Rosenberg Ventilatoren GmbH
Maybachstraße 1, 74653 Künzelsau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Schubert seit 15.11.2023 | Prokura |
Martin Rosenberg seit 23.8.2023 | Prokura |
Heiko Schumm seit 23.8.2023 | Prokura |
Norbert Alwin Schuster seit 8.8.2022 | Geschäftsführer |
Jürgen Große Gehling seit 22.9.2021 | Prokura |
Christian Lellig seit 14.6.2019 | Prokura |
Jörg Noe seit 22.3.2018 | Geschäftsführer |
Karl Rosenberg seit 23.10.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rosenberg Ventilatoren GmbHKünzelsauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Rosenberg Ventilatoren GmbH, KünzelsauI. Geschäftstätigkeit und wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1. Geschäftstätigkeit der Rosenberg Ventilatoren GmbH Die Geschäftstätigkeit der Rosenberg Ventilatoren GmbH erstreckt sich auf die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von Motoren, Ventilatoren und Klimageräten sowie deren Komponenten. Das gesamte Programm an Motoren, Ventilatoren und Kastenklimageräten wird hauptsächlich in den eigenen Produktionsstätten der Rosenberg-Gruppe gefertigt. Von der Beratung und Konstruktion bis hin zur Lieferung anschlussfertiger Lüftungsgeräte erhalten unsere Kunden alle Leistungen aus einer Hand. Im Berichtszeitraum war die Gesellschaft in Deutschland auf einer Produktionsfläche von ca. 22.500 m 2 tätig. Die Standorte des Unternehmens im Inland sind: - Künzelsau, Baden-Württemberg (Stammsitz mit Produktion) - Glaubitz, Sachsen (Produktionsniederlassung) - Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen (Vertriebsniederlassung) Die Gesellschaft hält Anteile an rechtlich eigenständigen Vertriebs- und Produktionsgesellschaften im In- und Ausland. Darüber hinaus besteht ein Netzwerk aus Vertriebspartnern auf allen Kontinenten. Die von der Rosenberg-Gruppe vertriebenen Produkte werden im Wesentlichen sowohl in Deutschland als auch in Frankreich, Italien, China, Ungarn, Tschechien und der Slowakei produziert. 2. Rahmenbedingungen Laut den Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF) wuchs die globale Wirtschaftsleistung im Berichtszeitraum um rund 3,3 % . Insgesamt stand die Weltwirtschaft im Jahr 2023 weiterhin vor großen Herausforderungen. Die Inflation konnte bereits in 2023 reduziert werden. Gleichwohl wurde die konjunkturelle Belebung durch Unsicherheiten gebremst. Dies war zum einen geopolitisch verursacht (anhaltende militärische Auseinandersetzungen in der Ukraine und in Nahost). Zum anderen war die Wirtschaftspolitik sowohl in Europa als auch global inkonsistent, so dass die Nachfrage beginnend ab 2024 eher verhalten war. In der Eurozone stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Berichtszeitraum laut Schätzungen des IWF moderat um 0,4 % bei einer Inflationsrate von 5,4 %. Für 2024 wird ein leichtes Wachstum von 0,8 % prognostiziert; dabei wird erwartet, dass die Inflation auf 2,4 % sinkt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. In 2024 wird eine weiterer Rückgang erwartet. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen der Inflation, was die Kaufkraft der Verbraucher und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen beeintächtigte. Die Europäische Zetnralbank erhöht die Leitzinsen mehrfach. Dies hatte insbesondere eine reduzierte Inlandsnachfrage zur Folge. Gleichzeitig litt Deutschland als exportorientierte Volkswirtschaft unter der schwachen globalen Nachfrage. Hinzukommt, dass hohe Bürokratie- und langsame Genehmigungsprozesse die Investitionen erschweren. Im Baugewerbe, führten weiterhin Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und schlechtere Finanzierungsbedingungen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-3,8 %), der sich auch 2024 fortsetzt, beeinflusst durch hohe Kosten, finanzielle Belastungen und eine gedämpfte Nachfrage. II. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die Gesellschaft weist im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 5.712 (Vorjahr: T€ 3.060) aus. Die Umsatzerlöse haben sich im Berichtsjahr 2023 um T€ 16.782 auf nunmehr T€ 119.052 erhöht (+ 16,4 %). Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Verbesserung des Auslandsgeschäftes (+ 24 %). Die Erhöhung beim Inlandsgeschäft belief sich daneben auf 6 %. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse + / - Bestandsveränderung) ist dabei im Vergleich zu den Vorjahresdaten um 16,5 % = T€ 17.078 angestiegen. Dabei ist hervorzuheben, dass sich die Wareneinsatzquote, bezogen auf Gesamtleistung, von 67,7 % auf 65,8 % vermindert hat. Der bereinigte Rohertrag I (Gesamtleistung abzgl. Wareneinsatz) ist im Jahr 2023 damit von T€ 33.473 auf T€ 41.376 und damit um T€ 7.903 angestiegen. Insgesamt hat sich die Rohertragsquote aufgrund der o.g. Faktoren damit von 32,3 % auf 34,2 % deutlich verbessert. Im Durchschnitt beschäftigte die Rosenberg Ventilatoren GmbH 486 Mitarbeiter (im Vorjahr 447 Mitarbeiter) - jeweils einschl. Auszubildende. Der Zuwachs der Mitarbeiter betraf sowohl die weitere Verstärkung des Engineering- und Entwicklungsbereiches als auch des Produktionsbereiches. Der Personalaufwand hat sich im Berichtszeitraum auf T€ 24.877 und damit in etwa proportional zur Gesamtlistung um 14,9 % (=T€ 3.217) erhöht. Die Personalaufwandsquote liegt weiterhin bei ca. 20,6 %. Der Rohertrag II (Gesamtleistung ./. Wareneinsatz und Personalaufwand) hat sich um T€ 4.686 auf nunmehr T€ 16.499 und damit um 39,7 % erhöht. Die Abschreibungsquote liegt mit 1,9 % aufgrund des Zuwachses der Gesamtleistung unter dem Niveau des Vorjahres (2,4 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 1.099 und damit um 12,1 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betraf insbesondere den Produktions- als auch den Vertriebsbereich der Gesellschaft. Das EBIT (Ergebnis vor Finanz- und Beteiligungsergebnis und Ertragsteuern) liegt mit T€ 4.236 (= 3,6 % bezogen auf die Gesamtleistung) deutlich über dem Vorjahresansatz (T€ 550). Das Finanz- und Beteiligungsergebnis beläuft sich im Berichtsjahr auf T€ 2.869. Dieses enthält neben dem Zinsergebnis (Saldo: T€ +/- 0) auch Gewinnausschüttungen von Tochterunternehmen in Höhe von T€ 2.879 sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen auf T€ 10. Insgesamt lagen die Umsatzentwicklung sowie das EBIT etwas über den Erwartungen. Ursächlich hierfür war insbesondere, dass die Versorgung mit elektronischen Komponenten und Baugruppen wesentlich besser war wie in 2022 und deshalb unsere vorhandene Produktionskapazität voll ausgenutzt werden konnte. Zudem hat das sehr starke Wachstum unserer Division "Retrofit Solutions" zu einem positiven Produktmix mit besseren Erträgen geführt. 2. Vermögenslage Einzelheiten sind aus der nachstehenden Übersicht ersichtlich:
Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 7.667 deutlich erhöht. Dabei steht einem abschreibungsbedingten Rückgang bei den Sach- und Finanzanlagen ein erheblicher Zuwachs beim Umlaufvermögen gegenüber. Beim Umlaufvermögen wurden die Bestände des Vorratsvermögens neben den preisbereinigten Effekten weiterhin deutlich erhöht, um Lieferengpässen vorzubeugen. Darüber hinaus ist der Forderungsbestand sowohl gegenüber verbundenen Unternehmen als auch gegenüber den übrigen Kunden angestiegen. Die Fremdmittel sind im Geschäftsjahr 2023 im Zusammenhang mit dem über 10 % angestiegenen Materialaufwand insbesondere bei den Lieferantenverbindlichkeiten angestiegen. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des thesaurierten Ergebnisses trotz der deutlich erhöhten Bilanzsumme von 67,7 % auf 68,5 % angestiegen. 3. Finanzlage Der für die durchgeführten Investitionen (T€ 2.348) erforderliche Kapitalbedarf konnte durch das laufende Ergebnis finanziert werden. Der Finanzmittelbestand hat sich von T€ 3.953 leicht auf T€ 4.012 erhöht. Dies ist trotz des angestiegenen Finanzbedarfs beim Working-Capital (Forderungen / Vorräten ./. Verbindlichkeiten) auf das in vollem Umfang thesaurierte Ergebnis der Gesellschaft zurückzuführen. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende liquide Mittel sowie freie Kreditlinien. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gewährleistet. 4. Investitionen Den Investitionen in Höhe von T€ 2.348 stehen planmäßige Abschreibungen im Geschäftsjahr von T€ 2.282 gegenüber. Die Investitionen teilen sich wie folgt auf:
In den kommenden beiden Geschäftsjahren sind weitere Investitionen im Wesentlichen im Produktionsbereich in Höhe von 3-4 Mio. € vorgesehen. III. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für Zwecke der internen Unternehmenssteuerung bedienen wir uns finanzieller Leistungsindikatoren. Die Geschäftsführung verwendet hierfür im Wesentlichen den Umsatz, die Wareneinsatzquote sowie das EBIT. Wir investieren in die Ausbildung von Mitarbeitern und fördern diese in hohem Umfang. Ein für uns wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist demgemäß die Ausbildungsquote (Auszubildende im Verhältnis zur Anzahl der Arbeitnehmer). Diese lag im Geschäftsjahr bei 8,85 % und damit über dem Durchschnitt der vergangenen 5 Geschäftsjahre. IV. Personalentwicklung Unsere Wettbewerbsfähigkeit können wir nur mit leistungsfähigen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreichen, die unsere Ziele mit ihrer Innovationskraft unterstützen. Vor dem Hintergrund der sich verändernden Rahmenbedingungen und einer länger im Arbeitsleben tätigen Belegschaft spielt das Thema Personalentwicklung einschließlich der aktiven Förderung zur Aus- und Fortbildung in unserem Unternehmen eine zentrale Rolle, um leistungsfähig zu bleiben. V. Chancen- und Risikobericht Marktrisiken Aus stagnierenden rückläufigen Nachfragen können Risiken für den Umsatz und das Ergebnis entstehen. Dieses Risiko wird durch eine heterogene Kundenstruktur, Diversifizierung in verschiedenen Produktbereichen sowie durch ein kostenbewusstes, ertragsorientiertes Controllingsystem vermindert; in diesem Bereich werden wir weiter investieren. Qualitätsrisiken Bei der Produktion und Entwicklung der Produkte unseres Unternehmens können Qualitätsrisiken auftreten. Diesem Risiko wird mit umfassenden Verfahrensanweisungen zur Prozesssicherheit sowie durch ständige Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems begegnet. Zur Begrenzung des Haftungsrisikos eines etwaigen Schadens wurden entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Das zertifizierte Managementsystem des Unternehmens basiert auf dem prozessorientierten Ansatz der ISO 9001:2015. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Preisschwankungen bei den Rohstoffen sind ein nicht unerhebliches Risiko. Erhöhen sich die Vormaterialpreise, ist es nicht immer im notwendigen Umfang möglich, diese Preissteigerung zeitnah über die Verkaufspreise der Produkte weiterzugeben. Dieses kann sich negativ auf die Ergebnisentwicklung auswirken. Im Umkehrschluss kann durch die nicht zeitnahe Weitergabe von sinkenden Beschaffungspreisen auch ein positiver Einfluss (Chance) auf die Ertragslage entstehen. Um kurzfristige Schwankungen der Einkaufspreise (insbesondere bei Stahl und Kupfer) abfangen zu können, schließen wir langfristige Lieferkontrakte für solche Materialien ab. Dem Ausfall- und Liquiditätsrisiko bei Kundenforderungen wird durch regelmäßige Bonitätsprüfung sowie dem Abschluss von Kreditversicherungen begegnet. Risiken aus Währungskursänderungen bestehen nur geringfügig, da die Leistungsbeziehungen weitgehend in Euro abgewickelt werden. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ergeben sich aufgrund der zeitnahen Abrechnung und des effektiven Mahnwesens nicht. Marktrisiken und - chancen Die in der jüngeren Vergangenheit festgestellten Risiken im Beschaffungsmarkt aufgrund gestörter Lieferketten haben sich etwas relativiert. Gleichwohl bestehen weiterhin Risiken im Hinblick auf unvorhergesehene auf politischen Umständen eintretende Erhöhung der Preise unserer Vorprodukte. In der Unternehmensplanung haben wir Maßnahmen getroffen, um entsprechende Risiken frühestmöglich zu erkennen und möglichen negativen Entwicklungen gegenzusteuern. Im Hinblick auf den Absatzmarkt versuchen wir weiterhin, durch eine Ausweitung des Umsatzes in anderen Regionen für eine breitere Streuung der Risiken zu sorgen. Angesichts der permanent hohen Investitionen der letzten Jahre in effiziente Produktionsprozesse, das Know-how unserer langjährigen Mitarbeiter, der technischen Innovationen und der breiten internationalen Ausrichtung der Rosenberg-Gruppe sehen wir uns im Übrigen für die Anforderungen und Chancen des Marktes gut gerüstet. Schwerpunkt bleibt der weitere Ausbau der Fertigungskapazitäten im Bereich der EC-Motoren. In unseren firmeneigenen Laboren stehen uns moderne Messeinrichtungen zur Verfügung, mit denen wir die strömungstechnischen und schalltechnischen Eigenschaften unserer Ventilatoren und Kastenklimageräte stetig messen, analysieren und flexibel weiterentwickeln können. Unsere Produktionstiefe - vom Motor bis zur Steuerung - macht uns unabhängiger von Zulieferern und ermöglicht uns auch zukünftig, flexibel auf Kundenwünsche einzugehen. Kurzum: Wir sind stark bei Problemlösungen und begreifen dies als Chance und klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber unseren Wettbewerbern. VI. Prognosebericht Aufgrund der geopolitischen Rahmenbedingungen sowie einer weiterhin schwierigen Inlandsnachfrage rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem erheblich abgeschwächten Umsatz bei einer nahezu unveränderten Wareneinsatzquote. Die Personalkosten sowie die übrigen Kosten konnten nicht in entsprechendem Umfang reduziert werden. Aus diesem Grunde erwarten wir für 2024 nur noch ein ausgeglichenes und damit deutlich vermindertes EBIT. Die Situation im Inlandsmarkt wird auch 2025 weiterhin geprägt sein von einer nun schon zwei Jahre dauernden gesamtwirtschaftlichen Rezession, die eine entsprechende Investitionszurückhaltung mit sich bringt. Trotzdem erwarten wir aufgrund unserer sehr breiten Aufstellung in verschiedenen Divisionen auch für den Inlandsmarkt im Vergleich zum GJ 2024 wieder ein moderates einstelliges Umsatzwachstum. Weiterhin sehen wir für das Jahr 2025 in Asien und Nordamerika sehr positive Entwicklungsmöglichkeiten und gehen davon aus, dass es ab dem 2. Quartal 2025 wieder zu einer deutlichen Belebung bei der Neuerteilung von Aufträgen kommt. Die Lagerbestände bei unseren Kunden werden sich normalisiert haben - folglich wird es zu neuen Bestellungen kommen. Die Megatrends künstliche Intelligenz und die weltweit weiter steigende Nachfrage nach energiesparenden Ventilatoren helfen uns unsere dafür entwickelten Lösungen zu vermarkten. Demgemäß erwarten wir für das Jahr 2025 jetzt wieder ein leichtes Wachstum und gehen auch von einem leicht erhöhten Ergebnis (EBIT) gegenüber dem Jahr 2024 aus. Insgesamt beurteilen wir die wirtschaftliche Lage der Rosenberg Ventilatoren GmbH unter Einbeziehung des laufenden Geschäftes bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes als noch zufriedenstellend. Auch in den kommenden Jahren wird weiterhin unser Fokus auf umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte ausgerichtet sein und wir werden uns in diesen Bereichen den ökologischen Herausforderungen stellen. Der kontinuierliche Informationsaustausch zwischen Kunden und Mitarbeitern steht bei uns dabei an erster Stelle. Deshalb können wir permanent und konsequent Produkt- und Qualitätsoptimierungen vornehmen und flexibel auf alle Kundenwünsche eingehen. Die Produktreife einiger technischer Innovationen ist sehr weit fortgeschritten und diese werden teilweise auch bereits in Serie produziert. In den kommenden Geschäftsjahren soll die gute Platzierung dieser Produkte am Markt weiter ausgebaut werden.
Künzelsau, den 28. Februar 2025 Karl Rosenberg, Geschäftsführer Jörg Noe, Geschäftsführer Norbert Schuster, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Rosenberg Ventilatoren GmbH mit Sitz in 74653 Künzelsau eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter HR B Nr. 590253 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt. Ergänzend hierzu wurden die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Von dem Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, wird aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit grundsätzlich Gebrauch gemacht. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Anlagevermögen Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibung erfolgt entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen; Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen planmäßig unter Zugrundelegung der betriebsüblichen Nutzungsdauer. Bewegliche Wirtschaftsgüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden - soweit steuerlich zulässig - entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungswerten oder den fortgeführten niedrigeren Buchwerten angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Umlaufvermögen und aktive Rechnungsabgrenzung Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Soweit erforderlich wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. den Anschaffungskosten angesetzt. Durch angemessene Abwertungen werden das allgemeine Kreditrisiko sowie alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmen Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Bewertung erfolgt ebenfalls mit dem Nennbetrag. Eigenkapital Die Positionen des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag ausgewiesen. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Basis des "Projected Unit Credit"-Verfahrens bewertet. Rechnungsgrundlage hierfür waren die Sterbetafeln nach Heubeck 2018 G unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,82 % und einem Rententrend von bis zu 2 %. Mit den Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen bis zur Erstellung der Bilanz erkennbaren Risiken und Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag, bei dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angemessene Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt sind. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens lässt sich aus dem beiliegenden Annex 1 zum Anhang entnehmen. Die Angaben zum Beteiligungsbesitz sind in dem Annex 2 zum Anhang aufgeführt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt auf:
Die unter Forderungen gegen verbundenen Unternehmen und Forderungen, gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht ausgewiesenen Beträge betreffen wie im Vorjahr vollständig Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Eigenkapital Ausschüttungsgesperrter Betrag Zum Ende des Geschäftsjahrs besteht ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von insgesamt TEUR 5, der auf den Unterschiedsbetrag aus der durch den Gesetzgeber vorgegebenen Bewertung der Pensionsrückstellungen auf der Basis des Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes und dem Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatz entfällt. Sonstige Rückstellungen Ein wesentlicher Teil der sonstigen Rückstellungen bezieht sich auf Gewährleistungsrisiken; weitere Rückstellungen wurden insbesondere für den Personalbereich (Resturlaubsverpflichtungen, Arbeitszeitkonto, Jubiläumszahlungen), Kundenboni, unterlassene Instandhaltung, Prüfungs- und Jahresabschlusskosten sowie Aufbewahrungskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich nach Restlaufzeiten wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ausschließlich Lieferantenverbindlichkeiten. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 1. Die Umsatzerlöse gliedern sich dabei wie folgt auf:
2. Innerhalb der folgenden Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind Aufwendungen und Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind, enthalten:
V. Sonstige Angaben Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt: Karl Rosenberg, Betriebswirt, Waldenburg Dipl.-Ing. (FH) Jörg Noe, Ingenieur, Ahorn Dipl.-Ing. Norbert Schuster, Ingenieur, Künzelsau Vom Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Angaben über Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt haben die folgenden Beschäftigungsverhältnisse bestanden:
Angaben zum Prüfungshonorar Das Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen (Prüfung 31.12.2023) wird mit TEUR 20,0 ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Pacht- sowie Leasingverträgen auf unbestimmte Zeit p.a. derzeit TEUR 1.046 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres gem. § 285 Nr. 33 HGB Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor. Dies gilt auch im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine.
Künzelsau, den 28. Februar 2025 Karl Rosenberg, Geschäftsführer Jörg Noe, Geschäftsführer Norbert Schuster, Geschäftsführer ANNEX 1: Anlagespiegel per 31.12.2023
ANNEX 2: Beteiligungsbesitz per 31.12.2023
1) = Vorjahresabschluss 2022 2) = Vorvorjahresabschluss 2021 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rosenberg Ventilatoren GmbH, Künzelsau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rosenberg Ventilatoren GmbH, Künzelsau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rosenberg Ventilatoren GmbH, Künzelsau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neckarsulm, den 28. Februar 2025 REVISA
Treuhand GmbH
Kühlwein, Wirtschaftsprüfer Oechsle, Wirtschaftsprüfer |
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