Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 21700
Vorher
PKH Beteiligungs GmbH
Eingetragen
21.12.2007
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen, insbes. IT-Dienstleistungen, Logistikleistungen und vergleichbaren unterstützenden Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Susanne Gebhardt
seit 4.7.2025
Prokura
Stefan Schreck
seit 4.7.2025
Prokura
Prokura
Stefan Welz
seit 29.2.2024
Prokura
Geschäftsführer
Henning Pfeiffer
seit 29.9.2020
Prokura
Prokura
Marco Hilger
seit 30.1.2020
Prokura
Geschäftsführer
Michael Klaus Flohren
seit 10.2.2009
Prokura
Daniela Paul
seit 10.2.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Vorwerk & Co. Beteiligungs GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vorwerk Services GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

Geschäftsverlauf

Allgemeines

Die Vorwerk Services GmbH ist ein in Nordrhein-Westfalen tätiger Anbieter für IT-Dienstleistungen, vertreten an folgenden Standorten:

1. Wuppertal

2. Düsseldorf

Die Gesellschaft bietet IT-Dienstleistungen in den Bereichen IT-Infrastruktur und IT-Applikationen an.

Die Leistungen werden ausschließlich für die Vorwerk Gruppe erbracht.

Die Verrechnung an die Konzerngesellschaften erfolgt nach der Cost-plus-Methode für intern erbrachte Leistungen (z. B. Projektleistungen und Support Leistungen wie Demand Management oder Service Management). Zentral eingekaufte Leistungen, wie z. B. SAP und Microsoft Lizenzen werden an die entsprechenden Gesellschaften ohne Aufschlag verrechnet.

Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Die Gesamtsituation der IT-Branche bleibt trotz Corona-Krise robust mit einem positiven Ausblick für die Zukunft. Digitale Lösungen haben durch die Corona Pandemie noch mehr an Bedeutung gewonnen, weil diese das virtuelle Zusammenarbeiten ermöglichen und damit auch die Geschäftstätigkeit der Unternehmen aufrechterhalten. Fokus in diesem Jahr lag daher darauf, digitale Plattformen für die Zusammenarbeit und die Geschäftstätigkeit aufzubauen. Generell führt in der gesamten Wirtschaft die digitale Transformation zu einem radikalen Wandel von Geschäftsmodellen, Produkten und Prozessen.

Für die Vorwerk Services GmbH werden gemeinhin dieselben wirtschaftlichen Entwicklungsprognosen angenommen wie für die gesamte Vorwerk Gruppe. Diese Gleichläufigkeit ergibt sich durch die fast ausschließlich internen Dienstleistungsverhältnisse mit den Gesellschaften der Vorwerk Gruppe.

Einkauf von IT-Leistungen sind zudem abhängig von der allgemeinen Entwicklung der IT-Branche.

Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2020 lag ein wesentlicher Fokus der Group IT auf der Umsetzung der neuen Sourcing-Strategie sowie auch auf dem Abschluss des Rollouts der neuen, modernen Arbeitsumgebung für Kommunikation und Kollaboration (Office 365). Ein weiterer Fokus war im Rahmen des Programms VORward die Implementierung einer eCommerce Lösung in Deutschland und Spanien sowie einer Logistik Schnittstelle "Central Warehouse" in SAP S/4HANA.

Im Rahmen der "New Horizon"-Initiative wurde die neue Sourcing-Strategie der Vorwerk IT im Projekt Sourcing 3.0 umgesetzt. Damit wechseln die IT-Infrastruktur von einem sogenannten Single-Provider Ansatz (Cognizant Technical Solutions) zu einem Best-of-Breed Ansatz (u.a. Cognizant, Deutsche Telekom und Think About IT). Der neue Ansatz bietet nicht nur die Möglichkeit, die Qualität der Services zu steigern, sondern ermöglicht gleichzeitig auch eine Kostenreduktion. Daneben wurde der IT-Service Desk umstrukturiert. Seit Juli 2020 hat ein Vorwerk Team der Group IT das Management für diesen wesentlichen Teil der IT-Services übernommen. Daneben werden sukzessiv Verbesserungen im Service umgesetzt, wie etwa eine Service Chat Funktion und eine automatisierte Bearbeitung von Serviceanfragen.

In dem Projekt "Unified Communication and Collaboration" (UCC) wurde Office 365 für insgesamt ca. 5.500 Nutzer in 14 Ländern bei Vorwerk im Jahr 2020 final ausgerollt. Dies hat der Vorwerk Gruppe geholfen, schnell und effektiv auf die veränderten Arbeitsbedingungen im Rahmen der COVID-Pandemie zu reagieren. Die ausgerollten Cloud-Services ermöglichten es, dass die Vorwerk Mitarbeiter weltweit auch während der Pandemie mit zwölf neuen Apps nahezu ohne Einschränkungen arbeiten und in Kontakt bleiben konnten. Begleitet wurde der Rollout mit umfangreichen Trainings- und Support Maßnahmen, welche nach dem Ausbruch der Pandemie komplett digital fortgeführt wurden. Auch die Nutzungszahlen sprechen für den Erfolg des Projekts: Die neuen Tools wurden sehr gut angenommen und insbesondere seit dem Lockdown Mitte März ist die Nutzung sprunghaft angestiegen. Die Zahl der Chatnachrichten hat sich von 15.000 auf 45.000 verdreifacht und auch die Nutzung des Cloudspeicherdienstes OneDrive verzeichnete einen Anstieg um 100 Prozent von Februar bis Mai 2020.

Im Rahmen des VORward-Programms wurden wie geplant das Modul Finance und Controlling ausgerollt sowie die Logistik Schnittstelle "Central Warehouse" in das S/4HANA Backend für Vorwerk International in der Schweiz implementiert, mit der das neue Zentrallager bedient wird. Ein weiterer wichtiger Schritt bei der digitalen Transformation von Vorwerk wurde im Jahr 2020 unternommen: In Deutschland und Spanien wurde die einheitliche eCommerce Lösung "OneWebsite" eingeführt. Diese stellt einen wichtigen Baustein für die Omnichannel Sales Strategie dar und wird zusätzlich durch einen Webshop für unsere Berater ergänzt. Des Weiteren wurde das VORward Programm durch zwei weitere strategisch wichtige Projekte erweitert. Zum einen um das Learning Management System (LMS), durch welches Vorwerk Berater ein effektives Trainingsangebot erhalten werden. Zum anderen durch ein sogenanntes Multi-Channel Response Tool (MCRT), welches uns erlaubt, in Zukunft unsere Kundeninteraktion zu stärken.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2020 ist gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um Mio. 1,2 EUR auf 32,9 EUR (Vorjahr Mio. 31,7 EUR) gestiegen.

Das Anlagevermögen zum 31.12.2020 i. H. v. Mio. 12,6 EUR (Vorjahr Mio. 12,4 EUR) besteht hauptsächlich aus den für den Vorwerk-Konzern erworbenen Lizenzen i.H.v. Mio. 6,8 EUR (Vorjahr Mio. 9,2 EUR).

Auf der Aktivseite entfallen weitere Mio. 15,3 EUR (Vorjahr Mio. 15,4 EUR) auf Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen für erbrachte IT-Dienstleistungen. In den Rechnungsabgrenzungsposten i. H. v. Mio. 3,4 EUR (Vorjahr Mio. 2,7 EUR) sind größtenteils Lizenzgebühren, die die folgenden Jahre betreffen, bilanziert.

Zum Jahresende bestehen Rückstellungen i. H. v. Mio. 6,5 EUR, davon Mio. 2,5 EUR (Vorjahr Mio. 1,6 EUR) gegenüber Angestellten, Mio. 2,1 EUR (Vorjahr Mio. 0,0 EUR) für ausstehende Rechnungen, Mio. 0,3 EUR (Vorjahr Mio. 0,0 EUR) für Gewerbe- und Körperschaftssteuer und Mio. 1,5 EUR (Vorjahr Mio. 1,3 EUR) für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.

Aus dem operativen Geschäft bestehen zum 31.12.2020 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. Mio. 4,3 EUR (Vorjahr Mio. 5,7 EUR) sowie gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Mio. 0,1 EUR (Vorjahr Mio. 0,7 EUR).

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2020 66,4% (Vorjahr: 69,8%).

Finanzlage

Die Vorwerk Services GmbH ist in das Liquiditätsmanagement der Vorwerk Gruppe eingebunden und finanziert sich über das bei der Muttergesellschaft geführte Finanzmittelverrechnungskonto.

Die Kapital- und Liquiditätsstruktur der Gesellschaft ist daher insgesamt positiv zu bewerten.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft Umsätze aus der Erbringung von IT-Dienstleistungen gem. den abgeschlossenen Verträgen mit den Vorwerk-Gesellschaften (Intercompany Services Agreement for IT Services) i. H. v. Mio. 54,7 EUR (Vorjahr Mio. 47,0 EUR). Davon entfielen Mio. 8,9 EUR (Vorjahr 8,4 EUR) für die Zurverfügungstellung von SAP-Lizenzen, Mio. 4,0 EUR (Vorjahr Mio. 3,7 EUR) für Vorwerk Digital (Betreuung der Weiterentwicklung und des Betriebs des Digitalen Eco-Systems (Cookidoo 2.0) für den Thermomix TM6 und den Thermomix Friend und Mio. 6,3 EUR (Vorjahr 7,1 EUR) für externe Leistungen der IT-Projekte.

Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich entsprechend zu den Umsatzerlösen erhöht, Mio. 27,0 EUR (Vorjahr Mio. 20,7 EUR).

Im Jahr 2020 betrug der Personalaufwand Mio. 16,0 EUR (Vorjahr Mio. 12,9 EUR). Anstieg resultiert aus dem höheren Personalbestand.

Die Abschreibungen i. H. v. Mio. 3,8 EUR (Vorjahr 4,1 EUR) resultieren hauptsächlich aus der Abschreibung der SAP-Lizenzen Mio. 2,2 EUR (Vorjahr Mio. 2,3 EUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen i.H. v. Mio. 7,8 EUR (Vorjahr Mio. 9,3 EUR) resultieren im Wesentlichen aus Rechts- und Beratungskosten Mio. 2,1 EUR (Vorjahr Mio. 2,3 EUR), Mietaufwendungen Mio. 1,0 EUR (Vorjahr Mio. 1,1 EUR), Reisekosten Mio. 0,2 EUR (Vorjahr Mio. 0,6 EUR) als auch eigene IT-Kosten in Höhe von Mio. 2,0 EUR (Vorjahr Mio. 2,9 EUR) und Kostenumlage verbundene Unternehmen Mio. 1,2 EUR (Vorjahr Mio. 0,9 EUR).

Der im Jahr 2020 von der Gesellschaft erwirtschaftete Jahresfehlbetrag beträgt Mio. 0,2 EUR (Vorjahr Jahresüberschuss Mio. 0,7 EUR).

Prognosebericht

Risikomanagement

Der Risikomanagementprozess beinhaltet die Identifikation, die Bewertung, die Kommunikation sowie die Steuerung und Kontrolle der Risiken. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess, in dem die Identifizierung und Quantifizierung der Risiken mindestens zwei Mal jährlich erfolgt.

Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Vorwerk Services GmbH soll durch einen zentralisierteren Ansatz einen erhöhten Transparenzgrad bezüglich IT-Kosten und IT-Leistungen generieren. Zusätzlich können Synergieeffekte durch die Bündelung des Einkaufsvolumens von IT-Leistungen für die Vorwerk Gruppe erzielt werden.

Aufgrund der weltweiten COVID-19 Krise bestand in weiten Teilen von 2020 zur Sicherstellung der Liquidität der Vorwerk Gruppe ein Einstellungsstopp für interne Mitarbeiter. Dies führte teilweise dazu, dass IT fachspezifisches Wissen bzw. Mitarbeiterressourcen nicht in ausreichendem Maße vorhanden waren. Diesem Risiko wurde durch das Stoppen von Projekten sowie die Reallokation dadurch freiwerdender Ressourcen zu Betriebsaufgaben und regulatorischen Aufgaben sowie den Bezug von externen Ressourcen in betriebskritischen Bereichen begegnet. Dieses Risiko bestand mit einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit 1 und einer wesentlichen Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage 2 . Im Zuge des Geschäftsjahrs 2020 mit wachsender Klarheit über die Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde der Einstellungsstopp schrittweise und punktuell wieder aufgehoben und mit der Rekrutierung wieder begonnen, sodass im Laufe des Geschäftsjahrs 2021 damit gerechnet wird, alle offenen Stellen zu besetzen.

Die IT-Dienstleistungen von Vorwerk Services werden unter Einbezug von externen IT-Dienstleistern erbracht. In einigen Bereichen entspricht aktuell die Qualität der gelieferten Dienstleistungen nicht den in den Dienstleistungsverträgen definierten Anforderungen und Standards. Diesem Risiko wurde durch die Vereinbarung von Optimierungsmaßnahmen mit den Dienstleistern begegnet, die sich seit 2020 in der Umsetzung befinden. Dieses Risiko bestand mit einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit und einer wesentlichen Auswirkung auf die Qualität der IT-Dienstleistungen der Vorwerk Services. Es wird davon ausgegangen, dass die begonnene Umsetzung der Maßnahmen in 2021 dieses Risiko sukzessive mitigieren.

Auf Basis der derzeitigen Information und Risikoeinschätzung unter Berücksichtigung der Auswirkungen der COVID-19 Krise sind keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft zu erkennen. Den von der durch die Pandemie verursachten Effekten auf den Umsatz sowie das Ergebnis und dadurch auch auf die Liquidität der Gesellschaft wird durch Ressourcenmanagement und Priorisierung von Projekten begegnet, so dass die Liquidität der Gesellschaft nach der derzeitigen Einschätzung über den Prognosezeitraum bis Mitte 2022 hinaus als gesichert bezeichnet werden kann.

Voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft

Die Vorwerk Services GmbH erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2021 positive Rahmenbedingungen. Es wird eine konstante Nachfrage nach IT-Dienstleistungen in der Vorwerk Gruppe erwartet, da u.a. im Programm VORward weitere Meilensteine geplant sind. Zu den wichtigsten umzusetzenden Projekten im Jahr 2021 gehört neben VORward der Abschluss von Sourcing 3.0 und damit der Wechsel der Netzwerkproviderstruktur sowie die Umstellung des Druckservices auf einen neuen Lieferanten. Des Weiteren sind Kernprojekte der IT-Gesellschaft das Smart Manufacturing für die Vorwerk Elektrowerke, die Etablierung eines Software-Entwicklungscenters in Madrid (Nearshore Development Center - NDC) und die Implementierung von SuccessFactors als primäres HR System.

Trotz der anhaltenden COVID-19 Krise geht die Gesellschaft davon aus, dass die Umsatz- und Ergebnisentwicklung dadurch nicht beeinflusst wird. Für das laufende Jahr 2021 rechnet die Gesellschaft nach derzeitigen Einschätzungen mit einer Umsatzerhöhung von ca. 26% im Vergleich zum Vorjahr. Bezüglich des Ergebnisses vor Steuern wird ebenfalls von einer Steigerung von ca. 68% ausgegangen.

 

Wuppertal, 28.05.2021

Vorwerk Services GmbH

Axel Scarponi

Dr. Oliver Marschollek

1 Zur besseren Einordnung der Risiken des Unternehmens werden in diesem Bericht die Eintrittswahrscheinlichkeiten wie folgt beschrieben: sehr gering (2-5%), gering (>5-20%), mittel (>20-50%), hoch (>50%)
2 Zur besseren Einordnung der Risiken des Unternehmens werden in diesem Bericht die möglichen finanziellen Auswirkungen wie folgt beschrieben: unwesentlich (>=Mio. 0,50 EUR), moderat (>=Mio. 0,75 EUR), wesentlich (>=Mio. 1 EUR)

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.772.998,66 9.229.290,73
2. Geleistete Anzahlungen 580.361,65 0,00
7.353.360,31 9.229.290,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 90.818,92 107.332,46
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.020.719,80 1.110.417,79
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.139.291,17 1.126.418,52
4.250.829,89 2.344.168,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 960.052,99 860.052,99
12.564.243,19 12.433.512,49
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 500.341,81 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.282.616,38 15.418.779,22
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.207.710,56 1.147.023,99
16.990.668,75 16.565.803,21
II. Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
16.990.668,75 16.565.803,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.379.629,48 2.672.462,22
32.934.541,42 31.671.777,92

Passiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 1.001.000,00 1.001.000,00
2. Kapitalrücklage 21.731.872,89 21.731.872,89
3. Ergebnisvortrag -634.298,15 -1.301.038,64
4. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -234.959,31 666.740,49
21.863.615,43 22.098.574,74
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.508.599,00 1.311.424,00
2. Steuerrückstellungen 288.350,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.718.516,00 1.619.746,00
6.515.465,00 2.931.170,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.287.206,21 5.688.396,01
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 61.739,29 687.342,02
3. Sonstige Verbindlichkeiten 206.515,49 266.295,15
4.555.460,99 6.642.033,18
32.934.541,42 31.671.777,92

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020
2019
1. Umsatzerlöse 54.748.548,39 47.038.525,35
2. Sonstige betriebliche Erträge 496.295,45 926.621,55
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 26.977.795,45 20.694.246,62
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 14.012.148,14 11.125.631,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.982.151,00 1.786.657,50
(davon für Altersversorgung 2020 € 132.472,14; Vorjahr € 243.895,70)
15.994.299,14 12.912.289,01
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.777.376,96 4.143.362,79
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.799.853,84 9.308.500,77
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 104,58 305,75
(davon aus verbundenen Unternehmen 2020 € 104,58; Vorjahr € 305,75)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 127.469,66 131.590,43
(davon an verbundene Unternehmen 2020 € 1.172,66; Vorjahr € 12.519,43)
(davon Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen 2020 € 126.297,00; Vorjahr € 116.430,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 778.387,83 0,00
10. Ergebnis nach Steuern -210.234,46 775.463,03
11. Sonstige Steuern 24.724,85 108.722,54
12. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -234.959,31 666.740,49

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses 2020 sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften, in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), und des GmbH-Gesetzes beachtet worden.

Die Gesellschaft mit Sitz in Wuppertal ist unter der Nummer HRB 21700 im Register des Amtsgerichts Wuppertal eingetragen.

Die Vorwerk Services GmbH ist von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts gem. der Größenmerkmale des § 293 HGB befreit.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für Aufstellungszwecke erfolgte nach dem für Kapitalgesellschaften vorgeschriebenen Gliederungsschema der §§ 266 und 275 HGB. Die Bewertung der Bilanzposten entspricht den HGB-Vorschriften für Kapitalgesellschaften. Diese blieb bis auf die im Folgenden erläuterten Veränderungen der Bewertung des Anlagevermögens sowie der Pensionsrückstellungen gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Sachanlagen werden auf der Grundlage der Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bemessen. Die Bewertung der geleisteten Anzahlungen erfolgt zum Nennbetrag.

Die wesentlichen Nutzungsdauern betragen bei den immateriellen Vermögensgegenständen in der Regel 5 Jahre, bei Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8 bis 11 Jahre, sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GwG) mit einem Anschaffungswert bis einschließlich 800,00 € werden sofort abgeschrieben und im Jahr des Zugangs als Abgang ausgewiesen.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten erfasst oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen berücksichtigen neben den Leistungen aufgrund von Einzel- und Kollektivzusagen auch Hinterbliebenengelder.

Sie werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der neuen Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) gebildet.

Der Gesetzgeber hat im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen, für Pensionsrückstellungen ab 2016 einen von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz im Dezember 2020 beträgt 2,30 Prozent (Vorjahr: 2,71 Prozent). Bis zum 31. Dezember 2015 wurde ein von der Deutschen Bundesbank veröffentlichter 7-Jahres-Durchschnittszinssatz verwendet. Auf Basis eines 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergibt sich zum 31. Dezember 2020 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 161, der ausschüttungsgesperrt ist, sofern nicht in ausreichendem Maße freie Rücklagen zur Verfügung stehen.

Der Berechnung werden erwartete Rentenerhöhungen von 1,80 Prozent (Vorjahr 1,80 Prozent) und eine jährliche Fluktuation in Abhängigkeit von Dienstzeit und Alter zugrunde gelegt, die im Wesentlichen zwischen 1,00 Prozent und 5,00 Prozent liegt. Gemäß Versorgungszusage erhält der Pensionsberechtigte jährliche Bausteine, aus denen sich eine direkte Zuordnung der zukünftigen Leistungen zur Dienstzeit des Mitarbeiters ergeben. Da der erdiente Teil der Verpflichtung somit dem zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Kontostand entspricht, ist die Berücksichtigung eines Gehaltstrends nicht erforderlich.

Bei der Bewertung der Jubiläumsrückstellungen wurden grundsätzlich dieselben Bewertungsparameter wie für die Pensionsverpflichtungen zugrunde gelegt, mit Ausnahme der Dynamik der anrechenbaren Bezüge, die zwischen 2,5 Prozent und 3,5 Prozent liegt, sowie der Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinses der letzten sieben Jahre in Höhe von 1,60 Prozent (Vorjahr 1,97 Prozent).

Eine Ausnahme bilden die Verpflichtungen aus Zeitwertkonten, die als Altersversorgungsverpflichtungen vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen gelten und auf die die Regelungen für wertpapiergebundenen Versorgungszusagen anzuwenden sind. In diesem Fall erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 S.3 HGB der Ansatz in Höhe des beizulegenden Zeitwertes des Deckungsvermögens.

Soweit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB vorliegt, entspricht die ausgewiesene Rückstellung aus Zeitwertkonten grundsätzlich dem Saldo des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages und des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß der Mitteilung des Versicherers.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden entsprechend § 256a HGB am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagenvermögen

Die Entwicklung des Anlagenvermögen ist in der beigefügten Anlage erläutert.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Vorwerk Services GmbH hält Anteile an folgenden Unternehmen:

Name der Gesellschaft Gez. Kapital
in TEUR
Eigenkapital
in TEUR
Jahresergebnis
in TEUR
Anteile
in %
Vorwerk Services Pte. Ltd., Singapur/Singapur 861 871 -131 100%
VORWERK IT SERVICES IBERICA, S.L., Spanien 3 3 0 100%
VORWERK IT SERVICES IBERICA, S.L. S.COM, Spanien 97 97 0 100%

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich im Wesentlichen aus dem Verkauf von IT-Hardware in Höhe von T€ 487 zusammen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 15.783 (Vorjahr T€ 15.419) resultieren zum einen aus dem Finanz- und Verrechnungsverkehr T€ 2.877 (Vorjahr T€ 1.553) und aus dem Liefer- und Leistungsverkehr T€ 1.097 (Vorjahr T€ 1.159) mit der Gesellschafterin Vorwerk & Co. KG. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 11.809 resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.Im Vergleich zum Vorjahresabschluss werden die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen dasselbe verbundene Unternehmen jeweils saldiert dargestellt. Bei einem saldierten Ausweis im Vorjahr ergeben sich Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 14.831.

Latente Steuern

Es bestehen aktive latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze der Pensions-, Jubiläums-, Urlaubs- sowie Gleitzeitrückstellungen. Der Steuersatz für 2020 beträgt 32,2 Prozent. In Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurden die aktiven Steuerlatenzen nicht aktiviert.

Gezeichnetes Kapital

Alleinige Anteilseignerin ist die Vorwerk & Co. KG, Wuppertal.

Der Jahresabschluss der Vorwerk Services GmbH wird in den veröffentlichten Konzernabschluss von Vorwerk & Co. KG, Wuppertal, gemäß § 11 PublG einbezogen. Die Vorwerk & Co. KG, Wuppertal, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und im Bundesanzeiger elektronisch veröffentlicht.

Rückstellungen

Von den sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 4.719 (Vorjahr T€ 1.620) betreffen T€ 1.700 (Vorjahr T€ 1.272) die Rückstellung für zu erwartende Personalkosten, T€ 2.133 (Vorjahr T€ 0) die Rückstellung für ausstehende Rechnungen, T€ 448 (Vorjahr T€ 348) die Rückstellung für Urlaubsansprüche und Gleitzeitguthaben, T€ 407 (Vorjahr T€ 0) die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen und T€ 30 die Rückstellung für die Prüfungskosten 2020.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die Verpflichtung gegenüber Mitarbeitern der Gesellschaft aus Zeitwertkonten. Die im Rahmen der Konzernbetriebsvereinbarung zur Einrichtung von Zeitwertkonten umgewandelten Gehaltsbestandteile werden in einer Rückdeckungsversicherung angelegt, die nur der Deckung der hieraus entstehenden Verpflichtung dienen und dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen sind.

Dieses Deckungsvermögen, mit einem beizulegenden Zeitwert zum 31. Dezember 2020 von T€ 27 (Vorjahr T€ 29) (welcher den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht), wird daher mit den Verpflichtungen aus Zeitwertkonten verrechnet. Da die Verpflichtung wie eine wertpapiergebundene Deckungszusage behandelt wird, entspricht die Verpflichtung aus Zeitwertkonten dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens. Im Ergebnis ergibt sich nach Saldierung ein Bilanzansatz von Null.

in T€ 2020 2019
Erfüllungsbetrag aus Zeitwertkonten 27 29
Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens 27 29
Nettowert der Verpflichtungen aus den Zeitwertkonten 0 0
Anschaffungskosten des Deckungsvermögens 27 29

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf T€ 62 (Vorjahr T€ 687).Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Vorwerk & Co. KG bestehen nicht (Vorjahr T€ 588). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus der Abrechnung von Lieferungen und Leistungen und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Im Vergleich zum Vorjahresabschluss werden die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen dasselbe verbundene Unternehmen jeweils saldiert dargestellt. Bei einem saldierten Ausweis im Vorjahr ergeben sich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 100.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 207 (Vorjahr T€ 266) betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt für Lohn- und Kirchensteuern in Höhe von T€ 204 (Vorjahr T€ 230). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden im Geschäftsfeld IT-Dienstleistungen erbracht.

Netto
in T€
2020 2019
Aufgliederung nach Regionen
Deutschland 19.554 17.199
Übrige EU 31.260 24.939
Drittland 3.935 4.901
54.749 47.039

Sonstige betriebliche Erträge

Enthalten sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 822) und aus dem Abgang von Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 1. Darüberhinaus bestehen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 7 (Vorjahr T€ 2) sowie Erträge aus dem Verkauf von IT-Hardware (Sale and Lease Back) in Höhe von T€ 420 (Vorjahr T€ 0).

Materialaufwand

Der Materialaufwand in Höhe von T€ 26.978 (Vorjahr T€ 20.694) resultiert aus bezogenen Leistungen, die direkt mit der Erzielung von Umsatzerlöse in Zusammenhang stehen. Es handelt sich hauptsächlich um Lizenzgebühren T€ 7.544 (Vorjahr T€ 10.469), EDV-Beratungen T€ 18.968 (Vorjahr T€ 10.218) und sonstige Dienstleistungen T€ 466 (Vorjahr T€ 7).

Personalaufwand

Der Personalaufwand in Höhe von T€ 15.994 (Vorjahr T€ 12.912) enthält mit T€ 1.850 (Vorjahr T€ 1.537) Aufwendungen für Sozialabgaben sowie mit T€ 132 (Vorjahr T€ 250) Aufwendungen für die Altersversorgung und Unterstützung.

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens betragen T€ 3.777 (Vorjahr T€ 4.143).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 2.122 (Vorjahr T€ 2.272), EDV-Kosten in Höhe von T€ 1.988 (Vorjahr T€ 2.854), Kostenumlagen von Konzerngesellschaften in Höhe von T€ 1.171 (Vorjahr T€ 930), Mieten- und Pachten in Höhe von T€ 993 (Vorjahr T€ 1.089), Reisekosten in Höhe von T€ 189 (Vorjahr T€ 563) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 67 (Vorjahr T€ 1). Für Fort- und Weiterbildung wurden Kosten in Höhe von T€ 153 (Vorjahr T€ 249) aufgewendet.

Finanzergebnis

Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 118 (Vorjahr T€ 116) sowie Jubiläumsrückstellungen in Höhe von T€ 8 (Vorjahr T€ 3).

Steuern

Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf T€ -210 (Vorjahr T€ 775). Sonstige Steuern sind in Höhe von T€ 25 (Vorjahr T€ 109) angefallen.

Anzahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl betrug

2020 2019
Weiblich 31 31
Männlich 111 91
Arbeitnehmer gem. § 267 (5) HGB 142 122

Prüfungshonorar

Die Aufwendungen für die Abschlussprüfung und weitere Leistungen im Geschäftsjahr 2020 im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB werden aufgrund der Angabe im Konzernanhang der Vorwerk & Co. KG nicht in dem Anhang der Gesellschaft offengelegt.

Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage relevant sind, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

Die Geschäftsleitung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

in T€ 2020 2019
Aus Altersversorgung: Haftung für auf die Unterstützungskasse übertragene Pensionsverpflichtungen 1.035 793

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Mithaftung für die auf die Unterstützungskasse übertragenen Pensionsverpflichtungen kann so gut wie ausgeschlossen werden, da die Unterstützungskasse ihren Verpflichtungen aus dem Kassenvermögen langfristig nachkommen kann. Der Verpflichtungswert zum 31.12.2020 wurde auf Basis des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, ermittelt. Der prognostizierte Zinssatz zum 31.12.2020 von 2,30 % (Vorjahr: 2,71 %) stimmt mit dem von der Bundesbank veröffentlichten Zinssatz überein. Bis zum 31.12.2015 wurde ein von der deutschen Bundesbank veröffentlichter 7-Jahresdurchschnittszinssatz verwendet. Auf Basis eines 7-Jahresdurchschnittszinssatzes ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 111.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen zum Bilanzstichtag betragen für die folgenden Jahre T€ 655 (Vorjahr T€ 1.400), davon an verbundene Unternehmen T€ 215 (Vorjahr T€ 280).

Organe der Gesellschaft

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:

 

Axel Scarponi, Köln, Senior Vice President & Group Information Officer

 

Marco Hilger, Senior IT Controller (bis 05.02.2020)

 

Dr. Oliver Marschollek, Director & Vice President IT Strategy & Finance (ab 05.02.2020)

Es wird von der Schutzklausel des § 286 HGB Gebrauch gemacht und Angaben zu den Geschäftsführerbezügen der aktiven Geschäftsführer werden unterlassen.

 

Wuppertal, 28.05.2021

Vorwerk Services GmbH

Axel Scarponi

Dr. Oliver Marschollek

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

Bruttowerte
Stand am 01.01.20
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand am 31.12.20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.581.173,25 243.696,59 0,00 406.056,87 27.230.926,71
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 580.361,65 0,00 0,00 580.361,65
26.581.173,25 824.058,24 0,00 406.056,87 27.811.288,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 673.596,52 0,00 0,00 0,00 673.596,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.925.992,31 1.479.287,07 169.584,56 140.000,00 5.375.694,82
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.126.418,52 1.558.929,52 0,00 -546.056,87 2.139.291,17
5.726.007,35 3.038.216,59 169.584,56 -406.056,87 8.188.582,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 860.052,99 100.000,00 0,00 0,00 960.052,99
860.052,99 100.000,00 0,00 0,00 960.052,99
33.167.233,59 3.962.274,83 169.584,56 0,00 36.959.923,86
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.20
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.351.882,52 3.106.045,53 0,00 20.457.928,05
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
17.351.882,52 3.106.045,53 0,00 20.457.928,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 566.264,06 16.513,54 0,00 582.777,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.815.574,52 654.817,89 115.417,39 3.354.975,02
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.381.838,58 671.331,43 115.417,39 3.937.752,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
20.733.721,10 3.777.376,96 115.417,39 24.395.680,67
Nettowerte
Stand am 31.12.20
Stand am 31.12.19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.772.998,66 9.229.290,73
2. Geleistete Anzahlungen 580.361,65 0,00
7.353.360,31 9.229.290,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 90.818,92 107.332,46
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.020.719,80 1.110.417,79
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.139.291,17 1.126.418,52
4.250.829,89 2.344.168,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 960.052,99 860.052,99
960.052,99 860.052,99
12.564.243,19 12.433.512,49

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Vorwerk Services GmbH, Wuppertal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vorwerk Services GmbH, Wuppertal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vorwerk Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 28. Mai 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heike Böhle, Wirtschaftsprüferin

ppa. Marcus Finke, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 02.06.2021 festgestellt.

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