Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 3192
Vorher
Seniorenwohnstätte Neureichenau GmbH
Eingetragen
8.9.1994
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenSonstige vollstationäre PflegeeinrichtungenAmbulante Pflegedienste
Gegenstand
Der Betrieb von Seniorenwohn- und Pflegeheimen, der Betrieb von ambulanten Pflegediensten sowie die Durchführung aller damit zusammenhängenden artverwandten Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (15)

Gesellschafter
Beta

15 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 15 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
A******* S******
160.000 €
22.86%
S******** S**********
89.000 €
12.72%
B**** H******** S*****
86.000 €
12.29%
H**** S*****
58.000 €
8.29%
J**** S*****
58.000 €
8.28%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rosenium GmbH

Neureichenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

ROSENIUM GMBH, NEUREICHENAU LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die Rosenium GmbH bietet moderne Pflege dort an, wo die Menschen zuhause sind. Ambulant in der eigenen Wohnung oder stationär in einem Pflegeheim direkt im Heimatort.
Die kleinen Häuser, allesamt regional im südostbayerischen Raum gelegen, bieten den Bewoh­nern ein überschaubares, familiäres Zusammenleben mit liebevoll für sie sorgenden Men­schen.
Eine wirtschaftliche Betriebsführung ist die Grundlage zur Sicherung der qualitativ hochwerti­gen und bezahlbaren Pflegeplätze. Zudem ermöglicht sie auch die Schaffung von neuen Arbeits- und Ausbildungsplätzen in der ländlich geprägten Region.
Unser zentrales Geschäftsfeld ist die stationäre Seniorenpflege, eingebettet in ein Netzwerk aus ambulanter Pflege, Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Tagespflege, Tagesbetreuung, Pflegekurse für Angehörige sowie Essen auf Rädern. Zur Sicherstellung des Fachkräftenach­wuchses wird mit Partnern eine Pflegeakademie betrieben.
Die Rosenium GmbH ist zu 100 % an der Rosenium Service GmbH, Neureichenau, der Rosen-ium Ambulante Pflege GmbH, Neureichenau, der Rosenium Mobilitäts GmbH, Freyung, und zu 60 % an der Pflegeakademie Bayerischer Wald gGmbH, Grafenau, beteiligt.
Im Geschäftsjahr 2023 fanden keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten statt.
Zum Bilanzstichtag verfügt die Rosenium GmbH über 21 Pflegeheime. Die Verwaltung der Ge­sellschaft erfolgt sowohl zentralisiert über ein Büro in Freyung als auch dezentralisiert am je­weiligen Standort der Einrichtung.

II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war in 2023 - auch im europäischen Vergleich - stockend. Das krisengeprägte Umfeld führte zu einem Rückgang des preisbereinig­ten Bruttoinlandprodukts um 0,3 %, kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleis­tung 0,1 %. Ein nach wie vor hohes Preisniveau und steigende Zinssätze dämpften die Kon­junktur und verhinderten eine weitere Erholung der deutschen Wirtschaft von den Einbrüchen während der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs.
Dabei verlief die Entwicklung der Bruttowertschöpfung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Während das produzierende Gewerbe aufgrund der schwierigen Marktbedin­gungen ein negatives Wachstum verzeichnete, stützten die Dienstleistungsbetriebe die ge­samtwirtschaftliche Entwicklung und konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresver­gleich ausweiten.
Die Nachfrage nach Pflegeleistungen ist seit dem Abklingen der Pandemie 2022 / 2023 wieder steigend. Die alternde Gesellschaft wird zudem bis 2055 zu einem Anstieg der pflegebedürfti­gen Menschen in Deutschland um ca. 37 % führen, womit die Nachfrage nach Pflegeleistun­gen weiter ansteigen wird. Für eine nachhaltige Versorgung der Einrichtungen mit qualifizierten Mitarbeitern sind Investitionen in die Ausbildung und Arbeitsbedingungen von Fachkräften un­erlässlich.
2. Geschäftsverlauf
Der Rosenium GmbH ist es in 2023 gelungen, die Auslastung ihrer Einrichtungen auf deutlich über 85 % zu stabilisieren. Besonderer Wert wurde weiterhin auf die Steigerung der Qualität in der digitalen Pflegeplanung und Pflegedokumentation gelegt.
Großes Augenmerk wurde auch in 2023 auf die Nachwuchsgewinnung und Anwerbung von Fachkräften gelegt. Die ab September 2022 an den öffentlichen Dienst angepassten Löhne in der Pflege begünstigten zahlreiche Neueinstellungen. Dadurch konnte gegen den allgemeinen Trend die in der Pflegepersonalverordnung für die Erfüllung unserer Aufgaben vorgesehene Anzahl an Beschäftigten eingehalten werden.
Enorme Anstrengungen waren ab Spätsommer 2022 notwendig, um den Betrieb unserer Ein­richtung in Wiesenfelden fortzuführen. Anfang des Jahres 2023 war es jedoch nicht mehr mög­lich, die gesetzlich vorgesehene Fachkraftquote in der Pflege sicherzustellen. Der Betrieb der Einrichtung wurde seitens der Rosenium GmbH im Jahr 2023 eingestellt und die Bewohner in anderen Einrichtungen der Rosenium GmbH untergebracht.
Mit tatkräftiger Hilfe der Rosenium GmbH konnte im Herbst 2023 die Rosenium Ambulante Pflege GmbH eine moderne Station zur Tagespflege am Standort Freyung eröffnen.
3. Wirtschaftliche Lage
Die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens ist als sehr gut zu bewerten.
a)  Ertragslage
Die konstant steigende Auslastung unserer Häuser und eine Erhöhung der Pflegesätze zum 1. August 2022 führten zu einer Steigerung der Umsatzerlöse um 11,8 % auf TEUR 37.024. Der Wegfall der Leistungen des Corona-Rettungsschirms in 2023 bedingte jedoch, dass die Gesamtleistung im Vorjahresvergleich nur um 2,2 % anstieg.
Die Personalkosten entwickelten sich leicht unterproportional im Verhältnis zu den Umsatzerlö­sen. Diese stiegen um 11,0 % im Vorjahresvergleich aufgrund deutlicher Gehaltssteigerungen im Bereich der Pflege sowie einer höheren Auslastung der Pflegeheime.
Die Materialkosten entwickelten sich weiterhin unterproportional im Verhältnis zu den Umsat­zerlösen. Der Anstieg um 8,0 % im Vorjahresvergleich ist in Preissteigerungen sowie einer hö­heren Belegung begründet. Hierbei zeigten sich die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und die damit verbundene Inflation insbesondere im Bereich der Energiekosten (Anstieg um 23,7 % im Vorjahresvergleich), während die Lebensmittelkosten nach einer deutlichen Steigerung im Vor­jahr eher geringfügig angestiegen sind (+ 0,6 % im Vorjahresvergleich).
Der Jahresüberschuss betrug TEUR 2.433; ein Wert, mit dem wir sehr zufrieden sind. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr liegt im Wesentlichen am Wegfall der Leistungen des Corona-Rettungsschirms.
Nach wie vor resultieren über 98 % unserer Erträge aus der stationären Altenpflege. Einkünfte aus Betreuungsleistungen, Essen auf Rädern und betreutem Wohnen sind demgegenüber nur in geringem Umfang an unserem Ergebnis beteiligt.
b)  Finanzlage
Unsere Gewinne verbleiben zum größten Teil im Unternehmen.
Unsere Liquiditätslage ist sehr gut. Die Bankguthaben und Kassenbestände sowie unser Wert­papierbestand beliefen sich zum Jahresende 2023 auf TEUR 8.827. Das Umlaufvermögen be­trug zum Bilanzstichtag TEUR 4.340. Dies entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme von 13,8 %. In das Sachanlagevermögen wurden in 2023 Investitionen in Höhe von TEUR 1.094 getätigt. Dies betrifft unter anderem bewegliche Ausstattung in den einzelnen Einrichtungen (TEUR 409) sowie Geschäftsgrundstücke (TEUR 255) und den Fuhrpark des Unternehmens (TEUR 224).
c)  Vermögenslage
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen zum Bilanzstichtag einen Sal­do von TEUR 1.805 aus. Der Anstieg um TEUR 389 ist vor allem durch einen Anstieg der For­derungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 273) sowie einer Steuerrückforderung (TEUR 195) begründet.
Die Eigenkapitalquote liegt zum Bilanzstichtag bei 65,4 %.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten weiterhin Rückstellungen für Unwägbarkeiten bezüg­lich der Rückforderung erhaltener Leistungen in Höhe von TEUR 470 (Vorjahr: TEUR 1.580).
Der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten an der Bilanzsumme hat sich im Vorjahresvergleich um 2,9 Prozentpunkte verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen hatten nur einen geringen Anteil an der Bilanzsumme, der im Vorjahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte gestiegen ist.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zah­lungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Geschäftsführung orientiert sich bei der Steuerung ihrer Geschäftsaktivitäten vor allem an den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Ergebnis nach Steuern. Diese beiden stellen die bedeutendsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft dar. Als nichtfinanzieller Leistungsin­dikator dient die Belegung, die für alle Einrichtungen täglich erfasst wird.
III. Prognosebericht
Die im Unternehmen vorhandene Pflegebettenzahl wurde 2023 nicht gesteigert.
Weiterhin liegt unser zentrales Augenmerk auf der Wiedergewinnung des Vertrauens der Be­völkerung in die Leistungsfähigkeit und den gesellschaftlichen Nutzen der stationären Senio­renpflege. Der hervorragende Ruf unseres Unternehmens in der Region ist dabei sehr hilfreich.
Die Gewinnung zusätzlicher Mitarbeiter wird auch zukünftig mit großem Nachdruck betrieben werden müssen. Die verpflichtende Einführung von Tarifverträgen in der Pflege zum 1. September 2022 mit partieller Refinanzierung durch staatliche Leistungen und die damit beabsichtigte Angleichung der Löhne aller beruflich Pflegenden auf hohem Niveau wird die Re­krutierung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Einrichtungen der caritativen und öffentlichen Hand begünstigen.
Für 2024 gehen wir von steigenden Umsätzen aus. Im Rahmen der Pflegesatzverhandlungen wurden steigende Lohnkosten berücksichtigt, die durch eine weiterhin hohe Auslastung refi­nanziert werden. Entsprechend rechnen wir mit einem konstanten Ergebnis nach Steuern.

IV. Chancen und Risikobericht
1. Risikobericht
Das Risikomanagement der Gesellschaft beinhaltet die kontinuierliche Aufrechterhaltung einer hohen Pflegequalität, das frühzeitige Erkennen von Belegungsrückgängen und das zeitnahe Ergreifen zielgerichteter Gegenmaßnahmen.
Weiterhin wird für unser zentrales Aufgabenfeld belastbares und gut ausgebildetes Pflegeper­sonal benötigt. In der aktuellen Marksituation stellt sich trotz Verbesserungen die Anwerbung weiterhin als schwierig dar. Die Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Personal- und Fachkraftquoten wird zukünftig nicht immer gelingen, Regressforderungen der Pflegekassen sind daher nicht mehr auszuschließen.
Ein zusätzliches Risiko stellen die Verhandlungen bei Pflegesätzen und Investitionskosten dar, welche durch restriktives Verhalten der Pflegekassen und Sozialhilfeträger geprägt sind.
Die demografische Entwicklung und damit Alterung der Gesellschaft wirken sich zwar positiv auf die Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen aus, ein steigendes Angebot ambulanter Lö­sungen kann jedoch zu einer erhöhten Wettbewerbsintensität führen.
Weiterhin bestehen die üblichen Risiken auf betrieblich operativer Ebene. Insbesondere Risiken in Zusammenhang mit unbefugtem Zugriff auf sensible elektronische Unternehmensdaten so­wie auf die mangelnde Verfügbarkeit der Systeme als Folge von Störungen und Katastrophen stehen hier im Vordergrund.
Insgesamt ist eine Gefährdung der Rosenium GmbH durch die genannten Risiken aber als ge­ring anzusehen.
2. Chancenbericht
Unsere Unternehmensphilosophie sichert uns nach wie vor eine ausgesprochen starke Stel­lung im Wettbewerb der Pflegeeinrichtungen. Wir versuchen dabei auch weiterhin, unser Netz­werk stationärer Einrichtungen so eng zu knüpfen, dass Mitbewerber keine Marktchancen er­halten.
Die Zunahme der Anzahl der Pflegebedürftigen führt zu mittelfristig guten Perspektiven für die Rosenium GmbH. Durch den Verbund von 21 Häusern besteht die Möglichkeit, Synergie und Skaleneffekte zu nutzen. Dies kann sich beispielsweise durch die Bündelung von Einkaufsvolu­mina in der Kostenstruktur positiv auswirken, andererseits kann durch die zentrale Administrati­ve eine effiziente Verwaltung der Häuser erreicht werden
3. Gesamtaussage
Externe Qualitätskontrollen bescheinigen uns eine herausragende Stellung im Bereich der sta­tionären und ambulanten Pflege. Unsere Einrichtungen werden von der Bevölkerung als sehr gut eingeschätzt und auch gut nachgefragt. Dies alles sind die besten Voraussetzungen dafür, dass auch in Zukunft unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung mit einer guten Nachfrage nach unseren Leistungen zu rechnen ist.
V. Förderung weiblicher Führungskräfte
Am 1. Mai 2015 trat das "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" in Kraft. Aufgrund der Größe der Rosenium GmbH fällt unsere Gesellschaft in den Wirkungskreis dieser gesetzlichen Regelung. Der Geschäftsführer hat gemäß den gesetzlichen Vorgaben in § 36 GmbHG Zielgrö­ßen für den Frauenanteil in der Geschäftsführung und auf den beiden Führungsebenen unter­halb der Geschäftsführung beschlossen. Diese liegen bei 50 % für den Frauenanteil. Diese Zielgrößen wurden im Geschäftsjahr 2023 übererfüllt.
VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderun­gen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Wertpapiere des Anlagevermögens.
Durch ein strukturiertes Forderungsmanagement wird dem Risiko von Forderungsausfällen be­gegnet. Für erkennbare Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden selbstschuldner-ische Bürgschaften, dingliche Sicherheiten und ggf. Wertberichtigungen in erforderlichem Um­fang vorgenommen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 26.995.025,28 21.457.945,70
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.589,50 5.990,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.587,50 5.988,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 2,00
II. Sachanlagen 19.361.952,25 19.291.175,19
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 16.417.698,28 16.767.540,28
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 445.704,44 250.338,91
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 2.023.661,50 2.127.382,00
4. Fahrzeuge 268.585,00 145.914,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 206.303,03 0,00
III. Finanzanlagen 7.631.483,53 2.160.780,01
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 208.793,40 155.001,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 6.422.690,13 2.005.779,01
3. sonstige Ausleihungen 1.000.000,00  
B. Umlaufvermögen 4.339.933,87 10.035.830,72
I. Vorräte 130.850,64 138.552,39
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 130.850,64 138.552,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.804.767,68 1.415.376,53
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.066.128,35 793.001,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 37.730,29 53.820,33
3. sonstige Vermögensgegenstände 700.909,04 568.554,85
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.404.315,55 8.481.901,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.013,88 24.793,80
D. Aktive latente Steuern 158.745,61 138.338,84
Aktiva 31.512.718,64 31.656.909,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 20.605.658,92 18.672.815,03
I. Gezeichnetes Kapital 700.000,00 700.000,00
II. Gewinnvortrag 17.472.818,80 13.860.825,05
III. Jahresüberschuss 2.432.840,12 4.111.989,98
B. Rückstellungen 2.107.560,00 2.745.960,00
1. Steuerrückstellungen 0,00 112.100,00
2. sonstige Rückstellungen 2.107.560,00 2.633.860,00
C. Verbindlichkeiten 8.799.499,72 10.238.134,03
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.778.386,93 8.723.718,84
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 56.876,50  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 537.084,12 476.332,95
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 537.084,12 476.332,95
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 29.605,55 37.197,04
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 29.605,55 37.197,04
4. Sonstige Verbindlichkeiten 429.083,01 984.057,24
davon aus Steuern 113.118,76 768.850,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 429.083,01 984.057,24
5. Verwahrgeldkonto 25.340,11 16.827,96
Passiva 31.512.718,64 31.656.909,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege 26.071.215,72 22.532.106,82
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 5.579.242,48 5.149.507,88
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 137.754,65 85.019,88
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4.812.495,45 4.775.232,31
5. Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 des Handelsgesetzbuchs, soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 423.581,23 563.878,48
6. Sonstige betriebliche Erträge 2.800.659,45 5.871.066,28
7. Materialaufwand 4.641.319,41 4.297.201,07
a) Lebensmittel 1.486.779,91 1.478.402,76
b) Aufwendungen für Zusatzleistungen 99.439,41 101.530,44
c) Wasser, Energie, Brennstoffe 1.026.166,45 829.551,05
d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf 2.028.933,64 1.887.716,82
8. Personalaufwand 24.907.184,82 22.441.802,11
a) Löhne und Gehälter 20.415.055,40 18.606.401,62
b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 4.492.129,42 3.835.400,49
davon für Altersversorgung 204.959,73 206.558,00
9. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 49.396,55 38.265,75
10. Steuern, Abgaben, Versicherungen 1.708.553,47 2.092.366,93
11. Mieten, Pacht, Leasing 3.993.650,99 3.911.281,13
12. Abschreibungen 1.024.886,66 1.016.962,15
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 1.024.886,66 1.016.962,15
13. Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 609.777,77 535.547,35
14. Sonstige betriebliche Aufwendungen 367.947,95 338.845,60
15. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.663,64 233,81
16. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 163.054,88 192.783,39
davon an verbundene Unternehmen 22.500,00 36.500,00
17. Jahresüberschuss 2.432.840,12 4.111.989,98

Anhang

ROSENIUM GMBH, NEUREICHENAU ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Rosenium GmbH hat ihren Sitz in Neureichenau. Sie ist im Handelsregister des Amtsge­richts Passau unter HRB 3192 eingetragen.
B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Dem Jahresabschluss der Gesellschaft liegen die deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften zugrunde.
Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn und Verlustrechnung erfolgt nach dem Schema der Pflege-Buchführungsverordnung.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr beibehalten. Im Vergleich zum Vorjahr wurde eine Veränderung des Ausweis der Leiharbeiter von den Personalaufwendungen (§ 275 Abs. 2 Nr. 6a HGB) zu den Materialaufwendungen (§ 275 Abs. 2 Nr. 5a HGB) vorgenommen (TEUR 434, Vorjahr: TEUR 455).
C. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um zeitanteilige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen. Dabei werden die zulässigen Höchst­sätze herangezogen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und Eigenkapital werden zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden soweit er­forderlich durchgeführt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.
Die aktiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Abschreibungen des Anlagever­mögens sowie aus der abweichenden Bewertung der Beteiligungen und der Rückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 15,83 %.
Bilanzposten Differenz Art
in TEUR
Sachanlagen -379 aktive latente Steuer Finanzanlagen -360 aktive latente Steuer Rückstellungen 264 aktive latente Steuer Die Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rech­nung und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfül­lungsbetrag angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung
Anlagevermögen
Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel (Beiblatt zum Anhang) verwiesen. Unter den Finanzanlagen werden folgende Anteile von mehr als 20 v.H. ausgewie­sen:

Nr.
Firma
Anteil
Eigenkapital      Ergebnis
 
 
%
TEUR TEUR
1.
Rosenium Ambulante Pflege GmbH, Neurei­chenau
100
462* - 80*
2.
Rosenium Service GmbH, Neureichenau
100
29* - 15*
3.
Rosenium Mobilitäts GmbH, Freyung
100
1* -1*
4.
Pflegeakademie Bayerischer Wald gGmbH,
 
 
 
Grafenau
60
630* - 49*



* aus dem Jahresabschluss 2023
Vorräte
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Einkaufspreisen abzüglich erforderlicher Ab­schläge angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von TEUR 38 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 54).
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen gegen Gesellschafter (Vorjahr: TEUR 3) enthalten.
Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.
Eigenkapital
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 700.
Der aufgrund der Aktivierung latenter Steuern zur Ausschüttung gesperrte Betrag beträgt TEUR 159.
Rückstellungen
Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die nachfolgenden Rückstellungsarten:
Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 1.193) und für Unwägbarkeiten bezüglich der Rück­forderung erhaltener Leistungen (TEUR 720), Kosten für die Abschlusserstellung und -prüfung (TEUR 28), Archivierungsverpflichtungen (TEUR 22) sowie eine Rückstellung für drohende Verluste (TEUR 38).
Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
Davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem
Jahr
EUR
von mehr als
einem Jahr
EUR
von mehr als
fünf Jahren
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 537.084,12
537.084,12
0,00
0,00
Vorjahreswerte
476.332,95
476.332,95
0,00
0,00
 
 
 
 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
7.778.386,93
978.169,85
6.800.217,08
3.846.152,66
Vorjahreswerte
8.723.718,84
978.646,16
7.745.072,68
4.469.059,30
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
29.605,55
29.605,55
0,00
0,00
Vorjahreswerte
37.197,04
37.197,04
0,00
0,00
Sonstige Verbindlichkeiten
429.083,01
429.083,01
0,00
0,00
Vorjahreswerte
984.057,24
984.057,24
0,00
0,00
Verwahrgeldkonto
25.340,11
25.340,11
0,00
0,00
Vorjahreswerte
16.827,96
16.827,96
0,00
0,00
Gesamt
8.799.499,72
1.999.282,64
6.800.217,08
3.846.152,66
Vorjahreswerte
10.238.134,03 
2.493.061,35
7.745.072,68
4.469.059,30



Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden, For­derungsabtretungen, Verpfändung eines Aktivsparkontos sowie durch Sicherungsübereignun­gen von Fahrzeugen gesichert. Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten beträgt TEUR 7.778.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 37).
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse unterteilen sich in folgende Tätigkeitsbereiche:
 
Ertrag aus
TEUR
Pflegeleistungen (vollstationär / Kurzzeitpflege)
26.071
Unterkunft und Verpflegung
5.579
Zusatzleistungen
138
Investitionskosten
4.813
Sonstige Umsatzerlöse
423
 
37.024



Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Einnahmen aus Zuschüssen des Pflegeausbildungsfonds (TEUR 1.252; Vorjahr: TEUR 1.259) und der Bundesagentur für Arbeit (TEUR 348; Vorjahr: TEUR 232) sowie Einnahmen aus dem Corona-Maßnahmen-Paket der Bundesregierung (TEUR 197; Vorjahr: TEUR 3.185) zur Deckung von Mehraufwendungen.
Die periodenfremden Erträge belaufen sich auf TEUR 43.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 46 enthalten. Diese betreffen Nebenkostenabrechnungen und Endabrechnungen des Pflegeausbildungsfonds.
Steuern, Abgaben, Versicherungen
Aufwendungen aus Ertragssteuern belasten im Umfang von TEUR 478 (Vorjahr: TEUR 771) das Jahresergebnis.
E. Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
Zur Absicherung der Mietzahlungen betreffend vierer Häuser hat die Gesellschaft mit dem Dar­lehensgeber des Vermieters Forderungsabtretungen vereinbart. Die Forderungsabtretung um­fasst jeweils alle bestehenden und künftig entstehenden Ansprüche gegenüber den Heimbe­wohnern und Sozialhilfeträgern auf Zahlung der Investitionskostenpauschale. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist gering, da der Darlehensnehmer bislang seinen Zahlungsverpflichtungen zuverlässig nachgekommen ist. Zudem bestehen weitere Sicherheiten des Darlehensnehmers in Form von Grundschulden.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
An finanziellen Verpflichtungen aus laufenden Verträgen bestehen als Gesamtbetrag zum 31. Dezember 2023:

Art  TEUR
Mieten 32.555
Leasing  59
32.614

Die Laufzeiten der Verträge betragen zwischen einem und fünfundzwanzig Jahren.
Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und zur Berufsausbildung Beschäftigte) beträgt 809 Mitarbeiter.
Dabei kann die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in folgende Arbeitnehmergruppen unterteilt werden:
   

Pflege 776
Verwaltung 33
809


Honorar des Abschlussprüfers
Das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 14. Weitere Leistungen wie Bestätigungs-, Steuerberatungs- und sonstige Leistungen bestanden nicht.
Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane
Geschäftsführer: Dr. Siegfried Schmidbauer, Chirurg
Bezüglich der Angaben über die Geschäftsführerbezüge wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Angaben über die Mitglieder des Gesellschafterausschusses
Der Gesellschafterausschuss besteht aus folgenden Personen:
Herr Sepp Schmidbauer, Diplom-Pädagoge, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses
Herr Josef Strobl, Bauunternehmer Herr Walter Feuchter, Bankkaufmann Bezüglich der Angaben über die Gesamtbezüge wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, einen Betrag von EUR 500.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten. Der verbleibende Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.932.840,12 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Neureichenau, 28. Juni 2024
Dr. Siegfried Schmidbauer Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Neureichenau, 28. Juni 2024

gezeichnet Dr. Siegfried Schmidbauer, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die Rosenium GmbH, Neureichenau
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rosenium GmbH, Neureichenau, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn‑ und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rosenium GmbH, Neureichenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt V. im Lagebericht enthalten ist, haben wir nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑ und Finanzlage der Gesellschaft zum                31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) .

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Gesellschafterausschusses für den Jahresabschluss und den LageberichtDer gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Gesellschafterausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und desLageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Deggendorf, 28. Juni 2024
Dr. Kittl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Karl Schröder
Andreas Schwarzhuber
Wirtschaftsprüfer
Wirtschaftsprüfer

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Aktuelle Insolvenzverfahren

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