Ohligser Wohnungsbau e. G.
SolingenStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Andreas Amelung seit 1.6.2010 | Vorstandsmitglied |
Ulrich Uibel seit 28.6.2004 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ohligser Wohnungsbau e. G.SolingenJahresabschluss zum 31.12.2007
Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007
A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung gekommen. Die Bilanz zum 31. Dezember 2007 ist nach den Anwendungsformblättern für Genossenschaften der Wohnungswirtschaft gegliedert, die der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses, herausgegeben vom Gesamtverband der Wohnungswirtschaft e.V., entsprechen. Der Vorstand ist bei der Bewertung der im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden, aufgrund einer Fortführungs- und Fortbestehensprognose (Zahlungsunfähigkeitsprognose und Reinvermögensvorschau), von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Wertansätze erfolgten dementsprechend zu Fortführungswerten im Sinne von § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. "Tatsächliche" oder "rechtliche" Gegebenheiten im Sinne der o. a. Vorschrift sieht der Vorstand mit überwiegender Wahrscheinlichkeit aus folgenden Gründen als nicht gegeben an: Das Unternehmen ist zum 31. Dezember 2007 zwar als bestandsgefährdet anzusehen und dessen Fortführung mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Der Vorstand stützt sich aber bei der Annahme der Unternehmensfortführung auf ein erstelltes und bereits weitgehend umgesetztes Sanierungskonzept mit fortgeschriebener Finanz- und Erfolgsplanung bis 2012. Bei Realisierung der in diesem Konzept vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine erfolgreiche Sanierung mit positiven Jahresergebnissen und damit der Abbau des Verlustvortrages und ausreichende Liquidität machbar. Somit sieht der Vorstand keine (auch drohende) Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens. Eine vom Vorstand im Juni 2006 vorgelegte Ertragswertermittlung für den Immobilienbestand des Unternehmens ist Grundlage für einen im Juni 2008 fortgeschriebenen Überschuldungsstatus. Hiernach liegt nach Aufdeckung stiller Reserven und Lasten eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne nicht vor. In der Gliederung der Bilanz haben sich gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen ergeben. Die Vorjahreszahlen sind vergleichbar. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei Aufstellung der Bilanz wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die immateriellen Vermögensgegenstände (EDV-Software) sind mit den Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bewertet. Für Sachanlagenzugänge im Geschäftsjahr sind als Anschaffungs- oder Herstellungskosten die Fremdkosten angesetzt. Die angefallenen Fremdkosten für die Modernisierungsmaßnahmen wurden dabei als Kosten für Erweiterung und Wertverbesserung im Sinne von § 255 Abs. 2 Satz 1 HGB aktiviert. Kosten für kaufmännische Eigenleistungen (Verwaltungsleistungen) sowie Fremdkapitalzinsen während der Bauzeit werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Planmäßige, lineare Abschreibungen auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens wurden im Rahmen der Gesamtnutzungsdauer (Altbauten 40 Jahre und Neubauten 80 Jahre) bei Grundstücken mit Wohnbauten nach der jeweiligen Restnutzungsdauer vorgenommen. Bei umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen wird die Restnutzungsdauer bei Altbauten auf 40 Jahre und bei Neubauten auf 50 Jahre neu festgesetzt. Aktivierte Modernisierungskosten wurden im Rahmen der jeweiligen Restnutzungsdauern abgeschrieben. Geschäfts- und andere Bauten werden im Rahmen der Gesamtnutzungsdauer (33 und 40 Jahre) nach der jeweiligen Restnutzungsdauer abgeschrieben. Die Grundstücke ohne Bauten sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer von 3 bis 11 Jahren, entsprechend den steuerlichen AfA-Tabellen, linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert von bis zu EUR 410,00 (netto) werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Bei Sachanlagenabgänge sind die kumulierten Abschreibungen im Anlagenspiegel entsprechend um die bisher aufgelaufenen Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bewertet. Die im Vorjahr ausgewiesenen Geschäftsanteile an der Neuen Eigentümer Wohnungsgenossenschaft Solingen eG (N.E.W.S.) in Höhe von EUR 81.000,14 wurden im Geschäftsjahr vollständig abgeschrieben, weil sie wegen des Auszahlungs- und Verrechnungsverbots gekündigter Geschäftsanteile bei bilanziell ausgewiesenem negativen Eigenkapital in der N.E.W.S. nicht werthaltig sind. Unter der Position Unfertige Leistungen werden die mit den Mietern am Bilanzstichtag noch nicht abgerechneten Betriebskosten (ohne Umlagenausfallwagnis) ausgewiesen. Die Forderungen werden mit ihren Nominalbeträgen bewertet. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen oder Abschreibungen Rechnung getragen. Die Wertberichtigungen sind aktivisch bei den jeweiligen Bilanzpositionen abgesetzt. Rückstellungen für Pensionen sind aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Teilwertverfahren entsprechend § 6a EStG und unter Zugrundelegung der neuen Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck gebildet. Der Zinsfuß beträgt 6%. Sonstige Rückstellungen wurden nach § 249 Abs. 1 HGB für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. C. Erläuterungen zur BilanzUnter der Bilanzposition "Unfertige Leistungen" werden ausschließlich noch nicht abgerechnete Betriebskosten ausgewiesen. Die hierauf von den Mietern geleisteten Vorauszahlungen werden unter der Bilanzposition "Erhaltene Anzahlungen" auf der Passivseite gezeigt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr: TEUR 0). Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr stellen sich wie folgt dar:
Bei Sonstige Vermögensgegenständen sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Ein im Vorjahr "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" hat sich im Geschäftsjahr 2007 im Wesentlichen durch den Jahresfehlbetrag erhöht. In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlußstichtag rechtlich entstehen. D. Sonstige AngabenEs bestehen keine, nicht in der Bilanz ausgewiesenen oder vermerkten finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. Das Bestellobligo für vergebene Modernisierungs- und Instandhaltungsaufträge ist durch Eigen- und/oder Fremdmittel gedeckt. Zukünftige Bauinstandhaltungen, soweit nicht passiviert, sollen mit Eigenmitteln finanziert werden. Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen werden branchenüblich eigen- und/oder fremdfinanziert. Mitgliederentwicklung:
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr um EUR 28.553,88 erhöht. Der Gesamtbetrag der Haftsummen erhöhte sich im Geschäftsjahr um EUR 30.000,00 und beläuft sich am Bilanzstichtag auf EUR 1.719.600,00. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen e.V. Goltsteinstraße 29 40211 Düsseldorf Mitglieder des Vorstandes:
Mitglieder des Aufsichtsrates:
Solingen, 04. Juni 2008 Der
Vorstand
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