DZ Beteiligungsgesellschaft mbH Nr. 23
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helmut August Aloysius Dr. Wißmann seit 11.8.2025 | Geschäftsführer |
Tariq Ismail Noori seit 4.1.2024 | Prokura |
Doris Walle seit 30.3.2023 | Prokura |
Ciro De Biase seit 30.3.2023 | Prokura |
Patrick Dittmer seit 18.8.2021 | Geschäftsführer |
Christina Antretter seit 30.3.2021 | Prokura |
Gerald Koppe seit 30.3.2021 | Prokura |
Markus Ralph Tode seit 4.7.2019 | Prokura |
Michaela Lux seit 4.7.2019 | Prokura |
Reinald Rau seit 4.7.2019 | Prokura |
Carlos Gomez Saez seit 15.1.2019 | Geschäftsführer |
Franz Dombi seit 15.1.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VR Payment GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf:Die privaten Konsumausgaben 1 gingen 2023 preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr zurück, auch wenn die Inflationsrate 2 in Deutschland bis zum Dezember 2023 auf +3,7% gegenüber knapp +8% in 2022 gesunken ist. Ursache für die Kaufzurückhaltung sind nach wie vor die hohen Preise. Besonders betroffen davon waren Nahrungs- mittel und Getränke, Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie kurzlebige Güter wie beispielsweise Bekleidung, für die preisbereinigt jeweils deutlich weniger ausgegeben wurde als im Vorjahr. Dagegen zeigte das Käuferverhalten, Konsum- ausgaben bargeldlos zu zahlen, weiterhin ein positives Bild. Das Wachstum der deutschen girocard verzeichnete im 1. Halbjahr 2023 einen Zuwachs zum Vorjahr von 15% (Vj. 17%) bei Bezahlvorgängen und 7% (Vj. 11%) bei der Anzahl aktiver Terminals im deutschen Markt bei nur leicht gesunkenen Kaufbeträgen von durchschnittlich EUR 41 (Vj. EUR 42) pro Transaktion. VR Payment konnte bei den über den Netzbetrieb der Gesellschaft abgewickelten Transaktionen einen Zuwachs von 24% (Vj. 23%) und bei den an- geschlossenen Terminals ein zum Vorjahr identisches Wachstum von 27% im Geschäftsjahr erreichen. Insgesamt verzeichnete die VR Payment somit im Berichtsjahr eine über dem gesamtwirtschaftlichen Verlauf liegende positive Geschäftsentwicklung. Als Verbundunternehmen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken (= GFG) für das bargeldlose, kartengestützte Bezahlen bietet VR Payment ein Leistungsportfolio vom Issuing-Processing von Kreditkarten, dem Processing von Kreditkarten an Geldautomaten über Kartenakzeptanzen für Firmenkunden, den POS- Netzbetrieb mit den dazugehörigen Terminals und kontaktlosen Checkoutangeboten bis hin zu E-Commerce bzw. Multichannel Lösungen an. Dieses Leistungsportfolio der VR Payment teilt sich auf in einerseits den Bereich Issuing Processing und andererseits den Bereich Händlergeschäft mit den beiden Geschäftsfeldern POS-Netzbetrieb und Acquiring. Im Issuing-Processing werden umfangreiche Dienstleistungen rund um die Kreditkartenverarbeitung sowohl für die GFG als auch Privatbanken angeboten. Das Dienstleistungsangebot reicht von der Kontoführung und Tokenisierung von Mastercard- und VISA-Kreditkarten, der Transaktionsverarbeitung und Betrugsprävention, bis hin zu 7x24 Stunden Karteninhaber- und Bankenhotlines sowie ergänzendem Projektgeschäft, wenn einerseits Kartenportfolien von Banken auf die Plattform der VR Payment migriert oder andererseits neue Funktionalitäten umgesetzt werden. Im Berichtsjahr wurden ca. 6,3 Mio. Kreditkarten (Vj. 5,8 Mio.) und rund 402 Mio. Transaktionen (Vj. 322 Mio.) verarbeitet. Das Projektgeschäft beschränkte sich auf kleinere funktionale Erweiterungen bzw. Verbesserungen. Im Geschäftsbereich Issuing werden im Wesentlichen Kartenfunktionalitäten abgerechnet, die überwiegend unabhängig von der Anzahl der Kartennutzungen sind. So profitierte die VR Payment von der kontinuierlich gestiegenen Anzahl emittierter Karten, die zunehmend in digitalisierter Form nachgefragt und eingesetzt werden, und in geringerem Umfang vom deutlichen Transaktionsanstieg um 25% zum Vorjahr (Vj. 24%). Im Händlergeschäft umfasst das Geschäftsfeld POS-Netzbetrieb die Tätigkeiten der VR Payment als von der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) zugelassener Netzbetreiber für die deutsche girocard und umfangreicher Multichannel Lösungen, um die Verarbeitung diverser Zahlmethoden sowohl im Präsenzgeschäft als auch im E-Commerce anzubieten. Weiterhin ist der Verkauf, die Vermietung und Wartung entsprechender POS- Terminals und Softwarelösungen für Transaktionsaufnahme Teil dieses Geschäftsfeldes. Dabei wurden rund 845 Mio. Transaktionen (Vj. 682 Mio. Transaktionen) an mittler- weile 286 Tsd. Terminals (Vj. 240 Tsd.) am Netz der VR Payment abgewickelt. Das Wachstum im Bereich POS-Netzbetrieb resultierte 2023 additiv aus der weiterhin hohen Nachfrage nach bargeldlosen Bezahlangeboten sowohl bei Händlerkunden der VR Banken als auch bei Firmenkunden der DZ BANK und einer weiter gestiegenen Kartennutzung seitens der Konsumenten. Darüber hinaus wurde das Produkt- und Leistungsangebot kontinuierlich ausgebaut, um unseren Kunden ein ganzheitliches Lösungsangebot am Point of Sale in der analogen und digitalen Welt bereitzustellen. Im zweiten Geschäftsfeld des Händlergeschäfts dem Acquiring bietet die VR Payment einerseits als Lizenznehmer diverser internationaler Kreditkartenschemes Händlerkunden die Akzeptanz und Abwicklung von Kreditkartenzahlungen und andererseits die Verarbeitung von Kreditkartentransaktionen an Geldautomaten der GFG an. Im Berichtsjahr wurden rund EUR 4,4 Mrd. Umsätze (Vj. EUR 3,0 Mrd.) im Acquiring abgewickelt. Der deutliche Anstieg ist zum einen auf die gestiegene Kartennutzung der Konsumenten und zum anderen auf die weiterhin hohe Nachfrage bargeldloser Zahlungslösungen im Handel zurückzuführen. Ergänzend konnten durch gezielte Upselling- Maßnahmen im Geschäft mit den VR-Banken die Acquiring-Durchdringung in der Fläche weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus konnten im Key Account Geschäft in 2023 weitere relevante Großkunden hinzugewonnen werden und das Geschäftswachstum verstärken. Bei der axytos Finance Holding GmbH, an der die VR Payment seit dem Geschäftsjahr 2022 beteiligt ist, haben sich im Geschäftsjahr der Kauf auf Rechnung sowie zahlungsnahe Mehrwertdienstleistungen unterschiedlich entwickelt. Die Pilotphase für das Whitelabel Produkt Kauf auf Rechnung wurde gestartet. Jedoch blieb der Absatz in diesem Bereich aufgrund der Komplexität der Integration in die unterschiedlichsten Shoplösungen bei Händlern hinter den Erwartungen zurück. Dagegen konnte bei den "zahlungsnahen Mehrwertdienstleistungen" die Realisierung von Nebenbuch- und E- Geldkontenverwaltung (technische Dienstleistung) im Rahmen der Zusammenarbeit mit der VR Payment erfolgreich realisiert werden. Zur weiteren Umsetzung des Geschäftsmodells ist eine auf die bisherige Gründungsfinanzierung folgende Anschlussfinanzierung mit begleitenden Maßnahmen zur Kostenoptimierung geplant bzw. bereits umgesetzt. Darüber hinaus übernimmt die VR Payment zum 31.12.2023 mit einem 75% Anteil (zuvor 25,1%) die Mehrheit an der axytos Finance Holding GmbH. Die payfree GmbH, an der die VR Payment seit dem Geschäftsjahr 2021 mit 60% beteiligt ist, ist ein Anbieter von RFID-basierten Lösungen rund um den reibungslosen Checkout-Prozess im stationären Einzelhandel. Neben dem Aufbau eines Partnernetzwerks kann die Gesellschaft auf die Umsetzung von Pilotprojekten in verschiedenen Branchen (Fashion, Merchandise, Food & Convenience, Beauty) blicken. Das in den Vorjahren begonnene Programm zur Modernisierung der Kern-IT-Systeme wurde im Berichtsjahr abgeschlossen. Zentrale Komponenten der neuen Infrastruktur sind eine Integrationsplattform und ein Kundenmanagementsystem. Diese Integrationsplattform ermöglicht einerseits Eigenleistungen zur Umsetzung wettbewerbsdifferenzierender Services andererseits eine API-basierte Anbindung, um flexibel und omnikanalfähig etablierte Partner, Services, Lösungskomponenten oder Standards integrieren zu können. Die Plattform wird nun im Regelbetrieb mit weiteren Omnikanallösungen sowie fallabschließenden, digital durchführbaren Prozessen für Partner und Kunden iterativ ausgebaut. Auf Grund der geänderten DK Anforderungen an die Sicherheit von POS Terminals im deutschen Netzbetrieb läuft seit 2021 das Projekt TA 7.2 3 . VR Payment muss dabei bis Ende 2024 insgesamt ca. 72.000 Terminals aus eigener Vermietung und bei kaufmännischen Netzbetreibern austauschen. Bis Ende 2023 sind ca. 57.000 Austausche erfolgt. Die Planung für 2024 umfasst im Wesentlichen nur noch Tausche bei kaufmännischen Netzbetreibern. Ertragslage:Die Provisionserträge der VR Payment liegen mit EUR 147,8 Mio. (Vj. EUR 123,8 Mio.) um EUR 24,0 Mio. über denen des Vorjahres. Das gestiegene Händlervolumen im Acquiring, der Anstieg der Transaktionsmengen im Netzbetrieb sowie die gestiegene Anzahl verarbeiteter Kreditkarten haben dazu beigetragen. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit EUR 37,0 Mio. (Vj. EUR 35,6 Mio.) EUR 1,4 Mio. über dem Vorjahr. Der Anstieg begründet sich in der gestiegenen Anzahl von neuen verkauften und vermieteten Terminalakzeptanzen. Die Provisionsaufwendungen liegen mit EUR 89,9 Mio. um EUR 22,1 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 67,8 Mio. Gründe sind die mit dem Händlervolumen korrelierenden Gebühren von internationalen Kartenorganisationen und Kartenemittenten sowie Provisionen für vermittelnde Partner. Die Betriebs- und Wartungskosten der Processingsysteme konnten in etwa auf Vorjahresniveau gehalten werden. In Folge hat sich der Provisionsüberschuss zum Vorjahr um EUR 1,9 Mio. auf EUR 57,8 Mio. (Vj. EUR 56,0 Mio.) erhöht. Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind um EUR 9,0 Mio. auf EUR 83,2 Mio. (Vj. EUR 74,3 Mio.) angestiegen. Der Anstieg ist auf den Personalzuwachs, projekthafte Investitionen in die Technik und Produktentwicklung zurückzuführen. Die Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen in Höhe von EUR 8,2 Mio. (Vj. EUR 6,4 Mio.) sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,7 Mio. gestiegen. Der Anstieg ist durch die erhöhten Stückzahlen vermieteter Geräte, TA 7.2 bedingter Terminaltausche sowie Investitionen in Software, die im Rahmen der Modernisierung der Kern-IT-Systeme getätigt wurden, begründet. Die VR Payment schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 2,8 Mio. (Vj. EUR 9,5 Mio.) und damit in etwa auf dem im Vorjahr prognostizierten Ergebnis vor Steuern von EUR 3,1 Mio. ab. Der Jahresüberschuss liegt bei EUR 1,7 Mio. (Vj. EUR 5,8 Mio.). Die Ertragslage ist geordnet. Finanz- und Vermögenslage:Die Bilanzstruktur der VR Payment ist geprägt von den Beständen, die sich aus den Zahlungsströmen ergeben, die ihrerseits aus der Abwicklung von Zahlungsdiensten für Kredit- und Debitkarten der verschiedenen Zahlungssysteme resultieren. Weiterhin variiert die Bilanzsumme aufgrund der unterschiedlichen Abwicklungsvolumina und Fristigkeiten zwischen aktivischen und passivischen Positionen auf Tagesbasis. Die Zahlungsdienste unterliegen dabei den Anforderungen des ZAG. Daraus vereinnahmte Gelder, denen Verbindlichkeiten gegen kartenakzeptierende Händler gegenüberstehen, werden entsprechend der Sicherungsanforderungen des ZAG treuhänderisch verwahrt. Der Anstieg der Bilanzsumme auf EUR 194,5 Mio. (Vj. EUR 163,7 Mio.) ist im Wesentlichen auf die zum Vorjahr erneut gestiegenen Abwicklungsvolumina von Zahlungsdiensten, die Investitionen in immaterielle Wirtschaftsgüter sowie die Erhöhung der Terminalbe- stände in den sonstigen Vermögensgegenständen zurückzuführen. Die Nachfrage nach Terminalakzeptanzen als auch im Rahmen von TA 7.2 bedingte Terminaltausche begründen die Zugänge im Umlaufvermögen. Hinzugekommen sind planmäßig weitere Einlagen zur Finanzmittelausstattung der payfree GmbH. Mit der axytos Finance Hol- ding GmbH wurde im Rahmen der Beteiligung auch ein Rahmendarlehensvertrag abgeschlossen, der im Geschäftsjahr 2023 komplett in Anspruch genommen worden ist. Zu- dem wurde mit Wirkung zum 31.12.23 die Beteiligung der VR Payment an der Gesellschaft von bisher 25,1% auf 75,0% erhöht. Das bilanzielle Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt EUR 62,9 Mio. (Vj. EUR 62,1 Mio.). Der Jahres-Cashflow beläuft sich wie im Vorjahr auf EUR 13,3 Mio. Die getätigten Investitionen in Höhe von EUR 14,4 Mio. (Vj. EUR 12,7 Mio.) in immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen konnten aufgrund der hohen Liquiditätsbestände jederzeit bedient werden. Die wesentlichen Investitionsvorhaben betrafen das Vermietvermögen von POS-Terminals in Höhe von EUR 6,2 (Vj. EUR 6,8 Mio.) und den Kauf von Software und Lizenzen mit EUR 4,4 Mio. (Vj. EUR 3,3 Mio.) im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Umstellung der Kern-IT Systeme der VR Payment. Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Die Zahlungsfähigkeit der VR Payment war im Geschäftsjahr 2023 zu jedem Zeitpunkt gegeben. Direkte Auswirkungen auf die Finanzlage aufgrund dem Ukrainekrieg, dem Nahost-Konflikt oder in Folge von Auswirkungen der wirtschaftlichen Abkühlung konnten nicht beobachtet werden. Die durchschnittliche Anzahl der in unserem Hause beschäftigten Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr von 394 auf 420 angestiegen. Die Anzahl an Nachwuchskräften also Auszubildende, Trainees und duale Studierende wurde von durchschnittlich 9 auf 16 erhöht. Entsprechend des Geschäftsverteilungsplans sind 234 (Vj. 219) Mitarbeiter dem Marktbereich mit den Funktionen Vertrieb und Kundenservice zugeordnet. Im Ressort Produkt und Technologie sind 100 (Vj. 91) Mitarbeiter tätig, im Marktfolgebereich liegen die Funktionen Unternehmenssteuerung, Unternehmensservice und Compliance/Recht mit 86 (Vj. 74) Mitarbeitern. Für die Erhaltung und Verbesserung der fachlichen Qualifikation der Beschäftigten fanden im Berichtsjahr zahlreiche Schulungen statt bzw. wurden über unsere digitale Schulungsplattform wahrgenommen. Chancen- und Risikobericht:VR Payment ist als beaufsichtigtes E-Geld-Institut gesetzlich verpflichtet, angemessene Leitungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse sowie Strategien zu implementieren, die gewährleisten, dass bestandsgefährdende Risiken frühzeitig erkannt, entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden und eine angemessene Kapitalausstattung zur Absicherung von Risiken vorhanden ist. Zur Umsetzung dieser Anforderungen hat sich die VR Payment an die für ein E-Geld-Institut übertragbaren Vorgaben der MaRisk für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute angelehnt und das Risikomanagementsystem entsprechend ausgerichtet. Der Aufsichtsrat wurde in seinen Sitzungen über das Risikomanagement der VR Payment fortlaufend informiert. Grundsätzlich unterliegt das Risikomanagement einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess und ist ein integraler Bestandteil der Geschäftssteuerung. Diese wurde gemäß den im Risikohandbuch definierten Rollen und Verantwortlichkeiten sowie dem beschriebenen Ablauf zur Identifikation, Quantifizierung, Überwachung und Steuerung von Risiken eingehalten. Die jährliche Risikoinventur wurde turnusgemäß im Berichtsjahr durchgeführt, um einen aktuellen Überblick über die für das Unternehmen relevanten und wesentlichen Risiken zu erhalten. Das Ergebnis hieraus wurde in der Risikolandkarte dokumentiert. Auf Basis des Geschäftsmodells und der damit einhergehenden finanziellen und nicht finanziellen Risiken wurden in der Risikoinventur folgende vier wesentliche Risiken identifiziert:
Liquiditätsrisiken werden vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells und der spezifischen Ressourcenausstattung der VR Payment als relevant, jedoch nicht als wesentlich eingestuft. Grundlage für diese Einschätzung sind vor allem die fristenkongruenten bzw. beidseitig kurzfristigen Zahlungsströme aus den Produkten und die ganz überwiegende Finanzierung aus Eigenmitteln. Insbesondere bestehen keine langfristigen und zinstragenden Verbindlichkeiten. Die vorhandenen und zur freien Verfügung stehenden liquiden Mittel waren zu jederzeit ausreichend, um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu gewährleisten. Marktpreisrisiken bestehen im aktuellen Geschäftsmodell der VR Payment nicht. Die VR Payment hat einen Risikosteuerungs- und -controllingprozess implementiert, der sicherstellt, dass sowohl die bereits erfassten Risiken regelmäßig neu bewertet und überwacht als auch neue Risiken identifiziert, bewertet und aufgenommen werden. Verantwortlich für die Steuerung der einzelnen Risiken sind die Risikoverantwortlichen, in der Regel Bereichs- und Stabsleiter. Die Risikoidentifizierung und -bewertung findet im Rahmen einer jährlichen umfassenden Risikoinventur in bilateralen Gesprächen mit den Risikoverantwortlichen und in den verbleibenden Quartalen durch eine Aktualisierungsabfrage bei den Risikoverantwortlichen statt. Die Bewertung der Risiken wird anhand von Schadenspotenzial und Eintrittswahrscheinlichkeit vorgenommen. Neben der Bewertung erfolgen auch die Festlegung und Dokumentation von Maßnahmen zur Minderung des Risikos. Durch Aggregation der Einzelrisikowerte wird der Gesamtwert der Risiken der VR Payment ermittelt. Der Risikowert zum 31.12.2023 beträgt EUR 9,8 Mio. Für die Prüfung und Überwachung der Risikotragfähigkeit, wird der Gesamtrisikowert der vorhanden Risikodeckungsmasse gegenübergestellt. Die Risikodeckungsmasse ergibt sich aus dem bilanziellen Eigenkapital abzgl. der Eigenmittelanforderungen und der immateriellen Vermögensgegenstände. Zum 31.12.2023 stand eine Risikodeckungsmasse in Höhe von EUR 40,8 Mio. zur Verfügung. Die Risikotragfähigkeit ist grundsätzlich gegeben, wenn die Auslastung von Risiko zu Risikodeckungsmasse nach Abzug des aufsichtsrechtlichen Mindestkapitals kleiner 100% beträgt. Die Auslastung zum Geschäftsjahresende beträgt 24,1%. Die zur Risikosteuerung festgelegten Auslastungsgrenzen von aktuell 50% bzw. 75% waren ganzjährig nicht überschritten, so dass keine zusätzliche Festlegung und Einleitung von Risiko mindernden Maßnahmen durchgeführt werden mussten. Die Risikotragfähigkeitsanalyse wird ergänzt durch Risikoindikatoren, die der frühzeitigen Erkennung von Veränderungen bekannter Risiken dienen. Auch bei den Risikoindikatoren wird durch Grenzwerte ermöglicht, dass Risikoverantwortliche und das Management Board Governance bei Überschreitung informiert werden und risikomindernde Maßnahmen einleiten können. Als gemeinsames zentrales Steuerungs- und Überwachungsgremium im Risikomanagementprozess fungiert das Management Board Governance. Mindestens einmal im Quartal tagt dieses Board zur Risikolage der VR Payment. Dabei verschafft sich das Gremium insbesondere anhand des Risikoberichtes einen Überblick zur Risikosituation und entscheidet bei Bedarf über einzuleitende Maßnahmen. Das Management Board Governance fungiert auch als ISMS 4 -Gremium. Bei akuten Veränderungen der Risikosituation erfolgt eine ad hoc-Berichterstattung. Der Boardleiter des Management Board Governance berichtet entsprechend regelmäßig und ggf. adhoc an die Geschäftsführung über die Steuerung und Überwachung des Risikomanagements. Speziell für das Acquiring-Händlerportfolio erfolgt die Risikobewertung durch das Risikomanagement monatlich. Bei der Bewertung werden branchenspezifische Vorleistungszeiträume, Erstattungsquoten und Ausfallwahrscheinlichkeiten genutzt. Für Großkunden werden bei Bedarf vom Risikomanagement kundenspezifische Parameter angesetzt. Das Schadenspotenzial entspricht den im Risiko stehenden offenen Händlerumsätzen. Sicherheiten, wie Bankgarantien werden mindernd berücksichtigt. Die Multiplikation des Schadenspotenzials mit den Ausfallwahrscheinlichkeiten führt zum erwarteten Verlust. Durch Multiplikation des erwarteten Verlustes mit einem festgelegten Stressfaktor ergibt sich der Risikowert für die Risikotragfähigkeitsanalyse. Auf Basis der Risikoinventur, der Identifizierung, Messung und Steuerung der Risiken sind keine bestandsgefährdenden Risiken für die VR Payment erkennbar. Die Prüfung zur Wirksamkeit und Angemessenheit des dienstleistungsbezogenen internen Kontrollsystems für unsere Kunden wurde nach IDW PS 951 5 n. F. Typ 2 durchgeführt und stärkt ein risikobewusstes Verhalten in der VR Payment. Zusätzlich zu den bereits bestehenden gesetzlichen Anforderungen nimmt die VR Payment am IT Risk Programm des Mehrheitsgesellschafters DZ BANK AG teil. Die jährliche PCI Rezertifizierung nach dem Standard PCI DSS 3.2.1. sowie nach ISO 27001 wurde erfolgreich abgeschlossen, genauso wie die erste Rezertifizierung nach der im Vorjahr eingeführten neuen Kritis-Verordnung nach § 8a Abs. 3 BSIG. Das Notfallmanagement wurde erstmalig nach ISO 22301 zertifiziert. Im Management Board Governance berichtet der Informationssicherheitsbeauftragte jährlich über Schwerpunkte zur Informationssicherheit, Datenschutz und Notfallmanagement. Zudem erfolgt eine Berichterstattung an die Geschäftsführung in Form eines Management Review Berichts. Als prozessunabhängige Organisationseinheit hat die VR Payment eine Interne Revision eingerichtet, die auf Basis eines von der Geschäftsführung freigegebenen und vom Aufsichtsrat gebilligten Prüfungsplans eigenständige Prüfungen durchführt und an die Geschäftsführung berichtet. Die Quartalsberichte und der Jahresbericht der Internen Revision werden zudem an den Aufsichtsratsvorsitzenden übermittelt. Trotz des gesamtwirtschaftlichen Umfelds mit Inflation, rückläufiger Wirtschaftsleistung und privaten Konsums hat die VR Payment in allen Geschäftsfeldern eine positive Entwicklung zum Vorjahr verzeichnen können. Kaufzurückhaltung war im Geschäftsjahr im Händlergeschäft der VR Payment nicht wahrnehmbar oder wurde durch Wachstum an Transaktionen und Akzeptanzen überkompensiert. Rezessionsbedingte Ausfälle waren nicht zu verzeichnen. Auch das Processing Geschäft für Geldautomaten und Kreditkarten zeigte deutlich ansteigende Transaktionszahlen. Allenfalls das Absinken der Kaufbeträge pro Transaktion im Generellen und die Verschiebung von Umsätzen im Handel hin zu Branchen mit niedrigeren Durchschnittskaufbeträgen im Speziellen mögen aus Sicht der Gesellschaft ein mögliches Zeichen von Kaufzurückhaltung sein, jedoch ohne messbare Auswirkung auf Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Chancen ergeben sich aus dem Auffinden und Realisieren von Kosteneinsparungspotenzialen sowie einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Weiterhin profitiert die VR Payment von dem Ausbau der vertrieblichen Aktivitäten innerhalb des Verbundes und der Primärbanken als ihr Vertriebspartner. Neue Entwicklungen von Produkten und Dienstleistungen, die kartengestützten Zahlungsverkehr mit weiteren Dienstleistungen aus dem Bereich Banken, Versicherungen und Informationstechnologie zusammenbringen, bieten neue Möglichkeiten Ertragspotentiale zu begründen. Dies kann auch durch die Kooperation mit oder Beteiligung an anderen Marktteilnehmern erfolgen. Der grundsätzlich steigende Trend bargeldlos zu zahlen, wirkt ebenfalls positiv für die VR Payment. Zudem bietet die immer stärker werdende nahtlose Integration von Finanz- und Zahlungsverkehrsdienstleistungen in bestehende Wertschöpfungsketten ein hohes Wachstumspotential für die VR Payment. Durch den Ausbau des Produktangebots im Bereich der Plattform- und Ökosystemgeschäftsmodelle können zudem weitere Wachstumschancen realisiert werden. Aus der strukturierten Marktbearbeitung mit den Kundenverantwortlichen der DZ BANK werden sich fortlaufend weitere Chancen für die VR Payment ergeben. Prognosebericht:Die fortschreitende Digitalisierung treibt Veränderung und ermöglicht neue Geschäftsmodelle. Dabei kann aus Sicht der VR Payment die Zahlungsabwicklung ihre gestalterische Kraft entfalten. Noch nicht abschließend einzuschätzende branchenspezifische Initiativen wie wero 6 oder die Einführung eines digitalen Euro durch die EZB werden die Entwicklung im Zahlungsverkehr beeinflussen und neue bzw. angepasste Geschäftsmodelle und Produkte fördern. Auch das sich verstärkende Kundenverhalten, in dem weiterhin Bargeld- durch Kartenzahlungen ersetzt werden, wirkt sich wesentlich auf Transaktionszahlen und das abzuwickelnde Zahlungsvolumen aus. Das primäre Ziel der VR Payment ist, die Marktposition der Volksbanken und Raiffeisenbanken durch ein relevantes Leistungsangebot für das Karten- und das Händlergeschäft und damit zusammenhängende Geschäftsmodelle im stationären sowie im Internethandel zu stärken. Die Planung der Folgejahre unterstellt weiterhin ein organisches Wachstum, was jedoch Kooperationen oder Anteilskäufe nicht ausschließt, wenn diese strategisch und inhaltlich zur VR Payment und ihren Geschäftsfeldern passen. Der Ausbau des Händlergeschäfts speziell im Bereich der Kreditkartenabwicklung, die Entwicklung einer Omnichannel-Lösung und von weiteren "Value--added- Services" zur Vertiefung der Wertschöpfungstiefe im Bereich der Zahlungsdiensteabwicklung stehen im Fokus der VR Payment für das kommende Jahr. Für die Planungsrechnung 2024 sind keine Effekte 7 aus einem weiteren Zinsanstieg, einer signifikanten Abkühlung der Wirtschaft und Konsum oder Inflation berücksichtigt worden. Die Planung fokussiert auf ein organisches Geschäftswachstum des bestehenden Leistungsportfolios in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen und wird ergänzt um gezielte Produktentwicklungen zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit in den kommenden Jahren. Mit diesen Annahmen geht die VR Payment für das Planjahr 2024 von steigenden Umsätzen im Provisionsgeschäft und einem Anstieg des Ergebnisses vor Steuern auf EUR 7,9 Mio. in 2024 aus. In Folgejahren soll das Ergebnis vor Steuern schrittweise nachhaltig auf über EUR 30 Mio. bis 2028 wachsen.
Frankfurt am Main, den 7. Februar 2024 VR Payment GmbH Carlos Gómez-Sáez Patrick Dittmer Henrik Ewers
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
Jahresbilanz zum 31.12.2023Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum JahresabschlussDie VR Payment ist eingetragen unter der Nummer HRB 114198 im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der rechtsform- und branchenspezifischen Vorschriften des GmbHG, des ZAG sowie der RechZahlV in der jeweils aktuell gültigen Fassung aufgestellt. Für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden die in der RechZahlV vorgeschriebenen Formblätter 1 und 2 verwendet, sofern keine Beträge bei einzelnen Posten bestanden, wurden die jeweiligen Posten nicht aufgeführt. Die BaFin hat der Gesellschaft mit Bescheid vom 2. Juli 2018 die Erlaubnis als E-Geld Institut gemäß § 11 ZAG erteilt. Damit wurde die mit Bescheid vom 2. Mai 2011 erteilte Erlaubnis als Zahlungsinstitut ersetzt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine sich auf Vorjahre beziehende aufwandswirksame Fehlerkorrektur in laufender Rechnung durchgeführt (siehe dazu Tz 17). (1) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Barreserve ist zum Nennwert, die Forderungen sind mit dem Nennwert oder den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken im Forderungsbestand wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem Ausfallrisiko bei bereits zum Bilanzstichtag bestehenden Rücklastschriften aus dem Geschäftsfeld POS-Netzbetrieb wurde durch mahnkennzeichen- und mahnstufenbezogene Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die immateriellen Anlagenwerte werden zu den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 7 Jahren bewertet. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR werden im Zugangsjahr als Aufwand behandelt, Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten kleiner 800,00 EUR werden als Geringwertiges Wirtschaftsgut sofort abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Form eines Anlagenspiegels gesondert dargestellt (siehe II. (2) Anlagenspiegel). Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten zu gleitenden Durchschnittspreisen bewertet, soweit nicht nach Maßgabe des Niederstwertprinzips ein niedrigerer Ansatz geboten war. Die Verbindlichkeiten und andere Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Andere Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung tragen. Die anderen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem jeweiligen laufzeitadäquaten Marktzins von 0,95 % bis 1,74 % abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden durch versicherungsmathematische Gutachten nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Anwartschaftstrend von 2,50 % und einem Rententrend von 2,30 % berechnet. Der Rechnungszins von 1,82 % wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 und Satz 2 HGB nach der Vereinfachungsregelung ermittelt und die Fluktuation aufgrund der Struktur der Bezugsberechtigten nicht berücksichtigt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre (1,74 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 106 TEUR, welcher der Ausschüttungssperre unterliegt. Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß §§ 256a, 340h HGB am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, erfolgt die Währungsumrechnung unter Berücksichtigung des Realisations- und Imparitätsprinzips sowie des Anschaffungskostenprinzips. Auf den Ansatz der aktiven Steuerlatenz wurde unter Anwendung des Wahlrechtes nach §274 Abs.1 S.2 HGB verzichtet. II. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung(2) Beteiligungen und verbundene Unternehmen Die Gesellschaft hat ihre Beteiligung über 25,1% an der axytos Finance Holding GmbH mit Sitz in Langen am 19.12.2023 auf 75,0% erhöht. Der Ausweis der Beteiligung wurde dementsprechend zum 31.12.2023 unter der Position Beteiligung aus verbundenen Unternehmen vorgenommen. Der letzte verfügbare Jahresabschluss datiert auf den 31.12.2022. Dort erwirtschaftete die axytos Finance Holding einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 113 TEUR. Das Eigenkapital belief sich zu diesem Bilanzstichtag auf 3.955 TEUR. Die Gesellschaft hält als verbundenes Unternehmen an der 2021 gegründeten payfree GmbH mit Sitz in Düsseldorf 60% der Anteile. Der letzte verfügbare Jahresabschluss datiert auf den 31.12.2022. Dort erwirtschaftete die payfree einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.544 TEUR. Das Eigenkapital belief sich zu diesem Bilanzstichtag auf 5.454 TEUR. Auf die Erstellung eines Konzernabschlusses wurde unter Verweis auf § 290 Abs. 5 HGB verzichtet. (3) Anlagenspiegel zum 31.12.2023 Der Anlagenspiegel zum 31.12.2023 ist als Anlage beigefügt. (4) Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Beteiligungsunternehmen und Gesellschafter sind in folgenden Bilanzposten enthalten:
(5) Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen an Kreditinstitute mit 133.088 TEUR und Forderungen an Kunden mit 7.840 TEUR sind ausnahmslos innerhalb von 3 Monaten fällig. Von den "Sonstigen Vermögensgegenständen" in Höhe von 15.433 TEUR sind 12.191 TEUR innerhalb von 3 Monaten, ein Teilbetrag für die Rückdeckungsversicherung in Höhe von 101 TEUR innerhalb 6 bis 12 Monate und ein weiterer Teilbetrag der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 141 TEUR sowie ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 3.000 TEUR nach mehr als 12 Monaten fällig. (6) Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen die Vorräte an POS-Terminals mit 7.561 TEUR, Forderungen aus Ertragssteuern mit 1.376 TEUR, geleistete Anzahlungen auf noch zu erbringende Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.226 TEUR sowie ein an die axytos Finance Holding GmbH mit einer auf die Laufzeit befristeten Rangrücktrittserklärung versehenes Gesellschafterdarlehen mit 3.000 TEUR. (7) Aktive Steuerlatenz würde sich im Wesentlichen aus abzugsfähigen temporären Differenzen der Posten Rückstellungen für Pensionen und andere Rückstellungen ergeben und einen Betrag in Höhe von 4.104 TEUR ausmachen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte auf Grundlage eines kombinierten Steuersatzes von 30,91 %. (8) In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 2.652 TEUR für erhaltene Anzahlungen auf noch zu erbringende Leistungen enthalten. (9) Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit 8.119 TEUR und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit 275 TEUR sowie "Verbindlichkeiten gegenüber Zahlungsinstitute" mit 9 TEUR sind ausnahmslos innerhalb von 3 Monaten fällig. Von den "Sonstigen Verbindlichkeiten" in Höhe von 73.588 TEUR sind 73.374 TEUR innerhalb von 3 Monaten und 213 TEUR für Abfindungen zwischen 4 und 6 Monaten fällig. (10) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Beteiligungsunternehmen und Gesellschafter sind in folgenden Bilanzposten enthalten:
(11) Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus noch auszuschüttenden Händlerumsätzen im Acquiring in Höhe von 66.369 TEUR, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.447 TEUR sowie Verbindlichkeiten aus noch abzuführender Umsatz- und Lohnsteuer von 2.440 TEUR. (12) Im Bilanzgewinn in Höhe von 11.362 TEUR ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 9.629 TEUR enthalten. Der Jahresüberschuss beläuft sich somit auf 1.733 TEUR. (13) In den Zinsaufwendungen sind 170 TEUR im Zusammenhang mit den Pensionsverpflichtungen enthalten. (14) In den Provisionserträgen sind 3.223 TEUR, in der Position "Sonstige betriebliche Erträge" 470 TEUR für Vermittlungsdienstleistungen enthalten. (15) In der Position Sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Vermietung von POS-Terminals in Höhe von 21.248 TEUR, Warenverkäufe in Höhe von 6.973 TEUR sowie Auslagenerstattungen in Höhe von 6.045 TEUR enthalten. (16) Periodenfremde Erträge sind in der Position "Sonstige betriebliche Erträge" aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 684 TEUR und für in Vorperioden erbrachte Leistungen und Korrekturen zu Eingangsleistungen in Höhe von 875 TEUR sowie in den Zinserträgen in Höhe von 167 TEUR enthalten. (17) Periodenfremde Aufwendungen für in Vorperioden bezogene Leistungen sind in Höhe von 81 TEUR in den Provisionsaufwendungen und in Höhe von 77 TEUR in den Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen enthalten. In den Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind weiterhin 89 TEUR für leistungsbezogene Boni für Vorjahre und 93 TEUR in den Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten. Zudem sind in den Provisionsaufwendungen Aufwand aus Zahlungsdiensten in Höhe von 2.415 TEUR auf Grund eines Fehlers, der auf die Vorjahre 2019 bis 2022 entfällt, enthalten. In diesem Zeitraum wurden für eine Abrechnungsmethode Disagioerlöse in der Buchhaltung der VR Payment doppelt erfasst und die sonstigen Verbindlichkeiten aus ZAG entsprechend zu gering ausgewiesen.
Im Geschäftsjahr 2023 sind für die obenstehenden Beträge die notwendigen Korrekturbuchungen in laufender Rechnung vorgenommen worden. Es ergaben sich keine Auswirkungen für Händler. III. Sonstige Angaben(18) Als Mitglieder der Geschäftsführung sind bestellt:
(19) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (20) Die gewährten Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB belaufen sich für den Aufsichtsrat auf 31 TEUR, für den Beirat auf 55 TEUR. Die Gesamtbezüge ehemaliger Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9b HGB belaufen sich auf 380 TEUR, die hierfür gebildeten Pensionsrückstellungen betragen 4.422 TEUR. (21) Die DZ BANK AG mit Sitz in Frankfurt am Main stellt den Konzernabschluss (größter und kleinster Kreis von Unternehmen) auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und kann dort eingesehen werden. Die VR Payment GmbH wird im Konzernabschluss 2023 als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen einbezogen. (22) Mitglieder des Aufsichtsrats waren/sind:
(23) Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Anmietungen von Büroflächen; in Frankfurt-Niederrad mit einer Jahresmiete von 905 TEUR bei einer verbleibenden Grundmietzeit von 36 Monaten, in Frankfurt Platz der Republik ab dem 01.04.2024 mit einer Grundmietzeit von 120 Monaten und einer Jahresmiete von 1.402 TEUR sowie in Ettlingen mit einer Jahresmiete von 909 TEUR bei einer verbleibenden Grundmietzeit von 31 Monaten. Des Weiteren bestehen Leasingverpflichtungen für PKW in Höhe von 439 TEUR. (24) Das Zahlungsvolumen für das erlaubnispflichtige Akzeptanzgeschäft betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 7,492 Mrd. EUR bei 247,091 Mio. Transaktionen. Der durchschnittliche E-Geld-Umlauf belief sich auf 135 TEUR bei (durchschnittlich) ausgegebenen E-Geld-Instrumenten von 408 Stück. (25) Die Zahl der Mitarbeiter (Angestellte) betrug im Jahresdurchschnitt 419,75. Hiervon waren 334 Mitarbeiter in den Bereichen Produktmanagement, Vertrieb, Customer Service und der Informationstechnologie tätig. Im Marktfolgebereich lagen die Funktionen Unternehmenssteuerung, Unternehmensservice und Compliance/Recht mit 85,75 Mitarbeiter. (26) Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf 215 TEUR. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 200 TEUR und auf andere Bestätigungsleistungen 15 TEUR. (27) Zwischen Abschlussstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage ereignet. (28) Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, vom Bilanzgewinn in Höhe von 1.733.412,13 EUR einen Betrag von 1.000.000,00 EUR auszuschütten und den verbleibenden Betrag in die Gewinnrücklagen einzustellen.
Frankfurt am Main, den 7. Februar 2024 VR Payment GmbH Carlos Gómez-Sáez Patrick Dittmer Henrik Ewers Anlagenspiegel zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VR Payment GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VR Payment GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VR Payment GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 14. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Nadine Heyken, Wirtschaftsprüfer ppa. Carina Wittenberg, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2023 die ihm nach dem Gesellschaftsvertrag übertragenen Rechte und Pflichten wahrgenommen. In drei ordentlichen und zwei außerordentlichen Aufsichtsratssitzungen hat die Geschäftsführung mit dem Aufsichtsrat Angelegenheiten von grundsätzlicher geschäftlicher Bedeutung und wichtige Entwicklungsprojekte erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftstätigkeit überzeugt und die erforderlichen Beschlüsse zu den an seine Zustimmung gebundenen Maßnahmen gefasst. Die Geschäftsführung der VR Payment GmbH agierte im Berichtsjahr 2023 in der gleichen Zusammensatzung wie zum Ende des vorausgegangenen Geschäftsjahres. Sie setzte sich zusammen aus den Herren Carlos Gómez-Sáez, Patrick Dittmer und Henrik Ewers in der vorher innegehabten Ressortverantwortung. Herr Gómez-Sáez verantwortet die Ressorts Personal, Vertrieb und Customer Service sowie die Stabsabteilungen Strategie und Mandate/Beteiligungen. Herrn Dittmer sind die Ressorts Unternehmenssteuerung und Unternehmensservices sowie die Stabsabteilungen Revision, Risikomanagement, Compliance & Beauftragtenwesen und Recht zugeordnet. Herrn Ewers sind die Resorts Produktmanagement und IT sowie die Stabsabteilung Scheme Rules & Regulations zugeordnet. Die Stabsabteilung Scheme Rules & Regulations ist im Geschäftsjahr aus dem Bereich Produktmanagement organisatorisch herausgelöst worden. Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Produktentwicklungen und sowohl über die technologische als auch organisatorische Weiterentwicklung der VR Payment umfassend berichtet. Weiterhin wurde der Aufsichtsrat über die Geschäftsentwicklung bei der VR Payment im Allgemeinen und insbesondere über die Vertriebsaktivitäten im Bestands- und Neukundengeschäft umfassend unterrichtet. Die Berichterstattung umfasste ferner das Risikomanagement, die Tätigkeiten der Stäbe Recht und Compliance inkl. Geldwäscheprävention sowie die Prüfungsplanung und -ergebnisse der Internen Revision. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats hat sich im Jahr 2023 wie folgt verändert. Neben den Mitgliedern, den Herren Thomas Ullrich (Vorsitzender), André Kasten (Stellvertretender Vorsitzender), Olaf Kilimann, Gregor Roth, Marco Rummer, Roland Seidl und Marc Weiss, die das ganze Jahr dem Aufsichtsrat angehörten, ist Herr Dr. Andreas Martin zum 30.06.2023 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Als Nachfolgerin wurde mit Wirkung zum 01.07.2023 Frau Tanja Müller-Ziegler in den Aufsichtsrat entsandt. Der Jahresabschluss 2023 ist durch die von den Gesellschaftern zum Abschlussprüfer bestellte PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft und mit Datum 14.02.2024 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung, vom Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 1.733.412,13 einen Betrag von EUR 1.000.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und EUR 733.412,13 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 9.628.751,20 soll unverändert vorgetragen werden. Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Dank für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete gute Arbeit aus.
Frankfurt am Main, 29.02.2024 VR Payment GmbH Der Aufsichtsrat Thomas Ullrich, Vorsitzender Feststellungs- und Ergebnisverwendungs-BeschlussDie Gesellschafterversammlung hat am 29. Februar 2024 festgestellt, dass der Abschluss zum 31. Dezember 2023 einen Jahresüberschuss von EUR 1.733.412,13 ausweist. Die Gesellschafterversammlung hat einstimmig beschlossen, vom Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 1.733.412,13 einen Betrag von EUR 1.000.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und EUR 733.412,13 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 9.628.751,20 soll unverändert fortgetragen werden. Der Aufsichtsrat besteht nach der Gesellschafterversammlung am 29. Februar 2024 aus den Herren:
Geschäftsführung: Als Geschäftsführer bestellt sind die Herren:
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 29.02.2024 festgestellt. |
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