Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 732259
Eingetragen
18.11.1999
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Vertrieb von Arzneimitteln aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Felix Hollmann
seit 23.10.2023
Geschäftsführer
Nicolas Schweyer
seit 17.2.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
16.250 €
65.00%
Germany
8.750 €
35.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AAA-Pharma GmbH

Böblingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

bis 5. April 2023: Stuttgart

Lagebericht für 2023

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die AAA-Pharma GmbH ist ein mittelständisches Pharmaunternehmen. Die Kompetenz der Gesellschaft liegt in der Vermarktung und im Vertrieb von Arzneimitteln. Das Unternehmen ist insbesondere auf den Vertrieb von Generika auf dem deutschen Markt spezialisiert und nimmt im Rahmen dessen an Tendern (Ausschreibungen der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland) teil. Die wichtigsten Kunden-Zielgruppen sind gesetzliche Krankenkassen in Deutschland sowie der pharmazeutische Großhandel.

Die AAA-Pharma GmbH bezieht zentrale Funktionen gegen eine vertraglich geregelte, angemessene Vergütung von einem nahestehenden Unternehmen. Hierzu gehören unter anderem die Bereiche Beschaffung, Entwicklung, Qualitätssicherung, Customer Service und IT.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 wurde weiterhin weltweit maßgeblich von den Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine und der damit einhergehenden Inflation beeinflusst. Während viele Branchen von der kriegerischen Auseinandersetzung stark negativ betroffen waren, hat sich die Pharma Branche insgesamt positiv entwickelt. In Deutschland ist der Pharmamarkt um 3,3 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. [1]

Entwicklung des deutschen Pharmamarktes im Vergleich [2]

Der deutsche Pharmamarkt zu Herstellerabgabepreisen entwickelte sich nach Angaben des auf das Gesundheitswesen spezialisierten Marktforschungsinstituts INSIGHT Health im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit +3,3 % positiv. Konnte jedoch die Marktentwicklung der Vorperiode (+7,8 %) nicht fortführen. Die in Verordnungen gemessene Menge entwickelte sich hierbei im Vergleich zum Vorjahr leicht negativ (-2,7 %) und somit schlechter als im Vergleich zur Vorperiode (+9,0 %). Treiber der positiven Marktentwicklung war hierbei der Umsatz mit rezeptpflichtigen Pharmazeutika, mit einem Umsatzanstieg um +3,8 % bei einem Mengenanstieg von +0,5 % im Vergleich zu 2022. Der Umsatz von apothekenpflichtigen Präparaten entwickelte sich bei einer sinkenden Anzahl an Verordnungen (-3,3 %) im Vergleich zum Vorjahr mit +3,9 % sehr ähnlich.

Der generische Markt entwickelte sich im Jahr 2023 ebenfalls positiv. Zu Herstellerabgabepreisen stieg der Gesamtumsatz für Generika im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um +6,9 %, bei einer leicht positiven Mengenentwicklung (+3,0 %).

Im Jahr 2023 sank die Anzahl der in Deutschland über Rabattverträge abgesetzten Verordnungen. Der Anteil an der Verordnungsanzahl lag im Berichtsjahr mit 55,7 % leicht unter dem Vorjahr (56,9 %). Der Anteil der Rabattverträge am Gesamtmarkt der rezeptpflichtigen Arzneimittel, gemessen zu Herstellerabgabepreisen, der im Jahr 2023 abgesetzten Verordnungen betrug 43,7 % (Vorjahr 42,5 %) des Gesamtmarktes.

Im Bereich der Generika lag der Anteil der Rabattverträge am Gesamtmarkt, gemessen zu Herstellerabgabepreisen, bei 62,6 % (Vorjahr 62,6%). Der Anteil an den Verordnungen lag bei 65,2 % (Vorjahr 68,6 %). Die Entwicklung der vergangenen Jahre stellt hierbei einen deutlichen Beleg für den Stellenwert des Instrumentariums der Rabattverträge innerhalb des deutschen Pharmamarktes und die dadurch bestehenden Einflussmöglichkeiten der gesetzlichen Krankenkassen auf diesen dar.

2. Steuerungsgrößen

Zur Steuerung und als Basis zur Gesamteinschätzung der Entwicklungen nutzt die Geschäftsführung der AAA-Pharma GmbH in erster Linie Finanzkennzahlen. Daneben werden auch unternehmensspezifische Frühindikatoren und Daten der relevanten Märkte und Wettbewerber beobachtet.

Finanzielle Steuerungsgrößen

Die finanziellen Steuerungsgrößen sind hauptsächlich auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der AAA-Pharma GmbH ausgerichtet. Zu den hierfür zugrunde gelegten bedeutsamsten Kennzahlen zählen der Nettoumsatz sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT).

Nicht-finanzielle Steuerungsgrößen

An nicht-finanziellen Steuerungsgrößen werden in der AAA-Pharma GmbH regelmäßig insbesondere Personalkennzahlen zur Beschäftigtenanzahl erhoben. Die Entwicklung der Mitarbeiterzahl wird im Abschnitt 3.6. erläutert.

Die nicht-finanziellen Steuerungsgrößen dienen dem Management zusätzlich als Entscheidungshilfe zur Unternehmenssteuerung.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft

3.1. Umsätze

Der Nettoumsatz der Gesellschaft lag im Geschäftsjahr 2023 mit 16,0 Mio. EUR (+10,4 %) stark über Vorjahresniveau (Vj. 14,5 Mio. EUR) und damit auch deutlich über dem im Jahr 2022 prognostizierten Budget für 2023. Hierbei konnte die AAA-Pharma GmbH vor allem im zweiten Halbjahr auch von gewissen Lieferengpässen von Wettbewerbern auf dem deutschen Pharmamarkt profitieren. Von den Umsatzerlösen entfielen im Berichtsjahr 15,6 Mio. EUR auf das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Präparaten und 0,4 Mio EUR auf das Segment mit apothekenpflichtigen Präparaten ("OTC" / Over-the-Counter-Geschäft). Die Nettoumsatzrendite lag mit 18,5 % leicht über dem Vorjahresniveau von 17,0 %. Die Ursache hierfür lag in niedrigeren gewährten Rabatten, die als Erlösschmälerungen den Umsatz belasten.

3.2. Jahresergebnis

Das Jahr 2023 schloss mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 3,0 Mio. EUR (Vj. 2,5 Mio. EUR) ab.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 3,9 Mio. EUR leicht über dem Vorjahreswert von 3,5 Mio. EUR und deutlich über dem Planwert.

3.3. Vermögen

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Ende der Berichtsperiode mit einem Gesamtbestand in Höhe von 1,5 Mio. EUR aufgrund der unterjährigen Umsatzverteilung deutlich unter Vorjahresniveau (Vj. 2,3 Mio. EUR).

Vorräte

Der Vorratsbestand in Höhe von 3,2 Mio. EUR lag mit +0,2% auf dem Vorjahresniveau (Vj. 3,2 Mio. EUR).

3.4. Kapital

Das Unternehmen finanziert sich im Wesentlichen durch Eigenkapital. Die Liquidität wird von der Geschäftsführung als gesichert betrachtet. Eine verbindliche Kreditzusage der Hausbank ist nicht ausgeschöpft und steht dem Unternehmen als Finanzierungsreserve zur Verfügung.

Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 31.12.2023 21,9 % (Vj. 19,0 %) und lag somit leicht über Vorjahresniveau. Die Gesamtkapitalrentabilität betrug 16,5 % (Vj. 13,7 %).

3.5. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen setzen sich überwiegend aus Rückstellungen für Krankenkassenrabatte (10,3 Mio. EUR), für Drohverluste aus Tendergeschäften (2,0 Mio. EUR) sowie ausstehende Rechnungen (0,1 Mio. EUR) zusammen.

Der Großteil der Verbindlichkeiten resultiert aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Lieferungen und Leistungen.

3.6. Aufwendungen

Materialaufwand

Der Materialaufwand lag im Berichtsjahr in Summe mit 8,0 Mio. EUR leicht über Vorjahresniveau (Vj. 7,6 Mio. EUR).

Personal

Die durchschnittliche Personalstärke betrug in 2023 5 direkte Mitarbeiter (Vj. 5 MA).

Der Personalaufwand der Gesellschaft im Jahr 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr moderat gesunken.

Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken im Berichtsjahr auf 0,5 Mio. EUR (Vj. 1,1 Mio. EUR). Ursache hierfür waren der Wegfall der Verrechnung von erbrachten Leistungen für ein nahestehendes Unternehmen und niedrigere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtsjahr auf 3,9 Mio. EUR (Vj. 3,8 Mio. EUR). Hauptursächlich hierfür sind im Berichtsjahr mehr zurückgestellte Risiken, wie z.B. Drohverluste aus Tendergeschäften und höhere Beratungskosten. Dem stehen niedrigere Personalbeschaffungskosten gegenüber.

Zinsergebnis

Die Zinserträge aus Geldanlagen haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Die Zinserträge resultieren aus Ausleihungen an einen Gesellschafter.

3.7. Finanzierung

Die AAA-Pharma GmbH finanziert sich vollständig aus dem generierten operativen Cashflow. Eine freie, zur Verfügung stehende Kreditlinie wurde im Berichtsjahr nicht in Anspruch genommen. Im Berichtsjahr stand somit jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung. Der im Wesentlichen aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Cashflow des abgelaufenen Jahres wurde neben der Finanzierung der operativen Tätigkeit insbesondere für Investitionstätigkeit in Höhe von 0,1 Mio. EUR sowie Finanzierungstätigkeit in Höhe von 2,5 Mio. EUR verwendet.

Es bestehen weder lang- noch kurzfristige Darlehen.

3.8. Investitionen

Im Berichtsjahr erfolgten im Zuge der Einlizenzierung von Produkten Zugänge im Anlagevermögen. Auch in Zukunft plant die AAA-Pharma GmbH neue Produkte einzulizensieren.

3.9. Gesamtbeurteilung zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entwickelte sich, auch im Hinblick auf einen steigenden Umsatz und Ergebnis, insgesamt zufriedenstellend.

4. Chancen und Risiken

Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen

Wie jedes Wirtschaftsunternehmen ist auch die AAA-Pharma GmbH von einigen gesamtwirtschaftlichen und regulatorischen Faktoren abhängig, die sich dem direkten Einflussbereich des Unternehmens entziehen. So wirken sich sowohl Konjunkturrisiken als auch regulatorische Risiken auf europäischer und deutscher Ebene auf die weitere Unternehmensentwicklung aus.

Regulatorische Chancen und Risiken

Aufgrund der zurückliegenden Pandemie legen die Aufsichtsbehörden und die deutschen Krankenkassen ein verstärktes Augenmerk auf die Versorgungssicherheit der Patienten. Daher sind mögliche Lieferengpässe und Lieferunfähigkeiten sowohl an Behörden als auch an vertraglich gebundene Krankenkassen zu melden. Das Risiko einer Lieferunfähigkeit und damit einhergehende mögliche Vertragsstrafen und/oder Schadensersatzforderungen schätzen wir als gering ein.

Im Weiteren denkt die deutsche Gesundheitspolitik über eine Rückbesinnung auf europäische Lieferketten für Wirkstoffe und Fertigprodukte nach. Die deutschen Krankenkassen prüfen und testen gerade, ob es sich vergaberechtlich darstellen lässt, Anbieter mit einer nachgewiesenen europäischen Lieferkette bei Rabattvertragsausschreibungen bevorzugt mit einem Zuschlag zu versehen. Erste Versuche sind allerdings vergaberechtlich gerügt worden. AAA-Pharma GmbH beobachtet diese Entwicklung intensiv.

Aufgrund der fehlenden, abschließenden juristischen Würdigung und fehlender Klarstellung hinsichtlich der Umsetzbarkeit, ist dieses Risiko als eher gering einzustufen.

Am Geschäftsmodell abgeleitete Chancen und Risiken

Zum Geschäftsmodell der AAA-Pharma GmbH gehört unter anderem die Teilnahme an Ausschreibungen der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland (Tender). In Abhängigkeit der von den Krankenkassen ausgeschriebenen Mengen kann der Empfang eines Zuschlags oder die Nicht-Berücksichtigung sowohl die Absatzmenge als auch den Umsatz wesentlich beeinflussen.

Die Vertragslaufzeit der einzelnen Tender beträgt in der Regel 24 Monate, in denen sich das liefernde Unternehmen vertraglich dazu verpflichtet, die Abgabemengen am Markt zur Verfügung zu stellen. Für den Fall, dass das liefernde Unternehmen nicht über die gesamte Vertragslaufzeit lieferfähig ist, können sich für Zeiträume der Nicht-Lieferfähigkeit Vertragsstrafen und potenzielle Schadensersatzforderungen durch die Krankenkassen ergeben. Aufgrund der mittelfristigen Vertragsdauer können sich darüber hinaus durch unvorhergesehene Kostensteigerungen in der Beschaffung auch Drohverluste ergeben. Diese Risiken schätzt die AAA-Pharma GmbH als gering ein, werden jedoch abgegrenzt, falls sie identifiziert werden.

Darüber hinaus unterliegt die AAA-Pharma GmbH potenziell kurzfristigen, signifikanten Marktentwicklungen, welche sich negativ auf die Umsatz- und Ertragssituation auswirken können. Hierzu zählen unter anderem auch kurzfristige Marktveränderungen, welche sich durch die Liefersituation von Wettbewerbern ergeben können. Aus Sicht der AAA-Pharma GmbH überwiegen hierbei jedoch die Chancen.

Im Rahmen des unternehmerischen Handelns, insbesondere im Hinblick auf die Teilnahme an Tendern, ist die AAA-Pharma GmbH rechtlichen Risiken ausgesetzt und kann in gerichtliche Auseinandersetzungen und Schiedsverfahren involviert werden, diese aber auch anstreben. Dieses Risiko schätzt die AAA-Pharma GmbH als gering ein, da die AAA-Pharma GmbH eine entsprechende Pharmaprodukthaftpflichtversicherung abgeschlossen hat, um Haftungsrisiken aus potenziellen Schadensfällen zu vermindern und mögliche Verluste hieraus zu vermeiden. Zusätzlich besteht über ein nahestehendes Unternehmen eine Betriebshaftpflichtversicherung. Die Angemessenheit dieser Versicherungen wird regelmäßig hinsichtlich der abgedeckten Risiken und Deckungssummen überprüft und im Bedarfsfall angepasst.

Soweit erforderlich, wird in adäquatem Umfang bilanzielle Risikovorsorge gebildet.

Die AAA-Pharma GmbH erwartet, dass die bestehenden Risiken lediglich geringe Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage haben werden.

Entwicklung, Marketing und Vertrieb

Um das Produktportfolio dem Markt entsprechend weiterzuentwickeln, liegt der Fokus der AAA-Pharma GmbH auf der Einlizenzierung von Produkten (Kauf von Rechten an von dritten Unternehmen entwickelten Produkten). Darüber hinaus wird das Produktportfolio kontinuierlich auf seine Markt- und Wettbewerbsfähigkeit hin überprüft. In der Gesamtbetrachtung besteht hierbei die Erwartung, dass eine erfolgreiche Portfoliosteuerung die Basis für eine dauerhafte Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und somit eine erfolgreiche weitere Umsetzung der AAA-Pharma GmbH am Markt und gegen den Wettbewerb darstellt, und sich entsprechend positiv auf die Umsatz- und Ertragssituation der Gesellschaft auswirken wird. Das Risiko wird als gering eingeschätzt.

Die Koordination der Entwicklungstätigkeit zur Optimierung selektiver Produkte wird für die AAA-Pharma GmbH überwiegend durch ein nahestehendes Unternehmen übernommen und koordiniert. Zur Sicherung der Profitabilität und als Baustein für zukünftiges Wachstum wurden auch im Jahr 2023 Aktivitäten fortgeführt. Der erfolgreiche Abschluss dieser Projekte wird im Folgejahr angestrebt. Es besteht jedoch bei dieser Art von Projekten ein moderates bis mittleres Risiko, dass diese nicht erfolgreich umgesetzt werden können, da eine Vielzahl an Einflussfaktoren zu einer entsprechend großen Komplexität führen. Ein nicht erfolgreicher Abschluss eines bzw. mehrerer solcher Projekte hätte direkte und indirekte moderate bis mittlere negative Auswirkungen auf die Kostenstruktur der AAA-Pharma GmbH zur Konsequenz.

Beschaffung und Logistik

Die AAA-Pharma GmbH ist, wie alle Unternehmen der Branche, dem mittleren bis hohen Risiko von Lieferengpässen der Vorlieferanten ausgesetzt. Die bereits begonnenen Projekte zur Optimierung des Beschaffungsprozesses und der vorgelagerten Lohnhersteller-Landschaft der AAA-Pharma GmbH werden weiter fortgesetzt. Weitere Optimierungsprojekte befinden sich derzeit in der Prüfung bzw. Planung. Eines der Ziele ist hierbei, das latente Beschaffungsrisiko der vorgelagerten Lieferanten, welches sich teilweise auch durch regulatorische Risiken in Drittländern ergibt, zu reduzieren und potenzielle Einschränkungen der Lieferfähigkeit zu minimieren.

Der logistische Prozess wird weiterhin nach dem zukünftigen Bedarf gesteuert und kontinuierlich optimiert.

Kreditrisiken, Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Das Geschäft der AAA-Pharma GmbH ist hauptsächlich Preisrisiken ausgesetzt. Dieses Risiko wird als gering eingeschätzt. Zins- und Kreditrisiken bestehen derzeit nur in geringem Umfang. Währungsrisiken bestehen indirekt.

Liquiditätsrisiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Die AAA-Pharma GmbH verfügt über ausreichende freie Kreditlinien. Eventuelle Liquiditätsschwankungen werden bereits frühzeitig durch kontinuierliche Analysen auf Abweichungen von der jährlichen Finanzplanung identifiziert.

Ukraine-Krise und Konflikte im Nahen Osten

Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine und den damit einhergehenden gegenseitig verhängten Sanktionen zwischen Russland und den internationalen Staaten sowie den verschiedenen Konflikten im Nahen Osten kam es zu Verzögerungen und Kostensteigerungen im Bereich der Logistik (Land- und Luftweg), einem allgemeinen Anstieg der Energiekosten, von dem auch unsere Zulieferbetriebe und Lohnhersteller nicht verschont blieben, als auch allgemeinen Kostensteigerungen bei Wirkstoffen, Hilfsstoffen und Verpackungsmaterialien. AAA-Pharma GmbH steht dazu im Austausch mit allen Partnern, um Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken zu treffen. Das Risiko wird als mittel eingeschätzt.

Sonstige Risiken

Die AAA-Pharma GmbH bezieht zentrale Funktionen gegen eine vertraglich geregelte, angemessene Vergütung von einem nahestehenden Unternehmen. Das daraus resultierende Abhängigkeitsverhältnis stellt aus Sicht der AAA-Pharma GmbH jedoch nur ein geringes Risiko dar.

Gesamtbeurteilung

Die AAA-Pharma GmbH hat das Geschäftsjahr 2023 erfolgreich abgeschlossen. Bestandsgefährdende Risiken traten 2023 weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition auf.

5. Ausblick und Prognose

Für 2024 wird weiterhin ein hoher Wettbewerbsdruck auf dem deutschen Generika-Markt erwartet. Wie auch im Vorjahr, wird die AAA-Pharma GmbH im Jahr 2024 den Fokus auf die Umsetzung bereits begonnener sowie die Initiierung weiterer Projekte zur Erweiterung des Portfolios und zur stetigen Optimierung von Prozessen und der Kostenstruktur legen. Das Ziel ist hierbei, die Wettbewerbsfähigkeit der AAA-Pharma GmbH weiter zu stärken und dauerhaft zu sichern. Hinsichtlich der Projekte zur Portfoliooptimierung besteht hierbei die Erwartung, dass sich diese aller Voraussicht nach mittelfristig deutlich positiv auswirken werden.

Die AAA-Pharma GmbH hat die Planung für das Jahr 2024 im dritten Quartal 2023 durchgeführt und abgeschlossen. Gemäß dieser Planung wird für das Jahr 2024 ein Rückgang der Umsatzerlöse im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Dies basiert auf der Annahme, dass der Markt- und Preisdruck weiter zunimmt und wesentliche Produkte an Marktanteil verlieren werden. Das EBIT wird aufgrund erwarteter geschäftsmodellbedingter vergleichbarer Kostenstrukturen, insbesondere der Fixkosten, im Vergleich zum Vorjahr deutlich, bis um ein Drittel des Vorjahreswertes, sinken. Die Personalkosten werden stark steigen. Die durchschnittliche Personalstärke wird moderat steigen.

Im Hinblick auf die weiteren Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und den anderen weltweiten Konflikten auf die Weltwirtschaft sind zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 nur eingeschränkt Aussagen unter Vorbehalt möglich. Es sind weder extern noch intern konsistente Prognosemodelle über den weiteren (zeitlichen) Verlauf verfügbar. In der Gesamtevaluation der möglicherweise bestehenden Auswirkungen auf das Portfolio der AAA-Pharma GmbH gehen wir aktuell für das Gesamtjahr 2024 von keinem nennenswerten Einfluss auf die Nachfrage nach unseren Präparaten aus.

In der Gesamtevaluierung der durch die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und anderen Konflikten ausgelösten Effekte, geht die AAA-Pharma GmbH nach wie vor von einer Erreichung der im Jahr 2023 erstellten Planung aus.

In der Gesamtbeurteilung der Risiken wird im Jahr 2024 keine bestandsgefährdende Entwicklung erwartet.

1 Datenquelle: entgeltlich erworbene Datenbank von INSIGHT Health
2 Datenquelle: entgeltlich erworbene Datenbank von INSIGHT Health

 

Böblingen, 18. April 2024

Geschäftsführung der AAA-Pharma GmbH

Felix Hollmann

Nicolas Schweyer, Prokurist

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 430.813 362.226
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 70.576 501.389 99.852 462.078
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.707 9.684
III. Finanzanlagen
Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen 10.349.425 9.891.506
10.859.521 10.363.268
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 3.183.791 3.177.547
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.485.550 2.283.691
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 237.515 170.826
3. Sonstige Vermögensgegenstände 243.801 1.966.866 112.700 2.567.217
III. Guthaben bei Kreditinstituten 1.836.821 1.781.590
6.987.478 7.526.354
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.898 1.125
17.861.897 17.890.746

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Gewinnvortrag 926.759 920.983
III. Jahresüberschuss 2.953.844 2.455.776
3.905.603 3.401.759
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 283.100 215.100
2. Sonstige Rückstellungen 12.615.498 13.718.800
12.898.598 13.933.900
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 229.287 479.273
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 817.667 45.522
3. Sonstige Verbindlichkeiten 10.742 30.292
- davon aus Steuern EUR 10.360 (i. Vj. EUR 26.339) -
1.057.696 555.087
17.861.897 17.890.746

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.993.956 14.482.478
2. Sonstige betriebliche Erträge 489.572 1.095.512
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.014.762 7.586.108
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 470.802 542.906
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 84.972 555.774 87.406 630.311
- davon für Altersversorgung EUR 195 (i. Vj. EUR 610) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 59.815 61.181
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.942.836 3.788.091
7. Betriebsergebnis 3.910.341 3.512.297
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 457.919 75.886
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 457.919 (i. Vj. EUR 75.886) -
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 371
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.230 1.630
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.413.186 1.131.148
12. Ergebnis nach Steuern 2.953.844 2.455.776
13. Jahresüberschuss 2.953.844 2.455.776

Anhang für 2023

Angaben zur Identifikation des Unternehmens

Die Gesellschaft ist unter der Firma AAA-Pharma GmbH mit Sitz in Böblingen im Handelsregister B des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 732259 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 05.04.2023 von Stuttgart nach Böblingen verlagert.

Allgemeine Hinweise zur Rechnungslegung

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden hinsichtlich der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB und des GmbHG beachtet. Es kommen die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften zur Anwendung. Die Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von ca. 5-8 Jahren um lineare planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer von ca. 6-8 Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden ausschließlich linear ab dem Monat des Zugangs vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert in Höhe von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Bei den Finanzanlagen werden die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegenüber einem Gesellschafter.

Die Waren sind auf der Basis des gleitenden Durchschnittspreises bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen für Krankenkassenrabatte werden auf Basis der Absatzmengen, Preise und Rabattsätze abzüglich der bisher für das Geschäftsjahr ergangenen Abrechnungen gebildet. Drohverlustrückstellungen werden pro Tender mit den voraussichtlichen Absatzmengen und den vereinbarten Preisen abzüglich Vollkosten über die Vertragslaufzeit angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden- und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden gesetzlichen Ansatzwahlrechts.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Der Anlagespiegel ist integraler Teil des Anhangs. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen

Darlehensforderungen gegen Gesellschafter sind als Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10.349 (Vj. TEUR 9.892) aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Gewinnvortrag

Von dem zum 31. Dezember 2022 ausgewiesenen Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 2.456 wurde ein Betrag von TEUR 2.450 an die Gesellschafter im Verhältnis ihrer Kapitalanteile ausgeschüttet und TEUR 6 auf neue Rechnung vorgetragen. Damit ergibt sich ein Gewinnvortrag i. H. v. TEUR 927 (Vj. TEUR 921).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Krankenkassenrabatte in Höhe von TEUR 10.325 (Vj. TEUR 11.850), Drohverluste in Höhe von TEUR 2.035 (Vj. TEUR 1.550), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 110 (Vj. TEUR 169), Prämien in Höhe von TEUR 61 (Vj. TEUR 59), Abschlusskosten, Aufwendungen für Retouren sowie Skonti und Personalaufwendungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 30) resultieren im Wesentlichen aus Steuern.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge, bei denen es sich hauptsächlich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 452 (Vj. TEUR 887) handelt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen der Bedeutung nach für die Bildung einer Rückstellung für Drohverluste in Höhe von TEUR 545 (Vj. TEUR 435).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende wesentliche Sachverhalte:

TEUR
Vertrag über Lagerhaltung und Logistik 508
Mietvertrag Büroräume mit Unternehmen der Wörwag Gruppe 101
Service- und Dienstleistungsvertrag mit Unternehmen der Wörwag-Gruppe 964
1.573

Geschäftsführung

Herr Gerhard Mayer, Geschäftsführer, Pliezhausen (bis 18.09.2023)

Herr Jochen Schlindwein, Geschäftsführer, Frankfurt am Main (bis 18.09.2023)

Herr Felix Hollmann, Geschäftsführer, Weil der Stadt (ab 18.09.2023)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Von der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird in Anwendung der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren 5 (Vj. 5) Arbeitnehmer beschäftigt. Alle Arbeitnehmer sind in Vollzeit im Inland beschäftigt.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Wörwag Pharma Beteiligung GmbH at Equity einbezogen. Dieser stellt gleichzeitig den kleinsten Kreis als auch den größten Kreis des Konsolidierungskreises dar. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Nachtragsbericht

Es bestehen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Bezüglich der Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine verweisen wir auf den Lagebericht "Chancen und Risiken".

Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.953.843,87 einen Teilbetrag in Höhe von EUR 2.950.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Böblingen, den 18. April 2024

Geschäftsführung der AAA-Pharma GmbH

Felix Hollmann

Nicolas Schweyer, Prokurist

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 466.564 67.425 0 60.000 593.989
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 99.852 70.576 39.852 -60.000 70.576
566.416 138.001 39.852 0 664.565
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.309 0 0 0 23.309
III. Finanzanlagen
Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen 9.891.506 457.919 0 0 10.349.425
10.481.231 595.920 39.852 0 11.037.299
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
1.1.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 104.338 58.838 0 163.176 430.813 362.226
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 0 70.576 99.852
104.338 58.838 0 163.176 501.389 462.078
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.625 977 0 14.602 8.707 9.684
III. Finanzanlagen
Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen 0 0 10.349.425 9.891.506
117.964 59.815 0 177.779 10.859.521 10.363.268

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AAA-Pharma GmbH, Böblingen (bis 5. April 2023: Stuttgart)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AAA-Pharma GmbH, Böblingen (bis 5. April 2023: Stuttgart)‌, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AAA-Pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023‌ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 18. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Feller, Wirtschaftsprüfer

Wirth, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 6. Mai 2024 festgestellt.

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