Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 206124
Eingetragen
26.5.1993
Branche
Wärme- und KältehandelBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Die Erzeugung und Lieferung von Elektrizität, Gas und Wärme; die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb von Anlagen, die der Versorgung mit Elektrizität, Gas und Fernwärme dienen; die Vornahme von Kommunikationsdienstleistungen aller Art sowie aller Geschäfte, die den vorerwähnten Unternehmensgegenständen unmittelbar oder mittelbar dienen können.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Glück
seit 11.7.2022
Prokura
Marcel Kern
seit 10.3.2021
Prokura
Torsten Friedemann
seit 21.1.2019
Prokura
Olaf Schneider
seit 2.4.2013
Geschäftsführer
Torsten Horn
seit 16.4.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt Halle (Saale)Eigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stadtwerke Halle GmbH
Germany
10.250.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EVH GmbH

Halle (Saale)

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. EVH im Überblick

1.1. Geschäftsmodell

1.1.1. Struktur und Beteiligungen

Die EVH GmbH (EVH) ist ein deutschlandweit aktiver Versorger mit langjähriger Erfahrung im Energiebereich. Sie beliefert Privat-, Gewerbe- sowie Großkunden mit Strom, Wärme und Erdgas. Der Strom- und Wärmebedarf wird zum Teil durch Eigenerzeugung im Energiepark Dieselstraße gedeckt. Zusätzlich besteht ein Strom- und Wärmebezugsvertrag mit dem Tochterunternehmen Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH (KWT). Ein eigenes Portfoliomanagement ermöglicht eine aktive Überwachung der Marktpreisrisiken sowie einen strukturierten Einkauf, der zur Beschaffungsoptimierung genutzt wird.

Weitere unternehmerische Tätigkeiten bestehen in der Erbringung kaufmännischer und technischer Dienstleistungen, in der Verpachtung von Anlagevermögen sowie in der Erzeugung erneuerbarer Energien.

Die EVH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Halle GmbH (SWH).

Das Unternehmen ist alleiniger Anteilseigner an der Energieversorgung Halle Netz GmbH (Netzgesellschaft Halle), welche als Strom- und Gasnetzbetreiber vorrangig für den Betrieb und den Ausbau des Elektrizitäts- und Gasverteilnetzes in Halle (Saale) verantwortlich ist. Darüber hinaus ist sie Dienstleister für die technische Betriebsführung des Fernwärmenetzes der EVH.

Weiterhin hält die EVH 100 % der Anteile an der KWT, welche am Standort Halle-Trotha durch den Betrieb einer Gas- und Dampfturbinen-Anlage Elektrizität und Fernwärme erzeugt.

Im Geschäftsjahr 2020 gründete die EVH die 100-prozentige Tochtergesellschaft EVH Grüne Energie - Beteiligung GmbH & Co. KG (EGE-B). Gemeinsam mit Co-Investoren beteiligte sich diese an der EVH Grüne Energie - Projekt GmbH & Co. KG (EGE-P), der EVH Grüne Energie - Projektentwicklung GmbH & Co KG (EGE-PE), der EGE-DVV Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (EGE-DVV) sowie der Erneuerbare Energien Mitteldeutschland (EEM). Die genannten Gesellschaften planen, errichten und betreiben Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien entweder direkt oder über Beteiligungsmodelle.

An der Trianel Onshore Windkraftwerke GmbH & Co. KG (TOW) hält die EVH 18,3 % der Kommanditanteile. Mittels der Beteiligung an Tochter- und Beteiligungsgesellschaften betreibt diese Gesellschaft ein Onshore-Windparkportfolio in Deutschland. Mit 4,1 % ist die EVH an der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) als Kommanditistin beteiligt. Über die Beteiligung an weiteren Gesellschaften besteht ein Portfolio von Onshore- und Photovoltaikanlagen, welches von der TEE betrieben wird.

1.1.2. Geschäftsfelder

Die Kern-Handlungsfelder der EVH werden strategisch mit einer geschäftsfeldorientierten Struktur abgebildet:

• Vertrieb Privat- und Gewerbekunden/Industrie- und Geschäftskunden

• Kundennahe Energiedienstleistungen

• Portfoliomanagement und Beschaffung

• Regenerative Erzeugung

• Zentrale Erzeugung

• Netzgeschäft.

1.2. Ziele und Strategien

Die Rahmenbedingungen für Energieversorgungsunternehmen unterliegen einem kontinuierlichen Veränderungsprozess. Dies gilt gleichermaßen für die Netzregulierung mit ihren komplexen Planungsstrukturen wie auch für die hoch volatilen Vertriebs- und Großhandelsmärkte, welche höhere Anforderungen an die Flexibilität der Erzeugungsanlagen stellen sowie die Tendenz zur verstärkten Digitalisierung der gesamten Branche. Dieser Entwicklung muss sich auch die EVH stellen. Der intensive Wettbewerb in den Kundensegmenten der Gesellschaft führt gleichermaßen sowohl zu höheren Risiken als auch zu neuen Wachstumschancen.

Um Kunden auch weiterhin wettbewerbsfähig mit Strom, Gas und Wärme beliefern zu können und die vorhandenen Kraftwerkskapazitäten möglichst optimal zu vermarkten, ist es erforderlich, die Marktentwicklungen permanent zu analysieren, die Wirkung von Preisveränderungen unmittelbar abzuleiten und möglichst optimale Zeitpunkte für die Beschaffung und Vermarktung zu bestimmen. Mit dem strategischen Geschäftsfeld Portfoliomanagement und Beschaffung sind sämtliche diesbezüglichen Aktivitäten der EVH in einem Bereich gebündelt. So wird sichergestellt, dass die Bewirtschaftung sowie die Risikobewertung und -steuerung der Portfolien Strom, Gas und Emissionszertifikate zentral und koordiniert erfolgen.

Zur Förderung der CO 2 -Neutralität plant die EVH die langfristige Umstellung des Wärmebereichs auf regenerative Energien. Dahingehend wird derzeit ein Konzept - der kommunale Wärmeplan - im Auftrag der Stadtverwaltung für die zukünftig klimaneutrale Wärmeversorgung der Stadt Halle (Saale) erstellt. Derzeit werden in Halle etwa 60 % des Wärmebedarfs über Fernwärme gedeckt. Die Energieparks an den Standorten Dieselstraße und Trotha sind energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerke (KWK). Auch durch Modernisierungen dieser Anlagen konnte die CO 2 -Emmission seit 1990 bereits um etwa 70 % reduziert sowie der Brennstoffnutzungsgrad auf 97 % ausgeweitet werden. Die Fernwärme und das Fernwärmenetz stellen wichtige Bestandteile zur Umsetzung der Wärmewende dar. Da die Fernwärme durch den Betrieb der KWK-Anlagen entsteht, ist diese umweltfreundlich und verdrängt die dezentrale, gasbasierte Wärmeerzeugung. Ein Transformationsplan für die Dekarbonisierung der Fernwärmeerzeugung und den Ausbau des Fernwärmenetzes wird bis Ende 2024 erstellt. Bereits vorliegende Ergebnisse werden der Öffentlichkeit über einen digitalen und interaktiven Fernwärmeatlas zur Verfügung gestellt.

Zur Koordination der o.g. Themenkomplexe sowie der Zusammenarbeit der Partner der Energieinitiative, wurde in der EVH der Bereich "Klimaneutralität und Energiewende" etabliert.

Das strategische Geschäftsfeld "Regenerative Erzeugung" wird stetig ausgebaut. Durch die Gründung der EGE-B sowie weiterer Beteiligungs-Tochtergesellschaften wurde die Basis für den Anlagenbetrieb sowie die Umsetzung weiterer Photovoltaikgroßprojekte geschaffen, verbunden mit einem minimierten Kapitalbedarf. Auch die Beteiligungen TOW und TEE tragen durch ihre Portfolien an erneuerbaren Energien in erheblichem Maße zu einer nachhaltigen, ökologischen Stromproduktion der EVH bei. Die EVH verfügt zum 31. Dezember 2023 über eine regenerative Erzeugungskapazität (unter Einbeziehung mittelbarer Kapazitäten) von ca. 174,5 MWPeak.

Die EGE-B investierte im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 1,6 Mio. € in die Gründungen der EGE-PE, EGE-DVV und EEM sowie in die dazugehörigen Verwaltungsgesellschaften. Zudem sind die Einlagen in die EGE-PE und EGE-DVV für Erstinvestitionen bestimmt. Darüber hinaus finanzierte die EGE-P durch thesaurierte Jahresüberschüsse der Projektgesellschaften einen weiteren Portfolioausbau ebenfalls in Höhe von 1,6 Mio. €. Das Ausbauziel liegt bei einer installierten Leistung von rund 800 MWPeak bis zum Jahr 2030.

1.3. Steuerung

Die interne Organisation der EVH ist vertikal in die Struktureinheiten Grundsatzfragen/Infrastruktur/Sicherheit, Digitalisierung/IT-Management/Abrechnung, Unternehmenssteuerung/kaufmännischer Service, Portfoliomanagement/Beschaffung, Vertrieb, Zentrale Erzeugung sowie Klimaneutralität/Energiewende gegliedert. Darüber hinaus werden Themen von strategischer Relevanz durch horizontal übergreifende Teams aus Fachexperten bearbeitet.

Die gesamtunternehmerische Steuerung der Gesellschaft erfolgt auf Grundlage der in Gliederungspunkt 1.1.2. genannten strategischen Geschäftsfelder. Diese beinhalten jeweils eigenständige Geschäftsmodelle, Verantwortliche, Erfolgsfaktoren und Kennzahlen. Im Sinne eines effizienten und messbaren Kosten- und Erlös-Managements wird jedes Geschäftsfeld separat geplant und verfügt über eine eigenständige Berichterstattung. Als kritische Steuerungsgrößen dienen Deckungsbeiträge sowie das EBIT des Geschäftsfeldes.

Nach § 3 Nr. 38 EnWG sind bei einem "vertikal integrierten" Energieversorgungsunternehmen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für die Tätigkeitsbereiche jeweils getrennte Konten in der internen Rechnungslegung zu führen und Tätigkeitsabschlüsse zu erstellen und diese im Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Als Tätigkeitsbereiche werden die unter der Nummer 1 bis 6 genannten Bereiche Elektrizitätsübertragung, Elektrizitätsverteilung, Gasfernleitung, Gasverteilung, Gasspeicherung und Betrieb von LNG-Anlagen verstanden.

Mit den Tätigkeitsabschlüssen erfüllt die EVH die Berichtspflicht nach § 3 Nr. 38 EnWG gemäß § 6b Abs. 3 EnWG. So führt die EVH in der internen Rechnungslegung jeweils getrennte Konten für die Tätigkeitsbereiche Gasverteilung, Elektrizitätsverteilung und Messstellenbetrieb, für Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors sowie für andere Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors.

Nach Maßgabe der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) wurde für die jeweiligen Tätigkeiten eine Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und eine Bilanz aufgestellt.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

2.1. Wirtschaftliche Entwicklung

Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur Deutschlands in 2023. Ebenso beeinflussten ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland die konjunkturelle Entwicklung. Hinzu gekommen sind neue geopolitische Unsicherheiten durch den Krieg im Nahen Osten ab Oktober 2023. Insgesamt konnte sich dadurch die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortsetzen.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands sank nach aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. In Sachsen-Anhalt betrug der Rückgang im ersten Halbjahr 2023 gegenüber dem Vorjahres-Halbjahr 3,2 % und fiel damit deutlich stärker der Durchschnitt aller Bundesländer aus (deutschlandweit -0,3 %).

2.2. Arbeitsmarkt

Die schwache Konjunktur ist ebenfalls nicht spurlos am Arbeitsmarkt vorübergegangen. Dennoch behauptet sich der Arbeitsmarkt angesichts des Ausmaßes an Belastungen und Unsicherheiten nach wie vor gut. Nach Informationen der Bundesagentur für Arbeit sind Erwerbstätigkeit und Beschäftigung so hoch wie nie zuvor und auch 2023 zählt zu den Jahren mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung. Die Arbeitslosenquote stieg in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um +0,4 Prozentpunkte auf 5,7 %, in Sachsen-Anhalt auf 7,5 % (Vorjahr 7,1 %).

2.3. Bevölkerungsentwicklung

Die Stadt Halle (Saale) wies zum 31. Dezember 2023 einen Einwohnerstand von 244.501 (Vorjahr 244.099) aus. Damit konnte die Stadt zum dritten Mal in Folge einen leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.

3. Geschäftsverlauf

3.1. Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr 2023 waren die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine weiterhin spürbar. Die Auswirkungen auf die EVH sowie weitere wesentliche Entwicklungen werden in den folgenden Gliederungspunkten dargelegt. Die Versorgungssicherheit war ganzjährig vollumfänglich gewährleistet und der operative Geschäftsbetrieb der EVH und ihrer Tochterunternehmen abgesichert.

3.2. Marktbezogene Entwicklung

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 sind die Preise für Strom und Gas gesunken, befinden sich jedoch weiterhin über Vorkriegsniveau. Die Entwicklung der Großhandelspreise ist in der nachfolgenden Abbildung dargestellt:

Bild

Diese Preisentwicklung wurde durch die EVH per 1. April 2023 an die Kunden der Grundversorgung sowie aller variablen HALPLUS-Tarife für Strom und Erdgas weitergegeben. Zum 1. Juli 2023 folgte eine weitere Preissenkung für alle variablen Stromtarife.

Die Preisverläufe von Strom, Gas und Emissionszertifikaten bedingen den für die EVH erfolgsrelevanten "Clean Spark Spread" für die Stromerzeugung. Dieser sank im Jahresverlauf 2023 kontinuierlich von ca. 90 €/MWh zu Jahresbeginn auf ca. 30 €/MWh zum Jahresende.

3.3. Politische und rechtliche Entwicklung

Im Jahr 2023 war das Thema Energiewende (Klimaneutralität bis zum Jahr 2045) im Fokus der politischen Bemühungen. Vor dem Hintergrund der geopolitischen Krisen, wurde weiterhin die Etablierung einer Unabhängigkeit von Erdgaslieferungen angestrebt.

Zu Beginn des Jahres plante das Bundeswirtschaftsministerium die Entwicklung eines neuen Strommarktdesigns. Vier Arbeitsgruppen erarbeiteten Konzepte, damit der Strommarkt bis 2030 zu 80 % aus erneuerbaren Energien bedient werden kann.

Das EU-Parlament einigte sich im Dezember 2023 auf ein Konzept, nach dem es künftig einen garantierten Mindestpreis für Stromlieferverträge sowie eine Abschöpfung von Erlösen oberhalb einer festgelegten Preisobergrenze geben soll. Zudem ist ein europaweites Stromsperren-Verbot geplant. Der EU-Rat soll die Möglichkeit zu Ausrufung einer Energiekrise erhalten, welche eine Strompreissenkung für zahlungsschwache und benachteiligte Kunden zur Folge hat.

Von Dezember 2022 bis Juni 2023 griff die Maßnahme der Erlösabschöpfung besonders hoher Gewinne bei Energieunternehmen. Durch die Abschöpfung sollte eine teilweise Kompensation der staatlichen Ausgaben für die Energiepreisbremse erfolgen.

Die im Herbst 2022 vereinbarte Strompreisbremse für Strom, Gas und Wärme galt im gesamten Geschäftsjahr 2023 und lief zum 31. Dezember 2023 aus. Für private Endkunden sowie kleine und mittlere Unternehmen wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2023 der Preis für 80 % ihres Vorjahresverbrauchs auf 12 Cent/kWh (Gas), 9,5 Cent/kWh (Fernwärme) bzw. 40 Cent/kWh (Strom) brutto begrenzt. Für Industriekunden griff eine Begrenzung bei einem Preis von 7 Cent/kWh (Gas), 7,5 Cent/kWh (Fernwärme) bzw. 13 Cent/kWh (Strom) netto für 70 % des Vorjahresverbrauchs. Durch die Preissenkung sollten Verbraucher zum Stromsparen animiert und zeitgleich finanziell entlastet werden.

Im Geschäftsjahr 2023 wirkte, die seit dem 1. Oktober 2022 geltende, Mehrwertsteuersenkung auf Erdgas und Fernwärme von 19 % auf 7 %. Diese Maßnahme bestand bis zum 31. März 2024 fort.

Die Bundesländer werden entsprechend dem Gesetzesentwurf zur Wärmeplanung verpflichtet, in den kommenden Jahren Pläne für die Umstellung auf klimafreundliche Wärme vor Ort zu entwickeln. Dieses Vorhaben steht in Zusammenhang mit der Reform des Gebäudeenergiegesetzes. Demnach sollen Heizungen, die ab 2024 verbaut werden, mit mindestens 65 % erneuerbaren Energien betrieben werden.

Die Bundesregierung erlies im Mai 2023 ein Gesetz, welches zum Einbau intelligenter Strommesssysteme (Smart-Meter) verpflichtet. Diese liefern eine Echtzeitübertragung von Stromverbräuchen und -erzeugungen, welche ein wichtiges Instrument für die Energiewende darstellt.

In Deutschland wurde an einer verstärkten Stromversorgung aus erneuerbaren Energien gearbeitet. Anfang des Jahres wurde die Beschleunigung des Windkraft- und Netzausbaus durch das Bundeskabinett vorangetrieben. Die Genehmigungsverfahren für den Bau von Windkrafträdern, Stromleitungen, Wärmepumpen und Solaranlagen sollen vereinfacht und schneller durchgeführt werden. Durch das sogenannte "Solarpaket" soll die Bürokratie für die Errichtung von Balkonkraftwerken und Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern reduziert werden. Im April 2023 wurde im Rahmen des "Nordsee-Gipfels" der Ausbau von Offshore-Windenergieanlagen beschlossen. Bis zum Jahr 2030 sollen 120 GW errichtet und bis 2050 auf 300 GW ausgeweitet werden. Zudem begann im September 2023 der Bau der Stromtrasse "Suedlink". Die Trasse dient dem Transport von, durch Windanlagen produzierten, Strom nach Süddeutschland. Zusätzlich soll der Bau von Hochspannungsleitungen in den kommenden Jahren beschleunigt werden. Diese sollen ebenfalls Ökostrom von nördlichen Offshore-Windanlagen in den Süden Deutschlands sowie in die westlichen Teile des Landes transportieren.

3.4. Wesentliche Erfolgsfaktoren

Wesentlicher Erfolgsfaktor der EVH für den Verkauf von Strom, Gas und Wärme ist das Verbrauchsverhalten infolge der Witterungsverhältnisse. Die Entwicklung der Gradtagszahl spiegelt die vergleichsweise warme Witterung im abgelaufenen Geschäftsjahr wider. Zum 31. Dezember 2023 summierte sich die Gradtagszahl auf 3.045 und zeigte im Vergleich mit dem Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2021 (Grundlage der Planung) eine Unterschreitung (-9,2 %). Gegenüber dem Vorjahr ergab sich eine um 6,8 % niedrigere Gradtagszahl.

Bild

Neben den Witterungseinflüssen wirkte sich die derzeit angespannte Situation an den Energiemärkten auf die Absatzentwicklung im Endkundensegment aus.

Erfolgsfaktor für den Erzeugungsbereich ist der Clean Spark Spread (Erzeugungsmarge). Dieser entspricht der Differenz zwischen dem Stromerlös und den für die Produktion notwendigen Aufwendungen für den Gaseinsatz sowie den Kosten für Emissionszertifikate.

3.5. Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsthemen, wie die mittel- und langfristige Strategie zur Erzeugung von Strom und Wärme, der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie innovative Energieanwendungen, werden in bereichsübergreifenden Projekten vorangetrieben.

Die diesbezügliche Strategie zur langfristigen Umstellung des Wärmebereichs auf regenerative Energien sowie das Konzept zur kommunalen Wärmeplanung wurde bereits in Gliederungspunkt 1.2 dargelegt.

Darüber hinaus werden erste regenerative Erzeugungsanlagen realisiert. Im Energiepark Dieselstraße wurde im Jahr 2023 ein Elektrodenheizkessel unter dem Projektnamen "Power-to-Heat" errichtet. Überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien kann durch den Heizkessel in Wärme umgewandelt werden und anschließend in das Fernwärmenetz eingespeist werden.

Die Realisierung eines energieautarken Klärwerks wurde bereits teilweise im Stadtwerkeverbund umgesetzt. Die Großkläranlage entlässt nach Reinigung das Abwasser in die Vorflut der Saale. Die entstandene überschüssige Wärme des entlassenen Wassers soll durch den Einsatz einer Wärmepumpe zukünftig als regenerative Quelle für Fernwärme genutzt werden.

In den folgenden Jahren soll die Fernwärmetechnologie sowie das Fernwärmenetz weiter ausgebaut und optimiert werden. Dafür wird in den nächsten Jahren der Einsatz verschiedenster Technologieoptionen, wie industrielle Abwärme, Geothermie und der Einsatz von Wasserstoff, überprüft.

3.6. Personal und Personalentwicklung

Am 31. Dezember 2023 beschäftigte die EVH gemeinsam mit der Netzgesellschaft Halle 640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 36 Auszubildende. 361 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren unmittelbar bei der EVH beschäftigt. Die Anzahl der Beschäftigten der EVH ist im Vergleich zum Vorjahr (337 Beschäftigte) um vierundzwanzig Beschäftigte gestiegen.

Das Durchschnittsalter der Belegschaft betrug zum Geschäftsjahresende 45 Jahre. Die durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit lag bei 18 Jahren.

Wissenstransfer und Verbesserung der Altersstruktur sind auch weiterhin Herausforderungen für die Personalarbeit der nächsten Jahre. Eine detaillierte Nachfolgeplanung ist ein wichtiges Instrument, um diese Herausforderungen zu meistern. Mit dieser werden frühzeitig Mitarbeiterpotentiale entdeckt und entwickelt, um dem aktuellen und zukünftigen Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Außerdem werden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frühzeitig rekrutiert und eingearbeitet. Darüber hinaus ist die EVH weiterhin bestrebt, durch die Teilnahme an verschiedenen Job-Messen und die Pflege der Hochschulkontakte Diplomanden, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Trainees zu gewinnen.

Des Weiteren unterstützt die EVH Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche sich berufsbegleitend qualifizieren wollen, sowohl organisatorisch als auch finanziell. Zusätzlich haben diese die Möglichkeit, die Angebote der SWH-Mitarbeiterentwicklung zu nutzen. So steht mit der elektronischen Bibliothek im Flurfunk allen Mitarbeitenden ein digitales Weiterbildungsangebot mit zahlreichen eBooks und Audio-Lerneinheiten zur Verfügung.

Im Rahmen der zentralen Mitarbeitendenentwicklung wurden Workshops und Trainings in den Bereichen Resilienz, Projektmanagement, MS-Office sowie ein Visualisierungstraining angeboten. Des Weiteren wurde das Austausch- und Beteiligungsformat "Zukunftswerkstatt" eingeführt und sowie ein Sekretariats- und Assistenztag durchgeführt. Auch die zentrale Führungskräfteentwicklung wurde in 2023 intensiv fortgeführt.

Die Grundlage für den Personalaufwand ist der Tarifvertrag über die Tabellenvergütung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Tarifgruppe Energie/Versorgung/Umwelt des AVEU, welcher im Jahr 2023 neu verhandelt wurde. Im Ergebnis ergab sich eine Tarifsteigerung um 6 % ab 1. September 2023 sowie eine weitere Erhöhung um 4,5 % ab 1. November 2024. Für die Auszubildenden ergab sich eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um Festbeträge je Ausbildungsjahr. Des Weiteren wurde die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000 Euro verhandelt.

Am 1. Mai 2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst durch den Bundestag in Kraft getreten. Änderungen und Ergänzungen brachte das am 12. August 2021 in Kraft getretene Gesetz zur Ergänzung und Änderung der Regelungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in der Privatwirtschaft. Mit den gesetzlichen Regelungen zur Geschlechterquote und der Festlegung verbindlicher Zielgrößen soll der Anteil von Frauen in Führungspositionen mittelfristig gesteigert werden.

Mit Einführung des Gesetzes wurden alle Unternehmen der SWH-Gruppe auf den Ebenen Geschäftsführung/Vorstand und den beiden oberen Führungsebenen analysiert. Daraufhin wurde eine Zielgröße mit einer Umsetzungsfrist jeweils bis zum 30. Juni 2017 und bis zum 30. Juni 2022 entwickelt. Der Aufsichtsrat der SWH hat der Zielvereinbarung mit Beschluss vom 18. Dezember 2015 zugestimmt.

Auf der Ebene Geschäftsführung/Vorstand sollte ein Frauenanteil von ca. 25 % bis Mitte 2022 erreicht werden. Auf den beiden Führungsebenen darunter sollte der Frauenanteil bei ca. 31 % gehalten werden. Die Zielquotenfestlegung/-umsetzung soll nun auch weiter erfolgen. Daher wurde für die Stichtage 30. Juni 2027 und 30. Juni 2032 auf allen Ebenen ein Frauenanteil von 40 % zum Ziel gesetzt. Zusätzlich zu der reinen prozentualen Betrachtung müssen Maßnahmen und Instrumente zur Motivation und Qualifizierung von Frauen in Führungspositionen weiter eine Rolle spielen.

Auf Geschäftsführer-Ebene der EVH beträgt die Quote 0 % (0 Frauen/ 1 Stelle), welches insbesondere auf die Bestellung nur eines Geschäftsführers für die Gesellschaft zurückzuführen ist. Auf der 1. Führungsebene lag der Frauenanteil per 31. Dezember 2023 bei 25 % (2 Frauen/ 8 Stellen). Auf der 2. Führungsebene lag der Frauenanteil zum 31. Dezember 2023 bei 24 % (4 Frauen/ 17 Stellen). Bei der Besetzung offener Stellen der 1. und 2. Führungsebene konnten nicht im erforderlichen Umfang Kandidatinnen mit der entsprechenden Qualifikation gefunden werden.

Der Aufsichtsrat der EVH setzt sich zusammen aus Gesellschaftervertretern sowie Arbeitnehmervertretern. Gesellschaftervertreter werden - bedingt durch die Stellung der Gesellschaft als öffentliches Unternehmen der Stadt Halle (Saale) - von den Fraktionen des Stadtrates vorgeschlagen. Die Arbeitnehmervertreter werden von den Beschäftigten des Unternehmens gewählt. Diesem Prozedere immanent ist, dass eine zentrale Steuerung der Geschlechterverteilung durch die Gesellschafterversammlung nicht möglich ist, insofern eine konkrete Zielgröße nicht festgelegt wurde. Dennoch wird eine ausgewogene Besetzung des Aufsichtsrates mit Frauen und Männern angestrebt, soweit die aufgezeigten Rahmenbedingungen dies zulassen. Der Anteil von Frauen im Aufsichtsrat der EVH liegt per 31. Dezember 2023 bei 47 % (7 Frauen/15 Sitze). Entsprechend des Aufsichtsratsbeschlusses vom 29. November 2022, wird der Gesellschafterversammlung empfohlen, bis zum 31. Dezember 2026 einen Frauenanteil im Aufsichtsrat der EVH von 7 Personen zu halten.

Im Rahmen der unternehmensweiten Lern- und Veränderungsinitiative "ukw - unsere Kultur wandeln" widmen sich Mitarbeitende der EVH und Netzgesellschaft Halle in vier Arbeitsgruppen Themen, um die Attraktivität als Arbeitgeber innerhalb der Unternehmen sowie nach außen zu fördern. Kollegen, Führungskräfte und das Management arbeiten dabei hierarchieunabhängig zusammen, um gewohnte Vorgehensweisen zu überdenken und zu optimieren. Aufgrund der sich rasant wandelnden wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ist eine Neuausrichtung an einigen Stellen erforderlich. Durch dieses Projekt wurde bereits das Kaffeeangebot sowie die Kommunikation von Mitarbeiterbenefits optimiert. Aktuell befinden sich die Überarbeitung des Arbeitsmarktmarketings (moderne Stellenausschreibungen, EVH als eigene Arbeitgebermarke, Social Media Recruiting sowie QR-Codes am Fuhrpark der Netzgesellschaft Halle) und die Entwicklung neuer Raumkonzepte in der Umsetzung.

3.7. Nachhaltigkeitsbericht

Im Rahmen der Energie-Initiative Halle (Saale) werden verschiedene Projekte zur Versorgungssicherheit, Energiewende und Klimaneutralität entwickelt. Mit dem Ziel der Dekarbonisierung der Energieerzeugung wurde ein Solar-Masterplan entworfen, welcher das Programm "Solar auf halleschen Dächern" beinhaltet. Bis 2026 sollen insgesamt 40 Objekte mit Photovoltaik ausgestattet werden. Das erste Objekt wurde Ende 2023 fertiggestellt. Der Energie-Initiative schlossen sich in 2023 zwei neue Mitglieder an: Das Leibnitz-Institut für Pflanzenbiochemie IPB und die Finsterwalder Transport und Logistik GmbH.

In Halle (Saale) wird etwa die Hälfte des Stadtgebiets bereits mit Fernwärme versorgt. Die Energie-Initiative Halle (Saale) verfolgt einen weiteren Ausbau eines zuverlässigen und umweltschonenden Fernwärmenetzes. Die EVH erarbeitet hierfür eine Ausbaustrategie.

Der in Gliederungspunkt 1.2 beschriebene Ausbau des strategischen Geschäftsfelds Regenerative Erzeugung trägt in erheblichem Maße zu einer nachhaltigen, ökologischen Stromproduktion der EVH bei. Mit dem kontinuierlichen Ausbau der erneuerbaren Erzeugungskapazitäten bekennt sich die EVH zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und leistet einen wertvollen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Allein im Jahr 2023 wurden durch den bisher erreichten Ausbaustand des regenerativen Erzeugungsportfolios rund 140.000 Tonnen CO 2 eingespart. Durch die konsequente Umsetzung des geplanten Ausbaupfades wird im Jahr 2030 eine CO 2 -Einsparung in Höhe von rund 538.000 Tonnen prognostiziert.

4. Lage der Gesellschaft

4.1. Gesamtbeurteilung

Im Geschäftsjahr 2023 lag das Ergebnis der EVH 0,5 Mio. € über dem Planwert. Die Planabweichung resultierte aus gegenläufigen Effekten, welche sich annähernd saldierten.

4.2. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die EVH einen Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) in Höhe von 31,1 Mio. € und lag damit 1,4 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Die zusammengefasste Ertragslage stellt sich folgendermaßen dar:

Ertragslage 2023 2022 Veränderung
Mio. € Mio. € Mio. € in %
Umsatzerlöse 745,9 710,6 35,3 5,0
Übrige Erträge 10,9 -3,0 13,9 >100
Materialaufwand 632,7 588,4 44,3 7,5
Deckungsbeitrag 124,1 119,2 4,9 4,1
Personalaufwand 28,9 28,5 0,4 1,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen 29,7 24,2 5,5 22,7
Beteiligungsergebnis -0,6 0,7 -1,3 <-100
EBITDA 64,9 67,2 -2,3 -3,3
Abschreibungen 29,0 28,7 0,3 1,0
EBIT 35,9 38,5 -2,6 -6,6
Finanzergebnis -3,7 -5,1 1,4 -27,5
Steuern 1,1 0,9 0,2 25,1
Jahresergebnis 31,1 32,5 -1,4 -4,2

Die Umsatzerlöse fielen mit 745,9 Mio. € im Vorjahresvergleich um 35,3 Mio. € (+5,0 %) höher aus. In den Kundensegmenten Strom, Gas und Wärme lagen die Absatzmengen unter dem Vorjahresniveau. Aufgrund der vorherrschenden Preissituation für Strom und Gas wurde diese Entwicklung überkompensiert.

Die übrigen Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 Mio. € (>100 %) auf 10,9 Mio. €. Dies lag insbesondere an einer Bestandserhöhung bei den unfertigen Leistungen sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Trotz gesunkener Bezugsmengen sind die Beschaffungskosten für Strom und Gas preisbedingt gestiegen. Gegenläufig haben sich die Aufwendungen für Emissionszertifikate und die Aufwendungen aus Umlagen entwickelt. Der Deckungsbeitrag lag im Ergebnis um 4,8 Mio. € (+4,1 %) über dem Vorjahreswert.

Der Personalaufwand lag mit 28,9 Mio. € (+1,1 %) leicht über dem Vorjahresniveau. Dies ist auf eine Erhöhung der Aufwendungen für Lohn und Gehalt aufgrund des neuen Tarifvertrags ab 1. September 2023, der Erhöhung der variablen Vergütung, der gestiegenen Mitarbeiterzahl sowie der Zahlung einer Inflationsausgleichprämie zurückzuführen. Die Aufwendungen für Altersversorgung haben sich hingegen bedingt durch geringere Zuführungen zu Altersteilzeitrückstellungen im Vergleich zum Vorjahr vermindert. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 5,5 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen für IT-Dienstleistungen sowie der Zuführung von Rückstellungen. Das EBITDA sank um 2,2 Mio. € auf 64,9 Mio. €.

Die Abschreibungen lagen etwa auf dem Vorjahresniveau, so dass sich zum 31. Dezember 2023 aufgrund eines zinsbedingt verbesserten Finanzergebnisses bei leicht gestiegenem Steueraufwand ein Jahresergebnis in Höhe von 31,1 Mio. € ergibt.

4.3. Finanzlage

4.3.1. Kapitalstruktur

Die EVH wies zum 31. Dezember 2023 ein Stammkapital in Höhe von 10,3 Mio. € aus. Das betriebswirtschaftliche Eigenkapital belief sich einschließlich Sonderposten auf 180,4 Mio. €, was einer Steigerung von 19,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr entsprach.

Daraus ergab sich eine Eigenkapitalquote inklusive Sonderposten über Vorjahresniveau von 33,3 %.

Entwicklung des Eigenkapitals 2023 2022 Veränderung
% % % in %
Eigenkapitalquote 23,9 23,2 0,7 3,2
Eigenkapitalquote (inkl. Sonderposten) 33,4 30,4 3,0 9,6

Die Kennzahlen zur Nettoverschuldung stellen sich folgendermaßen dar:

Nettoschulden 2023 2022 Veränderung
Mio. € Mio. € Mio. € in %
Finanzverbindlichkeiten 174,2 187,3 -13,1 -7,0
Liquide Mittel 63,8 38,9 24,9 64,0
Nettoschulden 110,4 148,4 -38,0 -25,6
EBITDA 64,9 67,2 -2,3 -3,4
Nettoschulden/EBITDA 1,7 2,2 -0,5 -23,0

Die Nettoverschuldung reduzierte sich um 38,0 Mio. € auf 110,4 Mio. €. In Kombination mit der gesunkenen Kennzahl EBITDA lag der Verschuldungsfaktor (Nettoschulden/EBITDA) auf einem Wert von 1,7. Die Finanzverbindlichkeiten betrafen Bankdarlehen sowie Gesellschafterdarlehen der SWH.

4.3.2. Investitionen

Im Berichtsjahr 2023 tätigte die EVH Investitionen in Sachanlagen, immaterielle Vermögensgegenstände und Finanzanlagen in Höhe von 39,8 Mio. € (Vorjahr: 23,7 Mio. €), die im Wesentlichen den Ausbau und die Erneuerung der Netzinfrastruktur betrafen.

Schwerpunkte im Fernwärmenetz waren der Ersatz, die Netzverdichtung sowie die Optimierung und Erweiterung der Leitungen im Fernwärmeprimär- und -sekundärnetz innerhalb des Stadtgebietes Halle (Saale). Ebenso investierte das Unternehmen in die Erneuerung von Leitungsabschnitten im Mittelspannungs- und Niederspannungskabelbereich. Des Weiteren wurden Investitionen für den Ersatz von Hochdruck- und Niederdruckleitungen, Ersatzmaßnahmen im Strom- und Gasbereich, die Erweiterung und den Ersatz von Info-, Übertragungs-, Fernwirk- und Leittechnik, die Erschließung von Wohngebieten sowie für den Ersatz von Hard- und Software getätigt. Im Rahmen des Stadtbahnprogramms wurden ebenfalls Investitionen im Strom-, Gas-, Fernwärme- und Fernwirknetz durchgeführt.

Weiterhin investierte die Gesellschaft im Wesentlichen in die beschriebene Errichtung der Power-to-Heat-Anlage sowie in den Ausbau der SAP-Systemlandschaft.

Die Investitionen für den Ausbau des strategischen Geschäftsfeldes Regenerative Erzeugung erfolgen mittelbar über das Beteiligungsunternehmen EGE-B.

4.3.3. Liquidität

Im Geschäftsjahr 2023 war bei der EVH ein Finanzmittelzufluss in Höhe von 24,9 Mio. € (Vorjahr: Zufluss 12,9 Mio. €) zu verzeichnen.

Liquiditätsentwicklung 2023
Mio. €
2022
Mio. €
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 97,6 57,4
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -38,4 -20,1
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -34,3 -24,4
Zahlungswirksame Veränderungen 24,9 12,9
Finanzmittelfonds zum 01.01. des Jahres 38,9 26,0
Finanzmittelfonds zum 31.12. des Jahres 63,8 38,9

Die Erhöhung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr um 40,2 Mio. € war im Wesentlichen auf stichtagsbedingte bilanzielle Effekte (v.a. Forderungen und Verbindlichkeiten) zurückzuführen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -38,4 Mio. € beinhaltet insbesondere neben den Auszahlungen für Investitionen in Höhe von 39,8 Mio. € im Geschäftsjahr erhaltende Dividenden in Höhe von 1,3 Mio. €.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet unter anderen Darlehensaufnahmen in Höhe von 14,5 Mio. €, Tilgungen in Höhe von 27,6 Mio. € sowie die Abführung des Vorjahresergebnisses in Höhe von 32,5 Mio. € an die Gesellschafterin.

Der Finanzmittelbestand der EVH belief sich am 31. Dezember 2023 auf insgesamt 63,8 Mio. € und bestand überwiegend aus einem Guthaben im Rahmen des Cash Pools mit der SWH. Ziel dieser Vereinbarung des Finanzmanagements ist es, finanzielle Risiken im Konzern zu minimieren.

4.4. Vermögenslage

Zum 31. Dezember 2023 betrug die Bilanzsumme der EVH 540,2 Mio. € und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Mio. €.

Auf der Aktivseite stieg das Anlagevermögen um 10,4 Mio. € auf 364,8 Mio. €, was auf die in Gliederungspunkt 4.3.2 beschriebenen Investitionen zurückzuführen ist. Das Umlaufvermögen in Höhe von 167,2 Mio. € lag 2,8 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Dies lag insbesondere an der Abnahme des Vorratsbestands an entgeltlichen Emissionsrechten. Die Entwicklung der Forderungen und der Liquiden Mittel wirkte gegenläufig.

Auf der Passivseite wurde die Reduktion der Bankdarlehen sowie der Rückstellungen durch einen Anstieg der Sonderposten und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen kompensiert. Darüber hinaus stieg das Eigenkapital infolge einer Kapitalzuführung durch die Gesellschafterin in Höhe von 6,5 Mio. € auf 129,4 Mio. €

5. Chancen- und Risikobericht

5.1. Risikomanagementsystem

In der Stadtwerke Halle - Gruppe findet ein konzerneinheitliches Risikofrüherkennungssystem Anwendung. Dieses gruppenweite, bereichsübergreifende System vereint die Aktivitäten im Umgang mit Risiken.

Das Risikomanagement zielt darauf ab, bestehende und potentielle Risiken und Chancen frühzeitig zu identifizieren, zu kontrollieren und zu steuern. Das Risikomanagement stellt damit und ebenso durch seine Verzahnung mit der Wirtschaftsplanung eine wichtige Unterstützung der Steuerungs- und Führungsprozesse im Konzern dar.

Das Risikomanagement ist ein ineinandergreifender Kreislauf aus den Prozessen der Beteiligungsunternehmen und der Holding. Aufbauend auf einer Risikoinventur im Zuge der jährlichen Planung werden alle relevanten Risikopotenziale des Wirtschaftsplanjahres und der dazugehörigen vier Vorschaujahre strukturiert nach Risikokategorien bei den Beteiligungsgesellschaften erfasst und nach prozentualer Eintrittswahrscheinlichkeit und finanzieller Schadenshöhe als voraussichtliche Abweichung vom geplanten Ergebnis vor Steuern / vor Ergebnisabführung bewertet. Gruppe-1-Risiken weisen dabei die höchsten Eintrittswahrscheinlichkeiten-Schadenshöhen-Kombinationen auf, Gruppe-2-Risiken geringere Kombinationen. Mit der quartalsweisen Risikoaktualisierung, der Akutberichterstattung und den Monatsberichten werden unterjährige signifikante Veränderungen der Risiken erfasst und gesteuert.

Um den Ordnungsrahmen für das Risikomanagementsystem sicherzustellen, sind Verfahrensweisen und Verantwortlichkeiten in einer Konzernrichtlinie zum Risikomanagement- und Frühwarnsystem eindeutig geregelt. Der Risikomanagementprozess wird durch eine Risikomanagementsoftware unterstützt. Die Verantwortung für ein angemessenes Risikomanagement tragen die Geschäftsleitungen der Gesellschaften im Konzernverbund.

5.2. Chancen und Risiken

Zum Stand 31. Dezember 2023 wurden für das Jahr 2024 bei der EVH insgesamt 36 Risiken ermittelt (Vorjahr 29). Unter diesen Risiken lassen sich insgesamt 2 Einzelrisiken den Gruppen 1 und 2 zuordnen, welche sich wie folgt auf die nachfolgend dargestellten Risikokategorien und Risikogruppen unterteilen:

Risikokategorie Anzahl Risikogruppe
1 2
Allgemeine Geschäftsrisiken 0 0 0
Finanzrisiken 1 0 0
Führung/Organisation 6 0 0
Marktrisiken 20 0 1
Rechtliche Risiken 2 0 0
Technische Risiken 7 0 1
Gesamt 36 0 2

Im Ergebnis der Risikoinventur wurden insbesondere folgende Risiken für das Jahr 2024 mit einer potentiell hohen Bruttoschadenshöhe identifiziert:

Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine ist das Risiko Gasversorgungsunterbrechung deutlich gestiegen. Um diesem Risiko zu begegnen, ist eine weitere Diversifikation notwendig. Hierbei handelt es sich jedoch um eine nationale bzw. gesamteuropäische Herausforderung, die nur langfristig bewältigt werden kann. Nach der Einschätzung der Bundesnetzagentur ist die Gasversorgung in Deutschland im Moment stabil und die Versorgungssicherheit ist bei einem normalen Witterungsverlauf gewährleistet. Nichtsdestotrotz hat sich die EVH mit einem Gasmangel-Szenario auseinandergesetzt und entsprechende Maßnahmen abgeleitet.

Im Rahmen der strukturierten Beschaffungsstrategie hat die EVH mit diversen Handelspartnern Beschaffungs- bzw. Vermarktungsgeschäfte zu günstigen Konditionen geschlossen. Aufgrund von Marktpreisentwicklungen können diese Handelsgeschäfte im Rahmen einer Mark-to-Market-Bewertung eine Risikoposition darstellen, sollte der Handelspartner ausfallen.

Der derzeit zunehmende Wettbewerbsdruck auf Energieversorgungsunternehmen, aufgrund der wachsenden Anzahl an Marktteilnehmern mit einer Niedrigpreisstrategie, hat auch Auswirkungen auf die EVH. Infolgedessen erhöht sich das Risiko einer signifikanten Abwanderung von Endkunden zu Konkurrenzunternehmen.

Für die EVH ergeben sich mittelbar Risiken insbesondere aus dem Betrieb der Photovoltaikanlagen in den Projektgesellschaften der EGE-B sowie der TOW und TEE. Die Jahresergebnisse dieser Gesellschaften und somit auch die Beteiligungserträge der EVH werden durch die Sonneneinstrahlung im Jahresverlauf beeinflusst. In besonders sonnenarmen Jahren kann es dadurch zu Ertragsminderungen kommen. Durch das Betreiben mehrerer Anlagen an unterschiedlichen Standorten in Deutschland wird das Risiko mittels Diversifizierung jedoch im Portfolio der EVH verringert.

5.3. Gesamtbild

Die Gesellschaft geht davon aus, dass die im Jahresabschluss abgebildeten Maßnahmen zur Risikovorsorge einem ausgewogenen Verhältnis von Chancen und Risiken entsprechen. Im Berichtszeitraum bestehen weder Einzelrisiken noch aggregierte Positionen, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Derartige Risiken sind auch für das Geschäftsjahr 2024 aktuell nicht erkennbar.

Die Wahrnehmung unternehmerischer Chancen ist ein wichtiger Bestandteil der strategischen Aufstellung der EVH.

6. Prognosebericht

6.1. Konjunktureller Ausblick und Rahmenbedingungen

Für das Jahr 2024 prognostizieren renommierte Wirtschaftsforschungsinstitute eine Inflation von etwa 2,3 %, welche sich bis 2025 auf 1,6 % reduziert. Konjunkturprognosen gehen aufgrund der gesunkenen Großhandelspreise für Energie und der Entwicklung der Inflation von einem moderaten Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts aus. Demnach wird für das Jahr 2024 bzw. 2025 ein Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung von 0,2 % bzw. 1,5 % prognostiziert.

Das in Gliederungspunkt 5.2 beschriebene Szenario einer Gasmangellage hätte gravierende Auswirkungen auf die deutsche Energiewirtschaft. Zwar ist auf den Energiemärkten im Verlauf des Jahres 2023 eine Beruhigung eingetreten, jedoch sind im geopolitischen Umfeld neue volatile Marktphasen und weitere Höchstpreise nicht gänzlich ausschließbar.

Um die Energiewende in Deutschland voranzutreiben, sind weiterhin politische Maßnahmen, wie das Gebäudeenergie- und Wärmeplanungsgesetz, für das Geschäftsjahr 2024 geplant. Um die Dekarbonisierung des Gebäudesektors vorantreiben, müssen alle deutschen Haushalte, die derzeit mit Erdgas oder Öl heizen, bis zum Jahr 2045 auf erneuerbare Energieträger umgestellt werden.

Die Geschäftsführung geht auch mit den veränderten Rahmenbedingungen sowie den dargestellten Risiken und Auswirkungen davon aus, dass die Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit fähig ist. Es bestehen aktuell keine bestandsgefährdenden, berichtspflichtigen Risiken.

6.2. Umsatzentwicklung

Die EVH erwartet im den Endkundensegmenten Strom- und Erdgas einen Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Jahr 2023, aufgrund von vertriebsseitig angenommenen Absatzmengen sowie Preisanpassungen. Ein Großteil der Wärmeversorgungsverträge basiert ab dem Jahr 2024 wieder auf Festpreisvereinbarungen mit 3-jähriger Laufzeit. Bei Unterstellung eines normalen Temperaturverlaufes wird in diesem Segment mit einem Anstieg der Umsatzerlöse gerechnet.

6.3. Investitionen

Der Investitionsschwerpunkt des Jahres 2024 liegt im Bereich der Versorgungsnetze. Es handelt sich vor allem um Neubau- und Ersatzmaßnahmen, um Projekte der Netzerweiterung und -verdichtung sowie Maßnahmen im Rahmen des Stadtbahnprogramms.

6.4. Finanzierung

Die Finanzierung der SWH-Gruppe erfolgt grundsätzlich im Wege einer Konzernfinanzierung über die SWH und wird über Gesellschafterdarlehen an die Tochterunternehmen entsprechend ihrer Finanzbedarfsplanung ausgereicht.

Weiterhin werden aufgrund der steigenden Investitionstätigkeit in der EVH zur Sicherstellung der erforderlichen Eigenkapitalstruktur - in Abstimmung mit der Gesellschafterin SWH - Zuführungen zu den Kapitalrücklagen erfolgen.

Die Liquidität wird auch im Geschäftsjahr 2024 gemäß der aktuellen Finanzplanung gegeben sein.

6.5. Ergebniserwartung

Die Erfolgsrechnung der EVH weist für den Wirtschaftsplan 2024 ein Ergebnis vor Ergebnisabführung an SWH in Höhe von 31,5 Mio. € aus. In den Folgejahren wird von einem leichten Rückgang des Unternehmensergebnisses ausgegangen.

Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen zur Entwicklung der EVH. Diese Aussagen sind ausschließlich Erwartungen, die auf heutigen Annahmen und Einschätzungen beruhen. Auch wenn die Geschäftsführung der EVH davon überzeugt ist, dass die getroffenen Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die tatsächliche Entwicklung und die tatsächlichen Ergebnisse in der Zukunft aufgrund einer Vielzahl von internen und externen Einflussfaktoren hiervon abweichen.

 

Halle (Saale), den 25. April 2024

Die Geschäftsführung

Olaf Schneider

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 10.569.906,00 4.546.911,00
2. Geleistete Anzahlungen 5.674.460,15 3.233.755,74
16.244.366,15 7.780.666,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.139.219,56 25.526.393,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 253.723.152,00 254.614.936,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.028.243,00 1.759.699,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.620.357,60 26.759.092,54
310.510.972,16 308.660.120,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.048.216,09 26.048.216,09
2. Beteiligungen 11.997.375,26 11.928.655,68
38.045.591,35 37.976.871,77
364.800.929,66 354.417.659,16
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.012.064,74 2.886.088,06
2. Unfertige Leistungen 2.337.391,32 1.517.995,83
3. Geleistete Anzahlungen 605.716,00 457.851,15
4. Emissionsrechte 10.820.760,55 28.075.968,50
5. Sonstige Rechte 493.153,50 493.153,50
17.269.086,11 33.431.057,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 50.248.838,00 63.565.859,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 72.973.839,97 48.417.087,31
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.570,00 3.581,23
4. Sonstige Vermögensgegenstände 23.097.421,93 21.976.633,87
146.323.669,90 133.963.161,41
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.637.774,22 2.652.720,79
167.230.530,23 170.046.939,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.198.449,93 5.908.710,16
540.229.909,82 530.373.308,56

Passivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.250.000,00 10.250.000,00
II. Kapitalrücklage 115.481.941,62 108.935.749,62
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 3.652.209,36 3.652.209,36
129.384.150,98 122.837.958,98
B. Sonderposten mit Rücklageanteil (§ 4 FördG) 633.106,00 929.269,00
C. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen und Anschlusskostenbeiträge 50.341.874,02 37.481.357,47
D. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 42.992,00 39.908,00
2. Sonstige Rückstellungen 67.183.991,43 77.139.723,55
67.226.983,43 77.179.631,55
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 40.981.688,05 50.671.647,93
2. Erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen 1.363.342,90 800.473,22
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 54.096.561,62 47.631.633,31
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 177.740.862,11 180.830.550,62
5. Sonstige Verbindlichkeiten 18.458.228,21 12.005.438,29
davon aus Steuern: € 5.060.119,51 (Vorjahr: € 6.183.287,84)
292.640.682,89 291.939.743,37
F. Rechnungsabgrenzungsposten 3.112,50 5.348,19
540.229.909,82 530.373.308,56

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 745.850.414,07 710.575.116,58
2. Erhöhung oder Verminderung (-) des Bestands an unfertigen Leistungen 819.395,49 -7.848.720,27
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 748.193,17 350.064,09
4. Sonstige betriebliche Erträge 9.342.356,52 4.564.024,66
756.760.359,25 707.640.485,06
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 472.778.287,15 423.086.686,16
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 159.915.415,54 165.327.498,03
632.693.702,69 588.414.184,19
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 23.862.733,06 19.804.371,96
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 4.993.751,42 8.738.992,06
davon für Altersversorgung: € 680.445,75 (Vorjahr: € 5.061.164,91)
28.856.484,48 28.543.364,02
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 28.991.511,62 28.694.196,88
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 29.716.156,66 24.219.584,22
9. Erträge aus Beteiligungen 1.258.483,22 412.216,90
10. Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag 3.933.419,13 283.102,07
davon aus verbundenen Unternehmen: € 3.933.419,13 (Vorjahr: € 283.102,07)
11. Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag 5.757.689,94 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen: € 5.757.689,94 (Vorjahr: € 0)
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.300.840,86 499.616,24
davon aus verbundenen Unternehmen: € 983.038,29 (Vorjahr: € 353.561,82)
davon aus Abzinsung von Rückstellungen: € 97.731,87 (Vorjahr: € 36.220,88)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.976.933,80 5.572.294,83
davon an verbundene Unternehmen: € 3.793.373,14 (Vorjahr: € 3.257.939,11)
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen: € 56.469,31 (Vorjahr: € 43.479,40)
14. Ergebnis nach Steuern 32.260.623,27 33.391.796,13
15. Sonstige Steuern 1.162.895,76 929.875,86
16. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne 31.097.727,51 32.461.920,27
17. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die EVH GmbH (EVH) mit Sitz in Halle (Saale) ist beim Amtsgericht Stendal unter HRB 206124 registriert.

II. Allgemeine Angaben zur Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde gemäß den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Gemäß § 265 Abs. 5 und 6 HGB wurden einige Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zwecks Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses hinzugefügt bzw. deren Bezeichnung an ihren tatsächlichen Inhalt angepasst.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Halle GmbH (SWH), Halle (Saale).

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Aktiva

Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Eigene Leistungen sind in den Wertansatz einbezogen. Dabei wurden auch anteilige Gemeinkosten und der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, berücksichtigt. Grunddienstbarkeiten gemäß § 9 Abs. 1 GBBerG wurden zur dinglichen Sicherung des Leitungsbestandes in Höhe der zu leistenden Ausgleichszahlungen als nachträgliche Herstellungskosten der Versorgungsleitungen aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden grundsätzlich unter Anwendung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen abgeschrieben. Im Interesse einer konzerneinheitlichen Bilanzierung und Bewertung wird seit dem Jahr 2004 die lineare Abschreibungsmethode angewendet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250 € werden sofort als Aufwand erfasst.

Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet worden.

Unter den Vorräten werden unentgeltlich zugeteilte Schadstoff-Emissionsrechte (insgesamt 60.460 Berechtigungen) ausgewiesen, die mit einem Erinnerungswert von 1,00 € angesetzt wurden.

Die Bewertung der Brennstoffe und sonstigen Lagervorräte erfolgte mit gleitenden Durchschnittswerten.

Unfertige Leistungen sind mit Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die angefallenen Einzelkosten, einen angemessenen Teil der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst wurde.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt; erkennbare Ausfallrisiken werden durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Innerhalb der Forderungen werden erhaltene Abschlagszahlungen mit den abgegrenzten noch nicht abgelesenen Strom-, Wärme- und Erdgasverbräuchen der Privat- und Gewerbekunden verrechnet.

Die flüssigen Mittel sind zu Nominalwerten aktiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 253 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Für die Zwecke der Bilanzierung wird die "Einfrierungsmethode" angewendet, bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird zum Nennwert angesetzt.

Passiva

Der gebildete Sonderposten mit Rücklageanteil für Sonderabschreibungen nach § 4 Fördergebietsgesetz wurde nach Artikel 67 Abs. 3 EGHGB beibehalten und wird nach den maßgeblichen Vorschriften aufgelöst.

Investitionszuschüsse und Anschlusskostenbeiträge wurden in Höhe ihres Nennbetrages in einen Sonderposten eingestellt. Die erfolgswirksame Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse erfolgt über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände.

Im Rahmen des Pachtverhältnisses über die Energieversorgungsnetze werden von der Energieversorgung Halle Netz GmbH (Netzgesellschaft Halle) die Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse vereinnahmt, an die EVH weitergeleitet und im Sonderposten eingestellt. Die Auflösung des Sonderpostens für Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse erfolgt über die Nutzungsdauer der dazugehörigen Anlagen, für Zugänge ab 2007 erfolgt die Auflösung über 20 Jahre.

Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung sowie aus Arbeitszeitguthaben der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel angelegt. Sie sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Mittel werden mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wurde eine Kostensteigerung berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sowie die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten wird zum Nennwert angesetzt.

Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Umsatzerlösen wird die unmittelbar geschuldete Strom- und Energiesteuer offen abgesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

In den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ausgewiesen.

Die Vorräte beinhalten 783.169 Stück Emissionsrechte nach dem TEHG, hiervon entfallen 228.651 Stück auf den Verbrauch des Geschäftsjahres. Die diesbezüglichen Abgaben erfolgen bis zum 30. April 2024 und bilden eine Bewertungseinheit mit den entsprechenden Abgabeverpflichtungen. Der Restbestand von 554.518 Stück betrifft jeweils eine Bewertungseinheit mit den entsprechenden Strom- und Gaslieferungsgeschäften für Folgejahre. Alle Bewertungseinheiten werden mit der Einfrierungsmethode bilanziert.

Die Forderungen haben folgende Zusammensetzung:

Restlaufzeit
bis 1 Jahr
T€
über 1 Jahr
T€
Gesamt
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 47.701 2.548 50.249
(Vorjahr) (59.860) (3.706) (63.566)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 72.917 57 72.974
(Vorjahr) (48.254) (163) (48.417)
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4 0 4
(Vorjahr) (3) (0) (3)
Sonstige Vermögensgegenstände 23.097 0 23.097
(Vorjahr) (21.977) (0) (21.977)
Gesamt 143.719 2.605 146.324
(Vorjahr) (130.094) (3.869) (133.963)

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten bilanzielle Verbrauchsabgrenzungen für Energielieferungen (152.497 T€; Vorjahr: 138.982 T€), die mit den erhaltenen Abschlagszahlungen für Energielieferungen (140.344 T€; Vorjahr: 126.784 T€) saldiert sind.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von 60.466 T€ (Vorjahr: 36.785 T€) Forderungen gegen die Gesellschafterin und betreffen in Höhe von 60.170 T€ (Vorjahr: 36.255 T€) Forderungen aus dem Cash Pool, 27 T€ (Vorjahr: 27 T€) aus Steuern und 269 T€ (Vorjahr: 503 T€) aus Lieferungen und Leistungen. Ferner enthalten sind Forderungen gegen übrige verbundene Unternehmen aus Ergebnisabführung in Höhe von 3.933 T€ (Vorjahr: 283 T€) und aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.575 T€ (Vorjahr: 11.349 T€).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen nach dem Strompreisbremsegesetz bzw. Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz in Höhe von 3.739 T€ (Vorjahr: 0 T€) bilanziert. Nach dem Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz sind 0 T€ (Vorjahr: 13.598 T€) bilanziert.

Wesentliche Forderungen, die rechtlich am Stichtag noch nicht entstanden sind, betreffen mit 508 T€ (Vorjahr: 405 T€) Vorsteuer und mit 1.112 T€ (Vorjahr: 2.993 T€) Bilanzkreisabrechnung.

Die Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 3.638 T€ (Vorjahr: 2.558 T€) betreffen verfügungsbeschränkte Sicherheitseinbehalte.

Passiva

Für die Pensionsrückstellungen (Sterbegeldverpflichtungen) wurde die versicherungsmathematische Berechnung übereinstimmend mit dem IDW RS HFA 30 unter Anwendung eines ratierlichen Anwartschaftsbarwertverfahrens vorgenommen. Dabei wurden ein Zinssatz von 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) sowie eine erwartete Einkommenssteigerung von 2,50 % bis 4,50 % p.a. (Vorjahr: 2,50 %) zugrunde gelegt. Die angenommene Fluktuationsrate beträgt 1,00 % p.a. Zudem wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G verwendet.

Für die Verpflichtungen aus Altersversorgung, Arbeitszeitguthaben und Urlaub wurden 8.599 T€ passiviert. Zur Sicherung dieser Verpflichtungen sind Wertpapiere des Umlaufvermögens verpfändet und somit dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Damit wurde der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen (10.909 T€) mit dem korrespondierenden Zeitwert der Vermögensgegenstände (2.309 T€) verrechnet.

Die Altersteilzeit-Verpflichtung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Dabei wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,50 % p.a. berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet (Bundesbankzins), dieser beträgt 1,08 % (Vorjahr: 0,59 %). Es wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (15.862 T€; Vorjahr: 18.709 T€), Rückstellungen für die Abgabeverpflichtung von Emissionszertifikaten (12.311 T€; Vorjahr: 20.968 T€), Rückstellungen für die Strom- und Energiesteuer (8.165 T€; Vorjahr: 9.528 T€), Rückforderungsrisiken aus Insolvenzen von Kunden (8.347 T€; Vorjahr: 8.503 T€), Rückstellungen für Drohverlust (5.530 T€; Vorjahr: 1.558 T€) sowie Rückstellungen für Personalkosten (2.943 T€; Vorjahr: 2.707 T€).

Zudem ist eine Jubiläumsrückstellung in Höhe von 211 T€ (Vorjahr: 197 T€) in den sonstigen Rückstellungen enthalten. Die versicherungsmathematische Berechnung erfolgt unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens. Dabei wurden ein Rechnungszins von 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) sowie eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,50 % bis 4,50 % p.a. (Vorjahr: 2,50 %) zugrunde gelegt. Die angenommene Fluktuationsquote beträgt 1,00 % p.a. Zudem wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G verwendet.

Die Verbindlichkeiten setzen sich unter Beachtung der Restlaufzeiten wie folgt zusammen:

Restlaufzeit
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.957 18.707 12.318 40.982
(Vorjahr) (10.167) (27.599) (12.906) (50.672)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.363 0 0 1.363
(Vorjahr) (800) (0) (0) (800)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 53.862 235 0 54.097
(Vorjahr) (47.251) (381) (0) (47.632)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 64.321 79.431 33.989 177.741
(Vorjahr) (62.129) (75.281) (43.421) (180.831)
Sonstige Verbindlichkeiten 18.458 0 0 18.458
(Vorjahr) (12.005) (0) (0) (12.005)
Gesamt 147.961 98.373 46.307 292.641
(Vorjahr) (132.352) (103.261) (56.327) (291.940)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von 164.375 T€ (Vorjahr: 169.566 T€) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und resultieren zu 133.202 T€ (Vorjahr: 136.656 T€) aus Gesellschafterdarlehen, zu 31.098 T€ (Vorjahr: 32.462 T€) aus Ergebnisabführung und zu 75 T€ (Vorjahr: 448 T€) aus Lieferungen und Leistungen. Ferner bestehen gegenüber übrigen verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Verlustübernahme in Höhe von 5.758 T€ (Vorjahr: 0 T€) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 7.608 (Vorjahr: 11.265 T€).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten nach dem Strompreisbremsegesetz in Höhe von 4.722 T€ (Vorjahr: 0 T€) bilanziert.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse haben folgende Zusammensetzung:

2023
T€
2022
T€
Stromversorgung 392.016 409.713
Stromsteuer -17.863 -21.061
Stromversorgung (ohne Stromsteuer) 374.153 388.652
Erdgasversorgung 225.476 190.572
Energiesteuer -5.499 -6.521
Erdgasversorgung (ohne Energiesteuer) 219.977 184.051
Wärmeversorgung 70.617 53.215
Sonstiges 81.103 84.657
745.850 710.575

Die sonstigen Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Vergütungen nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz 18.308 T€ (Vorjahr: 19.614 T€), Erträge aus der Verpachtung der Energieversorgungsnetze 18.606 T€ (Vorjahr: 19.448 T€), Erträge aus Geschäftsbesorgungen/Dienstleistungen 23.027 T€ (Vorjahr: 20.006 T€) sowie Erträge aus der Weiterberechnung von Konzessionsabgaben 7.225 T€ (Vorjahr: 7.370 T€).

In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Beträge in Höhe von 7.616 T€ (Vorjahr: 5.571 T€) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind enthalten:

2023
T€
2022
T€
Auflösung Sonderposten
für Investitionszuschüsse 1.392 1.154
mit Rücklageanteil 296 303

Insgesamt 5.640 T€ (Vorjahr: 1.250 T€) der sonstigen betrieblichen Erträge entfallen auf periodenfremde Erträge. Davon entfallen auf die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 5.037 T€ (Vorjahr: 1.137 T€).

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren beinhalten periodenfremde Bezugskosten in Höhe von 9.862 T€ (Vorjahr: 2.821 T€). Davon entfallen auf Aufwendungen für Mehr-/Minderabrechnungen 8.552 T€ (Vorjahr: 2.356 T€). Unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind 959 T€ periodenfremde Aufwendungen (Vorjahr: periodenfremde Aufwandskorrekturen 2.234 T€). Insgesamt 4.717 T€ (Vorjahr: 3.752 T€) der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf periodenfremde Aufwendungen.

Sonstige Angaben

1. Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt werden (§ 6b Abs. 2 EnWG)

Die sonstigen Umsatzerlöse enthalten mit 18.606 T€ (Vorjahr: 19.448 T€) Erträge aus der Verpachtung der Energieversorgungsnetze an die Netzgesellschaft Halle, mit 12.256 T€ (Vorjahr: 11.779 T€) Erträge aus der Geschäftsbesorgung und Dienstleistungen für die Netzgesellschaft Halle, mit 1.283 T€ (Vorjahr: 564 T€) Erträge aus kaufmännischen Dienstleistungen für die IT-Consult Halle GmbH (ITC) und mit 2.182 T€ (Vorjahr: 2.103 T€) Erträge aus der Geschäftsbesorgung für die Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH (KWT).

Unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden Aufwendungen für den Strombezug in Höhe von 9.095 T€ (Vorjahr: 11.683 T€) sowie für den Fernwärmebezug in Höhe von 4.166 T€ (Vorjahr: 6.288 T€) von der KWT ausgewiesen.

Unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen werden in Höhe von 62.098 T€ (Vorjahr: 57.103 T€) Aufwendungen für Netznutzungsentgelte Strom und Gas an die Netzgesellschaft Halle ausgewiesen. Ferner enthält der Posten Dienstleistungen der Netzgesellschaft Halle in Höhe von 8.738 T€ (Vorjahr: 8.085 T€).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Dienstleistungen der ITC in Höhe von 8.000 T€ (Vorjahr: 6.881 T€) und der SWH in Höhe von 1.464 T€ (Vorjahr: 1.408 T€) sowie periodenfremde Korrekturen der Erträge aus der Verpachtung der Energieversorgungsnetze an die Netzgesellschaft Halle in Höhe von 3.353 T€ (Vorjahr: 2.789 T€) enthalten.

2. Haftungsverhältnisse

Für die Trianel GmbH (Trianel) wurden Bürgschaften in Höhe von insgesamt 3.200 T€ übernommen. Die Übernahme der Bürgschaften erfolgte aufgrund der Gesellschafterstellung der SWH bei der Trianel und der zwischen der Gesellschaft und der Trianel bestehenden Verträge. Das Risiko der Inanspruchnahme besteht bei Zahlungsunfähigkeit der Trianel. Hiervon geht die Geschäftsführung der EVH aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der Trianel gegenwärtig nicht aus.

Im Dezember 2020 hat die SWH als Kreditnehmer zur Sicherung der mittel- bis langfristigen Finanzierungssicherheit der SWH-Gruppe verschiedene Finanzierungsverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten abgeschlossen.

Die Konzernfinanzierung der SWH beinhaltet ein 7-jähriges endfälliges variables Konsortialdarlehen in Höhe von 170 Mio. €, 2 Schuldscheindarlehen und 4 Namensschuldverschreibungen über 80 Mio. € in Summe mit Laufzeiten von 8 bis 25 Jahren sowie einen Rahmenvertrag über 200 Mio. € bei der Europäischen Investitionsbank. Mit dem im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Abruf eines 25-jährigen Tilgungsdarlehens in Höhe von 22,3 Mio. € aus dem Darlehensrahmen der Europäischen Investitionsbank beläuft sich die Gesamtinanspruchnahme nunmehr auf 75,9 Mio. €.

Die Weiterkreditierung der Konzernfinanzierung an die Tochterunternehmen erfolgt unverändert über einen Rahmenvertrag für Gesellschafterdarlehen.

Im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung treten die SWH, die EVH, die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH und die Hallesche Verkehrs-AG per 31. Dezember 2023 für einen Betrag von 325,9 Mio. € (ohne Zinsabgrenzung) als Garantiegeber auf.

Die Verpflichtungen aus den Konzernfinanzierungsverträgen werden nach unseren Erkenntnissen in allen Fällen erfüllt.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Mietverträge

Mietverträge mit einer Mindestlaufzeit bis zum 31. Dezember 2025 bestehen über Büroräume in Verwaltungsgebäuden in Halle (Saale). Die jährliche Miete beträgt 2.007 T€.

Ferner bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 410 T€.

Leasingverträge

Im Rahmen diverser Leasingverträge für Pkws bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 223 T€.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Abgeschlossen sind Verträge für den Bezug von Strom in Höhe von 265.262 T€ und Gas in Höhe von 298.406 T€, für den Bezug von Emissionszertifikaten in Höhe von 20.599 T€ und für den Bezug von Öko-Zertifikaten in Höhe von 725 T€. Diese Verträge haben Laufzeiten bis 2029. Sie sollen die Gesellschaft gegen nachteilige Preisschwankungen absichern.

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligos in Höhe von 51.751 T€.

Mittelbare Pensionsverpflichtungen

Aufgrund von Pensionszusagen, die über Unterstützungskassen durchgeführt werden, bestehen finanzielle Verpflichtungen aus entsprechenden Beitragszahlungen an die Unterstützungskassen. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Wert der mittelbaren Pensionsverpflichtungen zum Bilanzstichtag 4.156 T€. Dabei wurde ein 10-Jahres-Durchschnittszinssatz verwendet. Der Unterschiedsbetrag zu dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz beträgt 32 T€. In den Folgejahren ist mit vergleichbaren finanziellen Belastungen zu rechnen.

Die Pensionszusagen beruhen auf dem "Tarifvertrag über die Ablösung des Tarifvertrages über die betriebliche Zusatzrentenversorgung der Tarifgruppe Energie des AVEU (TVV Energie)" sowie arbeitsvertraglichen Einzelzusagen. Die Zusagen sind abgesichert über die Unterstützungskasse für die Mitteldeutsche Wirtschaft e.V.

Darüber hinaus bestehen Betriebsvereinbarungen zur Altersvorsorge für die Gesamtbelegschaft sowie zum (Teil-) Ausgleich von Rentenverlusten aufgrund von Altersteilzeit und Altersübergangsregelungen. Diese sind abgesichert über die Unterstützungskassen Towers Watson Unterstützungskasse e.V. und Towers Watson Second e-Trust e.V.

Die Beiträge werden aus dem Personalaufwand finanziert.

Beteiligungsverpflichtung

Die Beteiligung der EVH an der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG, Aachen, weist zum 31. Dezember 2023 einen Buchwert in Höhe von 4.493 T€ (Vorjahr: 4.493 T€) aus. Die maximale Beteiligung an der Gesellschaft soll 5.000 T€ betragen, wobei die Höhe der Eigenkapitalzuführung von den tatsächlich realisierten Projekten abhängt.

Gegenüber der EVH Grüne Energie - Beteiligung GmbH & Co. KG, Halle (Saale) besteht eine noch nicht eingeforderte Kapitaleinlage in Höhe von 500 T€. Der Buchwert zum 31. Dezember 2023 beträgt 9.500 T€ (Vorjahr: 9.500 T€). Die maximale Beteiligung an der Gesellschaft soll 10.000 T€ betragen, wobei die Höhe der Eigenkapitalzuführung von den tatsächlich realisierten Projekten abhängt.

4. Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich für Sicherungsgeschäfte im Rahmen der operativen Tätigkeit eingesetzt.

Die EVH handelt mit Erdgas und Strom, um damit Kunden zu versorgen und die Erzeugungsmengen der eigenen Anlagen zu vermarkten. In den Geschäften ist i. d. R. ein Festpreis vereinbart, da die Preise für Strom und Gas an den globalen Rohstoffmärkten Preisänderungen ausgesetzt sind. Die EVH setzt zur Absicherung gegen Preisrisiken Rohstoffderivate mit der Absicht der physischen Erfüllung ein.

Der Einsatz dieser derivativen Finanzinstrumente unterliegt internen Regularien, insbesondere hinsichtlich Genehmigung der Geschäfte und Kontrolle durch Einbeziehung in das Risikomanagementsystem. Dabei werden Derivate im Wesentlichen zur Absicherung des Vertriebsabsatzes, des Kraftwerksbedarfs und der Vermarktungsmengen der Erzeugungsanlagen eingesetzt und mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB zusammengefasst.

Die Absatz- und Beschaffungspositionen sowie Absicherungen auf diese Positionen werden zu den Portfolio-Bewertungseinheiten Strom, Gas und Fernwärme zusammengefasst. Die Portfolio-Hedges umfassen dabei die jeweils für die Jahresscheiben abgeschlossenen bzw. erwarteten Absatz- und Beschaffungsgeschäfte.

Mit den Absicherungen werden die Preisänderungsrisiken weitgehend reduziert. Aufgrund der Basiswertidentität und weiteren übereinstimmenden Merkmalen gleichen sich zukünftige positive und negative Wertänderungen von Absicherungsgeschäften weitgehend aus. Sofern ein negativer Marktwert des Sicherungsgeschäftes gegeben ist, stehen den zukünftigen Aufwendungen aus diesem Geschäft ausgleichend zukünftige höhere Erträge bzw. geringere Aufwendungen aus dem Grundgeschäft gegenüber.

Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode, d.h. die Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft werden sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch in der Bilanz nicht berücksichtigt, soweit diese den effektiven Teil der Sicherungsbeziehung betreffen. Der nicht kompensierte Verlust negativer Wertänderungen wird dem Imparitätsprinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB folgend als Rückstellung aufwandswirksam erfasst.

5. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 336 Mitarbeiter (Vorjahr: 310) beschäftigt. Von den Mitarbeitern waren 284 Angestellte und 52 gewerbliche Arbeitnehmer.

Es befanden sich im Durchschnitt 13 (Vorjahr: 13) Mitarbeiter in passiver Altersteilzeit.

6. Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer: Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Olaf Schneider

Von der Befreiungsvorschrift betreffend die Angabe zur Vergütung des Geschäftsführers gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

7. Mitglieder des Aufsichtsrats

Im Aufsichtsrat der EVH waren im Geschäftsjahr 2023 vertreten:

Vorsitzender: Egbert Geier
Bürgermeister der Stadt Halle (Saale)
Stellvertretende Vorsitzende: Susanne Poppe
Betriebsratsvorsitzende der EVH, Halle (Saale)
Mitglieder: Brita Mischke
Angestellte im Bereich Marketing, EVH, Halle (Saale)
Rudenz Schramm
Geschäftsführer eventnet GmbH, Halle (Saale)
Sylke Teichfuß
Gewerkschaftssekretärin IG Bergbau, Chemie, Energie Halle, Kurort Hartha
Steffen Gärtner
Angestellter im Bereich Gebäudemanagement, EVH, Bennstedt
Ulrich Luppe
Fachanwalt für Insolvenzrecht, LUPPE + ROTHE Rechtsanwälte PartG mbB, Halle (Saale)
Simona König
Geschäftsführerin Verdi Bezirk Sachsen-Anhalt Süd, Halle (Saale)
Stephan Baier
Gymnasiallehrer, Halle (Saale)
Dr. Silke Burkert
Ärztin, Halle (Saale)
Johannes Ernst
Bauleiter Bauer Elektroanlagen GmbH, Halle (Saale)
Marion Krischok
Rentnerin, Halle (Saale)
Claudia Schmidt
Referentin berufliche Bildung der WBS Training AG, Halle (Saale)
Dr. Mario Lochmann
IT-Leiter, ONTRAS Gastransport GmbH, Halle (Saale)
Torsten Schaper
Leiter Marketing und Kommunikation, Hochschule Anhalt, Halle (Saale)

Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr 2023 aus Aufwandsentschädigungen betrugen 26 T€.

8. Beteiligungen

Art der Beteiligung Eigenkapital
in T€
Anteil am Gezeichneten Kapital
in %
Jahresergebnis
in T€
Energieversorgung Halle Netz GmbH, Halle (Saale) unmittelbar 7.954 100 -5.758 1)
Netzgesellschaft Industriegebiet A14 mbH, Halle (Saale) unmittelbar 25 100 0 1)
Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH, Halle (Saale) unmittelbar 25.522 100 3.933 1)
EGE-B Verwaltung GmbH, Halle (Saale) unmittelbar 27 100 0 1)
EVH Grüne Energie - Beteiligung GmbH & Co. KG, Halle (Saale) unmittelbar 13.691 100 3.995 2)
Meter1 GmbH & Co. KG, Halle (Saale) unmittelbar 231 33,3 -19 2)
Trianel Onshore Windkraftwerke GmbH & Co. KG, Aachen unmittelbar 51.446 18,3 10.388 3)
Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG, Aachen unmittelbar 141.662 4,1 28.847 3)
EGE-P Verwaltung GmbH, Halle (Saale) mittelbar 35 50 3 1)
EVH Grüne Energie - Projekt GmbH & Co. KG, Halle (Saale) mittelbar 26.776 50 1.341 2)
EVH Grüne Energie - Projekt 1 GmbH & Co. KG, Halle (Saale) mittelbar 3.410 50 136 2)
EVH Grüne Energie - Projekt 2 GmbH & Co. KG, Halle (Saale) mittelbar 4.610 50 453 2)
EVH Grüne Energie - Projekt 3 GmbH & Co. KG, Halle (Saale) mittelbar 3.510 50 563 2)
SP X GmbH & Co. KG, Halle (Saale) mittelbar 2.030 50 267 2)
SP XVII GmbH & Co. KG, Halle (Saale) mittelbar 2.294 50 115 2)
SP XVIII GmbH & Co. KG, Halle (Saale) mittelbar 4.574 50 381 2)
SP21 GmbH & Co. KG mittelbar -535 50 105 2)
EGE-DVV Verwaltung GmbH, Dessau-Roßlau mittelbar 25 50 0 2)
EGE-DVV Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG, Dessau-Roßlau mittelbar 2.598 50 -52 2)
EEM Verwaltung GmbH, Halle (Saale) mittelbar 25 50 0 5)
Erneuerbare Energien Mitteldeutschland GmbH & Co. KG, Halle (Saale) mittelbar 50 50 0 4)
EGE-PE Verwaltung GmbH, Halle (Saale) mittelbar 13 50 -12 5)
EVH Grüne Energie - Projektentwicklung GmbH & Co KG, Halle (Saale) mittelbar 155 50 -320 4)
Meter1 Verwaltung GmbH, Halle (Saale) mittelbar 39 33,3 1 1)

1) vor Ergebnisabführung/Ergebnisverwendung (Stand 31. Dezember 2023)

2) vor Verrechnung auf Gesellschafterkonten bzw. Verlustvortragskonten (Stand 31. Dezember 2023)

3) vor Verrechnung auf Gesellschafterkonten (Stand 31. Dezember 2022)

4) vor Verrechnung auf Gesellschafterkonten bzw. Verlustvortragskonten (Stand 31. Dezember 2023 vorläufig)

5) Stand 31. Dezember 2023 vorläufig

9. Konzernzugehörigkeit

Gemäß § 271 Abs. 2 HGB i.V.m. § 290 HGB ist die EVH ein verbundenes Unternehmen der SWH und wird in den Konzernabschluss der SWH einbezogen. Die SWH wird beim Amtsgericht Stendal unter HRB 210568 geführt. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und ist über das Unternehmensregister abrufbar.

Wegen befreiender Wirkung gemäß § 291 HGB entfällt die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses für die EVH.

Auf die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese Angaben in dem die Gesellschaft einbeziehenden Konzernabschluss enthalten sein werden.

10. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 ereigneten sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen Nachtragsbericht für die EVH notwendig machen.

11. Ergebnisabführung

Mit der SWH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, aufgrund dessen das gesamte Jahresergebnis an diese abgeführt wird.

 

Halle (Saale), den 25. April 2024

Die Geschäftsführung

Olaf Schneider

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Historische Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 18.521.472,98 6.932.026,97 1.379.514,01 376.452,99 24.450.438,93
2. Geleistete Anzahlungen 3.233.755,74 3.178.420,42 367.709,73 -370.006,28 5.674.460,15
21.755.228,72 10.110.447,39 1.747.223,74 6.446,71 30.124.899,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 49.861.180,43 5.535,14 0,00 570.724,56 50.437.440,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 733.290.736,19 12.417.365,43 1.797.116,40 13.179.203,31 757.090.188,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.028.180,70 379.680,42 163.161,41 277.499,49 12.522.199,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.759.092,54 16.899.606,96 4.467,83 -14.033.874,07 29.620.357,60
821.939.189,86 29.702.187,95 1.964.745,64 -6.446,71 849.670.185,46
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.048.216,09 0,00 0,00 0,00 26.048.216,09
2. Beteiligungen 12.761.938,15 0,00 0,00 0,00 12.761.938,15
38.810.154,24 0,00 0,00 0,00 38.810.154,24
882.504.572,82 39.812.635,34 3.711.969,38 0,00 918.605.238,78
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
Abschreibungen
Zuschreibungen
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 13.974.561,98 1.285.484,96 0,00 1.379.514,01 13.880.532,93
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
13.974.561,98 1.285.484,96 0,00 1.379.514,01 13.880.532,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.334.787,32 963.433,25 0,00 0,00 25.298.220,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 478.675.800,19 26.353.957,50 0,00 1.662.721,16 503.367.036,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.268.481,70 388.635,91 0,00 163.161,41 10.493.956,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
513.279.069,21 27.706.026,66 0,00 1.825.882,57 539.159.213,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 833.282,47 0,00 68.719,58 0,00 764.562,89
833.282,47 0,00 68.719,58 0,00 764.562,89
528.086.913,66 28.991.511,62 68.719,58 3.205.396,58 553.804.309,12
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 10.569.906,00 4.546.911,00
2. Geleistete Anzahlungen 5.674.460,15 3.233.755,74
16.244.366,15 7.780.666,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.139.219,56 25.526.393,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 253.723.152,00 254.614.936,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.028.243,00 1.759.699,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.620.357,60 26.759.092,54
310.510.972,16 308.660.120,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.048.216,09 26.048.216,09
2. Beteiligungen 11.997.375,26 11.928.655,68
38.045.591,35 37.976.871,77
364.800.929,66 354.417.659,16

Erläuterungen zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG i. V. m. § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG für das Geschäftsjahr 2023

A. Erläuterungen zu den Tätigkeiten

Die EVH GmbH (EVH) hat gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für folgende Tätigkeiten jeweils eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen:

- Elektrizitätsverteilung,

- andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors,

- Gasverteilung,

- andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors,

- grundzuständiger Messstellenbetrieb,

- Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts-, Gassektors und grundzuständigen Messstellenbetrieb.

Die Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts-, Gassektors und grundzuständigen Messstellenbetrieb beinhalten:

- die Nah- und Fernwärmeversorgung

- Nebengeschäfte wie Geschäftsbesorgungs- und Dienstleistungsverträge mit anderen Unternehmen und

- die Vermietung/Verpachtung von Gebäuden und das Gebäudemanagement.

Die im Anhang des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind maßgebend für die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse. Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte werden einheitlich ausgeübt.

B. Zuordnungs- und Schlüsselungsgrundsätze der Tätigkeitsabschlüsse

Die Vorgehensweise bei der direkten und indirekten Zuordnung von Sachverhalten bzw. Buchungen ist sowohl für die Gewinn- und Verlustrechnung als auch für die Bilanz gleich.

Auf Basis der Kostenstellen- und Profitcenterrechnung der EVH wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung wesentliche Aufwendungen und Erträge und in der Bilanz wesentliche Aktiv- und Passivposten direkt den Tätigkeitsbereichen zugeordnet. In den Fällen, wo dies nicht möglich war oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung unter Anwendung eines sachgerechten Schlüssels.

Die Schlüsselung der nicht direkt zuordenbaren Erträge und Aufwendungen sowie Aktiv- und Passivposten erfolgte überwiegend auf der Basis von Arbeitszeiteinschätzungen. Ergänzend dazu wurden energiemengenabhängige Schlüssel verwendet.

Für die Darstellung der zwischen den einzelnen Unternehmenstätigkeiten bestehenden innerbetrieblichen Leistungsbeziehungen wurden entweder die angefallenen Kosten (aufwandsgleiche Kosten) herangezogen oder die bilanzierten Mengen mit Marktpreisen bewertet.

Die einzelnen Tätigkeiten verfügen nicht über gezeichnetes Kapital. Die Tätigkeiten werden mit dem zugeordneten Eigenkapital ausgestattet, dass für den jeweiligen Geschäftsbetrieb erforderlich ist. Die nach sachgerechter Zuordnung und Schlüsselung der Konten entstandenen Residualgrößen in den einzelnen Tätigkeitsbilanzen wurden entsprechend des Kapitalbedarfs im Eigenkapital ausgewiesen.

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Tätigkeitsabschlüsse

Weitere Posten verteilen sich wie folgt:

zum 31.12.2023 Gesamt
T€
Elektrizitätsverteilung
T€
Gasverteilung
T€
Grund- zuständiger Messstellenbetrieb
T€
Übriges innerhalb und außerhalb des Elektrizitäts-/ Gassektors und grundzuständigen Messstellenbetrieb
T€
Forderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr
(Vorjahr)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.548 2 1 0 2.545
(Vorjahr) (3.706) (4) (3) (0) (3.699)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 57 0 0 0 57
(Vorjahr) (163) (0) (0) (0) (163)
Sonstige Vermögensgegenstände größeren Umfangs, rechtlich nach dem Stichtag entstanden 508 58 74 1 375
(Vorjahr) (405) (55) (58) (1) (291)
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 9.957 2.991 1.011 0 5.955
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten (Vorjahr) (10.167) (3.191) (1.090) (0) (5.886)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.363 0 0 0 1.363
(Vorjahr) (800) (0) (0) (0) (800)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 53.862 3.049 659 6 50.148
(Vorjahr) (47.251) (3.546) (644) (5) (43.056)
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 64.321 4.750 2.766 503 56.302
(Vorjahr) (62.129) (3.106) (1.029) (437) (57.557)
Sonstige Verbindlichkeiten 18.458 -2.006 -494 -1 20.959
(Vorjahr) (12.005) (-586) (-486) (-8) (13.086)

Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3.952.722,82 1.043.850,36
2. Geleistete Anzahlungen 753.528,01 610.757,73
4.706.250,83 1.654.608,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.189.057,46 5.497.558,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 76.077.173,24 77.465.314,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 280.122,79 299.332,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.073.491,79 8.374.278,03
97.619.845,28 91.636.483,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
0,00 0,00
102.326.096,11 93.291.091,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.581.540,93 1.261.995,04
2. Unfertige Leistungen 362.826,80 126.454,07
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.300,91
4. Emissionsrechte 0,00 0,00
5. Sonstige Rechte 99.803,36 127.138,62
2.044.171,09 1.516.888,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26.811,73 -18.487,99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.866.997,64 2.927.112,99
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 797,95 951,20
4. Sonstige Vermögensgegenstände 195.272,39 123.767,59
2.089.879,71 3.033.343,79
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 171.585,57 4.635,01
4.305.636,37 4.554.867,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 115.786,32 133.502,47
106.747.518,80 97.979.461,25

Passivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Zugeodnetes Eigenkapital 42.345.268,96 37.666.701,45
B. Sonderposten mit Rücklageanteil (§ 4 FördG) 176.854,00 204.177,00
C. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen und Anschlusskostenbeiträge 20.653.965,95 17.163.379,91
D. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.745,76 2.857,54
2. Sonstige Rückstellungen 1.204.328,98 1.249.161,37
1.207.074,74 1.252.018,91
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.066.908,81 15.158.641,87
2. Erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.049.031,30 3.545.412,67
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 29.253.893,20 23.574.119,59
5. Sonstige Verbindlichkeiten -2.006.098,48 -585.901,11
davon aus Steuern: € -2.281.440,36
(Vorjahr: € -595.567,36)
42.363.734,83 41.692.273,02
F. Rechnungsabgrenzungsposten 620,32 910,96
106.747.518,80 97.979.461,25

Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 21.585.100,86 20.122.259,84
2. Erhöhung oder Verminderung (-) des Bestands an unfertigen Leistungen 235.886,70 56.705,10
3. Andere aktivierte Eigenleistungen -13.544,80 6.029,56
4. Sonstige betriebliche Erträge 662.945,81 644.001,26
22.470.388,57 20.828.995,76
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 470.924,31 495.868,78
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.868.908,71 2.438.530,36
3.339.833,02 2.934.399,14
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.628.653,91 1.508.055,91
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 344.172,01 526.474,09
davon für Altersversorgung: € 69.186,07 (Vorjahr: € 261.463,36)
1.972.825,92 2.034.530,00
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.836.551,83 6.916.215,97
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.327.533,82 2.745.826,57
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
10. Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag 0,00 0,00
11. Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag 0,00 0,00
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.352,55 74.585,80
davon an verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 73.753,00)
davon aus Abzinsung von Rückstellungen: € 1.776,21 (Vorjahr: € 0,00)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.005.718,72 1.356.021,96
davon an verbundene Unternehmen: € 656.718,80 (Vorjahr: € 539.964,79)
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen: € 2.950,82 (Vorjahr: € 5.818,09)
14. Ergebnis nach Steuern 2.997.277,81 4.916.587,92
15. Sonstige Steuern 5.162,09 -1.056,57
16. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 0,00
17. Jahresüberschuss 2.992.115,72 4.917.644,49

Tätigkeitsbereich Gasverteilung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 485.228,30 671.214,52
2. Geleistete Anzahlungen 396.169,97 374.004,25
881.398,27 1.045.218,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 359.189,40 355.087,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.450.960,94 36.309.235,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.919,38 144.150,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.514.506,93 2.035.326,47
38.464.576,65 38.843.799,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
0,00 0,00
39.345.974,92 39.889.018,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 563.030,46 630.224,13
2. Unfertige Leistungen 236.626,33 85.204,77
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 959,63
4. Emissionsrechte 0,00 0,00
5. Sonstige Rechte 70.454,93 93.785,07
870.111,72 810.173,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -4.528,93 -13.631,11
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.843.438,03 1.081.136,86
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 563,49 701,68
4. Sonstige Vermögensgegenstände 167.012,64 97.087,08
4.006.485,23 1.165.294,51
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 121.336,01 1.880,44
4.997.932,96 1.977.348,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 73.693,97 88.324,56
44.417.601,85 41.954.691,50

Passivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Zugeordnetes Eigenkapital 24.351.269,35 20.628.988,89
B. Sonderposten mit Rücklageanteil (§ 4 FördG) 418.148,00 676.595,00
C. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen und Anschlusskostenbeiträge 4.942.151,42 5.428.443,24
D. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.938,51 2.107,84
2. Sonstige Rückstellungen 1.044.182,80 1.285.545,51
1.046.121,31 1.287.653,35
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.839.984,15 5.896.512,02
2. Erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 658.942,35 643.472,97
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.654.351,57 7.878.623,36
5. Sonstige Verbindlichkeiten -493.804,23 -486.268,97
davon aus Steuern: € -688.187,78 (Vorjahr: € -493.396,96)
13.659.473,84 13.932.339,38
F. Rechnungsabgrenzungsposten 437,93 671,64
44.417.601,85 41.954.691,50

Tätigkeitsbereich Gasverteilung

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 11.078.759,49 13.065.773,75
2. Erhöhung oder Verminderung (-) des Bestands an unfertigen Leistungen 151.341,18 41.886,81
3. Andere aktivierte Eigenleistungen -9.076,37 6.352,97
4. Sonstige betriebliche Erträge 420.953,51 383.504,85
11.641.977,81 13.497.518,38
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 136.432,97 238.302,93
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.124.573,28 1.218.746,26
1.261.006,25 1.457.049,19
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.149.764,99 1.112.339,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 242.971,51 388.294,48
davon für Altersversorgung: € 48.843,27 (Vorjahr: € 192.819,69)
1.392.736,50 1.500.633,79
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.966.825,59 3.934.120,18
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.790.303,06 4.721.494,86
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
10. Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag 0,00 0,00
11. Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag 0,00 0,00
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.602,78 54.991,88
davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 54.377,81)
davon aus Abzinsung von Rückstellungen: € 1.254,10 (Vorjahr: € 0,00)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 374.607,09 514.478,11
davon an verbundene Unternehmen: € 209.925,52 (Vorjahr: € 199.262,68)
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen: € 2.083,19 (Vorjahr: € 4.292,49)
14. Ergebnis nach Steuern 2.863.102,10 1.424.734,13
15. Sonstige Steuern 3.644,55 -478,98
16. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 0,00
17. Jahresüberschuss 2.859.457,55 1.425.213,11

grundzuständiger Messstellenbetrieb

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 7.105,07 23.958,82
2. Geleistete Anzahlungen 3.714,69 12.625,75
10.819,76 36.584,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 370,91 644,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.046.219,44 3.307.743,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.304,90 5.301,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.463,02 611,71
4.055.358,27 3.314.300,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
0,00 0,00
4.066.178,03 3.350.885,22
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8,11 42,46
2. Unfertige Leistungen 3.338,32 287,98
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 45,01
4. Emissionsrechte 0,00 0,00
5. Sonstige Rechte 1.414,60 4.401,29
4.761,03 4.776,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -90,00 -141.897,02
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 289.600,48 79.848,73
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 11,38 32,89
4. Sonstige Vermögensgegenstände 3.245,19 4.344,86
292.767,05 -57.670,54
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.423,14 129,98
299.951,22 -52.763,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.860,57 11.804,47
4.374.989,82 3.309.925,87

Passivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Zugeordnetes Eigenkapital 2.050.694,32 532.593,36
B. Sonderposten mit Rücklageanteil (§ 4 FördG) 0,00 0,00
C. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen und Anschlusskostenbeiträge 0,00 0,00
D. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 38,64 99,14
2. Sonstige Rückstellungen 12.830,56 35.241,58
12.869,20 35.340,72
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 27,11 154,66
2. Erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.065,35 8.158,79
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.305.828,59 2.741.364,81
5. Sonstige Verbindlichkeiten -503,47 -7.717,91
davon aus Steuern: € -4.370,84 (Vorjahr: € -79.463,17)
2.311.417,58 2.741.960,35
F. Rechnungsabgrenzungsposten 8,72 31,44
4.374.989,82 3.309.925,87

grundzuständiger Messstellenbetrieb

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 535.883,56 523.701,86
2. Erhöhung oder Verminderung (-) des Bestands an unfertigen Leistungen 3.215,65 -453,15
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 20,01 1.013,69
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.169,66 3.065,23
540.288,88 527.327,63
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 783,63 1.596,72
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.129,78 14.175,53
7.913,41 15.772,25
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 22.892,08 52.320,50
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 4.835,83 18.230,28
davon für Altersversorgung: € 970,47 (Vorjahr: € 9.033,88)
27.727,91 70.550,78
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 342.959,11 258.624,05
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 518.378,69 677.036,48
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
10. Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag 0,00 0,00
11. Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag 0,00 0,00
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 131,50 2.574,41
davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 2.545,65)
davon aus Abzinsung von Rückstellungen: € 25,07 (Vorjahr: € 0,00)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 65.948,34 48.517,28
davon an verbundene Unternehmen: € 65.196,52 (Vorjahr: € 48.091,92)
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen: € 41,65 (Vorjahr: € 201,63)
14. Ergebnis nach Steuern -422.507,08 -540.598,80
15. Sonstige Steuern 72,42 -37,10
16. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 0,00
17. Jahresfehlbetrag -422.579,50 -540.561,70

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EVH GmbH, Halle (Saale)

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EVH GmbH, Halle (Saale), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EVH GmbH, Halle (Saale), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt 3.6 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt 3.6 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

• wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

• anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung sowie grundzuständigem Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

• Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

• Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen der IDW Qualitätsmanagementstandards an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

• ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

• ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Halle (Saale), den 25. April 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Drüppel, Wirtschaftsprüfer

Thomas Diedrich, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates der EVH GmbH zum Jahresabschluss 2023 der EVH GmbH

Der Aufsichtsrat hat seine Überwachungs- und Beratungspflichten gegenüber der Geschäftsführung entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen und dem Gesellschaftsvertrag uneingeschränkt wahrgenommen.

Er hat sich im Geschäftsjahr 2023 mittels einer regelmäßigen und umfassenden Berichterstattung durch die Geschäftsführung über die Lage und die Geschäftsentwicklung der EVH GmbH und deren Tochtergesellschaften informiert, Berichte abgefordert und einschlägige Beschlüsse gefasst. Die Geschäftsvorfälle von wesentlicher Bedeutung waren Gegenstand eingehender Beratungen. Darüber hinaus hat sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates auch außerhalb von Sitzungen von der Geschäftsführung zu Einzelsachverhalten berichten lassen.

Änderungen in der Besetzung des Aufsichtsrates haben sich im Geschäftsjahr 2023 nicht ergeben.

Im Geschäftsjahr 2023 fanden vier ordentliche Aufsichtsratssitzungen an folgenden Terminen statt: 16. März, 15. Juni, 21. September und 16. November. Darüber hinaus fand eine außerordentliche gemeinsame Aufsichtsratssitzung mit der Stadtwerke Halle GmbH und Halleschen Wasser- und Stadtwirtschaft GmbH am 24. April statt. Zwei Beschlüsse wurden im Umlaufverfahren gefasst.

Themenschwerpunkte waren unter anderem:

• Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022

• Wirtschaftsplanung für 2024 sowie mittelfristige Wirtschaftsplanung für die Folgejahre

• Investitionen außerhalb des Wirtschaftsplanes

• verschiedene Personalangelegenheiten und Grundstücksgeschäfte

Es besteht ein Personalausschuss des Aufsichtsrates, der im Geschäftsjahr zu vier Sitzungen zusammenkam und ihm zugewiesene Themen für den Aufsichtsrat vorbereitete.

Interessenkonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern sind dem Aufsichtsrat nicht bekannt geworden. Ebenso sind der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Rahmen der Durchführung der Jahresabschlussprüfungen der Tochterunternehmen der EVH GmbH keine Sachverhalte für mögliche Interessenkonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern bekannt geworden. Soweit eine Beauftragung von Aufsichtsratsmitgliedern durch die Gesellschaft im Rahmen von Berater- oder sonstigen Dienstleistungs- und Werkverträgen im Geschäftsjahr 2023 erfolgte, lagen diesen Aufträgen marktübliche und transparente Bedingungen zugrunde. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 sind von der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die Jahresabschlussprüfung erstreckte sich auch auf die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung nach § 53 HGrG.

Der Abschlussprüfer hat an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates teilgenommen und dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und Nachfragen beantwortet. Der Aufsichtsrat nimmt den Bericht der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 sowie des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2023 zur Kenntnis. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gebilligt und der Gesellschafterversammlung empfohlen, den Jahresabschluss 2023 festzustellen.

Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Geschäftsführung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und spricht allen Beteiligten seine ausdrückliche Anerkennung für die erfolgreiche Tätigkeit aus.

Durch den Aufsichtsrat der EVH GmbH beschlossen am 20. Juni 2024.

 

Egbert Geier, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Feststellung

Auf der Gesellschafterversammlung vom 16. August 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

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