HW Bau GmbH
75mBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Friedrich Graf seit 31.7.2006 | Geschäftsführer |
Thomas Renz seit 31.7.2006 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
everclean! GmbHWeil im SchönbuchJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die everclean! GmbH erbringt Ihre Dienstleistungen sowohl bei Kunden der öffentlichen Hand als auch bei gewerblichen Kunden. Zu den erbrachten Dienstleistungen zählen in erster Linie die Unterhaltsreinigung und die Sonderreinigung. Unter die Sonderreinigung fallen Glas-, Teppich, Grund- und Baureinigungen. In beschränktem Maße werden Zusatzleistungen wie bspw. Winterdienst und die Belieferung von Handelsware erbracht. 2. Organisatorische Struktur / Zweigniederlassungen Neben dem Firmensitz in Waldenbuch betreibt die everclean! GmbH unselbständige Niederlassungen in Lampertheim (Hessen), Ludwigsburg und Rottenburg am Neckar, die jedoch keine Zweigniederlassungen i.S. § 13 HGB sind. Zusätzlich werden diverse Lager mit Waschmaschinenstellplätzen sowie ein Rechenzentrum bei Tübingen (Stand 2023) betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist vorwiegend in Südwest-Deutschland tätig und somit grundsätzlich von der konjunkturellen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland abhängig. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Nachfrage nach den erbrachten Dienstleistungen der Gesellschaft nur moderat auf konjunkturelle Schwankungen reagiert. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands war im Jahr 2023 durch die Energiekrise und geopolitischen Spannungen geprägt, welcher zur Verunsicherungen bei den Unternehmen und den Privathaushalten führte. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus und schrumpfte um 0,3 % (vgl. destatis 15.01.2024 "BIP 2023 für Deutschland") Dieser Entwicklung trotzend konnte die Reinigungsbranche den positiven Wachstumstrend aus 2022 fortsetzen und erreichte in 2023 insgesamt ein Umsatzplus von 6,9 %. Damit lag die Branche erneut über den Wachstumsraten des BIP. Probleme bereitet weiterhin das fehlende Personal, sowohl im gewerblichen als auch im kaufmännischen Bereich, wenngleich die Branche die Beschäftigtenzahl im Jahr 2023 um knapp 0,2 % ausbauen konnte. Ebenso Die steigenden Energiekosten - insbesondere beim Kfz-Kraftstoff - machen sich ebenfalls bemerkbar. Trotz dieser beschriebenen Situation, Halbleitermangel und Lieferketteproblematik hat diese Phase die Wirtschaft erstaunlich gut bewältigt, wobei die öffentliche Hand ihren Teil als verlässlicher Auftraggeber dazu beiträgt, dass die Lage nicht eskaliert. Die Arbeitsverhältnisse der Gesellschaft sind insbesondere durch den Tarifvertrag im Gebäudereinigerhandwerk beeinflusst. Zum 01.10.2022 wurde die angekündigte Tariflohnerhöhung von 11,55 € auf 13,00 € in der Lohngruppe 1 und von 14,81 € auf 16,20 € in der Lohngruppe 6 umgesetzt. Zum 01.01.2024 (+ 3,8 % zu 2023) und zum 01.01.2025 (+ 5,6 % zu 2024) sind bereits weitere Steigerungen verhandelt. Dem Konflikt der Tariflohnerhöhungen mit den Gehaltsgrenze bei den Minijobbern wurde die Politik durch eine nicht lineare Erhöhung der 450-EUR-Grenze auf 520 EUR ab September 2022 aus Branchensicht nicht gerecht, was zwischenzeitlich zu einer tägliche Arbeitszeit eines Minijobbers von deutlich unter 2 Stunden führte. Die Anhebung der Minijobgrenzen auf 538 € in 2024 (+ 3,46 % zu 2023) und 556 € ab 2025 (+ 3,35 % zu 2024) leistet dem Problem abhilfe. Die Tatsache bereitet der gesamten Gebäudereinigungsbranche zunehmend Probleme. Hiervon ist die Gesellschaft mit einer Minijobber-Quote von über 75 % (Branche: ca. 50 %) stark betroffen. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir steuern unser Unternehmen vor allem über folgende KPI (Key Performance Indicator): - Liquidität (statisch/dynamisch) - Umsatzentwicklung - Deckungsbeitragsrechnung - Personalkosten ohne Berücksichtigung der Berufsgenossenschaft sowie GF-Gehälter 3. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage
Entwicklung Umsatz Im Jahr 2023 ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 13,4 % gestiegen. Nach wie vor ist die Auftragslage - insbesondere im öffentlichen Bereich - sehr gut. Nach wie vor verursacht die Pandemie viele Zusatzaufträge, die größtenteils über Arbeitsschein abgerechnet werden. Entwicklung Materialeinsatz Die Beschaffung erfolgt überwiegend über einen Lieferanten. Diese Geschäftsbeziehung besteht schon seit Jahrzehnten und funktioniert tadellos. Durch die Bevorratung an den einzelnen Standorten kam es bislang noch nie zu Lieferengpässen. Trotz dieser langjährigen Lieferantenbeziehung konnte eine höhere Materialaufwandsquote im Vergleich zum Vorjahr nicht verhindert werden. Entwicklung Personaleinsatz Der Personalaufwand nach HGB ist um 13,0 % gestiegen, also etwas geringer als der Umsatz. Das hängt vor allem mit der verzögerten Weiterbelastung der Tariflohnerhöhung aus 10/2022 an die Kunden ab 01/2023 zusammen. Im Geschäftsjahr erhöhte sich die durchschnittliche Zahl unserer Mitarbeiter in Bezug auf das Vorjahresniveau erneut deutlich. Wie bereits erwähnt, bereiten die jährlichen Tariferhöhungen in Verbindung mit der 520-EUR-Grenze für Minijobber zunehmend Probleme für die gesamte Gebäudereinigungsbranche. b. Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens ist generell geprägt durch ein hohes Umlaufvermögen und ein geringes Anlagevermögen. Die Anlagenintensität beträgt 10,9 %, also 0,4 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr (11,3 %), wenngleich in absoluten Werten der Bestand des Anlagevermögens mit 660 T€ über dem Niveau des Vorjahres (622 T€) ist. Dies liegt vor allem an den Investitionen in die Erstausstattung der neu akquirierten Objekte. Das Umlaufvermögen hat sich zum Stichtag um 522 T€ von 4.895 T€ auf 5.416 T€ erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wegen der höheren Auftragslage (und das v.a. im öffentlichen Bereich) um weitere 335 T€ erhöht, die liquiden Mittel hingegen um 386 T€ auf 1.254 T€ erhöht. c. Finanzlage Die Liquidität war im Berichtjahr als gut zu bezeichnen. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 nunmehr 2.427 T€. Die bilanzielle Eigenkapitalquote erhöhte sich dabei von 33,0 % auf 39,9 %, was unter anderm auch mit Gewinnausschüttungen in Höhe von 300 T€ zusammen hängt. Das Working Capital ist erkennbar noch immer deutlich im positiven Bereich. Dies zeigt, dass das Umlaufvermögen mit langfristigem Kapital - und hier vor allem mit Eigenkapital - gedeckt ist. Der operative Cashflow war im Geschäftsjahr ausreichend, um die Investitionen (0,4 Mio. Euro) sowie die Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter und den Kapitaldienst gegenüber Fremdkapitalgebern zu bedienen. Für neue Objektausstattungen wurden trotzdem weitere Darlehen aufgenommen. 4. Gesamtaussage Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf in 2023 zufrieden. Die deutliche Umsatzsteigerung konnte durch die gute Auftragslage, besonders im Bereich der öffentlichen Hand erreicht werden und hat die Erwartungen der Geschäftsführung nochmals übertroffen. Das hohe Preisniveau ist somit verkraftbar geblieben. III. Chancen- und Risikobericht Wir sind im Rahmen unserer geschäftlichen Aktivitäten verschiedenen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unser Ziel ist es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Dies erreichen wir durch unser Qualitätssicherungssystem, durch das wir in der Lage sind, die von uns gesteckten Ziele zu erreichen, uns kontinuierlich zu verbessern sowie die bestehenden Risiken zu minimieren. In standardisierten Betriebs- und Zeitreihenvergleichen werden Entwicklungen im laufenden Geschäft gemessen, die als Indikator für Risikopotenziale herangezogen werden. Das Planungssystem ermöglicht auf der Grundlage einer rollierenden strategischen und operativen Planung, zukünftige Risiken in der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage aufzudecken und einzuschätzen. Damit ist sichergestellt, dass mögliche Abweichungen frühzeitig in Entscheidungsprozessen Berücksichtigung finden und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Risiken, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken können, betreffen: Absatzrisiken Der Dienstleistungsmarkt unserer Branche ist nicht nur von großen und mittelständischen Unternehmen umkämpft, sondern auch von vielen Kleingewerbetreibenden bzw. Kleinstunternehmen. Insofern besteht grundsätzlich ein Risiko, dass durch den hohen Wettbewerb zu wenig Anschluss- oder Neuaufträge akquiriert werden können. Dem begegnen wir jedoch sehr erfolgreich über externe Vertriebsdienstleister, die uns hierbei unterstützen. Wir gehen davon, dass wir mittlerweile der größte regionale Dienstleister unserer Branche im Großraum Stuttgart sind. Außerdem grenzen wir uns mit unserem selbstentwickelten und etablierten RAK-System deutlich von unseren Mitbewerbern ab. Ausfallrisiken Durch unser starkes Umsatzwachstum und auch die relativ lange Forderungslaufzeit (deutlich über 30 Tage) sind wir grundsätzlich Ausfallrisiken ausgesetzt. Zur Reduzierung dessen erfolgt ein kontinuierliches Monitoring überfälliger Forderungen. Zudem werden Ausfallrisiken durch die Bildung von Wertberichtigungen erfasst. Des Weiteren werden von den Kunden Bonitätsauskünfte eingeholt. Personalrisiken Branchenspezifische Faktoren, wie eine vergleichsweise niedrige Entlohnung einerseits sowie vergleichsweise unattraktive Arbeitszeiten andererseits, tragen in Zeiten eines hohen Beschäftigungsstands zu einem Personalmangel für bestimmte Positionen bei. Für unser personal- und damit arbeitskostenintensives Dienstleistungsgeschäft stellen mögliche Änderungen des Steuer-, Arbeits- und Sozialrechts durch den Gesetzgeber sowie Änderungen der bestehenden Tarifverträge Risiken dar, die sich auf die Höhe der Personalkosten und damit auf das Ergebnis negativ auswirken können. Durch flexible Vertragsgestaltung mit unseren Kunden werden potentielle Risiken im Rahmen unserer Möglichkeiten zur Einflussnahme reduziert. Aufgrund dieser Entwicklung sehen wir uns außerdem gezwungen Arbeitsverträge zunächst zu befristen. Bei der wichtigen Berufsgruppe der Objektleiter ist nahezu keine Fluktuation zu verzeichnen. Durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen, eine gute und frühzeitige Einbindung in digitale Prozesse und diversen Incentives hat die Zufriedenheit dieser Berufsgruppen sukzessive zugenommen. Neue Objektleiter wissen all dies auch zu schätzen. Die Lohnabrechnung wird von langjährigen Mitarbeitern durchgeführt und es werden nur Mitarbeiter eingestellt, die über langjährige Erfahrung in der Lohnabrechnung verfügen. Zwischenzeitlich haben wir ein System entwickelt über welches die Höhe der Personalkosten ca. eine Woche vor Abschluss der Lohnabrechnung prognostiziert werden können. Ehemalige Mitarbeiter können regelmäßig zurück gewonnen werden. Politische Risiken Auch legislative Veränderungen können das profitable Wirtschaften erschweren. Neben den direkten Kosten aus Eingriffen in die Entlohnungsstruktur generieren auch regulatorische und dokumentarische Anforderungen Mehraufwand. Es ist gut, dass die Minijobgrenze endlich erhöht wird, und dass die Midi-Zone ausgeweitet und dadurch für die Arbeitnehmer attraktiver wird. Die Annahme der Vorjahre, dass das "Bürgergeld" Arbeitskräfte davon abhält in ein Arbeitsverhältnis einzutreten, scheint sichbewahrheitet zu haben. Vorallem die Regelung zur Anrechnung der Hinzuverdienste ab den ersten 100 EUR sind für potentielle Reinigungskräfte eine Demotivation. Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken drücken das mögliche Risiko aus, dass wir bestehende oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen, bedingt durch einen nicht ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln, nicht erfüllen können. Um diesem Risiko zu begegnen, wird der Bestand an liquiden Mitteln regelmäßig überwacht und gesteuert. Damit Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden können, werden ausreichend Liquiditätsreserven vorgehalten. IV. Prognosebericht 1. Planungshorizont und künftige Rahmenbedingungen Die Hauptthemen im kommenden Jahr werden die Inflationsgefahr und die Personalbeschaffung sein, beides hängt sehr stark im allgemeinen von der Entwicklung der Weltwirtschaft und im speziellen von den politischen Entscheidungen unserer Regierung ab. Eine Folge des Ukraine-Konfliktes sind die rasant ansteigenden Energiekosten, die im Grunde jedes Unternehmen und jede Privatperson treffen. Unsere Branche ist diesbezüglich maßgeblich von den steigenden Kraftstoffpreisen betroffen. 2. Umsatz- und Ergebnisprognose Nach wie vor sind wir sehr gut aufgestellt und erhalten regelmäßig Aufträge, insbesondere im öffentlichen Bereich. Es zeichnet sich zudem ab, dass sich die Anzahl der Anbieter von öffentlichen Aufträgen wieder auf das Vorkrisenniveau zurückentwickelt; teilweise hatte sich die Zahl der Anbieter verdoppelt und verdreifacht. Die Zahlungsmoral unserer Kunden ist nach wie vor gut. Durch die Stagnation der Wirtschaft und der angespannten öffentlichen Haushaltslage ist es durchaus vorstellbar, dass künftig bei öffentlichen Ausschreibungen der Preis wieder mehr in den Fokus rückt bzw. dieser nahezu ausschließlich für eine Vergabe relevant sein wird. Insgesamt gehen wir davon aus, dass das Geschäftsjahr 2024 mit einem weiteren Umsatzwachstum von rund 3 % (erneut ca. 2/3 aus dem öffentlichen Bereich) einhergehen wird. Wegen der Tariflohnsteigerungen im Wirtschaftsjahr 2024 wird voraussichtlich ein Jahresplanergebnis auf dem Niveau des Wirtschaftsjahres 2022 erreicht werden.
Waldenbuch, 31. Januar 2025 Robert F. Graf Thomas Renz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023 NACH HANDELSRECHT
Angabe zu sonstigen Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im wesentlichen Personalrückstellungen von TEUR 602 enthalten. Angabe zu Restlaufzeiten nebst Sicherungsrechten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 2.785.650,82 (Vorjahr: EUR 2.699.284,91). Darin sind die gesamten Gesellschafter-, sonstigen und Liefer-/ Leistungsverbindlichkeiten sowie in Höhe von EUR 219.625,52 (Vorjahr EUR 232.510,92) Kreditverbindlichkeiten enthalten. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr, aber bis zu fünf Jahren, beträgt EUR 162.886,20 (Vorjahr: EUR 195.874,73) und betrifft ausschließlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Kreditverbindlichkeiten sind in Höhe von EUR 382.511,72 über eine Globalzession besichert. Davon-Vermerke In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von EUR 557.394,15 (Vorjahr: EUR 556.863,65) und solche aus sozialer Sicherheit in Höhe von EUR 42.023,62 (Vorjahr: EUR 25.653,02) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer: Robert F. Graf Dipl.-BW (FH), staatl. gepr. Bilanzbuchhalter (IHK) Weitere Geschäftsführer: Thomas Renz, Gebäudereinigungsmeister Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet: Kreditentwicklung
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, betragen TEUR 1.996. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungIm Kalenderjahr 2023 wurden Vorabgewinnausschüttungen für das Wirtschaftsjahr 2023 in Höhe von 300.000,00 Euro beschlossen und ausbezahlt. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den restlichen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.401.851,31 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Waldenbuch, 31. Januar 2025 Robert F. Graf Thomas Renz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks Dem nicht in Anwendung der Vorschriften zur Erleichterung bei Offenlegung gekürzten Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten Bestätigugnsvermerk wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die everclean! GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der everclean! GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der everclean! GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden oder Irrtümern) ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." |
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