Wintermayr GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
sheego AG (vormals: sheego GmbH )Frankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2022 bis zum 28.02.2023Bilanz zum 28. Februar 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2022 bis 28. Februar 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/231. Allgemeine Angaben Die sheego GmbH mit Sitz in Frankfurt ist beim Amtsgericht Frankfurt in Abteilung B unter Nummer 121920 im Handelsregister eingetragen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Jahresabschluss wurde nach den gesetzlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bewertung von immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen der Sachanlagen erfolgen grundsätzlich pro rata temporis unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für Zugänge ab dem 1. Januar 2009 und vor dem 1. März 2010 erfolgt die Abschreibung degressiv. Sofern sich nach der linearen Abschreibungsmethode ein höherer Abschreibungswert ergibt, wird auf diese übergegangen. Für den Zeitraum 1. März bis 31. Dezember 2010 war eine degressive Abschreibung nur dann noch zulässig, wenn diese Methode den Nutzungsverlauf bzw. den Werteverzehr des Vermögensgegenstands sachgerecht darstellt. Für ab dem 1. Januar 2011 vorgenommene Neuerwerbungen ist grundsätzlich eine lineare Abschreibung vorzunehmen. Zugänge geringwertiger Anlagegegenstände mit Einzelanschaffungskosten ab EUR 150,00 (ab 1. Januar 2018: EUR 250,00), die aber EUR 1.000,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung und den folgenden vier Jahren jeweils mit 20 % linear abgeschrieben. Der Abgang wird im fünften Jahr unterstellt. Bewertung von Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bewertung von Vorräten Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Allen erkennbaren modischen und technischen Risiken sowie der Altersstruktur und den Verwertungsmöglichkeiten wird durch Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Bewertung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich angemessener Wertberichtigung angesetzt. Langfristige unverzinsliche Forderungen sind zum Barwert bewertet. Währungsumrechnung Währungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten sind zum Entstehungskurs oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassa-Mittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden neben den unrealisierten Verlusten auch die unrealisierten Gewinne aus der Stichtagskursbewertung berücksichtigt. Bewertung von Rückstellungen Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen des modifizierten Teilwertverfahrens nach Engbroks 1989 unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Gehalts- und Rentenanpassungen angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden mit einem Rechnungszinssatz von 1,79 % p. a. unter Verwendung der im Oktober 2018 veröffentlichten Richttafeln von Klaus Heubeck ermittelt. Dieser Zinssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre, der sich laufzeitadäquat auf Basis einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Hierbei wird der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und bekanntgegebene Abzinsungssatz verwendet. Darüber hinaus wurde bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen ein Gehaltstrend von 2,0 % angesetzt. Zur Berücksichtigung des Rententrends wurden gemäß § 16 BetrAVG der Verbraucherpreisindex in Höhe von 2,1 % bzw. die 1 %-Anpassung zugrunde gelegt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Steuer- und sonstige Verbindlichkeiten sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. sheego setzt zur Absicherung gegen Währungsrisiken aus dem operativen Geschäft bzw. den daraus resultierenden Finanzierungserfordernissen derivative Finanzinstrumente ein. Sofern ein unmittelbarer Sicherungszusammenhang besteht, werden diese als Bewertungseinheit mit dem entsprechenden Grundgeschäft zusammengefasst. Besteht kein oder kein ausreichender Sicherungszusammenhang, erfolgt die Bewertung der Sicherungsgeschäfte imparitätisch, das heißt, für negative Marktwerte werden Rückstellungen gebildet, positive Marktwerte werden nicht angesetzt. Bewertung von Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Finanzanlagen Die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB ergeben sich aus der beigefügten Aufstellung des Anteilsbesitzes. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Wir verweisen auf die Erläuterung unter Allgemeine Angaben. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 44.187 (i. Vj. TEUR 0) gegenüber Gesellschaftern. Davon haben TEUR 44.187 (i. Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 21.207 (i. Vj. TEUR 1.893), Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 810 (i. Vj. TEUR 0), Forderungen aus dem laufenden Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 205 (i. Vj. TEUR 314) sowie Forderungen aus Ergebnisübernahmen in Höhe von TEUR 33.263 (i. Vj. TEUR 44.609). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben TEUR 2.348 (i. Vj. TEUR 1.893) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsverpflichtungen durch die erstmalige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes im Geschäftsjahr 2010/11 ergibt sich ein Zuführungsbetrag, der in Anwendung des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB linear über einen Zeitraum von 15 Jahren angesammelt wird. Zum Abschlussstichtag wurden TEUR 613 des Unterschiedsbetrags den Pensionsrückstellungen zugeführt. Der nicht passivierte Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 1.227 (i. Vj. TEUR 1.840). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beläuft sich auf TEUR 3.860 (i. Vj. TEUR 6.169). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden überwiegend für Rücknahmeverpflichtungen gegenüber Kunden, für sonstige umsatzbezogene Verpflichtungen, Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern sowie für ausstehende Kostenrechnungen gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet worden (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Verbindlichkeiten Zu den Verbindlichkeiten wird auf den beigefügten Verbindlichkeitenspiegel verwiesen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 126) gegenüber Gesellschaftern. Davon haben TEUR 0 (i. Vj. TEUR 126) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 22.151), Verbindlichkeiten aus dem laufenden Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 3.332 (i. Vj. TEUR 6.332), Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 804) sowie Verbindlichkeiten aus Ergebnisübernahmen in Höhe von TEUR 9.537 (i. Vj. TEUR 20.849). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben TEUR 12.689 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (i. Vj. TEUR 5.834). Sonstige Verbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten bestehen mit TEUR 76 (i. Vj. TEUR 74) aus der Ausgleichszahlung gegenüber Minderheitsgesellschaftern. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren überwiegend aus dem Verkauf von Handelswaren in Deutschland. Außerdem werden in geringem Umfang Dienstleistungsumsätze mit verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Für Forderungen an Kunden, für die aufgrund des Lieferzeitraums, welcher zwischen Versendung der Artikel und Annahme der Ware beim Kunden liegt, eine Umsatzrealisierung noch nicht angenommen werden kann, wird eine vorzeitige Gewinnrealisierung durch Kürzung der Kundenforderungen und Erhöhung der Vorratsbestände ausgeschlossen. Von den Umsatzerlösen wurden TEUR 2.275 (i. Vj. TEUR 1.225) im EU-Ausland und in der Schweiz erzielt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 670 (i. Vj. TEUR 1.719) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Eingängen auf ausgebuchte Kundenforderungen und aus der Auflösung von Rückstellungen. Aus der Währungsumrechnung haben sich Erträge in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) ergeben. Personalaufwendungen In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen aus der Zuführung zur Rückstellung für Abfindungen in Höhe von TEUR 186 (i. Vj. TEUR 100) enthalten. Aufwendungen für Altersversorgung Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 2.338 (i. Vj. TEUR 212). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Buchverluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 4) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind "Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB" in Höhe von TEUR 613 (i. Vj. TEUR 613) enthalten. Hierbei handelt es sich um ein Fünfzehntel des Zuführungsbetrages, der sich aufgrund der im Geschäftsjahr 2010/11 durch das BilMoG geänderten Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen ergibt. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen stammen in Höhe von TEUR 2.405 (i. Vj. TEUR 518) aus verbundenen Unternehmen. Zinserträge und Zinsaufwendungen In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen aus der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 53 (i. Vj. TEUR 0) enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 92). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung für Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.591 (i. Vj. TEUR 5.901) und für sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 182) enthalten. Abschreibungen auf Finanzanlagen Abschreibungen auf Finanzanlagen wurden aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von TEUR 5.120 (i. Vj. TEUR 0) zur Anpassung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. 5. Sonstige Angaben Unternehmensverträge sheego GmbH hat mit TT Service- und Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Frankfurt, im Geschäftsjahr 2010/11 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. sheego GmbH hat mit Josef Witt GmbH, Weiden, im Geschäftsjahr 2000/01 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Seit dem Geschäftsjahr 1995/96 besteht zwischen sheego GmbH und Otto (GmbH & Co KG), Hamburg, ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Alle bezeichneten Verträge wurden mit Beschluss vom 6. November 2013 inhaltlich angepasst. Bezüge der Geschäftsführer Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung der sheego GmbH betrugen im Geschäftsjahr 2022/23 TEUR 691. Bezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich auf TEUR 290 (i. Vj. TEUR 288). Für die früheren Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene beträgt der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen TEUR 6.622 (i. Vj. TEUR 6.509). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB stellt sich wie folgt dar:
Von den Verpflichtungen bestehen TEUR 843 (i. Vj. TEUR 843) gegenüber verbundenen Unternehmen. Derivative Finanzinstrumente Der Nominalwert des Wechselkurssicherungs-Portfolios der nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten derivativen Finanzinstrumente beträgt am 28. Februar 2023 TEUR 10.158 (i. Vj. TEUR 11.583). Der positive beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 167 (i. Vj. TEUR 363), der negative beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 247 (i. Vj. TEUR 34).
Der beizulegende Zeitwert der einzelnen derivativen Finanzinstrumente ermittelt sich aus den Marktwerten der betreffenden Finanzinstrumente, der Summe der Marktwerte der einzelnen Bestandteile eines derivativen Finanzinstruments oder wurde aus den Marktwerten von gleichwertigen derivativen Finanzinstrumenten abgeleitet oder wurde anhand anerkannter finanzmathematischer Bewertungsmodelle und -methoden zur Approximation des beizulegenden Zeitwerts des Instrumentes ermittelt Dieser beizulegende Zeitwert ergibt sich durch die Multiplikation des Nominalwerts mit der Differenz aus dem vertraglichen Terminkurs und dem Terminkurs zum 28. Februar 2023. Hierin enthalten sind auch derivative Finanzinstrumente, die in Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB einbezogen sind. Bewertungseinheiten Zur Absicherung mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteter Geschäfte (Wareneinkauf) des Unternehmens in Fremdwährung bestanden externe Devisensicherungsgeschäfte im Nominalwert von TEUR 9.623 (i. Vj. TEUR 9.887) mit einem beizulegenden Zeitwert von TEUR -82 (i. Vj. TEUR 329). Ihnen standen gegenläufige Geschäfte von nominal TEUR 9.623 (i. Vj. TEUR 9.887) gegenüber. Die bewertungsrelevanten Faktoren zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft sind identisch. Es ergibt sich daher eine vollständig effektive Sicherheitsbeziehung für einen Zeitraum von voraussichtlich zehn Monaten. Es handelt sich um eine Micro Hedge-Absicherungsstrategie. Die Effektivitätsmessung erfolgt anhand der Dollar-Offset Methode mithilfe der hypothetischen Derivate-Methode. Die Geschäfte werden somit bilanziell nicht erfasst. Die Bilanzierung der Sicherungsgeschäfte erfolgt nach der Einfriermethodik. Sich ausgleichende Wertänderungen werden somit bilanziell nicht erfasst. Außerbilanzielle Geschäfte Zur Verbesserung der Liquiditätslage verkaufte die sheego GmbH Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Factoring. Das liquiditätswirksame Volumen lag am Bilanzstichtag mit TEUR 681 bedingt durch die Einstellung des Geschäfts im Geschäftsjahr 2020/21 unter dem Vorjahresniveau (TEUR 2.737). Durch diese Transaktionen wurde eine Verbesserung der Liquiditätslage durch Generierung von Möglichkeiten zur Erfüllung der zahlungswirksamen Verpflichtungen erzielt. Zum Bilanzstichtag wurde der wesentliche Teil des Verkaufspreises vereinnahmt. Das Bestandsrisiko obliegt der Gesellschaft. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (umgerechnet auf Vollzeit) betrug 190 (i. Vj. 198) Mitarbeiter. Darin enthalten sind 51 (i. Vj. 54) Teilzeitkräfte, die in 31 (i. Vj. 34) Vollzeitmitarbeiter umgerechnet worden sind.
Organe In der Gesellschafterversammlung vom 28. Oktober 2022 wurde festgestellt, dass bei der sheego GmbH kein zwingender Aufsichtsrat nach dem MitbestG mehr zu bilden ist und die entsprechenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag zu ändern sind. Das Amt der bisherigen Aufsichtsratsmitglieder ist nach § 97 Abs. 2 Satz 3 AktG i. V. m. § 27 EGAktG mit Ablauf der Gesellschafterversammlung vom 28. Oktober 2022 erloschen. Die bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrats waren: Dr. Marcus Ackermann, Hamburg Vorstand Otto Gruppe (Vorsitzender) Jürgen Bühler * , Hanau Betriebsratsvorsitzender sheego GmbH (stellvertretender Vorsitzender) Tanja Dötterl * , Weiden Betriebsrätin Josef Witt GmbH Marinus Jansen, Hamburg Geschäftsführer bonprix Handelsgesellschaft mbH Dr. Nicolai Johannsen, Hamburg Direktor Kunden- und Formatmanagement Otto (GmbH & Co KG) Susan Kröber * , Weiden Bereichsleiterin Human Resources und Recht Josef Witt GmbH Thomas Mort * , Weiden Stellvertr. Betriebsratsvorsitzender Josef Witt GmbH Christin Rappl * , Duggendorf. Dezember Gewerkschaftssekretärin ver.di Bernhard Schiederig * , Frankfurt/Main Landesfachbereichsleiter ver.di Dirk Sjuts, Hamburg Bereichsleiter Category Management Sport & Freizeit Otto (GmbH & Co KG) Christiane Tischler, Hamburg Abteilungsleitung Töchterbetreuung & Liquiditätscontrolling, Konzern-Finanzsteuerung (GmbH & Co KG) Sandra Widmaier-Gebauer, Hamburg Direktorin Personal Otto (GmbH & Co KG) Stattdessen wurde bei der sheego GmbH ein fakultativer Aufsichtsrat nach Maßgabe des § 52 Abs. 1 GmbHG eingerichtet und die folgenden Personen zu Mitgliedern des Aufsichtsrats bestellt. Mitglieder des neuen Aufsichtsrats seit 28. Oktober 2022 sind: Dr. Marcus Ackermann, Hamburg Vorstand Otto Gruppe Vorsitzender Stefanie Zühlke-Schmidt, Bechtsrieth Kauffrau, Geschäftsführerin der Witt Gruppe Dr. Nicolai Johannsen, Hamburg Direktor Kunden- und Formatmanagement Otto (GmbH & Co KG) Die Bezüge der ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder der sheego GmbH betrugen in 2022/23 für das Geschäftsjahr 2021/22 und anteilig für das Geschäftsjahr 2022/23 insgesamt TEUR 107 (i. Vj. TEUR 70). Von den Vertretern der Arbeitgeberseite hatten alle Mitglieder auf eine Vergütung verzichtet. Geschäftsführer Dr. Torge Doser, Dreieich Assessor jur., hauptberuflicher Geschäftsführer (bis 28.02.2023) Michael Derse, Rodenbach Diplom-Kaufmann, hauptberuflicher Geschäftsführer (ab 1.03.2023) Beatrice Grünwald, Heusenstamm Diplom-Ingenieur (FH), hauptberufliche Geschäftsführerin Konzernklausel Die OTTO Aktiengesellschaft für Beteiligungen, Hamburg, als oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft, erstellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Konzernunternehmen, und Otto (GmbH & Co KG), Hamburg, als unmittelbares Mutterunternehmen der Gesellschaft, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen. Die Konzernabschlüsse werden im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Aus diesem Grunde ist die Gesellschaft gemäß § 291 Abs. 1 HGB von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Wir verweisen auf die entsprechende Angabe im Konzernabschluss der OTTO Aktiengesellschaft für Beteiligungen, Hamburg.
Frankfurt am Main, 27. April 2023 Michael Derse Beatrice Grünwald Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/23(Erweiterte Bruttodarstellung)
Verbindlichkeitenspiegel zum 28. Februar 2023
Anteilsbesitzliste zum 28. Februar 2023Aufstellung des Anteilsbesitzes
*) Indirekte Beteiligung
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23Grundlagen der Gesellschaft Die sheego GmbH ist einer der etablierten und führenden Spezialisten für Große Größen-Mode 1 und bietet Waren sowohl über einen eigenen Online-Shop als auch über Online-Handels-Partner im In- und Ausland an. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliches Umfeld Nach +2,6 % im Vorjahr konnte das Bruttoinlandsprodukt mit +1,9 % erneut wachsen. Trotz der nach wie vor schwierigen Bedingungen (Preissteigerungen sowie Material- und Lieferengpässe infolge des Ukrainekriegs, Fachkräftemangel) hat sich die deutsche Wirtschaft insgesamt gut behauptet, und somit war auch das BIP im Vergleich zum Jahr 2019 - dem Jahr vor Beginn der Coronapandemie - um +0,7 % höher. Preisbereinigt um +4,0 % konnte auch das Segment Handel, Verkehr, Gastgewerbe anwachsen, dies v.a. aufgrund eines Anstiegs der privaten Konsumausgaben, welche mit +4,6 % z. Vj. zum wiederholten Male die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft bildeten. 2 Branchenbezogenes Umfeld Gegenüber dem zurückliegenden Jahr verzeichnete der deutsche Einzelhandel 2022 preisbereinigt einen Rückgang um -0,6 % (Vorjahr +0,9 %). 3 Der für die Marke sheego relevante Markt für Damenoberbekleidung der Größen 44+ hingegen wuchs - nach +4,4 % im Vorjahr - im Berichtsjahr sehr deutlich mit +21,3 % z. Vj., sodass erstmals wieder Anschluss gefunden wurde an das Umsatzvolumen des Vor-Corona-Jahres 2019. 4 Der deutsche E-Commerce- Handel hingegen konnte 2022 nicht an die hohen Vorjahresumsätze anknüpfen. Nach einem vielversprechenden Start war es vor allem der Krieg in der Ukraine, welcher die Entwicklung sofort und nachhaltig zum Negativen prägte, sodass für das Gesamtjahr 2022 ein nominaler Rückgang der Brutto-Umsätze mit Waren im E-Commerce um -8,8 % verzeichnet werden musste. Zuversichtlich stimme jedoch - so formuliert es der bevh - die besondere, konjunkturelle Bedingtheit der Entwicklung, welche sich an einer unverändert hohen Kundenanzahl mit seltenerer Kauffrequenz und geringeren Warenkörbern abzeichne. 5
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Geschäftsverlauf Im Lagebericht des Vorjahres wurde mit einer deutlichen Umsatzsteigerung im mittleren zweistelligen Prozentwert gerechnet. Das ausgewiesene Umsatzwachstum der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022/23 belief sich schließlich auf +12,8 %. Neben den Umsatzerlösen gelten als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren insbesondere das Ergebnis nach Steuern, der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, die Ergebnisbeiträge der Beteiligungen sowie der aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abzuführende Gewinn. Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber Vorjahr um -47,1 Mio. € auf -26,3 Mio. € vermindert. Während die Umsatzerlöse um +6,6 Mio. € anwachsen konnten, auch der Materialaufwand sich in seiner Quote an den Umsatzerlösen um -2%-Pkt. verbesserte, lag es vor allem am Ergebnis aus Gewinnabführungsverträgen und Beteiligungen, welches sich im Berichtsjahr um -47,2 Mio. € verminderte. Eine vorzunehmende Abschreibung auf den Beteiligungswert der myToys GmbH beeinflusste gleichfalls das Ergebnis im Vorjahresvergleich negativ (-5,1 Mio. €). Daneben stiegen die Personalaufwendungen aufgrund erhöhter Zuweisungen zur Pensionsrückstellung um +2,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr an, ebenso die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+1,1 Mio. €). Damit liegt das aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages auszugleichende Ergebnis bei -26,3 Mio. € (-47,1 Mio. € z. Vj.). Die Prognose des Vorjahres, wo ein Wachstum um einen mittleren einstelligen Mio. € -Betrag für möglich gehalten wurde, konnte nicht erreicht werden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verschlechterte sich ebenso deutlich um -43,4 Mio. € auf -29,8 Mio. €. Auch hier wurde die zur Ergebnisentwicklung gleichlautende Vorjahresprognose verfehlt. Ertragslage Trotz konjunkturellen Gegenwinds gelang es, die Umsatzerlöse im Berichtsjahr um +12,8 % (+6,6 Mio. €) auf 58,5 Mio. € zu steigern. Durch den Umsatzanstieg konnte der Rohertrag bei einem unterproportional gestiegenen Materialaufwand um 5,0 Mio. € gesteigert werden. Die Rohertragsquote lag im GJ 22/23 mit 63,6 % über dem Niveau des Vorjahres (62,0 %). Bei den Aufwandspositionen stieg der Personalaufwand um + 2,9 Mio. € auf 18,5 Mio. € ggü. dem Vorjahr an, was vor allem in den höheren Zuführungen für die gebildeten Rückstellungen zur betrieblichen Altersvorsorge liegt. Der leichte Anstieg (+1,0 Mio. €) bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird v.a. durch den umsatzbedingten Anstieg bei den Versandkosten (+2,3 Mio. €) geprägt. Darüber hinaus ergaben sich im Vorjahresvergleich niedrigere Erträge aus Wertberichtigungsauflösungen (-0,7 Mio. €), die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. Gegenläufig ergaben sich Einsparungen bei den Werbekosten (-0,9 Mio. €), sowie ein geringerer Zuführungsbedarf für Rückstellungen (-0,8 Mio. €). Auf die Beteiligung an der mytoys GmbH wurde eine Abschreibung von 5,1 Mio. € gebildet. Dominiert jedoch wird die Ergebnisentwicklung des Berichtsjahres durch die Veränderung der Ergebnisabführungsposition gegenüber Tochtergesellschaften. Betrugen hier die Erträge im Vorjahr noch 44,1 Mio. €, so wurde im Berichtsjahr ein saldierter Aufwand in Höhe von -4,9 Mio. € verbucht (-49,0 Mio. € z. Vj.). Die Erträge aus Beteiligungen hingegen erhöhten sich von 0,5 Mio. € im Vorjahr auf aktuell 2,4 Mio. €. In Summe ergab sich ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von -26,3 Mio. €, das um -47,1 Mio. € unter dem Wert des Vorjahres (+20,9 Mio. €) lag. Aufgrund des gegenüber Vorjahr deutlich verminderten Zinsaufwands aus der Rückstellungsbildung für die betriebliche Alterssicherung reduziert sich das negative Finanzergebnis von -6,0 Mio. € auf -1,5 Mio. €. Nach einem Vorjahresgewinn in Höhe von 20,8 Mio. € betrug der aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages im Berichtsjahr auszugleichende Verlust -26,3 Mio. € und lag damit um -47,1 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Finanz- und Vermögenslage Gegenüber dem Vorjahr verschlechterte sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um -43,4 Mio. € auf -29,8 Mio. €. Verursacht wird die Entwicklung v.a. durch das Periodenergebnis vor Gewinnabführung, welches gegenüber dem positiven Vorjahreswert um -47,1 Mio. € niedriger ausfällt (-26,3 Mio. €). In diesem Ergebnis nicht zahlungswirksam enthalten und daher für den Cashflow zu eliminieren, wirkt das Ergebnis aus der vorgenommenen Beteiligungswertabschreibung bei der myToys GmbH zum Vorjahr positiv (+5,1 Mio. €). Als Belastung jedoch zählt die diesjährige Zunahme der Mittelbindung in das Vorratsvermögen der Gesellschaft (+9,0 Mio. €), welche zusammen mit den Zunahmen bei Forderungen und sonstigen Aktivposten zu einer Verschlechterung des Cashflows um -2,4 Mio. € gegenüber Vorjahr führte. In gleicher Weise ergibt sich aus der diesjährig verminderten Erhöhung der Rückstellungpositionen (im Vorjahr deutliche Zuführung bei den Pensionsrückstellungen) ein Cashflow-Nachteil zum Vorjahr in Höhe von -1,2 Mio. €. Die erhöhten Lieferantenverbindlichkeiten (+1,8 Mio. €) schließlich bewirken einen positiven Impuls auf die Cashflow-Entwicklung zum Vorjahr. Die Entwicklung im Cashflow aus Investitionstätigkeit (-0,1 Mio. € zu Vj.) auf +0,6 Mio. € wird geprägt durch einen Rückgang bei den erhaltenen Zinsen (-0,1 Mio. €) sowie die auf niedrigem Niveau (0,1 Mio. €) leicht angestiegenen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (zusammen +0,1 Mio. € z. Vj.). Im Gegensatz zum Vorjahr (-14,3 Mio. €) fällt der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit positiv aus (29,1 Mio. €), konnte sich also um +43,4 Mio. € verbessern. Mit einem Effekt von +33,2 Mio. € z. Vj. lag dies an den durch die Ergebnisentwicklung der Tochtergesellschaften um -47,2 Mio. € deutlich rückläufigen Forderungen aus Ergebnisabführungs- und Beteiligungserträgen (vorjährig -14,0 Mio. €) sowie am Effekt der reduzierten Gewinnabführung des Vorjahresergebnisses (+5,3 Mio. €) wie auch an der Verminderung des Saldos aus Darlehensvergabe an Konzernunternehmen, die mit +5,0 Mio. € z. Vj. gleichfalls positiv wirkt. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber Vorjahr um +10,3 Mio. € auf 218,3 Mio. €. Bei den Aktiva überschreiten die Handelswarenbestände mit 23,4 Mio. € den Wert des Vorjahres um +8,9 Mio. €. Der Anstieg resultiert v.a. aus den Maßnahmen zur Verbesserung der Warenverfügbarkeit unter den unsicheren Rahmenbedingungen auf den Beschaffungsmärkten. Gegenläufig verminderte sich infolge der durchgeführten Abschreibung auf den Beteiligungsbesitz an der myToys GmbH der Wert der Finanzanlagen um -5,1 Mio. €. Erhöht hingegen haben sich die Verrechnungsforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (+7,0 Mio. €). Zum einen hat sich zwar der Saldo aus Ergebnisabführungsforderung gegenüber den Tochtergesellschaften reduziert, zum anderen jedoch ergibt sich infolge des erstgenannten Themas im Berichtsjahr ein Forderungsausweis aus Ergebnisabführung (i. Vj. Verbindlichkeit) gegenüber der OTTO (GmbH & Co KG), welcher überkompensiert. Auch der Wert der immateriellen Anlagegüter hat sich durch die Abschreibungen um -1,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr vermindert. Zur Verbesserung der Liquiditätslage verkaufte die sheego GmbH Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Factoring. Das liquiditätswirksame Volumen lag am Bilanzstichtag mit 0,7 Mio. € infolge der beendeten Aktivität der Marke Schwab deutlich unter Vj. (2,7 Mio. €). Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) beträgt 56,0 % nach 58,8 % im Vorjahr. Auf der Finanzierungsseite zeigte sich gegenüber dem Vorjahr bei den Pensionsverpflichtungen ein zinsbedingt höherer Rückstellungsbedarf (+2,3 Mio. €), sowie ein Anstieg bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+1,8 Mio. €). Gegenläufig verminderte sich der umsatzbezogene Rückstellungsbedarf für das Bestellobligo (-1,2 Mio. €) aufgrund zum Vorjahr veränderten Dispositionsverhaltens. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen schließlich fallen um +7,0 Mio. € höher aus als im Vorjahr. Zum einen zwar fällt als Folge von vorzeitigeren Eingängen und Zahlungen von Lieferantenwaren die Verbindlichkeit gegenüber einem verbundenen Unternehmen, über das die Handelswaren bezogen werden, zum anderen jedoch überkompensiert die nunmehr passivisch zu bildende Position aus Verrechnung des auszugleichenden Ergebnisses gegenüber einer Tochtergesellschaft. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen (im Wesentlichen EDV-Anlagen) in Höhe von 0,2 Mio. € getätigt (0,1 Mio. € im Vorjahr). Zu den außerbilanziellen Verpflichtungen verweisen wir auf die entsprechenden Angaben zu finanziellen Verpflichtungen im Anhang. Zusammenfassend sowie unter Berücksichtigung der Marktgegebenheiten und des Wettbewerbsumfelds zeigt sich die Geschäftsführung mit der Entwicklung der Ertragslage sowie der Finanz- und Vermögenslage zufrieden. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022/23 waren durchschnittlich auf Vollzeitkräftebasis 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (i. Vj. 198). Die Mitarbeiter sind bei der sheego GmbH der entscheidende Faktor zur Gestaltung und positiven Weiterentwicklung der Zukunft. Neben einer Personal- und Organisationsentwicklung, die Änderungen anstößt und begleitet, tragen auch regelmäßige Jahres- und Feedbackgespräche zur Absicherung der Leistungsfähigkeit und zum frühzeitigen Erkennen von Entwicklungsbedarfen bei. Es besteht für alle Beschäftigten die Möglichkeit über Masterplan (einer digitalen Lernplattform) und Angebote der OTTO Gruppe jederzeit an einem sehr breiten Weiterbildungsangebot teilzunehmen. Im Geschäftsjahr 2022/23 waren durchschnittlich 9 Auszubildende und duale Hochschüler beschäftigt (i. Vj. 14). Prognosebericht Die sheego GmbH hat den Schwerpunkt ihrer Geschäftstätigkeit in Deutschland. Entscheidend bleibt deshalb die Geschäftsentwicklung im Inland, die wesentlich durch die Binnenkonjunktur und damit durch die Inlandsnachfrage geprägt wird. So rechnet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung für das laufende Jahr mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um +0,2 %, sowie für 2024 mit einem Zuwachs um +1,3 %. Die Inflationserwartung im Jahr 2023 wird mit durchschnittlich 6,6 % beziffert, im Folgejahr mit lediglich 3 %. Trotz der "insgesamt weiter angespannten Lage" gibt es Indikatoren, deren Entwicklung Grund zu Optimismus geben. So wird etwa von einem weiter stabilen Arbeitsmarkt mit leichtzunehmender Erwerbstätigenanzahl und deutlich steigenden Löhnen ausgegangen. Auch für die Finanzmärkte wird als wahrscheinlichstes Szenario von einer stabilen Entwicklung ausgegangen. Weiterhin positiv wird auch die Abkehr Chinas von der Null-Covid-Politik gesehen. Dies dürfte neben dem positiven Impuls auf den deutschen Außenhandel auch einen Beitrag zur Entspannung der internationalen Lieferketten-Systematik haben. 6 Was den E-Commerce-Handel betrifft, so geht der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) unter der Prämisse, dass die Vorteile des digitalen Einkaufens, wie Service, Transparenz und Verfügbarkeit auch künftig ihre Bedeutung behalten bzw. noch ausbauen, für 2023 von einem Wachstum in Höhe von 4,8 % aus. 7 Im Berichtsjahr konnte die sheego GmbH in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ihren Umsatz um +12,8 % auf 58,5 Mio. € steigern. Für das Folgejahr wird gemäß interner Planung mit einer deutlichen Umsatzsteigerung im niedrigen bis mittleren zweistelligen Prozentbereich gerechnet. Abgeleitet aus der Umsatzplanung wird gemäß interner Planung für das Ergebnis nach Steuern wie auch für den aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abzuführenden Gewinn mit einem deutlichen Wachstum um einen niedrigen bis mittleren zweistelligen Mio. €-Betrag gerechnet Eine ähnliche Entwicklung erwarten wir, abgeleitet aus den internen Planungen, für den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (inklusive Ergebnisbeiträge der Tochtergesellschaften). Was die vereinnahmten Ergebnisbeiträge der Tochtergesellschaften betrifft, so sollen auch diese um einen niedrigen zweistelligen Mio. € -Betrag ansteigen. Zusammenfassend und unter Berücksichtigung möglicher Risiken und Chancen sieht die Geschäftsführung der sheego GmbH die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nach wie vor mit großen Herausforderungen sowie auch ernstzunehmenden Risiken der Marktentwicklung verbunden. Chancen-/Risikobericht
6 Aktualisierte Konjunkturprognose des
Sachverständigenrats zur Begutachtung der
konjunkturellen Entwicklung v. 22. März 2023
Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ist die sheego GmbH einer Vielzahl von äußeren Einflüssen ausgesetzt, die sich auf die Unternehmensentwicklung als Chancen bzw. Risiken auswirken können. Im Rahmen einer systematisierten strategischen Konzernplanung werden mögliche Chancen/Risiken umfassend identifiziert und evaluiert. Evidenten Risiken wird durch ein konzernweites Risikomanagementsystem - nachfolgend RMS - begegnet. Das RMS ermöglicht es, Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu kontrollieren und gegebenenfalls umgehend geeignete Maßnahmen zu treffen, um die möglichen Auswirkungen der Risiken auf das Ergebnis vor Steuern im Falle ihres Eintritts zu begrenzen. Jährlich wird eine Risikoinventur durchgeführt und die Ergebnisse daraus in einer Risikomatrix dargestellt. Die Risikoinventur erfolgt dabei nach definierten operativen und funktionalen Risikokategorien und -feldern sowie über Checklisten. Die gemeldeten Risiken werden hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Auswirkungen im Planungszeitraum bewertet. Diese Bewertung erfolgt sowohl als Bruttobetrachtung vor Risikosteuerungsmaßnahmen als auch als Nettobetrachtung nach Maßnahmen zur Risikobegrenzung, um den wirtschaftlichen Erfolg der Geschäftstätigkeit abzusichern. Diese können sein, Maßnahmen zur Vermeidung, Verminderung oder Übertragung der Risiken auf Dritte, zum Beispiel durch Abschluss eines Versicherungsvertrags. Geschäftsführung und Aufsichtsrat werden regelmäßig über relevante Entwicklungen im Risikomanagement informiert. Die enge Verzahnung des RMS mit dem internen Kontrollsystem und dem Controlling/Berichtswesen sichert die Wirksamkeit des RMS ab. Darüber hinaus stellt die Umsetzung, die Einhaltung und das regelmäßige Überprüfen des Compliance-Management-Systems die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und unternehmensinterner Richtlinien sicher. Das RMS wird von dem organisatorisch verantwortlichen Management in Zusammenarbeit mit dem Konzern-Controlling Beteiligungen fortlaufend weiterentwickelt und von der Konzern-Revision überprüft. Daneben wurde im Berichtsjahr durch smartRISC konzernweit ein vernetztes Risikosystem eingeführt, welches als Fundament für einen systematisierten Risikoprozess Standardrisikokataloge, einheitliche Methodiken und Best Practices sowie einen IT-basierten Unterstützungsprozess nutzt. Die Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäftes sind durch entsprechende Controllinginstrumente und ein wirksames internes Kontrollsystem sichergestellt. Diese Überwachungssysteme werden laufend optimiert und neuen Anforderungen angepasst. Das monatliche interne Berichtswesen stellt konzernweit sicher, dass der tatsächliche Geschäftsverlauf in den einzelnen Konzerngesellschaften nach einheitlichen Richtlinien abgebildet und an die Muttergesellschaft berichtet wird. Im Rahmen des konzernumfassenden Controllingsystems dienen die Planungsdaten als zusätzlicher Vergleichsmaßstab für die aktuelle Geschäftsentwicklung auf Basis von Ist-Daten. Risiken, die sich aus Veränderungen des Geschäfts, seiner Struktur und seines Umfeldes ergeben, können so frühzeitig erkannt werden. Kreditausfallrisiken werden durch adäquate Kreditsteuerungs- Systeme begrenzt. Darüber hinaus werden Prozesse und Systeme des Unternehmens in regelmäßigen Abständen einer Prüfung durch die Konzernrevision der Otto Group unterzogen. Chancen und Risiken aus der Marktentwicklung ergeben sich für die sheego GmbH aus relevanten Veränderungen in den Absatzmärkten. Als ein Risiko mittlerer Bedeutung für die Entwicklung der Absatzmärkte von sheego wird eine allgemeine Kaufzurückhaltung bei den privaten Konsumausgaben und somit auch in dem für die Marke wichtigen Segment der "anlassbezogenen Mode" gesehen. Gerade in Verbindung mit der durch den Ukrainekrieg letztjährig ausgelösten inflationären Entwicklung stehen die Konsumausgaben für Modeartikel und andere Produkte, die über die primäre Bedarfsdeckung hinausgehen, verstärkt auf dem Prüfstand und finden sich bei tendenziell sinkenden Realeinkommen zunehmend in Konkurrenz zueinander. Nach den schon eingetretenen Preiserhöhungen des letzten Jahres hat das Risiko weiterer Preiserhöhungen auf den Beschaffungsmärkten als Einflussfaktor auf die Ertrags- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft eine anhaltende - in diesem Kontext: mittlere - Bedeutung. Gleichfalls von mittlerer Bedeutung wird das Risiko des sehr intensiven Wettbewerbs im deutschen Textil-Einzelhandel gesehen, der durch eine hohe Preissensitivität gekennzeichnet ist, was in gleicher Weise auf das relevante Segment der Plus Size-Mode zutrifft. In der Bedeutung eher nachrangig und gleichermaßen mit Chancen wie Risiken verbunden, ist die ständige Beobachtung der Marktanforderungen und eine schnelle Reaktion darauf eine weitere Herausforderung für sheego. Darin eingeschlossen ist auch die laufende Analyse der Entwicklung der Beschaffungspreise sowie der Lohnkosten in den produzierenden Ländern. Als anhaltend große Chance für sheego ergibt sich der anhaltende Trend zum E-Commerce, den die Gesellschaft mit einer permanenten Fokussierung auf die Möglichkeiten des Online-Pure-Geschäftsmodells aktiv mitgestaltet. So werden über Kooperationsmodelle neue Absatzmärkte im In- und Ausland schnell und risikoarm erschlossen, für die nicht mehr rentablen Katalogwerbemittel wurden - und werden weiter - neue Substitute der Online-Kundengewinnung getestet und eingesetzt. Auch steht die Entwicklung im Plus-Size-Modemarkt nach wie vor auf Wachstum. Eine zunehmende Zahl von Frauen mit Konfektionsgröße jenseits der Größe 42 entwickeln ein selbstbestimmtes Modebewusstsein und lassen sich nicht als "Übergewichtige" stigmatisieren. Zum Ausdruck kommt dies in der "Body-Positivity", welche Frauen darin bestärkt, keinem Konfektionsgrößen-Ideal nachzustreben, sondern den eigenen Körper unabhängig von gesellschaftlichen Maßstäben zu akzeptieren. Mode wird daher nicht im Kontext eines vermeintlichen Defizits bewertet, sondern gilt vielmehr als Ausdruck von gesellschaftlicher Zugehörigkeit, steht in Beziehung zu Wertesystemen und Verhalten. In diesem Kontext bieten sich für sheego mit der Positionierung als moderne Modemarke ab Größe 44 mit dem Claim "The curves company" nachhaltige Wachstumschancen. Aufgrund ihrer Einbindung in den Konzernverbund der Otto Group sieht sich die sheego GmbH nur wenigen Finanzrisiken ausgesetzt. Ein tägliches Cash Clearing sowie die Inter-Company-Finanzbeziehung mit der Konzernmutter begrenzen das Liquiditäts- und Kontrahentenrisiko. Marktrisiken entstehen aus Zahlungsverpflichtungen gegenüber Lieferanten, die in Fremdwährung zu begleichen sind. Diesen Risiken wird im Rahmen einer konzerneinheitlichen Vorgehensweise durch den Abschluss von Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften begegnet. Grundsätzliches Ziel des Risikomanagements ist es hierbei, Auswirkungen von Marktpreisänderungen auf Cashflows auf ein vertretbares Maß zu begrenzen. Zur Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten verweisen wir auf die entsprechenden Angaben zu den derivativen Finanzinstrumenten im Anhang. Kreditausfallrisiken als Teilbereich des Kontrahentenrisikos werden durch adäquate Kreditsteuerungssysteme unter Berücksichtigung einer angemessenen Risikosegmentierung des Kundenportfolios begrenzt. Die Risikosegmentierung wird permanent angepasst. Darüber hinaus werden die Kreditaktivitäten im Rahmen des Risikomanagements regelmäßig auf die geschäftsmodellspezifischen Risiken aus der Veränderung von Umfeldfaktoren hin untersucht und die bestehenden Reaktionsmechanismen bei Bedarf modifiziert. Risiken aus Kernprozessen ergeben sich aus den operativen Aufgabenbereichen entlang der Wertschöpfungskette. Dazu gehören der Ausfall von Beschaffungsmärkten, der Ausfall von Warenlieferanten sowie Ausfälle von Front End-Systemen in der Bestellannahme. Diesen Risiken wird über Back up- und Fall Back-Lösungen begegnet. Für den Kernprozess der Beschaffung von Lieferantenware ist aufgrund geforderter Mindestmengen das rentable Angebot kleiner Stückmengen für sheego inhärent mit einem Risiko mittlerer Bedeutung verbunden. Bei den Risiken aus Unterstützungsprozessen ist insbesondere an die eingesetzten IT-Systeme zu denken. Hier hat die Gesellschaft zur Umsetzung ihrer geplanten Multi-Channel- Wachstumsstrategie in ein eigenes IT-System investiert, um auch zukünftig die Umsetzung neuer, innovativer Geschäftsideen wirtschaftlich zu ermöglichen. Regelmäßige Wartungen sowie IT-Versicherungen begrenzen das Risiko. Ein weiteres Risikofeld bildet die Sicherstellung der von Schäden und Defekten unbeeinträchtigten Funktionsfähigkeit der zentralen Rechensysteme. Von den getroffenen Sicherheitsvorkehrungen der beauftragten Dienstleister hat sich die Gesellschaft ein Bild gemacht und hält diese für angemessen und ausreichend. Der ausgeprägte Einsatz von Informationstechnologie, besonders in sensiblen Geschäftsprozessen wie dem E-Commerce und der logistischen Abwicklung, erhöht die Anfälligkeit für unberechtigte Datenzugriffe und Datenmissbrauch. Gegen diese Risiken sichert sich die sheego GmbH durch umfassende Sicherheitskonzepte und ein internes Kontrollsystem ab. Die Einrichtung von Firewall-Systemen auf unterschiedlichen Ebenen sowie der Einsatz von Virenscannern, Zugriffskontrollen und Berechtigungskonzepten auf Betriebssystem- und Anwendungsebene bilden weitere Elemente der Sicherheitsstrategie. Darüber hinaus werden regelmäßig Sicherheitstests durch interne und externe Spezialisten durchgeführt und daraus abgeleitete Maßnahmen nachgehalten. Vertragsrisiken, also rechtliche Risiken, Compliance- oder Steuer-Risiken, sowie Risiken in Zusammenhang mit wettbewerbsrechtlichen Streitfragen oder dem IP-Recht werden mittels einer umfassenden Beratung durch unsere Muttergesellschaft und Hinzuziehung externer Spezialisten begrenzt und durch entsprechende Vertragsgestaltungen weitgehend ausgeschlossen. Gewährleistungsrisiken werden im Rahmen von vertraglichen Regelungen so weit wie möglich auf die Lieferanten übertragen. Durch den Abschluss von Versicherungen wird bei den verbleibenden Risiken die Schadenshöhe minimiert beziehungsweise eine Pflicht zum Schadensausgleich wirtschaftlich ausgeschlossen. Die im Rahmen der kontinuierlichen, methodischen Überprüfung identifizierten Risiken sind allesamt beherrschbar und werden durch die getroffenen Maßnahmen zur Risikobegrenzung in ihren Ergebnis- und Liquiditätswirkungen minimiert. In der Gesamtbeurteilung lässt sich daher auf Basis der heute bekannten Informationen feststellen, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen und auch für die Zukunft keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind. Sonstige Risiken werden im Rahmen des zentralen Risikomanagementsystems identifiziert. Sie werden bewertet sowie durch geeignete Maßnahmen in der Wirkung begrenzt.
Frankfurt am Main, den 27.04.2023 Michael Derse Beatrice Grünwald Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die sheego GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der sheego GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der sheego GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 28. April 2023 KPMG
AG
Zander, Wirtschaftsprüfer Küntzel, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates der sheego GmbHDer Aufsichtsrat der sheego GmbH ist von der Geschäftsführung der Gesellschaft im Geschäftsjahr, das am 28. Februar 2023 abgelaufen ist, laufend über die Umsatzentwicklung informiert worden und hat sich umfassend über die Lage des Unternehmens und den Geschäftsverlauf unterrichtet. Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im abgelaufenen Geschäftsjahr zwei schriftliche Berichte der Geschäftsführung erhalten. Es bestand Gelegenheit, die Geschäftsführung der Gesellschaft zu überprüfen. Dem Aufsichtsrat lag der Prüfungsbericht der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vor. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der sheego GmbH per 28. Februar 2023 und den Lagebericht geprüft. In seiner Sitzung vom heutigen Tage hat der Aufsichtsrat einen mündlichen Bericht der Geschäftsführung entgegengenommen und diesen Bericht anschließend diskutiert. Dabei waren die Wirtschaftsprüfer anwesend und berichteten ihrerseits über wesentliche Ergebnisse ihrer Prüfung. Es bestand Gelegenheit, der Geschäftsführung und den Abschlussprüfern Fragen zum Jahresabschluss zu stellen. Die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des dazugehörigen Lageberichts durch den Aufsichtsrat hat keinen Anlass zu Einwendungen gegeben. Vielmehr hat der Aufsichtsrat den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss der sheego GmbH gebilligt. Da ein Gewinnabführungsvertrag besteht, sind Vorschläge zur Gewinnverwendung nicht zu machen.
Hamburg, den 11. Mai 2023 |
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