Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 722937
Vorher
SeeTec GmbH
Eingetragen
2.9.2015
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikFernsehveranstalter und Verbreitung von Videoinhalten
Gegenstand
Die Planung, Entwicklung und Produktion von sowie der Handel mit IP-basierter Hardund Software für Audio-, Video- und Bildübertragung über alle zur Verfügung stehenden Übertragungsmedien, wie Internet, Intranet, Telefon (analog,digital), Funk und GSM.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maximilian Josef Weber
seit 24.11.2023
Geschäftsführer
Michael Katz
seit 10.4.2019
Geschäftsführer
Manuel Brecht
seit 14.1.2016
Prokura
Andreas Klaus Beerbaum
seit 21.10.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Qognify, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Sagax Technologies GmbH
Germany
156.023 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Qognify GmbH

Bruchsal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

(HRB 722937)

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Qognify GmbH, als der Teil der global agierenden Qognify Gruppe, ist einer der führenden Anbieter von Videomanagement-Software Lösungen in EMEA. Neben klassischen Sicherheitsprodukten bietet die Qognify GmbH branchenspezifische Lösungen für die Bereiche Industrie, Transport & Logistik, Handel, Finanzen sowie kritische Infrastruktur & Städte an. Diese Anwendungen unterstützen die Prozesse der Kunden und machen versteckte Erfolgspotenziale nutzbar.

Die bisherigen Gesellschafter der PSBU TopCo S.C.A., Luxemburg, beschlossen am 19.12.2022 den Verkauf des gesamten Aktienkapitals an Hexagon AB, Stockholm/Schweden. Die Transaktion wurde am 6. April 2023 abgeschlossen. Die Qognify-Gruppe ist nun Teil der Hexagon-Gruppe.

Neben dem Firmensitz in Bruchsal (Deutschland) betreibt die Qognify GmbH Service- und Vertriebsbüros in Frankreich und der Schweiz sowie über eine Vertriebsstruktur mit eigenem Vertriebspersonal in den wichtigen Märkten Europas. Über die Qognify Gruppe werden außerdem Märkte weltweit beliefert.

Das Produktportfolio besteht aus der zentralen Video-Managementplattform Qognify VMS sowie der Prozessvisualisierungskomponente BVI und dem Administrationstool Umbrella. Die Qognify VMS Produktreihe bietet Lösungen von Kleinanwendungen bis hin zu großen und komplexen Projekten. Insbesondere mit Schnittstellen für Fremdsysteme wie beispielsweise Analyse und Zutrittskontrollsysteme können zusätzliche Mehrwerte geschaffen werden. Die zweite Produktlinie, BVI (Business Video Intelligence), verknüpft Daten aus Geschäftsprozessen mit Videoaufzeichnungen und liefert so eine fundierte Informationsbasis zur Optimierung der Wertschöpfung.

Umbrella ist eine übergeordnete, webbasierte Integrationsplattform mit dem Ziel, große, verteilte Installationen zentral zu verwalten und die Betriebskosten eines Sicherheitssystems massiv zu senken. Umbrella kann in der Cloud gehostet werden und bietet dem Anwender dadurch die Möglichkeit, eigene Infrastruktur zu nutzen, um Dienstleistungen zu verkaufen. Umbrella wird ausschließlich als Subscription basierte Software angeboten.

II. Wirtschaftsbericht

Branchenentwicklung

Der Markt für Video Management Systeme (VMS) wächst in den verschiedenen Ländern, in denen die Qognify GmbH tätig ist, überproportional stark und ist äußeren Faktoren ausgesetzt. Das Wachstum für Video Management Systeme in EMEA für 2023 und 2024 wird von führenden Marktforschungsinstituten auf einen oberen einstelligen Prozentbereich angegeben, wobei die Qognify GmbH mit Ihren Videolösungen seit Jahren schneller als der Markt wächst und damit Marktanteile gewinnt.

Geschäftsverlauf

Die Qognify GmbH fokussiert sich auf Premiumkunden im Enterprise-Segment und bietet Lösungen in ausgesuchten Vertikalen an. Dabei spielen Prozesse und prozessunterstützende Videotechnik eine immer größere Rolle und tragen zunehmend zum verstärkten Wachstum im Softwareumfeld bei.

Im Berichtsjahr wurden zusätzlich zu den Hauptkomponenten Video Analyse Produkte verschiedener Hersteller als Ergänzung im Projektgeschäft zum Produkt Qognify VMS (Q.VMS) angeboten und verkauft. Analyseprodukte spielen eine zunehmend wichtige Rolle im Projektgeschäft und können über Standardschnittstellen schnell in die Plattform integriert und so genutzt werden, dass der Kunde sein System effizienter nutzen kann.

Die seit 2022 erhältliche, neue, siebte Generation der Software bietet eine leistungsfähige Management-Plattform, die Kamera-Hardware aller führenden Hersteller unterstützt und damit den offenen Plattformgedanken unterstreicht. Q.VMS basiert im Wesentlichen auf dem Vorgängerprodukt Cayuga, trägt aber der neuen Positionierung im globalen Enterprise Umfeld Rechnung und beinhaltet viele neue Funktionen, um gezielt in Bestandsanlagen migriert werden zu können. Für den Einsatz im Handel sowie im Finanz- und Logistikumfeld bestehen zudem auf die Bedürfnisse dieser Branchen abgestimmte Lösungen. Europaweit nutzen zahlreiche namhafte Unternehmen und Einrichtungen im In- und Ausland die Qognify-Software. Zu den Kunden gehören Handelsketten, Banken, die nationale Bahngesellschaften sowie diverse Logistikunternehmen.

Der Vertrieb der Qognify-Lösungen erfolgt über zertifizierte Partner im B2B. Die wesentlichen Steuerungsgrößen und finanzielle sowie nicht-finanzielle Leistungsindikatoren im Unternehmen sind Umsatz und Jahresergebnis sowie die Anzahl an Neukunden.

Unter Einbeziehung der in Arbeit befindlichen Aufträge lag die Gesamtleistung 2023 mit 12.785 TEUR auf Vorjahresniveau.

Aufgrund einer kurzfristigen Projektverschiebung eines Großkunden konnte der geplante Umsatz nicht in gewohntem Umfang gesteigert werden. Es wurde dennoch in allen anderen Bereichen ein erhebliches Wachstum realisiert, so dass die Gesamtleistung gehalten werden konnte. Das Projekt läuft mittlerweile wieder, so dass wir für die kommenden Jahre erneut mit einem überproportionalen Wachstum rechnen.

Die Qognify GmbH hat in verschiedenen vertikalen und regionalen Fokusmärkten neue Großprojekte gewonnen. Üblicherweise haben diese Projekte eine gewisse Anlaufzeit, so dass spürbare Umsatzzuwächse erst mit einer Verzögerung von 6-12 Monaten eintreten. Außerdem werden einige Projekte über mehrere Jahre ausgerollt, weswegen sich die Umsatzlegung entsprechend über die Jahre verteilt.

Durch die Einführung des Enterprise Incident Management System "Situator" aus der Qognify- Gruppe im Mitteleuropäischen Markt haben sich neue Partnerschaften und Potentiale ergeben, die in ausgewählten Vertikalen zu erheblichem Wachstum der VMS-Lösung beitragen werden. Situator ist eine übergeordnete Management-Plattform zur Integration von Subsystemen zur besseren Steuerung und Kontrolle von Geschäftsprozessen im Bereich Transport und Verkehr, Energieunternehmen und Großkonzernen. So werden zum Beispiel heute bereits ganze Metro- und Bahnprojekte in Europa ausgerollt und implementiert. Dies geschieht in der Regel über wenige ausgewählte Systemintegratoren, die gleichzeitig auch die Video-Managementplattform der Qognify GmbH einsetzen können. So ist die Qognify GmbH in der Lage, ein Alleinstellungsmerkmal in bestimmten Bereichen abzubilden und bewegt sich zunehmend in die Geschäftsprozesse von Endanwendern.

Der generelle Trend im VMS der Qognify GmbH ist die konsequente Ausrichtung auf Branchenlösungen, um gezielt die Potenziale der Videoüberwachung mit Geschäftsprozessen und Kenngrößen zu verknüpfen und somit die Überwachung einfacher und effizienter zu gestalten. Die Qognify-Module für die Finanz-, Logistik- und Handelsbranche gehen dabei auf den Informationsbedarf im entsprechenden Branchenumfeld ein. So ermöglicht das Finance-Modul z.B. den Abruf von Videodaten zu einzelnen Transaktionen am Geldautomaten, das Logistik-Modul erlaubt die Verfolgung von Warensendungen innerhalb von Logistik-Unternehmen. Über die stärker werdende Nachfrage nach Branchenlösungen wachsen auch die branchenspezifischen Analyse-Funktionen wie beispielsweise People Counting, Flow Management, Kfz-Nummernschilderkennung und Gesichtserkennung. Qognify entwickelt dabei eine generische Schnittstelle und integriert die verschiedenen Hersteller in die Qognify-Software.

Mit Umbrella fokussiert sich die Qognify GmbH vor allem auf große Systeme, die überregional und international ausgebaut werden, und bietet den Kunden den Mehrwert die TCO soweit zu reduzieren, dass die Beschaffungskosten eines großen Videosystems durch Einsparungen mit der Nutzung von Umbrella weitestgehend amortisiert werden.

Ergebnisentwicklung

Das Jahresergebnis beläuft sich auf +3.330 TEUR im Vergleich zu +730 TEUR im Vorjahr. Die Ergebnisverbesserung ist vor allem auf die Aktivierung der selbst erstellten Software und den Verkauf von IP-Rechten (gesamt 3.276 TEUR) zurückzuführen.

Da die Auslieferung in der Regel am Tag der Bestellung erfolgt und weil die Leistungserbringung der Qognify GmbH in der Regel online über Softwaredownload und Versendung eines Aktivierungs-Codes oder bei Erweiterungen über Freischaltung zusätzlicher Lizenzen erfolgt, verfügt die Gesellschaft über keinen nennenswerten Auftragsbestand.

Die aktivierten Entwicklungsleistungen werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen beliefen sich in 2023 auf 68 TEUR. Die Aktivierungsquote belief sich auf 36%.

Unter Einbeziehung der in Arbeit befindlichen Aufträge liegt die Gesamtleistung mit 12.785 TEUR auf Vorjahresniveau (12.835 TEUR).

Der Materialaufwand ist, abgesehen von der Inter-Company-Verrechnung für die bezogenen Leistungen, nicht von Bedeutung. Die selbst geschaffene Software enthält jedoch auftragsabhängig einige Fremdlizenzen für die Videoanalyse. Die Inter-Company-Verrechnung lag in 2023 mit -3.401 TEUR auf Vorjahresniveau (Vorjahr: -3.327 TEUR).

Der Personalaufwand hat sich um 893 TEUR auf 7.073 TEUR erhöht, was im Wesentlichen mit Neueinstellungen und Gehaltserhöhungen zusammenhängt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um -335 TEUR auf 1.786 TEUR reduziert, was vor allem auf eine Kostenreduktion und unrealisierte Währungsgewinne (Vorjahr: Währungsverluste) zurückzuführen ist.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Qognify GmbH beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 28.728 TEUR (Vorjahr 12.225 TEUR), worin ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von TEUR 874 TEUR (Vorjahr TEUR 4.204) enthalten ist.

Im Dezember 2023 wurde das bisherige Inter-Company Transferpreismodell beendet und durch ein neues Transferpreismodell ersetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich leicht um -168 TEUR auf 2.168 TEUR. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich aufgrund konzerninterner Verrechnungen und des Verkaufs von IP-Rechten um 2.509 TEUR auf 6.876 TEUR erhöht.

Konzernverbindlichkeiten bestehen in Form von drei Konzerndarlehen in Höhe von 17.822 TEUR (Vorjahr: 4.865 TEUR) mit einer Restlaufzeit von weniger als 10 Jahren. Die neuen Darlehen resultieren aus dem Kauf von IP-Rechten. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 5.896 TEUR (Vorjahr: 2.981 TEUR).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bzw. Kontokorrentverbindlichkeiten bestehen keine.

Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 2.417 TEUR (Vorjahr: 1.130 TEUR).

Die Qognify GmbH konnte im Geschäftsjahr jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Investitionen

Die im Geschäftsjahr 2023 getätigten Investitionen betrugen 15.808 TEUR. Im Wesentlichen betrafen die Investitionen den Erwerb von IP-Rechten und die selbsterstellte Software (gesamt: 15.740). Im Rahmen der Anpassung des bisherigen Inter-Company Transferpreismodells an die neue Gruppe wurden die Rechte an Q.VMS von Qognify zurückerworben. Die übrigen Investitionen betrafen im Wesentlichen die Beschaffung von Hard- und Softwareausstattung für Mitarbeiter sowie Neu- und Ersatzinvestitionen in die IT-Infrastruktur.

Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 72 (Stand 31.12.2022: 69), jeweils inklusive Geschäftsführer und ohne Auszubildende.

Entwicklung

Die Basis Video Management Software "Q.VMS" wird ständig weiterentwickelt. Hierbei wird nach den Methoden "Scrum" und "Agile" vorgegangen. Entwickelt wird hauptsächlich am Firmensitz in Bruchsal und zu einem kleineren Anteil auch durch externe Dienstleister. Die Software ist in ca. 30 Sprachen auf Windows, Web und Mobil-Geräten erhältlich. Die Qualität wird vom Design bis zur Auslieferung mit automatisierten Tests, externen Dienstleistern und Partnern sichergestellt. Analyse Software zur Erkennung von Bewegung, Nummernschildern und Gesichtern wird zugekauft und integriert und als Komplettlösung angeboten.

Ebenfalls am Standort Bruchsal werden die Produkte BVI und Umbrella entwickelt. BVI kombiniert Geschäftsdaten und -vorfälle mit den dazugehörigen Videobildern und wird in der Logistik in großen Unternehmen eingesetzt. Ein wachsender Einsatzbereich ist der Einzelhandel mit Integration verschiedener Kassensysteme ("POS") und Warensicherungssystemen zur Aufbereitung, Verknüpfung und Auswertung relevanter Daten.

Umbrella dient als zentrale Verwaltungs- und Konfigurationsplattform, die als webbasierte Plattform auch als Cloudlösung eingesetzt werden kann. Umbrella-Lizenzen werden als SaaS vermarktet und sollen somit zukünftig verstärkt Dienstleistungs- und wiederkehrende Umsätze generieren.

III. Risikobericht

Qognify passt laufend die Instrumentarien zur Risikobeurteilung an das Wachstum des Unternehmens an, um mit den operativen Risiken der Gesellschaft umzugehen. So wird regelmäßig eine Liquiditätsvorschau für die folgenden 6 Monate erstellt, die alle bekannten Zahlungsflüsse berücksichtigt. Die Regeln für das Risikomanagement haben das Ziel, den Eintritt existenzbedrohender Risiken zu verhindern und den Umgang mit definierten Risiken im laufenden Geschäft zu regeln.

Wesentliche Risiken:

a) Geschäfts- und Absatzmarktrisiken

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Qognify GmbH ist die Konzentration auf Kernmärkte mit überdurchschnittlichen Wachstumschancen. Die Fokussierung liegt dabei auf der klaren Differenzierung zum Wettbewerb anhand von Branchenlösungen und Enterpriselösungen. Dem generellen Risiko des Preisverfalls im Bereich Video-Management-Software und bei Standardlösungen begegnet Qognify mit Innovation und der Erschließung neuer Kunden und Partnergruppen. Ein weiteres Risiko betrifft mittlerweile den in Europa vorherrschenden Personalmangel. Dies betrifft sowohl Partnerunternehmen als auch die Qognify GmbH gleichermaßen. Geopolitische Änderungen in Europa und die sich verändernden Handelsbeziehungen zwischen den USA und China erschweren eine strategische Marktbearbeitung bestimmter Länder.

Die Qognify GmbH ist mit ihren vertikalen Lösungen, Kunden aus den verschiedensten Branchen und einem guten Mix aus Großprojekten und Standardgeschäft breit aufgestellt und reduziert somit das Umsatzrückgangsrisiko.

Neben sehr engen Reporting- und Forecast-Zyklen unter Nutzung eines CRM-Systems erfolgen regelmäßige Analysen zur Partnerstruktur und technologischen Entwicklungen.

b) Konzernrisiko

Die Qognify GmbH ist Teil der Qognify-Gruppe. Risiken der Gruppe betreffen somit auch die Qognify GmbH.

c) Technologie- und Entwicklungsrisiken

Die schnelle Marktentwicklung und das zukünftige Wachstumspotential machen es für neue oder branchennahe Unternehmen attraktiv, in diesen Markt zu investieren. Den technologischen Vorsprung zu halten und die weitere Fokussierung auf Branchenlösungen und Mehrwertlösungen bei gleichzeitiger Erfüllung der branchenspezifischen Standards sind die größten Herausforderungen in diesem Umfeld, der Qognify durch kurze Entwicklungs- und Integrationszyklen sowie fortlaufende Markt- und Produktanalysen begegnet. Die Softwarequalität wird ständig gemessen und verbessert. Externe Dienstleister müssen eine ISO 9001 und ISO 27001 Zertifizierung vorweisen.

Ein Risiko besteht in der zunehmenden Digitalisierung und der Möglichkeit, Cyber-Angriffen ausgesetzt zu werden. Diesem Risiko begegneten die Qognify Gruppe und Qognify GmbH mit der Umsetzung präventiver Maßnahmen zur Absicherung der eigenen IT-Infrastruktur.

d) Mitarbeiter

Mitarbeiter, ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Kontakte sind ein wesentlicher Pfeiler des Unternehmens. Dem Risiko, Wettbewerbsfähigkeit durch den Verlust von Mitarbeitern einzubüßen, wird mit Employerbranding vorgebeugt.

e) Versicherte Risiken

Zur Abdeckung der üblichen und operativen Risiken hat Qognify eine IT- und Softwarespezifische Betriebshaftpflichtversicherung sowie eine Elektronikversicherung. Die Geschäftsleitung ist durch eine D&O Versicherung abgesichert.

f) Währungsrisiken

Der Umsatz wird überwiegend in Euro sowie zu kleineren Anteilen in USD, CHF und GBP erzielt. Zur Absicherung der Währungsrisiken bestehen Fremdwährungskonten in USD, CHF und GBP. Die Instrumente Options-, Limit- und Termingeschäfte stehen zur Verfügung, kamen bisher jedoch nicht zum Einsatz.

g) Planungsrisiko

Im Hinblick auf die Plan- und Vorhersagegenauigkeit hat Qognify Berichts- und Analysewerkzeuge eingerichtet, die auf die unterschiedlichsten Verantwortungsebenen zugreifen und diese einbinden.

h) Umweltrisiko

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass eine Pandemie den Geschäftsverlauf eines Unternehmens massiv beeinflussen kann, wobei der Krieg in der Ukraine ebenfalls negative Auswirkungen auf das Geschäft in Europa haben kann. Aktuell sind wir von diesen Auswirkungen nicht betroffen.

Die Geschäftsführung hat für die zu erwartenden Risiken Vorsorge getroffen. Trotzdem können die obengenannten Risiken bestandsgefährdend sein. Aktuell werden keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen.

IV. Ausblick und Chancen

Die Qognify-Gruppe zählt zu den 5 größten VMS-Anbietern weltweit. Der Ausblick in den Kernmärkten in Europa ist weiterhin von größer werdenden Projekten, die stetig erweitert werden, sowie dem Gewinn weiterer Großprojekte gekennzeichnet. Die bestehenden Großaufträge bei namhaften Einzelhändlern und Verkehrsbetrieben werden weiter ausgebaut.

Durch den vertrieblichen Fokus auf Enterprise-Kunden und Projekte konnten bereits große Erfolge erzielt werden. Diese Großprojekte werden in den folgenden Jahren weiter umgesetzt und ausgebaut.

Q.VMS wurde erfolgreich in der Region APAC eingeführt und es konnten Projekte in Kernmärkten wie zum Beispiel in Indien und Südostasien gewonnen werden. Durch die Integration der Q.VMS Software in Situator werden auch bereits große Bestandskunden mit der Qognify VMS Lösung bedient.

Die Erwartungshaltung für das Geschäftsjahr 2024 ist positiv. Auf Basis der aktuellen, vorläufigen Zahlen per November 2024 sowie des Forecasts zum Jahresende 2024 gehen wir von einem Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich sowie einer entsprechenden Ergebnisverbesserung aus.

Die Erwartungshaltung für 2025 ist ebenfalls positiv. Auch für 2025 gehen wir von einem Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich sowie einer entsprechenden Ergebnisverbesserung aus.

Aus diesem Grund geht die Geschäftsführung der Qognify GmbH von einer positiven Fortführungsprognose aus.

Qognify wird von dem Kundennetzwerk von Hexagon, vor allem im Bereich SIG, profitieren. An einer gemeinsamen Marktstrategie wird derzeit gearbeitet.

 

Bruchsal, 20. Dezember 2024

Andreas Beerbaum

Michael Katz

Maximilian Weber

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.984.786,22 37,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.709.542,42 3.184,00
15.694.328,64 3.221,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 72.879,00 83.362,00
15.767.207,64 86.583,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 535.000,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.168.189,31 2.336.322,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.875.797,03 4.367.063,49
3. Sonstige Vermögensgegenstände 58.754,71 56.212,51
9.102.741,05 6.759.598,03
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.416.708,31 1.130.463,36
12.054.449,36 7.890.061,39
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 32.347,29 43.969,56
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 873.689,88 4.204.196,69
28.727.694,17 12.224.810,64

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Stammkapital 156.023,00 156.023,00
II. Kapitalrücklage 10.103.684,26 10.103.684,26
III. Bilanzverlust
1. Verlustvortrag -14.463.903,95 -15.193.464,08
2. Jahresüberschuss 3.330.506,81 729.560,13
-11.133.397,14 -14.463.903,95
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 873.689,88 4.204.196,69
0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 119.484,22 48.138,22
2. Sonstige Rückstellungen 963.104,92 655.522,00
1.082.589,14 703.660,22
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 107.396,83 216.755,38
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.718.197,09 7.845.622,07
3. Sonstige Verbindlichkeiten 269.962,92 368.907,78
- davon aus Steuern: EUR 67.001,87 (i.Vj.: EUR 71.625,69)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 21.173,25 (i.Vj.: EUR 43.984,50)
24.095.556,84 8.431.285,23
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.549.548,19 3.089.865,19
28.727.694,17 12.224.810,64

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 12.249.832,10 12.834.912,28
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 535.000,00 0,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.052.654,74 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.486.428,41 92.964,73
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -359.385,19 -234.283,44
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.402.324,84 -3.326.761,94
-3.761.710,03 -3.561.045,38
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.911.173,95 -5.137.331,55
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.161.499,29 -1.042.281,27
- davon für Altersversorgung und für Unterstützung: EUR 101.561,15 (i.Vj.: EUR 102.266,23)
-7.072.673,24 -6.179.612,82
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -127.412,71 -124.430,15
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.785.677,33 -2.120.910,45
9. Betriebsergebnis 3.576.441,94 941.878,21
10. Erträge aus Beteiligungen 0,00 3.603,53
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -161.228,60 -187.762,24
12. Finanzergebnis -161.228,60 -184.158,71
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag -78.992,55 -22.961,12
14. Ergebnis nach Steuern 3.336.220,79 734.758,38
15. Sonstige Steuern -5.713,98 -5.198,25
16. Jahresüberschuss 3.330.506,81 729.560,13
17. Verlustvortrag -14.463.903,95 -15.193.464,08
18. Bilanzverlust -11.133.397,14 -14.463.903,95

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Qognify GmbH

Bruchsal

Allgemeine Angaben

Die Qognify GmbH hat ihren Sitz in Bruchsal und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim HRB 722937.

Der Jahresabschluss der Qognify GmbH für das Geschäftsjahr wurde nach deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen entsprechend den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Zahlenangaben im Anhang erfolgen - soweit nicht anders vermerkt - in TEUR.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Qognify GmbH erwirtschaftet mittlerweile wieder nachhaltig positive Ergebnisse und ist durch die Einbindung in den Hexagon Konzern jederzeit in der Lage, sich bei Bedarf konzernintern zu refinanzieren. Die Liquiditätslage zum Bilanzstichtag ist gut und nach den vorläufigen Zahlen für 2024 und der verabschiedeten Planung für das Geschäftsjahr 2025 wird die Gesellschaft auch in den Jahren 2024 und 2025 weiterhin positive Ergebnisse erzielen, ihre Eigenkapitalausstattung weiter erhöhen und auch positive Cashflows erwirtschaften. Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsführung der Qognify GmbH trotz der zum Bilanzstichtag 31.12.2023 noch vorliegenden bilanziellen Überschuldung von einer positiven Fortbestehensprognose der Gesellschaft aus.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben Material- und Fertigungseinzelkosten in angemessenem Umfang Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Ausgaben für Forschungsaktivitäten werden als Aufwand der Periode erfasst.

Ein selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstand, der aus der Softwareentwicklung der Gesellschaft entsteht, wird nur bei Vorliegen der folgenden Bedingungen aktiviert:

Der selbst geschaffene Vermögensgegenstand ist identifizierbar (z.B. Software)

Es ist wahrscheinlich, dass der selbst geschaffene Vermögensgegenstand zukünftigen wirtschaftlichen Nutzen erbringen wird, insbesondere, dass neben der Durchführbarkeit und Absicht auf Fertigstellung sowie Markteinführung auch ausreichende technische und finanzielle Ressourcen bis zur Beendigung der Entwicklung und Markteinführung der Software zur Verfügung stehen und

Die Entwicklungskosten des Vermögensgegenstandes können verlässlich bestimmt werden (insbesondere Nachweise betreffend Stundenaufzeichnungen).

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände (i. d. R. Software) werden linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben (5 Jahre). Die Abschreibung erfolgt ab Fertigstellung der Projekte.

Seit dem Wirtschaftsjahr 2023 werden wieder selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Nach dem Gesellschafterwechsel wird die Berichtsgesellschaft in den Konzernabschluss der Hexagon AB, Stockholm, Schweden, einbezogen. Zweck der Durchbrechung der Bewertungsstetigkeit ist es, eine bessere Vergleichbarkeit der Konzerngesellschaften zu erreichen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, unter Zugrundelegung betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern zwischen 2 und 10 Jahren, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauern der planmäßigen Abschreibungen liegen zwischen 2 und 10 Jahren.

Für Zugänge wird der bezogen auf den Anschaffungsmonat zeitanteilige Jahresabschreibungsbetrag angesetzt.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit den Nominalbeträgen bewertet.

Ausfallrisiken werden ggf. durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Flüssige Mittel sind mit dem Nennbetrag bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem erwarteten Betrag ihrer Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet (notwendiger Erfüllungsbetrag) und decken alle zum Bilanzstichtag sowie bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten ab.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden gemäß der Verbindlichkeitsmethode auf temporäre Differenzen, die aus Unterschieden zwischen dem Steuerwert von Vermögenswerten und Schulden und ihrem Buchwert im HGB-Abschluss resultieren, erfasst. Passive latente Differenzen resultieren aus den aktivierten selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen, aktive latente Differenzen aus steuerlichen Verlustvorträgen. Im Rahmen der saldierten Betrachtung ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein aktiver Überhang, der gemäß § 274 Abs. 1 HGB nicht angesetzt wurde.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anlagegitter (Anlage zum Anhang) im Einzelnen dargestellt.

Vorräte

Die unfertigen Leistungen beinhalten angearbeitete aber zum Bilanzstichtag noch nicht endabrechenbare Aufträge.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 45) aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen aus Verlustübernahme in Höhe von TEUR 884 (Vorjahr TEUR 884).

Rechnungsabgrenzungsposten

Hierin sind, wie im Vorjahr, keine Disagien enthalten.

Eigenkapital

Durch die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 1.985 (Vorjahr: TEUR 0).

Der Bilanzverlust hat sich wie folgt entwickelt:

EUR (EUR)
Stand 01.01.2023 (Stand 01.01.2022) 14.463.903,95 (15.193.464,08)
Jahresüberschuss 2023 (Jahresüberschuss 2022) 3.330.506,81 (729.560,13)
Stand 31.12.2023 (Stand 31.12.2022) 11.133.397,14 (14.463.903,95)

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten Beträge für am Bilanzstichtag noch nicht veranlagte Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 122), für Urlaub mit TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 126) und für Provisionen mit TEUR 582 (Vorjahr: TEUR 290).

Verbindlichkeitenspiegel und Sicherungsrechte

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 (31.12.2022) Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 107,4 107,4 0,0 0,0
(216,3) (216,3) (0,0) (0,0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 23.718,2 6.486,5 2.362,3 14.869,4
(7.845,6) (3.589,1) (2.432,3) (1.824,2)
sonstige Verbindlichkeiten 270,0 270,0 0,0 0,0
(368,9) (368,9) (0,0) (0,0)
Summe 24.095,6 6.863,9 2.362,3 14.869,4
(8.430,8) (4.174,3) (2.432,3) (1.824,2)

Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten beträgt wie im Vorjahr TEUR 0.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Darlehen der Muttergesellschaft und werden mit 5,03 % p.a. verzinst.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In Höhe von TEUR 795 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Verpflichtungen resultieren aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen sowie aus Beratungsverträgen:

Finanzielle Verpflichtungen Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 J. 2 bis 5 J. größer 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
Mietverpflichtungen Immobilien 619 276 343 0
Sonstige 176 127 49 0
Summe 795 403 392 0

Sonstige betriebliche Erträge

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen TEUR 117 auf Erträge aus Währungsumrechnung Dabei handelt es sich um unrealisierte Währungsgewinne. Außerdem fielen Erträge aus der Veräußerung von IP-Rechten in Höhe von TEUR 1.223 (Vj. TEUR 0) an. Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen fielen in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 10) an.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Verluste aus Währungsumrechnung beliefen sich auf TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 401), darin enthalten sind keine unrealisierten Währungsverluste (Vorjahr TEUR 385).

Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Belegschaft im Jahresdurchschnitt: 70 Mitarbeiter (Vorjahr: 67) (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende).

Mitglieder der Geschäftsleitung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres und bis zum Abschluss der Aufstellung des Jahresüberschusses gehörten die folgenden Personen der Geschäftsleitung an:

1. Andreas Beerbaum Geschäftsführer
2. Stephen Michael Shine Geschäftsführer (bis 27.12.2023; Handelsregistereintragung)
3. Michael Katz Geschäftsführer
4. Maximilian Weber Geschäftsführer (ab 24.11.2023; Handelsregistereintragung)

Herr Beerbaum ist als Geschäftsführer hauptberuflich für die Qognify GmbH tätig. Herr Shine war bis zu seinem Ausscheiden als CEO, Herr Katz ist als CFO für die Qognify-Gruppe tätig. Herr Weber ist für die Hexagon-Gruppe tätig. Ausschließlich Herr Beerbaum bezieht Beträge von der Qognify GmbH.

Der Geschäftsführer Andreas Beerbaum vertritt die Gesellschaft - solange nur einer bestellt ist - alleine, sobald mehrere Geschäftsführer bestellt sind, in Gemeinschaft mit einem zweiten Geschäftsführer oder in Gemeinschaft mit einem Prokuristen.

Die Geschäftsführer Michael Katz und Maximilian Weber haben und Stephen Michael Shine hatte bis zu seinem Austritt jeweils Einzelvertretungsvollmacht.

Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Prokura

Herrn Manuel Brecht, Philippsburg, geboren am 19. Dezember 1977, wurde Gesamtprokura zusammen mit einem Geschäftsführer erteilt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 14. Januar 2016.

Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vergütungen an frühere Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Gesamtbezüge früherer Vorstände und Aufsichtsräte im Geschäftsjahr betragen TEUR 514.

Haftungsverhältnisse zugunsten früherer Mitglieder der Unternehmensorgane bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wurde gemäß § 288 Absatz 2 HGB verzichtet.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschafter der PSBU TopCo S.C.A., Luxemburg beschlossen am 19.12.2022 den Verkauf des gesamten Aktienkapitals an Hexagon AB, Stockholm/Schweden. Die Transaktion wurde am 6. April 2023 abgeschlossen. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Hexagon AB, Schweden, als höchster Konzernspitze einbezogen. Eine Offenlegung erfolgt im schwedischen Handelsregister (Bolagsverket) unter der Registernummer (corporate registration number 556190-4771).

Mit Vertrag vom 3. April 2019 wurde zwischen der Sagax Technologies GmbH, Bruchsal, als Organträger und der Qognify GmbH (vormals: SeeTec GmbH), Bruchsal, als Organgesellschaft ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen. Danach ist der Organträger während der Vertragsdauer zum Ausgleich von Jahresfehlbeträgen verpflichtet, soweit diese nicht durch die Entnahme von Beträgen aus den freien Rücklagen ausgeglichen werden können, die während der Vertragsdauer eingestellt wurden. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 10. April 2019.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine besonderen Ereignisse eingetreten, über die gesondert zu berichten wäre.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust von EUR 11.133.397,14 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bruchsal, 20. Dezember 2024

Andreas Beerbaum, Geschäftsführer

Michael Katz, Geschäftsführer

Maximilian Webe, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

- Anschaffungs- und Herstellungskosten -
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.523.645,79 707.272,52 0,00 0,00 7.230.918,31
2. In Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.345.382,22 0,00 0,00 1.345.382,22
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechteund ähnliche Rechte und Werte Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.358.449,53 13.715.032,42 0,00 0,00 17.073.481,95
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 862.288,34 40.350,19 0,00 0,00 902.638,53
Anlagevermögen gesamt 10.744.383,66 15.808.037,35 0,00 0,00 26.552.421,01
- kumulierte Abschreibungen -
01.01.2023 Zugänge Abgäneg 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.523.608,79 67.905,52 0,00 6.591.514,31
2. In Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechteund ähnliche Rechte und Werte Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.355.265,53 8.674,00 0,00 3.363.939,53
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 778.926,34 50.833,19 0,00 829.759,53
Anlagevermögen gesamt 10.657.800,66 127.412,71 0,00 10.785.213,37
- Bilanzwert -
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 639.404,00 37,00
2. In Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 1.345.382,22 0,00
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechteund ähnliche Rechte und Werte Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.709.542,42 3.184,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 72.879,00 83.362,00
Anlagevermögen gesamt 15.767.207,64 86.583,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Qognify GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Qognify GmbH, Bruchsal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Qognify GmbH, Bruchsal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 30. Dezember 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Schill, Wirtschaftsprüfer

Jürgen Bechtold, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses 2023 und Beschluss über die Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Qognify GmbH wurde durch die Gesellschafterversammlung am 31.12.2024 festgestellt. Dem von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendungsvorschlag wurde zugestimmt.

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