Ebisu Waves UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseEinzelhandel mit Wohnmöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Paul Ebke-Kiel seit 1.8.2008 | Geschäftsführer |
Heino Schlünzen seit 27.5.2008 | Prokura |
Christopher Rudloff seit 9.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RUDLOFF GmbHSereetzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RUDLOFF GmbH, Sereetz Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der RUDLOFF GmbH, Sereetz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der RUDLOFF GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtum ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, 30. April 2024 Bittner, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023A. Allgemeine Angaben Aufstellungsgrundsätze Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma RUDLOFF GmbH mit Sitz in Sereetz im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter der Nummer HRB 215 BS eingetragen. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Etwaige Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Bei Vermögensgegenständen, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, wird die steuerlich zulässige Nutzungsdauer angewendet. Zudem wird für diese Vermögensgegenstände von der degressiven Abschreibung Gebrauch gemacht, soweit diese steuerlich zulässig ist und zu höheren Abschreibungen führt. Für im Jahr 2020 erworbene technische Anlagen und Maschinen und den Fuhrpark wird ebenfalls die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der beizulegende Wert voraussichtlich dauernd unter den Anschaffungskosten liegt, kommt dieser zum Ansatz. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der Wert, der den Vorräten am Bilanzstichtag beizulegen ist, unter den Anschaffungskosten liegt, kommt dieser zum Ansatz. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit Festwerten in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr: TEUR 73) angesetzt. Der Festwert resultiert aus Basis einer zuletzt im Geschäftsjahr 2021 erfolgten körperlichen Bestandsaufnahme. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In diesem Zusammenhang werden Keimfähigkeitsrisiken, Feuchtigkeitsschäden, Bruch und Schwund gemäß den Erfahrungswerten der Gesellschaft durch einen Abschlag auf den Warenbestand von 10%, entsprechend TEUR 1.265 (Vorjahr: TEUR 1.388), berücksichtigt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge von rd. 1,5 % auf den (nicht einzelwertberichtigten) Nettoforderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Abzinsungen waren insoweit nicht vorzunehmen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Hinsichtlich außerplanmäßiger Abschreibungen wird auf die Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung verwiesen. Vorräte Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurde durch Abwertungen von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 83) Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von TEUR 180 (Vorjahr: TEUR 39) Forderungen gegen Gesellschafter (-Geschäftsführer) i.S.d. § 42 Abs. 3 GmbHG. Sie sind unverzinslich und werden umgehend beglichen. Die Forderungen resultieren aus umsatzsteuerlicher Organschaft. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 117 (Saldo) resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen im Anlagevermögen sowie den sonstigen Rückstellungen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,08 % zugrunde gelegt.
Im Jahresabschluss 2023 wurde der Überhang der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern aufgrund des Wahlrechts aus § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht bilanziell berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen verteilen sich auf:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Besicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgte mit den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen, wie im Vorjahr, nicht. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse oder wesentliche außerbilanzielle Geschäfte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 7.580. Davon bestehen Verpflichtungen gegenüber nahestehenden Unternehmen von TEUR 66. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Es bestehen längerfristige Grundstücksmietverträge, mit Laufzeiten bis 31. Dezember 2025 bzw. zum 31. Dezember 2027, sowie Verträge über angemietete Lagerräume. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf insgesamt TEUR 440, davon TEUR 202 mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, davon TEUR 238 mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren und TEUR 0 mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Abnahmeverpflichtungen aus schwebenden Einkaufskontrakten haben Laufzeiten bis Juni 2025 und sind zum Marktwert bewertet. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Feldsaaten, Rasensamen und Futtermitteln für Heimtiere, Wildvögel und Brieftauben sowie im geringen Umfang aus Dienstleistungen (Trocknung und Reinigung). Die Umsatzerlöse nach geographischen Regionen gliedern sich wie folgt:
Eine weitergehende Untergliederung der Umsatzerlöse unterbleibt entsprechend der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 2 HGB. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 0) sowie periodenfremde Erträge von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 6). Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Anlagevermögens und Sachanlagen von TEUR 1.593 beinhalten mit TEUR 989 Abschreibungen auf technische Anlagen und Maschinen von denen TEUR 278 auf außerplanmäßige Abschreibungen entfallen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) sowie periodenfremde Aufwendungen von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Ferner sind außerordentliche Aufwendungen von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 118) enthalten. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Auf die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden im Geschäftsjahr Zuschreibungen in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 285) vorgenommen. Der Zeitwert wurde auf der Basis quotierter Marktpreise ermittelt. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens Auf die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden im Geschäftsjahr Abschreibungen in Höhe von TEUR 623 (Vorjahr: TEUR 277) vorgenommen. Der Zeitwert wurde auf der Basis quotierter Marktpreise ermittelt. E. Sonstige Angaben Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Die Berechnung erfolgt gemäß § 267 Abs. 5 HGB i.V.m. § 285 Nr. 7 HGB. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren
Die Angaben nach § 285 Nr. 9a) HGB unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für:
Nachtragsbericht Es ergaben sich keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Sereetz, den 29. März 2024 RUDLOFF GmbH Christopher Rudloff, Geschäftsführer Paul Ebke-Kiel, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für 2023I. Grundlagen des Unternehmens: Geschäftsmodell des Unternehmens Wir betreiben den Groß- und Einzelhandel sowie die Produktion von Feldsaaten, Rasensamen und Futtermitteln für Heimtiere, Wildvögel und Brieftauben. Zu den Kunden zählen private und genossenschaftliche Landhandelsunternehmen, Fachhandelsgeschäfte, Agrarunternehmen sowie Franchise- und sonstige Einzelhandelsketten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die weltweite Wirtschaft konnte mit einem Wachstum von 3,1 % im Jahr 2023 nicht an das Niveau des Jahres 2022 von rund 3,4 % anschließen. Das hohe Preisniveau setzte die Nachfrage der privaten Haushalte weiterhin unter Druck. Auch die geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken setzten die Weltwirtschaft unter Druck. Ökonomen der Deutschen Bank AG gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Inflation in 2023 bereits erreicht wurde. In der Eurozone lag das Wirtschaftswachstum bei nur 0,5 % gegenüber 3,4 % im Vorjahr. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone schwächte sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 ab. Der Konsum wurde durch den Kaufkraftverlust beeinträchtigt, auch wenn die Inflation sich deutlich abschwächte. Die EZB beließ den Leitzins im vierten Quartal 2023 unverändert. In Deutschland lag das Wirtschaftswachstum bei -0,3 % gegenüber 1,8 % im Vorjahr und damit noch unter den Werten des Euroraums. Die deutsche Wirtschaft schächte sich insbesondere zum Jahresende 2023 weiter ab, während sie zuvor mehr oder weniger einem Stagnationskurs folgte. Der Arbeitsmarkt erwies sich als stabil. Kaufkraftverluste aus der Inflation konnten teilweise durch Lohnerhöhungen aufgefangen werden. Diese habe jedoch die Ergebnissituation von Unternehmen jedoch teilweise erheblich belastet. Im Jahr 2023 betrug die Bruttowertschöpfung der Landwirtschaft in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft rund 31,0 Mrd. EUR (Vorjahr: 30,0 Mrd. EUR). Die Bruttowertschöpfung ergibt sich aus dem Gesamtwert der im Produktionsprozess erzeugten Waren und Dienstleistungen abzüglich des Wertes der bei der Produktion verbrauchten Güter zu Anschaffungspreisen (Vorleistungen - z.B. Rohstoffe, Vorprodukte, Handelswaren, Reparaturleistungen usw.). Der Anstieg resultiert insbesondere aus geringeren Vorleistungen bei nahezu konstanten Erzeugerpreises des Produktionswerts.
Im landwirtschaftlichen Bereich beobachten wir einen anhaltenden gesellschaftspolitischen Trend, die landwirtschaftliche Produktion weiter auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit auszurichten. Ein Verbot der Anwendung von Beizmitteln für Mais- und Rapssaatgut gehört ebenso dazu wie die Düngeverordnung (Auflagen und Begrenzung der Ausbringung) mit Auswirkung auf alle Kulturen. Die Einschränkungen bei diesen Produktionsmitteln erhöhen zwangsläufig die Bedeutung des Saatgutes im Allgemeinen und der einzelnen Pflanzensorte im Besonderen. Verschiebungen im Anbau von der einen zur anderen Kulturart sind eine Folge. Die landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland lagen im Jahr 2023 bei 16,5 Millionen Hektar. Damit blieb die Fläche gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Die meisten Nutzflächen werden in Deutschland für den Ackerbau genutzt, es folgen Grünlandflächen (z.B. Weidewirtschaft) und Dauerkulturen (z.B. Weinbau). Rund die Hälfte der gesamtdeutschen Flächen wird für die Landwirtschaft genutzt. Der Anteil der Landwirtschaft sinkt jedoch langsam, dagegen wachsen die Flächen für Siedlungen und Verkehr an. Gerade im Umland der städtischen Besiedlungsräume ist der Verlust landwirtschaftlicher Flächen zu spüren. Weitere Gründe sind die Zunahme von Waldflächen und der regionale Tagebau, denn die rekultivierten Flächen sind im Nachhinein nur bedingt für die Landwirtschaft nutzbar. Der Produktionsfaktor Boden wird immer wertvoller. Durch einen globalisierten Markt nimmt der Wettbewerb zu, in dem die landwirtschaftlichen Betriebe mit einer effizienten Bewirtschaftung ihrer Flächen mithalten wollen. Damit steigt die Notwendigkeit, das Optimum in der Flächenleistung zu erzielen. Insbesondere im Grünland liegt noch ein erhebliches Potential, was sich durch höheren Einsatz von Gräsersaatgut heben lässt. Die Niederlande, Marktführer in der Milchleistung/Tier, verbrauchen nach Schätzungen etwa dreimal mehr Gräsersaatgut pro Hektar und Jahr als Deutschland. Für unsere Bereiche Rasensamen und Futtermitteln für Heimtiere, Wildvögel und Brieftauben ist die allgemeine konjunkturelle Entwicklung sowie die Entwicklung der sonstigen Verbraucherpreise von Bedeutung. Die steigende Verbraucherpreisinflation in 2022 und der ersten Jahreshälfte 2023 belastete die Nachfrage nach diesen Produkten, was infolge von Budgetbeschränkungen der privaten Haushalte und letztlich geringerer Abnahmemengen des Einzelhandels, führte. 2. Geschäftsverlauf Absatz und Beschaffung Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Umsatz von TEUR 54.126 (Vorjahr: TEUR 56.606). Die Umsätze sind insbesondere in unserem Kerngeschäftsfeld Gras-, Klee- und Zwischenfrucht- sowie Rasensamen (Feldsaaten) und Raps nach dem starken preisinduzierten Niveau des Vorjahres gesunken ebenso wie beim Tierfutter, das vorwiegend selbst produziert wird und wo insbesondere der allgemeine Nachfragerückgangs sich deutlich bemerkbar gemacht hat. Der leichte Anstieg beim Mais konnte die Rückgänge bei den Feldsalaten und im Bereich Rapssaatgut teilweise kompensieren. Aufgrund unserer guten Positionierung auf den Beschaffungsmärkten konnten Rohergebnis und Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessert werden und haben damit trotz Umsatzrückgang ein, angesichts der Herausforderungen des Geschäftsjahres, zufriedenstellendes Gesamtergebnis möglich gemacht. Personal- und Sozialbereich Die Personalstruktur war durch junge als auch langjährig erfahrene Mitarbeiter gekennzeichnet. Natürliche Abgänge wurden zunächst nicht ersetzt, um auch kostenseitig auf die aktuell geringere Nachfrage zu reagieren. Der Personalbestand zum Ende des Geschäftsjahres betrug 128 Beschäftigte, inklusive Geschäftsführung, Auszubildende und Teilzeitbeschäftigte (Vorjahr: 136 Beschäftigte). Umweltschutz Wir beziehen unsere Waren aus der Region, oft für die Region und unterstützen somit den Wunsch der Kunden. Dadurch werden die Transportwege kurzgehalten, was einen gewissen Umweltbeitrag liefert und zur Senkung von Transportkosten beiträgt. Digitalisierung Durch die Einbindung weiterer Softwareanwendungen in das Warenwirtschaftssystem AGRAR21 wird in den kommenden Jahren ein umfassend integriertes ERP-System entstehen, durch welches nicht unerhebliche Produktivitätsvorteile erzielt werden sollen (Einbindung von Finanzbuchhaltung, Logistik und Lagerverwaltung). 3. Lage Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist unverändert stabil. a) Ertragslage Zur Darstellung der wirtschaftlichen Erfolgsrechnung der Gesellschaft sind nachstehend die Aufwendungen und Erträge, wie sie sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben, nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliedert. Danach stellt sich die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Das Betriebsergebnis der Berichtsperiode hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 662 erhöht und liegt damit über dem Niveau des Vorjahres. Die Gesamtleistung hat sich um TEUR 2.551 und die Betriebsaufwendungen um TEUR 3.213 verringert. Für die Entwicklung der Umsätze verweisen wir auf den oberen Abschnitt "Geschäftsverlauf". Innerhalb der Betriebsaufwendungen sind die Materialaufwendungen um TEUR 2.786, und damit stärker als die Umsätze, und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (bereinigt um das Ergebnis aus Anlagenabgängen) um TEUR 551 gesunken. Demgegenüber sind die Personalaufwendungen mit 1,3 % bzw. TEUR 78 höher ausgefallen. Die Materialaufwendungen des Vorjahres beinhalten TEUR 290 aus Risikovorsorge für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sowie im Vorratsvermögen, die sich aus niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergaben. Das Ergebnis aus Anlagenabgängen ist mit TEUR 16 positiv und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 130 (Vorjahr Verlust aus Anlagenabgängen) verbessert. Der Anstieg der Abschreibungen auf das Anlagevermögen um TEUR 220 resultiert hauptsächlich aus den im Geschäftsjahr vorgenommenen Erweiterungsinvestitionen in technische Anlagen und Maschinen sowie die Geschäftsausstattung. Das Finanzergebnis wird im Wesentlichen durch die Bewertung der im Anlagevermögen befindlichen Wertpapiere mit dem beizulegenden Wert am Stichtag bestimmt und ist aufgrund der Marktwertentwicklung der Wertpapiere des Anlagevermögens gegenüber dem Vorjahr um TEUR 377 geringer ausgefallen. Die vorgenannten Effekte führten zu einem Ergebnis vor Steuern von TEUR 3.168 (Vorjahr: TEUR 2.824). Es wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 2.220 (Vorjahr: TEUR 1.964) erzielt. b) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft zu den Bilanzstichtagen wird nachstehend veranschaulicht:
Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 2.564 oder 7,1 % auf TEUR 38.754 erhöht. Der Rückgang des Anlagevermögens um TEUR 97 resultiert bei Investitionen von TEUR 1.978, denen planmäßige Abschreibungen von TEUR 1.315 und Buchwertabgänge von TEUR 144 gegenüberstehen, im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen von TEUR 278 auf Gegenstände des Anlagevermögens und TEUR 623 auf Finanzanlagen. Die Anlagenintensität liegt mit 40,1 % insbesondere durch die Zunahme der Bilanzsumme durch die höheren liquiden Mittel und der Forderungen unter dem Niveau der Vorperiode von 43,3 %. Das Umlaufvermögen hat sich insgesamt um TEUR 2.661 erhöht und beläuft sich auf 59,9 % des Gesamtvermögens. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus einem deutlich höheren Bestand an liquiden Mitteln (+ TEUR 2.317) sowie einem höheren Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (+TEUR 677). Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich durch das Ergebnis des Geschäftsjahres erneut erhöht und liegt mit 94,1 % des Gesamtkapitals auf dem relativen Niveau der Vergleichsperiode von 94,6 %. Das kurzfristige Fremdkapital ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 344 gestiegen, was bei einem Rückgang der Rückstellungen von TEUR 233 insbesondere auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ TEUR 451) zurückzuführen ist. c) Finanzlage Kapitalstruktur Die Gesellschaft finanziert sich weit überwiegend durch Eigenkapital. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 36.468 (Vorjahr: TEUR 34.248). Das kurzfristige Fremdkapital betrifft Rückstellungen von TEUR 955 (Vorjahr: TEUR 1.188) sowie Lieferantenverbindlichkeiten von TEUR 1.111 (Vorjahr: TEUR 660) und sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 95). Darlehen wurden nicht aufgenommen. Liquidität Zur Beurteilung der Finanzlage ist nachfolgend eine Kapitalflussrechnung dargestellt. Die Darstellung entspricht dem Deutschen Rechnungslegungsstandard (DRS) 21 hinsichtlich der Gliederung und der Bestimmung des Finanzmittelfonds. Kapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Die Zahlungsmittel beinhalten den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit es sich um jederzeit fällige Sichteinlagen und Festgelder mit einer originären Laufzeit von bis zu drei Monaten handelt. Die Zahlungsmitteläquivalente umfassen festverzinsliche Wertpapiere des Anlagevermögens, da diese jederzeit liquide sind und nur geringen Wertschwankungen unterliegen.
Zu den Bilanzstichtagen bestehen im Übrigen ungenutzte Kreditlinien von TEUR 600. Bis auf das im geschäftsüblichen Umfang bestehende Obligo aus Einkaufsverträgen und Mietverpflichtungen sowie das Obligo aus Investitionsvorhaben bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte. Investitionen Der obigen Darstellung der Kapitalflussrechnung abgeleitete, sogenannte Cashflow im engeren Sinne ergibt sich wie folgt:
Der sogenannte Cashflow im engeren Sinne repräsentiert den Finanzmittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit und damit die Finanzkraft des Unternehmens, welche in der Berichtsperiode mit TEUR 4.253 (Vorjahr: TEUR 3.645) aufgrund des höheren Jahresüberschusses über dem Niveau des Vorjahres liegt. Aufgrund der im Vorjahr vorgenommenen Investitionen in das betriebsnotwendige Kapital (Net Working Capital) fiel der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit mit TEUR 241 im Vorjahr deutlich unter dem Mehrjahresdurchschnitt aus. Das betriebsnotwendige Kapital konnte im Geschäftsjahr um TEUR 245 leicht vermindert werden, was zu neben dem Jahresüberschuss weiter zu einem verbesserten Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit führte. Die Investitionen in das Anlagevermögen von TEUR 1.221 konnten im Berichtsjahr aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden. Die Investitionen beinhalten sowohl Ersatzinvestitionen als auch Erweiterungsinvestitionen in den Produktionsbereich sowie Ersatzbeschaffungen und Erweiterungen des Fuhrparks. Die geleisteten Anzahlungen innerhalb der Investitionen in das Anlagevermögen betragen TEUR 322. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus Eigenmitteln. Wir verweisen auf die oberen Ausführungen zur Kapitalstruktur. Ausschüttungen an Gesellschafter wurden nicht vorgenommen. Für das Folgejahr sind Ersatzinvestitionen im üblichen Umfang vorgesehen. Sämtliche Maßnahmen werden aus dem Cashflow sowie eigenen Mitteln bestritten. Darlehensaufnahmen sind nicht geplant. III. Prognosebericht Im Lagebericht des Vorjahres wurde für das Geschäftsjahr 2023 ein niedrigeres, aber positives operatives Ergebnis prognostiziert. Das Ergebnis (betriebliches Ergebnis nach Abschreibungen und vor Ergebnis aus Anlagenabgängen) liegt bei EUR 3,3 Mio. und hat sich entsprechend dieser Prognose leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 von EUR 2,8 Mio. entwickelt. Der Internationale Währungsfonds geht für 2024 von einem globalen Wachstum von 2,9 Prozent aus, wobei für die entwickelten Volkswirtschaften lediglich von einer Wachstumsrate von 1,4 Prozent ausgegangen wird. Ferner ist resultierend aus den erfolgten Zinserhöhungen der Zentralbanken ein stetiger Rückgang der Inflationsraten zu erwarten (World Economic Outlook, October 2023: Navigating Global Divergences (imf.org). Laut Märzprognose 2024 des ifo Instituts wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich herabgesetzt (0,7 Prozentpunkte) und für das Jahr 2025 leicht angehoben (0,2 Prozentpunkte). Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. 304 Milliarden Euro Umsatz erzielte das deutsche Agribusiness im Jahr 2023, ein Plus von voraussichtlich knapp acht Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor. Damit bleibt die Branche hierzulande mit einem Anteil von fast 13 Prozent der zweitstärkste Sektor im verarbeitenden Gewerbe. Laut dem Agribusiness Report sei die Stimmung jedoch für 2024 verhalten, dabei gelte die Landtechnik als Gradmesser, hier ist das Geschäftsklima trotz Rekordjahr für den Sektor auf einem der niedrigsten Stände aller Zeiten. Ein Grund dafür sind fallende Preise für Agrarprodukte bei hohen und teilweise weiter steigenden Kosten. Neben der kaum planbaren Absatzpreise und zu erwartenden höheren Bezugspreise und Bezugs- und Transportkosten nehmen etwaige weitere Risiken aus Lieferausfällen zu. Diese Entwicklung ist insbesondere für unseren Kerngeschäftsbereich Feldsaaten von Bedeutung. Für den Geschäftsbereich Tierfutter ist insbesondere die Entwicklung des Konsums der Haushalte entscheidend. Die preisbereinigten Umsätze im Einzelhandel (ohne Kfz) sind im Februar ggü. dem Vormonat deutlich um 1,7 % gesunken, nachdem sie bereits in den vorangegangen drei Monaten rückläufig waren. Gegenüber dem Vorjahr meldete der Einzelhandel im Februar ein reales Umsatzminus von 2,6 %. Insoweit ist auch in 2024 mit einem schwierigen Absatzmarkt für Tierfutterprodukte (Wildvogelfutter usw.) zu rechnen. Die Anzahl der Einflussfaktoren (u.a. Witterung, Milchpreis, Erntesituation, Frachtraten) auf Umsatz und Ergebnis ist erheblich, was Prognosen ohnehin schwierig macht. Weitere Risikofaktoren bleiben die hohen Energiepreise und geopolitische Krisenherde wie die Spannungen zwischen China und Taiwan, Israel und Nachbarstaaten bzw. den palästinensischen Gebieten und eine immer noch drohende weitere Eskalation des Krieges in der Ukraine. In diesem schwer vorhersagbaren Umfeld geht die Gesellschaft in der Planung für 2024 davon aus, dass der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres verbleibt und sich das Ergebnis vor Steuern, aufgrund der Marktlage, leicht verschlechtern wird. Die kontinuierliche Verbesserung des Warenwirtschaftssystems und die durch das Logistikzentrums optimierten Arbeitsabläufe sollten künftig weitere Kosteneinsparungen ermöglichen. Unsere Gesellschaft ist hinsichtlich der Bilanzstruktur und der Liquiditätsausstattung robust aufgestellt. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Schwankende Erlöse der landwirtschaftlichen Kunden beeinflussen das Nachfrageverhalten nach Saatgut. Das Gleiche gilt für sich verändernde Gesetzeslagen. Darüber hinaus kann es zu erheblichen witterungsbedingten Schwankungen im Nachfrageverhalten kommen. Ertragsorientierte Risiken Beschleunigte Veränderungen in der Vermarktung von Mais- und Rapssaatgut können Umsatzverluste in diesen Geschäftsbereichen nach sich ziehen. Anhaltender Wettbewerbsdruck im Zwischenfruchtbereich könnte zum fortgesetzten Ausbleiben wichtiger Einnahmen führen. Insbesondere der Ukraine Krieg und die unmittelbaren und mittelbaren Folgen für die Wirtschaft insgesamt sowie für die Agrarwirtschaft insbesondere führen neben den vorbenannten Faktoren zu einer außergewöhnlich hohen Unsicherheit hinsichtlich der Preisentwicklung, so dass wesentliche Ertragsrückgänge nicht auszuschließen sind. Neben zu erwartenden höheren Bezugspreisen und Bezugs- und Transportkosten nehmen etwaige weitere Risiken aus Lieferausfällen und damit verbunden die Notwendigkeit teurerer Ersatzlieferungen zu. Die Preisentwicklungen und Lieferstati unserer Zulieferer werden von uns fortlaufend aktiv überwacht und Gegenmaßnahmen soweit erforderlich zeitnah ergriffen. Beschaffung Auf der Beschaffungsseite entstehen mögliche Risiken hauptsächlich aus Preissteigerungen oder der mangelnden Verfügbarkeit von Waren und Gütern. Dem begegnen wir mit einer entsprechenden Auswahl und Kooperation mit unseren Lieferanten, mit längerfristigen Verträgen in bestimmten Einkaufssegmenten sowie der Vermeidung von Bündelungsrisiken bei den zu beschaffenden Mengen. Qualitätsrisiken Qualitätsrisiken beim Saatgut wird durch Kontrollen begegnet. Bonitätsrisiken Um das Risiko von Zahlungsverzögerungen bzw. -ausfällen zu begrenzen, bewerten wir in der Regel die Kreditwürdigkeit von Neukunden. Zudem führen wir kontinuierlich Nachfolgebewertungen und Prüfungen der Kreditlimits durch. Wir überwachen Außenstände bestehender Kunden und bewerten das Ausfallrisiko der Forderungen. Ferner wird das Risiko von Forderungsausfällen aufgrund überwiegend langjähriger Beziehungen zu den Debitoren im deutschen Markt und aktives Debitorenmanagement als gering beurteilt. Zusätzlich haben wir für Forderungsausfälle im Rahmen üblicher Delkredererisiken durch eine Pauschalwertberichtigung Risikovorsorge getroffen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der guten Liquiditätsausstattung bestehen keine finanzwirtschaftlichen Risiken aus schwankenden variablen Zinsen, da keine Darlehen aufgenommen wurden. Zur Abmilderung der infolge der Niedrigzinsphase fälligen Verwahrentgelte auf Sichteinlagen werden Finanzmittel im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition investiert. Diese Investitionen betreffen Festgelder und am Kapitalmarkt gehandelte Wertpapiere (originäre Eigenkapitalinstrumente und festverzinsliche originäre Fremdkapitalinstrumente). Bedingt durch die Entwicklung an den Kapitalmärkten können sich Wertunterschiede stichtagsbedingt durch die Bewertung zum beilzulegenden Zeitwert ergeben, die bedingt durch das handelsrechtliche Imparitätsprinzip negative Auswirkungen auf das Jahresergebnis haben können. Bestandsgefährdende Risiken bestanden im Geschäftsjahr nicht und sind auch für 2024 nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Laut statistischen Prognosen wird der Umsatz der Branche Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln in Deutschland im Jahr 2025 rund EUR 38,23 Mrd. betragen und damit auch weiterhin auf einem Hohen Niveau bleiben. Die steigende Attraktivität und Bedeutung des Betriebsmittels Saatgut sollten unsere richtige Produktpositionierung weiter bestätigen, der Trend zur Ganzjahresfütterung den Bereich Wildvogelfutter (winter-)witterungsunabhängiger machen. Neue Sorten und Produkte sollten zur Eroberung von Marktanteilen führen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld mit sich verwischenden Strukturen auf den Handelsstufen. Gezielte Marketingaktivitäten und Personalinvestitionen, vor allem im Vertrieb, werden weiter Priorität haben, um unsere Marktposition weiter zu verbessern. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Es werden lediglich Devisenabsicherungsgeschäfte für Importe aus dem Dollarraum getätigt, soweit dies geboten erscheint. Der Umfang dieser Importe ist jedoch von untergeordneter Bedeutung. Zum Abschlussstichtag waren keine Devisentermingeschäfte kontrahiert.
Sereetz, den 29. März 2024 RUDLOFF GmbH Christopher Rudloff, Geschäftsführer Paul Ebke-Kiel, Geschäftsführer |
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