FB Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frederic Nicolai Blume seit 3.1.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gasper GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24der Gasper GmbH1. Darstellung des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft 1.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklung in unserem Hauptabsatzmarkt Deutschland ist in den letzten Kalenderjahren nicht positiv verlaufen. Für das Kalenderjahr 2022 war zwar noch ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP, preis- , saison- und kalenderbereinigt) um 1,9% zu verzeichnen, im Vergleich zu den Vorjahren war jedoch auch hier schon ein Rückgang zu verzeichnen. Für das Jahr 2023 ist ein Rückgang dieser Kennziffer um 0,1% zu konstatieren, für das Jahr 2024 rechnet die Bundesregierung mit einem weiteren Rückgang um 0,2%. Für den privaten Konsum, der letztlich entscheidend für unsere Branchensituation als Import- und Großhandelsunternehmen für Konsumgüter ist, ist traditionell die Inflationsrate ein wichtiger Indikator. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% gegenüber 2022 erhöht. Diese Entwicklung spiegelte sich auch in der Entwicklung der privaten Konsumausgaben wider. Diese sanken jeweils im Vergleich zum Vorquartal im Zeitraum vom zweiten bis zum vierten Quartal 2023 um 0,2% bis 1,1%. Im laufenden Jahr 2024 ist hier jedoch eine Entspannung eingetreten, die Inflationsraten der Monate Januar bis November 2024 lagen in einer Bandbreite von 1,9% bis 2,9%. Die Entwicklung der privaten Konsumausgaben verlief ähnlich uneinheitlich, das erste und das dritte Quartal 2024 weisen moderate Anstiege aus (+0,6%, +0,1%) wohingegen im zweiten Quartal 2024 noch einmal ein Rückgang um 0,3% zu beobachten war. 1.2. Geschäftsverlauf Der finanzielle Geschäftsverlauf des Wirtschaftsjahres 2023/24 der Gasper GmbH ist im Vorjahresvergleich durch einen Anstieg des Rohergebnisses gekennzeichnet. Sowohl im Jahr 2022/23 als auch 2023/24 beinhaltete das Rohergebnis außerordentliche Geschäftsvorfälle. Im Jahr 2022/23 sind Versicherungserstattungen von rd. 1,6 Mio. € in diese Berichtsposition eingegangen, wobei die mit diesen Erstattungen im Zusammenhang stehenden Aufwendungen zum Teil bereits in vorangegangenen Jahren angefallen sind. Im Jahr 2023/24 ist als besonderer Geschäftsvorfall ein Ertrag aus Forderungsverzichten aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von 2,5 Mio. € zu benennen. Der Forderungsverzicht wurde seitens der Darlehensgeber ausgesprochen, um die außergewöhnliche Ergebnissituation des Geschäftsjahres 2023/24 abzudecken. Insgesamt ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 88,7 T€ (Vorjahr: -fehlbetrag 1.002,7 T€). 1.3. Ertragslage, Geschäftsergebnis Die Ertragslage der Gesellschaft ist zahlenmäßig in der nachfolgenden Übersicht dargestellt. Dabei werden die Werte des Geschäftsjahres 2022/23 als Vergleichswerte angegeben.
Das Rohergebnis stieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/23 um 433,2 T€. Die traditionellen Beschaffungsmärkte unserer Gesellschaft liegen in Fernost. Der Wareneinkauf wird fast vollständig in den Fremdwährungen US $ und Hongkong $ abgewickelt. Bei den Personalkosten ist im Vorjahresvergleich ein Rückgang um rd. 9% zu verzeichnen. Die wesentlichen Kostenkategorien innerhalb der sonstigen Aufwendungen 2023/24 sind die Vertriebskosten und die Raumkosten. Die Zinsaufwendungen sind im Vorjahresvergleich gestiegen. Das Geschäftsergebnis fällt in dieser Darstellung mit 140,0 T€ positiv aus, es enthält allerdings den unter 1.2. beschriebenen Forderungsverzicht als außerordentlichen Ertrag. Die Steuern des Wirtschaftsjahr 2023/24 beinhalten ausschließlich sonstige Steuern und latente Steuerabgrenzungen. Im Geschäftsjahr 2023/24 wird somit ein Jahresüberschuss von 88,7 T€ (Vorjahr: -fehlbetrag 1.002,7 T€) erzielt. 1.4. Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich im Vergleich mit dem Vorjahresstichtag wie folgt dar:
Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich mit dem Vorjahr, wesentliche Ursache sind Investitionen in die neuen Betriebs- und Geschäftsräume. Innerhalb des Umlaufvermögens ist der Rückgang der liquiden Mittel als wesentliche Veränderungsposition hervorzuheben. 1.5. Finanzlage Die Finanzierungsstruktur der Gasper GmbH kann tabellarisch wie folgt zusammengefasst werden:
Die Gesamtfinanzierungsstruktur des Unternehmens ist durch einen Eigenkapitalanteil von 20,9% gekennzeichnet, dieser betrug zum Vorjahresstichtag 16,6%. Die Anlagendeckung (Eigenkapital zu Anlagevermögen) weist mit 217,6% einen sehr hohen Wert aus. Die Liquiditätslage kann in der Form beschrieben werden, dass die Summe der kurzfristig realisierbaren Vermögenswerte (flüssige Mittel, Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände) den als kurzfristig zu qualifizierenden Teilbetrag der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag mit 98,7% fast deckt, wobei wesentliche Teile der Rückstellungen, der Bankverbindlichkeiten und der sonstigen Verbindlichkeiten aus rechtlichen oder faktischen Gründen als langfristige Verbindlichkeiten qualifiziert werden. 2. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Abgabe zuverlässiger Ergebnisprognosen für die kommenden Jahre gestaltet sich schwierig. Die Unwägbarkeiten des Ukraine-Krieges und des Krieges in Nahost, welche die Gefahr steigender Energiepreisen bergen und damit eine dämpfende Wirkung auf den Privatkonsum erzeugen können, erschweren Prognosen zusätzlich. Wir gehen im laufenden Wirtschaftsjahr 2024/25 noch einmal von einem operativen Fehlbetrag im Bereich bis -500 T€ aus. Für das nachfolgende Wirtschaftsjahr erwarten wir wieder ein positives operatives Ergebnis. Grundlage dieser Planwerte sind die Erwartung von Umsatzerlösen auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/24 bei einer verbesserten Wareneinsatzquote durch gesunkene Transportkosten und moderate Preisanpassungen, verringerte Personalkosten, verringerte Vertriebskosten und den Rückgang sonstiger betrieblicher Aufwendungen. Die Finanzierung des erwarteten Fehlbetrages ist durch Bankdarlehen und - soweit erforderlich - Gesellschaftermittel gewährleistet. 3. Wesentliche Chancen und Risiken 3.1. Chancenbericht Als besondere Chance betrachten wir den Umstand, dass unsere Gesellschaft alle Herausforderungen der Vergangenheit, wie die zunehmende Wettbewerbssituation im Absatzbereich, Preisanstiege auf den Beschaffungsmärkten, Lieferkettenprobleme oder auch die Brandkatastrophe am Standort Köln gemeistert hat. Dies und der Umstand, dass die Gasper GmbH auch nach zwei Geschäftsjahren mit operativen Verlusten aufgrund der Beiträge aus dem Gesellschafterkreis noch einen hohen Eigenkapitalanteil ausweist, runden unsere optimistische Grundhaltung bezüglich der Ausgangsposition unserer Gesellschaft für die kommenden Jahre ab, obwohl auch das derzeit laufende Geschäftsjahr - wie unter Punkt 2. beschrieben - voraussichtlich noch nicht zufriedenstellend verlaufen wird. 3.2. Risikobericht Die operativen Fehlbeträge, die unsere Gesellschaft in den Geschäftsjahren 2022/23 und 2023/24 erwirtschaftet hat, zeigen das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann. Diese Unsicherheit stellt ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB dar. Als Besonderheit des Jahres 2022/23 ist allerdings unseres Erachtens zu werten, dass die Eintrübung der konjunkturellen Lage auf unserem Heimatmarkt Deutschland mit den Beeinträchtigungen zusammentraf, die sich aus unserem Umzug in unsere nach einem Brandschaden wiederhergestellten neuen Räumlichkeiten am alten Standort ergeben haben. Das Jahr 2023/24 wiederum ist von einem Umsatzrückgang und den Schwierigkeiten gekennzeichnet gewesen, die Materialeinsatzquote wieder in die Relation früherer Jahre bewegen zu können. Die Finanzierung der Gesellschaft in diesen beiden Jahren ist durch unterschiedlich strukturierte Bankdarlehen gesichert gewesen. Die bilanziellen Auswirkungen des negativen operativen Ergebnisses des Jahres 2023/24 wurden ergänzend durch Darlehensverzichte der Gesellschafter kompensiert. Als Risikofaktoren betrachten wir zu einen die nach wie vor schlechte gesamtkonjunkturelle Lage. Zwar hat sich die in den Jahren seit 2021 für Deutschland ungewohnt hohe Inflationsrate zuletzt wieder abgeschwächt, dennoch kann sich immer noch eine Konsumzurückhaltung der Endkunden unserer Produkte am Point of Sale negativ auf unsere Umsatzerlöse auswirken. Ein weiteres Risiko besteht in einem erneuten Anstieg der Transportkosten. Da sich unsere Haupteinkaufsmärkte in Fernost befinden, würde sich eine Erhöhung unserer Beschaffungskosten oder generell die Beeinträchtigung unserer Lieferketten deutlich auf die Ertragssituation auswirken. Der Rückgang dieser Kostenart trägt derzeit zur Verbesserung unserer Wareneinsatzquote bei, entsprechend relevant wäre ein erneuter Anstieg. Dem Risiko begegnen wir mit einer Veränderung der vertraglichen Grundlagen im Transportprozess sowie mit dem Versuch, den gestiegenen Kosten auch bei den Verhandlungen mit unseren Kunden Rechnung zu tragen. Besondere Warenabsatzrisiken in Bezug auf das Vorratsvermögen sind derzeit nicht erkennbar, da der größte Teil der unter dieser Position aktivierten Produkte auf der Grundlage von Kundenbestellungen geordert wurde. Weitere Beschaffungsmarktrisiken ergeben sich nach unserer Beurteilung in begrenztem Umfang in dem Bereich der Entwicklung der Wechselkurse unserer Haupteinkaufswährungen US- und Hongkong-Dollar, die zu einem Anstieg der Materialeinsatzkosten führen können oder Risiken in Bezug auf Kurssicherungsgeschäfte mit sich bringen. 4. Berichterstattung gem. § 289 Abs. 2 HGB 4.1. Risikomanagement in Bezug auf Finanzinstrumente Die Gesellschaft verfolgt das Ziel, die sich auf dem Beschaffungsmarkt ergebenden Währungsrisiken auf der Grundlage individueller Marktbeobachtungen und Zukunftseinschätzungen durch den Abschluss von Devisentermingeschäften zu minimieren. Diesem Absicherungsinstrument ist das Preisänderungsrisiko für den Fall sich ungünstig entwickelnder Kurse immanent. 4.2. Zweigniederlassungen Die einzige Zweigniederlassung der Gesellschaft befindet sich in der Stadt Sondershausen (Oberspier) in Thüringen.
Köln, 18.12.2024 gez. Frederic Blume BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gasper GmbH ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB bezüglich des Anhangs in Anspruch. Hinsichtlich der wesentlichen Unsicherheiten, die ein bestandsgefährdendes Risiko darstellen, verweisen wir auf den Abschnitt 3.2. "Risikobericht" im Lagebericht. Die Geschäftsführung geht von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus und hat dementsprechend den Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Sämtliche bilanzierungsfähigen Vermögensgegenstände und Schulden wurden gem. den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der handels- und steuerrechtlichen Bilanzierungsvorschriften in der Bilanz zum 30.04.2024 erfasst. Zum 30.04.2024 wurde mit Ausnahme der Aktivierung von latenten Steuern kein Gebrauch von Bilanzierungswahlrechten gemacht. Bewertungsmethoden Aktiva Die einzelnen Gegenstände des Anlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Die Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens werden um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen wurde die Nutzungsdauer der einzelnen Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens bestimmt. Die daraus abgeleiteten Abschreibungen werden sowohl bei dem Altbestand wie auch bei den Zugängen des Berichtsjahres nach der linearen Methode vorgenommen. Die erworbenen geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG zu 100% abgeschrieben. Die Handelswaren sind im Wege der Einzelbewertung zu Anschaffungskosten (Wareneinkaufskosten zzgl. angefallener Anschaffungsnebenkosten) bewertet worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Für spezielle Risiken sowie für das allgemeine Kreditrisiko sind bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Einzelwertberichtigungen sowie eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Forderungen in Fremdwährungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet worden. Passiva Die Rückstellungen wurden mit dem Betrag passiviert, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei zwei Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung gem. § 253 Abs. 2 HGB vorgenommen. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet worden. Die passiven latenten Steuern wurden auf der Grundlage der rechnerischen Postendifferenz zwischen der Handels- und Steuerbilanz zum 30. April 2024 unter Berücksichtigung der ertragsteuerlichen Belastungssätze des Jahres 2024 ermittelt und aktiviert. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagespiegel
Angaben zu Pensionsrückstellungen Der Wert der Rückstellung zum 30.04.2024 beträgt EUR 285.284,00. Der Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung von Pensionsrückstellungen (zugleich Ausschüttungssperre) zum 30.04.2024 beträgt EUR 151,00. Die Pensionsrückstellung wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtung am Bilanzstichtag passiviert (§ 253 Abs. 1 und 2 HBG in der Fassung des BilMoG). Als Rechnungsgrundlagen wurden verwendet:
Angaben zu sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Aufwendungen, die dem Geschäftsjahr 2023/24 oder früheren Geschäftsjahren zuzuordnen sind und deren Höhe zum Bilanzstichtag ungewiss ist (u.a. Lieferantenboni, Urlaubsverpflichtungen, Weihnachtsgratifikationen, Prüfungskosten und Steuerberatungskosten). Besicherung von Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von insgesamt EUR 2.117.002,79 sind durch eine Globalzession aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Gesellschaft besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 2.099,9 ausgewiesen (Vorjahr: TEUR 5.542,0). sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Besserungsscheinen) beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 9,8 Mio. € (inkl. Umsatzsteuer). Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat vor dem Bilanzstichtag Devisentermingeschäfte über insgesamt USD 2.100.000,00 abgeschlossen, die nach dem Bilanzstichtag zu erfüllen sind. Der Zeitwert (Marktwert) aller Termingeschäfte zum Bilanzstichtag betrug saldiert TEUR 72,1. Im Wege einer gesonderten Bewertung der einzelnen Geschäfte wurden keine drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften zum 30.04.2024 ermittelt. Latente Steuerschulden Der Saldo der latenten Steuerschulden entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Außerordentliche Erträge Im Geschäftsjahr 2023/24 sind außerordentliche Erträge von TEUR 2.500,0 aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten entstanden, bezüglich derer die Gläubiger einen Forderungsverzicht mit Besserungsschein ausgesprochen haben. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/24 durchschnittlich 93 Mitarbeiter, die nach Arbeitnehmergruppen wie folgt aufgegliedert werden können:
Geschäftsführung Geschäftsführer: Herr Frederic Blume, Kaufmann, Köln Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, 18. Dezember 2024 gez. Frederic Blume Die Gesellschafterversammlung vom 23.12.2024 hat beschlossen, den Bilanzgewinn zum 30.04.2024 auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gasper GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gasper GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gasper GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 01. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die "Allgemeinen Angaben" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt 3.2. des Lageberichts ("Risikobericht"), in denen der gesetzliche Vertreter beschreibt, dass die operativen Fehlbeträge, welche die Gesellschaft in den Geschäftsjahren 2022/23 und 2023/24 erwirtschaftet hat, zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann. Diese Unsicherheit stellt ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB dar. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hürth, 18. Dezember 2024 Thesing
• Peeters & Baumann Partnerschaft mbB
gez. C. Illing, Wirtschaftsprüfer gez. H. Baumann, Wirtschaftsprüfer Hinweis gem. § 328 Abs. 1a HGB: Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten Jahresabschluss ohne Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen. |
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