SEDA R.E. GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gianfranco Dr. D'Amato seit 3.5.2002 | Geschäftsführer |
Antonio Dr. D'Amato seit 3.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SEDA INTERNATIONAL PACKAGING GROUP S.p.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SEDA GERMANY GmbHNeuhaus a.d. PegnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA) Grundlagen der Gesellschaft Die SEDA GERMANY GmbH ist eine Tochtergesellschaft der SEDA INTERNATIONAL PACKAGING GROUP S.p.A. Das Unternehmen stellt Rundgefäße (Becher) aus Hartpapier, sowie Faltschachteln und ähnliche Verpackungen her. Die Produkte werden überwiegend als Trink-, Yoghurt- und Eisbecher bzw. als Verpackung für Lebensmittel verwendet. Weiter werden von der Gesellschaft Produkte (wie Deckel, Spitztüten und Verpackungspapier) vertrieben, die von Gesellschaften der SEDA-Gruppe bezogen werden. Aufgrund unserer vielfältigen Produktpalette gehören Unternehmen aus dem Eis-, Food- Service sowie der Food- und Nonfood-Industrie zu unseren Kunden. Unser Hauptabsatzgebiet ist Deutschland. Die Exporte erfolgen in ganz Europa. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft verfügt über die Zweigniederlassung "Fränkische Hartpapierwaren". Gegenstand dieser Zweigniederlassung ist der Vertrieb von Eisverpackungen an Großhändler für nicht industriell hergestelltes Speiseeis. B) Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Allgemeines Das wirtschaftliche Umfeld der SEDA GERMANY GmbH erwies sich im Jahr 2023 als stabil. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war durch die stagnierende Konjunktur beeinflusst. Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach der Coronakrise hat sich aufgrund der geringen Nachfrage im In- und Ausland nicht weiter fortgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ging im Jahr 2023 nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,3% gegenüber dem Vorjahr zurück, nachdem es im Jahr zuvor um 1,8% gestiegen war. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sanken die privaten Konsumausgaben um 0,8% gegenüber dem Vorjahr. Dies ist wahrscheinlich auf das weiterhin hohe Preisniveau zurückzuführen. Die preisbereinigten Konsumausgaben des Staates gingen um 1,7% gegenüber dem Vorjahr zurück. Auch die preisbereinigten Bruttoanlageinvestitionen verzeichneten einen Rückgang von 0,3%. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen sanken preisbereinigt in Deutschland um 1,8%, die Importe verringerten sich um 3,0% gegenüber dem Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank die preisbereinigte Bruttowertschöpfung um 0,1% gegenüber dem Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes verringerte sich um 0,4% gegenüber dem Vorjahr. Laut Angaben des ifo-Institutes entwickelte sich der Arbeitsmarkt mit einer Arbeitslosenquote von 5,7% leicht verringert gegenüber dem Vorjahr. Die Inflationsrate lag bei 5,9%, nachdem sie bereits letztes Jahr auf 6,9% gestiegen war. Branche Aufgrund unserer spezifischen Produkt- und Kundenstrukturen sind wir in keine der gängigen Branchen einzuordnen. Wir orientieren uns an der übergeordneten Branche "Papier & Kunststoffverarbeitung". Der Umsatz der deutschen Papierverarbeitenden Industrie reduzierte sich nach Auskunft des Hauptverbandes Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) im ersten Halbjahr 2023 um 5,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des HPV verringerte sich der Effekt der Preissteigerung, so dass der Umsatzrückgang auf die schwache Konjunktur zurückzuführen ist. Der Umsatz lag sowohl im Inlands- wie auch im Auslandsgeschäft leicht unter dem jeweiligen Vorjahresniveau. Nach Angaben des HVP hat sich der starke Rückgang des Produktionsindex (unbereinigt) um 10% in den ersten drei Quartalen 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum fortgesetzt und sogar noch beschleunigt, nachdem der Index bereits im Jahr 2022 um 3,7% gesunken war. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutendsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern. Diese entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Die Geschäftsentwicklung in Jahr 2023 verlief aufgrund der starken Nachfrage im Gastronomie-Bereich nach den überwundenen Auswirkungen der Coronaviruskrise sehr positiv. Die aufgetretenen Lieferengpässe konnten innerhalb des Geschäftsjahres überwunden werden. Die Energiekosten und Einkaufspreise befanden sich weiterhin auf hohem Niveau und wirkten sich negativ auf die finanziellen Leistungsindikatoren für den Berichtszeitraum aus und reduzierten den positiven Trend der gestiegenen Nachfrage der Kunden. Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die Umsatzerlöse um € 13,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr, da unsere Kunden im Food-Service-Bereich gegenüber dem Vorjahr einen starken Nachfrageschub erlebten, der maßgeblich auf die komplette Aufhebung der Corona-Schutzmaßnahmen und Substitutionseffekte innerhalb der Gastronomie zurückzuführen ist. Zudem mussten wir aufgrund der stark gestiegenen Einkaufpreise und Energiekosten die Verkaufspreise für unsere Produkte auf hohem Niveau belassen. Die Umsatzsteigerung von 12,4% gegenüber 2022 lag innerhalb der prognostizierten Bandbreite (von +10% bis +20%). Das Ergebnis vor Steuern stieg um € 5,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Die Ergebniserhöhung in unserer Prognose 2023 (erhebliche Steigerung entsprechend der Umsatzentwicklung zwischen +20% bis +30%) wurde mit der tatsächlichen Erhöhung von +35,7% gegenüber dem Vorjahr übertroffen. 3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Umsatz Der Gesamtumsatz von € 123,0 Mio. (+12,4% gegenüber 2022) stieg um € 13,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr an. Die Aufhebung der staatlichen Schutzmaßnahmen im Jahr 2022 führte zu einer erheblichen Stärkung des Konsums bei unseren Kunden im Food-Service-Bereich. Diese Erholungsphase hielt im Jahr 2023 an und stärkte zusammen mit einer positiven Entwicklung des Food-Industry-Bereichs unsere Umsatzentwicklung. Die im Jahre 2022 aufgetretenen Lieferengpässe insbesondere beim Rohstoff Papier konnten im Geschäftsjahr 2023 überwunden werden. Insgesamt wird die Geschäftsentwicklung im Jahre 2023 von der Geschäftsführung als zufriedenstellend betrachtet. Hinsichtlich der Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern verweisen wir auf die Ausführungen unter Absatz 2 finanzielle Leistungsindikatoren. Produktion Die Produktionsmenge stieg gegenüber Vorjahr um 4,8%. Der Wert der Betriebsleistung erhöhte sich aufgrund des gestiegenen Umsatzes und höheren Bestände an Halbfertig- und Fertigwaren um 9,7% gegenüber dem Vorjahr. Personal- und Sozialpolitik des Unternehmens Die Zahl der bei der SEDA GERMANY GmbH angestellten Mitarbeiter (de facto, 12-Monats-Durchschnitt, ohne Leasingkräfte) von 257 Mitarbeiter erhöhte sich um 3,2% gegenüber dem Vorjahr (im Vorjahr 249). Der Personalaufwand erhöhte sich leicht auf € 15,7 Mio. (+2,3% gegenüber 2022) um € 0,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Die Mitarbeiter des Unternehmens werden überwiegend nach den Regeln und Tabellen des Haustarifvertrages bezahlt. Vermögenslage Die Intensität des Anlage- und Umlaufvermögens ergibt folgende Werte:
Das Vermögen setzt sich im abgelaufenen Jahr 2023 zu 10,6% aus Anlagevermögen (inklusive aktive latente Steuern) und zu 89,4% aus Umlaufvermögen zusammen. Anlagevermögen und Vorratsvermögen sind zu 100% mit Eigenkapital finanziert. Die Altersstruktur des Anlagevermögens ("Anlagenabnutzungsgrad": kumulierte Abschreibungen des Sachanlagevermögens geteilt durch das Sachanlagevermögen zu Anschaffungs-/Herstellungskosten) beträgt 92,2% nach 89,9% im Jahr 2022. Investitionen und Investitionsvorhaben Das Investitionsvolumen im Jahr 2023 belief sich auf € 2,3 Mio. gegenüber € 1,4 Mio. im Vorjahr. Nach Abschluss der Inbetriebnahme neuer Produktionsanlagen in den Vorjahren wurden die Investitionen im Jahr 2023 für weitergehende Automatisierung sowie für Optimierungen der bestehenden Produktionsanlagen und Ergänzungen der Infrastruktur genutzt. Zwischen 2007 und 2019 wurden mehrjährige Investitionsprojekte mit hohen Summen erfolgreich durchgeführt, die maßgeblich der Effizienzsteigerung durch neue Produktionsanlagen und unterstützende Infrastruktur im Bereich der Werkslogistik dienten. Daher werden aktuell die neu geschaffene Infrastruktur und Anlagen genutzt und über Neuinvestitionen in Anlagen und weiterführende Automatisierung optimiert. Die Summe der Buchwerte des Anlagevermögens ist im Jahr 2023 um 20,8 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Höhe der Abschreibung im Jahr 2023 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 12,7%. Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist durch die lineare Abschreibung der aktivierten Wirtschaftsgüter gegeben. Das Geschäftsjahr 2024 steht weiterhin im Zeichen der Nutzung und Optimierung der bestehenden Anlagen. Zudem ist eine Ergänzung der Produktionsanlagen zur Stärkung der flexiblen und kundenorientierten Produktion geplant. Finanzlage
Das Unternehmen finanziert seine Neuinvestitionen durch Einsatz seiner eigenen Liquidität selbst. Aufgrund des stabilen Mittelflusses aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit konnten die flüssigen Mittel um € 18,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr auf € 32,9 Mio. erhöht werden. Für das Jahr 2024 ist eine Dividendenausschüttung an die SEDA INTERNATIONAL PACKAGING GROUP S.p.A. geplant. Absehbare Liquiditätsengpässe sind für die SEDA GERMANY GmbH nicht zu erkennen. Kapitalstruktur Nur ca. 18% des Gesamtvermögens sind durch Verbindlichkeiten gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen sowie sonstige Verbindlichkeiten finanziert. Die Eigenkapitalquote beträgt 76,0 % (Vorjahr 67,4 %). C) Risiko-, Chancenbericht Die SEDA GERMANY GmbH ist in das einheitliche Risikomanagement der Tochtergesellschaft der SEDA INTERNATIONAL PACKAGING GROUP S.p.A. eingebunden. Das frühzeitige Erkennen von Schlüsselrisiken wird durch entsprechende Managementsysteme abgedeckt. Hierbei werden systematisch und kontinuierlich die Veränderungen in Form eines monatlichen Berichtswesens abgefragt, analysiert und geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung und Risikobewältigung eingeleitet. Das interne Kontrollsystem der Gesellschaft ist so ausgestaltet, dass es der Geschäftsleitung angemessene Sicherheit hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung gewährt. Die Risiken werden nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit (EW) und ihren Auswirkungen (A) wie folgt klassifiziert:
Dies führt zu der folgenden Risiko-Matrix:
G=Geringes Risiko H=Hohes Risiko M=Mittleres Risiko K=Kritisches Risiko Die Beurteilung von Risiken und Geschäftschancen erfolgt auf der Grundlage verfügbarer Marktdaten und aktueller Trendanalysen sowie unseren Erfahrungen aus dem bisherigen Geschäftsverlauf. Dabei gehen wir davon aus, dass das Nachfrage- und Konsumverhalten der Marktteilnehmer nicht durch grundlegende wirtschaftliche, finanzielle oder politische Krisen und ebenfalls nicht durch unvorhersehbare Naturereignisse beeinträchtigt wird. Die Erfassung der Risiken erfolgt unter Berücksichtigung definierter Wesentlichkeiten. Bei der Einschätzung wird das Risiko nach risikoverringernden Maßnahmen dargestellt. Um zu ermitteln, welche Risiken am ehesten bestandsgefährdenden Charakter für das Unternehmen aufweisen, werden die Risiken gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und ihren Auswirkungen in Risikokategorien eingeteilt. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Seit Januar 2023 gilt in Deutschland die Mehrwegangebotspflicht für Imbisse und Schnell-restaurants im Bereich "Dine-in" und "Take-away". Die Erfahrungen des ersten Jahres zeigen, dass die Mehrwegquote im mittleren einstelligen Prozent-Bereich liegt, und die Verbraucher aus Convenience- und Hygienegründen nach wie vor Einweg präferieren. Sollte seitens der Umweltpolitik eine Umkehr in der Verwendung von Einweggetränkebechern in Schnellrestaurants zugunsten von Mehrwegbechern diktiert werden, so würden unserer Ansicht und nach Ansicht unserer Kunden andere ökologische Einflüsse, insbesondere Hygieneaspekte, entgegenstehen. Wir engagieren uns gemeinsam mit unseren Kunden in verschiedenen nationalen und europäischen Verbänden und Initiativen, um die ökologischen, ökonomischen und gesundheitlichen (Hygiene) Vorteile von Einwegverpackungen an Stakeholder in Politik und Gesellschaft zu kommunizieren. Insbesondere die geplante Europäische Verpackungsverordnung (PPWR) spielt hier eine maßgebliche Rolle. Die Produkte, die überwiegend als Yoghurt- und Eisbecher bzw. als Verpackung für Lebensmittel verwendet werden, verzeichnen - auch aufgrund der "Anti-Plastik-Diskussion" eine steigende Nachfrage. Deshalb wird insgesamt das Risiko - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als "gering" eingestuft. Das am 15. Mai 2023 verkündete Einwegkunststofffondsgesetz verpflichtet Herstellerinnen und Hersteller ab 2024, die Kosten für ihre in Straßen oder Parks als Abfälle eingesammelten Einwegkunststoffprodukte zu tragen. Die SEDA GERMANY GmbH ist als Hersteller von Getränkebechern zur Zahlung der Einwegkunststoffabgabe verpflichtet. In Absprache mit unseren Kunden werden die neu entstandenen Aufwendungen für diese Abgabe im Verkaufspreis an den Endkunden weitergegeben. Diese Verteuerung unserer Produkte kann zu einer Änderung des Konsumverhaltens unserer Endverbraucher führen. Deshalb wird insgesamt das Risiko - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als "mittleres" Risiko eingestuft. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Es bestehen keine rechtlichen Bestandsgefährdungspotentiale; aus heutiger Sicht sind auch für die Zukunft keine zu erkennen. Das Risiko wird - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als "gering" eingestuft. Absatz- und Marktrisiken Ein Risiko für die künftige Ertragskraft der Gesellschaft sehen wir im nach wie vor hohen Preisdruck seitens der Kunden und der Veränderungen des Produktportfolios der Kunden. Durch kontinuierliche Verbesserung der Produktionsverfahren, der Qualität und des Kundenservices sowie durch die stetige Einführung innovativer Produkte auf den Märkten steuern wir diesem Risiko entgegen. Das Risiko wird - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als "gering" eingestuft. Qualitäts-/Produktionsrisiko Zudem ist ein Risiko der Qualitätsproblematik und Lieferunfähigkeiten im Produktbereich grundsätzlich immer gegeben. Ein Qualitätsproblem oder Lieferunfähigkeit könnte ernsthafte Auswirkungen auf die Kundenbeziehungen nehmen und ernsthafte Umsatzeinbußen zur Folge haben. Weitere Folgen wären Imageverlust und im schlimmsten Fall Personenschäden. Aufgrund unserer getroffenen Maßnahmen und zertifizierten Verfahren schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Risiko - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als "gering" ein. Finanzinstrumente Währungsrisiken Aus der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft entstehen sowohl Fremdwährungsforderungen als auch - verbindlichkeiten (USD, GBP) aus Lieferungen und Leistungen. Ihnen liegt zum einen die Beschaffung eines Teils der Rohstoffe (Papier), der unfertigen Erzeugnisse sowie der Handelswaren zugrunde, zum anderen die Lieferung von Komponenten und Fertigprodukten an einige außerhalb des Euro-Raums ansässige Abnehmer. Den in GBP abgewickelten Geschäften kommt dabei keine wesentliche Bedeutung zu. Zur Abwicklung der in US-Dollar vereinbarten Beschaffungsgeschäfte bedienen wir uns eines in US-Dollar geführten Bankkontos. Die Beschaffung der erforderlichen Devisen erfolgt durch Abruf der erforderlichen Kontingente bei einem deutschen Kreditinstitut auf der Grundlage außerbörslicher Termingeschäfte. Alle Devisenterminkontrakte beinhalten einen bereits bei Geschäftsabschluss fixierten Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar. Alle Terminkontrakte wurden innerhalb des Geschäftsjahres abgerufen. Zum Bilanzstichtag existierten daher keine offenen Terminkontrakte. Für das Jahr 2024 werden voraussichtlich keine Devisenterminkontrakte aufgenommen. Das Risiko wird - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als "gering" eingestuft. Umweltschutz/Umweltrisiken Es existieren keine Risiken bezüglich des Umgangs und der Verwendung von als Gefahrstoff einzustufenden Hilfs- und Betriebsstoffen in unserem Unternehmen. Die Entsorgung der beim Produktionsprozess entstehenden Abfälle erfolgt durch autorisierte und hierfür qualifizierte Unternehmen. Des Weiteren beteiligen wir uns am dualen System der Reclay Systems GmbH. Unsere Produktionsabfälle werden zur Wiederverwertung an Dritte verkauft. Das Risiko wird - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als "gering" eingestuft. Mit der Gründungsbeteiligung am Bechersammel-System "It's your part" wollen wir dazu beitragen, dass Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit dem Wertstoff Papier zu erhöhen und unsere Kunden motivieren, geeignete Maßnahmen zum Sammeln und Recyceln gebrauchter Becher zu treffen. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung aus der Analyse von Risiken und Gegenmaßnahmen auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertungen ein, dass keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden sind. Chancen der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft nimmt an der permanenten Entwicklung sowohl des Fastfood-Marktes wie auch auf den anderen verpackungsrelevanten Märkten teil. Die von uns am Markt angebotenen Verpackungen unterliegen einer ständigen Verbesserung und Weiterentwicklung. Die Hartpapierverpackung kommt hierbei sowohl den steigenden Anforderungen bei der graphischen Gestaltung als auch der an Bedeutung zunehmenden Verwendung nachwachsender Materialien im Sinne der Nachhaltigkeit entgegen. Deshalb rechnen wir langfristig mit einer steigenden Tendenz bei der Abfüllung hochwertiger Lebensmittel in attraktive Hartpapierverpackungen. Ziel unserer Unternehmensgruppe ist eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität und der Innovation, um den wachsenden Ansprüchen des Marktes nachkommen zu können. Im Geschäftsjahr 2023 und in den ersten Monaten des Jahres 2024 wurde im Gesetzgebungsverfahren zur Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) ein bedeutender Schritt nach vorne gemacht. Die bisher getroffenen Beschlüsse werden Europa wettbewerbsfähiger und nachhaltiger machen und eine harmonisierte Regulierung auf europäischer Ebene gewährleisten. Die weltweite Führungsrolle der EU in der Kreislaufwirtschaft ist somit gewahrt, dank derer zusammen mit Investitionen in den Sektor ehrgeizige Ziele für die Sammlung und das Recycling von Verpackungen erreicht wurden. Auf diese Weise wird es möglich sein, sowohl wirtschaftliches Wachstum als auch ökologische Nachhaltigkeit gemeinsam zu erreichen. Das Europäische Parlament hat die kostenlose Verwendung von Einweg-Papierprodukten sowohl für den Verzehr in Fast-Food-Restaurants als auch zum Mitnehmen bestätigt. Dies stellt eine enorme Wachstumschance für papierbasierte Verpackungen dar, insbesondere als Ersatz für Lösungen aus Kunststoff. Tatsächlich haben wissenschaftliche Erkenntnisse (zuletzt vom JRC, dem wissenschaftlichen Dienst der EU- Kommission) bewiesen, dass gesammelte und recycelte Einweg-Papierverpackungen einen besseren ökologischen Fußabdruck als Mehrweg-Verpackungen haben. Dies macht Papierverpackungen zu einer nachhaltigen Alternative zu Plastikverpackungen, die ab 2030 für den Verzehr in Fast-Food-Läden verboten sein werden. Der endgültige Text, der am 15. März vom AStV I (Ausschuss der Ständigen Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union) gebilligt wurde, wurde am 19. März vom Europäischen Parlament, der Fachkommission ENVI (Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit), angenommen, und am 24. April 2024 mit einer Mehrheit von rund 75% im Plenum verabschiedet. Auch im Bereich der industriellen Lebensmittelverpackungen, wie z. B. Yoghurt-, Eis- und Suppenbecher sehen wir einen steigenden Bedarf an Papierverpackungen und erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzt. Wir schätzen das Risiko - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als "gering" ein. D) Prognosebericht Nach der Konjunkturprognose des ifo-Institutes führen eine sich verschlechternde Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, hohe Zinsen und Preissteigerungen zu einer voraussichtlichen Stagnation der Wirtschaftsleistung. Laut ifo-Institut wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 nur geringfügig gegenüber dem des Vorjahres steigen (+0,2%). Die Inflationsrate wird laut dieser Prognose im Jahr 2024 mit durchschnittlich 2,3% geringer ausfallen als im Vorjahr, maßgeblich aufgrund sinkender Gas- und Strompreise. Unsere aktualisierten betriebswirtschaftlichen Planungen berücksichtigen das gegenwärtig unsichere wirtschaftliche Umfeld. Die offene Dauer und Auswirkungen des Ukrainekrieges besonders auf die Energieliefersituation, die hohe Inflation und Lieferengpässe machen es schwierig, die Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf zuverlässig einzuschätzen. Basierend auf unseren bisherigen Umsätzen und der aktuellen Umsatzvorschau gehen wir in der Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2024 von einer geringfügigen Erhöhung der Umsätze in einer Spanne zwischen 0% und 10% gegenüber dem Vorjahr aus. Der Gewinn vor Steuern wird sich entsprechend der Umsatzentwicklung und zu erwartenden Kostensteigerungen im Vergleich zum Vorjahr zwischen 5% und 15% reduzieren. Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass sich die Wirtschaft in den kommenden Jahren weiterentwickelt und es uns gelingt, mit der gewohnten Innovation und einer Verbesserung von Qualität und Service neue Märkte zu erschließen. Auch in diesem Jahr wollen wir allen Kunden, Lieferanten und den Kreditinstituten für die bewiesene gute Zusammenarbeit danken. Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitern der Gesellschaft, welche mit eindrucksvollem Engagement und mit stetigem Einsatz ihrer Fertigkeiten und ihres Fachwissens die erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens mitgetragen haben und so letztlich auch zu ihrem eigenen Erfolg beitragen.
Neuhaus an der Pegnitz, den 24. Mai 2024 Dr. Antonio D'Amato Dr. Gianfranco D'Amato BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die SEDA GERMANY GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Neuhaus an der Pegnitz und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Nürnberg (HRB Nr. 7203). Der Jahresabschluss der SEDA GERMANY GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Bilanz wurde nach den Gliederungsvorgaben des § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Soweit "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, werden sie im Anhang vorgenommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sie werden planmäßig entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 800,00 netto werden im Zugangsjahr sofort aufwandswirksam erfasst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu aktuellen Einstandspreisen angesetzt. Entsprechendes gilt für Handelswaren. Für die Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffe im Bereich der Werkstatt wird ein Festwert (§ 240 Abs. 3 HGB) angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die zugrundeliegenden Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie die angemessenen Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Den im Einzelnen erkennbaren bzw. üblicherweise mit der Führung derartiger Bestände verbundenen Risiken wird durch die Bildung von Abschlägen, die mit der gebotenen kaufmännischen Vorsicht ermittelt wurden, Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für die zu erwartenden Skontoinanspruchnahmen, das allgemeine Kreditrisiko und den Zinsverlust wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Die Marktterminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und - abschlägen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich des Gehalts- bzw. Rentenniveaus und einem Rechnungszinssatz von 1,82 % p. a. (Vorjahr: 1,78 %) im 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) im 7-Jahres- Durchschnittszinssatz. Aus Vereinfachungsgründen wurde die Berechnung der Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Biometrische Rechnungsgrundlagen waren die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Bei den hier nicht gehaltsabhängigen Festzusagen ist wie im Vorjahr ein Rententrend von 1,5 % in die Berechnung mit eingegangen. Für Altersvorsorgeverpflichtungen wurde der bislang zugrunde gelegte 7-Jahres-Durchschnitt des Marktzinses auf einen 10-Jahres-Durchschnitt umgestellt. Der Unterschiedsbetrag, der sich aus dem Übergang vom 7- auf den 10-Jahres-Durchschnitt des Marktzinses ergibt, unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Die Ausschüttungssperre beträgt hieraus EUR 1.754,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB gebildet. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handels- und steuerrechtlicher Betrachtungsweise (§ 274 HGB). Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Ein aktiver Überhang wird ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag vorliegende flüssige Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden unter Beachtung des § 256a HGB bewertet. III. Erläuterungen der Bilanz Anlagevermögen Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beiliegenden Anlagenspiegel verwiesen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens betragen im Allgemeinen bei Bauten 10- 33,33 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 2-12 Jahre und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-12 Jahre. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Der erhöhten Inanspruchnahme von Maschinen infolge des Drei-Schicht- Betriebs wird durch die Berücksichtigung eines erhöhten Abschreibungssatzes Rechnung getragen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand verbucht. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von EUR 250,01 - 800,00 werden innerhalb eines Jahres abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von TEUR 1.662 (Vorjahr: TEUR 1.662). Diese stammen ausschließlich aus einer hinterlegten Mietkaution. Alle übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 906 (Vorjahr: TEUR 1.246) bestehen wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen, davon gegen die alleinige Gesellschafterin SEDA INTERNATIONAL PACKAGING GROUP S.p.A in Höhe vo665 n TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 147). In den sonstigen Vermögensgegenständen gegen Dritte sind antizipative Forderungen aus Stromsteuer von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 57) enthalten. Latente Steuern Es wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.036 (Vorjahr: TEUR 1.073) gebildet, welche hauptsächlich aus der Abgrenzung einer Optionsprämie stammen. Die passiven latenten Steuern von TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 48) stammen aus Differenzen des Anlagevermögens und der Vorräte. Vom Wahlrecht zur Saldierung und Ausweis des Aktivüberhangs wird Gebrauch gemacht. Daraus ergibt sich ein Aktivüberhang der latenten Steuern in Höhe von TEUR 981 (Vorjahr: TEUR 1.024) und ein Ertrag aus der Veränderung der latenten Steuern von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 129). Zur Berechnung der latenten Steuern wurde der Steuersatz von 27,38 % (Vorjahr: 26,33 %) verwendet. Eigenkapital Der Jahresabschluss wurde vor Gewinnverwendung aufgestellt. Der Posten Sonstige Rückstellungen setzt sich wie folgt zusammen:
Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 3.738 (Vorjahr: TEUR 4.186) stammen ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Sicherheiten bestehen wie im Vorjahr nicht. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen entfallen auf
Der Posten sonstige betriebliche Erträge enthält periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 43) und aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 405). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 18.090 TEUR (Vorjahr: TEUR 17.250). Diese stammen hauptsächlich aus Miete, Frachten, Ersatzteilen und Instandhaltung. Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 234) sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 245). Die Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhaltet Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen (Pensionen), Zinsen auf Steuernachzahlung aus der Betriebsprüfung und negative Zinsen auf Bankeinlagen. Diese setzen sich zusammen aus:
Aus der Veränderung der latenten Steuern ergibt sich ein Aufwand aus aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: Ertrag TEUR 105) sowie ein Aufwand aus der Veränderung passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 24), sodass sich insgesamt ein Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 129) ergibt. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Getrennt nach Laufzeiten setzen diese sich wie folgt zusammen:
2. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestehen Devisentermingeschäfte mit einem Volumen von Mio. USD 0 (Vorjahr: Mio. USD 1,9) bzw. umgerechnet Mio. EUR 0 (Vorjahr: Mio. EUR 1,840). Es handelte sich im Vorjahr um schwebende Geschäfte. 3. Anzahl der Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 274 Mitarbeiter beschäftigt. Aufgegliedert nach Tätigkeitsbereichen waren tätig:
4. Angaben zur Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt: Dr. Antonio D'Amato, Geschäftsführer Dr. Gianfranco D'Amato, Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers gliedert sich wie folgt:
6. Mutterunternehmen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Alleingesellschafterin SEDA INTERNATIONAL PACKAGING GROUP S.p.A., Corso Salvatore D'Amato 73, 80022 Arzano, Neapel, Italien, einbezogen, welche als Muttergesellschaft den Konzernabschluss, der von einem zugelassenen Abschlussprüfer geprüft wird, im Sinne der 7. EG-Richtlinie für den kleinsten und größten Kreis einzubeziehender Unternehmen aufstellt. Der Ort der Hinterlegung des Konzernabschlusses ist bei vorgenannter Gesellschaft am vorgenannten Ort. 7. Ausschüttungssperre Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe des Überhangs der aktiven latenten Steuern über EUR 981.240,00 (Vorjahr: EUR 1.024.402,43) und in Höhe des Unterschiedsbetrags aus den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.754,00 (Vorjahr: EUR 8.372,00). 8. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 16.032.300,47 auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Nachtragsbericht Weitere Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags , Finanz- und Vermögenslage der SEDA GERMANY GmbH haben könnten, sind nicht eingetreten.
Neuhaus an der Pegnitz, den 24. Mai 2024 Dr. Antonio D'Amato Dr. Gianfranco D'Amato Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SEDA GERMANY GmbH, Neuhaus an der Pegnitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SEDA GERMANY GmbH, Neuhaus an der Pegnitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SEDA GERMANY GmbH, Neuhaus an der Pegnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 24. Mai 2024 FALK
GmbH & Co KG
Gerhard Meyer, Wirtschaftsprüfer Marco Muth, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 10. Juni 2024 festgestellt. |
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