Magicbrands eCommerce GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Kanitz seit 10.3.2011 | Geschäftsführer |
Robert Schlesinger seit 10.3.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
COM-FOUR Vertriebs GmbHElmenhorst/LichtenhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftstätigkeit Die COM-FOUR Vertriebs GmbH ist Betreiber eines Onlinehandels. Geschäftszweck der COM-FOUR Vertriebs GmbH ist der Vertrieb von Waren des täglichen Bedarfs. Die COM-FOUR Vertriebs GmbH veräußert über verschiedene Verkaufsplattformen Produkte unter der Eigenmarke com-four® über das Internet. Das Portfolio umfasst Produktsortimente aus den Bereichen Küche & Haushalt, Garten- und Freizeitartikeln, Elektronik & Foto, Spielzeug, Computer & Zubehör, Dekoration sowie saisonale Artikel. Die Gesellschaft ist europaweit tätig, wobei die wesentlichen Absatzmärkte Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien sind. II. Wirtschaftsbericht 1. Marktentwicklung und Wettbewerbssituation Der Boom im Onlinehandel ist bereits seit 2022 vorbei. Ganz so schlecht wie bisher angenommen, verlief das Jahr 2023 aber offenbar doch nicht. Nach aktuellen Berechnungen der Marktforscher vom IFH Köln für den Online-Monitor des Handelsverbands Deutschland (HDE) stieg der über das Internet erwirtschaftete Umsatz der Einzelhändler in Deutschland im vergangenen Jahr leicht um knapp 1 Prozent auf 85,4 Milliarden Euro. Bisher ging der Verband HDE von einem nominalen Minus von 0,4 Prozent aus, nachdem es 2022 erstmals überhaupt ein Minus gegeben hatte (minus 2,5 Prozent). Die Prognose für das laufende Jahr 2024 hat der HDE nun ebenfalls leicht nach oben korrigiert. Die Experten sagen nun ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von 3,4 Prozent vorher. Zu Jahresbeginn lag die Prognose noch bei einem Plus von 3,0 Prozent. Der Onlineanteil am gesamten Einzelhandelsumsatz in Deutschland liegt 2024 somit voraussichtlich bei 13,1 Prozent, nach 13,2 Prozent im Vorjahr und 10,8 Prozent im Vor-Corona-Jahr 2019. Der E-Commerce-Verband BEVH hatte kürzlich für den gesamten Warenumsatz zum Ende des ersten Quartals 2024 ein Minus von 2,6 Prozent verkündet. Nach dessen Methodik lag der Umsatz (brutto) nach den ersten drei Monaten des Jahres 2024 bei 18,9 Milliarden Euro. Für 2024 erwartet der BEVH in seiner gemeinsamen Prognose mit dem EHI Retail Institute ein nominales Wachstum von 2 Prozent (Stand Ende Januar 2024). Zwischen dem HDE du dem BEVH gibt es diverse Unterschiede in der Methodik, wodurch die Aussagen zur Entwicklung des B2C-Onlineumsatzes oft erheblich auseinandergehen. Der BEVH hatte für 2023 ein Minus von nominal 11,8 Prozent zum Vorjahr für den E-Commerce mit Waren ermittelt. Demnach erwirtschafteten die Handelsunternehmen 2023 über das Internet Bruttoerlöse von 79,7 Milliarden Euro. Für den BEVH befragt die Beyondata GmbH regelmäßig 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter ab 14 Jahren zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel. Bei diesem Ansatz werden sämtliche Arten von Versendern berücksichtigt: Multichannel-Händler, Internet Pure Player, Apothekenversender, Shoppingclubs, Online-Markplätze, Herstellerversender oder auch Teleshopping-Anbieter. Der HDE beziehungsweise die IFH-Experten betrachten Nettoumsätze, Umsatzmeldungen der Unternehmen und grenzen Dienstleistungen teilweise anders ab. Fakt ist: Von den früher zweistelligen Wachstumsraten ist der E-Commerce inzwischen weit entfernt. Die Umsätze liegen im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit aber immer noch auf hohem Niveau. Die Branche hatte vor allem in den von der Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 sehr hohe Zuwächse verbuchen können. "Der Onlinehandel war viele Jahre der Umsatzturbo für den Einzelhandel in Deutschland", sagt der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer, Stephan Tromp. "Die hohen Wachstumsraten während der Corona-Jahre aber machen es der Branche schwer, die Messlatte immer weiter nach oben zu legen. Wir erleben deshalb auch in diesem Jahr eine weitere Normalisierung bei den Online-Umsätzen." Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Online-Marktplätzen deutlich, wie der Verband weiter mitteilte. Laut HDE-Online-Monitor lag der Umsatzanteil von Plattformen wie zum Beispiel Amazon, Otto oder Zalando erstmals über der Marke von 50 Prozent. Genau wurden 54 Prozent der gesamten E-Commerce-Umsätze in Deutschland über Marktplätze erwirtschaftet - ein neuer Rekord. Allein der Anteil der Erlöse über Amazon Marketplace hat inzwischen 43 Prozent erreicht (2022: 39 Prozent), während die anderen Marktplätze bei 11 Prozent stagnieren. Insgesamt legten die Onlineumsätze über Marktplätze im vergangenen Jahr um 10 Prozent zu. Nimmt man den Eigenhandel von Amazon hinzu, steht Amazon.de für rund 60 Prozent des gesamten Onlinehandels in Deutschland, nach 56 Prozent im Jahr 2022. 2. Geschäftsverlauf Das Unternehmen blickt auf ein nicht so erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Die Ergebnissituation im Geschäftsjahr 2023 wird als nicht gut betrachtet. Sie zeigt, dass die Strategie der COM-FOUR Vertriebs GmbH in 2024 anzupassen ist, um wieder am Markt erfolgreich zu sein. Die Gesellschaft sieht die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend an. Trotz Umsatzrückganges in Deutschland wurde der Umsatz im europäischen Ausland gesteigert. Dies ist zurückzuführen auf einen höheren Absatz in den bisherigen Vertriebsregionen in Verbindung mit der Erschließung neuer Absatzmärkte in Europa. Für 2024 wird jedoch von einem leichten Umsatzrückgang ausgegangen. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus vor allem auf der Umsatzentwicklung und Umsatzrendite sowie dem Betriebsergebnis (EBIT). Das Rohergebnis hat mit T€ 25.389 unsere Erwartungen erfüllt. Der Rückgang des Rohergebnisses gegenüber dem Vorjahr ist auf den Umsatzrückgang in Deutschland in Folge der hohen Inflationsrate und der damit zusammenhängenden Kaufzurückhaltung zurückzuführen. Das Betriebsergebnis (Jahresüberschuss zzgl. Steuern vom Einkommen und Ertrag und Zinsergebnis) ist jedoch mit T€ -159 im Verhältnis zum Vorjahr zurück gegangen und hat damit unseren Erwartungen nicht ganz entsprochen. a. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig und gestaltet sich im Jahr 2023 daher nicht positiv. Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Im Geschäftsjahr 2023 betrug das Rohergebnis T€ 25.389 (Vorjahr T€ 26.707). Der Rückgang des Rohergebnisses resultiert vor allem aus der inflationsbedingten Zurückhaltung im Kaufverhalten der Kunden. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter betrugen T€ 2.216 (Vorjahr T€ 2.244). Die Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersversorgung betrugen T€ 477 (Vorjahr T€ 482). Der nur leichte Rückgang ist auf eine geringere Anzahl an Mitarbeitern bei gleichzeitiger Lohnsteigerung zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 60 Mitarbeiter beschäftigt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen T€ 28 (Vorjahr T€ 38). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen T€ 22.825 (Vorjahr T€ 23.084). Der leichte Rückgang resultiert bei nahezu konstanten Amazon Gebühren vor allem an geringeren Werbekosten und Vertriebskosten. Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag für das aktuelle Geschäftsjahr 2023 in Höhe von T€ 337 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 513). b. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 war stabil. Die Liquidität im Geschäftsjahr war jederzeit gesichert. Die Finanzmittel haben sich wie folgt entwickelt: Zum Ende des Geschäftsjahres verfügte die Gesellschaft über ein Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 251 (Vorjahr T€ 467). Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ -1.546 (Vorjahr T€ - 697) und resultiert einerseits aus einem geringeren Jahresergebnis und höheren Vorratsbeständen sowie andererseits einem Abbau der Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten und geringeren UmUmsatzsteuerverbindlichkeiten. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit hat sich von T€ -94 auf T€ -5 vermindert. Ursächlich hierfür sind vor allem die geringeren Investitionen in das Sachanlagevermögen. Der Finanzierungs-Cash Flow hat sich um T€ 957 auf T€ 1.334 verbessert, da höhere Kreditaufnahmen in 2023 den vorgenommenen Tilgungsleistungen gegenüberstehen. c. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich per 31.12.2023 von T€ 96 im Vorjahr um T€ 14 auf T€ 83 vermindert. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus planmäßigen Abschreibungen in Höhe von T€ 28 gegenüber geringere Neuinvestitionen in Höhe von T€ 14. Das Umlaufvermögen der Gesellschaft hat sich von T€ 9.772 im Vorjahr auf T€ 10.123 erhöht (Veränderung T€ 351). Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen der Anstieg der Vorratsbestände um T€ 213 auf T€ 8.425, der Liefer- und Leistungsforderungen um T€ 45 auf T€ 704 (Vorjahr T€ 659) und um T€ 398 höhere sonstige Vermögensgegenstände zurückzuführen. Gegenläufig wirken sich mit T€ 251 leicht geringere Bankbestände (Vorjahr T€ 467) aus. Die Veränderung der Bilanzsumme auf der Passivseite ist unter anderem auf den Rückgang des Eigenkapitals, der Steuerrückstellungen, der Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten sowie den Rückgang der Umsatzsteuerverbindlichkeiten in den sonstigen Verbindlichkeiten zurückzuführen. Gegenläufig haben sich höhere Bankverbindlichkeiten ausgewirkt. Das Eigenkapital ist durch das negative Jahresergebnis auf T€ 3.821 gesunken (Vorjahr T€ 4.158). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist ebenfalls gesunken und liegt bei 37 % (im Vorjahr bei 42 %). Die Rückstellungen haben sich um T€ 361 auf T€ 733 (Vorjahr T€ 1.094) vermindert, was zum einen auf den Rückgang der Steuerrückstellungen um T€ 346 auf T€ 27 zurückzuführen, bedingt durch das geringere Jahresergebnis und für Vorjahre erfolgte Steuervorauszahlungen. Zum anderen haben sich die sonstigen Rückstellungen um T€ 15 auf T€ 706 (Vorjahr T€ 521) leicht vermindert. Der Anstieg der Verbindlichkeiten um T€ 1.025 auf T€ 5.677 resultiert vor allem aus um T€ 1.593 höheren Kreditverbindlichkeiten. Dem entgegen stehen die um T€ 182 geringeren Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten sowie um T€ 386 geringeren sonstigen Verbindlichkeiten. 3. Bericht über die Chancen und Risiken des Unternehmens a. Chancenbericht Erstmals seit zwei Jahren sind in 2024 die Umsätze im deutschen Online-Handel wieder leicht gestiegen. Von April bis Juni 2024 kletterten die Erlöse im E-Commerce um 0,2 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro, wie der Branchenverband bevh mitteilte. Im gesamten ersten Halbjahr allerdings liegen die Umsätze mit 38,1 Milliarden Euro immer noch um 1,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Umsätze mit digitalen Dienstleistungen, etwa Reisebuchungen oder Ticketkäufe, kletterten im zweiten Quartal um 4,2 Prozent und auf Halbjahressicht um 8,4 Prozent auf 6,45 Milliarden Euro. "Wir sehen die Anfänge einer Normalisierung am Markt", sagte Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (bevh). "Für ein Ende der Konsumkrise ist es aber zu früh." Denn es gebe Unsicherheitsfaktoren, wie in Deutschland, Europa insgesamt und in den USA politische Destabilisierung und geopolitische Konflikte. Diese könnten eine Rückkehr zum Wachstum ausbremsen. "Dazu kommen nun Berichte über zahlreiche Insolvenzen, die die Menschen eher zum Sparen treiben", sagte Groß-Albenhausen. In 12 der 19 vom bevh erhobenen Sortimentsbereiche gab es Wachstum. Vor allem die Erholung im wichtigen Modehandel und der anhaltende Wachstumstrend bei Waren des täglichen Bedarfs (jeweils plus 2,9 Prozent) setzten demnach im Frühlingsquartal starke Impulse. Lebensmittelbestellungen sorgten mit plus 6,2 Prozent von allen Segmenten für das stärkste Umsatzplus. Auch auf Halbjahressicht liegt der Anstieg mit 4,0 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro deutlich über dem Trend am Gesamtmarkt. Luxusausgaben für Uhren und Schmuck (plus 2,9 Prozent im Quartal), die dem Sparverhalten der Deutschen besonders stark zum Opfer fielen, gewannen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum das erste Mal seit Ausbruch des Ukrainekriegs wieder hinzu. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: Marktbedingte Chancen - Weiteres Wachstum im Bereich E-Commerce - Kundenbindung durch positive Assoziierung mit dem Online-Einkauf (Lieferung, Bequemlichkeit, Eigenschutz Gesundheit) - Ausbau und Stärkung der Position auf den Absatzmärkten Unternehmensbedingte Chancen - Optimierung der internen Arbeitsabläufe und -prozesse - Mitarbeiterschulung und -förderung - Sourcing neuer innovativer Produkte - Verbesserung der Produktqualität Durch den Rückgang der Inflation in 2024 auf ein Normalmaß von annähernd 2% sehen wir als Gesellschaft die Chance neue Kunden für unsere Marke gewinnen zu können. Es zeichnet sich ein verändertes Kundenverhalten ab, welches sich hin zu günstigeren Marken bewegt. b. Risikobericht Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Zu unserem internen Überwachungssystem gehören: - der Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - Arbeitsanweisungen - zeitnahes Monitoring der Geschäftszahlen Nachfolgende Risiken bestehen im Wesentlichen unverändert: - Investitions-/ Finanzrisiken - Operative Risiken - Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken - Produktrisiken - Marktpreisrisiken Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Investitions-/ Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen in das Umlaufvermögen resultieren, werden durch einheitliche Finanzierungsrechnungen analysiert und bewertet. Konkrete Risiken können sich aus folgenden Punkten ergeben: - Überschreiten des mit Banken vereinbarten Kreditrahmens - fehlende Kreditsicherheiten bzw. mangelnde Werthaltigkeit von Kreditsicherheiten, insbesondere durch unterschiedliche Bewertungsmethoden - steigende Ausnutzung der vereinbarten Zahlungsziele - Zinsänderungsrisiko Operative Risiken Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch interne Maßnahmen reduziert. Die Gesellschaft investiert 2024 in IT-Sicherheits-Hard- und Software um Ausfallrisiken durch Phishing oder Hackingangriffe zu vermeiden. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Das Risiko, dass der stationäre Einkauf auf Kosten des Online-Shoppings wieder an Bedeutung gewinnt, wird derzeit als gering eingestuft. Dass andere Mitbewerber uns gefährden, wird ebenfalls als gering eingeschätzt, da COM-FOUR auf digitale, flexible und schnelle Prozesse setzt und sich mit neuen innovativen Produkten stark von den Mitbewerbern abgrenzt. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Artikel zu vermarkten. Die Auswahl der Artikel erfordert daher besondere Analysen. Daneben können auch Preisänderungsrisiken durch die Rohstoffknappheit und den steigenden Bedarf, grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Personalrisiken Wir sind für die Realisierung unserer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Durch die Schaffung eines positiven Arbeitsumfelds und betrieblicher Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten wird die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen zusätzlich gefördert. Eine standortbedingte Fluktuation wird als gering eingeschätzt. c. Gesamteinschätzung der Chancen und Risiken Die sich ergebenden Chancen aus dem Marktwachstum und der Tendenz zu verstärktem Online Shopping lassen das Erreichen der Profitabilität auch für 2024 als realistisch erscheinen. Die identifizierten Risiken sind durch entsprechende Management- und Steuerungsmechanismen weitestgehend vermeidbar und beherrschbar. Die dargestellten Chancen und Risiken können sich entsprechend auf die Umsatzerlöse, die Umschlagshäufigkeit des Warenbestandes sowie das EBIT auswirken. Eine genaue Quantifizierung der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeiten lässt sich aufgrund der bestehenden Unsicherheiten jedoch nicht vornehmen. Wirtschaftliche Gefährdungspotentiale liegen insbesondere in: - negativer Entwicklung der Zahlungsfähigkeit - langfristigen Vermögensverlusten - dynamischen Wettbewerbssituation - Verschärfung der Wettbewerbssituation - Erhöhung der Fremdkapitalquote insbesondere des kurzfristigen Fremdkapitals 4. Bericht über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens a. Konjunkturelle Aussichten Der weltweite Umsatz im E-Commerce steigt von Jahr zu Jahr. Laut Statista wird er im Jahr 2024 bei ca. 2.905,00 Mrd. Euro liegen. Bis 2029 soll dieser laut Prognosen auf 4.582,00 Mrd. Euro wachsen, das entspricht einem erwarteten jährlichen Umsatzwachstum von 9,54 Prozent. Nicht nur weltweit, auch in Deutschland zeigen die Prognosen ein stetiges Wachstum an. Waren es 2020 noch 30,34 Millionen Menschen in Deutschland, die online kauften, so wird für das Jahr 2025 mit 43,95 Millionen Nutzenden im E-Commerce-Markt gerechnet. Für 2029 wird von bis zu 53,85 Millionen Nutzenden ausgegangen. Das bedeutet in den kommenden fünf Jahren einen Anstieg um 9,9 Millionen (plus 22,52 Prozent). Die Zahlen zeigen deutlich, dass das Wachstum im E-Commerce weitergeht und das volle Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist. Daher lohnt es sich, einen genauen Blick auf die aktuellen und kommenden E-Commerce-Trends zu werfen, um im Wettbewerb im E-Commerce-Markt gut aufgestellt zu sein. Ein wichtiger Trend im E-Commerce ist die Personalisierung, die ein zentraler Antrieb für die Evolution des Onlinehandels ist und sich zu einem entscheidenden Faktor für die Kundengewinnung und -bindung entwickelt hat. Das unterstreicht die Studie "Marketingmonitor Handel 2023-2026" vom EHI, die ergeben hat, dass 76,5 Prozent der Befragten im Bereich Personalisierung und Relevanz den größten Treiber im digitalen Marketing sehen. Angesichts der riesigen Produktvielfalt und der steigenden Kundenerwartungen streben E-Commerce-Plattformen danach, jeder und jedem Einzelnen eine auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Shoppingerfahrung zu bieten. Von personalisierten Produktempfehlungen und maßgeschneiderten Rabattaktionen bis hin zu individuell gestalteten Webseiten und interaktiven Einkaufsassistenzen wird die Personalisierung genutzt, um eine tiefere und bedeutungsvollere Verbindung zum Konsumenten aufzubauen. Diese Strategie basiert auf der Analyse von Kundendaten und Verhaltensmustern der User:innen, um für eine bestmögliche User Experience zu sorgen. Als Ergebnis wird von Kundenseite heute ein Einkaufserlebnis erwartet, das sowohl bequem als auch in hohem Grad individualisiert ist, wodurch Personalisierung nicht mehr nur ein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für den Erfolg in der digitalen Handelslandschaft ist. b. Voraussichtliche Entwicklung der COM-FOUR Vertriebs GmbH Aufgrund der eingeschlagenen Konsolidierung ist der Umsatz für das Jahr 2024 im Vergleich zu den Vorperioden etwas gesunken. Die Planungen für das Jahr 2024 liefen darauf hinaus, dass die Gesellschaft sich konsolidiert und auf ein profitables Ergebnis fokussiert und somit auch einen leicht sinkenden Umsatz in 2024 erreichen wird als in 2023. Ein weiterer Bestandteil der Profitabilitätssteigerung ist eine kontrollierte Balance der Vorräte. Der Vorratsbestand wird auf Monatsbasis ausbalanciert. Bedingt durch das geringere Wachstum im Geschäftsjahr 2023 ist die Umschlagshäufigkeit des Warenbestandes von 84 Tagen zum 31.12.2022 auf 90 Tage Ende 2023 gestiegen. Aufgrund geplanter Konsolidierung wird sich der Lagerwert in 2024 leicht mindern. In diesem Zusammenhang wird sich die Gesellschaft von einem Lager-Dienstleister trennen. Bei den beiden verbliebenen Dienstleistern werden weiterhin ausreichend Lagerkapazitäten vorgehalten. Des Weiteren wird für das Kalenderjahr 2024 aufgrund von Kostensteigerungen in verschiedenen Bereichen mit einem leicht negativen EBIT gerechnet. Die Geschäftsführung hat bereits Maßnahmen ergriffen, dies durch Kostenreduzierungen für die Folgejahre zu vermeiden. Insgesamt bestehen Wachstumschancen, aber auch damit verbundene Risiken. Im Jahr 2024 wird die COM-FOUR Vertriebs GmbH aufgrund von nicht ausgeschöpften Kreditlinien ausreichend finanziert sein. Wesentliche Veränderungen der Risiken und Chancen gegenüber dem Vorjahr liegen nicht vor.
Elmenhorst, den 18. Dezember 2024 gez. Robert Schlesinger gez. Jens Kanitz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die COM-FOUR Vertriebs GmbH hat ihren Sitz in der Gewerbeallee 15 - 18, 18107 Elmenhorst/Lichtenhagen. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 11845 beim Amtsgericht Rostock registriert. Der Jahresabschluss der COM-FOUR Vertriebs GmbH zum 31.12.20203 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Größenabhängige Erleichterungen bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Für die Gliederung der Bilanz liegt die Vorschrift des § 266 HGB zugrunde. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.20203 erfolgt unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Erworbene immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (zwischen 4 und 6 Jahren, lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Die auf das Geschäftsjahr der Aktivierung entfallende Abschreibung wird pro-rata-temporis monatlich ermittelt, wobei die voraussichtliche Nutzungsdauer bestimmt wird (zwischen 3 und 10 Jahren). Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte werden, sofern notwendig, gegebenenfalls vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von netto 800 € werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang ausgewiesen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Mögliche Risiken im Beteiligungsansatz oder bei den Wertpapieren wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Beträge in Fremdwährungen sind zu historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigen Stichtagskurs bewertet. Bei Wegfall der Gründe für Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Anschaffungskosten, höchstens jedoch zum niedrigeren beizulegenden Wert. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigen Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigung, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung ausreichen Rechnung getragen worden. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert. Aktive oder passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur insoweit berücksichtigt, als die entsprechenden Ausgaben und Einnahmen Aufwendungen und Erträge für eine Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen. Die Rückstellungen werden zu ihrem Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Zinssatz wird monatlich durch die Deutsche Bundesbank bekannt gegeben. Aufwendungen und Erträge aus Änderungen des Abzinsungssatzes und Zinseffekte geänderter Schätzungen der Restlaufzeit werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Für Risiken aus Warenrücksendungen werden Rückstellungen gebildet. Als Grundlage für die Berechnung der zukünftig erwarteten Retouren dienen die Rücklaufquoten der letzten drei Monate mit abgeschlossener Retourenvereinnahmung. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet gem. § 256 HGB. 2. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Umlaufvermögen Vorräte Unter den Vorräten sind Waren i.H.v. 8.051 T€ ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 28.000,00 €. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen belaufen sich zum 31.12.20203 auf 27 T€ und betreffen voraussichtliche Gewerbesteuerzahlungen für das aktuelle und die vorangegangenen Geschäftsjahre. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verpflichtungen im Personalbereich betreffen vor allem Urlaubs- und Überstundenansprüche sowie Beiträge zur Berufsgenossenschaft. Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 1.814.382,94 € (Vorjahr: 221.414,71 €). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von 1.032.742,14 € (Vorjahr: 1.161.098,40 €) sowie aus sozialer Sicherheit in Höhe von 3.707,88 € (Vorjahr: 7.450,79 €) enthalten. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 67 T€ bestehen größtenteils aus Erträgen aus Eigenbezug (40 T€). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 22.825 T€ beinhalten im Wesentlichen Kosten aus Logistik und Transport in Höhe von 19.600 T€, Werbekosten in Höhe von 864 T€, Aufwendungen aus Warenabgabe von 1.153 T€ sowie Aufwendungen für Lizenzgebühren in Höhe von 351 T€. Darüber hinaus sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 7 T€ enthalten. 4. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Am Abschlussstichtag bestanden keine in der Bilanz nicht ausgewiesene Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus den bestehenden Miet- und Logistikverträgen sowie eines Bestellobligos und setzen sich wie folgt zusammen:
Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch: Herrn Jens Kanitz, Groß- und Außenhandelskaufmann, Rostock Herrn Robert Schlesinger, Steuerfachangestellter, Elmenhorst Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs.4 HGB.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag i.H.v. 336,5 T€ ab. Die Geschäftsführung schlägt vor das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Es sind keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
Elmenhorst, den 18. Dezember 2024 Robert Schlesinger Jens Kanitz
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkANMERKUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND BESTÄTIGUNGSVERMERK Der zum Jahresabschluss beigefügte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten und geprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023. Der Jahresabschluss ist gemäß §§ 325 ff. HGB unter Berücksichtigung von Offenlegungserleichterungen veröffentlicht worden. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die COM-FOUR Vertriebs GmbH, Elmenhorst Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der COM-FOUR Vertriebs GmbH, Elmenhorst,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der COM-FOUR Vertriebs GmbH, Elmenhorst, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 18. Dezember 2024 ECOVIS
Audit AG
gez. Marko Schlossarek B.A., Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Ralph Riese, Wirtschaftsprüfer |
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