Binder Optik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Binder Optik AktiengesellschaftBöblingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010LageberichtI. Branchenentwicklung 1. Branchenumsatz 2010 Der Branchenumsatz der Augenoptik 2010 ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 % gestiegen. Der Gesamtumsatz der Branche betrug 4,916 Milliarden Euro und wuchs mit einem Plus von 111 Millionen Euro im vergangenen Jahr nur mäßig. Betrachtet man die Branche differenziert, ist die handwerkliche Brillenoptik (inkl. Dienstleistung und Reparaturen) mit 81,4% der Hauptumsatzträger. Mit einem Umsatzanteil von 4,01 Milliarden Euro konnte sie 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent zulegen. Mit einem Marktanteil von 8,1% am Gesamtumsatz ist der Bereich der handwerklichen Kontaktlinsenoptik 2010 um weitere 2 % gesunken und lag bei 396 Millionen Euro. Die Anteile der Handelswaren (Ferngläser, Barometer und Sonnenbrillen) sowie der in augenoptischen Fachbetrieben verkauften Hörgeräte (inkl. Zubehör) differieren unwesentlich: Betrug dieser Anteil 2009 10,4% am Gesamtumsatz der Branche so lag er 2010 bei 10,5%. Der erzielte Gesamtumsatz betrug in absoluten Zahlen 515 Millionen Euro und legte damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,1% zu. 2. Der Brillen-Markt Trotz über 40 Millionen bundesdeutscher Brillenträger ging die Anzahl verkaufter Brillen 2010 um 1,7 % zurück und liegt mit 11 Millionen Stück bei der gleichen Anzahl verkaufter Brillen wie im Jahr 2008. Auch der Gläserabsatz in Höhe von 33,95 Millionen Stück ist im Verhältnis zum Vorjahr 2009 um 1,6 % gesunken. Beachtlich ist, dass rund 12 Millionen Brillengläser in eine bereits vorhandene Fassung eingearbeitet wurde. Bei den Brillenfassungen stehen mit einem Anteil von über 70 % nach wie vor die Metallfassungen am höchsten in der Gunst des Kunden. Im Verhältnis zum Vorjahr blieb der Anteil dieser Fassungen nahezu gleich. Mit einem Marktanteil von 17,1% liegen die Kunststofffassungen an zweiter Stelle und konnten damit ihren Anteil um 3,5 Prozentpunkte ausbauen. Der Anteil von Fadenfassungen mit 7,4% sank hingegen um 3 Prozentpunkte (Vorjahr: 10,6%), der der Bohrfassungen mit 3,8% ebenfalls minimal (Vorjahr: 4,8%). In den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen hat der Anteil der leichten Kunststoffgläser (organische Gläser). 2010 wuchs er um weitere 3 Prozentpunkte und liegt mittlerweile bei 88% Marktanteil. Das entspricht einem Anteil von 12% verkauften mineralischen Gläsern. Bei den verkauften Gläsern hat sich das Verhältnis zwischen Einstärken- und Mehrstärkengläsern nicht verändert. Es liegt nach wie vor bei 2/3 (66,6 % Einstärkengläser) zu 1/3 (33,4 % Mehrstärkengläser). 3. Augenoptikerbetriebe Die Zahl der augenoptischen Fachgeschäfte hat im Jahr 2010 weiter zugenommen. Mit insgesamt 11.960 Betrieben ist die Zahl um 60 gestiegen. Mit einer Zunahme der augenoptischen Fachgeschäfte geht ein Zuwachs der Beschäftigten einher. Diese Zahl stieg 2010 um 100 und liegt bei 48.900 Beschäftigten (inkl. Inhaber). Ein positiver Indikator der Branche ist die Entwicklung der Auszubildendenzahlen. Nach einem Rückgang Anfang der Jahrtausendwende nahm die Zahl seit 2006 kontinuierlich wieder zu. 2010 lag sie bei 6.617 und wuchs im Verhältnis zum Vorjahr um 2,3%. Auf Grund des anhaltenden Konzentrationsprozesses innerhalb der Branche ist die Konkurrenzintensität in der Augenoptik sehr hoch. Die Anzahl der Betriebe der 10 größten deutschen Filialisten hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. II. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Wegen der Eröffnung von 4 neuen Filialen ergab sich ein Jahresfehlbetrag von T€ 386. 2. Vermögens- und Finanzlage In 2010 wurden folgende Filialen neu eröffnet:
Aufgrund der Eröffnung der neuen Filialen erhöhten sich die Sachanlagen um 520T€. Hier handelt es sich in erster Linie um Mietereinbauten und Geschäftsausstattung. Die Erhöhung des Warenbestandes um 74 T€ resultiert aufgrund der Neuausstattung der Filialen. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 3.046 T€. 3. Risikobericht und voraussichtliche Entwicklung Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für 2011 sind laut der meisten Wirtschaftsforschungsinstitute positiv. Es besteht Einigung über die Einschätzung der sich stärker entwickelnden Binnennachfrage und steigendem Konsumentenvertrauen. Es gibt keine Einschätzungen, die eine Gefährdung des Marktes für die Augenoptik in 2011 sehen. Somit stehen die Rahmenbedingungen für die Binder Optik AG für 2011 unter einem guten Vorzeichen. Unser Ziel ist es, die neuen Filialen rasch in den Ertragsbereich zu bringen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Es gibt keine nennenswerten Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres.
Böblingen im Mai 2011 gez. Dr. Helmut Baur, Vorstandsvorsitzender gez. Gabriele Baur, Vorstand gez. Dominic Baur, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungVorschlag zur Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro 385.889,75. Er wird auf neue Rechnung vorgetragen. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns In der ordentlichen Vollversammlung am 19.07.2011 wurde folgender Gewinnwendungsbeschluss wirksam gefasst: Der Jahresfehlbetrag von € 385.889,75 wird auf neue Rechnung vorgetragen. AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Binder Optik AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht angepasst. Ergänzend waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,-- wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 150,-- aber nicht mehr als Euro 1.000,-- wurde im Vorjahr ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 2.206.058,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen In den Rückstellungen wurde möglichen Einzelrisiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die latenten Steuern beruhen auf Differenzen bei der Bewertung der Pensionsrückstellung. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 27,92 %. Steuerliche Verlustvorträge wurden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern berücksichtigt. Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden, wurde Gebrauch gemacht. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt; die Überdeckung beträgt zum 31.12.2010 142.310 Euro. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 94.930 (Vorjahr Euro 92.405). Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Blanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.000.000,00. Die Verbindlichkeiten sind gesichert durch die Sicherungsübereignung von Ladeneinrichtungen und der Warenlager der Filialen. Darüberhinaus bestehen für die Verbindlichkeiten Mitverpflichtungen des Aktionärs Herrn Dr. Helmut Baur, sowie im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetz entstehende Sicherheiten. Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Mit einer Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:
Erläuterung der außerordentlichen Aufwendungen Beim ausgewiesenen Betrag der außerordentlichen Aufwendungen handelte es sich um den Aufstockungsbetrag der Pensionsrückstellung (Art. 67 Abs. 7 EGHBG). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2011 festgestellt. Sonstige Pflichtangaben Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Angabe unterbleibt nach § 286 Absatz 4 HGB. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Zu den zu Gunsten einzelner Vorstandsmitglieder vergebenen Krediten bzw. Vorschüssen wird berichtet:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital ist eingeteilt in:
Die Aktien lauten auf den Inhaber.
Böblingen, den 31. Mai 2011 Der Vorstand gez. Dr. Helmut Baur, Vorstandsvorsitzender gez. Gabriele Baur, Vorstand gez. Dominic Baur, Vorstand Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsWährend der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in 4 Sitzungen behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft von der Dr. Leitermeier GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Fürth geprüft worden. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht lag uns vor. Wir haben unsererseits den Jahresabschluss, den Lagebericht des Vorstands und seinen Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns (Bilanzverlust) geprüft. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer treten wir aufgrund unserer eigenen Prüfungen bei. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung hatten wir keine Einwendungen zu erheben. Wir haben den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss deshalb gebilligt. Dieser war damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns schließen wir uns an.
Böblingen, den 19.07.2011 gez. Hans-Peter Uehlin, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2011 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartung über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Fürth, den 31. Mai 2011 Dr.
Leitermeier GmbH
gez. Dr. Hans Leitermeier, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen, ungekürzten Jahresabschluss. |
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