. Am emsländischen Standort Werlte, in über insgesamt 10.000 qm Hallenflächen fertigen wir Komponenten in Einzel- und Serienfertigung nach den Anforderungen und Wünschen unserer Auftraggeber. Dabei geht es nicht allein um den klassischen Maschinen- und Anlagenbau. Auch Sonderkonstruktionen werden bei uns professionell nach Kundenanforderungen und geltenden Standards umgesetzt. Wir arbeiten an der Optimierung der Produkte und bieten innovative Lösungen an. Forschung und Entwicklung wird kundenbezogen betrieben. Ob Schweißen, Stanzen, Lasern oder Kanten - all diese Leistungen erhalten Sie bei uns. Unser Betrieb ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und nach DIN EN ISO 3834.2.2008 durch die DVS in Zusammenarbeit mit der SLV Hannover zertifiziert.

II. Gesamtwirtschaftliche Lage und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahre 2022 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Mittlerweile spielt auch die allgemeine Zinserhöhung eine wichtige Rolle. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. (Quelle: destatis)

Die Metallbranche verzeichnete einen ähnlichen Verlauf wie die Gesamtwirtschaft. Produktion und Absatz konnten sich aufgrund stabilisierter Lieferketten erholen. Die Zahl der Beschäftigten erholte sich und liegt leicht über dem Vorjahr und ist durch Strukturwandel geprägt. Die Energiepreise sind zum Jahresende zwar wieder gesunken, liegen im internationalen Vergleich aber weiterhin auf einem nicht wettbewerbsfähigen Niveau. Zwar wird mit steigenden Preisen gerechnet, allerdings steigt die Kerninflation infolge der angelaufenen Preis-Lohn-Spirale weiter an. Die Lage wird überwiegend gut beurteilt. Die Erwartungen für das kommende Halbjahr sind weniger pessimistisch. Allerdings sorgen neuerliche Bankturbulenzen für Verunsicherung. Das Finanzierungsumfeld droht noch restriktiver zu werden. Der Materialmangel baut sich weiter ab. Arbeitskräfteengpässe sind weiter vorhanden. Die Erleichterung über die Beruhigung der Energielage spiegelt sich wieder. Die Stimmung hat sich insgesamt verbessert.

III. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Wir sind hauptsächlich als Zulieferer für einen Großkunden tätig. Da wir in der Gesamtkonstellation wenig Einfluss auf die Materialien und deren Preisgestaltung haben, sind unsere finanziellen Leistungsindikatoren das Rohergebnis sowie die Lohnkosten und der Jahresüberschuss.

2. Ertragslage

Das Rohergebnis konnte um 23 % auf 8.995 T€ gesteigert werden. Ausschlaggebend war hier der gestiegene Umsatz, jedoch auch die gestiegenen Kosten für Materialien und bezogene Leistungen absolut und prozentual. Gleichzeitig hat sich auch der Personalaufwand um 356 T€, d.h. um 17 % erhöht. Die Steigerungen resultieren aus den Tariflohnerhöhungen sowie aus der gestiegenen Anzahl der Mitarbeiter. Der Jahresüberschuss liegt mit 1,78 Mio. € leicht über dem des Vorjahres. Prozentual von der Gesamtleistung hat sich der Jahresüberschuss leicht vermindert.

3. Finanzlage

Wie in den Vorjahren verfügte die Gesellschaft auch in 2022 jederzeit über ausreichende Finanzmittel. Der Cash-Flow aus dem Ergebnis hat sich um 183 T€ erhöht. Die flüssigen Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 2.129 T€. Investitionen werden größtenteils mit eigenen Mitteln finanziert. Im Berichtsjahr wurde ein neuer Bankkredit aufgenommen. Die Bankkredite belaufen sich per 31.12.2022 insgesamt auf 730 T€.

4. Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist um 236 T€ gestiegen. Den Investitionen von 816 T€ stehen Abschreibungen in Höhe von 580 T€ gegenüber. Die Vorräte haben sich um 38 T€, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 656 T€ und die flüssigen Mittel haben sich um 446 T€ erhöht. Gleichzeitig haben sich die Rückstellungen um 406 T€ erhöht und die Verbindlichkeiten sind um 135 T€ zurückgegangen.

Die Bilanzsumme hat sich von 9,7 Mio. € auf 11,2 Mio. € erhöht. Aufgrund des Jahresüberschusses hat sich die Eigenkapitalquote von 48,68 % auf 54,00 % ebenfalls verbessert.

IV. Prognosebericht, Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Lage und Marktposition der WEQUTEC sind nach wie vor insgesamt gut und solide. Bislang haben sich im aktuellen Geschäftsjahr keine Besonderheiten ergeben. Es besteht allerdings die gesetzliche Pflicht, auf die wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Die allgemeinen Risiken, die sich aus dem Ukrainekrieg, den Material- und Lieferengpässen und den steigenden Preisen, insbesondere den Energiepreiserhöhungen ergeben, sind weiterhin zu beachten.

Die in den vergangenen Jahren etablierte Hinwendung zu einem Großkunden hat sich bisher bewährt. Anderseits besteht immer die Flexibilität, sich auch anderen Abnehmergruppen im Bereich der Stahl- und Blechver- und -bearbeitung zuzuwenden um eine Risikostreuung zu gewährleisten. Durch Einsatz von Subunternehmern und Werkverträgen wird versucht, eine höchstmögliche Flexibilität zu gewährleisten. Die Ausrichtung der WEQUTEC als Zulieferer im Bereich der Stahl- und Blechver- und -bearbeitung auf nahezu alle erdenklichen stahlverarbeitenden Branchen führt weiterhin zu einem guten Ertragspotential. Der Markt sieht in der Flexibilität, Schnelligkeit und der Qualität unseres Unternehmens dessen Stärken.

Ein geeignetes Kontrollsystem, welches durch den Einsatz eines Warenwirtschaftssystems und automatischer Nachkalkulationen unterstützt wird, sichert jederzeit einen Überblick und Zugriff auf betriebs- und rentabilitätsrelevante Daten. Die Finanzbuchführung liefert stets aktuelle Auswertungen und Finanzanalysen. In unserem Unternehmen wird ein strenges Debitorenmanagement angewandt. Dies vermindert das Risiko des Ausfalls von Kundenforderungen bzw. fängt dies ab. Unsere Umsätze werden ausnahmslos in Euro berechnet, wodurch Währungsrisiken komplett entfallen. Durch die flache Hierarchie im Unternehmen kann die Geschäftsführung mögliche Risiken für das Unternehmen umgehend erkennen und entsprechend handeln. Lediglich alle stichtagsbezogenen Risiken wurden durch entsprechende Rückstellungsbildungen berücksichtigt. Darüberhinaus-gehende echte Bestandsgefährdungen sind derzeit nicht ersichtlich. Es verbleiben Risiken, denen ein Unternehmen typischerweise ausgesetzt ist. Hinsichtlich der wichtigsten Betriebsrisiken sind Versicherungen mit ausreichenden Versicherungssummen abgeschlossen.

Für das Jahr 2023 erwarten wir, dass das Rohergebnis aus 2022 gehalten werden kann, die Lohnkosten sich im Rahmen der Tariferhöhungen bewegen das Jahresergebnis in etwa gleichbleibt. Bei unserer Prognose gehen wir davon aus, dass die Materialpreise sich in 2023 nicht wesentlich erhöhen werden und es nicht zu Rohstoffengpässen oder Lieferkettenproblemen kommt.

 

Werlte, den 20.06.2023

Die Geschäftsführung:

gez. Wilhelm Quappen

Bilanz zum 31. Dezember 2022

der Firma WEQUTEC GmbH, Werlte

Aktiva

Vergleichszahlen
31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 2.161,00 3.319,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 104.377,00 125.990,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.176.197,80 1.754.229,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 540.265,00 506.430,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 197.011,56
2.820.839,80 2.583.660,56
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.459.922,15 2.498.735,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.551.876,62 2.897.748,27
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.129.051,53 1.683.179,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 211.861,85 97.057,49
11.175.712,95 9.763.699,89

Passiva

Vergleichszahlen
31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 80.000,00 80.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 5.955.169,24 4.673.036,25
6.035.169,24 4.753.036,25
B. Rückstellungen 725.994,63 461.601,37
C. Verbindlichkeiten 4.414.549,08 4.549.062,27
11.175.712,95 9.763.699,89

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.-31.12.2022

der Firma WEQUTEC GmbH, 49757 Werlte

Vergleichszahlen
01.01.-31.12.2022 01.01.-31.12.2021
1. Rohergebnis 8.994.633,91 7.313.413,44
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 2.020.198,01 1.694.453,80
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 454.105,06 422.271,86
- davon für Altersversorgung € 19.951,32 (Vj.: € 18.624,00)
3. Abschreibungen:
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 579.748,82 489.553,13
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.428.019,85 2.282.445,96
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 350,08 383,29
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.086,42 58.926,65
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 704.383,26 672.493,51
8. Ergebnis nach Steuern 1.785.442,57 1.693.651,82
9. Sonstige Steuern 3.309,58 3.430,25
10. Jahresüberschuss 1.782.132,99 1.690.221,57
11. Einstellung in andere Gewinnrücklage -1.782.132,99 -1.690.221,57
12. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

der Firma WEQUTEC GmbH, Werlte

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die WEQUTEC GmbH hat ihren Sitz in 49757 Werlte. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter der Nr. HRB 204461 eingetragen.

II. Gesetzliche Grundlagen für die Aufstellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. HGB auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend wurden die Regelungen des Gesellschaftsvertrags beachtet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

III. Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Bilanz erfolgt im Rahmen der Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

IV. Angaben zur Bilanz

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden haben wir entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung vorgenommen.

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. In diesem sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres angegeben.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (Software) sind zu Anschaffungs-kosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode (pro rata temporis) vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen zwischen drei und fünf Jahre.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 20 Jahre. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von je € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungs-kostenminderungen bilanziert, soweit nicht eine Bewertung zu niedrigeren Wiederbe-schaffungspreisen geboten ist. Ungängige Bestände werden abgewertet.

Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen wird mit den dem Fertigungsgrad entsprechenden Teil der Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die übrigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt.

Liquide Mittel sind mit ihrem Nominalwert berücksichtigt.

Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich im Wesentlichen um Mietvorauszahlungen und Finanzierungskosten.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit Ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

2. Sonstige Angaben

Die Zusammensetzung und Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsansprüche, Mietnebenkosten, Urlaubsansprüche sowie für Tantiemen gebildet.

Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Der sich zum 31.12.2022 ergebende aktive Überhang der latenten Steuern wird gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt.

V. Sonstige Pflichtangaben

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 3.319 T€ über die gesamte Laufzeit.

Die Zahl der Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug durchschnittlich 40 , und zwar 28 gewerbliche Arbeitnehmer und 12 Angestellte.

Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte die Geschäftsführung durch den alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer:

 

Herr Wilhelm Quappen, Kaufmann

Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres ein getreten sind, liegen weiterhin im Hinblick auf die Ukraine-Krise, Lieferkettenprobleme, Energieknappheit, Energiepreiserhöhung und die allgemeine Materialpreiserhöhung vor. Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind noch nicht völlig überwunden. Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen im Lagebericht. Abseits dieser allgemeinen Entwicklungen sind weitere konkrete Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens noch nicht absehbar.

VI. Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Gesellschafter haben beschlossen, dass das Jahresergebnis 2022 in voller Höhe in die Gewinnrücklage eingestellt werden soll.

 

Werlte, 20. Juni 2023

WEQUTEC GmbH

vertreten durch den Geschäftsführer:

gez. Wilhelm Quappen

Angabe zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 20.06.2023 festgestellt.

Anlagenspiegel 2022

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Wert 01.01.2022 U =Umbuchungen Z =Zugänge Abgänge Wert 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 50.907,00 Z 0,00
0,00 50.907,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 265.537,67 Z 0,00
0,00 265.537,67
Technische Anlagen und Maschinen 3.483.826,30 Z 641.475,40
U 197.011,56 0,00 4.322.313,26
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.233.086,77 Z 174.294,66
0,00 1.407.381,43
Geleistete Anzahlungen 197.011,56 Z 0,00
U -197.011,56 0,00 0,00
5.179.462,30 Z 815.770,06
U 0,00 0,00 5.995.232,36
Gesamt 5.230.369,30 Z 815.770,06
U 0,00 0,00 6.046.139,36
kumulierte Abschreibungen
Wert 01.01.2022 Zugänge 0,00 48.746,00
Abgänge Wert 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 47.588,00 1.158,00 0,00 161.160,67
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 139.547,67 21.613,00 0,00 2.146.115,46
Technische Anlagen und Maschinen 1.729.597,30 416.518,16 0,00 867.116,43
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 726.656,77 140.459,66
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.595.801,74 578.590,82 0,00 3.174.392,56
Gesamt 2.643.389,74 579.748,82 0,00 3.223.138,56
Nettowerte
Buchwert 31.12.2022 Buchwert Vorjahr
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.161,00 3.319,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 104.377,00 125.990,00
Technische Anlagen und Maschinen 2.176.197,80 1.754.229,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 540.265,00 506.430,00
Geleistete Anzahlungen
0,00 197.011,56
2.820.839,80 2.583.660,56
Gesamt 2.823.000,80 2.586.979,56

Verbindlichkeitenspiegel 2022

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr VJ
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 730.636,70 232.012,14 211
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.975.974,95 2.975.974,95 3462
3. Sonstige Verbindlichkeiten 707.937,43 707.937,43 392
4.414.549,08 3.915.924,52 4.065
davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als 1 Jahr VJ davon mehr als 5 Jahren VJ
T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 498.624,56 484 0,00 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0 0,00 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0 0,00 0
498.624,56 484 0,00 0
gesicherte Beträge VJ Art der Sicherheit
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 730.636,70 695 Mietkaufobjekte
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0
730.636,70 0

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der Lagebericht und der Jahresabschluss in der zur Offenlegung bestimmten Form entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Lagebericht und Jahresabschluss erteilen wir den folgenden Bestätigungsvermerk:

"An die WEQUTEC GmbH, Werlte:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WEQUTEC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WEQUTEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ahaus, 20.06.2023

RWST Wirtschaftsberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Richter, Wirtschaftsprüfer

gez. Kleingries, Wirtschaftsprüfer"

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