Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 640171
Eingetragen
12.11.1970
Branche
Herstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von BergwerksmaschinenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind: a) Entwicklung, Projektierung, Herstellung und Vertrieb von Hydraulikbaggern und Erdbewegungsmaschinen einschließlich Serviceleistungen für diese Produkte, b) Planung und Realisierung von Industrieanlagen sowie beratende Tätigkeit auf diesem Gebiet.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Robert Laux
seit 17.1.2023
Geschäftsführer
Rudolf Arnold
seit 7.4.2015
Geschäftsführer
Alfred Geier
seit 11.10.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Liebherr-International AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
90.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Liebherr-Hydraulikbagger GmbH

Kirchdorf an der Iller

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Allgemeine Auftragsbedingungen

Hinweis:

Den nachfolgenden haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH, Kirchdorf/Iller - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Personal- und Sozialbereich" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften; der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023;

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu dem Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung ab.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt "Personal- und Sozialbereich" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ravensburg, 5. März 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fleck, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 7.355.495 854
2. Geleistete Anzahlungen und Software in Entwicklung 158.938 8.122
7.514.433 8.976
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 108.786.095 108.086
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.837.416 10.696
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.920.216 14.392
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.015.756 6.326
139.559.483 139.500
147.073.916 148.476
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 106.315.947 93.135
2. Unfertige Erzeugnisse 43.843.700 58.930
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 72.650.630 51.200
4. Geleistete Anzahlungen 684.303 751
223.494.580 204.016
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.453.795 6.351
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 220.292.150 143.153
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.625.682 8.316
235.371.627 157.820
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 53.720.637 20.460
512.586.844 382.296
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.164.565 546
660.825.325 531.318

Passiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 90.000.000 90.000
2. Kapitalrücklage 57.530.448 57.530
147.530.448 147.530
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.847.151 4.651
2. Sonstige Rückstellungen 126.915.576 89.903
131.762.727 94.554
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.353.094 2.039
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.990.967 24.261
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 297.736.750 229.573
4. Sonstige Verbindlichkeiten 7.109.680 7.638
davon aus Steuern EUR 6.311.173 (Vj. TEUR 4.594)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 767 (Vj. TEUR 1)
349.190.491 263.511
D. Rechnungsabgrenzungsposten 32.341.659 25.723
660.825.325 531.318

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 1.218.201.931 991.489
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 6.665.072 29.787
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 127.087 2.589
1.224.994.090 1.023.865
4. Sonstige betriebliche Erträge 12.077.166 10.529
davon Erträge aus Währungsumrechnung EUR 7.300.815 (Vj. TEUR 4.790)
1.237.071.256 1.034.394
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 804.496.906 710.234
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.939.941 2.617
806.436.847 712.851
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 133.311.476 119.055
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 28.436.650 24.195
davon für Altersversorgung EUR 3.212.063 (Vj. TEUR 1.529)
161.748.126 143.250
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.251.400 11.280
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 167.926.285 138.860
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung EUR 6.231.941 (Vj. TEUR 17.486)
1.149.362.658 1.006.241
87.708.598 28.153
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 451.705 45
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. TEUR 0)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.873.012 2.189
davon an verbundene Unternehmen EUR 7.766.662 (Vj. TEUR 1.999)
davon aus Aufzinsung EUR 83.886 (Vj. TEUR 187)
-7.421.307 -2.144
80.287.291 26.009
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Organumlage) 20.759.500 9.512
12. Ergebnis nach Steuern 59.527.791 16.497
13. Sonstige Steuern 337.825 273
59.189.966 16.224
16. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 59.189.966 16.224
17. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für 2023

Allgemeine Angaben

Die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH, Kirchdorf/Iller, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Liebherr-EMtec GmbH, Kirchdorf/Iller, deren Alleingesellschafterin die Liebherr- International AG, Bulle/Schweiz ist, die den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den kleinsten und größten Teil der einzubeziehenden Unternehmen aufstellt, dessen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden den Vorschriften nach IFRS entsprechen.

Sitz der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH ist 88457 Kirchdorf. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 640171 im Register des Amtsgerichts Ulm eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH wird unverändert nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfolgen grundsätzlich linear und pro rata temporis nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 250 und bis einschließlich EUR 800 werden im Anlagevermögen aktiviert und im Monat des Zugangs vollständig abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250 werden sofort als Aufwand erfasst. Bis einschließlich 2017 zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffung- oder Herstellungskosten von bis zu EUR 150 wurden als Aufwand erfasst, und von mehr als EUR 150 bis zu EUR 1.000 in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt. Dieser wird über die Dauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Für Werkzeuge, Modelle und Formen bestehen Festwerte.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Der Ansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfasst die Einzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Dem Grad der Verwendbarkeit der Vorräte wird durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. In den fertigen Erzeugnissen werden auch zum Verkauf bereitgestellte, jedoch zwischenvermietete Geräte ausgewiesen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die Pensionsrückstellungen werden aufgrund von versicherungsmathematischen Gutachten nach der Anwartschaftsbarwertmethode mit dem Barwert bilanziert. Der Berechnung des Barwerts liegt der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre zugrunde, der pauschal für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 ermittelt worden ist (1,82 % %, Vj. 1,78 %). Die Bewertung der Rückstellung erfolgte auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden mit dem laufzeitadäquaten von der Bundesbank bekanntgegebenen Zinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles oder mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag nach Maßgabe des Niederstwertprinzips für Forderungen bzw. Höchstwertprinzips für Verbindlichkeiten.

In der Abbildung des Jahresabschlusses werden auf volle Euro gerundete Werte verwendet. Aus rechentechnischen Gründen können daher in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie im Anlagenspiegel (summarische) Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten auftreten.

Bilanzerläuterungen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagengitter auf der letzten Seite dieses Anhangs dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit
bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr insgesamt
TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.454 0 10.454
(Vorjahr) (6.351) (0) (6.351)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 220.292 0 220.292
(Vorjahr) (143.153) (0) (143.153)
Sonstige Vermögensgegenstände 4.626 0 4.626
(Vorjahr) (8.316) (0) (8.316)
Gesamt 235.372 0 235.372
(Gesamt Vorjahr) (157.820) (0) (157.820)

Die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH weist Forderungen von TEUR 12.860 (Vj. TEUR 12.702) aus dem Verkauf von Ersatzteilen aus, die treuhänderisch von der Liebherr-Logistics GmbH gehalten werden. Der Ausweis erfolgt auf der Aktivseite im Wesentlichen unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen und auf der Passivseite unter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 220.292 (Vj. TEUR 143.153) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 0 (Vj. TEUR 0) auf Finanzforderungen.

An die Alleingesellschafterin, Liebherr-EMtec GmbH, Kirchdorf/Iller, bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 296 (Vj. TEUR 120). Diese sind in der Bilanzposition Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Für die Verpflichtungen aus unmittelbaren Versorgungszusagen betragen die Rückstellungen TEUR 4.847. Der Ermittlung des Rückstellungsbetrages liegt ein Rechnungszinsfuß von 1,82 %, ein Rententrend von 2,2 % sowie eine Fluktuationsrate von 3,4 % zugrunde. Bei einer Bewertung auf Basis des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes in Höhe von 1,72 % würde sich ein Verpflichtungsumfang von TEUR 4.918 ergeben. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt demnach TEUR 71 und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Die Erfolgswirkung aus der Änderung des Rechnungszinsfußes wird im Finanzergebnis erfasst.

Saldierung von Vermögen und Schulden bei Altersversorgungsverpflichtungen (§ 246 Abs.2 Satz 2 HGB):

TEUR
Rückstellungen für Pensionszusagen (Entgeltumwandlung) 24
Planvermögen: Rückdeckungsversicherung (beizulegender Zeitwert = Anschaffungskosten) 24

Der beizulegende Zeitwert entspricht dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen. Die Erträge aus Planvermögen sind von untergeordneter Bedeutung.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 126.916 enthalten als größte Einzelposten die Rückstellungen für Garantieverpflichtungen, Erfüllungsrückstände des Personalbereichs, Verpflichtungen aus ausstehenden Liefer- und Leistungsrechnungen sowie Rückstellungen für Devisentermingeschäfte.

Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre insgesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.353 0 0 2.353
(Vorjahr) (2.039) (0) (0) (2.039)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.991 0 0 41.991
(Vorjahr) (24.261) (0) (0) (24.261)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 297.737 0 0 297.737
(Vorjahr) (229.573) (0) (0) (229.573)
Sonstige Verbindlichkeiten 7.110 0 0 7.110
(Vorjahr) (7.638) (0) (0) (7.638)
Gesamt 349.191 0 0 349.191
(Gesamt Vorjahr) (263.511) (0) (0) (263.511)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 47.787 (Vj. TEUR 47.837) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 170.000 (Vj. TEUR 156.000) auf kurzfristige Darlehen, TEUR 59.190 (Vj. TEUR 16.224) auf Ergebnisabführungsverpflichtungen und TEUR 20.760 (Vj. TEUR 9.512) auf Verbindlichkeiten aus Organsteuerumlagen.

Gegenüber der Alleingesellschafterin Liebherr-EMtec GmbH, Kirchdorf/Iller, bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 252.815 (Vj. TEUR 184.851). Diese sind in dem Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten und betreffen im Wesentlichen ein Gesellschafterdarlehen und die Ergebnisabführung für das Jahr 2023.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Vom Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 1.218.202 wurden TEUR 395.327 oder 32,5 % im Inland und TEUR 822.875 oder 67,5 % im Ausland erzielt. Die wichtigsten Exportmärkte waren Frankreich, Österreich und die Schweiz. Vom Gesamtumsatz entfielen TEUR 1.017.082 auf den Bereich Erlöse aus Geräten und Maschinen und TEUR 177.886 auf den Bereich Erlöse für Ersatzteile und Service. Der restliche Umsatz wurde im Wesentlichen mit Handelswaren sowie Montagen erwirtschaftet.

Sonstige betriebliche Erträge

Wesentliche periodenfremde Erträge sind mit TEUR 4.622 enthalten; sie betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Personalaufwand

Die Personalaufwendungen, in denen die Entgelte, die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung zusammengefasst sind, betragen TEUR 161.748.

Im Jahresdurchschnitt wurden 1.828 Mitarbeiter beschäftigt, wovon 797 in der Produktion tätige Mitarbeiter und 1.031 nicht in der Produktion tätige Arbeitnehmer waren. Ferner wurden durchschnittlich 86 Auszubildende und 22 Praktikanten/Ferienarbeiter beschäftigt.

Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen sind insgesamt TEUR 1.627 zurückgestellt. Die laufenden Versorgungsbezüge betrugen TEUR 104.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 167.926 sind Vergütungen an den Aufsichtsrat in Höhe von TEUR 9 enthalten.

Periodenfremde Aufwendungen

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit TEUR 2.620 enthalten. Sie betreffen im Wesentlichen Bonikorrekturen aus dem Vorjahr.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aus der zukünftigen Anwendung der Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") sind für die Gesellschaft keine wesentlichen Auswirkungen zu erwarten.

Ergebnis und Ergebnisabführung

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde an die Alleingesellschafterin Liebherr-EMtec GmbH, Kirchdorf/Iller, das Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 59.190 abgeführt.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Rücknahmeverpflichtungen gegenüber Endabnehmern und Finanzinstituten bestehen in Höhe von TEUR 496. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den nach der Rückstellungsbildung verbleibenden Haftungsverhältnisse wird als sehr gering eingeschätzt, da eventuelle zusätzliche Rücknahmen nach unserer Einschätzung über dem Rücknahmepreis weiterveräußert werden können.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 3.854. Davon sind TEUR 1.445 kurzfristig. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. TEUR 549 betreffen verbundene Unternehmen.

Das Bestellobligo beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 9.033.

Für Ruhegeldleistungen, die von der betrieblichen Unterstützungskasse Hans Liebherr-Hilfe e.V. erbracht werden, bestehen unter Berücksichtigung des Kassenvermögens nicht passivierte mittelbare Verpflichtungen. Diese betragen, bei einer Bewertung mit einem Zinssatz für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren, auf Basis des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes (1,72 %) TEUR 45.354 und auf Basis des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes (1,82 %) TEUR 43.984.

Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestehen nicht in Bewertungseinheiten eingebundene derivative Finanzinstrumente in folgendem Umfang (gem. § 285 Nr.19 HGB):

Kategorie Art Nominalbetrag Marktwert Buchwert Bilanzposten
TEUR TEUR TEUR
Devisentermingeschäfte Forwards 261.286 -1.681 -5.373 Sonstige Rückstellungen
Sammel-Devisentermingeschäfte Forwards 94.724 -180 -180 Sonstige Rückstellungen

Die Nominalbeträge der derivativen Finanzinstrumente entsprechen den Kauf- oder Verkaufsbeträgen. Die Marktwerte ergeben sich aus der Bewertung der ausstehenden Position zu Marktpreisen ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Der Marktwert gibt an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Negative Marktwerte stehen für Verluste. Sollte kein Marktwert vorliegen, kommt/kommen im Wesentlichen folgend(e) Bewertungsmethode(n) zur Anwendung: Vergleich mit dem Marktwert identischer Finanzinstrumente, Diskontierung zukünftiger Cash-Flows, Ermittlung anhand anerkannter Optionspreismodelle (z. B. Black/Scholes).

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Berichtsjahr berechnete bzw. voraussichtlich zu berechnende Gesamthonorar in Höhe von TEUR 88 betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Aufsichtsrat

Stefan Raemy - Vorsitzender -
Dr. Rolf Geyer - stellv. Vorsitzender -
Jürgen Obersteg - Arbeitnehmervertreter -

Geschäftsführer

Dipl.-Ing. (TU) Rudolf Arnold, München - Geschäftsführer Vertrieb

Georg Diesch, Biberach - Geschäftsführer Finance, bis 31.03.2023

Dipl.-Ing. Robert Laux, Neu-Ulm - Geschäftsführer Technik, ab 17.01.2023

Dipl.-Ing oec. Michael Messer, Leutkirch - Geschäftsführer Produktion

Dipl.-Bw. (BA) Matthias Zettler, Memmingerberg - Geschäftsführer Finanzen & Administration, ab 01.04.2023

 

Kirchdorf, den 5. März 2024

Liebherr-Hydraulikbagger GmbH

Die Geschäftsführung

Rudolf Arnold

Robert Laux

Michael Messer

Matthias Zettler

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 5.533.946 537.722 7.963.223 485.851 13.549.040
2. Geleistete Anzahlungen und Software in Entwicklung 8.122.161 0 -7.963.223 0 158.938
13.656.107 537.722 0 485.851 13.707.978
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 167.031.837 1.683.050 4.003.833 811.513 171.907.207
2. Technische Anlagen und Maschinen 51.416.383 1.072.285 463.563 732.938 52.219.293
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 46.722.323 5.659.901 252.059 2.367.414 50.266.869
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.325.657 3.532.660 -4.719.455 123.106 5.015.756
271.496.200 11.947.896 0 4.034.971 279.409.125
285.152.307 12.485.618 0 4.520.822 293.117.103
Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.680.464 1.998.932 485.851 6.193.545
2. Geleistete Anzahlungen und Software in Entwicklung 0 0 0 0
4.680.464 1.998.932 485.851 6.193.545
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 58.945.405 4.953.453 777.746 63.121.112
2. Technische Anlagen und Maschinen 40.720.109 2.033.098 371.330 42.381.877
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.330.836 4.265.917 2.250.100 34.346.653
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
131.996.350 11.252.468 3.399.176 139.849.642
136.676.814 13.251.400 3.885.027 146.043.187
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 7.355.495 853.482
2. Geleistete Anzahlungen und Software in Entwicklung 158.938 8.122.161
7.514.433 8.975.643
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 108.786.095 108.086.432
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.837.416 10.696.274
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.920.216 14.391.487
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.015.756 6.325.657
139.559.483 139.499.850
147.073.916 148.475.493

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH entwickelt und fertigt ein umfangreiches Sortiment von Hydraulikbaggern, Materialumschlagmaschinen und knickgelenkten Muldenkippern. Eingesetzt werden die Hydraulikbagger auf der ganzen Welt im Tiefbau sowie bei vielen Spezialaufgaben wie beispielsweise im Garten- und Landschaftsbau Die Einsatzbereiche der Materialumschlagmaschinen reichen vom Schrott-, Holz- und Hafenumschlag bis hin zu Abfallwirtschaft und Recycling.

Die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH ist über ihre alleinige Muttergesellschaft, die Liebherr-EMtec GmbH, Kirchdorf an der Iller, in den Konzernverbund der Liebherr- International AG, Bulle/Schweiz, eingebunden. Die Firmengruppe Liebherr ist ein Technologieunternehmen mit breit diversifiziertem Produktprogramm. Gegründet im Jahr 1949, umfasst die Firmengruppe heute über 140 Gesellschaften auf allen Kontinenten und beschäftigt mehr als 53.500 Mitarbeiter.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft erholte sich im Jahr 2023 nur langsam von den Folgen der Corona-Pandemie, den Auswirkungen des anhaltenden Russland-Ukraine-Konfliktes sowie den deutlichen Preissteigerungen. Den Prognosen des IWF zufolge schwächte sich das globale Wirtschaftswachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,0 % im Jahr 2023 ab (Stand: Oktober 2023). Die unterschiedlichen Wachstumsaussichten in den einzelnen Ländern stellten eine Herausforderung für die Rückkehr zum Produktionsniveau vor der Corona-Pandemie dar. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ging die Wachstumsdynamik von 2,6 % im Jahr 2022 auf 1,5 % im Jahr 2023 zurück. Das Wirtschaftswachstum in den USA betrug hierbei 2,1 % (Vorjahr: 2,1 %), in Japan 2,0 % (Vorjahr: 1,0 %) sowie in Kanada 1,3 % (Vorjahr: 3,4 %). In der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaftsleistung mit 0,7 % deutlich schwächer als im Vorjahr (3,3 %). Für Deutschland sagte das Statistische Bundesamt (Stand: Januar 2024) sogar einen Rückgang der Wirtschaftsleistung (- 0,3 %) voraus (Vorjahr: 1,8 %). Ein stärkeres Wachstum wiesen nach Angaben des IWF im Vergleich dazu die Schwellen- und Entwicklungsländer mit 4,0 % (Vorjahr: 4,1 %) auf (Stand: Oktober 2023). Die höchsten Wachstumsraten konnten in Indien mit 6,3 % (Vorjahr: 7,2 %) und in China mit 5,0 % (Vorjahr: 3,0 %) erreicht werden.

Die Prognosen für das Wachstum des weltweiten Warenhandels im Jahr 2023 wurden von der WTO angesichts des anhaltenden Produktionsrückgangs, der im vierten Quartal 2022 einsetzte, nach unten korrigiert (Stand: Oktober 2023). Das weltweite Handelsvolumen wird im Jahr 2023 voraussichtlich einen Anstieg von 0,8 % erfahren, was einem deutlichen Rückgang gegenüber dem im April 2023 prognostizierten Wachstum von 1,7 % entspricht. Die durchschnittliche Inflationsrate weltweit liegt für das Jahr 2023 voraussichtlich bei rund 6,9 % gegenüber dem Vorjahr (Stand: November 2023). Für den harmonisierten Verbraucherpreisindex in Deutschland ermittelte das Statistische Bundesamt für das Jahr 2023 eine durchschnittliche Zunahme von 5,9 % (Vorjahr: 6,9 %) (Stand: Januar 2024).

Nach Angaben von Euroconstruct wies das Bauvolumen in dessen 19 Mitgliedsländern im Jahr 2023 einen negativen Trend mit einem Wachstumsrückgang von 4,4 Prozentpunkten auf und lag mit - 1,7 % deutlich unter dem Vorjahreswert von 2,7 % (Stand: November 2023). Zinserhöhungen durch die EZB und Folgen des Russland-Ukraine-Konfliktes trübten die Wachstumsaussichten der Branche zunehmend ein. Für Westeuropa wird im Jahr 2023 ein negatives Wachstum von - 1,7 % (Vorjahr: 2,6 %) und in Osteuropa von - 0,6 % (Vorjahr: 4,9 %) erwartet.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 1.218,2 Mio. EUR (Vorjahr: 991,5 Mio. EUR), was einer Erhöhung um 226,7 Mio. EUR oder 22,9 % entspricht. Der Umsatzanstieg ist auf alle wesentlichen Produktbereiche zurückzuführen. Vom Gesamtumsatz entfallen 32,5 % (Vorjahr: 34,7 %) oder 395,3 Mio. EUR (Vorjahr: 344,3 Mio. EUR) auf den Inlandsumsatz, 67,5 % (Vorjahr: 65,3 %) oder 822,9 Mio. EUR (Vorjahr: 647,2, Mio. EUR) wurden ins Ausland umgesetzt. Die wichtigsten Exportmärkte lagen in West- und Nordeuropa sowie Nordamerika.

Der Auftragsbestand lag zum Ende des Jahres 2023 um 33,5 % unter dem Vorjahresniveau. Die Anzahl der fertiggestellten und ausgelieferten Maschinen konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Auftragseingänge lagen auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr.

Die Situation auf dem Beschaffungsmarkt hatte sich im Jahr 2023 etwas entspannt. Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts und der damit verbundenen Sanktionen waren deutlich spürbar. Innerhalb der Lieferkette kam es bei den Lieferanten weiterhin zu Kapazitäts- und Personalengpässen. Das Preisniveau auf den Energie- und Stahlmärkten näherte sich dem Niveau vor dem Russland-Ukraine- Konflikt an.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die für die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, das Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung), der Cashflow sowie das Investitionsvolumen.

Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Sachanlagen und immaterielle Anlager 147.074 22,3 148.476 27,9
Vorräte 223.494 33,8 204.016 38,4
Kurzfristige Forderungen 236.536 35,8 158.366 29,8
Flüssige Mittel 53.721 8,1 20.460 3,9
Gesamte Vermögenswerte 660.825 100,0 531.318 100,0
Anlagenintensität 22,3 27,9
Umlaufintensität 77,7 72,1
Veränderung
TEUR %
Sachanlagen und immaterielle Anlager -1.402 -0,9
Vorräte 19.478 9,5
Kurzfristige Forderungen 78.170 49,4
Flüssige Mittel 33.261 >100,0
Gesamte Vermögenswerte 129.507 24,4
Anlagenintensität -5,7
Umlaufintensität 5,7

Die Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände sind um 0,9 % oder 1,4 Mio. EUR auf 147,1 Mio. EUR gesunken.

Der Vorratsbestand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 % oder 19,5 Mio. EUR auf 223,5 Mio. EUR. Von der Bestandserhöhung entfallen 13,2 Mio. EUR auf Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffe und 21,5 Mio. EUR auf Fertigerzeugnisse, sowie eine Bestandsreduzierung von 15,2 Mio. EUR auf unfertige Erzeugnisse. Die Erhöhung der Bestände an Fertigerzeugnissen resultiert zum einen aus einem gestiegenen Produktionsprogramm und zum anderen aus verzögerten Abrufen von Vertriebspartnern.

Durch deutlich gestiegene Umsatzerlöse im 4. Quartal 2024 sind sowohl die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (von 6,4 Mio. EUR auf 10,5 Mio. EUR) sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (von 143,2 Mio. EUR auf 220,3 Mio. EUR) stark angestiegen.

Die Finanzmittel haben sich um 33,3 Mio. EUR erhöht, hauptsächlich aufgrund der hohen Umsatzerlöse.

Finanzlage

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Eigenkapital 147.530 22,3 147.530 27,8
Pensionsrückstellungen 4.847 0,7 4.651 0,9
Übrige Rückstellungen 126.916 19,2 89.902 16,9
Kurzfristige Verbindlichkeiten 349.190 52,8 263.511 49,6
Rechnungsabgrenzungsposten 32.342 4,9 25.723 4,8
Fremdkapital 381.532 57,7 383.787 72,2
Gesamtkapital 660.825 100,0 531.317 100,0
Eigenkapitalquote 22,3 27,8
Anlagendeckung mit EK 100,3 99,4
Veränderung
TEUR %
Eigenkapital 0 0,0
Pensionsrückstellungen 196 4,2
Übrige Rückstellungen 37.014 41,2
Kurzfristige Verbindlichkeiten 85.679 32,5
Rechnungsabgrenzungsposten 6.619 25,7
Fremdkapital -2.255 -0,6
Gesamtkapital 129.508 24,4
Eigenkapitalquote -5,4
Anlagendeckung mit EK 0,9

Aufgrund der Inanspruchnahme aus Garantieverpflichtungen sowie den Verpflichtungen aus noch zu erwartenden Lieferantenrechnungen, erhöhten sich die sonstigen Rückstellungen um 37,0 Mio. EUR auf 126,9 Mio. EUR.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 32,5 % oder 85,7 Mio. EUR auf 349,2 Mio. EUR. Hauptursache hierfür ist die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Zusammenhang mit den gestiegenen Vorräten sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Verbundene Unternehmen u.a. aus der höheren Ergebnisabführung.

Der Anstieg des Rechnungsabgrenzungspostens (Garantieverträge) ist volumenbedingt.

Die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH investierte im Geschäftsjahr 2023 rund 12,5 Mio. EUR (Vorjahr: 16,5 Mio. EUR) in das Anlagevermögen.

2023 2022
Zahlungsmittelzufluss /-abfluss TEUR TEUR
aus der laufenden Geschäftstätigkeit 47.699 31.212
aus der Investitionstätigkeit -12.216 -14.995
aus der Finanzierungstätigkeit -2.224 -18.923
Zunahme / Abnahme der flüssigen Mittel 33.259 -2.706

Investitionsschwerpunkte waren der Kauf eines Grundstücks, die Installation einer weiteren PV-Anlage, sowie Erweiterungsinvestitionen im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtszeitraum um 22,9 % oder um 226,7 Mio. EUR auf 1.218,2 Mio. EUR nach im Vorjahr 991,5,0 Mio. EUR.

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 1.218.202 99,4 991.489 96,8
Bestandsveränderung 6.665 0,5 29.787 2,9
Aktivierte Eigenleistungen 127 0,0 2.589 0,3
Gesamtleistung 1.224.994 100,0 1.023.865 100,0
Materialaufwand -806.437 -65,8 -712.851 -69,6
Personalaufwand -161.748 -13,2 -143.250 -14,0
Abschreibungen -13.251 -1,1 -11.280 -1,1
Sonst. betr. Aufwendungen -167.926 -13,7 -138.860 -13,6
Sonst. betr. Erträge 12.077 1,0 10.529 1,0
Betriebliches Ergebnis 87.709 7,2 28.153 2,7
Finanzergebnis -7.421 -0,6 -2.144 -0,2
Ergebnis vor Steuern 80.288 6,6 26.009 2,5
Ertragsteuern -20.760 -1,7 -9.512 -0,9
Ergebnis nach Steuern 59.528 4,9 16.497 1,6
Sonstige Steuern -338 0,0 -273 0,0
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -59.190 -4,8 -16.224 -1,6
Jahresüberschuss 0 0,0 0 0,0
Umsatzrendite (nach Steuern) 4,9 1,6
Veränderung
TEUR %
Umsatzerlöse 226.713 22,9
Bestandsveränderung -23.122 -77,6
Aktivierte Eigenleistungen -2.462 -95,1
Gesamtleistung 201.129 19,6
Materialaufwand -93.586 13,1
Personalaufwand -18.498 12,9
Abschreibungen -1.971 17,5
Sonst. betr. Aufwendungen -29.066 20,9
Sonst. betr. Erträge 1.548 14,7
Betriebliches Ergebnis 59.556 >100,0
Finanzergebnis -5.277 >100,0
Ergebnis vor Steuern 54.279 >100,0
Ertragsteuern -11.248 >100,0
Ergebnis nach Steuern 43.031 >100,0
Sonstige Steuern -65 23,8
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -42.966 >100,0
Jahresüberschuss 0
Umsatzrendite (nach Steuern) 3,2

Die Materialquote, bezogen auf die Gesamtleistung, ist im Vorjahresvergleich von 69,6 % auf 65,8 % gesunken. Gründe waren zum einen die stabilisierte Einkaufssituation sowie zum anderen die höhere Gesamtleistung durch Teuerungseffekte am Absatzmarkt.

Die Personalaufwendungen sind um 12,9 % gestiegen. Ursache hierfür sind der Aufbau von Personalrückstellungen, Personalaufbau sowie Tariferhöhungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich deutlich um 20,9 % oder 29,1 Mio. EUR auf 167,9 Mio. EUR nach 138,9 Mio. EUR im Vorjahr. Dies reflektiert unter anderem die höheren Transportkosten sowie gestiegenen Aufwendungen für Energie.

Die Veränderung des Finanzergebnisses ist im Wesentlichen auf die höheren Zinsaufwendungen für kurzfristige Darlehen zurückzuführen.

Infolge dieser Entwicklungen wurde das Jahr 2023 mit einem Periodenergebnis - vor Gewinnabführung von 59,2 Mio. EUR (Vorjahr: 16,2 Mio. EUR) abgeschlossen. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 4,9 % (Vorjahr: 1,6 %).

Das Ergebnis wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft, die Liebherr-EMtec GmbH, abgeführt.

2.4 Gesamtaussage

Im Berichtsjahr verzeichnete die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH, gemäß den Erwartungen, einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse sowie damit einhergehend eine entsprechende Verbesserung des Jahresergebnisses (vor Ergebnisabführung). Das Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) wurde insbesondere durch eine Normalisierung bei den Materialpreisen sowie nachlaufenden Teuerungseffekten im Auftragsbestand beeinflusst. Die Investitionen lagen leicht unter dem Vorjahresniveau, wobei nicht alle geplanten Investitionen im Geschäftsjahr 2023 umgesetzt werden konnten. In Summe ergab sich ein positiver Saldo des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Vor diesem Hintergrund beurteilt die Geschäftsführung der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH den Geschäftsverlauf 2023 insgesamt als zufriedenstellend.

2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Personal- und Sozialbereich

Im Berichtsjahr erhöhte sich die Belegschaft zum Jahresende auf 2.028 (Vorjahr: 1.892) Mitarbeiter. In Berufsausbildung befinden sich davon 103 (Vorjahr: 82) Auszubildende.

Unseren Mitarbeitern steht ein breit gefächertes Angebot an betrieblicher Aus- und Weiterbildung zur Verfügung. Die betrieblichen Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen umfassen u. a. Sprachkurse, Führungskräftetrainings, Fachseminare und abteilungsspezifische Schulungen.

Die Zielgröße gemäß dem "Gesetz zur Ergänzung und Änderung der Regelungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" sieht für die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH bis zum 30. Juni 2027 keine Veränderung des bestehenden Anteils von Frauen in Aufsichtsrat und Geschäftsführung von 0 % vor. Im gleichen Zeitraum beträgt die Zielgröße der Gesellschaft i. S. dieses Gesetzes 6 % für die erste und 13 % für die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung.

Die Firmengruppe Liebherr strebt allgemein das Ziel einer ausgewogenen Vertretung von Frauen und Männern in den oberen Führungspositionen an. Der Verwaltungsrat der Liebherr-International AG, Bulle/Schweiz, welcher das oberste Entscheidungs- und Führungsorgan der Firmengruppe Liebherr darstellt, lebt dieses Ziel mit einem Frauenanteil von 62,5 % bereits vor. Entsprechend diesem Vorbild beabsichtigen die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH und ihre Muttergesellschaft, die Liebherr-EMtec GmbH, Kirchdorf an der Iller, in ihrer Führungskräfteentwicklung eine ständige Erhöhung des Frauenanteils, um die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen weiterhin zu fördern. Die Gesellschaften werden nach Möglichkeit leistungsstarke und überzeugende weibliche Führungskräfte entwickeln sowie von außen gewinnen, dies immer unter Berücksichtigung der technischen und kaufmännischen Fähigkeiten und Qualifikationen. Da der Frauenanteil in den einschlägigen Studiengängen und Ausbildungsberufen, insbesondere im technischen Bereich, in der Regel eher gering ausfällt, sehen sich die Gesellschaften vor der Herausforderung, entsprechende weibliche Kandidatinnen für die jeweiligen Führungspositionen zu finden, weshalb für die Geschäftsführung vorerst eine Zielgröße von 0 % festgelegt wurde. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind stets Mitglieder der Geschäftsleitung der Liebherr-International AG, Bulle/Schweiz, unter denen sich zum Zeitpunkt der Beschlussfassung keine Frauen befanden.

Umweltschutz

Die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH achtet bei den Produktionsprozessen auf eine möglichst geringe Umweltbelastung. Im Bereich der Lackierung wird mit umweltgerechten Stoffen gearbeitet. Außerdem setzt die Gesellschaft in ihren Gebäuden zunehmend energiesparende Techniken, u. a. hinsichtlich der Beleuchtung, ein. Unsere Produkte tragen durch einen geringen Kraftstoffverbrauch, geringe Schadstoffemissionen und eine lange Lebensdauer zum Umweltschutz bei. Im Berichtsjahr wurden diverse weitere energetische Verbesserungen eingeleitet und umgesetzt.

Forschung und Entwicklung

Ziel der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH ist es, die Produkte ständig weiterzuentwickeln und an die neuen Anforderungen anzupassen. Die Vernetzung der Maschinen und der Arbeitsprozesse an sich rücken immer mehr in den Vordergrund, weshalb ein Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeiten im Bereich der gesamtheitlichen Betrachtung der Baustelle und im optimalen Einsatz der Maschinen liegt. Passende IT-Tools und intelligente Vernetzungs- und Optimierungsstrategien sollen die Arbeit aller am Bau Beteiligten sinnvoll unterstützen. Daneben ist die ständige Verbesserung unserer Produkte hinsichtlich Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Ergonomie, Energieeffizienz, Sicherheit und Umweltverträglichkeit bei gleichzeitig hohem Kostenbewusstsein stets von großer Bedeutung.

Im Rahmen der Grundlagenforschung und -entwicklung erfolgen Kooperationen mit verschiedenen Instituten und Lehrstühlen deutscher Universitäten.

Die Inanspruchnahme von Leistungen Dritter für Forschungs- und Entwicklungszwecke des Unternehmens liegt auf dem Vorjahresniveau.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Risikomanagement und Internes Kontrollsystem

Zur Früherkennung von Risiken besteht ein Risikomanagementsystem, das die Erfassung, Bewertung und Steuerung von Risiken umfasst. Für jedes identifizierte Risiko werden geeignete Maßnahmen definiert und von der Geschäftsführung der Gesellschaft bzw. durch die Geschäftsleitung der Spartenobergesellschaft Liebherr- EMtec GmbH überwacht.

Das Risikomanagement im Finanzbereich betrifft die Sicherung von Fremdwährungen und Forderungen. Es beruht auf der Sicherungsstrategie der Firmengruppe Liebherr und wird zentral koordiniert und überwacht. Alle derivativen Finanzinstrumente dienen ausschließlich der Sicherung von Währungsrisiken und orientieren sich an den Anforderungen des Grundgeschäftes und dessen Planungsparametern. Bewertungseinheiten für bilanzielle Zwecke werden nicht gebildet. Die Sicherungsgeschäfte werden ausschließlich mit Kreditinstituten abgeschlossen, die ein Rating im Investmentgrade haben. Soweit sich bei den Zahlungsströmen in Fremdwährung zeitliche Verschiebungen ergeben, werden die Sicherungsgeschäfte entsprechend angepasst.

Risiken im Bereich der Informationstechnik - unberechtigter Datenzugriff bzw. Datenmissbrauch - wird durch ein in der gesamten Firmengruppe Liebherr implementiertes Sicherheitskonzept Rechnung getragen.

Dem Risiko steigender Beschaffungskosten oder fehlender Materialverfügbarkeit wird durch ein aktives Lieferantenmanagement begegnet.

Produktrisiken sind mit einer umfassenden Deckung durch eine Produkthaftpflichtversicherung abgesichert. Weitere Risiken wie Brandschäden und Betriebsunterbrechung sind ebenfalls versichert.

Des Weiteren ist in der Gesellschaft ein internes Kontrollsystem installiert, mit dessen Hilfe die Geschäftsleitung die Einhaltung von Richtlinien und die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung nach konzerneinheitlichen Vorgaben überwacht.

3.2 Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken

Für das Jahr 2024 kündigt der IWF mit 2,9 % eine leichte Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums an (Stand: Oktober 2023). In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist mit einem Gesamtwachstum von 1,4 % zu rechnen. Hierbei ist für die USA ein Rückgang auf 1,5 % vorausgesagt, während für Kanada ein Zuwachs von 1,6 % erwartet wird. Für den Euroraum wird insgesamt ein leichter Anstieg von 1,2 % prognostiziert. Die Wachstumsdynamik in Deutschland sollte sich mit einem Wert von 0,9 % gegenüber dem Vorjahresniveau (- 0,3 %) erholen. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer liegt die Wachstumsprognose mit 4,0 % auf dem Niveau des Jahres 2023. Impulse werden unter anderem aus Indien mit 6,3 % und Saudi-Arabien mit 4,0 % erwartet. Für China wird ein rückläufiges Wirtschaftswachstum von 5,0 % in 2023 auf 4,2 % prognostiziert. Das weltweite Handelsvolumen wird laut WTO im Jahr 2024 ein Wachstum von 3,3 % erfahren (Stand: Oktober 2023). Die globale Inflation wird den Prognosen zufolge weiter zurückgehen: von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 und 5,8 % im Jahr 2024, was auf eine straffere Geldpolitik zurückzuführen ist, die durch niedrigere internationale Rohstoffpreise unterstützt wird.

Euroconstruct erwartet für den europäischen Bausektor im Jahr 2024 einen Rückgang um 2,1 % (Stand: November 2023). Eine Verringerung wird ebenso für die deutsche Bauwirtschaft vorausgesagt (- 2,2 %).

Kurzfristige Chancen und Risiken der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH hängen eng mit der Entwicklung der Märkte in den Absatzländern zusammen. Geopolitische Unsicherheiten, handelspolitische Spannungen und restriktivere geldpolitische Maßnahmen könnten die Märkte weiter beeinträchtigen und sie stärker belasten als erwartet. Zudem besteht das Risiko, dass sich die Konsum- und Investitionstätigkeit langsamer erholt.

Auf der Beschaffungsseite sieht die Gesellschaft Anzeichen der Entspannung in der Verfügbarkeit sowie einen nachlassenden Preisdruck einzelner Materialgruppen.

Außerdem ist für den Produktbereich Materialumschlag neben der Entwicklung der Bauwirtschaft auch die Schrottpreisentwicklung und die Nachfrage nach Stahlschrott ein wichtiger Faktor.

Weitere Chancen und Risiken können aus Wechselkursänderungen auf Beschaffungs- und Absatzmärkten außerhalb des Euro-Währungsgebietes resultieren.

Risiken sieht die Gesellschaft in einem sich verschärfenden Wettbewerb, der zu einem erhöhten Preisdruck und Margenverfall führen kann. Die hohen Qualitätsansprüche an die Liebherr Geräte, eine sehr gute Servicequalität und Ersatzteilversorgung sowie wettbewerbsfähige Preise bleiben notwendige Voraussetzung für das nachhaltig erfolgreiche Bestehen am Markt.

Durch das sich verknappende Angebot an Fachkräften wird die Sicherstellung des Personalbedarfes weiterhin zu einer wachsenden Herausforderung.

Eine angemessene Ausstattung mit Finanzmitteln ist durch die Einbindung in die Firmengruppe Liebherr und eine zentral koordinierte Finanzplanung grundsätzlich sichergestellt. Es besteht ein Zinsrisiko, da das derzeit in Anspruch genommene Konzerndarlehen mit einem variablen Zinssatz versehen ist und der Marktzins weiter steigen könnte.

Derzeit sind keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen.

Für das Jahr 2024 rechnet die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH mit einem leichten Umsatzrückgang, der, auf Basis der durchgeführten Tarifsteigerung der letzten 12 Monate, zu deutlich erhöhten Personalkosten und damit einem deutlichen Ergebnisrückgang führt. Das geplante Investitionsvolumen wird voraussichtlich über dem Vorjahresniveau liegen. Der erwartete Saldo des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Investitions- und Finanzierungstätigkeit wird voraussichtlich in 2024 ein weitestgehend ausgeglichenes Niveau haben.

Die Prognosen beruhen auf verschiedenen Annahmen sowie derzeit verfügbaren Informationen und Markttendenzen. Die tatsächlichen Ergebnisse können bei Eintreten unterschiedlicher Umstände davon abweichen.

 

Kirchdorf an der Iller, den 5. März 2024

Liebherr-Hydraulikbagger GmbH

Geschäftsführung

Rudolf Arnold

Matthias Zettler

Michael Messer

Robert Laux

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

NIEDERSCHRIFT über die Gesellschafterversammlung vom 20. März 2024

der Firma Liebherr-Hydraulikbagger GmbH, Kirchdorf/Iller

Am 20. März 2024 erfolgte in Kirchdorf eine Gesellschafterversammlung der Firma Liebherr-Hydraulikbagger GmbH mit Sitz in Kirchdorf/Iller.

Unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften beschloss die Alleingesellschafterin, die Firma Liebherr-EMtec GmbH, Kirchdorf/Iller, vertreten durch die Herren Klemens Ströbele und Joachim Strobel wie folgt:

1.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird in der von Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ravensburg, geprüften Form gemäß Prüfungsbericht vom 5. März 2024 festgestellt.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 und des Lageberichts für das Jahr 2023 gemäß § 171 AktG vorgenommen und der Gesellschafterversammlung mit Schreiben vom 19. März 2024 über das Ergebnis der Prüfung berichtet.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat ohne Einwendungen den Jahresabschluss und den Lagebericht gebilligt.

2.

Den Geschäftsführern der Gesellschaft, den Herren Rudolf Arnold, Georg Diesch (bis 31. März 2023), Robert Laux (ab 17. Januar 2023), Michael Messer und Matthias Zettler (ab 1. April 2023) wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

3.

Den Mitgliedern des Aufsichtsrats, den Herren Stephan Raemy, Dr. Rolf Geyer und Jürgen Obersteg, wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

4.

Aufgrund des zwischen der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH und der Liebherr-EMtec GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wird an die Alleingesellschafterin, Liebherr-EMtec GmbH, das Jahresergebnis in Höhe von EUR 59.189.966 abgeführt.

 

Kirchdorf/Iller, 20. März 2024

NIEDERSCHRIFT über die Gesellschafterversammlung

vom 30. April 2024

der Firma Liebherr-Hydraulikbagger GmbH, Kirchdorf/Iller

Am 30. April 2024 erfolgte in Kirchdorf eine Gesellschafterversammlung der Firma Liebherr-Hydraulikbagger GmbH mit Sitz in Kirchdorf/Iller.

Unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften beschloss die Alleingesellschafterin, die Firma Liebherr-EMtec GmbH, Kirchdorf/Iller, vertreten durch die Herren Klemens Ströbele und Joachim Strobel wie folgt:

1.

Als Abschlussprüfer für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wird die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ravensburg, bestellt.

 

Kirchdorf/Iller, 30. April 2024

Beschlussfassung des Aufsichtsrats über den an die Gesellschafterversammlung zu erstattenden Prüfungsbericht

Der Aufsichtsrat der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH beschließt in seiner am 19. März 2024 stattfindenden Sitzung, entsprechend § 171 Abs. 2 AktG nachstehenden Bericht an die Gesellschafterversammlung zu erstatten:

 

"Der Aufsichtsrat der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH hat die ihm nach Gesetz obliegenden Aufgaben ordnungsgemäß wahrgenommen. Er hat sich während des Geschäftsjahres 2023 über die Lage des Unternehmens, den Geschäftsverlauf und die beabsichtigte Geschäftspolitik unterrichtet. Auf der Grundlage dieser Unterrichtung hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht.

 

Im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat zwei Sitzungen abgehalten, die am 21. März 2023 und am 14. November 2023 stattfanden. Gegenstand dieser Aufsichtsratssitzungen waren neben der Gesamtlage des Unternehmens auch Einzelfragen von größerer Bedeutung.

 

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Ausschüsse gebildet.

 

Die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ravensburg, die von der Gesellschafterversammlung am 18. April 2023 zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 bestellt und die vom Aufsichtsrat mit der Prüfung beauftragt wurde, hat den nach HGB erstellten Jahresabschluss 2023 und den Lagebericht für das Jahr 2023 geprüft. Mit dem Ergebnis der Prüfung, das mit Ausnahme der Unterlassung der Angabepflicht nach § 285 Nr. 9 (a) HGB zu keiner Beanstandung geführt hat, ist der Aufsichtsrat einverstanden. Der Jahresabschluss und der Lagebericht tragen den eingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers.

 

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages hat die Liebherr- Hydraulikbagger GmbH den in der Handelsbilanz ausgewiesenen Gewinn in voller Höhe an die Alleingesellschafterin Liebherr-EMtec GmbH abzuführen.

 

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung billigt der Aufsichtsrat ohne Einwendungen den Jahresabschluss und den Lagebericht."

 

Kirchdorf/Iller, 19. März 2024

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