zuChem EMEA GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pierre Mahnke seit 19.9.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
La Rive Germany GmbHStapelfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlage des Unternehmens Die La Rive Germany GmbH ist im Handelsregister Stapelfeld unter der Nummer HRB 17116 eingetragen und hat ihren Firmensitz in Brookstieg 4, Stapelfeld. Das Unternehmen ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach deutschem Recht. Als Handelsunternehmen vertreibt die La Rive Germany GmbH Produkte aller Art in den Kernmärkten Deutschland und Österreich und partiell in weiteren europäischen Ländern. In der Funktion eines klassischen Distributors werden die Produkte international importiert und an Vertriebskanäle, wie beispielsweise Kaufhausketten oder Drogerieketten, geliefert. Ziel der La Rive Germany GmbH ist es, die Marktanteile des Unternehmens abzusichern sowie nachhaltig zu steigern und analog die stets positive Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auszubauen. Daraus leiten sich sowohl strategische als auch operative Ziele ab, welche mittels eines effizienten Steuerungssystem kontinuierlich überwacht werden können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz Inflation, Ukraine-Krieg und anhaltender Lieferprobleme ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 gewachsen. Das preisbereinigte Bruttosozialprodukt stieg um 1,9 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie.Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen stieg der Umsatz mit Schönheitspflege- und Haushaltspflegeprodukten im Jahr 2022 um 7,9 Prozent auf 30,1 Milliarden Euro, wobei insbesondere Düfte (plus 33,8 Prozent) umgesetzt wurden. Die Schönheits- und Haushaltsmittelindustrie zählt zu den wichtigen Säulen des privaten Konsums und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Die Hauptabsatzkanäle bei Schönheitspflegemitteln blieben die Drogerie- bzw. Supermärkte. Die noch verhältnismäßig kleine Vertriebsschiene E-Commerce konnte sich aber weiterhin positiv entwickeln. 2. Geschäftsverlauf Die La Rive Germany GmbH schloss das Geschäftsjahr 2022 aufgrund gesunkener Umsatzerlöse deutlich unter dem Vorjahresniveau ab. 3. Lage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 31.263 TEuro und damit um 1.093 TEuro niedriger als im Vorjahr. Das Working Capital, welches als Summe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzüglich Vorräte sowie abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen definiert ist, ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das Eigenkapital beträgt 27.750 TEuro, die Eigenkapitalquote ist zum Jahresende auf 88,8 % gestiegen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen und Skontofristen auszunutzen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Jahr 2022 um 4.077 TEuro auf 6.765 TEuro. Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 2.843 TEuro gesunken auf 24.705 TEuro. c) Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Rohgewinn um 48,1 % auf 10.952 TEuro. Einher damit sind die Vertriebskosten gestiegen. Das betriebliche Ergebnis (EBITDA) sank auf 5.511 TEuro (Vorjahr: 12.591 TEuro) und schlug sich auf den Jahresüberschuss von 3.871 TEuro (Vorjahr: 8.897 TEuro) nieder. d) Bilanzgewinn Im Berichtsjahr wurde keine Gewinnausschüttung beschlossen. Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 27.725 TEuro. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite, Gesamtkapitalrendite, Materialeinsatzquote, Personaleinsatzquote und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr 14,5 %und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 0,6 %-Punkte gesunken. Die Eigenkapitalrendite ist im Vergleich zum Vorjahr von 37,2 % auf 14,0 % gesunken. Die Gesamtkapitalrendite ist von 27,5 % im Vorjahr auf 12,4 % im lfd. Geschäftsjahr zurückgegangen. Die Materialeinsatzquote beläuft sich mit 71,5 % um 5,2 %-Punkte unter dem Vorjahresniveau. Die Personaleinsatzquote ist von 0,5 % im Vorjahr auf 2,2 % gestiegen. Der Cashflow beträgt 5.107 TEuro (Vorjahr: -1.338 TEuro) und ist damit um 6.445 TEuro höher als im Vorjahr. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. III. Prognosebericht Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen haben die Konjunktur gedämpft und ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland sind hinzugekommen. Die Erholung der deutschen Wirtsachaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 hat sich somit nicht fortgesetzt. Im Jahr 2024 dürfte die deutsche Wirtschaft das zweite Jahr in Folge eine leichte Rezession durchlaufen. Das deutsche BIP wird in diesem Jahr voraussichtlich um 0,3 Prozent schrumpfen. Ende des Jahres 2024 könnte das BIP nach aktuellen Analysen wieder auf dem Niveau des Jahres 2019 landen, unmittelbar bevor die Corona-Pandemie ausbrach. Für das kommende Jahr rechnet die Geschäftsleitung daher mit einem stabilen Geschäftsverlauf, wobei das Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2023, bereinigt um neutrale Erträge, das Vorjahresniveau nicht erreichen soll. Die Akquise neuer Geschäftspartner soll fokusiert werden. Die wesentlichen Kostentreiber bleiben die Positionen Material- und Vertriebsaufwendungen. Es wird mit einer stabilen Bruttomarge auf Niveau des Vorjahres gerechnet. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Als Handelsunternehmen ist die La Rive Germany GmbH verschiedenen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem Geschäftszweck des Unternehmens verbunden sind. Eine Stärke der La Rive Germany GmbH ist die Ausweitung des Sortiments auf neue, bis dahin nicht angebotene Produkte. Ein wesentliches Risiko liegt in den abgeschlossenen Lizenzverträgen. Dem potenziellen Verlust von Vertragspartnern steht die erfolgreiche Akquisition und ein quantitativer und qualitativer Ausbau des Portfolios gegenüber. Stand heute wird bei allen auslaufenden Verträgen von vertragsspezifischen Verlängerungen ausgegangen. Die La Rive Germany GmbH finanziert sich grundsätzlich über den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit bzw. die erwirtschafteten liquiden Mittel. 2. Chancenbericht Die Online-Umsätze werden in Europa steigen. In dieser neuen Marktdynamik in Zeiten der Digitalisierung hat es das Handelsunternehmen verstanden, diese Entwicklung als Verstärker der Markenbotschaften einzusetzen. Folglich besteht zukünftig ein Fokus auf Social Media und dem Onlinegeschäft.
Stapelfeld, 14. Mai 2024 gez. Pierre Mahnke, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie wendet, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften an. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§ 265 Abs. 1 Satz 2, § 266 ff. HGB). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen gemindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Wert von mehr als 250,01 Euro aber nicht mehr als 800,00 Euro wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Immaterielle Vermögensgegenstände (Software) werden über einen Zeitraum von 5 Jahren, Technische Anlagen und Maschinen sowie Werkzeuge und übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 bis 10 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wiederbeschaffungskosten i.S. von § 255 bzw. § 253 HGB bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Aufgrund des geringen allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos wurde keine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Zum Bilanzstichtag wurden keine Forderungen einzelwertberichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen (§ 250 Abs.1 HGB). Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend des Zeitablaufes. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter, bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Die auf die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen dem Sachverhalt zur Bilanz dieser Darstellung. (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmthoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem nachstehenden Anlagespiegel.
Finanzanlagevermögen Die La Rive Germany GmbH hält eine Beteiligung an der UpSell Invest UG (haftungsbeschränkt) in Höhe von 6,3 TEuro (Vorjahr: 6,3 TEuro) mit Sitz in Hamburg (HRB 146304). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen insgesamt 7.051,0 TEuro (Vorjahr: 12.183,6 TEuro). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen insgesamt 50,9 TEuro (Vorjahr: 50,9 TEuro). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 122,0 TEuro (Vorjahr: 114,8 TEuro) enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 72,4 TEuro (Vorjahr: 67,1 TEuro) beinhalten im Wesentlichen Abschluss- und Prüfungskosten sowie Aufbewahrungskosten. Verbindlichkeitenspiegel:
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Grundpfandrechte an unbeweglichen Sachen 2 = Höchstbetragsbürgschaft 3 = Raumsicherungsübereignung des Inventars 4 = Abtretungserklärungen Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus folgenden Verträgen:
Insgesamt bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 150.554,04 Euro. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitsnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Herr Pierre Mahnke, Kaufmann, ist zu einem einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 3.871.414,45 Euro und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Stapelfeld, 14. Mai 2024 gez. Pierre Mahnke, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die La Rive Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der La Rive Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der La Rive Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Detmold, 14. Mai 2024 HWP
Hinrichs & Partner mbB
Jochen Mischer, Wirtschaftsprüfer |
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