Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 3837
Vorher
Stangl & Co GmbH Präzisionstechnik
Eingetragen
6.12.1988
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Betreiben eines feinmechanischen Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benedikt Kulzer
seit 28.11.2019
Geschäftsführer
Kulzer Stefan
seit 5.2.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SK TECHNOLOGY GmbH

Roding

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Als Spezialist für kundenspezifische Präzisionsteile lassen wir keine Wünsche offen. Aus fast allen zerspanbaren Materialien werden von den Prototypen bis hin zur Serienfertigung Bauteile produziert. Diese wiederum finden in den Bereichen Medizintechnik, Motorsport, Luft- und Raumfahrt, Halbleiter, Maschinenbau, Elektrotechnik, Werkzeughersteller, Mobilität, Lohnfertiger, Forschung und Hochschulen, Lebensmittelindustrie, Automatisierung und Robotik, Sponsoring, Sensorik, E-Mobilität, Anlagenbau, Optische Industrie, Carbonfertiger, Entwicklungsbüros und Messtechnik ihren Einsatz.

Wir stehen unseren Kunden als kompetenter Dienstleistungspartner zur Seite. Eine schnelle Auftragsabwicklung, kurzfristige Liefertermine, eine hohe Flexibilität und die exzellente Qualität zeichnen uns dabei aus.

Die Firma SK TECHNOLOGY GmbH ist ein führender Dienstleister und Technologiepartner für Präzisionstechnik weit über die Landesgrenzen der Region hinaus.

Voraussetzung für diese Bandbreite an einzigartiger Fertigungskompetenz sind ständige Investitionen in neueste Technologien und einen modernen Hightech-Maschinenpark, der sich aktuellen technischen Anforderungen gewachsen zeigt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 war die Weltwirtschaft von einer Reihe von Herausforderungen und Chancen geprägt. Die Erholung von den wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie setzte sich fort, obwohl das Tempo dieser Erholung in verschiedenen Regionen unterschiedlich ausfiel. Die globalen Lieferketten blieben fragil, und die geopolitischen Spannungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt und den Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, trugen zu Unsicherheiten auf den Märkten bei.

Wirtschaftswachstum: Die Weltwirtschaft verzeichnete ein moderates Wachstum von etwa 2,9 %, getrieben durch robuste Konsumausgaben und staatliche Investitionen in Infrastrukturprojekte. In Deutschland lag das Wirtschaftswachstum bei rund 1,4 %, unterstützt durch eine starke Binnennachfrage und Exportleistungen.

Inflation und Zinspolitik: Die Inflation war ein dominierendes Thema im Jahr 2023. In Deutschland betrug die Inflationsrate im Durchschnitt etwa 6,8 %, was durch steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie Lieferkettenengpässe verursacht wurde. Die Europäische Zentralbank reagierte darauf mit mehreren Zinserhöhungen, um die Preisstabilität zu gewährleisten.

Arbeitsmarkt: Der Arbeitsmarkt zeigte sich robust, mit einer Arbeitslosenquote von etwa 5,2 % in Deutschland. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften blieb hoch, was zu einem zunehmenden Wettbewerb um Talente führte und die Löhne in einigen Branchen steigen ließ.

b. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Metallverarbeitungsindustrie, insbesondere die Zerspanungsbranche, stand im Jahr 2023 vor spezifischen Herausforderungen und Möglichkeiten, die durch globale und nationale Entwicklungen geprägt wurden.

Marktnachfrage und Produktion: Die Nachfrage nach Metallprodukten stieg kontinuierlich, getrieben durch den Bedarf in Schlüsselindustrien wie Automobilbau, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt sowie Bauwesen. Diese Nachfrage unterstützte ein solides Produktionswachstum in der Zerspanungsbranche, obwohl Engpässe in den Lieferketten und die Volatilität der Rohstoffpreise die Produktionsprozesse beeinträchtigten.

Technologische Entwicklungen: Die Digitalisierung und Automatisierung spielten eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung der Zerspanungstechnologien. Investitionen in Industrie 4.0, einschließlich vernetzter Produktionsanlagen und fortschrittlicher Fertigungstechnologien, verbesserten die Effizienz und Präzision der Produktion. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen in der Prozessoptimierung wurde zunehmend wichtiger.

Rohstoffpreise und Verfügbarkeit: Die Preise für wichtige Rohstoffe wie Stahl, Aluminium und Kupfer waren im Jahr 2023 volatil. Ursachen dafür waren unter anderem geopolitische Spannungen, logistische Herausforderungen und Schwankungen in der globalen Nachfrage. Unternehmen in der Zerspanungsbranche mussten daher flexible Beschaffungsstrategien entwickeln, um Preisrisiken zu minimieren und die Rohstoffverfügbarkeit zu sichern.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Nachhaltigkeit gewann weiterhin an Bedeutung, sowohl aus regulatorischer Sicht als auch im Hinblick auf die Erwartungen der Kunden. Die Zerspanungsindustrie investierte verstärkt in umweltfreundlichere Produktionstechnologien, Energieeffizienzmaßnahmen und Recyclingverfahren, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und den Anforderungen an eine nachhaltige Produktion gerecht zu werden.

Fachkräftemangel: Der Mangel an qualifizierten Fachkräften blieb eine der größten Herausforderungen der Branche. Ausbildungsinitiativen und Kooperationen mit Bildungseinrichtungen wurden intensiviert, um dem Bedarf an hochqualifiziertem Personal gerecht zu werden und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Fazit

Das Jahr 2023 stellte die Zerspanungsbranche vor eine Vielzahl von Herausforderungen, bot aber auch zahlreiche Chancen zur Weiterentwicklung und Anpassung an neue Marktbedingungen. Durch die Fokussierung auf technologische Innovationen, nachhaltige Produktionsmethoden und die Sicherstellung einer stabilen Rohstoffversorgung konnte die Branche ihre Position festigen und Wachstumspotenziale nutzen.

2. Geschäftsverlauf

Der schwierig einzuschätzende Geschäftsverlauf hat im Geschäftsjahr 2023 unsere Erwartungen für die Firma SK TECHNOLOGY GmbH positiv erfüllt.

Unser Betrieb ist vor allem auf die Fertigung von hochgenauen und komplexen Präzisionsteilen und Baugruppen in kleinen Stückzahlen spezialisiert. Um eine gleichmäßigere Produktionsauslastung erzielen zu können, ist es uns in den letzten Jahren gelungen mehrere Bestands- und Neukunden für planbarere Auslastungen zu gewinnen. In diesen Fällen ist es gelungen, vom reinen Lohnfertiger zum Produktionspartner zu werden, der den Produktentstehungsprozess schon in der Konstruktionsphase begleitet, um eine fertigungsgerechte Konstruktion der Bauteile zu erreichen. Dies verbessert insbesondere unsere Position bei diesen Kunden, die in uns nunmehr einen strategischen Partner sehen. Diese Position hat uns bereits in den Jahren 2020 und 2021 geholfen, dass wir höhere Auftragseinbrüche vermeiden konnten und führte im Jahr 2022 dazu, dass wir unseren Umsatz, im Gegensatz zu den Vorjahren, deutlich steigern konnten. In dem Zuge konnten wir unsere Stellung 2023 bei den entsprechenden Kunden nicht nur behaupten, sondern weiter festigen und ausbauen.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard und bauen die Wettbewerbsfähigkeit weiter aus. Beides sind wesentliche Grundlagen für den Markterfolg unserer Produkte.

Die Investitionsbereitschaft wurde im Jahr 2022 nicht nur weitergeführt, sondern entsprechend den Umsatzzahlen ausgebaut. Die Investitionstätigkeiten wurden im Bereich der Zerspanung und der Qualitätssicherung im Jahr 2023 auf hohem Niveau fortgesetzt.

3. Lage des Unternehmens

Im Jahr 2023 verzeichneten wir eine Stabilisierung unseres Umsatzes bei gleichzeitiger Steigerung des Rohertrags. Diese Entwicklung reflektiert einerseits die zunehmende Wettbewerbsintensität in einigen Schlüsselmärkten und andererseits die gesteigerte innerbetriebliche Effizienz. Die Gesamtleistung betrug im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 29.326.056,07 € (Vorjahr: 29.746.706,10 €).

Ertragslage

Bei einer um -1,41 % auf 29.326.056,07 € gesunkenen Gesamtleistung wurde für das Geschäftsjahr 2023 ein positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1.259.491,16 € und ein Jahresüberschuss in Höhe von 784.459,36 € erzielt.

Die Materialaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um -1.129.660,16 € auf 6.119.704,89 € gesunken. Im Verhältnis zur Gesamtleistung sind somit die Materialaufwendungen gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 24,37 % auf 20,87 % gesunken.

Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 1.819.135,71 € auf 15.643.315,53 € gestiegen.

Die Abschreibungen betrugen insgesamt 1.760.891,88 € (Vorjahr: 1.413.743,84 €). Die Abschreibungsquote liegt damit bei 6,00 % im Verhältnis zur Gesamtleistung.

Die Auftragslage für das Geschäftsjahr 2023 war insgesamt als gut zu bewerten.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 261 und 43 Auszubildende (Vorjahr 248 und 40 Auszubildende).

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr um 1.683.258,49 € auf 23.543.694,73 €. Dies liegt zum einen an gestiegenen Anlageninvestitionen und zum anderen an höheren Beständen an fertigen Erzeugnissen sowie Guthaben bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag.

Das Eigenkapital der SK TECHNOLOGY GmbH beträgt zum Bilanzstichtag 10.008.721,80 €.

Die Eigenkapitalquote beträgt somit zum Stichtag 42,51 % (Vorjahr: 43,60 %). Die Abnahme resultiert im Wesentlichen an einer gestiegenen Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich zum Vorjahresstichtag um -1.114.199,49 € verringert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um -1.208.656,23 € auf 1.335.244,62 € reduziert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 1.784.632,13 € um 913.931,27 € auf 2.698.563,40 € gestiegen.

Die Investitionen im Berichtsjahr konnten aus dem laufenden Ertrag, langfristigen Fremdkapital und durch Sale & Lease-Back finanziert werden.

Die Anlageninvestitionen einschließlich immaterieller Wirtschaftsgüter betrugen 2.799.732,03 € und die Abschreibungen 1.760.891,88 €. Den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bildeten eine automatisierte Fräsmaschine, eine Großraumfräsmaschine sowie vier Messmaschinen, eine automatisierte Drehmaschine sowie weiterführende, prozessoptimierende Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

Die Liquiditätslage war im Berichtsjahr als gut zu bewerten, sodass wir auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen können.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren haben wir definiert:

- Gesamtleistung

- Jahresergebnis vor Steuern

- Investitionsvolumen

Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich wie folgt dar:

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Gesamtleistung 29.326.056,07 29.746.706,10
Jahresergebnis vor Steuern 1.259.491,16 2.925.616,83
Investitionsvolumen 2.799.732,03 3.280.523,80

IV. Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass sich die globalen wirtschaftlichen Bedingungen weiter stabilisieren, obwohl einige Unsicherheiten bestehen bleiben.

Wirtschaftswachstum: Prognosen zufolge wird die Weltwirtschaft ein moderates Wachstum von etwa 3,2 % verzeichnen. In Deutschland wird ein Wachstum von rund 1,7 % erwartet, unterstützt durch anhaltende staatliche Investitionen und eine Erholung der Exporte. Insbesondere der asiatische Markt, dürfte erneut über ein Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung entscheiden.

Inflation und Zinspolitik: Die Inflationsrate in Deutschland wird voraussichtlich auf etwa 4,5 % sinken, da sich die Energiepreise stabilisieren und die Lieferkettenprobleme weiter abnehmen. Die Europäische Zentralbank wird eine vorsichtige Geldpolitik verfolgen, mit der Möglichkeit weiterer moderater Zinserhöhungen, um die Preisstabilität zu sichern und gleichzeitig das Wachstum nicht zu gefährden.

Arbeitsmarkt: Der Arbeitsmarkt wird weiterhin stark bleiben, mit einer prognostizierten Arbeitslosenquote von etwa 5,0 %. Der Fachkräftemangel wird jedoch weiterhin eine Herausforderung darstellen, insbesondere in technologieintensiven Branchen.

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Zerspanungsbranche wird auch im Jahr 2024 vor spezifischen Herausforderungen und Chancen stehen, die durch technologische, wirtschaftliche und regulatorische Entwicklungen geprägt sind.

Marktnachfrage und Produktion: Die Nachfrage nach präzisen Metallverarbeitungsprodukten wird weiter steigen, insbesondere aus der Automobilindustrie (vor allem durch die Umstellung auf Elektromobilität), der Luft- und Raumfahrt sowie der Halbleiterindustrie. Dies wird zu einer anhaltenden Stabilität in der Produktion führen. Es wird erwartet, dass Unternehmen in der Zerspanungsbranche ihre Kapazitäten erweitern und in neue Technologien investieren, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen.

Technologische Entwicklungen: Der Trend zur Digitalisierung und Automatisierung wird sich fortsetzen. Unternehmen, die frühzeitig in Industrie 4.0-Technologien investiert haben, werden von höheren Effizienzen und geringeren Produktionskosten profitieren. Neue Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens werden vermehrt zur Optimierung von Produktionsprozessen eingesetzt werden.

Rohstoffpreise und Verfügbarkeit: Die Preise für wichtige Rohstoffe wie Stahl und Aluminium werden sich voraussichtlich stabilisieren, wobei leichte Preisanstiege aufgrund von anhaltender Nachfrage möglich sind. Unternehmen werden weiterhin flexible Beschaffungsstrategien nutzen müssen, um Preisrisiken zu minimieren und eine konstante Rohstoffverfügbarkeit zu gewährleisten.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Nachhaltigkeit wird auch im Jahr 2024 ein zentrales Thema bleiben. Die Zerspanungsindustrie wird verstärkt auf umweltfreundliche Produktionsmethoden setzen und in Energieeffizienzmaßnahmen investieren. Regulierungen zur Reduktion von CO 2 -Emissionen werden die Unternehmen dazu zwingen, nachhaltigere Prozesse zu implementieren. Recycling und die Verwendung von recycelten Materialien werden weiter zunehmen.

Fachkräftemangel: Der Fachkräftemangel wird auch 2024 eine signifikante Herausforderung darstellen. Unternehmen werden verstärkt in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren müssen. Kooperationen mit Bildungseinrichtungen und Initiativen zur Attraktivitätssteigerung der Branche als Arbeitgeber werden von entscheidender Bedeutung sein, um den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften zu decken.

Für den Beginn des Jahres 2024 erwarten wir eine abwartende Haltung der deutschen Industrie, die mit fortlaufendem Jahresfortschritt in fokussierte Forschungs-& Entwicklungstätigkeiten münden wird, sodass erneut ein insgesamt stabiles Marktumfeld zu erwarten ist, was zu einem ähnlichen Ergebnis gegenüber dem Vorjahr führen dürfte.

V. Chancen- und Risikobericht

Die Risikobewertung anlässlich der Auditierung hat als nennenswerte Risiken ergeben:

- Energieversorgung, wobei wir aufgrund eines hohen Grades an Eigenversorgung mittels Photovoltaikanlage und Blockheizkraftwerk über eine sehr stabile Ausgangsposition verfügen.

- Wandelnde Kundenansprüche, vor allem in Bezug auf Genauigkeit und Sauberkeit, denen wir mittels der überdurchschnittlich gut ausgestatteten Qualitätssicherung und der neuen Teilereinigungsanlage gerecht werden.

- Materialverfügbarkeit, was wir durch Lagerbestandserhöhungen bei häufiger benötigten Materialsorten zu kompensieren versuchen.

- IT-Sicherheit könnte bei einem Vorfall ein erhebliches Risiko bedeuten, was wir aber durch Investitionen in entsprechende Hard- und Software sowie regelmäßige Schulungen und Sicherheitsübungen abmildern konnten.

Mit unserem guten Mix an Kunden aus den verschiedensten Branchen sehen wir stabil der konjunkturellen Entwicklung entgegen.

Die erfolgte Verringerung von Investitionen in Verbrennungstechnologie der letzten Jahre konnten wir auch 2023 durch eine erhebliche Umsatzsteigerung im Bereich der batterie- oder wasserstoffelektrischen Antriebe mehr als kompensieren und soll künftig noch weiter ausgebaut werden. Zudem wurde vor allem der Bereich der Halbleiterindustrie und weiteren Branchen mit ähnlichen Sauberkeitsansprüchen weiter ausgebaut und auch der Grundstein für zukünftige Langzeitprojekte gelegt.

Mit unseren Leistungen können wir auch in Zukunft am Markt bestehen, mittels prozessorientierterer Arbeitsabläufe, strikte Kostenkontrolle und Investitionen in neue optimierte Produktionsanlagen und -methoden.

Währungsrisiken sind aufgrund überwiegender Beauftragungen aus dem Euro-Raum als gering einzuschätzen.

Dem Fachkräftemangel begegnen wir weiterhin mit der Ausbildung eigener Fachkräfte. Die Ausbildungsquote liegt zum Bilanzstichtag bei ca. 16,1 % zur Beschäftigtenzahl, was deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt.

Ein wichtiger Baustein sind unsere Mitarbeiter und die Mitarbeiterführung. Die Führung weiß, was Sie will in Bezug auf Ziele, Visionen, Strategie, Kernkompetenzen und in welchem Bezug sie zu Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten steht.

Das Leitbild wird gelebt und eingefordert. Dies zeigt sich auch in unserem Entlohnungssystem für jeden Mitarbeiter (m/w/d), dass sich an der Gesamtleistung der Firma orientiert.

Durch verstärkte Kundenakquise unseres Vertriebs sowie die Konzentration auf unsere Kunden und ihre Wünsche und Bedürfnisse werden wir die sich bietenden Chancen weiterhin finden und nutzen.

Aus der Analyse absehbarer Risiken, wobei besonders die Folgen des Brexits, drohende Handelskriege bzw. protektionistische Tendenzen sowie aus dem Ukraine-Krieg resultierende finanzpolitische Unsicherheiten erwähnt werden sollen, ergaben sich keine Anhaltspunkte darüber, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gefährdet sein könnte. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zum 31. Dezember 2023 bestand neben der Zentrale in Roding eine weitere Zweigniederlassung mit Standort in 93449 Waldmünchen, An der Walk 6. Die Betriebsstätte in Waldmünchen erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 6.255.010,89 € mit einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 47 und 9 Auszubildenden. Der Personalaufwand am Standort Waldmünchen beträgt für das Jahr 2023 2.405.895,59 €.

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 10.645.983,55 9.786.517,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 342.226,00 450.558,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 342.226,00 450.558,50
II. Sachanlagen 7.323.318,49 6.514.579,43
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.722,00 14.831,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.850.647,49 3.631.519,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.025.197,00 1.075.789,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 434.752,00 1.792.439,94
III. Finanzanlagen 2.980.439,06 2.821.379,47
1. Ausleihungen an Gesellschafter 1.181.704,45 1.164.122,08
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.798.734,61 1.657.257,39
B. Umlaufvermögen 12.464.160,64 11.759.415,39
I. Vorräte 2.364.613,23 2.184.449,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.028.041,39 821.560,39
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.064.376,18 1.258.729,18
3. fertige Erzeugnisse und Waren 271.145,66 95.055,85
4. geleistete Anzahlungen 1.050,00 9.103,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.198.783,17 8.241.644,51
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.030.217,26 3.053.961,32
2. Forderungen gegen Gesellschafter 4.393.011,64 4.367.238,74
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.365,89
4. sonstige Vermögensgegenstände 772.188,38 820.444,45
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 453.657,63 579.657,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.900.764,24 1.333.321,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 433.550,54 314.503,45
Aktiva 23.543.694,73 21.860.436,24

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.008.721,80 9.532.097,06
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Kapitalrücklage 50.000,00 50.000,00
III. Gewinnrücklagen 2.500.000,00 2.500.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 2.500.000,00 2.500.000,00
IV. Gewinnvortrag 6.623.133,25 4.972.233,82
V. Jahresüberschuss 784.459,36 1.958.734,05
B. Rückstellungen 5.830.200,35 5.490.898,38
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.739.480,80 3.418.488,65
2. Steuerrückstellungen 0,00 393.825,58
3. sonstige Rückstellungen 2.090.719,55 1.678.584,15
C. Verbindlichkeiten 7.704.772,58 6.837.440,80
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.564.707,31 2.450.507,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 660.666,59 553.689,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.904.040,72 1.896.818,42
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 58.400,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 58.400,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.335.244,62 2.543.900,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.335.244,62 2.543.900,85
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 106.257,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 106.257,25
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.698.563,40 1.784.632,13
davon aus Steuern 852.097,22 506.342,78
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 27.692,31 36.647,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.891.372,53 1.398.053,77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 807.190,87 386.578,36
Passiva 23.543.694,73 21.860.436,24

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 29.344.319,26 29.464.339,22
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 18.263,19 -282.366,88
3. sonstige betriebliche Erträge 515.202,75 493.334,61
4. Materialaufwand 6.119.704,89 7.249.365,05
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.726.138,12 5.616.780,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.393.566,77 1.632.584,20
5. Personalaufwand 15.643.315,53 13.824.179,82
a) Löhne und Gehälter 12.725.607,16 11.248.449,53
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.917.708,37 2.575.730,29
davon für Altersversorgung 372.382,24 321.655,24
6. Abschreibungen 1.760.891,88 1.413.743,84
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.760.891,88 1.413.743,84
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.997.811,10 4.749.333,67
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 71.326,80 54.482,29
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 74.398,58 72.941,45
davon Erträge aus Abzinsung 370,00 150,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 205.769,64 205.225,24
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 44.253,00 40.821,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 482.829,03 977.141,42
12. Ergebnis nach Steuern 776.662,13 1.948.475,41
13. sonstige Steuern -7.797,23 -10.258,64
14. Jahresüberschuss 784.459,36 1.958.734,05

Anhang

Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

- Firma: SK TECHNOLOGY GmbH

- Sitz: Roding

- Registergericht: Amtsgericht Regensburg, HRB 3837

Der Jahresabschluss der Firma SK TECHNOLOGY GmbH, Roding wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ansatzmethoden

Allgemeine Angaben

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten oder bei dauernder Wertminderung mit den niedrigeren Werten angesetzt.

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit dem jeweiligen Aktivwert (Deckungskapital) zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden mit den Herstellungskosten aktiviert. Die Herstellungskosten wurden retrograd durch die Vornahme von ausreichenden Abschlägen von den Verkaufspreisen ermittelt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Bildung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung von § 250 Abs. 1 HGB bei Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen, zum Nominalwert.

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren, der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Klaus Heubeck verwendet.

Die Verpflichtungen gegenüber den Geschäftsführern aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gem. § 246 Abs. 2 HGB mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zu Beginn des Geschäftsjahres Euro 20.558.683,35.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres Euro 21.938.173,28.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.709.046,08 21.735,95 0,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 8.520,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.709.046,08 30.255,95 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.638,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 20.014.962,12 87.681,03 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.987.735,14 502.668,32 560.775,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.792.439,94 2.020.067,14 0,00
Summe Sachanlagen 25.814.775,20 2.610.416,49 560.775,95
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 1.164.122,08 17.582,37 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.657.257,39 141.477,22 0,00
Summe Finanzanlagen 2.821.379,47 159.059,59 0,00
Summe Anlagevermögen 30.345.200,75 2.799.732,03 560.775,95
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.520,00 1.739.302,03
2. geleistete Anzahlungen -8.520,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.739.302,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 19.638,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.206.253,55 23.308.896,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 171.501,53 4.101.129,04
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -3.377.755,08 434.752,00
Summe Sachanlagen 0,00 27.864.415,74
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 1.181.704,45
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.798.734,61
Summe Finanzanlagen 0,00 2.980.439,06
Summe Anlagevermögen 0,00 32.584.156,83
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.258.487,58 138.588,45 0,00 0,00 1.397.076,03
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.258.487,58 138.588,45 0,00 0,00 1.397.076,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.807,00 2.109,00 0,00 0,00 6.916,00
2. technische Anlagen und Maschinen 16.383.442,63 1.074.806,58 0,00 0,00 17.458.249,21
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.911.946,14 545.387,85 381.401,95 0,00 3.075.932,04
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 19.300.195,77 1.622.303,43 381.401,95 0,00 20.541.097,25
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 20.558.683,35 1.760.891,88 381.401,95 0,00 21.938.173,28
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 342.226,00 450.558,50
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 342.226,00 450.558,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 12.722,00 14.831,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.850.647,49 3.631.519,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.025.197,00 1.075.789,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 434.752,00 1.792.439,94
Summe Sachanlagen 0,00 7.323.318,49 6.514.579,43
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 1.181.704,45 1.164.122,08
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.798.734,61 1.657.257,39
Summe Finanzanlagen 0,00 2.980.439,06 2.821.379,47
Summe Anlagevermögen 0,00 10.645.983,55 9.786.517,40

Pensionsrückstellungen

Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

- Zinssatz: 1,82 %

- erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %

- zugrunde gelegte Sterbetafel: Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck

Die Pensionsrückstellung mit einem Abzinsungssatz von 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt) beträgt Euro 5.358.947,00. Mit einem Abzinsungssatz von 1,74 % (7-Jahres-Durchschnitt) ergibt sich eine Rückstellung von Euro 5.452.187,00. Daraus resultiert ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von Euro 93.240,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden mit diesen Verpflichtungen verrechnet.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden 31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 2.646.488,00 2.643.709,40
Buchwert der Pension 2.646.488,00 2.643.709,40
nicht bilanzierte Rückstellung 0,00 0,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 1.771.292,20 1.729.659,74
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 1.771.292,20 1.729.659,74

Sonstige Rückstellungen

EUR
Personalverpflichtungen 1.265.933,88
Gewährleistungsrückstellung 481.000,00
Prüfungs- und Beratungsleistungen 31.435,50
übrige Rückstellungen 312.350,17
Summe 2.090.719,55

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Die Verbindlichkeiten sind durch Sicherungsübereignungen von Produktionsmaschinen gesichert. Darüber hinaus bestehen Buchgrundschulden und Bürgschaften der Schwestergesellschaften.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 3.564.707,31.

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 3.564,7 660,7 1.980,4 923,6
aus Lieferungen und Leistungen 1.335,2 1.335,2 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 106,3 106,3 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 2.698,6 1.891,4 695,2 112,0
Summe 7.704,8 3.993,5 2.675,6 1.035,6

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Die Raiffeisenbank Chamer Land hat Herrn Stefan Kulzer für dessen Sonderbetriebsvermögen an der SK Verwaltung GmbH & Co. KG, Roding zwei Tilgungsdarlehen ausgereicht, welche zum 31. Dezember 2023 mit 314.653,75 Euro sowie mit 780.600,00 Euro valutieren. Die SK TECHNOLOGY GmbH ist in diesen Darlehensverträgen als weitere Darlehensnehmerin miteingebunden und haftet damit gesamtschuldnerisch.

Die Sparkasse im Landkreis Cham hat Herrn Stefan Kulzer für dessen Sonderbetriebsvermögen an der SK Verwaltung GmbH & Co. KG, Roding zwei Tilgungsdarlehen ausgereicht, welche zum 31. Dezember 2023 mit 1.571.929,85 Euro sowie 639.615,00 Euro valutieren. Die SK TECHNOLOGY GmbH ist in diesen Darlehensverträgen als weitere Darlehensnehmerin miteingebunden und haftet damit gesamtschuldnerisch.

Durch Aufrechnungs- und Zweckbestimmungserklärung für alle Sicherheiten sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wie folgt besichert:

- Sicherungsübereignung von Produktionsmaschinen

Mit einer Inanspruchnahme aus den vorgenannten Haftungsverhältnissen ist derzeit nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

gesamt Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
aus Mietverträgen 9.928.953 EUR 1.655.285 EUR 6.620.746 EUR 1.652.922 EUR
aus Leasingverträgen 1.325.257 EUR 561.377 EUR 763.880 EUR 0 EUR
aus Lizenzverträgen 439.594 EUR 73.266 EUR 293.063 EUR 73.266 EUR
aus Wartungsverträgen 455.862 EUR 345.250 EUR 88.490 EUR 22.122 EUR
aus Versicherungsverträgen 134.563 EUR 22.427 EUR 89.709 EUR 22.427 EUR
Gesamt 12.284.229 EUR 2.657.604 EUR 7.855.887 EUR 1.770.738 EUR

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde nach § 288 Satz 2 HGB i. V. m. § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB verzichtet.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Arbeiter & Angestellte 253 240
Aushilfen 8 8
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit: 261 248

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 268 Abs. 8 HGB bestehen zum Stichtag nicht. Der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB unterliegt ein Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von Euro 403.621,61.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

- Herrn Stefan Kulzer, Werkzeugmachermeister

- Herrn Benedikt Kulzer, M.Sc. Technologie-Entrepreneurship

Vergütungen der Geschäftsführer

In Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet.

Vergütungen und Pensionsrückstellungen ehemaliger Organmitglieder

In Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe des Betrages der für frühere Organmitglieder und ihre Hinterbliebenen gebildeten Pensionsrückstellungen verzichtet.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 784.459,36 Euro.

Einschließlich des verbleibenden zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von 6.623.133,25 Euro ergibt sich ein Betrag von 7.407.592,61 Euro, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung sollen 7.407.592,61 Euro vorgetragen werden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Roding, den 12. Juni 2024

gez. Stefan Kulzer, Geschäftsführer

gez. Benedikt Kulzer, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SK TECHNOLOGY GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der SK TECHNOLOGY GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der SK TECHNOLOGY GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Cham, 12. Juni 2024

gez. Annette Brunner, Wirtschaftsprüferin

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