Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 66377
Vorher
LANO GmbH
Eingetragen
10.6.2010
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungArchitekturbüros für Garten- und Landschaftsgestaltung
Gegenstand
Die Beratung von Unternehmen mit Fokus auf Transformationen komplexer Systemlandschaften, Organisationen und Geschäftsmodelle.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulrike Palm
seit 9.7.2020
Prokura
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

2.00% identifiziert98.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
98.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
AVALON Holding GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ritzenhoefer GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

der Ritzenhoefer GmbH mit Sitz in Düsseldorf

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Überblick und Geschäftsmodell

Die Ritzenhoefer GmbH ist eine Management Beratung, die sich auf Transformation-Consulting spezialisiert hat. Unserere Klienten sind vorwiegend internationale Großbanken und Versicherungen sowie andere Industrien, zum Beispiel Energiedienstleister, Medien, Logistik und PE.

Unsere Klienten stehen allesamt in großen Transformationen, um strategische Ziele umzusetzen. Mit diesen Transformationen gehen große Chancen einher, das Geschäft zu entwickeln. Gleichzeitig bestehen große Risiken, die gesetzten Ziele nicht wie beabsichtigt zu erreichen oder gar zu scheitern.

Unser Anspruch ist es, unsere Klienten dabei zu unterstützen diese Transformationen erfolgreich umzusetzen. Hierauf sind wir spezialisiert und die Fähigkeit dazu verbessern wir kontinuierlich. Herausragende Transformation Leadership ist unser Alleinstellungsmerkmal.

Wir adressieren die Top-Management Zielsetzungen und Entscheidungsthemen, verstehen die materiellen Herausforderungen der Transformationen auf der Spezialisten Ebene und kennen die Umsetzungsherausforderungen der Programmleiter.

Unsere Teams sind darauf trainiert, diese drei Rollen hocheffektiv miteinander zu verbinden, um Vortrieb und Richtung zu schaffen und den Fortschritt über den Gesamtzeitraum der Transformation sicherzustellen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland 2023

Die Weltwirtschaft erholt sich zunehmend von der Corona-Krise, ihre Auswirkungen prägen jedoch weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. Kriege und politische Spannungen beherrschen das Weltgeschehen und die Wirtschaft. Gleichzeitig gilt es, die tiefgreifende Transformation hin zu einer klimaneutralen und digitalen Wirtschaft zu gestalten. Nationale Maßnahmen und Strategien müssen im europäischen und globalen Kontext entwickelt werden, um den Herausforderungen effektiv zu begegnen. Die Bildung über den gesamten Lebenszyklus sollte gestärkt werden. Die beschleunigte Digitalisierung bietet große Potenziale, die zu heben sind.

Die Nachhaltigkeit muss in verschiedenen Dimensionen gesichert werden. Für erfolgreichen Klimaschutz ist internationale Kooperation entscheidend. Für die Transformation und Steigerung der Produktivität sind höhere private und öffentliche Investitionen zu mobilisieren. Bei all dem muss die fiskalische Nachhaltigkeit sichergestellt werden.

Seit Ausbruch des Ukraine-Krieges ist es zu einem starken Inflationsanstieg gekommen, dies zeigt sich auch in einem erhöhten Zinsniveau. Diese Faktoren wirken sich allesamt negativ auf unsere Kosten- und Gehaltsstruktur aus.

2. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die im Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) organisierten Consulting-Unternehmen bewerten ihre Geschäftsaussichten zu Jahresbeginn 2024 ähnlich wie im Vorquartal. Eine große Mehrheit beurteilt ihre aktuelle Geschäftslage als über Budget bzw. im Plan, die Geschäftsaussichten als günstig oder gleichbleibend. BDU-Präsident Ralf Strehlau: "Die Branche ist stabil in das Jahr gestartet." Insgesamt bleibt der Geschäftsklimaindex gegenüber dem Vorquartal (96,3 Punkte) mit 96,1 Punkten auf gleichem Niveau.

Die aktuelle Geschäftslage bewerten 86 Prozent der 279 an der Befragung teilnehmenden Beratungen als über Budget bzw. im Plan. Dies entspricht dem Wert des Vorquartals (87 Prozent). Ihre Geschäftslage beurteilen vor allem mittelgroße (42 Prozent) und große Beratungen (28 Prozent) als gut. Mit gut bezeichnen weiterhin Sanierungsberatungen ihre Geschäftslage (54 Prozent), gefolgt von Strategieberatung (34 Prozent), HR-Beratung (29 Prozent), IT-Beratung (28 Prozent) sowie Organisations- und Prozessberatung (27 Prozent).

Die Geschäftsaussichten beurteilen insgesamt 85 Prozent der befragten Unternehmen mit über Budget (31 Prozent) bzw. gleichbleibend (54 Prozent). Damit liegt die Beurteilung über dem 4. Quartal 2023 (81 Prozent). Am positivsten bewerten mittelgroße Beratungen mit 38 Prozent ihre Geschäftsaussichten, gefolgt von kleinen Beratungen (30 Prozent). Auch bei den Geschäftsaussichten blicken die Sanierungsberatungen am optimistischsten in die Zukunft: 50 Prozent sehen ihre Geschäftsaussichten als gut an vor HR-Beratung (43 Prozent), IT-Beratung (36 Prozent), Strategieberatung (32 Prozent) sowie Organisations- und Prozessberatung (26 Prozent).

3. Geschäftsverlauf und Lage

Im Jahr 2023 haben wir neue Klienten im Bankensektor und Versicherungssektor gewonnen und unsere Klienten im Automobil- und Industriesektor ausgebaut. Wir haben sehr viel Nachfrage, die wir kaum bedienen können. Unsere Konzentration lag dabei auf geschäftskritischen digitalen Transformationen. IT-Strategieentwicklungen, IT-Plattformtransformationen, Digitalisierungsprogramme, IT Carve Outs, Data Analytics und ESG standen im Vordergrund.

Der Umsatz im Jahr 2023 konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Wir sind inzwischen auf 80 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt gewachsen und haben Offices in Bonn und München.

Wie in den vergangenen sieben Jahren haben wir den Award zum Besten Berater bei Brand eins erhalten und sind von Rang 5 im Jahr 2022 auf Rang 1 der Bestenliste sowohl in Banking als auch in Versicherungen in Deutschland gestiegen.

a) Ertragslage

Der EBIT hat sich auf Grund des deutlichen Umsatzanstiegs und der gesunkenen betrieblichen Aufwendungen um 8,6% im Vergleich zu 2023 gesteigert.

Die Senkung der betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf die deutlich geringeren Aufwendungen für Büroausbau zurückzuführen, zusätzlich sind die Aufwendungen gesunken für Lohnaufwand, für Abschreibungen und für Büromieten. Die Aufwendungen für Fremdleistungen und für Mobilitätskosten sind dagegen gestiegen. Diese Schwankungen sind aus unserer Sicht für die Natur des Beratungsgeschäftes noch im Normalbereich.

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von 0 T€ (Vorjahr: 0 T€) ab. Der EBIT betrug 3.140 T€ (Vorjahr 745 T€).

b) Finanzlage

Gegenüber dem Vorjahr liegt eine umsatzbedingte Erhöhung des Forderungsbestandes auf 3.989 T€ (Vorjahr 2.317 T€) vor.

Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen. Auch dies ist auf das operative Ergebnis des Geschäftsjahres zurückzuführen.

Die Veränderung der einzelnen Cashflow-Bestandteile stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
in T€
Vorjahr
in T€
Veränderung
Cashflow aus der operativen Tätigkeit +618 +468 +32,05%
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -42 -186 -77,42%
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -745 -2.003 -62,81%
Veränderung des Finanzmittelbestandes -169 -1.721 -90,18%

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzpositionen Geschäftsjahr
in T€
Vorjahr
in T€
Veränderung
Aktiva
Anlagevermögen 296 403 + 26,55%
Forderungen 3.989 2.317 + 72,16%
liquide Mittel 6.061 6.230 - 2,71%
Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten 187 245 -23,67%
Passiva
Eigenkapital 4.613 4.613 0,0%
Rückstellungen 935 1.594 - 41,34%
Verbindlichkeiten 4.983 2.989 + 66,71%
Bilanzsumme 10.532 9.195 - 13,43%

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme auf 44% (Vorjahr 50%) gesunken. Grund hierfür ist insbesondere die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Der Posten sonstige Rückstellungen (935 T€; Vorjahr 1.594 T€) ist aufgrund gesunkener Personalrückstellungen insgesamt gesunken. Die Verbindlichkeiten in Höhe von 4.983 T€ (Vorjahr: 2.988 T€) bestehen zum Großteil aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (3.182 T€, Vorjahr: 745 T€) und Verbindlichkeiten aus Steuern (1.574 T€, Vorjahr: 1.894 T€).

d) Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung neben den Umsatzerlösen und dem Jahresergebnis insgesamt die Kennzahlen Umsatz pro Projekt und Umsatzrendite pro Projekt heran. Diese Kennzahlen sind ebenfalls aus den bereits genannten Gründen leicht über dem Niveau von 2022.

e) Gesamtaussage

Unsere Vermögens- Finanz- und Ertragslage schätzen wir zusammenfassend als gut ein.

III. Vorjahresprognose

Im Vorjahr wurde ein moderater Anstieg der Umsatzerlöse prognostiziert, wissend, dass die Auswirkungen der Corona Pandemie sowie des Ukraine-Krieges nicht verlässlich vorhersagbar seien. Unsere diesbezüglichen Annahmen haben sich bewahrheitet und demzufolge konnte diese Prognose realisiert werden. Entsprechend der Vorjahresprognose konnte das Jahresergebnis gesteigert werden. Wir sind insgesamt zufrieden mit dem erzielten Ergebnis.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht:

Nach dem Erreichen des Umsatzwachstums im Jahr 2023 und den im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Ausgaben sind im Jahr 2024 drei Entwicklungen zu erwarten: 1) Steigende Nachfrage nach Transformationsberatung 2) War of Talents und 3) Kostenfokus (weiterhin). Das begründet eine Weiterentwicklung unseres Serviceportfolios als Management Beratung, die auf digitale Transformationen spezialisiert ist.

Im Kern stehen wie immer herausragender Client Service und ein best-in-class Talent Management. Drei Handlungsbereiche sind unsere Prioritäten in 2024:

1. Wir werden signifikant in Training und Ausbildung unserer Berater:innen investieren. Weiterhin werden wir aktiv alle Berater:innen, aber insbesondere unsere Manager:innen fördern und fordern, um all unsere Projekte bestmöglich durchzuführen.

2. Unser Markenkern ist Transformation Consulting, unser Kerngeschäft sind digitale Transformationen. Unseren Fokus richten wir auf unsere strategischen Sektoren Financial Institutions und Automotive. Wir unterstützen unsere Klienten bei ihren geschäftskritischen Transformationen und Großprogrammen.

3. Um neue Standards im Transformation Consulting zu setzen, investieren wir auch im Jahr 2024 in unsere Beratungsdisziplinen IT-Strategieentwicklungen, Digitalisierungsprogramme, Mergers & Acquisitions, Data Analytics und ESG. Dazu werden im Jahr 2024 innovative Transformations Methodiken ausgearbeitet und unsere Wachstumsstrategie "Mission 100" umgesetzt.

Herausragende Berater:innen machen herausragende Projekte, aufgrund dessen uns marktführende Klienten immer wieder gerne beauftragen. Dieser Zusammenhang, die "Dual Mission", ist jedem in unserem Haus bekannt. Die Dual Mission ist die wirksamste Maßnahme gegen die Risiken unseres Geschäftes.

Krisen aus der Vergangenheit haben wir bisher erfolgreich gemeistert und wir glauben, dass wir dadurch sogar gestärkt sind und im Jahr 2024 wachsen werden. Seit Firmengründung kam es noch nie zu Forderungsausfällen, und da es sich bei unserer Klientel um zahlungsfähige und renommierte Großkunden handelt, sehen wir auch weiterhin keine Ausfallrisiken für die Zukunft.

Für das folgende Geschäftsjahr rechnen wir, trotz der oben dargestellten Risiken und der gegenläufigen Potenziale, mit einem moderaten Anstieg des Jahresergebnisses, der Umsatzentwicklung, der Umsätze pro Projekt sowie der Umsatzrendite pro Projekt.

 

Düsseldorf, den 26. April 2024

Ritzenhoefer GmbH

gez. Dr. Gero Ritzenhöfer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 295.813,42 402.513,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 418,00
II. Sachanlagen 295.811,42 402.095,42
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 27.199,00 101.773,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 268.612,42 300.322,42
B. Umlaufvermögen 10.158.102,36 8.683.055,14
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.097.562,60 2.452.697,60
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.060.539,76 6.230.357,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.951,28 109.881,32
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.531.867,06 9.195.449,88

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.613.320,27 4.613.320,27
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.588.320,27 4.588.320,27
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
B. Rückstellungen 935.230,96 1.593.610,11
C. Verbindlichkeiten 4.983.315,83 2.988.519,50
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.451,20 10.507,51
2. übrige Verbindlichkeiten 4.979.864,63 2.978.011,99
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.531.867,06 9.195.449,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.309.555,02 18.345.912,61
2. Personalaufwand 12.499.577,47 13.551.426,20
a) Löhne und Gehälter 11.354.541,05 12.430.935,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.145.036,42 1.120.490,38
davon für Altersversorgung 8.997,26 8.271,22
3. Abschreibungen 173.437,04 240.202,38
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 173.437,04 240.202,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.496.237,26 3.809.035,69
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.895,00 0,00
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 6.473,72 0,00
7. Ergebnis nach Steuern 3.158.724,53 745.248,34
8. sonstige Steuern 3.000,67 0,00
9. auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.155.723,86 745.248,34
Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

der Ritzenhoefer GmbH mit Sitz in Düsseldorf

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Ritzenhoefer GmbH, eingetragen im Handelsregister Düsseldorf HRB Nr. 66377, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

B. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264-277, 284-289 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB erstellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Mit Ausnahme der in § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB genannten Vermögensgegenstände und Verpflichtungen sind die Posten der Aktivseite nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, verrechnet worden.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es wurde vorsichtig bewertet, namentlich wurden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste berücksichtigt, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden.

I. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde überwiegend auf der Basis der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt.

Die Ritzenhoefer GmbH hat in dem angemieteten Gebäude Johannes-Flintrop-Str. 72 in Mettmann Mietereinbauten vorgenommen, diese werden über die Laufzeit des Mietvertrages abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 1.000,00 Euro wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

II. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bilanziert. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Forderungsnennbetrags vorgenommen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Mietkautionen in Höhe von 43.232,21 Euro (Vorjahr: 60.125,69 Euro) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Steuern in Höhe von 31.233,53 Euro (Vorjahr: 31.233,53 Euro) enthalten.

Das Guthaben bei Kreditinstituten wird zum Nennwert angesetzt.

III. Rechnungsabgrenzung

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

IV. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Ritzenhoefer GmbH beträgt unverändert zum Vorjahr 25.000,00 Euro.

V. Rückstellungen

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- uritzennd Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

VI. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Folglich bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Darin sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 1.574.444,04 Euro (Vorjahr: 1.894.234,27 Euro) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 27.002,25 Euro (Vorjahr: 23.555,21 Euro) enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 3.182.333,86 Euro (Vorjahr: 745.248,34 Euro). Diese sind in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten.

VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Gesamt
in Euro
bis 1 Jahr
in Euro
1 bis 5 Jahre
in Euro
über 5 Jahre
in Euro
Miet-/Pachtverträgen 348.563,40 75.616,20 272.947,20 0,00
Kfz-Leasing 542.925,68 238.345,80 304.579,88 0,00
Jobrad-Leasing 30.806,04 10.380,00 20.426,04 0,00
Summe 922.295,12 324.342,00 597.953,12 0,00

VIII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 64,57 Euro (Vorjahr: 55,72 Euro) enthalten. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 12.738,60 Euro (Vorjahr: 18.206,48 Euro) enthalten.

C. Sonstige Angaben

I. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Aufgrund der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung.

II. Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer im Berichtsjahr war Herr Dr. Gero Ritzenhöfer (Diplom-Physiker).

III. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 80 Arbeitnehmer, davon 69 Unternehmensberater und 11 Mitarbeiter in der Verwaltung.

D. Ergebnisverwendung

Der Gewinn des Geschäftsjahres wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags in voller Höhe an die AVALON Holding GmbH abgeführt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den vororganschaftlichen Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 26. April 2024

Ritzenhoefer GmbH

gez. Dr. Gero Ritzenhöfer

Anlagespiegel

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.285,29 0,00 0,00 15.285,29
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 15.285,29 0,00 0,00 15.285,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.187.382,18 0,00 0,00 1.187.382,18
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 719.426,53 66.980,04 33.461,61 752.944,96
Summe Sachanlagen 1.906.808,71 66.980,04 33.461,61 1.940.327,14
Summe Anlagevermögen 1.922.094,00 66.980,04 33.461,61 1.955.612,43
Kumulierte Abschreibungen
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.867,29 416,00 0,00 15.283,29
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 14.867,29 416,00 0,00 15.283,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.085.609,18 74.574,00 0,00 1.160.183,18
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 419.104,11 98.447,04 33.218,61 484.332,54
Summe Sachanlagen 1.504.713,29 173.021,04 33.218,61 1.644.515,72
Summe Anlagevermögen 1.519.580,58 173.437,04 33.218,61 1.659.799,01
Buchwerte
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 418,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 418,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.199,00 101.773,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 268.612,42 300.322,42
Summe Sachanlagen 295.811,42 402.095,42
Summe Anlagevermögen 295.813,42 402.513,42

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Ritzenhoefer GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ritzenhoefer GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ritzenhoefer GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neuss, den 26. April 2024

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