Aventics Services Germany GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sher Boparai seit 12.8.2024 | Prokura |
Reinhard Dr. Baumfalk seit 12.8.2024 | Prokura |
Ralf Heinz Dr. Noetzel seit 13.12.2023 | Geschäftsführer |
Sebastian Prinzing seit 7.4.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Aventics Holding S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aventics GmbHLaatzenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023I. Allgemeine Angaben Die Aventics GmbH mit Sitz in Laatzen ist beim Amtsgericht Hannover unter der Registernummer HRB 210845 registriert. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 30. September 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wird erstellt nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Alle Beträge sind jeweils für sich kaufmännisch gerundet, sodass sich bei Additionen geringfügige Abweichungen ergeben können. Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf Basis der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") erstellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände liegen überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter EUR 250; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert bildet im Wesentlichen die im Rahmen der im Jahr 2014 erfolgten Verschmelzung erworbenen Kundenbeziehungen ab. Zur Bestimmung der voraussichtlichen Nutzungsdauer wurden im Wesentlichen die Bestandsdauern dieser Kundenbeziehungen zugrunde gelegt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen werden gemäß § 255 Abs. 1 und 2 HGB zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Abschreibungen werden linear pro rata temporis unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Bei beweglichen Anlagegütern, die im Mehrschichtbetrieb eingesetzt werden, wird die lineare Abschreibung um entsprechende Schichtzuschläge erhöht. Den planmäßigen Abschreibungen der Sachanlagen liegen überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Soweit eine dauernde Wertminderung vorliegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250 und bis zu EUR 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit eine dauernde Wertminderung vorliegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Für die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren kommt das FiFo-Verfahren (First-in-First-out) zur Anwendung. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Zinsen für Fremdkapital wurden gemäß § 255 Abs. 3 Satz 1 HGB nicht als Herstellungskosten aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Warenkreditversicherung für in- und ausländische Forderungen abgeschlossen. Für nicht versicherte und nicht einzelwertberichtigte Forderungen wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die Nettoforderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit"-Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,81 % (10 Jahre) bzw. 1,66 % (7 Jahre) (Vorjahr 1,77 % (10 Jahre) bzw. 1,40 % (7 Jahre)). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden ein durchschnittlicher Einkommenstrend von 3,25 % (Vorjahr 3,0 %), ein Anstieg der Beitragsbemessungsgrenze in der Sozialversicherung von jährlich 3,0 % (Vorjahr 2,5 %) und Rentensteigerungen von jährlich 1,0 % bzw. 2,4 % (Vorjahr 1,0 % bzw. 2,2 %) sowie eine Fluktuation in Höhe von 3,0 % (Vorjahr 3,0 %) p.a. unterstellt. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die gemäß IDW RS HFA 3 vorgenommene Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,9 % (Vorjahr 0,42 %) p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurde der durchschnittliche Einkommenstrend von 3,25 % (Vorjahr 3,0 %) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten die bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Aufstockungsbeträge und Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Bei der Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen verwendete Parameter entsprechen grundsätzlich denen, die bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zur Anwendung kommen. Als Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem (gegenüber der Bewertung der Pensionsrückstellung abweichenden) Rechnungszinsfuß von 1,35 % (Vorjahr 1,10 %). Bei der Ermittlung der Rückstellung wurden wie im Vorjahr der durchschnittliche Einkommenstrend von 3,25 % (Vorjahr: 3,0 %) und eine durchschnittliche Fluktuationsrate von 3,0 % zugrunde gelegt. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen erwarteten Erfüllungsbetrages ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Die Umrechnung zum Abschlussstichtag erfolgt zum Devisenkassamittelkurs. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der Aventics Services Germany GmbH, Laatzen (Organträgerin), werden latente Steuern entsprechend der Regelung DRS 18 nicht bei der Aventics GmbH als Organgesellschaft, sondern beim Organträger berücksichtigt. III. Erläuterungen zu Bilanzposten Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt. Die kumulierten Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres betrugen TEUR 43.907 (Vorjahr TEUR 40.390). Die planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres beliefen sich auf TEUR 4.056 (Vorjahr TEUR 4.253). Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB wurden wie im Vorjahr nicht vorgenommen. Finanzanlagen Die Finanzanlagen enthalten Mietkautionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 11). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren TEUR 20.329 (Vorjahr TEUR 17.998) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. TEUR 16.604 (Vorjahr TEUR 19.173) stehen im Zusammenhang mit dem Cash Pooling. Im Berichtsjahr werden wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 25 ist zum Bilanzstichtag 30. September 2023 voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB beträgt TEUR 26.567 (Vorjahr TEUR 26.567). Diese resultiert vollumfänglich aus der im Jahr 2014 durchgeführten Umwandlung von Gesellschafterdarlehen der früheren Gesellschafterin Aventics Holding S.à r.l., Luxemburg/Luxemburg. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Nach Saldierung mit bestehendem Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (TEUR 167; Vorjahr TEUR 147) bestehen zum Bilanzstichtag rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 18.947 (Vorjahr TEUR 18.459). Als Deckungsvermögen wurden verpfändete Rückdeckungsversicherungen aus zweckexklusiven, verpfändeten und insolvenzgeschützten Vereinbarungen klassifiziert. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß den Mitteilungen der Versicherer. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf TEUR 141 und wurden einmalig bei Erteilung der Direktzusage eingezahlt. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 17.297; Vorjahr TEUR 14.196), aus Gewährleistungen (TEUR 2.047; Vorjahr TEUR 2.287) sowie sonstige Verpflichtungen enthalten. Der Anstieg der sonstigen Rückstellung ergibt sich im Wesentlichen aus der Bildung einer Rückstellung für Personalanpassungen (TEUR 7.121). Verbindlichkeiten Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen (in Klammern Vorjahr 30.09.2022):
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren TEUR 10.527 (Vorjahr TEUR 9.117) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren im Wesentlichen aus der Gewinnabführung. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse enthalten Umsätze mit Pneumatikerzeugnissen (EUR 237,3 Mio.; Vorjahr EUR 250,6 Mio.) und Dienstleistungen (EUR 2,7 Mio.; Vorjahr EUR 4,1 Mio.). Der Rückgang der Erlöse aus Pneumatikerzeugnissen ist mit der gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Eintrübung ab dem zweiten Quartal begründet. Von dem Gesamtumsatz an Pneumatikerzeugnissen wurden EUR 102,8 Mio. (Vorjahr EUR 106,1 Mio.) im Inland, EUR 101,3 Mio. (Vorjahr EUR 104,7 Mio.) im europäischen Ausland und EUR 33,2 Mio. (Vorjahr EUR 39,8 Mio.) außerhalb Europas realisiert. Die Dienstleistungen enthalten Weiterbelastungen an Konzerngesellschaften im Ausland (EUR 2,0 Mio.; Vorjahr EUR 2,4 Mio.) sowie Kantinenumsätze im Inland (EUR 0,1 Mio.; Vorjahr EUR 0,1 Mio.). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.030; Vorjahr TEUR 4.664) sowie aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 2, Vorjahr TEUR 76). Wechselkursgewinne sind in Höhe von (TEUR 480; Vorjahr TEUR 559) enthalten. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 915 sind in Bezug auf ihre Größenordnung und Bedeutung als außergewöhnlich im Sinne von § 285 Nr. 31 HGB zu klassifizieren. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen TEUR 19 (Vorjahr TEUR 1) sowie Aufwendungen aus Wechselkursverlusten in Höhe von TEUR 666 (Vorjahr TEUR 497). Im Vorjahr waren periodenfremde Aufwendungen aus der Wertberichtigung einer konzerninternen Forderung für die Erbringung von zentralen Dienstleistungen in Höhe von TEUR 474 enthalten. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten solche aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 187 (Vorjahr TEUR 880). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund der seit 1. Januar 2017 bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der Aventics Services Germany GmbH, Laatzen (Organträgerin), wird der Steueraufwand für das laufende Geschäftsjahr bei der Organträgerin ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des Geschäftsjahres beinhalten im Vergleich zum Vorjahr keine Steuererstattungen (Vorjahr TEUR 205). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 106 (Vorjahr TEUR 80) ergeben sich aus nicht abzugsfähigen ausländischen Quellensteuern. V. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 499 Angestellte, 19 leitende Angestellte und 9 Auszubildende beschäftigt. Aufsichtsrat
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Geschäftsjahr für ihre Tätigkeit keine Bezüge (Vorjahr TEUR 0). Geschäftsführung
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielten zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft. Auf eine Angabe dieser Bezüge wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen wie im Vorjahr zum Jahresende nicht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miete und Leasing für Grundstücke, technische Anlagen, IT-Ausstattung und Kraftfahrzeuge stellen sich wie folgt dar:
Darin ist der Mietvertrag für das Betriebsgrundstück in Laatzen mit einer Restlaufzeit von 7 Jahren und einer Jahresmiete in Höhe von TEUR 1.573 bis zum 31. August 2030 enthalten. Das Bestellobligo für Anlagevermögen zum 30. September 2023 beträgt TEUR 1.106. Weitere finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, liegen nicht vor. Finanzierung Die Aventics GmbH finanziert sich grundsätzlich aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit. Außerdem ist die Gesellschaft in die Cashpool-Strukturen der Emerson Electric Co., St. Louis/USA, vollständig eingebunden. Der Cashpool, welcher sowohl für EUR als auch für USD besteht, wird koordiniert durch die europäischen Finanzierungsgesellschaften des Konzerns, die Emersub Treasury Ireland Unlimited Company, London/Großbritannien (für den EUR-Cashpool), sowie die Emerson USD Finance Company Limited, London/Großbritannien (für den USD-Cashpool). Hieraus ergeben sich per Stichtag 30. September 2023 Verbindlichkeiten aus dem USD-Cashpool in Höhe von umgerechnet TEUR 3.246 (Vorjahr TEUR 1.617) sowie Forderungen aus dem EUR-Cashpool in Höhe von TEUR 19.849 (Vorjahr TEUR 20.790), die saldiert (TEUR 16.603 (Vorjahr TEUR 19.173)) als Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen werden. Insgesamt stehen sowohl kurzfristige als auch mittel- und langfristige Finanzierungsmittel jederzeit ausreichend zur Verfügung. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Bedingungen liegen im Geschäftsjahr nicht vor. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers KPMG im Geschäftsjahr 2023 angefallenen Aufwendungen (einschließlich Auslagen) enthielten ausschließlich Beträge für Abschlussprüfungsleistungen (TEUR 261). Beträge i. S. d. § 253 Abs. 6 HGB Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 30. September 2023 TEUR 398 (Vorjahr TEUR 1.013). Dieser Betrag unterliegt keiner Abführungssperre aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages. Gesellschafter Die Aventics Services Germany GmbH mit Sitz in Laatzen ist die unmittelbare alleinige Gesellschafterin der Aventics GmbH. Es liegt ein Gewinnabführungsvertrag mit der Aventics Services Germany GmbH vor. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Aventics GmbH wird über die mittelbare Gesellschafterin, die Emerson Process Management GmbH & Co. OHG, Wessling, die wiederum alleinige Gesellschafterin der Aventics Services Germany GmbH, Laatzen, ist, in den Konzernabschluss der Emerson Electric Co., St. Louis/USA, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss wird bei der Securities and Exchange Commission (SEC), Washington D.C./USA, offengelegt und ist bei der Konzernobergesellschaft erhältlich. Die deutsche Übersetzung des befreienden Konzernabschlusses von Emerson wird gemäß § 325 HGB im Unternehmensregister unter dem Namen der Emerson Climate Technologies GmbH, Berlin, einer weiteren Konzerngesellschaft von Emerson in Deutschland, veröffentlicht. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Emerson Electric Co. werden nach US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen (US-GAAP) aufgestellt. Wesentlicher Unterschied zu einem Konzernabschluss nach HGB ist die Umsatzrealisierung bei langfristigen Fertigungsaufträgen nach dem Fertigstellungsgrad gemäß der Percentage-of-Completion-Methode. Derartige langfristige Fertigungsaufträge werden von der Gesellschaft jedoch nicht erbracht. Darüber hinaus werden Geschäfts- oder Firmenwerte nach US-GAAP-Recht nicht planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift des § 292 Abs. 1 HGB Gebrauch und verzichtet daher auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichts. Beteiligungsverhältnisse Mit Geschäftsanteilskaufvertrag vom 12. September 2019 wurden 100% der Anteile an der Aventics AG, Lachen SZ/Schweiz, von der Aventics Holding S.à r.l., Luxemburg/Luxemburg, gekauft. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. September 2022 insgesamt CHF 2.274.419 (TEUR 2.352, Wechselkurs: 1,03416 CHF). Das Aktienkapital beträgt CHF 100.000 (TEUR 103, Wechselkurs: 1,03416 CHF). Das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres zum 30. September 2022 beträgt CHF 106.230 (TEUR 110, Wechselkurs: 1,03416 CHF). Mit Geschäftsanteilskaufvertrag vom 25. September 2019 wurden 100% der Anteile an der Aventics GmbH, Linz/Österreich, von der Aventics Holding S.à r.l., Luxemburg/Luxemburg, gekauft. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. September 2022 insgesamt TEUR 2.823 und setzt sich aus dem vollständig einbezahlten Stammkapital in Höhe von TEUR 35 und dem Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 2.788 zusammen. Das darin enthaltene Ergebnis des letzten Geschäftsjahres zum 30. September 2022 beträgt TEUR 382. Vorschlag zur ErgebnisverwendungAuf Basis des Gewinnabführungsvertrags wird der gesamte handelsrechtliche Gewinn an den ertragsteuerlichen Organträger abgeführt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag 30. September 2023 sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung mit erheblichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage eingetreten.
Laatzen, den 24. November 2023 Aventics GmbH Jörg Brahm, Geschäftsführer Sebastian Prinzing, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 20231. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell Gesellschaftszweck ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Erzeugnissen des Maschinenbaus, insbesondere der Antriebs-, Steuerungs- und Regeltechnik. Das Hauptgeschäftsfeld betrifft die Herstellung von pneumatischen Komponenten und Systemen. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Laatzen, wo neben verschiedenen Verwaltungsfunktionen für die Gesellschaft und für den Aventics-Konzern (wie Geschäftsbereichsmanagement, Entwicklung, Marketing, Vertrieb, Finanzen/Controlling, IT, Einkauf, Logistik und Personal) auch das Zentrallager angesiedelt ist. Dienstleistungen von globalen oder strategischen Abteilungen werden zusammen mit der Aventics Services Germany GmbH für Aventics-Gesellschaften weltweit erbracht und im Rahmen von Dienstleistungsverträgen weiterbelastet. Die Gesellschaft hat vier Vertriebsbüros in Deutschland. Für den Vertrieb der in Laatzen hergestellten bzw. von Schwestergesellschaften oder Dritten bezogenen Produkte wird sich zusätzlich der zur Emerson- Gruppe gehörenden inländischen und ausländischen Vertriebsgesellschaften sowie sonstiger Vertragshändler (Distributoren) bedient. Die Produkte lassen sich in die Haupterzeugnisklassen Industriepneumatik (Zylinder, Ventile, Zubehör, Systeme), Marine und Truck unterteilen. Sie werden weltweit vertrieben, wobei sich die Mehrzahl der Kunden in Europa befindet. 1.2. Forschung und Entwicklung Die Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeit in der abgelaufenen Periode lagen sowohl in der Entwicklung neuer Produkte zur Abrundung und Erweiterung des Programms für ausgewählte Zielbranchen als auch in der Entwicklung kundenspezifischer Produkte und Applikationen. Nach Einschätzung der Gesellschaft spielen dabei komplette Systemlösungen mit hoher Energieeffizienz, einfachem und sicherem Umgang und der Fähigkeit zur Anbindung an Datenkontroll- und Steuerungssysteme eine zunehmend stärkere Rolle. Insofern bleibt die Erweiterung von Schnittstellen und Feldbus-Schaltsystemen im Fokus der Entwicklung. Die Entwicklungstätigkeit von Aventics ist auf die Bereiche Factory Automation, Industrial Automation, Marine Applications sowie Automotive/Transportation ausgerichtet. Im Geschäftsjahr 2023 waren im Bereich Forschung und Entwicklung durchschnittlich 80 Mitarbeiter (Vorjahr 71 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Aufwendungen für diesen Bereich sind dennoch auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums und betrugen insgesamt EUR 12,3 Mio. (Vorjahr EUR 12,3 Mio.). Auftragsforschung und Auftragsentwicklung durch Dritte wurden u.a. von Schwesterfirmen wie Aventics S.A.S., Frankreich, Aventics Corp., USA, und Aventics Hungary Kft., Ungarn, sowie externen Dienstleistern ausgeführt. Für die Nutzung von Patenten innerhalb der Aventics-Gruppe wurden Lizenzverträge abgeschlossen. Das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB wurde nicht in Anspruch genommen. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung: Die allgemeine Prognose des VDMA 1 für 2023 zeigt ein deutliches Minus von 2% im Maschinenbau. Auch der IWF2 sieht die Zukunft der deutschen Wirtschaft derzeit noch schlechter als noch im letzten Gutachten aus dem Juli 2023. Demnach könnte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,5% schrumpfen. Im Juli hatte der IWF für das Jahr 2023 nur einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3% vorausgesagt - ein weiterer Rückgang um 0,2% Punkte innerhalb kürzester Zeit. Deutschland, als Exportnation, leidet laut IWF 2 stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder - Gründe sehen wir gerade auch im Auftragseingang wichtiger Kundenbranchen (siehe unten). Verschärfen könnte sich die Situation im Herbst und Winter, da die Gaskrise Firmen und Verbraucher weiter belasten dürfte. Zusätzlich trüben die schleppende Konjunktur, ein hartnäckiger Preisdruck sowie die geopolitischen Spannungen den Ausblick. Entwicklung der Märkte für Erzeugnisse der Industriepneumatik: Nach einem kleinen Wachstum in 2022 erwartet der VDMA 1 , dass die Produktion in 2023 schrumpft. Für den Maschinenbau erwartet der VDMA 1 für 2023 ein Minus von 2%. Kostendruck ist neben einem schwächeren Wachstum in China und des anhaltenden Ukraine-Kriegs ein wichtiger Faktor für die Zurückhaltung. Weiterhin drücken eine hohe Inflation und steigende Kosten die Erwartungen - gerade bei den Kosten wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Hier vor allem bei den Kosten für Energie und Strom. Die Umsatzentwicklung für das abgelaufene Kalenderjahr 2022 sowie die Prognosen für das laufende Jahr stellen sich wie folgt dar:
*) Fluidtechnik vom 4.Juli 2023, Maschinenbau
vom April 2023 (Produktion), reale Prognose
Emerson ist mit den Produkten der Marke Aventics einer der weltweit führenden Hersteller im Bereich industrieller Pneumatik, neben den beiden führenden Anbietern: SMC Corporation, Tokio/Japan, sowie der Festo AG & Co. KG, Esslingen, die zusammen über einen Marktanteil von circa 50 % verfügen. Das Unternehmen ist ein führender Technologie-Spezialist für pneumatische Komponenten und Systeme, zum Beispiel bei der Integration von Elektronik in pneumatische Komponenten. Insgesamt orientiert sich die Industriepneumatik an den Markttrends in den Bereichen der Automatisierungstechnik.
1 Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau
e.V.
2.2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft, interne Steuerungsgrößen und wesentliche Geschäftsvorfälle Der von der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 erzielte Gesamtumsatz stellt sich wie folgt dar:
Der Nettoumsatz mit Pneumatikerzeugnissen (kurz "Nettoumsatz") ist im Geschäftsjahr 2023 um 5,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken, was hauptsächlich an der sich eintrübenden Konjunktur ab dem zweiten Quartal lag. Die Dienstleistungen mit ausländischen Konzerngesellschaften sind weiter leicht gesunken, da sie mit zunehmender Integration direkt durch den Emerson-Konzern erbracht wurden. Unterstützt wurde das Geschäftsjahr durch eine weiterhin wachsende Nachfrage hinsichtlich erneuerbarer Energien sowie ein steigendes Bewusstsein, Emissionen zu reduzieren und Fertigungsprozesse zu optimieren - z. B. Optimierung von Druckluft, wodurch vermehrt auch bei Aventics technisch anspruchsvolle Produkte zum Einsatz kommen (Digitaltransformation/IIoT/Industrie 4.0). Von dem Nettoumsatz an Pneumatikerzeugnissen wurden EUR 102,8 Mio. (Vorjahr EUR 106,1 Mio.) im Inland, EUR 101,3 Mio. (Vorjahr EUR 104,7 Mio.) im europäischen Ausland und EUR 33,2 Mio. (Vorjahr EUR 39,8 Mio.) außerhalb Europas realisiert. Dabei wurden ca. 96 % des Umsatzes in EUR und ca. 3 % in USD und ca. 1 % in INR fakturiert. Die Auftragslage stellt sich wie folgt dar:
Sowohl der Auftragseingang als auch die die Bruttoumsatzerlöse lagen aufgrund der verschlechterten Marktlage deutlich unter den Vorjahreswerten. Zum Ende des Geschäftsjahres stabilisierte sich die Auftragslage, was in Summe zu einem deutlichen Rückgang des Auftragsbestandes zum 30. September 2023 um EUR 15 Mio. auf EUR 21,3 Mio. führte. Die interne Steuerung der Gesellschaft erfolgt anhand finanzieller und nichtfinanzieller Leistungsindikatoren. Bedeutende Maßstäbe für nichtfinanzielle Leistungsindikatoren stellen dabei die Lieferperformance (Einhaltung der Liefertermine gegenüber Kunden) und die Anzahl der Arbeitsunfälle dar. Die Lieferperformance lag mit 85 % knapp unterhalb der Prognose für das Geschäftsjahr 2022/23 (87 %), hat sich gegenüber dem Vorjahr (80 %) aber deutlich verbessert. In unserem Unternehmen gelten hohe Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutzstandards, um Unfallgefahren zu reduzieren und arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden. Unsere Unfallkennzahl TRR (Total Recordable Rate) betrug 0,44 und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau (0,31). Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen insbesondere die folgenden Steuerungsgrößen, die auf US- GAAP-Basis berichtet werden:
Die Abweichung des HGB-Jahresergebnisses zum US-GAAP-Ergebnis basiert hauptsächlich auf Bewertungsunterschieden im Anlagevermögen, Vorräten und Rückstellungen. In folgender Darstellung wird die Überleitung des HGB-Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf das intern berichtete US-GAAP- Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie auf den Operating Profit nach US-GAAP vorgenommen:
Das HGB-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (HGB-EBIT) im Geschäftsjahr 2023 war von Sondereffekten wie der teilweisen Auflösung der bestehenden Restrukturierungsrückstellung (EUR 0,9 Mio. (Vorjahr EUR 4,5 Mio.)) sowie der Bildung einer neuen Restrukturierungsrückstellung (EUR 7,1 Mio.) beeinflusst. Das Vorjahr war neben der oben genannten Auflösung von der Harmonisierung der handelsrechtlichen Reichweitenbewertung an die im Emerson-Konzern verwendete Methodik (EUR 3,0 Mio.) geprägt. Vergleichbare Sondereffekte traten im GJ 2023 nicht auf. Ohne diese Effekte verringert sich das HGB-EBIT um EUR 1,6 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Die Bewertungsunterschiede im Bereich der Abschreibungen resultieren aus der Neubewertung der immateriellen Vermögensgegenstände nach US-GAAP. Der Operating Profit nach US-GAAP (Ergebnis vor Zinsen und Steuern sowie vor sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen) lag um EUR 0,8 Mio. über dem Vorjahresergebnis. Weitere Erläuterungen zur Ertragslage nach HGB erfolgen im folgenden Abschnitt. Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit lag bei EUR 13,6 Mio. (Vorjahr EUR 11,9 Mio.). Zu weiteren Aussagen zur Liquidität wird an dieser Stelle auf die Finanzlage verwiesen. Zudem sind in der Berichtsperiode folgende wesentliche Geschäftsereignisse eingetreten:
2.3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft 2.3.1. Ertragslage
Die Verringerung der Gesamtleistung um 5,5 % wurde im Wesentlichen durch verringerten Absatz für Pneumatikerzeugnisse im Ausland (EUR -10,1 Mio.) als auch die geringere Nachfrage im Inland (EUR -3,3 Mio.) verursacht. Da sich die Bezugspreise, auf Grund der hartnäckigen Inflation, deutlich erhöhten und diese Preiserhöhungen nur begrenzt und mit Verzögerung an Kunden weitergegeben werden konnten, erhöhte sich die Materialaufwandsquote um 1,5 %-Punkte. Zusammen mit verringerten sonstigen betrieblichen Erträgen führte dies in Summe zu einer Reduzierung der Rohertragsquote um 2,8 % auf 35,5 %. Die sonstigen betriebliche Erträge enthalten einen Sondereffekt aus der teilweisen Auflösung der Restrukturierungsrückstellung (EUR 0,9 Mio. (Vorjahr EUR 4,5 Mio.)). Der Personalaufwand ist um EUR 0,3 Mio. gestiegen. Die Gehaltssteigerungen aus dem Tarifvertrag bzw. jährlichen Gehaltsanpassungen werden teilweise durch den Rückgang der Mitarbeiter-Boni kompensiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 3,0 Mio. Dieser Anstieg ist durch die Bildung einer Restrukturierungsrückstellung (EUR 7,1 Mio.) begründet. Er wird jedoch durch die Anpassung an und Einsparung in der Konzernumlage (EUR -3,3 Mio.) und geringere Garantieaufwendungen (EUR -0,9 Mio.) teilweise kompensiert. Der leichte Rückgang der Abschreibungen resultiert im Wesentlichen aus dem verringerten Investitionsvolumen des letzten Jahres. Aus diesem Grund werden die durch den Abgang älterer Anlagen wegfallenden Abschreibungen nicht durch Abschreibungen auf Neuinvestitionen kompensiert. Unter Berücksichtigung dieser Sachverhalte verringert sich das Jahresergebnis vor Ergebnisübernahme um EUR 14,4 Mio. auf EUR 2,1 Mio. 2.3.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um EUR 8,2 Mio. bzw. 7,7 % auf EUR 99,2 Mio. (Vorjahr EUR 107,5 Mio.). Auf der Aktivseite ergibt sich dies aus dem Rückgang des Anlagevermögens um EUR 2,5 Mio., welcher hauptsächlich auf planmäßige Abschreibungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen zurückzuführen ist, sowie dem Rückgang des Umlaufvermögens um EUR 5,9 Mio. Letzterer ist hauptsächlich an die rückläufige Auftragslage und ein angepasstes Bestandsmanagement auf Grund der Entspannung am Beschaffungsmarkt nach Ende der Corona Pandemie geknüpft. Daneben kommt es zu einem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 1,8 Mio. Auf der Passivseite ergibt sich die geringere Bilanzsumme aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin um EUR 11,9 Mio. in Verbindung mit dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 0,8 Mio. Die geringeren Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin resultieren hauptsächlich aus der gesunkenen Ergebnisabführung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind auf Grund eines erhöhten Einkaufs- und Handelsvolumens um EUR 1,4 Mio. gestiegen. Analog entwickeln sich die sonstigen Rückstellungen mit einem Anstieg von EUR 2,9 Mio. Die erhöhten sonstigen Rückstellungen ergeben sich im Wesentlichen aus der Bildung einer neuen Restrukturierungsrückstellung (EUR 7,1 Mio.). Diesem Anstieg stehen die Nutzung bzw. Auflösung der Rückstellung für ein altes Restrukturierungsprogramm (EUR 2,0 Mio.) sowie der Rückgang der Rückstellung für Mitarbeiter Boni (EUR 1,6 Mio.) gegenüber. Auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages wird das Eigenkapital von EUR 28,9 Mio. unverändert zum Vorjahr ausgewiesen. 2.3.3. Finanzlage Das Gesamtvermögen ist zu 29,1 % (Vorjahr 26,9 %) durch Eigenkapital gedeckt bzw. finanziert. Die im Vergleich zum Vorjahr höhere Eigenkapitalquote resultiert aus der um EUR 8,2 Mio. reduzierten Bilanzsumme. Langfristige Verbindlichkeiten sind nicht vorhanden. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft bestehen im Wesentlichen in Euro, sodass kein signifikantes Währungsrisiko besteht. Der Bestand des Finanzmittelfonds blieb bei EUR 0,0 Mio. zum Bilanzstichtag, da die wesentlichen Bankkonten im Rahmen der Emerson-Finanzierungsstruktur dem täglichen Zero-Balancing zugeführt wurden. Die Salden werden täglich auf die bestehenden Cashpool-Konten umgebucht, die unter den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen werden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug EUR 13,6 Mio. (Vorjahr: EUR 11,9 Mio.). Wesentliche Faktoren dieser Entwicklung sind der Bestandsabbau (EUR -3,8 Mio.) dem die, exklusive der Cashpool Veränderung (siehe CF aus Finanzierungstätigkeit), gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR 2,2 Mio.) entgegenstehen. Auch die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, die nicht der Finanzierung zugeordnet werden, sowie die konzerninternen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+EUR 6,3 Mio.) tragen zum Anstieg des operativen Cashflows bei. Gegenläufig entwickeln sich die externen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR -0,8 Mio.) und die sonstigen Verbindlichkeiten (EUR -0,4 Mio.). Hauptzweck der Zahlungsmittelabflüsse aus Investitionstätigkeit (EUR -1,4 Mio.) waren Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (EUR -1,5 Mio.). Gegenläufig wirkten sich die erhalten Zinsen aus dem Cashpool aus (+EUR 0,2 Mio.). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug EUR -12,2 Mio. (Vorjahr EUR -9,8 Mio.) und resultierte aus der Auszahlung der Ergebnisabführung des Vorjahres (EUR -16,5 Mio.) zuzüglich der Netto-Auszahlungen in den Cashpool des Emerson-Konzerns (EUR +4,3 Mio.). Die Gesellschaft finanziert sich grundsätzlich aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Aventics GmbH ist wie der wesentliche Teil der Aventics-Unternehmen in die Cashpool-Struktur der Emerson-Gruppe eingebunden. Zum Bilanzstichtag lagen Forderungen aus dem EUR-Cashpool in Höhe von EUR 16,6 Mio. vor. Insgesamt standen Finanzierungsmittel jederzeit ausreichend zur Verfügung. Darüber hinaus bestehen Bürgschaften über EUR 3,0 Mio. Für die Bank, bei der die Bürgschaften bestehen, gibt es eine Risikoübernahme der Emerson Electric Co. Die konzerninternen Cashpools sind variabel verzinslich. Die Verträge sind in Euro und USD geschlossen. Die Verträge haben eine unbegrenzte Laufzeit. Die Gesellschaft macht regelmäßig von der Möglichkeit der Skontoziehung Gebrauch. Auf Grund der bestehenden internen Kreditlinien wird auch für die Zukunft erwartet, dass die Gesellschaft jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen wird nachkommen können. Leasing wird als außerbilanzielles Finanzierungsinstrument bei Firmenfahrzeugen und teilweise bei technischen Büroausstattungen sowie Maschinen und Anlagen genutzt. Darüber hinaus wurde im Jahr 2015 der Mietvertrag für das Betriebsgrundstück in Laatzen mit einer Laufzeit von 15 Jahren und einer Jahresmiete von EUR 1,5 Mio. bis zum 31. August 2030 abgeschlossen. 2.4. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage und zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts Auf Grund der dargelegten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den Absatzmärkten blieb die Umsatzentwicklung (-5,8 %) im Geschäftsjahr 2023 unter den im Vorjahreslagebericht formulierten Erwartungen der Geschäftsführung von +4,4 % deutlich zurück. Erfreulicherweise konnte der Operating Profit entgegen der Umsatzentwicklung (+5,6 %) gesteigert werden, wohingegen das EBIT spürbar hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage wird unter Berücksichtigung der absehbaren Wirtschaftslage als ausreichend betrachtet. 3. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Das frühzeitige Erkennen und das Management wesentlicher Risiken erfolgen mittels einer Vielzahl von Komponenten, die ein System von Richtlinien, das Planungswesen, die Berichterstattung sowie Instrumente zur Risikoanalyse und Überwachung betreffen. Das Risikomanagementsystem basiert hierbei auf dem Ansatz der Emerson-Gruppe, welcher vorsieht, die Risiken in allen Fachbereichen quartalsweise anhand einer Excelvorlage abzufragen. Die Abfrage sieht vor, dass wesentliche Risiken, die zu einem finanziellen Schaden oder einer Beeinträchtigung der Unternehmensreputation führen können, zu benennen sind. Zudem werden der mögliche Schaden, die Eintrittswahrscheinlichkeiten und die Gegenmaßnahmen zur Risikominimierung benannt. Alle Risiken werden der Geschäftsführung vorgelegt und zusätzlich in einer sogenannten "heatmap" visualisiert. Es werden Risiko- Sponsoren als auch "Risk-Owner" benannt, die für die Durchführung der Gegenmaßnahmen und das Überwachen des Risikosachverhalts verantwortlich sind. Das Risikomanagement umfasst hierbei die Betrachtung von kurz-, mittel- und langfristigen Risiken. Das Controlling überwacht die Wirksamkeit der zur Risikosteuerung ergriffenen Maßnahmen. Die wesentlichen Risiken und Chancen sind nachfolgend in ihrer Wichtigkeit absteigend und grundsätzlich netto (nach getroffenen Maßnahmen) dargestellt. Durch die Eingliederung des Unternehmens und der anderen Aventics-Gesellschaften in die Emerson-Gruppe im Juli 2018 werden sehr gute Chancen für die zukünftige Entwicklung gesehen. Das Unternehmen wird zukünftig in der Lage sein, seine Produkte auch über die Vertriebsbasis der Emerson- Gruppe zu vertreiben und somit schnell, effektiv und innovativ eine noch breitere Kundenbasis anzusprechen. Die erfolgreiche Einführung der Marke Aventics, die in der Vergangenheit zur positiven Entwicklung beigetragen hat, soll auch im Verbund mit Emerson fortgeführt werden. Zudem werden auch die pneumatischen Produkte anderer Konzerngesellschaften von Emerson teilweise sukzessive mit dem Markennamen Aventics versehen werden, was zu einer breiteren Produktpalette zur Abdeckung der Kundenbedürfnisse führt. Durch die enge Kooperation in der globalen Emerson-Vertriebsbasis und die Ausweitung der Aventics-Produktpalette werden Marktanteile gewonnen und die Kundenzufriedenheit erhöht. Als international tätiges Industrieunternehmen ist die Aventics GmbH von der konjunkturellen und technologischen Entwicklung ihrer Absatzmärkte abhängig. Die größten Risiken sind hierbei der technologische und strukturelle Wandel insbesondere in der Automobilindustrie in Deutschland als auch der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China sowie die weltweite Abkühlung des Wirtschaftswachstums, welches die exportabhängige Maschinenbauindustrie in Deutschland trifft. Diesem Absatzrisiko begegnet die Aventics GmbH mit einer ständigen Beobachtung des Pneumatikmarktes in ihren Absatzregionen und Produktsektoren. Eine forcierte kontinuierliche Weiterentwicklung des spezifischen Produktspektrums für strategische Kernsektoren bildet die Grundlage für die zukünftige Sicherung von weiteren Marktanteilen. Insbesondere werden in diesem Zusammenhang die Entwicklung von Industrie-4.0-Lösungen mittels entsprechender elektronischer und digitaler Komponenten vorangetrieben, und es konnten hierbei bereits erste Aufträge gewonnen werden. Hinsichtlich der Absatzmärkte wurden und werden neben den zusätzlichen Kunden durch die Integration in die Emerson-Gruppe auch neue Distributorenverträge abgeschlossen, um hiermit zusätzliches Wachstum zu generieren. Aufgrund der derzeitigen Bedeutung des deutschen und des gesamteuropäischen Absatzmarktes für die Entwicklung der Ertragslage der Aventics GmbH stellt diese Abhängigkeit ein bedeutsames Risiko für die Aventics GmbH dar. Daher wird monatlich ein Ausblick der erwarteten Ertragslage für das Geschäftsjahr erstellt, und es werden zeitnah Gegenmaßnahmen initiiert, die sowohl Personal- als auch unternehmensexterne Kosten umfassen. Darüber hinaus werden Programme zur Senkung der Produktionskosten durch Automatisierung der Fertigung, der Überarbeitung des Produktdesigns und der verwendeten Materialien durchgeführt. Des Weiteren werden die indirekten Bereiche und Kosten überprüft und angepasst im Hinblick auf Kostensenkungspotential durch Nutzung bereits vorhandener Ressourcen in der Emerson-Gruppe. Die Gegenmaßnahmen werden als geeignet betrachtet, die Auswirkungen dieses Risikos auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Aventics GmbH zu reduzieren, werden diese aber nicht vollständig kompensieren können. Dem anhaltenden Preisdruck bei Standardprodukten, der durch die fortschreitende Konzentration in der Branche und den Wettbewerb um Marktanteile verstärkt wird, wird mit Rationalisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen begegnet. Im Stückzahlgeschäft wird dabei die Automatisierung von Fertigungs- und Logistikprozessen vorangetrieben, einfache manuelle Tätigkeiten werden dagegen zunehmend in die zentralen Emerson Werke in Osteuropa verlagert. Zur Erreichung der Ergebnisprognose werden die definierten Maßnahmen monatlich verfolgt und bewertet. Dennoch stellt die Entwicklung im Bereich der Standardprodukte und Komponenten ein bedeutsames Risiko dar, das priorisierte Gegenmaßnahmen erfordert. Unter anderem soll diesem Risko auch mit dem Ausbau des Geschäfts mit komplexen, kundenspezifischen Systemlösungen begegnet werden, bei dem die Aventics GmbH Synergien zwischen den verschiedenen Kompetenzbereichen im Unternehmen maximal nutzen kann. Die operativen Voraussetzungen für dieses Geschäft wurden in den letzten Jahren geschaffen, ein entsprechendes Wachstum ist erkennbar und für die nächsten Jahre eingeplant. Die Risiken auf dem Beschaffungsmarkt, wie genereller Preisdruck, Lieferverknappung und Lieferverzögerung bei einzelnen kritischen Materialien, haben sich zuletzt etwas entspannt. Nach wie vor gibt es aber zahlreiche Spezial-Lieferanten ("Single Source"), deren Ausfallrisiko zwar eher als niedrig bis mittel eingeschätzt wird, die aber über eine schlechte Performance in Pünktlichkeit und Qualität das Geschäft der Aventics GmbH nachteilig beeinflussen können. Dem Risiko wird mit einem stringenten Lieferanten-Entwicklungs- und Managementsystem begegnet mit intensivem Dialog zu den Lieferanten, konsequenter Beobachtung des Lieferumfeldes, Bündelung von Einkaufsvolumen, Rationalisierung und ggf. auch der Umsetzung von Dual-Source Strategien. Die Aventics GmbH war im abgelaufenen Jahr mittelbar regelmäßig Cybercrime-Angriffen, sog. "Ransomware"-Schemata, ausgesetzt. Es handelt sich hierbei um ein international stark zunehmendes Phänomen der Wirtschaftskriminalität, was wir als hohes Risiko einschätzen. Die Angriffe haben fraudulente Auszahlungen aus Täuschung bzw. durch Erpressung, etwa nach Störung der IT-Infrastruktur, zum Ziel. Alle Angriffe konnten, ohne Schaden zu verursachen, abgewehrt werden. Zur Prävention werden die Mitarbeiter in Risikobereichen laufend hinsichtlich neuer Schemata geschult und technische und prozessuale Verbesserungen am IT-Netzwerk durchgeführt. Mittels sogenannter "Penetration"-Tests wird zudem die Resistenz der IT-Netzwerke gegen Cyber-Angriffe laufend überprüft. Nach den getroffenen Maßnahmen wird das Risiko als mittleres Risiko gesehen. Im Bereich des Finanz- und Währungsmanagements sind Prozesse wie z. B. laufende Analyse der Finanzströme, Bündelungen von Intercompany-Zahlungen, Cashmanagement, Netting usw. im Einsatz. Seit Übergang an die Emerson Electric Co. wurde zur Reduzierung von Währungsrisiken bei der Aventics- Gruppe ein Großteil von internen Fremdwährungskrediten eliminiert. Eine Absicherung von Währungsrisiken erfolgt grundsätzlich auf Ebene des Gesamtkonzerns der Emerson-Gruppe. Liquiditätsrisiken werden durch eine Verfolgung der täglichen Liquiditätsentwicklung weitgehend ausgeschlossen. Seit Verkauf an die Emerson Electric Co. bestehen weitreichende interne Kreditlinien sowie Cashpool-Verträge mit den europäischen Finanzierungsgesellschaften des Konzerns, der Emersub Treasury Ireland Unlimited Company, London, und der Emerson USD Finance Company Limited, London. Vor diesem Hintergrund sehen wir die Finanzierung der Gesellschaft als gesichert an und bewerten das entsprechende Risiko als gering Dem Ausfallrisiko bei Kundenforderungen wird durch ein konsequentes Forderungsmanagement, die Überprüfung der Bonität der Kunden, die Festlegung von Kreditlimits und ein umfangreiches Mahnwesen begegnet. Das derzeitige Ausfallrisiko wird auf Grund der bestehenden Kundenstruktur als gering eingeschätzt. Darüber hinaus besteht eine Kreditversicherung über alle Kundenforderungen. Durch die oben beschriebene gute Bonität der Kundenstruktur ist die Quote der versicherten Kunden ebenfalls überproportional hoch. Eine in das ERP-System integrierte Software unterstützt bei der Erfüllung der Erfordernisse der Kreditversicherung. Für sonstige geschäftsbezogene Risiken ist im Rahmen der handelsrechtlichen Regelungen ausreichend bilanzielle Vorsorge getroffen worden. Finanzinstrumente gemäß § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB wurden bei der Aventics GmbH im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht verwendet. 4. Prognosebericht Der IWF reduzierte seine Prognosen für 2023 für das globale Wachstum um 0,1 % Punkte auf 2,8 %, nachdem es 2022 noch 3,4 % waren. Für Deutschland erwartet der IWF in diesem Jahr eine noch tiefere Rezession als bei seiner letzten Prognose im Sommer. 2023 sei mit einer um 0,5 % geringeren Wirtschaftsleistung zu rechnen. Im Juli hatte die Organisation noch ein Minus von 0,3 % vorausgesagt. Die Geschäftsführung der Aventics GmbH geht in ihrer Planung für das Geschäftsjahr 2023/2024 von einem Umsatzwachstum von ca. 2 % gegenüber 2022/2023 aus, welches aus einer Kombination von Preiserhöhungen und Volumensteigerungen bei Emerson-internen sowie -externen Kunden erreicht werden soll. Die Geschäftsführung plant mit einem deutlich höheren Operating Profit und leicht verbesserten EBIT im Geschäftsjahr 2023/2024 im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr, beeinflusst von einer Umsatzsteigerung sowie Kosteneinsparungen. Obwohl Material- und Energiekosten weiter steigen, sollten diese Effekte durch bereits eingeführte Preiserhöhungen kompensiert werden. Im Bereich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren erwartet die Geschäftsführung durch konsequentes Management weitere Verbesserungen. Die Lieferperformance zum bestätigten Termin soll im Geschäftsjahr 2023/2024 von 85 % auf 90 % gesteigert werden. Auch die Einhaltung der hohen Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutzstandards ist für uns besonders wichtig. Unsere Unfallkennzahl TRR (Total Recordable Rate) soll auch im Folgejahr auf dem geringen Niveau der Vorjahre liegen, und Arbeitsunfälle sind durch entsprechende vorausschauende Maßnahmen zu vermeiden. Einige der im Lagebericht gemachten Angaben enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Diese wurden auf der Grundlage der Erwartungen und Einschätzungen über künftige, die Aventics GmbH betreffende Ereignisse formuliert. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse abweichen oder schlechter ausfallen als beschrieben. 5. Sonstige Angaben Emerson als Konzern-Mutter hat sich im Jahr 2022 zum Ziel gesetzt, bis 2030 den Anteil der weiblichen Führungskräfte ab der Ebene Direktor (1. Führungsebene) zu verdoppeln. Für die Geschäftsführung entspricht dies einer Zielquote von 33 %. Bei der Aventics GmbH ist aufgrund einer Veränderung im letzten Geschäftsjahr keine Geschäftsführerin beschäftigt. Dies entspricht einer Quote von 0 % (Vorjahr 33 %), im Vorjahr war die Zielquote bereits erreicht. Abhängig von Fördermöglichkeiten strebt die Organisation an, diesen Anteil wieder zu erhöhen. Es sind aktuell 4 Direktorinnen/Vice President beschäftigt (18,2 %; Vorjahr 14 %). Die Zielquote liegt hier bei 20 %. Für das Management (2. Führungsebene) besteht der Plan, eine Quote von 20 % zu erreichen (Aktuell 13 %; Vorjahr 10 %). Der Aufsichtsrat ist aktuell mit 0 % (Vorjahr: 0 %) Frauen besetzt. Die Zielquote für den AR liegt bei 33 %. Um dieses Ziel zu unterstützen und innerhalb von fünf Jahren zu erreichen, wird auch bei der Aventics GmbH angestrebt, den Anteil von weiblichen Neueinstellungen in den Entgeltgruppen 9 aufwärts ab dem Geschäftsjahr 2023/2024 weiter zu erhöhen. Auf diese Weise soll die Vielfalt (Diversity) gestärkt werden, die sowohl kulturell als auch wirtschaftlich sinnvoll ist.
Laatzen, den 24. November 2023 Jörg Brahm, Geschäftsführer Sebastian Prinzing, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Aventics GmbH, Laatzen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aventics GmbH, Laatzen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aventics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt 5 des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt 5 des Lageberichts enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 24. November 2023 KPMG
AG
Björn Kniese, Wirtschaftsprüfer Philipp Ziemann, Wirtschaftsprüfer
Ort und Date / Place and date Aventics Services Germany GmbH vertreten durch / represented by Jean-Christophe Serkumian, Geschäftsführer / Managing Director |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen