Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 110214
Eingetragen
18.9.1979
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen StoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den BauGroßhandel mit Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen
Gegenstand
Die Fertigung, die Vermittlung und der Vertrieb von Betonprodukten und Baustoffen aller Art und der Handel mit Maschinen und Maschinenteilen, die Vermittlung und der Vertrieb von Maschinen und Maschinenteilen und die Vornahme aller zur Durchführung dieses Zwecks erforderlichen Geschäfte und Rechtshandlungen. Die Firma kann Zweigniederlassungen errichten und sich an Firmen mit gleichem oder ähnlichem Unternehmensgegenstand beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Grewenkamp
seit 4.4.2022
Geschäftsführer
Patrick Wilde
seit 7.11.2014
Prokura
Geschäftsführer

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gerwing Steinwerke GmbH

Holdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Gerwing Steinwerke GmbH, Holdorf

I. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens

1. Organisatorische und rechtliche Struktur

Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschafter: Michael Garwing, Garwing Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Gerwing Steinwerke GmbH
Stammkapital: TEUR 1.500
Handelsregister: HRB 110214
Amtsgericht Oldenburg
Standort: Industriestraße 52, 49451 Holdorf
Geschäftsführung: Michael Garwing, genannt Gerwing
Jürgen Grewenkamp

2. Grundlagen / Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Gerwing Steinwerke GmbH, nachfolgend "Gerwing" oder "Gesellschaft" ist ein bundesweit tätiges Unternehmen zur Herstellung und Entwicklung von Betonsteinen sowie dem Handel von Betonwaren und Zubehör. Das Produktportfolio umfasst primär die Herstellung von Pflastersteinen, Terrassenplatten, Mauern, Hang- und Randbefestigungen sowie Stufen. Im Geschäftsjahr 2022 haben sich keine nennenswerten Veränderungen im Geschäftsmodell ergeben. Durch eine nachhaltige Konsolidierungspolitik bereitet sich das Unternehmen auch auf schwierige Marktbedingungen vor. Den zukünftig veränderten Bedingungen, die auch mit der Transformation der deutschen Wirtschaft einhergehen, trägt Gerwing Rechnung. Dazu gibt es ausführliche Anpassungsplanungen z.B. in den Themenfeldern ökologischer Transport, Energie- und Rohstoffversorgung.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern weiterhin den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte ist. Das Gerwing Gesamtsortiment wird permanent aktualisiert. Dazu werden unter anderem auch Produkte aus anderen Gerwing Tochtergesellschaften integriert. Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten gut auslasten.

3. Wesentliche Absatzmärkte

In Deutschland werden die Produkte bundesweit unter der Marke "GERWING - mit Stein gestalten" über den gut sortierten Baustofffachhandel vertrieben. Zur Unterstützung der mehr als 200 Fachhändler, die Gerwing Produkte maßgeblich führen, unterhält Gerwing seit 6 Jahren einen eigenen Online-Shop. Ferner hat die Gesellschaft im Berichtsjahr, gemeinsam mit einem strategischen Partner, ein Betonsteinunternehmen im Raum Memmingen erworben. Durch diese Akquisition wird Gerwing seine Marktanteile ergänzend unter der Regionalmarke "HÄRLE - STEINE" im kaufkraftstarken süddeutschen Raum verdichten und ausbauen.

4. Personal

Im Jahr 2022 wurden durchschnittlich 48 Arbeitnehmer im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB sowie 2 Auszubildende und 2 Geschäftsführer beschäftigt. Insgesamt wurden somit durchschnittlich 52 Mitarbeiter beschäftigt.

5. Arbeitsschutz, Qualitäts- und Umweltmanagement

Die Posten der Beauftragten für Arbeits- und Umweltschutz werden seit einigen Jahren von einem externen Unternehmen besetzt. Die gesetzlichen Bestimmungen werden eingehalten und zurzeit gibt es keine Risiken durch Unfälle oder Umweltschäden.

II. Wirtschaftsbericht

II. 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

II. 1.a) Allgemeine konjunkturelle Lage

In der ersten Jahreshälfte des Berichtsjahres waren die Märkte noch von der Corona Pandemie und der hohen Nachfrage im Bauwesen gekennzeichnet. Im dritten und vierten Quartal des Jahres jedoch veränderten sich die Vorzeichen deutlich. Jetzt dominierten Themen wie Inflation, Energiekostenexplosion, steigende Zinsen und die Auswirkungen des Ukrainekrieges den Markt. Die Berichterstattung der deutschen Medien im zweiten Halbjahr dazu, sorgte für eine Verunsicherung der privaten Konsumenten im zweiten Halbjahr.

II. 1. b) Branchenentwicklung

In der Folge hat der Markt ab der Jahresmitte eine erhebliche Kaufzurückhaltung der Privatkunden erlebt. Darüber hinaus sind die Auftragseingänge im Neubau zweistellig rückläufig. Die gestiegenen Energiekosten, haben die deutsche Bauindustrie zu weiteren Preiserhöhungen veranlasst. Die Folge war ein nennenswerter Baukostenanstieg.

II. 2. Geschäftsverlauf und Lage

II. 2. a) Ertragslage

Das Jahresergebnis liegt mit TEUR 822 unter dem Vorjahresergebnis (TEUR 1.190). Grund dafür ist u. a. eine höhere Steuerbelastung. Ein gruppeninterner a. o. Aufwand in Höhe von TEUR 894 (wie auch in 2021), ist ebenfalls im Jahr 2022 zu verzeichnen.

Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2022 leicht hinter dem Vorjahr.

Die Personalaufwendungen liegen mit TEUR 2.429 leicht über dem Vorjahresniveau (TEUR 2.303).

Die Eigenkapitalrendite bezogen auf den Cashflow belief sich im Berichtsjahr auf 16,67 %.

Das erzielte Jahresergebnis (Geschäftsergebnis) resultiert mit Ausnahme des beschriebenen gruppeninternen Vorgangs ausschließlich aus der operativen Geschäftstätigkeit.

II. 2. b) Finanzlage

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 161 erhöht. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit im abgelaufenen Geschäftsjahr in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zum Stichtag verfügte die Gesellschaft über freie Kontokorrentlinien in Höhe von TEUR 4.494.

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist um 10,62 % auf TEUR 8.562 angestiegen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2022 somit 62 % des Gesamtkapitals gegenüber 64 % im Vorjahr.

II. 2. c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.781 auf TEUR 13.881 erhöht. Sämtliche Vorräte sind frei von Rechten Dritter.

II. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen werden aufgegliedert und in Monatsbesprechungen ausgewertet, um frühzeitig reagieren zu können. Finanzielle Leistungsindikatoren sind dabei insbesondere der Auftragseingang, der erzielte Umsatz, die Umsatzrendite, das EBITDA sowie die Material- und Personaleinsatzquoten.

Weitere finanzielle Leistungsindikatoren ergeben sich aus der folgenden Übersicht:

2022 2021
Rohergebnis TEUR 9.047 TEUR 9.042
Investitionen in das Sachanlagevermögen TEUR 1.747 TEUR 526
Brutto-Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen TEUR 1.435 TEUR 1.751

II. 4. Gesamtaussage

Insgesamt ist das Geschäftsjahr zufriedenstellend verlaufen und damit als günstig zu bezeichnen. Unsere Prognose für 2022 hat sich insgesamt als zutreffend erwiesen. Trotz der Kaufzurückhaltung in der zweiten Jahreshälfte ist die Umsatz- und Ergebnisplanung grundsätzlich nach Plan verlaufen.

III. Prognosebericht

Durch die sich stetig verschärfenden Krisen (Corona, Ukraine, Energie) sind fundierte Aussagen zu Umsatz- und Ergebniserwartungen für das Jahr 2023 nicht möglich. Tendenziell gehen wir für 2023 von einem ähnlichen operativen Betriebsergebnis wie in 2022 aus. Die negativen Entwicklungen werden die Absatzlage mindestens temporär erschweren. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die deutschen Eigenheimbesitzer jedoch weiterhin in Haus und Garten investieren werden. Jedoch sind die Aussichten im Berichtsjahr schwieriger geworden -siehe oben-. GERWING stellt sich auf erhebliche Verwerfungen im Markt ein.

IV. Chancen und Risikobericht

In den letzten Jahren haben die Chancen den Risiken deutlich überwogen. Dies hat sich zumindest im Berichtsjahr 2022 umgekehrt. Das größte Risiko ist eine Kaufzurückhaltung der Kunden, weil die Zukunftsaussichten durch den Krieg und durch das Handeln der Bundespolitik dem Endkunden als unsicher erscheinen. Die bisherigen Unsicherheitsfaktoren des Fachkräftemangels und der nicht mehr kalkulierbar steigenden Rohstoffkosten werden sich relativieren. GERWING hat sich seit längerer Zeit auf dieses Szenario vorbereitet und wird sowohl innerbetrieblich als auch marktseitig darauf reagieren. Deshalb sieht die Gesellschaft sich gut aufgestellt und gewabbnet für schwierigere Zeiten.

 

Holdorf, den 25. April 2023

Michael Garwing, genannt Gerwing

Jürgen Grewenkamp

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 4.861.623,26 4.142.769,36
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,50 4,50
II. Sachanlagen 2.276.064,85 1.752.026,50
III. Finanzanlagen 2.585.553,91 2.390.738,36
B. Umlaufvermögen 8.992.787,30 7.938.866,06
I. Vorräte 3.479.340,02 2.881.570,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.246.344,37 4.966.298,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 267.102,91 90.997,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.104,51 18.247,11
Aktiva 13.880.515,07 12.099.882,53

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 8.561.695,70 7.739.724,34
I. eingefordertes Kapital 1.455.000,00 1.455.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
2. eigene Anteile -45.000,00 -45.000,00
II. Gewinnvortrag 6.284.724,34 5.095.015,59
III. Jahresüberschuss 821.971,36 1.189.708,75
B. Rückstellungen 604.615,00 570.048,00
C. Verbindlichkeiten 4.714.204,37 3.790.110,19
Passiva 13.880.515,07 12.099.882,53

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 9.047.106,45 9.042.391,27
2. Personalaufwand 2.428.861,69 2.303.018,99
a) Löhne und Gehälter 1.947.437,38 1.839.839,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 481.424,31 463.179,24
davon für Altersversorgung 34.765,41 37.444,24
3. Abschreibungen 612.705,37 561.211,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 612.705,37 561.211,04
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.492.652,04 4.609.787,82
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.149,37 49.033,53
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 83.669,42 106.128,95
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 645.949,00 320.307,90
8. Ergebnis nach Steuern 824.418,30 1.190.970,10
9. sonstige Steuern 2.446,94 1.261,35
10. Jahresüberschuss 821.971,36 1.189.708,75

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

der Gerwing Steinwerke GmbH, Holdorf

A. Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist unter der Firma Gerwing Steinwerke GmbH im Handelsregister B des Amtsgerichtes Oldenburg (Oldenburg) unter der Nummer HRB 110214 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist 49451 Holdorf, Industriestraße 52.

Der Jahresabschluss der Gerwing Steinwerke GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276 und 288 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu Haftungsverhältnissen (§ 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB) sowie die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet. Wie in den Vorjahren wurde das Wahlrecht zur Aktivierung von Entwicklungskosten nach § 255 Abs. 2a HGB nicht in Anspruch genommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten und die Sonderkosten der Fertigung einbezogen. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen vorgenommen.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Material- und Fertigungseinzel- sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Anteilige Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, wurden abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Der Ansatz der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem vorliegenden versicherungsmathematischen Gutachten mit dem Erfüllungsbetrag vorgenommen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden Forderungen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet; insofern die Posten eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden Fremdwährungsforderungen zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren Briefkurs am Bilanzstichtag und Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Anschaffungskurs bzw. zum höheren Geldkurs bewertet. Die Bewertung der Bankguthaben in Fremdvaluta erfolgt entsprechend.

C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage 1 d)) zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abschreibung ausgewiesen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben im Berichtsjahr und im Vorjahr ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen

Bei den Pensionsrückstellungen wurde als Bewertungsverfahren die PUC-Methode (Projected Unit Method) angewendet, wobei die nachfolgenden grundlegenden Annahmen getroffen wurden:

10 Jahres-Durchschnittszins 1,78 %
7 Jahres-Durchschnittszins 1,44 %
erwartete Gehaltssteigerung 0,00
erwartete Rentensteigerung 0,00

Ferner wurden die "Richttafeln Köln 2018G von Dr. Klaus Heubeck" berücksichtigt.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 159) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen (T€ 37).

5. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
T€
zwischen einem und fünf Jahren
T€
von mehr als fünf Jahren
T€
Gesamt
T€
Gesicherte Beträge
T€
Art der Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.781 848 211 2.840 1.026 1)
(Vorjahr) (1.861) (818) (0) (2.679) (527)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 588 0 0 588
(Vorjahr) (339) (0) (0) (339)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 50 0 0 50
(Vorjahr) (50) (50) (0) (100)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 742 0 0 742
(Vorjahr) (271) (0) (0) (271)
Sonstige Verbindlichkeiten 494 0 0 494
(Vorjahr) (401) (0) (0) (401)
SUMME 3.655 848 211 4.714 1.026
(Vorjahr) (2.922) (868) (0) (3.790) (527)

1) Grundschulden mit enger Sicherungszweckerklärung (gesicherte Beträge T€ 292)

Sicherungsübereignungen Maschinen und Anlagen (gesicherte Beträge T€ 734)

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich insbesondere um Darlehensverbindlichkeiten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 19.797,77 (Vorjahr: € 19.610,64) enthalten.

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erträge aus Beteiligungen

davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)

2. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

davon aus verbundenen Unternehmen: € 41.149,37 (Vorjahr: € 48.744,11)

D. Sonstige Pflichtangaben

I. Organe der Gesellschaft

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022 bestellt:

Herr Michael Garwing, genannt Gerwing, Geschäftsführer

Herr Jürgen Grewenkamp (ab 01.04.2022), Geschäftsführer

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils allein.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

II. Anzahl der Arbeitnehmer

2022
Kaufmännische Angestellte 20
Gewerbliche Angestellte 29
Aushilfen 3
Gesamt 52

III. Aufstellung des Anteilbesitzes

Zum 31. Dezember 2022 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % der Anteile beteiligt:

Namen der Gesellschaft und Sitz Beteiligungsart Eigenkapital
Anteile am Kapital
%
Jahresergebnis
Gerwing Sachsen GmbH & Co. KG, Claußnitz Kommanditanteile 49.920,92 100 -13.626,02
Gerwing-Sehn GmbH & Co. KG, St. Ingbert Kommanditanteile 0,00 100 -449.437,90

IV. Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten. Die aktuellen Entwicklungen in den fortlaufenden Krisen (Corona-, Ukraine- und Energiekrise) werden laufend überwacht, haben aktuell aber keine bestandsgefährdende Auswirkung auf die Gesellschaft.

V. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt T€ 822. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von T€ 6.285 ergibt sich ein Betrag von T€ 7.107 der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung sollen T€ 7.107 vorgetragen werden.

 

Holdorf, 25. April 2023

Gerwing Steinwerke GmbH, Holdorf

Herr Michael Garwing, genannt Gerwing

Herr Jürgen Grewenkamp

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2022
Zugänge
Abgänge
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.320,58 0,00 0,00 78.320,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.053.023,09 162.123,79 409.785,01 805.361,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.677.841,69 1.042.500,01 247.898,00 3.472.443,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 815.459,75 238.502,57 88.527,02 965.435,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 304.789,50 304.021,25 597.649,40 11.161,35
4.851.114,03 1.747.147,62 1.343.859,43 5.254.402,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.390.553,91 195.000,00 0,00 2.585.553,91
2. Genossenschaftsanteile 184,45 0,00 184,45 0,00
2.390.738,36 195.000,00 184,45 2.585.553,91
7.320.172,97 1.942.147,62 1.344.043,88 7.918.276,71
Abschreibungen
01.01.2022
Zugänge
Abgänge
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.316,08 0,00 0,00 78.316,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 694.340,09 155.813,79 409.772,51 440.381,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.940.892,19 316.651,51 247.887,00 2.009.656,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 463.855,25 140.240,07 75.796,02 528.299,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.099.087,53 612.705,37 733.455,53 2.978.337,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
3.177.403,61 612.705,37 733.455,53 3.056.653,45
Restbuchwerte
31.12.2022
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,50 4,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 364.980,50 358.683,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.462.787,00 736.949,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 437.136,00 351.604,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.161,35 304.789,50
2.276.064,85 1.752.026,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.585.553,91 2.390.553,91
2. Genossenschaftsanteile 0,00 184,45
2.585.553,91 2.390.738,36
4.861.623,26 4.142.769,36

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez.

Michael Garwing

Jürgen Grewenkamp

Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.04.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gerwing Steinwerke GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gerwing Steinwerke GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gerwing Steinwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lohne, 27. April 2023

LSR GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

B. Rösener, Wirtschaftsprüfer

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