Ohligser Wohnungsbau e. G.

Solingen

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal GnR 254
Eingetragen
28.6.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
(1) Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung (gemeinnütziger Zweck) der Mitglieder der Genossenschaft. (2) Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben und betreuen. Sie kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen. Beteiligungen sind zulässig. (3) Die Genossenschaft führt ihre Geschäfte nach den Grundsätzen der Wohnungsgemeinnützigkeit im Rahmen dieser Satzung. (4) Die Genossenschaft war am 31.12.1989 als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen anerkannt. Sie darf nur die Tätigkeiten einer von der Körperschadftssteuer befreiten Genossenschaft im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 10 KStG betreiben. (5) Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist zugelassen; Vorstand und Aufsichtsrat beschließen gemäß § 28 die Voraussetzungen.

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Ulrich Uibel
seit 28.6.2004
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ohligser Wohnungsbau e. G.

Solingen

Jahresabschluss zum 31.12.2007

 

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.744,92 1.244,55
Sachanlagen
Grundstücke mit Wohnbauten 35.589.719,51 36.277.213,82
Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 1.873.268,39 2.058.435,05
Grundstücke ohne Bauten 970.428,21 970.428,21
Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.346,24 38.448.762,35 4.818,57
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.922,11
Andere Finanzanlagen 0,00 0,00 81.000,14
Anlagevermögen insgesamt 38.454.507,27 39.396.062,45
Umlaufvermögen
Andere Vorräte
Unfertige Leistungen 1.494.274,20 1.220.058,55
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Vermietung 136.333,59 166.550,10
Forderungen aus Verkauf von Grundstücken 0,00 5.865,23
Sonstige Vermögensgegenstände 523.225,50 659.559,09 435.718,59
Flüssige Mittel und Bausparguthaben
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.444,25 469.993,78
Bausparguthaben 0,00 5.444,25 960,55
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.202.457,93 2.100.399,62
Bilanzsumme 42.816.242,74 43.795.608,87

Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
Eigenkapital
Geschäftsguthaben
der mit Ablauf des Geschäftsjahres ausgeschiedenen Mitglieder 86.467,91 104.702,88
der verbleibenden Mitglieder 2.253.743,83 2.225.189,95
aus gekündigten Geschäftsanteilen 2.355,00 2.342.566,74 0,00
Rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile: 121.519,25 EUR (135.066,39)
Ergebnisrücklagen
Gesetzliche Rücklage 796.135,35 796.135,35
Andere Ergebnisrücklagen 1.381.959,21 2.178.094,56 3.933.992,62
für das Geschäftsjahr entnommen: 2.552.033,41 EUR (0,00)
Bilanzverlust
Verlustvortrag, soweit durch Eigenkapital gedeckt - 4.520.661,30 - 7.060.020,80
Jahresfehlbetrag, soweit durch Eigenkapital gedeckt 0,00 0,00
Jahresfehlbetrag insgesamt 114.732,22 EUR (436.944,18)
- davon nicht durch Eigenkapital gedeckt 114.732,22 EUR - 4.520.661,30 (436.944,18)
Eigenkapital insgesamt 0,00 0,00
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen 502.122,00 443.765,00
Sonstige Rückstellungen 433.320,42 935.442,42 348.783,62
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 40.319.187,63 41.292.229,53
Erhaltene Anzahlungen 1.236.812,91 1.226.975,79
Verbindlichkeiten aus Vermietung 102.489,53 126.984,88
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 163.846,06 233.942,55
Sonstige Verbindlichkeiten 58.464,19 41.880.800,32 122.927,50
- davon aus Steuern: 34.846,95 EUR (97.967,66)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 3.081,26 EUR (0,00)
Bilanzsumme 42.816.242,74 43.795.608,87

 

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
Umsatzerlöse
a) aus der Hausbewirtschaftung 5.277.169,01 5.160.594,98
b) aus Betreuungstätigkeit 20.000,00 5.297.169,01 30.000,00
Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen 274.215,65 104.688,25
Sonstige betriebliche Erträge 510.893,19 350.645,78
Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 2.299.959,66 2.006.137,18
Rohergebnis 3.782.318,19 3.639.791,83
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 535.041,30 616.526,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 146.674,16 681.715,46 156.762,15
- davon für Altersversorgung: 65.490,42 EUR (49.760,05)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 852.797,69 860.418,77
Sonstige betriebliche Aufwendungen 416.805,30 429.086,58
Erträge aus anderen Wertpapieren 16,38 194,60
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.636,79 25.653,17 18.493,12
Abschreibungen auf Finanzanlagen 81.000,14 0,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.777.939,89 1.861.915,37
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 2.287,12 - 266.229,45
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 3.705,66 2.352,81
Sonstige Steuern 116.150,76 168.361,92
Jahresfehlbetrag - 114.732,22 - 436.944,18
Verlustvortrag - 9.160.420,42 - 8.723.476,24
Entnahmen aus Ergebnisrücklagen 2.552.033,41 0,00
Bilanzverlust - 6.723.119,23 - 9.160.420,42

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung gekommen.

Die Bilanz zum 31. Dezember 2007 ist nach den Anwendungsformblättern für Genossenschaften der Wohnungswirtschaft gegliedert, die der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses, herausgegeben vom Gesamtverband der Wohnungswirtschaft e.V., entsprechen.

Der Vorstand ist bei der Bewertung der im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden, aufgrund einer Fortführungs- und Fortbestehensprognose (Zahlungsunfähigkeitsprognose und Reinvermögensvorschau), von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Wertansätze erfolgten dementsprechend zu Fortführungswerten im Sinne von § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. "Tatsächliche" oder "rechtliche" Gegebenheiten im Sinne der o. a. Vorschrift sieht der Vorstand mit überwiegender Wahrscheinlichkeit aus folgenden Gründen als nicht gegeben an:

Das Unternehmen ist zum 31. Dezember 2007 zwar als bestandsgefährdet anzusehen und dessen Fortführung mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Der Vorstand stützt sich aber bei der Annahme der Unternehmensfortführung auf ein erstelltes und bereits weitgehend umgesetztes Sanierungskonzept mit fortgeschriebener Finanz- und Erfolgsplanung bis 2012. Bei Realisierung der in diesem Konzept vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine erfolgreiche Sanierung mit positiven Jahresergebnissen und damit der Abbau des Verlustvortrages und ausreichende Liquidität machbar. Somit sieht der Vorstand keine (auch drohende) Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens.

Eine vom Vorstand im Juni 2006 vorgelegte Ertragswertermittlung für den Immobilienbestand des Unternehmens ist Grundlage für einen im Juni 2008 fortgeschriebenen Überschuldungsstatus. Hiernach liegt nach Aufdeckung stiller Reserven und Lasten eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne nicht vor.

In der Gliederung der Bilanz haben sich gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen ergeben.

Die Vorjahreszahlen sind vergleichbar.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die immateriellen Vermögensgegenstände (EDV-Software) sind mit den Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bewertet.

Für Sachanlagenzugänge im Geschäftsjahr sind als Anschaffungs- oder Herstellungskosten die Fremdkosten angesetzt. Die angefallenen Fremdkosten für die Modernisierungsmaßnahmen wurden dabei als Kosten für Erweiterung und Wertverbesserung im Sinne von § 255 Abs. 2 Satz 1 HGB aktiviert. Kosten für kaufmännische Eigenleistungen (Verwaltungsleistungen) sowie Fremdkapitalzinsen während der Bauzeit werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Planmäßige, lineare Abschreibungen auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens wurden im Rahmen der Gesamtnutzungsdauer (Altbauten 40 Jahre und Neubauten 80 Jahre) bei Grundstücken mit Wohnbauten nach der jeweiligen Restnutzungsdauer vorgenommen. Bei umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen wird die Restnutzungsdauer bei Altbauten auf 40 Jahre und bei Neubauten auf 50 Jahre neu festgesetzt. Aktivierte Modernisierungskosten wurden im Rahmen der jeweiligen Restnutzungsdauern abgeschrieben.

Geschäfts- und andere Bauten werden im Rahmen der Gesamtnutzungsdauer (33 und 40 Jahre) nach der jeweiligen Restnutzungsdauer abgeschrieben.

Die Grundstücke ohne Bauten sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer von 3 bis 11 Jahren, entsprechend den steuerlichen AfA-Tabellen, linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert von bis zu EUR 410,00 (netto) werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.

Bei Sachanlagenabgänge sind die kumulierten Abschreibungen im Anlagenspiegel entsprechend um die bisher aufgelaufenen Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bewertet. Die im Vorjahr ausgewiesenen Geschäftsanteile an der Neuen Eigentümer Wohnungsgenossenschaft Solingen eG (N.E.W.S.) in Höhe von EUR 81.000,14 wurden im Geschäftsjahr vollständig abgeschrieben, weil sie wegen des Auszahlungs- und Verrechnungsverbots gekündigter Geschäftsanteile bei bilanziell ausgewiesenem negativen Eigenkapital in der N.E.W.S. nicht werthaltig sind.

Unter der Position Unfertige Leistungen werden die mit den Mietern am Bilanzstichtag noch nicht abgerechneten Betriebskosten (ohne Umlagenausfallwagnis) ausgewiesen.

Die Forderungen werden mit ihren Nominalbeträgen bewertet. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen oder Abschreibungen Rechnung getragen. Die Wertberichtigungen sind aktivisch bei den jeweiligen Bilanzpositionen abgesetzt.

Rückstellungen für Pensionen sind aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Teilwertverfahren entsprechend § 6a EStG und unter Zugrundelegung der neuen Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck gebildet. Der Zinsfuß beträgt 6%.

Sonstige Rückstellungen wurden nach § 249 Abs. 1 HGB für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Unter der Bilanzposition "Unfertige Leistungen" werden ausschließlich noch nicht abgerechnete Betriebskosten ausgewiesen. Die hierauf von den Mietern geleisteten Vorauszahlungen werden unter der Bilanzposition "Erhaltene Anzahlungen" auf der Passivseite gezeigt.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr: TEUR 0). Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr stellen sich wie folgt dar:

Forderungen und Insgesamt Vorjahr
Sonstige Vermögensgegenstände EUR EUR
Forderungen aus Vermietung 136.333,59 166.550,10
Forderungen aus Verkauf von
Grundstücken 0,00 5.865,23
Sonstige Vermögensgegenstände 323.225,50 435.718,59
Gesamtbetrag 459.559,09 608.133,92

Bei Sonstige Vermögensgegenständen sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

Ein im Vorjahr "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" hat sich im Geschäftsjahr 2007 im Wesentlichen durch den Jahresfehlbetrag erhöht.

In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlußstichtag rechtlich entstehen.

D. Sonstige Angaben

Es bestehen keine, nicht in der Bilanz ausgewiesenen oder vermerkten finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind.

Das Bestellobligo für vergebene Modernisierungs- und Instandhaltungsaufträge ist durch Eigen- und/oder Fremdmittel gedeckt. Zukünftige Bauinstandhaltungen, soweit nicht passiviert, sollen mit Eigenmitteln finanziert werden.

Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen werden branchenüblich eigen- und/oder fremdfinanziert.

Mitgliederentwicklung:

Mitglieder Anteile
Bestand am 1. Januar 2007 1.408 7.854
Zugang im Geschäftsjahr 89 376
Abgang im Geschäftsjahr - 64 - 332
Bestand am 31. Dezember 2007 1.433 7.898

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr um EUR 28.553,88 erhöht.

Der Gesamtbetrag der Haftsummen erhöhte sich im Geschäftsjahr um EUR 30.000,00 und beläuft sich am Bilanzstichtag auf EUR 1.719.600,00.

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:

Verband der Wohnungswirtschaft

Rheinland Westfalen e.V.

Goltsteinstraße 29

40211 Düsseldorf

Mitglieder des Vorstandes:

Ulrich Uibel, Oberbürgermeister a.D., Solingen (hauptamtlich)
Reinhard Fausten, Rentner, Solingen

Mitglieder des Aufsichtsrates:

Michael Kleimt, Rechtsanwalt, Solingen (Vorsitzender)
Rolf Breuer, Buchdrucker, Solingen (stellvertr. Vorsitzender)
Daria Herbst, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Solingen
Frank Hoßfeld, Programmierer, Solingen
Sabine Norbisrath, Versicherungsfachangestellte, Solingen

 

Solingen, 04. Juni 2008

Der Vorstand
Ulrich Uibel
Reinhard Fausten

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